Fragebogen des BM für Arbeit & Soziales bezüglich Arbeit in den Heimen

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      Fragebogen des BM für Arbeit & Soziales bezüglich Arbeit in den Heimen

      im Anhang ist ein Aufruf des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

      Der Aufruf soll für eine Evaluation genutzt werden, inwiefern die Kinder und Jugendlichen in ihren Heimeinrichtungen zur Arbeit herangezogen, oder gezwungen wurden, zu arbeiten.

      Auch sollen die sozialen Einschränkungen der Heimkinder evaluiert werden, die sie durch die Heimunterbringung erleiden mussten.

      Seid so nett und beteiligt Euch rege an der Beantwortung des Fragebogens

      LG Ines
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      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D
      Warum nur die Betroffenen der DDR- Heime……….

      Die ehemaligen Betroffenen in den Heimen, Spezialheimen, Durchgangsheimen und Jugendwerkhöfe haben alle durch die Bank weg gearbeitet. Überwiegend im 3-4-Schichtsystem.
      Für diese Arbeit wurden sie nie korrekt bezahlt, sondern mit einem minimalen Ausbildungsgeld abgespeist.
      Das ist Nachteil Nr. 1 für die Betroffenen.

      Beiträge an die RV wurden entweder gar nicht abgeführt oder nur minimal (x % vom „Lehrlingsgeld“). Aufgrund dieses minimalen Betrages erhalten sie keine Rentenersatzleistungen aus dem Fond.
      Das heißt, hier entsteht der 2. Nachteil für die Betroffenen.

      Aufgrund des Bildungsentzugs erleiden sie einen weiteren Nachteil, bildungsmäßig, sozial und gesellschaftlich.
      Das ist Nachteil Nr. 3.

      Aufgrund der Gründe in 1-3 werden sie später bei den zu erwartenden Rentenzahlungen niedrig angesiedelt sein, also Verluste bei der Rentenzahlung erleiden.
      Das ist Nachteil Nr. 4.

      Im Gesamtbild sind die ehemaligen Betroffenen der DDR- Heimerziehung damit 4- fach geschädigt worden.

      Nun will die Politik sich ein Bild darüber verschaffen, ob das wirklich so ist, ob wirklich Zwangsarbeit geleistet werden musste usw.

      Darum wäre es gut, wenn so viele wie möglich auch diesen Fragebogen ausfüllen und zurück schicken. Ist das am Ende nur eine Handvoll Betroffener – wird man darüber nicht weiter nachdenken, das womöglich als Kollateralschaden abhandelt und ad acta legt.
      Sind aber viele Antworten dazu da, sprich melden sich viele Betroffene zu Wort, dann wäre zumindest mal möglich, dass sich die Politik Gedanken darüber macht, wie man da eventuell für die Betroffenen etwas nachjustieren könnte und das dann vielleicht auch macht.

      Darum einfach meine Bitte an die Betroffenen der DDR- Heimeinrichtungen …. diesen Fragebogen zu beantworten und eine hohe Beteiligung zu erreichen.

      Meine Bitte an die Betroffenen der BRD- Heimeinrichtungen ist einfach, keine Neiddebatte daraus zu kreiieren oder entstehen zu lassen.

      LG Ines
      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D
      Ines, meine Liebe, meine Frage ist doch gar nicht böse gemeint. Du rennst bei mir offene Türen ein, wenn es um Arbeiten, Vorenthaltung der Schulbildung und die Zustände geht, die in den Heimen anzutreffen waren und es teils auch heute noch sind.

      Niemand spricht den Insassen der Ostheime das ab, was sie erlebt haben und wie sehr sie darunter zu leiten hatten / haben.

      Auch die Information hier im Forum zur Verfügung zu stellen, ist völlig in Ordnung und ich hoffe sehr, dass sich viele User an der Umfrage beteiligen.

      Meine Frage nach den Westheimen, bzw. diese an das BM zu stellen, geht doch nicht gegen dich. Warum sollte ich auch?

      Ich halte es für wichtig, dem BM auch klar zu machen, dass nicht nur die Ost-Heime, sonder auch die West-Heime desolate Methoden hatten.

      Auch wir mussten arbeiten, auch bei uns wurden keine RV-Beiträge gezahlt und den Rest kennst du ja, da unterscheiden sich die Heime wohl nicht grundliegend.

