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      Auf der Facebook-Seite des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V) ist jetzt auch zu lesen:

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      getätigt Sonntag, 10.01.2015, um 06:14 Uhr

      Hi!
      Die Empörung über das was in Köln und anderswo - in der Silvesternacht [
      2015 zu 2016 ] - geschehen ist ist absolut berechtigt. Es ist abscheulich und muss geahndet werden! - Wir wünschten uns genauso die gleiche Empörung über das, was hunderttausenden Heimkindern seit 1945 (auch davor) erleiden und erdulden mussten. Sexuelle Gewalt. Die geistige „christliche“ und körperliche Vergewaltigung von schutzlosen Kindern und Jugendlichen. Missbrauch und Misshandlungen bis aufs Blut. Vornweg die kirchlichen Institutionen und dann die staatlichen Einrichtungen. In widerlichster Art und Weise, wurden diese furchtbaren Geschehnisse jahrzehntelang vertuscht, verleumdet und durch Drohungen und Desinteresse ad absurdum geführt. - Bis heute ist keine Aufklärung und Wiedergutmachung der damaligen Zwangsarbeit möglich. Die Firmen, Konzerne (heute sind manche weltweit tätig) und Bauern, die kräftig davon profitierten und bis heute davon zehren, stellen sich nicht ihrer Verantwortung. Die Pharmakonzerne die sich mit ihren perfiden Medikamentenmissbräuchen und Versuchen an Heimkindern schuldig gemacht haben, müssen verantwortlich gemacht werden. All die, die sich an den Verbrechen beteiligt haben ducken sich seit Jahren weg und wollen davon nichts gewusst haben. Die Politiker stehen ihnen stramm zur Seite. Warum wohl? Sie schützen die damaligen Verbrechen [ / Verbrecher ] bis heute! Sie wollen keine Wiedergutmachung! Schon gar nicht eine Entschädigung für diese Verbrechen an die Kinder und Jugendlichen zahlen. – Das kennt man nur zu gut in diesem Land! – ES IST NUR NOCH JÄMMERLICH! - Als was zählt hier in diesem Land ein ehemaliges und heutiges Heimkind? Anscheinend wenig bis gar nichts! Heute “züchten“ sie, mit Hilfe der Jugendämter, wieder eine neue Generation der Schutz- und Hilflosen. SIE HABEN NICHTS AUS DER VERGANGENHEIT GELERNT! – Der VEH [ Verein ehemaliger Heimkinder e.V. ] wird so lang es noch Ehemalige aus der Zeit ab 1945 gibt, nicht aufhören auf diese systematisierten Verbrechen an Kindern und Jugendlichen hin[zu]weisen! Dafür kämpfen, dass es eine finanzielle Wiedergutmachung geben muss! Mag die biologische Uhr auch ticken. Ihr werdet uns dennoch nicht los! - NIEMALS! – In diesem Sinn! - LG Dirk F. [ 2. Vorsitzender des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) ]

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      QUELLE: Facebook @ https://de-de.facebook.com/VEHeV/posts/715724448528046

      Bei diesem neuen gerade von mir eröffneten Thread / Thema geht es und soll es HAUPTSÄCHLICH gehen um UNS Ehemalige Heimkinder!

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ () aus folgendem Grund: Behebung eines grammatischen Fehlers.

      ich bin da nicht so optimistisch. die verjährungsfristen stehen uns gewaltig im wege, eine entschädigungszahlung in unserem sinne u. a. deshalb ist aussichtslos.
      was kann realistisch betrachtet das ziel sein? noch nicht hinreichend recherchiert ist m. e. die arbeit, die wir für fremdbetriebe (hella, miele...) leisten mussten. wenn ich nicht irre, ist der veh schon lange an dem thema? gibt's dazu ergebnisse?
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

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      TRANSPARENZ: Australian Royal Commission: ENTSCHÄDIGUNG


      QUELLE: Sexuelle Gewalt in Schulen und Kirchen

      Australien entschädigt Tausende Opfer

      Stand: 09.03.2018 09:07 Uhr

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      https://www.tagesschau.de/ausland/australien-entschaedigung-opfer-sexuelle-gewalt-101.html


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      Sexuelle Gewalt in Schulen und Kirchen

      Australien entschädigt Tausende Opfer

      Stand: 09.03.2018 09:07 Uhr

      Über Jahrzehnte wurde weggeschaut: In Australien sind Zehntausende Kinder in öffentlichen Einrichtungen sexuell missbraucht worden. Jetzt kündigten die ersten Bundesstaaten Entschädigungen an.

