Medikamententests an Heimkindern in der damaligen DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK

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      Krumi63 schrieb:

      Herr Martini, mir ging es in meinen Ausführungen nicht darum, zwischen Ost und West zu unterscheiden, sondern vielmehr
      um die Zurückhaltung Betroffener, was die Öffentlichkeitsarbeit mit den Medien betrifft.

      Na lieber Krumi,
      immer ruhig mit den jungen Pferden...
      Ich glaube auch nicht, dass irgend jemand hier "unterscheiden" will. Lediglich, dass es überall in Deutschland passierte. Manch einer denkt ja leider bis heute noch, da die Mauer da oder da war, gab es DAS (u.v.a. nicht). Dass das ein grober Irrtum ist, wird damit klar aufgezeigt.
      Denn wer normal denken kann, der weiß, dass sie niemand ausgesucht hat, wann oder WO er geboren wurde.
      Jeder muss halt dort zurecht kommen, wo er in die Gesellschaft hineingeboren wurde und wenn man alt genug ist, dann kann man sich daran machen und kann sein Leben mit allem Drum und Dran entsprechend ändern.

      Spoiler anzeigen
      ...aber ich gebe dir insofern Recht, es KANN schräg ankommen, weil es jeden Tag in den Medien groß "rausposaunt" wird und der Unterschied zwischen Ost und West immernoch zugegen ist, obwohl man jedes Jahr großspurig und meiner Meinung nach auch irreführend die "ach so tolle und vermeintlich gelungene Wiedervereinigung feiert". Denn solange sich diesbezüglich in der Ausdrucksweise der Medien nichts ändert, immernoch Solidaritätszuschläge gezahlt werden MÜSSEN, bleibt leider bei vielen die Mauer in Kopf weiterhin bestehen.
      Da sich Viele noch immer nicht genau informierten, was der Solizuschlag eigentlich ist/alles beinhaltet, meinen sehr viele, dass damit "der Osten" bis heute mit Geldern vollgestopft wird, was völliger Blödsinn ist, wenn man sich mit diesem Thema ein wenig beschäftigt hätte. Zahlungen von West nach Ost, werden wohl seit 1998 nicht mehr aufgelistet, womit es also "sonstwo" landen KÖNNTE, ebenso besteht noch immer der Irrglaube, man hätte die DDR-Mark 1:1 in D-Mark getauscht. Das habe ich anders in Erinnerung, es wurde 2:1 getauscht! Die DDR-Mark wurde also "halbiert".

      Von daher kann ich dich sehr gut verstehen, dass man da etwas sensibler reagiert.

      Unwissenheit, Widersprüche, Halbwahrheiten bis zum geht nicht mehr... und gutgläubige Menschen. ;)
      Das erschwert das Gesamte ungemein. :O
      Weil das gerade themenfremd ist, sollte es lediglich als zusätzl. Info hierzu angesehen werden.


      LG Mandy =)


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      Was nützt es mir oder anderen, so ich jetzt darüber erzählte, was ich während der vorübergehenden G`tt sei Dank nur dreiwöchigen Dauer in einer ganz speziellen Kinderklinik als 10 Jähriger noch vor meiner Heimeinweisung erlebte und dort über mich ergehen lassen mußte im Wissen darum, selbst über keine Beweise in den Händen zu halten? Allenfalls lassen einzeilige schlecht leserliche EIntragungen in Impfausweisen o. drgl. einen Rückschluss zu, wo man welche Impfung gegen was auch immer erhielt. Über Medikamente wurde doch nirgends Buch geführt und selbstverständlich habe ich auch sonst keine guten Erinnerungen an diese Zeit.

      Deshalb, lieber Martini, wüßte ich nicht, wie du vor einigen Wochen rätst: "Wer selbst persönliches Wissen was dieses Thema betrifft hat, sollte dies unbedingt kund tun." Nun, das würde ich auch gern tun, so ich all das belegen könnte, wenn es sich wirklich um Versuche gehandelt hat, die man an uns vornahm. Selbstverständlich wird in ganz speziellen nicht näher zu erläuternden Einrichtungen auch medikamentös behandelt, weswegen auch immer. Ob eine medikamentöse Behandlung erforderlich war, weil sie was auch immer therapieren sollte, ist nach Jahrzehnten ganz sicher nicht festzustellen. Allenfalls ließen sich bei einer späteren Diagnose, ob ursächlich Zusammenhänge einer dauerhaften medikamentösen Behandlung von möglicherweise noch gar nicht zugelassenen Medikamenten auf Rückschlüsse schließen, die sich in Spekulationen und Mutmaßungen verlieren können.

