Oberammergau, Hänsel-und-Gretel-Heim (Träger: Stadt München)

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      Oberammergau, Hänsel-und-Gretel-Heim (Träger: Stadt München)

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      Oberammergau, „Hänsel-und-Gretel-Heim“ (Träger: Stadt München)
      So nannten sie es damals: „Hänsel-und-Gretel-Heimin Oberammergau.
      Heute nennen sie es: „Marie-Mattfeld-Hausin Oberammergau.

      Wer war damals (sagen wir mal in den 1950er Jahren, den 1960er Jahren und den 1970er Jahren) in diesem „Marie-Mattfeld-Hausin Oberammergau ???

      Ich selbst war nicht in diesem Heim. – Ich habe diesen Thread nur eingerichtet für all diejenigen, die damals in diesem Heim waren.

      Abschließend verweise ich auch hier noch einmal auf die PETITION eines ehemaligen Heimkindes, Rainer Edenhofer, der damals (1965-1976) in diesem Heim war und dort sehr gelitten hat.

      Zur PETITION @
      http://www.change.org/schmerzensgeld


      Und hier geht es zu dem von Boardnutzer »Ketan« / Rainer Edenhofer selbst eröffneten Thread, den er hier in unserem HEIMKINDER-FORUM.DE bezüglich seiner aktuellen PETITION am Di. 16.02.2016, um 16:49 Uhr eröffnet hat:

      »
      Brauche bitte Unterstützung für meine Petition- Schmerzensgeld« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18440-Brauche-bitte-Unterstützung-für-meine-Petition-Schmerzensgeld/

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Ich habe mal in Oberammergau meinen Urlaub(1968) verbracht und da ist mir dieses Haus wegen seiner schönen Malerei aufgefallen. Wenn ich richtig liege,so lag das Haus auf der linken Seite in Richtung Benediktinerabtei Ettal. Wuste aber bis heute nicht,das es ein Kinderheim war.

      Oberammergau, Hänsel-und-Gretel-Heim (Träger: Stadt München)

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      Martini schrieb:

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      Öffentlicher Aufruf der Stadtverwaltung der Stadt München an Ehemalige Heimkinder, die damals ihre Kindheit in den von der Stadt München betriebenen Kleinkinderheimen / Kinderheimen in München und Umgebung verbracht haben:

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      M - Merkur.de : »Missbrauch im Heim: Stadt bietet Opfern Hilfe an« - Aktualisiert: 31.03.2011 - 08:55 Uhr
      @
      http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/missbrauch-heim-stadt-bietet-opfern-hilfe-1183923.html

      München - München wendet sich in einer Briefaktion an alle ehemaligen Heimkinder, die in städtischen Einrichtungen untergebracht waren. Wie die Stadt möglichen Missbrauchsopfern helfen möchte:

      „Als Leiterin des Stadtjugendamtes München möchte ich mich unmittelbar an Sie, die ehemaligen Kinder und Jugendlichen eines Münchner Heimes in der Zeit von 1950 bis ca. 1975, wenden.“ So beginnt ein Schreiben, das Maria Kurz-Adam bereits mehr als 600 Mal verschickt hat - an all jene der 3169 Ex-Heimkinder, deren Adresse bisher ausgemacht werden konnte. 65 haben bisher geantwortet und Geschichten erzählt, die auch die erfahrene Psychologin Kurz-Adam nicht so schnell vergessen wird. „Ich hab’ die alle im Kopf“, sagt sie leise.

      Als die Vergangenheit deutscher Kinderheime Anfang 2008 bundesweit in die Schlagzeilen geriet und ein Runder Tisch [Heimerziehung] in Berlin Fälle von psychischer und physischer Misshandlung ans Licht brachte, wandte sich auch eine Handvoll früherer Opfer an die Stadt [München]. Für Kurz-Adam ein zwingender Anlass, die Geschichte der drei alten städtischen Heime genauer unter die Lupe zu nehmen: Das Münchner Waisenhaus, das Münchner-Kindl-Heim und das Marie-Mattfeld-Haus (früher als „Hänsel-und-Gretel-Heim“ bekannt) in Oberammergau. Die Aktenbestände wurden von einem Wissenschaftler stichprobenartig untersucht. Seine Erkenntnisse wurden nun durch die Brief-Aktion bestätigt. „Alles, was der Runde Tisch [Heimerziehung] herausgefunden hat“, so Kurz-Adam, sei auch in den städtischen Heimen geschehen: Kinder wurden gezwungen, Erbrochenes zu essen, sie wurden geschlagen, verprügelt, sexuell missbraucht. Es gibt Berichte über Suizide von Kindern, die daran zerbrochen sind.

      An den Folgen der Übergriffe leiden manche Opfer bis heute. „So etwas ist vielleicht mal erledigt, aber nie abgeschlossen“, sagt Kurz-Adam. Deshalb bietet sie in dem Brief an, „weiterführende Beratungsangebote zu vermitteln“. Auch Akteneinsicht gewährt das Jugendamt den Ex-Heimkindern - auf Wunsch fachkundig begleitet, denn „da stehen Dinge drin, die muss man erst mal verarbeiten.“ Dennoch könne der Einblick in die eigene Lebensgeschichte befreiend wirken: „Man gewinnt ein Stück Kontrolle über dieses Leben zurück. Das hilft“, sagt die Psychologin.

      Kurz-Adam will keine falschen Eindrücke vermitteln: Gewalt und Misshandlung seien die Ausnahme gewesen. Von den Rückmeldungen sei die Mehrheit positiv. Nur jede vierte Zuschrift handle von Gewalterfahrungen. Doch jeder einzelne Fall verdiene Beachtung, sagt die Jugendamts-Chefin - dankbar, dass sie in dieser Haltung sowohl von der Stadtspitze als auch von den Heimen unterstützt werde. Strafrechtlich sei zwar alles schon verjährt, „aber wir prüfen die Frage der Entschuldigung und Entschädigung durch die Stadt“. Sie will dieses Thema auch in den Stadtrat einbringen.

      Besonders wichtig ist es Kurz-Adam dabei, aus den erschütternden Geschichten Lehren zu ziehen. „Die Heimkinder, die sich gemeldet haben, stellen das in den Vordergrund: Sie erzählen ihre Geschichte, damit sich so etwas nicht wiederholen kann.“

      Was das angeht, sieht Kurz-Adam die Jugendfürsorge auf einem guten Weg: Besser geschultes Personal, kleinere Gruppen und ein Umfeld, das nicht wegsieht, geben den Heimkindern Schutz. Auch die Kinder fühlten sich nicht mehr wie ihre Vorgänger als die „gesellschaftlich Letzten“, so Kurz-Adam. Helfen könne ihnen am besten „eine Jugendhilfe, die sich ihrer eigenen Vergangenheit kritisch stellt“.

      Peter T. Schmidt

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      Und bitte vergesst nicht die PETITION des Rainer Edenhofer zu unterzeichnen, der damals in einem dieserstädtischen Kinderheime“ der Stadt Münchendem für die Stadt München von Nonnen geleiteten Hänsel und Gretel Heimwar, wo er viele Jahe lang misshandelt, misbraucht und vergewaltigt wurde und Medikamententests unterzogen wurde.
      Seine PETITION ist hier zu finden @
      http://www.change.org/schmerzensgeld

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
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