Fragebogen des BM für Arbeit & Soziales bezüglich Arbeit in den Heimen

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      Schon mal vorweg, ich führe hier keine Neiddebatte, aber ich habe mir doch einige Gedanken gemacht und die auch mit dem Opppa besprochen.

      Ich sagte ja schon, dass ich es auch gut fände, wenn sich viele an der Fragebogenaktion beteiligen, aber etwas macht mich doch stutzig.

      Warum wieder ein Fragebogen? Bereits 2011 habe ich mir mal die Mühe gemacht und die Fragen aus all den Fragebögen zusammengefasst, die ich bis dato erhalten habe (ich hänge die Fragen hier an).

      Es sind Fragen zu allen möglichen Bereichen gestellt worden und es hat ja auch den Fonds gegeben. Nun frage ich mich aber, warum wieder ein Fragebogen? Was ist denn mit den Daten passiert, die bereits vor vier Jahren erhoben wurden?.
      Dateien
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Bonsi, eine empirische Erhebung ist für mich dann ok, wenn diejenigen, die Teil dieser Erhebung sind, auch etwas davon haben.

      Eine wissenschaftliche Aufarbeitung muss man auch ernsthaft wollen, ansonsten kann man das Geld dafür auch sparen. Was nützt uns denn eine wissenschaftliche Aufarbeitung, wenn uns im realem Leben doch keiner glaubt, oder wir mit Jahrzehnte alten Vorurteilen konfrontiert werden?

      Im Grunde interessiert es die Verantwortlichen doch einen Sch..., wer heute noch darunter leidet, wem die Bildung vorenthalten wird, oder ob derjenige gezwungen wurde, für das Heim, oder irgendeine Firma zu arbeiten.

      Rentenzahlungen? Da kann ich doch nur lachen. Die haben doch mehr Ausreden am Start, als ein Tausendfüßler Beine hat, nur um schlicht nicht zahlen zu müssen. Aus meiner Sicht geht es eigentlich nur um zwei Fragen: Wie viele von uns gibt es noch und an was können die sich noch erinnern.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Bundesregierung gibt DDR-Heimkinder-Zwangsarbeit-Studie in Auftrag.

      .
      Zeitzeugenaufruf

      Wer und unter welchen Umständen musste damals für wen in den Heimen und Jugendwerkhöfen in der DDR Zwangsarbeit leisten?

      Die Bundesregierung und die Kirchen wollen es aber auch hier nicht unbedingt »Zwangsarbeit« nennen.


      .
      PRESSEMITTEILUNG

      17.11.2015


      Befragung ehemaliger DDR-Heimkinder - Ostbeauftragte Gleicke ruft zur Teilnahme auf

      Das Deutsche Institut für Heimerziehungsforschung (DIH) untersucht gegenwärtig im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, die Rolle der Arbeit in den Einrichtungen der DDR-Jugendhilfe. Damit wird in wissenschaftlicher Weise dem Hinweis von ehemaligen Heimkindern nachgegangen, wonach es zum Teil erhebliche Arbeitsverpflichtungen vor allem in den Jugendwerkhöfen der DDR gegeben habe. Im Rahmen der Studie wird unter anderem eine Befragung ehemaliger DDR-Heimkinder durchgeführt.
      .

      MEHRSEIGER FRAGEBOGEN: @ http://dih.berlin/arbeit.php und @ http://dih.berlin/arbeit.php?sid=1bee9e64j6r0mdjkjihie66m03 und auch @ http://dih.berlin/arbeit.php?sid=putfp9c9cvp5kb7s3i9o7i2ju4 ( aber der Text bleibt, auch am 04.12.2015 noch, leider immer nur ein und der selbe )

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      FRAGEBOGEN

      im Rahmen der Studie zur Aufarbeitung der Arbeitsverpflichtungen von Kindern und Jugendlichen in den Jugendhilfeeinrichtungen der DDR

      im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer Iris Gleicke

      Informationen zur Studie des DIH- Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH

      Ein noch nicht hinreichend untersuchtes Feld stellt die Praxis der Arbeitsverpflichtungen in Einrichtungen der Jugendhilfe der DDR dar. Bei bisherigen Untersuchungen lag dieser Aspekt in der Regel nicht im Fokus. Eine Klärung der Frage, ob und in welcher Form es in Einrichtungen der Jugendhilfe der DDR zu unverhältnismäßigen Arbeitsverpflichtungen [ sprich »Zwangsarbeit« ] gekommen ist, leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Aufarbeitung der DDR-Geschichte und schafft die Voraussetzungen dafür, auch diesen Aspekt einer öffentlichen Auseinandersetzung zugänglich zu machen.