      Dass in Heimen mit Medikamenten experimentiert wurde, ist nun bekannt, doch inwiefern kann nun jeder Einzelne diesen Beweis anführen, wenn er bspw. nicht weiß, ob individuell eine Einnahme von Medikamenten nötig war? Selbstverständlich könnte man ein Auskunftsverlangen anstreben, doch welche Auskünfte sollen vorliegen und vor allem, welche nachweisbaren Schäden sollen oder können bewiesen werden? Was soll mir das jetzt sagen, ganz so wie es hier in einem Link eingestellt wurde und jemand darüber berichtete, eine äußerst schmerzhafte sogenannte Lumbalpunktion oder auch Absaugen von Hirn-/ Rückenmarksflüssigkeit aus der Wirbelsäule über sich ergehen lassen hat müssen? Obwohl unter vorheriger Betäubung, war es so, als wenn es keine Betäubung zuvor gegeben hätte! Das habe ich noch heute vor Augen. Was nützt es mir jetzt, mich daran zu erinnern, dass auch mir genau das in dieser nicht näher beschriebenen spez. Klinik geschehen ist? Was sagt mir das, dass ebenso in der kurzen Zeit der Unterbringung dort mit Hilfe eines EEG best. Werte ermittelt wurden, um `was genau festzustellen? Natürlich legt es heute den Verdacht nahe, dass man an uns experimentierte, nur, wie ist das nach Jahrzehnten zu bewerten? Die Fragen stellen sich im Prinzip nur dann, wenn man ernsthaft Nachteile erfahren und die Kausalität zu gesundheitlichen lebenseinschränkenden Folgen geführt hat. Was ist, wenn das alles nicht gegeben ist, weil man dir als Kläger nicht glauben würde, wenn du selbst keine Nachteile anführen kannst? Was natürlich das Beste ist, was einem passieren kann, keine Nachteile erfahren zu haben oder sich dessen nicht bewußt ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von „Stern“ ()

      Medikamententests an Heimkindern in der damaligen DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK

      .

      Martini schrieb:

      .
      Dieser Thread »Medikamententests an Heimkindern in der damaligen DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK« @ Medikamententests an Heimkindern in der damaligen DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK (Siehe einleitenden Beitrag oben) wurde von mir aus gutem Grund hier im HEIMKINDER-FORUM.DE schon am Mittwoch, 3. Februar 2016, um 07:16 Uhr (MEZ/CET) eröffnet. Wer selbst persönliches Wissen was dieses Thema betrifft hat, sollte dies unbedingt kund tun.
      .


      Für alle ehemalige Heimkinder-OST, die sich noch immer nicht bewußt sind warum sie Bescheid geben sollten, wenn man sie damals als Kinder und Jugendliche in Heimen, Umerziehungsanstalten und Psychiatrien im OSTEN an Medikamentenversuchen beteiligt hat.

      Mit „
      kund tun“; ist gemeint, der Forscherin und qualifizierten Pharmazeutin Silvia Wagnerkund tun“; sie wird wissen wie die ihr zur Verfügung gestellte Information zu handhaben und zu verwenden ist und welche neuen Forschungsquellen, möglicherweise, daraus entstehen um diese ganzen Verbrechen voll und ganz aufzudecken und die dafür Verantwortlichen und Mitverantwortlichen (und dazu gehören auch alle Vertuscher all dieser Verbrechen!) soweit wie möglich auch jetzt noch zur Verantwortung zu ziehen.


      Martini schrieb:

      .

      kliv schrieb:

      .

      [
      ein klein wenig umgeschrieben - MM]


      Hier stelle ich euch mal den Fragebogen zu der gerade erst (Ende 2015/Anfang 2016) begonnenen Studie über die »Medikamentenversuche an Heimkindern« ein; da findet sich auch die Adresse der dazu forschenden Doktorandin Frau Silvia Wagner.
      Wir sollten alle nachfragen, denn mich beschleicht so das Gefühl, der Sumpf ist deutlich tiefer, als geahnt.


      Fragebogen-Medikamente.pdf
      http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Attachment/27964-Fragebogen-Medikamente-pdf/
      (63.61 KB)

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Medikamententests an Heimkindern in der damaligen DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK

      .
      Siehe den speziell von mir am Mittwoch, 3. Februar 2016, um 07:16 Uhr eröffneten Thread »Medikamententests an Heimkindern in der damaligen DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18401-Medikamententests-an-Heimkindern-in-der-damaligen-DEUTSCHEN-DEMOKRATISCHEN-REPUB/?postID=491169#post491169 . Hier kann jedes ehemalige Heimkind-OST uneingeschränkt über seine diesbezüglichen persönlichen Erfahrungen in der DDR berichten !!
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