      Es geht insgesamt um geschätzt 60.000 Schicksale: In Australien sollen Frauen und Männer, die in Schulen, Kirchen und Heimen als Kinder Opfer sexueller Gewalt wurden, erstmals Geld vom Staat bekommen. Vorreiter sind die beiden bevölkerungsreichsten Bundesstaaten New South Wales und Victoria. Sie kündigten an, von Juli an im Einzelfall umgerechnet bis zu 94.000 Euro auszuzahlen. Profitieren würden damit zunächst 14.000 Menschen. Das Geld soll jenen zugute kommen, die als Kinder von Mitarbeitern öffentlicher Einrichtungen systematisch missbraucht wurden - oft über Jahre hinweg.

      Premierminister Malcolm Turnbull forderte die katholische Kirche und andere Institutionen auf, sich ebenfalls an dem Programm zu beteiligen. Vor allem die katholische Kirche steht wegen eines Missbrauchsskandals in der Kritik. Nach Recherchen einer offiziellen Ermittlungskommission sollen sich sieben Prozent von Australiens katholischen Priestern an Kindern vergangen haben. Australiens Bischofskonferenz hat sich zwar entschuldigt; zu einer finanziellen Entschädigung an die Opfer ist sie bislang aber nicht bereit.

      Regierung setzt Kirchen unter Druck

      Turnbull machte allerdings deutlich, dass er insbesondere die Kirche in der Pflicht sieht. Wer sich dem Programm verweigere, würde "sehr hart" beurteilt, mahnte der konservative Regierungschef. Zugleich kündigte er an: "Wenn die Kirche, eine wohltätige Organisation oder eine andere Institution nicht mitmacht, werden wir zum Lautsprecher greifen und dafür sorgen, dass sie unterschreiben."

      Die Ausgleichszahlungen gehen auf die Empfehlungen einer Kommission zurück, die nach jahrelangen Untersuchungen Ende 2017 ihren Abschlussbericht vorgelegt hatte. Sie hatte sogar eine Ausgleichszahlung von umgerechnet mehr als 125.000 Euro vorgeschlagen. Bislang hat sich außer den beiden Bundesstaaten noch niemand zur Mitwirkung bereit erklärt. Die Verhandlungen zwischen der Zentralregierung in Canberra und anderen Bundesstaaten laufen noch.

      Fast sieben Jahrzehnte systematischen Missbrauchs

      Nach offiziellen Zahlen haben allein in New South Wales 9000 Opfer von sexueller Gewalt Anspruch auf Geld. In Victoria sind es 4000. Insgesamt geht es um mehrere zehntausend Fälle aus den Jahren 1960 bis 2015. Experten gehen davon aus, dass etwa 60.000 Menschen Anspruch auf die Entschädigungen erheben können. Ausgeschlossen sind Leute, die später selbst andere sexuell missbraucht haben. Wer - aus welchen Gründen auch immer - zu einer Haftstrafe von fünf Jahren oder mehr verurteilt wurde, bekommt ebenfalls nichts.

      Opferverbände begrüßten die Ankündigung der beiden Bundesstaaten. Dem Abschlussbericht der Kommission zufolge wurden über sechseinhalb Jahrzehnte hinweg Kinder in mindestens 4000 Einrichtungen missbraucht - in Schulen, Kirchen, Heimen, Internaten. Die Mehrheit der Opfer waren Jungen. Durchschnittlich waren sie nicht einmal zwölf Jahre alt. In vier von fünf Fällen blieb es nicht bei einem Mal.


      HINWEIS: Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk Nachrichten am 09. März 2018 um 12:00 Uhr.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Martini schrieb:

      HINWEIS: Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk Nachrichten am 09. März 2018 um 12:00 Uhr.


      Danke Martini,
      ist schon interessant, was in anderen Ländern getan wird und erschreckend zugleich, dass sowas scheinbar weltweit "schwer in Mode" war/ist.
      Noch erstaunlicher ist für mich die Tatsache, dass man darüber ausgerechnet im Deutschlandfunk davon berichtete!


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