      Zeitzeugenaufruf

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei der Aufarbeitung dieses so wichtigen Themas unterstützen könnten. Der unten stehende FRAGEBOGEN soll viele Informationen zur Arbeit in den Jugendhilfeeinrichtungen der DDR zusammentragen, um sie anschließend einem wissenschaftlichen Diskurs zur Verfügung zu stellen und zu bewerten.

      Sie können den FRAGEBOGEN anonym ausfüllen, oder freiwillig Ihre Daten hinterlegen. Selbstverständlich werden alle hier aufgenommenen Angaben vertraulich und nur im Rahmen der Studie verwendet. Sie können den FRAGEBOGEN online ausfüllen oder ausdrucken und uns zuschicken an:

      DIH- Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH

      [ Siehe @
      http://www.dih.berlin/index.php/wer-sind-wir ]

      Evangelische Hochschule Berlin

      [ Siehe @
      http://www.eh-berlin.de/forschung/an-institute/deutsches-institut-fuer-heimerziehungsforschung.html ]

      z.Hd. Anke Dreier-Horning

      Postfach 37 02 55, 14132 Berlin

      Verantwortlich für die Durchführung

      Die Studie wird durchgeführt vom DIHDeutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH. Verantwortlich für die Umsetzung ist Anke Dreier-Horning, Kontakt:
      dreier@dih.berlin . Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage http://www.dih.berlin und http://www.ddr-heimerziehung.de .

      Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Mitwirkung!


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      Ich interessiere mich für die wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas und möchte gerne per Email über Publikationen oder neueste Forschungen informiert werden.
      ja / nein / weiß nicht

      Ich möchte als Zeitzeuge gerne an weiteren Projekten mitwirken.
      ja / nein / weiß nicht

      Ich stehe für ein telefonisches Interview zur Verfügung.
      ja / nein / weiß nicht

      Haben Sie im Rahmen des Fonds Heimerziehung einen Antrag gestellt?
      ja / nein / weiß nicht

      Haben Sie anderweitige Beratung zu Ihrem Heimaufenthalt in Anspruch genommen?

      Derzeitige Situation

      Sind Sie derzeit berufstätig? Wenn ja, können Sie kurz Ihre Tätigkeit beschreiben?

      Welchen Schulabschluss haben Sie in der DDR erworben?

      Haben Sie später noch einen anderen Schulabschluss nachgeholt?

      Welchen Berufsabschluss haben Sie in der DDR erworben?

      Haben Sie noch weitere Abschlüsse oder berufliche Qualifikationen nach 1990 erworben?

      Welchen Beruf wollten Sie im Alter von 12 oder 14 Jahren erlernen?

      Konnten Sie sich in Ihrem Leben beruflich verwirklichen?

      Nächste Seite Normalkinderheim

      .

      [ Anscheinend enthält dieser MEHRSEITIGE FRAGEBOGEN noch weitere Fragen, die aber nicht alle unter diesen, oben angegebenen, URLs aufgeführt sind. ]

      Verwiesen wird hierbei (siehe oben) auch auf
      http://www.ddr-heimerziehung.de (bitte dort runter scrollen und selbst weiterlesen). Wie angegeben im dortigen Impressum @ http://www.ddr-heimerziehung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=73&Itemid=455 „Inhaltlich und redaktionell verantwortlich ist Karsten Laudien“.


      .
      Forschungsprojekt

      "Vertiefende Aufarbeitung der Heimerziehung der DDR".

      Das Projekt beginnt im Dezember 2012 und wird vom Bundesministerium des Innern gefördert.

      Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer [ Christoph Bergner ]

      .

      Wenn man alles unter den vielen verschiedenen Links genau studiert wird man möglicherweise etwas besser verstehen – oder auch nicht – worum es denen bei ALL DEM eigentlich geht.
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Die Studienarbeit der Hochschule stelle ich gar nicht in Frage. Hier kann ich mir durchaus vorstellen, dass wirkliches, ernsthaftes und aufrichtiges Interesse besteht.

