Schleswig Pauli-Hof

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      ich war auch in Schleswig das LKH - war wensdlich härter und geschlossen, der Pauli -Hof wurde für die
      fügsamen Kinderund geisig Behinderte, über einen Kooperrationsvertrag mit den Träger der ev. Kirche beetrieben.

      Schlesig LKH war schon eine Härte für sich ein fasches wortund du wurdest runtergespritzt und zwangjake an, auch in den Badezimmern wurde mann stänig tranzaliert von den "Hilfsschwestern" beseren Patjenten.

      auch wurde mann ständig angebunden
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day
      pauli - hof war für die sogenanten schwererziebaren da mussten wir im wald arbeiten das lkh war
      dafür da um uns ruhig zu stellen mit medis hab beide hütten besuchen müssen manche male nach
      3-5 tagen nicht gewusst wo ich war so ein zeug haben sie mir eingeflöst oder gespritzt das fesseln
      war schon normal seit dem hab ich heute noch schiss vor spritzen
      Schleswig | Eigentlich hatte Gerd Meyer mit der Vergangenheit abgeschlossen. An seine Zeit im Kinderheim Paulihof und Landesfürsorgeheim Glückstadt
      dachte er nur noch selten zurück. Dies änderte sich, als er vor einigen
      Jahren zwei Weggefährten wiedertraf, die im Landesarchiv nach ihren
      Heimakten suchten. Sofort waren bei Meyer die Erinnerungen an seinen
      Heimaufenthalt wieder präsent, ihm wurde klar, dass die Erlebnisse für
      ihn prägend waren - und dies nicht gerade positiv. Um das Geschehene zu
      verarbeiten, entschloss sich Meyer das Buch "Un-Glückstadt - Hölle Heim"
      zu schreiben, unterfüttert mit zahlreichen Vermerken aus seiner
      Heimakte.



      In einfachen Worten schildert er hier, wie zunächst seine Mutter an
      Krebs und wenige Jahre später sein Vater an einem Herzinfarkt starben.
      Seine Tante aus Neumünster entschloss sich, nur seine Schwester
      aufzunehmen, Meyer fiel im Alter von elf Jahren unter die Obhut des
      Jugendamtes. Dieses schickte ihn zunächst in den Paulihof. "Obwohl
      Paulihof angeblich ein Kinderheim sein sollte, wurde mir sehr schnell
      klar, dass es in Wahrheit ein Erziehungsheim war", schreibt Meyer. Sein
      erster Fluchtversuch ließ nicht lange auf sich warten. Bei einem
      Waldspaziergang machte er sich zusammen mit einem Freund aus dem Staub.
      Bereits nach wenigen Stunden wurden sie von der Polizei
      aufgegriffen. "Eine ziemlich planlose Aktion", erinnert sich Meyer.
      Sein Fluchtversuch blieb ohne Konsequenzen, weil bereits eine
      Pflegefamilie für ihn in Aussicht stand.


      In dieser erwischte es der heute 60-Jährige schlecht. Der Pflegevater
      verprügelte ihn mehrfach. "Als er mich ins Wohnzimmer zerrte, musste
      ich mich bis auf die Unterhose ausziehen. Dann nahm er einen Rohrstock
      und drosch auf mich ein", heißt es in dem Buch. Nach nur drei Monaten
      trat Meyer die Flucht an, wurde von der Polizei aufgegriffen und wieder
      in den Paulihof gebracht. Bei seiner zweiten Pflegefamilie hatte er mehr
      Glück. Mehrere Jahre lebte er bei ihr in Tarp und begann eine Lehre zum
      KFZ-Mechaniker in Eggebek. Erneut war es ein Schicksalsschlag, der die
      Idylle zerstörte. Nachdem die Gastmutter starb, griff der Vater zur
      Flasche. Seinen Ziehsohn verschlug es erneut in den Paulihof.


      Hier erlebte er erstmals die ganze Härte des Heims. Da er nicht mehr
      schulpflichtig war, musste er fortan täglich in der Gärtnerei arbeiten.
      "Die Arbeit war zum größten Teil die reinste Schwerstarbeit", schreibt
      Meyer. Ganz genau erzählt er in seinem Buch, wie er eines Tages in der
      Dusche ausrutschte und sich das Handgelenk anbrach. Den Arztbesuch
      verwehrte man ihm. "Wenn du keine Probleme haben willst, arbeitest du
      weiter", wurde ihm von einem Erzieher gesagt. Meyer weigerte sich jedoch
      weiter zu arbeiten und wurde mit einem zweitägigen Aufenthalt in der
      Arrestzelle belegt. Eine Strafe, die ihn nachhaltig prägte. In der
      Folgezeit sollte es für ihn nach einem weiteren Fluchversuch jedoch noch
      schlimmer kommen, vor allem nachdem man ihn als "schwererziehbar"
      einstufte.


      Zwar mögen die emotionsbeladenen Schilderungen von Meyer nicht als
      literarisches Meisterwerk herhalten, das Unrecht jener Kinder, die nach
      dem Zweiten Weltkrieg in Heimen misshandelt und eingesperrt wurden,
      zeigt das Buch jedoch deutlich auf. Gerd Meyer: "Un-Glückstadt - Holle
      Heim", 317 Seiten, Underdog-Verlag, 12,90 Euro.




      Googel Pauli -Hof (Schleswieger Nachrichten) ich hoffe es past so :thumbup:
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day