Neues aus Presse zum Thema ehemalige Heimkinder

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      Martini schrieb:

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      2:04 Uhr (MEZ/CET)

      .............Ich hatte nur einen kurzen Blick auf den ersten Beitrag geworfen und dann den darin enthaltenen Link angeklickt,.................



      Aha , ertappt Du Schlingel,
      endlich normale Leute ;-)
      " Immer wenn man die Meinung der Allgemeinhet teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Mike_72“ ()

      Neues aus der Presse zum Thema ehemalige Heimkinder

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      FR - Frankfurter Rundschau, DONNERSTAG, 29. MÄRZ 2018

      QUELLE: http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/ostern-und-religion-trennung-von-kirche-und-staat-jetzt-a-1476280

      Jetzt hier in Bezug auf den Zwang uns gefälligst religiösen Riten christlicher Glaubensgemeinschaften unterzuordnen. Solch ein Zwang besteht weiterhin für alle Bürger in der Bundesrepublik Deutschland.

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      Frankfurter-Rundschau

      Ostern und Religion

      Trennung von Kirche und Staat - jetzt

      An Ostern haben sich alle den religiösen Riten einer Glaubensgemeinschaft unterzuordnen. Daher irritiert, wenn christlich-soziale Vorturner dem Islam die Existenzberechtigung in Deutschland absprechen. Die Kolumne.

      29.03.2018 12:36 Uhr

      Von Katja Thorwarth [ Siehe @ http://www.fr.de/autor.=ktho/ ]

      [ Hier erst einmal ein großes Foto der über drei Meter hohen tragbaren "Prügel-Nonne" im Demonstrationszug der Ehemaligen Heimkinder, am 15. April 2010, for dem Reichstagsgebäude / Bundestagsgebäude, unter deutscher Flagge, in Berlin.

      Direkt unter dem Foto die Beschriftung:

      Welche Rolle spielt die Kirche in der Gesellschaft? Nicht immer eine gute.“ „Foto: imago]

      [ Das Original dieses Fotos is hier zu finden @ in.reuters.com/article/idINIndia-47728120100415 ]

      Kaum ein christliches Fest greift so penetrant in den säkularen Alltag ein wie Ostern. Verlangt die Karwoche im Vorfeld die Haltung in Trauer und Stille nur von den Gläubigen, ist an Karfreitag gesamtgesellschaftlich Schluss mit lustig.

      Den religiösen Riten ist sich gefälligst unterzuordnen, immerhin bringen es die Katholiken und Protestanten gemeinsam noch auf 45 505 000 eingetragene Mitglieder (2016). Da ist natürlich jeder Säugling und Entmündigte mitgezählt, und trotzdem verzeichnen beide statistisch beim Kirchenbesuch neue Tiefstände, wie die evangelische Nachrichtenagentur idea.de jammert. Macht nichts, was vor 200 Jahren richtig war, wird wohl in 2018 noch recht sein, weshalb sich auf Teufel komm raus die gesamten 82,8 Millionen anzupassen haben.

      Wofür zahlen die Gläubigen denn Kirchensteuer, wenn sie nicht regelmäßig demonstrieren können, wer hier nach wie vor die ethische Deutungshoheit besitzt. Und die bezieht sich eben nicht auf die rationale Handlungspraxis nach dem kategorischen Imperativ Immanuel Kants, die das eigene Handeln einer Prüfung der Allgemeingültigkeit unterzieht. Religionen rufen eine „göttliche“ Offenbarung als Quelle von Handlungsnormen auf, die sinnstiftend alleine deshalb ist, weil sie sich einer übergeordneten metaphysischen Geistlichkeit unterordnet.

      Entsprechend erklären sich die zehn Gebote weniger aus dem gesunden Menschenverstand, als dass sie vielmehr als Rede „Gottes“ an die Schäfchen verkauft werden. Der duldet zunächst einmal keine anderen Götter neben sich, weshalb dem Verkünder den Rücken kehrt, wer auch nur eines seiner Gebote in Frage stellt. Dass es verwerflich ist, zu morden und zu stehlen, geschenkt. Hingegen den siebten Tag – und damit zwingend nach christlicher Lehre – den Sonntag als Ruhetag zum Gesetz zu erheben, ist so wenig rational fundiert wie das Tanzverbot an Karfreitag.

      Pech: Islam ist weder evangelisch noch katholisch

      Als Argument wird stets die Notwendigkeit der Ruhe postuliert, wobei die Kirche nach eigener Sinnstiftung den Rhythmus bestimmt. Für die innere Einkehr dürfte jedoch ein jeder für sich selbst Sorge tragen, solange er nicht unter dem Joch eines Sklaventreibers den göttlichen Zeigefinger für Freiräume benötigt. Wenn, wäre die Politik zuständig. Dann aber verbieten sich diesbezügliche religiöse Riten von selbst – und zwar sowohl christliche, islamische als auch scientologische.

      „Es werden wohl noch zehntausend Jahre ins Land gehen, und das Märchen vom Jesus Christus wird immer noch dafür sorgen, daß keiner so richtig zu Verstande kommt“, hatte Goethe seiner und unserer Zeit voraus einst formuliert. Natürlich möge trotzdem derjenige, der eine sinnstiftende Göttlichkeit als Rahmen braucht, die eigene Handlungspraxis unterordnen – als Verhaltenszwang unter dem Deckmäntelchen einer moralischen Ethik ist sie dennoch untauglich.