      Die Frage ist nur, was machen die Ministerien daraus?
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      kliv schrieb:



      Rentenzahlungen? Da kann ich doch nur lachen. Die haben doch mehr Ausreden am Start, als ein Tausendfüßler Beine hat, nur um schlicht nicht zahlen zu müssen. Aus meiner Sicht geht es eigentlich nur um
      zwei Fragen: Wie viele von uns gibt es noch und an was können die sich noch erinnern.


      mit der rentenersatzleistung von monatlich 300,-- € bin ich mehr als zufrieden. hätten die heime für diese arbeit ordentliche sozialversicherungsbeiträge abgeführt auf entsprechender berechnungsgrundlage, dann würde auf unserem rentenauszug ein weitaus niedriger beitragssatz vermerkt sein, folglich würde unsere rente heute nicht um 300,-- € höher ausfallen.
      deswegen meine ich, sind die 300,-- € monatliche rentenersatzleistung völlig akzeptabel.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      Das sind sie erst einmal auch, Buchstäbelchen und ich gönne jedem von uns diese Leistung, denn ich weiß ja auch, wie schwer die Arbeit war und wie lange man zu arbeiten hatte.

      Diejenigen, die jedoch erst nach 1975 14 Jahre alt wurden, gehen leer aus. Deren Arbeit hat meines Erachtens denselben Wert.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      k-Dieb schrieb:

      Wenn Ich aus Stalingrad zurückkomme bringe Ich dir ein Geschenk mit Ralph

      Klar Bene, wie wäre es mit einer Schapka?

      Übrigens, das in Normal- Spezial- oder Durchgangsheimen dreischichtig, oder überhaupt für Betriebe gearbeit wurde, ist Unsinn, höchstens in UTP (Unterrichtstag in der Produktion) und das war Schule.
      Ach so, Subotnik in gewissen Zeitabständen war öfters mal angesagt, natürlich freiwillig, wo alle dann anwesend sein mußten und sich auch wieder so nach und nach verkrümelten, doch mit Arbeit hatte das nix zu tun.
      Denke mir das ist für welche die im Werkhof waren, die mußten tuckern. :hutab:
      ________________________________________________________________________________________________________________________________________________
      „Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein
      als ein rundes Nichts.“

      Friedrich Hebbel
      In den Jugendwerkhöfen haben viele im 3-Schichtsystem gearbeitet.

      @ bene
      Mit Erlaubnis der Erziehungs-/Sorgeberechtigten war es möglich Nachtschicht zu leisten. Wer in den Heimen für Dich Erziehungs-/Sorgeberechtigt war - weisst Du selbst. Und die haben das natürlich erlaubt.

      Der Fragebogen selbst hat 5 Seiten
      • Allgemeine Angaben
      • Normalkinderheim
      • Spezialkinderheim
      • Jugendwerkhof
      • Durchgangsheim

      LG Ines
      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D
      Wer sich mit Fragebögen beschäftigt, kommt wenigstens nicht auf den Gedanken, mal eine richtige Frage zu stellen. Ist eine alte Weisheit.

      Bei mir endet dieser Fragebogen mit dem Satz „nächste Seite Normalkinderheim“. Klicke ich darauf, kommt immer nur die gleiche Seite mit dem gleichen Satz am Ende.

      Liegt es nun am Fragebogen selber oder eher doch daran, damit man sich mit dem Geklicke auf den Fragebogen beschäftigen kann, um eben nicht auf dumme Gedanken zu kommen, mal eine richtige Frage zu stellen? Oder klappt irgendetwas nicht mit meinem Geklicke?

      Kann ja sein, dass es dabei auch noch Unterschiede gibt. :?:
      Die Sklaven von heute werden nicht mit Peitschen,
      sondern mit Terminkalendern angetrieben.
      Also, wer hier behauptet im Durchgangsheim wurde nicht gearbeitet dem wiederspreche ich ganz deutlich.
      Ich war von Mai 1969 bis Dezember 1969 im Durchgangsheim Demmin. Wir mussten täglich 8 Stunden auf dem Volkseigenen Gut Demmin bei jedem Wetter, harte, körperlich schwere Arbeit leisten. Wie es in anderen D-Heimen war kann ich nicht beurteilen aber mit UTP hatte das nichts zu tun. Ich denke in anderen Durchgangsheimen musste auch gearbeitet werden.
      Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht,ehe sie ihn gebrochen haben. (Oscar Wilde)

      kliv schrieb:

      Die Frage ist nur, was machen die Ministerien daraus?