      Die Politik soll mal nicht so tun, als gäbe es nur den Osten. Die Heime der gesamten Republik hatten es in sich.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      steht doch auch klar geschrieben, dass es die Ostbeauftragte und Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke ist ....welche sich natürlich nicht um die Ehemaligen Heimkinder West kümmert, dafür gibt es sicher wieder andere. Ganz einfach

      zeiler schrieb:

      steht doch auch klar geschrieben, dass es die Ostbeauftragte und Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke ist ....welche sich natürlich nicht um die Ehemaligen Heimkinder West kümmert, dafür gibt es sicher wieder andere. Ganz einfach


      warum soll sich ein ossi auch um einen wessi kümmern , genau wir sind immer noch ein geteiltes land wenn es um heime geht,für zeiler ist das ganz einfach. ?(
      Wenn hier die Frage gestellt wird, wieso dieser Fragebogen nur für Jene der Ostheime gilt ist das noch lange keine Neiddebatte, sondern zeigt einmal deutlich, dass gerade durch die 4 wesentlichen Begründungen von Zwangsarbeit -von Ines angeführt- sehr viele Parallelen zu den Westheimen vorhanden waren. Da muss man auf eine Frage nicht gleich so unsachlich reagieren Ines. Es mag Gründe geben, hier so spezifisch für die Ostheime nachzufragen, aber ich erkenne auch in den Fragen jener User die sie stellten, dass bei ihnen eine Einheit im Kopf ist und so ist die Frage nachvollziehbar. Also mal locker bleiben!

      jahn schrieb:

      brötchen schrieb:

      Warum nur DDR-Heimkinder?


      weil wessis nie gearbeitet haben :D


      Dat is widda'n echter Jahn. Schäm dich... ;)
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Da bin ich mit Ines einer Meinung. Für eine unserer üblichen Diskussionen ist hier mal kein Platz.
      Die Solidarität mit unseren Ostkameraden/innen gebietet uns mal etwas Zurücknahme. Wir haben uns schon zu wehren gewusst, da mussten unsere Heimkinder im Osten noch im Karzer um ihre Würde bangen
      Wem es wichtig ist, das für uns Westkinder solche Erhebung gemacht wird, soll das anschieben.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins

      kliv schrieb:

      Dann kann sie eine entsprechende Anfrage ja weiterleiten.




      martini und der veh haben schon eine liste der firmen zusammengestellt, von denen man weiß, dass sie kinder beschäftigt hatten. vielleicht findet man diese sogar auf der homepage?

      wäre mal eine gelegenheit für die veh, positiv in erscheinung zu treten.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

      Ines schrieb:

      Die ehemaligen Betroffenen in den Heimen, Spezialheimen, Durchgangsheimen und Jugendwerkhöfe haben alle durch die Bank weg gearbeitet. Überwiegend im 3-4-Schichtsystem.



      das war doch erst ab 18 erlaubt , 3 Schichten wenn ich mich richtig entsinne ....mit 18 war man doch aber nicht mehr in einem Kinderheim ?
      Oder haben die das nach den 80er geändert ?

      Fragebogen des BM für Arbeit & Soziales [sic] bezüglich Arbeit in den Heimen

      .

      zeiler schrieb:

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      steht doch auch klar geschrieben, dass es die Ostbeauftragte und Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke ist ....welche sich natürlich nicht um die Ehemaligen Heimkinder West kümmert, dafür gibt es sicher wieder andere. Ganz einfach
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      (1.) »Befragung ehemaliger DDR-Heimkinder - Ostbeauftragte Gleicke ruft zur Teilnahme auf« (17.11.2015) @ http://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=738968.html

      (2.) »Visitenkarte von Iris Gleicke« (17.12.2013) @ http://www.bmwi.de/DE/Ministerium/Minister-und-Staatssekretaere/Visitenkarten/visitenkarte-gleicke.htm

      (3.) »Iris Gleicke« (Jg. 1964) »Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie« - »Lebenslauf« @ http://www.bmwi.de/DE/Ministerium/Minister-und-Staatssekretaere/Visitenkarten/visitenkarte-gleicke.htm
      „Iris Gleicke ist parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, für Mittelstand und Tourismus.“

      Übrigens gibt es viele, viele Artikel und Erwähnungen zum Thema „Ostbeauftragte“ im Internet, aber kaum irgendwelche Artikel und nicht eine einzige offizielle Erwähnung eines sich irgendwo / irgenwie / für irgend etwas zuständig und im Einsatz befindenden „Westbeauftragten“ / „West-Beauftragten!!

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()