      Umso irritierender, wenn die christlich-sozialen Vorturner aus dem Bayerischen dem Islam seine Existenzberechtigung in Deutschland absprechen, weil der Islam weder katholisch noch evangelisch ist. Das ist einigermaßen dreist, maßen sich doch die Seehofers eine übergriffige Religiosität an, die auf das Kreuz im Klassenzimmer besteht, die Erzieherin mit Kopftuch aber am liebsten nach Anatolien ausweisen würde. Es ist schlicht eine Scheindebatte, die mit dem populistischen Gezeter einer Sechs-Prozent-Partei von der eigentlichen Aufgabe ablenkt: der De-facto-Trennung von Kirche und Staat.

      Katja Thorwarth Redakteurin
      Digitale Redaktion [ Siehe @ Zum Profil der Autorin ]

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Gestern stand dieser Artikel in der SZ (Sächsischen Zeitung). Ich habe ihn mal als Bild (anders ging es nicht) hier hineingesetzt, falls dem einen oder anderen dies interessieren tut.

      SZ-Online Heim.jpg

      Was ich dabei etwas befremdlich finde - aber so scheint ja der Lauf der Dinge zu sein - 28 Jahre lang macht niemand etwas und plötzlich wird dazu ein Rießenfass aufgemacht. Wenn ich dann so die Geldsumme lese, welche dafür zur Verfügung gestellt wird, da frage ich mich, warum man so etwas nicht viele Jahre eher gemacht hat und befürchte vor allem, so wie heutzutage, wo genau genommen kein Hahn mehr danach kräht, dass das Geld dazu nicht irgendwo versickern tut.

      Leider ist das Intereresse an dem Thema "DDR-Vergangenheit" heute allgemein so gut wie zum Erliegen gekommen. Es geht dabei nicht nur um das Thema Heim und JWH, sondern um viel mehr und weitreichendere Gebiete der allgemeinen Unterdrückung der Menschen. Die einst Betroffenen haben es mittlerweile aufgegeben, darüber zu reden, die Jugend interessiert sich nicht dafür. Die Medien haben andere Dinge zu tun und vor allem - und das ist das üble an der ganzen Sache - das heute wieder Leute daher kommen, zum großen Teil sogar jüngere, welche von damals nichts wissen und die ehemaligen Staatsdoktrien der DDR wieder hochleben lassen, und dies teilweise auf außerordentlich ordinäre Art und Weise.

      Da sind zum Großteil auch politische Kräfte darunter zu finden, hauptsächlich aus Kreisen der Linken dieses Landes, aber auch damalige SED-nahe Personen, welche nicht aufhören, diesen ehemaligen SED-Staat zu verherrlichen und zu glorifizieren. Und so etwas ist richtig gefährlich immer dann, wenn dem niemand mehr wiedersprechen tut. Die Geschichte hat ja gezeigt, was passieren kann, wenn sich niemand mehr gegen solcher Art agressiver politischer Verherrlichung erwehrt.

      Aber der langen Rede kurzer Sinn - es ist gut, wenn dieses Thema wenigstens neu bearbeitet und auch bewertet wird, nur eben, leider etwas sehr spät.
      Früher gab es den Dorfdeppen – heute gibt es Facebook

      Ulli schrieb:

      Die einst Betroffenen haben es mittlerweile aufgegeben, darüber zu reden
      +

      Ulli schrieb:

      Leider ist das Intereresse an dem Thema "DDR-Vergangenheit" heute allgemein so gut wie zum Erliegen gekommen


      Das wird nicht zum Erliegen kommen ;) - ich habe da schon ein paar Ideen.
      Solange die Bande nicht aufhört mit Lug und Trug und Rechtsbeugung in meinem Fall die Wahrheit unter den Tisch zu kehren, werde ich sie mehr und mehr ins Licht zerren.
      Und wenn ich die alten Leichen vor aller Augen an die "unqualifizierte Öffentlichkeit" zerre, werden das auch andere genauso machen.
      Dann bleibt wahrscheinlich von "geschätzten leitenden Genossen" wie Mannschatz, Honecker, Makarenko etc. kaum mehr übrig als dass sie machtbewusste Schwätzer waren - geleitet von der Annggssst vor der unkontrollierten Jugend, die automatisch kriminell werden muss und dem Klassenfeind helfen wird, wenn man sie nicht gefügig prügelt.
      Das ist so ziemlich die Quintessenz von all dem hirnzermarternden Geschreibsel, dass die "Genossen" verbrochen hatten. Alles in öffentlichen Bibliotheken nachzulesen.

      Ich kann - fast irgendwie - Richter, Pädagogen und Politiker verstehen, die lieber an die "heile Jugendhilfe-Welt" glauben wollen, anstatt sich mit den politisierenden Schizophrenien aus Archiven etc. zu beschäftigen. Es dreht sich mir jedesmal der Magen um, wenn ich (mit meinem heutigen Wissen) lese, was die Genossen Schwätzer zusammenphantasiert haben.

      LG Widerstand
      Bin kein Fake, wie diese drei Neubrandenburger Komparsen.
      (;*)