      Oma die Frage stellt sich doch erstmal garnicht. Es geht hier explizit um die freiwillige
      Beantwortung des Fragebogens der Heimkinder aus der ehemaligen DDR.
      Was die Ministerien damit machen-oder die Universitäten oder die Historiker ist zunächst mal
      sekundär und hat n u r die Heimkinder zu betreffen die hierbei im Fokus stehen.
      Eines weiß ich allerdings sicher, sie werden das schon selbst verfolgen und im Schirm haben.
      Ich kenne meine Kameraden/innen hier nun schon sehr lange und -ehrlich Omma- lassen die sich
      die Butter vom Brot nehmen ?
      Was uns Westler betrifft; wir haben unsere Kiemen aufgerissen und sind beim runden Tisch
      -wenn auch beschissen worden-aber wenigstens zuerst berücksichtigt.
      Natürlich sind wir alle-ob West oder Ost beschissen worden, denn 300 Euro pro Monat in einer Summe
      sind erheblich weniger, als eine Rente über den Rest der Alterszeit.
      In meinem Fall wären das fast 7 Jahre. Mir fehlen davon 1,5 Jahre um hier überhaupt einen
      Rentenanspruch zu haben. Mit den nachgewiesenen 3, 9 Jahren hätte ich eine Anwartszeit von 10,9 Jahren.
      Das wäre auf etwa-weil ich bösartig bin und mindestens 95 werde-noch 30 Jahre eine Rente von etwa
      400 Euro monatlich. So habe ich nix.
      Bei den Ostkindern ist das noch weniger. Also der Anschiss hat schon bei der Planung des runden
      Tisch`s gelauert.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      Ich habe überhaupt nichts gegen den Fragebogen, Bonsi, warum auch. Weiter oben sagte ich ja schon, ich führe hier keine Neiddebatte und eine solche Studie wird umso effektiver, je mehr EHK dabei mitmachen.

      Meine Befürchtung ging nur in die Richtung, die wir ja auch hier immer wieder erlebt haben und das fände ich wirklich schade.

      Viel wichtiger wäre es, wenn eine solche Studie das Leid der EHK nachvollziehbar veranschaulichen und mit diesen idiotischen Vorurteilen aufräumen könnte. Allerdings habe ich hier schon das Gefühl, dass Sir Peter Ustinov Recht behalten wird. "Ein Vorurteil ist schwerer zu spalten, als ein Atomkern", hat er gesagt.

      Viele EHK kenne ich nicht persönlich, aber einschätzen - zumindest hier - kann ich doch schon einige. Daher liegt mir auch am Herzen, dass diejenigen nicht wieder enttäuscht werden, die sich etwas von dieser Studie versprechen.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Habe mal gegoogelt... Demmin im Wrukenland, da hast du gearbeitet in einen Durchgangsheim und das acht Stunden? Weiß einfach nicht, was ich davon halten soll.
      Übrigens beim stöbern bin ich auf einen sehr interessanten Link gestoßen... Tabuthema – Kinderarbeit & dumme Schulen :hutab:
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      „Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein
      als ein rundes Nichts.“

      Friedrich Hebbel

      Paul-Fridolin schrieb:

      Denke mir das ist für welche die im Werkhof waren, die mußten tuckern.


      Ich habe Jugendhaus Halle Schule gemacht und dann bis zur Entlassung Schichten da gearbeitet... Tortenteller die sich drehen, diese Zeit habe ich nirgendswo gefunden..
      Dafür ist niemand zuständig ,Politisch da haste nichts bekommen, Wie Karl MArx Stadt auch sind ja Jahre an Arbeit, bekommst keine Unterlagen, niemans zuständig habe schon telefoniert da. Na ja egal..
      Durchgangsheim... na ja überschwemmungen und so wo eigentlich Handewerker zuständig waren, solche Sachen mussten die selber..ist für mich auch arbeit am ENde..
      Und die hatten keine einheitliche Reglung..irgendwie gab es kein richtiges Gesetz dazu, hat jedes Gebiet gemacht wie es lustig war..
      Allerdings die Arbeit, die Reglungen galt DDR weit . Aber auch da wurde geltendes DDR Recht gebrochen zum Teil, hätte niemal sein dürfen..
      Na ja war auch DDr, hat jeder das gemacht oft was Er für richtig gefunden hat...

      Bundesregierung gibt DDR-Heimkinder-Zwangsarbeit-Studie in Auftrag.

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      Martini schrieb:

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      Zeitzeugenaufruf

      Wer und unter welchen Umständen musste damals für wen in den Heimen und Jugendwerkhöfen in der DDR Zwangsarbeit leisten?

      Die Bundesregierung und die Kirchen wollen es aber auch hier nicht unbedingt »Zwangsarbeit« nennen.


      .
      PRESSEMITTEILUNG

      17.11.2015


      Befragung ehemaliger DDR-Heimkinder - Ostbeauftragte Gleicke ruft zur Teilnahme auf

      Das Deutsche Institut für Heimerziehungsforschung (DIH) untersucht gegenwärtig im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, die Rolle der Arbeit in den Einrichtungen der DDR-Jugendhilfe. Damit wird in wissenschaftlicher Weise dem Hinweis von ehemaligen Heimkindern nachgegangen, wonach es zum Teil erhebliche Arbeitsverpflichtungen vor allem in den Jugendwerkhöfen der DDR gegeben habe. Im Rahmen der Studie wird unter anderem eine Befragung ehemaliger DDR-Heimkinder durchgeführt.
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      MEHRSEITIGER FRAGEBOGEN: @ http://dih.berlin/arbeit.php und @ http://dih.berlin/arbeit.php?sid=1bee9e64j6r0mdjkjihie66m03 und auch @ http://dih.berlin/arbeit.php?sid=putfp9c9cvp5kb7s3i9o7i2ju4 ( aber der Text bleibt, auch am 01.12.2015 noch, leider immer nur ein und der selbe )

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      FRAGEBOGEN

      im Rahmen der Studie zur Aufarbeitung der Arbeitsverpflichtungen von Kindern und Jugendlichen in den Jugendhilfeeinrichtungen der DDR

      im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer Iris Gleicke

      Informationen zur Studie des DIH- Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH

      Ein noch nicht hinreichend untersuchtes Feld stellt die Praxis der Arbeitsverpflichtungen in Einrichtungen der Jugendhilfe der DDR dar. Bei bisherigen Untersuchungen lag dieser Aspekt in der Regel nicht im Fokus. Eine Klärung der Frage, ob und in welcher Form es in Einrichtungen der Jugendhilfe der DDR zu unverhältnismäßigen Arbeitsverpflichtungen [ sprich »Zwangsarbeit« ] gekommen ist, leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Aufarbeitung der DDR-Geschichte und schafft die Voraussetzungen dafür, auch diesen Aspekt einer öffentlichen Auseinandersetzung zugänglich zu machen.


      Zeitzeugenaufruf

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei der Aufarbeitung dieses so wichtigen Themas unterstützen könnten. Der unten stehende FRAGEBOGEN soll viele Informationen zur Arbeit in den Jugendhilfeeinrichtungen der DDR zusammentragen, um sie anschließend einem wissenschaftlichen Diskurs zur Verfügung zu stellen und zu bewerten.

      Sie können den FRAGEBOGEN anonym ausfüllen, oder freiwillig Ihre Daten hinterlegen. Selbstverständlich werden alle hier aufgenommenen Angaben vertraulich und nur im Rahmen der Studie verwendet. Sie können den FRAGEBOGEN online ausfüllen oder ausdrucken und uns zuschicken an:

      DIH- Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH

      [ Siehe @
      http://www.dih.berlin/index.php/wer-sind-wir ]

      Evangelische Hochschule Berlin

      [ Siehe @
      http://www.eh-berlin.de/forschung/an-institute/deutsches-institut-fuer-heimerziehungsforschung.html ]

      z.Hd. Anke Dreier-Horning

      Postfach 37 02 55, 14132 Berlin

      Verantwortlich für die Durchführung

      Die Studie wird durchgeführt vom DIHDeutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH. Verantwortlich für die Umsetzung ist Anke Dreier-Horning, Kontakt:
      dreier@dih.berlin . Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage http://www.dih.berlin und http://www.ddr-heimerziehung.de .

      Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Mitwirkung!


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      ja / nein / weiß nicht

      Ich möchte als Zeitzeuge gerne an weiteren Projekten mitwirken.
      ja / nein / weiß nicht

      Ich stehe für ein telefonisches Interview zur Verfügung.
      ja / nein / weiß nicht

      Haben Sie im Rahmen des Fonds Heimerziehung einen Antrag gestellt?
      ja / nein / weiß nicht

      Haben Sie anderweitige Beratung zu Ihrem Heimaufenthalt in Anspruch genommen?

      Derzeitige Situation

      Sind Sie derzeit berufstätig? Wenn ja, können Sie kurz Ihre Tätigkeit beschreiben?

      Welchen Schulabschluss haben Sie in der DDR erworben?

      Haben Sie später noch einen anderen Schulabschluss nachgeholt?

      Welchen Berufsabschluss haben Sie in der DDR erworben?

      Haben Sie noch weitere Abschlüsse oder berufliche Qualifikationen nach 1990 erworben?

      Welchen Beruf wollten Sie im Alter von 12 oder 14 Jahren erlernen?

      Konnten Sie sich in Ihrem Leben beruflich verwirklichen?

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      [ Anscheinend enthält dieser MEHRSEITIGE FRAGEBOGEN noch weitere Fragen, die aber nicht alle unter diesen, oben angegebenen, URLs aufgeführt sind. ]

      Verwiesen wird hierbei (siehe oben) auch auf
      http://www.ddr-heimerziehung.de (bitte dort runter scrollen und selbst weiterlesen). Wie angegeben im dortigen Impressum @ http://www.ddr-heimerziehung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=73&Itemid=455 „Inhaltlich und redaktionell verantwortlich ist Karsten Laudien“.


      .
      Forschungsprojekt

      "Vertiefende Aufarbeitung der Heimerziehung der DDR".

      Das Projekt beginnt im Dezember 2012 und wird vom Bundesministerium des Innern gefördert.

      Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer [ Christoph Bergner ]

      .

      Wenn man alles unter den vielen verschiedenen Links genau studiert wird man möglicherweise etwas besser verstehen – oder auch nicht – worum es denen bei ALL DEM eigentlich geht.
      .

      Boardnutzerin »Ines« hat seither (Do. 19.11.2015, um 14:04 Uhr) weiter oben HIER IN DIESEM THREAD mitgeteilt:

      Ines schrieb:

      .
      [ ……… ]

      Der FRAGEBOGEN selbst hat 5 Seiten

      ● Allgemeine Angaben
      ● Normalkinderheim
      ● Spezialkinderheim
      ● Jugendwerkhof
      ● Durchgangsheim


      [ ……… ]

      .

      Leider aber hat sie nicht angegeben wo – unter welchem Link / Links / URLs – man sich den VOLLSTÄNDIGEN FRAGEBOGEN anschauen und in seiner Vollständigkeit ausdrucken kann.

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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      kliv schrieb:

      Das sind sie erst einmal auch, Buchstäbelchen und ich gönne jedem von uns diese Leistung, denn ich weiß ja auch, wie schwer die Arbeit war und wie lange man zu arbeiten hatte.

      Diejenigen, die jedoch erst nach 1975 14 Jahre alt wurden, gehen leer aus. Deren Arbeit hat meines Erachtens denselben Wert.[/quote

      sie gehen genau so leer aus, bzw. anteilig bis 1975, wie die ehemaligen heimkinder, die nach 1975 ins heim kamen.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      Habe dem DiH eine Mail geschickt:

      Sehr geehrte Damen u. Herren,

      mein Name ist Rüdiger K. und ich bin ein ehemaliges Heimkind aus den alten Bundesländern.
      Mit Freude habe ich ihren Fragebogen "Arbeit im Heim" zur Kenntnis genommen. Dieser bezieht sich ja auf die DDR Heime und ich wollte Fragen, ob so eine Erhebung auch für die Ehemaligen aus den alten Bundesländern angedacht ist.

      Ihnen für ihre Bemühungen dankend verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

      Die Antwort:

      Sehr geehrter Herr K.,

      danke für Ihre Email. In der jetzigen Befragung geht es leider nur um die
      DDR-Einrichtungen, da dieses Projekt von der Ostebauftragten initiiert wurde.
      Aber wir sind derzeit dabei eine sehr umfassende Plattform zur Heimerziehung
      aufzubauen und wollen dort ein Forum für eine gemeinsame Aufarbeitung in Ost und
      West anbieten. Wir hoffen so, den Blick auch auf die Bereiche lenken zu können,
      die noch nicht fokusiert wurden. Dazu gehört eben auch das Thema Arbeit in den
      Einrichtungen der BRD.

      Die Plattform müsste ab 1.1.2016 online gehen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Anke Dreier-Horning
      Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung