KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Alex.G schrieb:

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      Der angesprochene Kinofilm läuft ja nun. Allerdings nur in ausgesuchten Kinos. In unserer Region nach meinen Recherchen nur im "Kino am Raschplatz" in Hannover.

      Weiß jemand andere Spielorte und Termine?

      Auf der von Boardnutzerin »Ahu« angegebenen "FREISTATT"-FILM FILM-Webseite @ http://www.freistatt-film.de/ wird, unter dem Menüpunkt "IM KINO", u. a., in einer alphabetischen Liste angegeben, dass der FILM in folgenden Kinos noch bis Mittwoch, 15. Juli 2015 läuft.

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      Bremen Cinema Osttor 09.07. - 15.07.2015

      Bremen
      Gondel Filmkunsttheater 11.07 - 12.07.2015

      Bremerhaven
      Passage Kinos 09.07. - 15.07.2015

      Cloppenburg Cine-Center 09.07. - 15.07.2015

      Lüneburg Programmkino 09.07. - 15.07.2015

      Nienburg/Weser Filmpalast 09.07. - 15.07.2015

      Oldenburg Casablanca 09.07. - 15.07.2015

      Osnabrück Hasetor Filmtheater 09.07. - 15.07.2015

      Sulingen Filmpalast 09.07. - 15.07.2015

      Syke Hansa Lichtspiele 09.07. - 15.07.2015

      Vechta
      Schauburg Cineworld 09.07. - 15.07.2015

      (Stand: 09.07.2015 - Irrtümer vorbehalten)

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Psychiatrienetz - AKTION PSYCHISCH KRANKE e.V. - psychiatrie.de

      @ http://www.psychiatrie.de/bibliothek/aktuelle-kinofilme/freistatt/

      [ Filmrezension vom 01.07.2015 ]

      "FREISTATT"

      1968 in einer Außenstelle der Bodelschwingh’schen Anstalten. Der 14jährige Wolfgang muss ins Heim, weil sein Stiefvater eifersüchtig ist. Wolfgang hatte schöne Jahre mit seiner Mutter, nun ist er nur noch im Weg. In der Diakonie Freistatt gerät er in die Mühlen eines perfiden Systems, geprägt von schwärzester Pädagogik. Die Jungs verbringen den Tag beim Torfstechen, die Nacht im Schlafsaal. Es wird schikaniert und geprügelt, vorzugsweise mit der Schaufel gegen den Kopf. Sexueller Missbrauch, das wird beiläufig angedeutet, ist an der Tagesordnung.

      Fehlhandlungen einzelner Zöglinge muss immer das ganze Kollektiv ausbaden: Die abendliche Wassersuppe wird gestrichen, oder alle müssen in den Bunker. Wolfgang rebelliert immer wieder, und als Zuschauer identifiziert man sich nur zu gerne mit ihm. Er ist aufmüpfig und schlägt immer häufiger selbst zu. Die Brutalität der Erzieher, die „Bruder“ genannt werden, lässt ihn immer brutaler werden, während andere längst gebrochen sind und sich anpassen. Es gibt eine schöne, fast euphorische Szene, in der die Jungs „Sometimes I feel like a Motherless Child“ schreien, und eine kleine Revolte anzetteln. Wolfgang versucht immer wieder auszubrechen, scheitert entweder am Moor, oder wird eingefangen und bestraft. Schließlich gelingt ein Ausbruchsversuch gemeinsam mit einem Kameraden, doch Wolfgang wird von seiner Mutter auf hinterlistige Weise zurück ins Heim verbracht.

      Zur Strafe wird er im Torf begraben, und erst kurz vor dem Erstickungstod gerettet. Sein Gefährte erhängt sich. Nun ist Wolfgang endgültig versteinert. Er kämpft sich in der Hierarchie der Zöglinge nach oben, wird härter und heimtückischer und taugt nicht mehr als Identifikationsfigur. Der Zuschauer ist allein. Er wird zwar entlassen, kehrt aber nicht wirklich zurück.

      Die Pervertierung des hübschen Jugendlichen zu einem antisozialen Charakter macht den Film so ungewöhnlich. Hier gibt es nicht nur Täter und Opfer, sondern die Opfer werden zu Tätern, und man ist dabei. Psychiatrisch Tätige kennen die Endstrecke dieser Entwicklung, aber nicht immer die dahinter liegenden Biografien. Der Film gibt drastisch Nachhilfe. Obwohl dies eine deutsche Geschichte ist wurde kein typisch deutscher Film gedreht. Das ist irritierend, macht den Film aber auch sehenswert. Die Bilder sind am Anfang gelbstichig, fast psychedelisch, wenn die Euphorie des Aufbruchs im Jahr 1968 illustriert wird. Status Quo und „Scarborough Fair“ bilden den Soundtrack.

      Die Qualen im Heim und vor allem die Schinderei beim Torfstechen sind inszeniert wie in alten amerikanischen Filmen oder Theaterstücken. Das stellt Distanz her, und erinnert so gar nicht an Bethel und Bodelschwingh. Erst ganz am Ende, beim Abspann, sind authentische Bilder aus der Diakonie Freistatt mit einer besonders schwermütigen Fassung des „House of the rising sun“ unterlegt. Nein, es gibt keine Hoffnung, denn die Diakonie Freistatt hat ihre Zöglinge zerstört.

      Seit dem 25.6.2015 läuft der Spielfilm
      "FREISTATT" in vielen Kinos. Die Handlung basiert auf dem Bericht des ehemaligen Heimzöglings [ Wolfgang Rosenkötter und dem im Jahre 2006 erschienenen Sachbuch von Spiegelautor ] Peter Wensierski „Schläge im Namen des Herrn“. Wer sich mit der Heimkampagne der Apo und Ulrike Meinhofs „Bambule“ beschäftigt hat, oder von den »Runden Tischen „Heimerziehung“« der letzten Jahre erfuhr, der hatte natürlich eine Ahnung von den skandalösen Erziehungsanstalten im Westen, und natürlich auch im Osten. Die Hintergründe wurden von Regisseur Brummund gut recherchiert; vor allem Bodelschwingh hat seine Geschichte akribisch aufgearbeitet und dokumentiert. Wer sich für das umfangreiche Hintergrundmaterial zum Film interessiert, dem sei das Presseheft empfohlen: http://www.salzgeber.de/presse/pressehefte/FREISTATT_Filmheft_Web.pdf.

      Deutschland 2014
      108 Minuten
      Regie: Marc Brummund
      Darsteller: Louis Hofmann, Alexander Held, Stephan Grossmann, Max Riemelt

      Ilse Eichenbrenner

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      Filmbesprechungen

      Alle Besprechungen sind von Ilse Eichenbrenner (Berlin) und erscheinen parallel in der Zeitschrift Soziale Psychiatrie [ @ http://www.dgsp-ev.de/die-soziale-psychiatrie.html ].

      Ältere Filmbesprechungen heben wir für Sie auf. Sie finden diese im Filmarchiv [ @
      http://www.psychiatrie.de/bibliothek/aktuelle-kinofilme/filmarchiv/ ].

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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Filmkritik von Filmrezensent Johannes Bluth vom 27.05.2015

      Eine der ersten Filmrezensionen zum KINOSPIELFILM "FREISTATT", erst jetzt von mir entdeckt.

      CRITIC.DE @ http://www.critic.de/film/freistatt-7946/

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      "FREISTATT"

      Inmitten unwirtlicher Moorlandschaften zeichnet Freistatt das Leiden ehemaliger deutscher Heimkinder in den 1960er Jahren als systematisches Unrecht, das scheinbar aus sich selbst heraus geschieht.

      Das Moor und der Tod stehen seit langer Zeit in einer innigen Beziehung: Oft wenn im Norden Deutschlands ein Problem aus der Welt geschafft werden musste, wurde das Moor zum Ort des letzten Richterspruchs. Moorleichen aus dem Mittelalter, mit eingeschlagenen Schädeln oder zerfetzten Gliedmaßen, zeugen davon, und auch heute noch müssen Häftlinge bisweilen Torf stechen – als wäre diese Landschaft ein ganz natürlicher Ort der Buße. Auch Marc Brummunds Freistatt macht das Moor zu einem Ort, an dem Entscheidungen fallen. Wir schreiben den Sommer 1968. In der wohlstandsbeduselten BRD entsteht zum ersten Mal seit dem Krieg so etwas wie eine gelebte Jugend, aber auch die familiären und sozialen Wunden sind noch überall spürbar. Und wer diese heile, bürgerliche Welt der goldenen Sechziger herausfordert, landet schnell im Erziehungsheim: Freistatt. Ein abgelegenes Gut irgendwo in einem Moor in Norddeutschland. Hier kommt der 14-jährige Wolfgang (Louis Hoffmann) eines Hochsommertags an. Sein Stiefvater will ihn nicht, seine Mutter hegt inzestuöse Gefühle für ihn und gefährdet so die familiäre Sittlichkeit. Wolfgang muss weg, irgendwohin. Also wird er nach Freistatt gebracht, wo er von nun an mit anderen Outlaws und Ungewollten zusammen Torf stechen wird.

      Freiheitsdrang und Heimroutine

      "
      FREISTATT" will die Geschichte eines Leidens nacherzählen und dabei möglichst authentisch sein. Dieser Anspruch ist so etwas wie die Grundbedingung des Films. Mit anderen Worten: Wir sehen all die Schläge, die Demütigungen und Gräuel schon kommen, bevor sie sich ereignen. In dem Moment, in dem Wolfgang in Freistatt einfährt, wissen wir im Grunde bereits, was passieren, aber auch, dass Wolfgang die Regeln brechen wird. Und tatsächlich scheint sein Freiheitsdrang den seiner Kumpanen zu übersteigen; Wolfgang ist eine Heldenfigur, der Einzige, der ständig dermaßen Lehrgeld für sein Ungehorsam kassiert, dass wir uns fast über seine Naivität wundern. Dabei bleiben Wolfgangs Schmerzen seltsam farblos, es spritzt kein Blut, wir sehen erstaunlich wenig blaue Flecken, kaum ein rot-verzerrtes Gesicht: So nüchtern und flach wie das Moor bleibt die affektive Skala des Protagonisten, der das Unrecht, das ihm geschieht, gar nicht so richtig an sich heran lässt. Stattdessen dramatisiert die Musik die Erzählung von Anfang an, sodass wir all die Schläge schnell ertragen lernen – die institutionalisierte Gewalt baut sich nicht wirklich auf, sondern ist einfach da, ein Fakt.

      Körperliche Dialoge, ansonsten Schweigen

      "
      FREISTATT" zeigt uns also den Missbrauch eher aus einer Makroperspektive und versucht kaum, seine Figuren zu psychologisieren. Warum sind die Aufseher gewalttätig? Warum dulden Sie ihre eigene Verrohung? Wem nützt die Gewalt? Aus Wolfgangs Sicht, die unsere Sicht ist, erscheint diese Welt unterschiedslos: der Stiefvater, der Heimleiter, der Aufseher. Alles im Grunde völlig degenerierte, kaltherzige Tyrannen, Nazis. Die weiblichen Figuren sind auf eine andere Art verhängnisvoll: Neben seiner Mutter ist da noch Angelika, die Tochter des Heimleiters, die den naiven Wolfgang geschickt verführt und für ihre Zwecke ausnutzt. Die anderen Heiminsassen dagegen sind merkwürdig still, es wird kaum geredet, der Alltag in Freistatt ist Schweigen. Selbst Anton, der aus eigentlich unklaren Gründen alles dafür tut, Wolfgangs Sympathie zu gewinnen, ist kein wirklicher Gesprächspartner, jeglicher Dialog ist auf elementare Notwendigkeiten reduziert. Entscheidungen fallen nur körperlich: stehlen, wegrennen, verstecken, einfangen, Schläge kassieren. Diese Bewegungen exerziert Freistatt mehrmals durch, und die Kräfteverhältnisse im Heim verschieben sich marginal mit. Der Widerstand wird zur Routine.

      Leiden für den Zusehenden

      Wolfgangs abstrakte Vorstellung von einer Freiheit, die er nie hatte, richtet sich dabei auf wenige, weiche Objekte der Begierde, die der männlich-gewalttätigen Heimwelt und dem lebensfeindlichen Moor entgegenstehen: die besagte Tochter des Heimleiters, die überzeichneten roten Tomaten in dessen Garten, eine Fotografie seiner Mutter. Wolfgang scheint im Gegensatz zu den anderen Jungen stets zu wissen, dass eine andere Welt möglich ist. Wir erfahren aber wenig, vielleicht zu wenig, über Wolfgangs Leben, besonders vor Freistatt, sodass wir letztlich nicht seine Perspektive einnehmen können. Er bleibt Stellvertreter, Repräsentant eines geschehenen Unrechts, Opfer der Verhältnisse: Wolfgang leidet nur und bleibt stark, damit wir es sehen, damit wir wissen, dass dies damals so passiert ist. So wendet sich der aufklärerische Gestus des Films gewissermaßen gegen sich selbst, er wird zum Selbstzweck. In dieser Linie endet auch der Film: Gewalt erzeugt Gegengewalt. So ist die Botschaft von "
      FREISTATT" unmissverständlich, aber auch verkürzt. Denn am Ende kann Wolfgang zwar das Heim verlassen, aber wir bleiben mit der subtilen Ahnung zurück, dass Wolfgangs wirkliche Leidensgeschichte gerade erst beginnt.

      Filmkritik von Johannes Bluth --- 27.05.2015

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      QUELLE: CRITIC.DE @ http://www.critic.de/film/freistatt-7946/

      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Beitrag von Boardnutzer »martini« vom Mi. 15.07.2015, um 15:20 Uhr (MEZ/CET) im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel ( eigentlich „Anstalt Freistatt im Wietingsmoor“ genannt ).«

      Martini schrieb:

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      Erklärung der Diakonie Deutschland zum „großen Versagen“ „der evangelischen Heimerziehung in den“ Nachkriegsjahrzehnten.

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      Diakonie Deutschland

      [ @ http://www.diakonie.de/freistatt-der-film-16376.html ]

      29.06.2015 - "
      FREISTATT" erinnert an das große Versagen auch der evangelischen Heimerziehung in den Nachkriegsjahren, so Diakonie-Präsident Ulrich Lilie zum Kinostart des Films am 25. Juni in einer Erklärung.

      [ ein Bild der
      FILMSZENE, wo der Erzieher den Zögling mit dem Torfspaten gegen den Kopf schlägt und der Zögling darufhin längshin in den Morast fällt ]

      Aus Anlass des aktuellen
      KINOFILMS "FREISTATT" erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie [ der neue Diakonie-Präsident seit März 2014 ]:

      Der Film "
      FREISTATT" erinnert uns an das große Versagen auch der evangelischen Heimerziehung in den Nachkriegsjahren. „Dass Kinder und Jugendliche in unseren evangelischen Heimen schweres Leid und Unrecht erfahren haben, beschämt uns immer noch zutiefst. Der Mut der Betroffenen, ihre Erlebnisse und Traumata öffentlich zu benennen, hat uns die Augen geöffnet. Die Einrichtungen der Diakonie haben Verantwortung für die Geschehnisse der Vergangenheit übernommen und gemeinsam mit den ehemaligen Heimkindern einen Prozess der Aufarbeitung, der persönlichen Begleitung und des Dialogs aufgenommen.

      Auch wenn wir uns bewusst sind, dass materielle Hilfe das erfahrene Leid und die verlorenen Lebenschancen der betroffenen Menschen nicht wiedergutmachen kann, beteiligen wir uns in aller Konsequenz am Heimkinderfonds und dessen Aufstockung. Wir setzen uns zudem seit langem für einen Fonds für Betroffene ein, die als Kind in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben. Viele diakonische Träger bieten weitere individuelle Hilfen an. 2011 haben EKD und Diakonie die ehemaligen Heimkinder öffentlich um Verzeihung gebeten.

      Auch mir ist es ein Anliegen, unser Versagen und unsere Schuld zu bekennen und die Menschen um Verzeihung zu bitten, die in unseren Heimen großes Leid und Unrecht erfahren haben. Das, was dort passiert ist, steht im deutlichen Widerspruch zu unseren christlichen Überzeugungen. Es beschämt mich, dass der Umgang mit den anvertrauten Kindern und Jugendlichen nicht von christlicher Liebe geprägt war.

      Heute gilt es Vorkehrungen zu treffen, damit Missbrauch und Gewalt in Einrichtungen der Diakonie nicht mehr geschehen. Dazu zählen z.B. Schutzkonzepte, neutrale Vertrauenspersonen für Kinder und Jugendliche, Rechtekataloge, Informationen und Qualifizierungen der Mitarbeitenden. Mittlerweile gehören diese Maßnahmen zum Standard diakonischer Einrichtungen.“

      Der Spielfilm
      "FREISTATT", der am 25. Juni bundesweit in den Kinos angelaufen ist, thematisiert die Fürsorgeerziehung in Heimen in der Nachkriegszeit. Freistatt gehört zu den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Dort wurden damals Jungen und junge Männer auf Anordnung der Jugendämter und Gerichte oder auch auf Betreiben der jeweiligen Familien aufgenommen.

      Bethel hat die Dreharbeiten für den Film maßgeblich unterstützt. Bereits bei der Erarbeitung des Drehbuchs gab es zahlreiche Gespräche und Recherchen in der Ortschaft Freistatt und einen Austausch mit ehemaligen Fürsorgezöglingen, die mit Freistatt auch vorher schon in Kontakt standen. Ganz wesentlich bezieht sich "FREISTATT"-Regisseur Marc Brummund auf die wissenschaftliche Aufarbeitung zur Fürsorgeerziehung in Freistatt, die 2009 im Bethel-Verlag erschienen ist.

      Copyright der Bilder auf dieser Seite:
      Salzgeber & Co. Medien GmbH


      Literaturliste zur evangelischen Heimerziehung nach 1945 (PDF. 11KB)

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      QUELLE: Diakonie Deutschland / Bethel / Freistatt / Diakonie Freistatt / Bethel im Norden / Diakonie Präsident @ http://www.diakonie.de/freistatt-der-film-16376.html

      Und damit soll es dann auch getan sein, meint zumindest die Diakonie Deutschland / die Evangelische Kirche in Deutschland / Bethel ( das „Haus Gottes“ ).
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      Beitrag von Boardnutzer »brötchen« vom Mi. 15.07.2015, um 17:36 Uhr (MEZ/CET) im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel ( eigentlich „Anstalt Freistatt im Wietingsmoor“ genannt ).«

      brötchen schrieb:

      .
      Ich hatte folgende Sätze hier im Februar 2013 mal gepostet. Passiert ist seither mit diesem ehemaligen Verantwortlichen von Freistatt nix. Stattdessen postet die Diakonie eine nichtssagende, schwammige Pressemitteilung. Sie – diese Bodelschwingh-Pastoren – haben sich wie andere Verantwortliche eine goldene Nase auf Kosten der Heimkinder verdient. Hier nochmal meine Sätze von vor zwei Jahren:

      "Freistatt war, wie bekannt, eine Einrichtung der von Bodelschwinghschen Anstalten mit der Zentrale in Bielefeld. Der Hauptverantwortliche dort war immer ein von Bodelschwingh. Und was macht nun der jetzige Bodelschwingh? Lesen wir:

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      "Mittlerweile gesteht die Diakonie das Unrecht ein, das sie in Freistatt in der Vergangenheit begangen hat, und beteiligt sich aktiv an seiner Aufarbeitung, allerdings nur so weit, wie sie für die Diakonie keine größeren Kosten verursacht. Das heißt, eine Entschädigung der Opfer für die lebenslangen psychischen, sozialen, teils auch körperlichen Folgeschäden, sowie eine Nachzahlung aufgrund von Zwangsarbeit nicht abgeführter Rentenversicherungsbeiträge fand bisher nicht statt. Ebenso wurden keine Täter und Verantwortliche (die sogenannten “Erzieher”, “Hausväter” und Diakone) für ihre Untaten zur Rechenschaft gezogen." (Aus: "Freistatt und seine Anstalten")
      .

      Stattdessen kümmert sich der jetzige von Bodelschwingh um Kinder in Tschernobyl: http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article112182308/Lebensweg-war-vorgezeichnet-dann-kam-Tschernobyl.html

      Wenn Du also ein ehemaliges Heimkind bist, dass in Freistatt soviel Leid erfahren hat und du wissen möchtest, warum sich Herr von Bodelschwingh als der Verantwortliche für Freistatt nicht darum kümmert, dass Dir endlich Gerechtigkeit widerfährt, dann ruf ihn an und frag ihn das!

      von Bodelschwingh, Dietrich
      Carl-Diem-Str. 31
      32257 Bünde
      Tel.: (0 52 23) 9 85 99 46

      .

      Dietrich von Bodelschwingh (Jg. 1940) war sogar mal Heimleiter, bzw. „Theologischer GeschäftsführervonDiakonische Heime Freistatt“ / „Anstalt Freistatt“ / „Diakonie Freistatt“ / „Bethel im Nordenvom 31.08.1990 bis 01.06.1999; und während der ersten 4-5 Jahre dieses Zeitraums seiner Tätigkeit dort, war dasBethel-eigene Freistätter Torfwerkebenso noch in Betrieb.

      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Ich habe gestern Mark Brummend's "FREISTATT" Kinofilm gesehen.

      Aber leider erfahre ich in Marc Brummunds "FREISTATT" nicht alles, vielleicht zu wenig(?): Gut im Sommer 1968, war ich auch 14, so wie Wolfgang, der Protagonist im Film, in der Bundesrepublik
      meldet damals zum ersten Mal seit den kastrophalen Naziherrschaftsfolgen, so etwas wie eine mündige Jugend. Aber aber die familiären und psychosozialen Wunden, besonders der „Überlebenden Kriegsheimkehrer“ waren noch überall zu spüren. Und wer die volgende, gelebte oder gewollte „heile, bürgerliche Welt“ der (angeblich) goldenen Sechziger herausforderte, landet schnell im Abseits. Mir selbst wurde mehrfach angedroht (und reell Ausgeführt) dass ich „... ins Erziehungsheim komme, wenn das so weiter gehe...“.

      Leider erzählt hier der Finm nur, dass ihn sein Stiefvater „nicht will“, seine Mutter ihn Abgöttich liebt, fast inzestuöse Gefühle für ihren Sohn hegt und somit die Eiversucht, sogar den Hass ihres
      (neuen) Mannes auf Wolgang, den Prodakonisten im Film, herausvordert. Wolfgang muss aus der „Familie weg“.

      Ich stellte sehr hohe Anspruch in diesen Film, vielleicht zu hohe? Konkret: Ich sah all die Schläge, die Demütigungen und Gräuel schon kommen, bevor sie sich im Film ereigneten. In dem Moment, in
      dem Wolfgang nach Freistatt kam, wusste ich im Grunde bereits, was passieren würde, aber auch, dass er die Heim-Regeln brechen wird. Aber tatsächlich bleib es schon in den Eingangszenen im Freistatt des Films, ziemlich „Flach“.

      Wolfgang wird dann zu einer „Heldenfigur“ aufgebaut, der Einzige, der ständig „dermaßen Lehrgeld für sein Ungehorsam kassiert“, dass es schon Naiv wirkt. Dabei bleiben die Schmerzen seltsam „Kalt“,
      kein Blut, erstaunlich wenig blaue Flecken, kaum ein schmerz(angst)verzerrtes Gesicht: Nüchtern und flach bleibt die Erzählung, die affektive Skala Dünn, das Unrecht, baut sich nicht auf, es ist einfach schon da. Ich will sagen, "FREISTATT" zeigt nicht alles, also den konstitutionellen Missbrauch, und
      versucht kaum die echten Hintergründe zu analysieren (psychologisieren). Warum sind die „Brüder“ (Diakone) gewalttätig? Warum dulden Sie die Verrohung? Wem nützt das Ganze? Es wird eine Welt der Neo(Alt)faschisten gezeichnet: der Stiefvater, die „Tante“ vom Sozialamt, der „Hausvater“, und die „Brüder“ (Diakone) werden selbst zu Opfern gezeichnet. Alle im Grunde völlig degenerierte, kaltherzige Tyrannen, Alt(Neo)nazis.

      Ich erfuhr im „Freistatt-Film“ zu wenig über „das andere Leben“, das Leben davor, die psychologischen Gedankengänge (Hintergründe), als wenn versucht wurde mich auf eine Position eine Perspektive zu drängen. Der Film bleibt, Stellvertreter, Repräsentant eines geschehenen Unrechts, Opfer der Verhältnisse (ein bedauerlicher Kollateralschaden): Damit es gezeigt werden konnte, dass dies damals halt (leider) so war. Damit es gezeigt werden konnte, dass dies damals halt (leider) so war... aber heute ist ja alles viel, viel besser.
      Was bleibt ist der Gedanke, die Frage(n): Was wurde aus Wolfgang...

      ... aus meiner eigenen Geschichte weiß ich: Die wirkliche Leidensgeschichte kommt erst später.
      "Wenn das so weitergeht, (nicht brav genug bist), werden wir dich in ein Kinderheim geben müssen!" (...) "Du endest mal im Zuchthaus!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Alex.G“ ()

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Es erstaunt mich nicht wenig, dass gerade DER SPIEGEL – der ja vor mehr als 2 Jahren den ZDF-Fernsehfilm »Und alle haben geschwiegen« (über die nachkriegsdeutsche bundesrepublikanische Heimerziehung) inzenierte und unterstützte – sich bisher zum KINOSPIELFILM "FREISTATT", an folgender Stelle, nur ganz, ganz kurz, und gut versteckt, wie folgt, geäussert hat:

      .
      @ http://www.spiegel.de/spiegel/kulturspiegel/d-135157628.html

      Weitere Filme

      Ab 25.06.2015

      "FREISTATT". Regie Marc Brummund. Mit Louis Hofmann, Alexander Held, Katharina Lorenz. "Zwangsarbeit statt Rock 'n' Roll" heißt es 1968 für den 14-jährigen Wolfgang. An Körper und Seele des jungen Helden wird durchexerziert, wie hässlich die schwarze Pädagogik in vielen Erziehungsheimen der Bundesrepublik war. Das drastische Jugenddrama entstand an Originalschauplätzen der niedersächsischen Diakonie "Freistatt", die den Film als Teil ihrer Aufarbeitung unterstützt hat.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Die Arbeit in den Mooren war schon immer eine schlecht bezahlte Knochenarbeit. Nur wer wirklich keine andere Möglichkeit sah, sein Leben zu fristen, ging freiwillig ins Moor.

      Kriegsgefangene wurden bereits im 1. Weltkrieg in die zahlreichen Moore Norddeutschlands geschickt. Streng bewacht und oftmals misshandelt, kultivierten sie große Flächen für die deutsche Landwirtschaft und bauten gleichzeitig den Torf ab, der in erster Linie als Brenn- und Energiemittel zum Einsatz kam.

      In Nazi-Deutschland wurden hauptsächlich Kriegsgefangene und KZ-Insassen und natürlich Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen zu Moorarbeiten herangezogen. Streng bewacht, unterernährt, misshandelt, ließen viele ihr Leben im Moor.

      Berühmt-berüchtigt wurde das Börgermoor bei Papenburg durch das Lied „Die Moorsoldaten“:


      .
      „Hier in dieser öden Heide
      ist das Lager aufgebaut,
      wo wir fern von jeder Freude
      hinter Stacheldraht verstaut.
      Wir sind die Moorsoldaten
      und ziehen mit dem Spaten
      ins Moor.

      .

      ( Dies ist die 2. Strophe des Liedes, die hier von mir zitiert wird; der ganze Text ist hier zu finden @ http://www.diz-emslandlager.de/moorlied.htm )

      In der Nachkriegszeit wurden sofort Kinder und Jugendliche aus den umliegenden Heimen (besonders „Johannesburg“ und „Freistatt“) in den Mooren zur Arbeit herangezogen. Auch für diese galt: härteste Arbeit, unzureichende Ernährung, kein Lohn für die Knochenarbeit, strengste Bewachung, schlechte Unterbringung, schlechte Kleidung, Misshandlungen durch die “Aufseher”.

      Wie dies in den Nachkriegsjahrzehnten für westdeutsche Heimzöglinge in westdeutschen Heimen aussah, spiegelt sich jetzt sehr realitätsnah im aktuell in deutschen Kinos laufenden KINOSPIELFILM "FREISTATT" wider.

      Wer sich hier weigert, von Zwangsarbeit zu reden, ist entweder geschichtsblind oder schlicht bösartig!


      Torfgewinnung und Torfverarbeitung in deutschen Mooren und Torfwerken - ORTE DER ZWANGASARBEIT
      (mit nahegelegenen staatlichen und kirchlichen Heimen/Erziehungseinrichtungen/Anstalten/Lagern zu diesen Torfabbau- und Torfproduktionsstellen)

      ( Diese Liste ist nicht unbedingt vollständig! )


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      Torf-Werke, Turba, Teufelsmoor; bremische Teufelsmoor
      Toten Moor, Neustadt am Rübenberg; Torfwerk Neustadt: im Toten Moor bei Neustadt am Rübenberge
      Großmoor: Geschiche des Torfabbaus im Toten Moor
      Firma Torfverwertung Poggenmoor und Torfoleumwerk Poggenhagen, Neustadt am Rübenberge, Eduard Eugen Dyckerhoff GmbH, Eduard Eugen Dyckerhof auch Eigentümer der Moorflächen
      Geschichte der Saline/Alpentorfwerke Rosenheim, Bayern
      Geschichte des größten südostbayrischen Hochmoores - den "Kendlmühlfilzen"
      "Kollerfilzen" und "Sterntalerfilzen" bei Raubling (Michael Nickl)
      zum Torfwerk Raubling-Nicklheim
      Torfwerk Raubling (nahe Rosenheim)
      the small torfwerk at Wielhiem in southern Germany
      das Torfwerk Schussenried im Wilden und Henauer Ried
      Torfbahnhof Rottau
      das Torfwerk "Kendlmühlfilz" bei Rottau
      1919 gegründeten Verband der Landestorfwerke GmbH, Bayern
      Deutsche Torfverwertung GmbH (German Peat Processing Co. Ltd.)
      Fabrik für Torfverwertung im … (in Schleswig-Holstein)
      Torfwerk Meiners, Schülp bei Nortorf, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein
      Torfwerk Brinkmann; Torfwerk Brinkmann GmbH & Co KG. Hauptstraße 343. 26683 Saterland-Scharrel, zwischen Papenburg und Oldenburg, Niedersachsen
      Torfwerk Brinkmann in Skäddel
      Torfwerk Brinkmann KG, Scharrel/Oldenburg
      Saterland-Scharrel Torfwerk Edewecht GmbH
      Edewecht-Husbäke Torfwerk Einfeld, Neumünster
      Torfwerk Edewecht in Edewecht
      W.A.S. Brenntorfwerk GmbH & Co. KG, Schwaneburger Str. 66, 26169 Friesoythe
      Schwaneburgermoor auch Friesoythe-Schwaneburgermoor genannt, Landkreis Cloppenburg
      Torfwerk Wittemoor (Nähe Kanalstraße), Oldenburg
      Torfwerk Klasmann-Deilmann GmbH, Saterland-Sedelsberg
      Torfwerk Klasmann; Torfwerk Klasmann-Deilmann, Surwold-Börgermoor,
      100 Jahre Heseper Torfwerk der Firma Klasmann-Deilmann
      Gemeinde Geeste, Ortsteil Hesepe der Stadt Bramsche im Osnabrücker Land, im niedersächsischen Landkreis Emsland
      Emsland … LÖNINGEN Lastrup 63 Torfwerk Hahnenmoor
      Torfwerk Hahnenmoor Grafelder Straße 44
      Torfwerke und Humuserzeugnisse: Klasmann-Deilmann GmbH in Saterland, Moorgutsweg 2
      Torfwerk Klasmann & Deilmann is next to Sedelsberg
      von dem inzwischen stillgelegten Torfwerk Klasmann, das über 50 Jahre hindurch die Abtorfung des Weißen Venns durchgeführt hat
      Die Klasmann-Deilmann GmbH ist 1990 aus der Fusion der 1913 gegründeten Klasmann Werke GmbH und der 1920 entstandenen Torfbetriebe der C. Deilmann AG hervorgegangen.
      wie der Arbeitsablauf beim Torfwerk Klasmann vonstatten ging und unter welch schwierigen Umständen die Torfarbeiter ihren kargen Lohn verdienen mussten
      Torfwerk Klasmann, Werk Vehnemoor, Edewechterdamm
      Edewechterdamm-Vehnemoor
      Vehnemoor GmbH
      Torfwerk Klasmann in Mappen
      Torfwerk Klasmann-Deilmann, Werk Twist-Schöningsdorf
      Torfwerk Bernhard Hülskamp
      50 Jahre Torfindustrie in Velen
      Torfgewinnung Velen-Ramsdorf
      Torfwerk Klostermoor
      Torfwerk Tiste
      Torfwerk Klasmann, Velen-Ramsdorf
      Torfwerk Klostermoor
      Torfwerk Möllenberg, Edewecht
      Torfwerk Union, Scharrel
      Torfwerk Wirsing, Edewecht
      Torf-Werke, Sauensiek
      Lager der Torfwerke in Uchte, Landkreis Nienburg/Weser
      Zwangsarbeit in Uthlede … Torfwerk
      Gefangenenlager am Torfwerk im Himmelmoor
      dem Torfwerk des Landesvereins für Innere Mission (in Schleswig-Holstein)
      Geschäftsführer des Torfwerkes Moorkultur Ramsloh, ... der Zwangsarbeit auf dem Moorgut Ramsloh
      Hoeveler & Dieckhans, Aschendorfer Moor
      ins Celler Zuchthaus gekommen und durch die Zwangsarbeit in Torfwerken so schwer …
      Die Schweger Moorzentrale im Dammer Moor galt als das größte Torfwerk
      In der Region Ravensburg waren dies beispielsweise das Torfwerk in …
      Michael Nickl sein Torfwerk in der Kollerfilze
      Torfwerk Brinkmann KG
      Torfwerk Einfeld
      Steinburg … Gelände des Torfwerks
      Torfwerkes im Quickborner
      in Oberteisendorf und am Forstamt Teisendorf bzw. im Torfwerk Ainring
      Arbeiter im Torfwerk Oldendorf
      Torfwerk Aschhorn
      Das Torfwerk war nachher in Stotel
      Gelderblom-Hameln (Rotenburg/Wümme), wo sie in einem Torfwerk arbeiten mussten
      Haidgauer Torfwerk
      im Torfwerk im Landkreis. Vechta
      a 14-year-old Polish girl worked in Torfwerk in Sedelsburg (Sedelsbwerk)
      das neuerbaute Torfwerk in Neu Valm
      in Feilnbach ein Torfwerk
      Torfwerk Haspelmoor bei München
      Torfwerk Ainring
      Neumarkter Torfverwertung GmbH, Krakau, Kdo, Plaszow
      (
      1975) [kam ich] mit 15 anderen Gastarbeitern [aus der Türkei] in einem Torfwerk, in der Nähe des kleinen Dorfes Esterwegen im nördlichen Emsland unter: „Man hat uns diese Arbeit gegeben, weil die Deutschen sie nicht wollten.
      [2003 meint jemand] „Nach meinem Wissensstand gibt es in Schleswig-Holstein noch genau fünf Torfwerke mit aktiven Feldbahnen“

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      Bei der Zusammenstellung dieser Liste habe ich mich jetzt einfach nur mal auf die kurzen GOOGLE-Index-Zitate – bzw. Zitat-Brocken – beschränkt.

      Subject: KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      TULPENTOPF-FILMKRITIK @ http://tulpentopf.de/kinotheater/film-freistatt-mit-louis-hofmann

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      By Tulpentopf on 30 Juni 2015

      FILM "FREISTATT" mit Louis Hofmann

      Sei artig, sonst kommst du ins Heim. Das war für mich ein Spruch, der bedeutete, von meinen Eltern getrennt zu sein. Das allein ist ja für ein Kind schon schlimm. Was sich in einem Heim wie „Freistatt“ abspielte, hat mit dieser simplen Trennung von der Familie allerdings wenig zu tun. Hier sind elende Schufterei und brutale Willkür der „Erzieher“ an der Tagesordnung. Wer dieses Heim überlebt hat, ist ein anderer Mensch: Gebrochen und doch zu allem fähig.

      Zum Inhalt:

      Wolfgang (Louis Hofman) ist 14 und damit im besten Teenager-Alter. Während seine Mutter ihn ein wenig zu sehr liebt, ist er seinem Stiefvater mehr als nur ein Dorn im Auge. Also wird er kurzerhand nach Freistatt abgeschoben. In der diakonischen Anstalt für schwer Erziehbare sollen ihm Zucht und Ordnung beigebracht werden.

      Ordnung herrscht in Freistatt allerdings. Die wird jedoch mit jeder Menge Züchtigung durchgesetzt. Hausvater Brockmann (Alexander Held) begrüßt jeden Neuankömmling noch recht freundlich, zeigt aber bald, dass ihm selbst seine Helfer zu lasch in der Erziehung der Jungs sind. Die treiben die aufmüpfigen Jugendlichen jeden Tag zum Torfstechen ins Hochmoor, wo sie bis zum Umfallen arbeiten.

      Wenn das Tempo nicht passt, jemand das falsch Lied anstimmt oder die die Erzieher schlechte Laune haben, leiden alle darunter. Halbe Ration zum Abendessen, Prügel mit der Reitpeitsche, Demütigungen vor den anderen Jungs sind an der Tagesordnung. Und wer die Suppe eingebrockt hat bekommt zudem noch ordentlich Klassenkeile. Besonders Bernd (Enno Trebs) tut sich hier als Wächter und Rächer der Insassen hervor.

      Wolfgang ist jedoch zu rebellisch, um sich unterzuordnen. Er will sich nicht ausbeuten lassen, widerspricht und fordert bessere Behandlung, verteidigt Schwächere gegen Willkür und Klassenkeile. Er versucht mehrfach, aus der Anstalt zu entkommen, wird aber entweder vom Moor aufgehalten oder spätestens Zuhause wieder eingesammelt. Für jeden Ausbruchsversuch wird er härter bestraft als zuvor.

      Als er schließlich wieder nach Hause darf, ist er nicht mehr der alte. Zwar kann ihm sein Stiefvater nicht mehr das Leben schwer machen, aber er passt auch so nicht mehr in dieses Familienidyll. Schließlich hat seine Mutter ihn im Stich gelassen, seinen kleinen Bruder kennt er kaum und auch mit seinen alten Freunden kann er nichts mehr anfangen. Aus dem übermütigen Jungen ist eine gebrochener junger Mann geworden, der schnell zuschlägt und nicht mehr gegen die Willkür der Obrigkeiten kämpft.

      Meine Meinung:

      "
      FREISTATT" ist von der ersten Minute an beklemmend. Man sieht einen leicht aufmüpfigen Jugendlichen, der von seinem Stiefvater verdrängt wird und sich dagegen mit den Mitteln eines 14jährigen wehrt. In der BRD der 60er Jahre hat er gegen einen Erwachsenen jedoch keine Chance. Unwillige Jungs landen da schnell in Erziehungsanstalten, die wenig mit Erziehung und dafür umso mehr mit Arbeitsanstalten zu tun haben.

      Die Anstalt „Freistatt“ gibt es wirklich. Sie galt in den 60er Jahren als eine der härtesten Erziehungsanstalten und als Endstation für Jugendliche mit fragwürdigen Heimkarrieren. Die Jugendlichen singen auf dem Weg zur Arbeit nicht umsonst das Lied von den „Moorsoldaten“, denn sie ziehen bei Wind und Wetter ins Moor, um dort Torf zu stechen. Von schulischer oder beruflicher Ausbildung keine Spur. Es ist die pure Ausbeutung der Arbeitskraft.

      Erziehung bedeutet in diesen Heimen, Ungehorsam mit der Peitsche und Schikanen auszutreiben. Selbst Gewalttaten unter den Jugendlichen bleiben weitestgehend ungeahndet und werden auch nur im Notfall verhindert. Es ist also kein Wunder, dass Wolfgang bald beim leisesten Geräusch zusammenzuckt, beim Selbstmord seines besten Freundes in der Anstalt kaum eine Regung zeigt und sich nach unsagbaren Qualen schließlich voll und ganz unterordnet.

      Die Auswahl der Schauspieler ist in "
      FREISTATT" übrigens wirklich gelungen. Louis Hofmann als Wolfgang spielt emotional auf hohem Niveau und lässt den Zuschauer an seinem Leidensweg, seinen Träumen und seiner Entwicklung zum abgestumpften, hoffnungslosen Einzelgänger teilhaben. Alexander Held als Hausvater Brockmann gibt seiner Figur eine undurchschaubaren und so vielschichtigen Charakter, dass ich bis zum Schluss nicht einordnen konnte, wie böse der Hausherr denn nun wirklich ist.

      Die beiden „Gruppenleiter“ Bruder Wilde ( Stephan Grossmann) und Bruder Krapp (Max Riemelt) sind überzeugend böse. Wobei Riemelt den nachsichtigeren Part übernimmt, während Grossmann als Bruder Wilde seine Launen und Aggressionen ungefiltert an den Jugendlichen auslässt. Einzig die wenigen Damen in der Besetzung und der Großteil der“Insassen“ hätten etwas mehr aus ihren Rollen machen können.

      Auffallend gut auch die musikalische Untermalung der Handlung. Fernab von Drama und Schmalz, dabei aber nah am Geschehen. Und das nicht nur bei der Musik aus dem Jahrzehnt, sondern auch zum transportieren von Stimmungen. Hier spielen Kamera und Ton perfekt zusammen, denn die Bilder bzw. Kameraeinstellungen sind nicht weniger eindrucksvoll.

      Soweit so gut, aber es gibt doch ein paar Abstriche. So realistisch die Handlung sein mag, so sehr fehlt ihr doch beim großen Handlungsbogen das gewisse Etwas. Vielleicht ist es vermessen, bei einer wahren Geschichte eben so einen Bogen zu erwarten. Trotzdem fehlt der Geschichte irgendwo die erkennbare Spitze. Stattdessen gibt es mehrere kleine Spitzen, die dann aber wieder abflachen und dazwischen Elend auf gleichbleibend beklemmendem Niveau.

      Meine Meinung:

      "
      FREISTATT" ist nichts für schwache Nerven. Die Zustände in dieser Erziehungsanstalt sind so brutal, dass ich in meinem Kinosessel immer kleiner wurde. Wolfgangs Hilflosigkeit und die Willkür der Erzieher sind von Anfang an beklemmend. Das liegt in erster Linie an der schauspielerischen Leistung der Akteure, die ihre Rollen glaubwürdig rüberbringen. Allerdings fehlte mir trotz der hohen Qualität bei all den kleinen Handlungsspitzen doch der klare Handlungsbogen. Deshalb konnte mich der Film nicht vollends überzeugen.

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      QUELLE: TULPENTOPF @ http://tulpentopf.de/kinotheater/film-freistatt-mit-louis-hofmann
      „Tulpentopf ist ein Blog über Bücher, Filme und Geschichten aus dem Leben. Der Mensch hinter dem Blog heißt Tina, ist Mitte 30 und kämpft sich mal mehr und mal weniger erfolgreich durch den turbulenten Alltag mit Kindern, Job und Verein.“
      DESWEITEREN ÜBER TULPENTOPF @
      http://tulpentopf.de/ueber-tulpentopf
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      Creative Commons Licence @ http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/deed.de (dies gilt nur für nichtkommerzielle Zwecke!)

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Wolfgang Rosenkötter läßt wissen und gibt bekannt:

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      Ernst-Abbe-Hochschule JenaUniversity of Applied Sciences @ http://www.eah-jena.de/fhj/fhjena/Documents/Freistatt.pdf [ und siehe auch @ https://idw-online.de/de/event49655 und @ https://idw-online.de/de/event49655?ipc_year=2015&ipc_month=6 (hier, jeweilig, auch mit zusätzlichen detailierten Programmangaben) ]

      [ Die Vorteilhaftigkeit der weitest möglichen Weiterverbreitung dieser Terminansage – und aller damit zusammenhängenden Aspekte – steht völlig ausser Frage und ist daher, ganz sicherlich, allerseits gewollt und willkommen. ]

      [
      KINOSPIELFILM ] "FREISTATT"

      Film über die „schwarze Pädagogik“ in den Erziehungsanstalten der 50er und 60er Jahre am Beispiel der Diakonie Freistatt in Niedersachsen. Der Film entstand nach persönlichen Erlebnissen von Wolfgang Rosenkötter, der am Filmabend in Jena teilnehmen wird.

      14.10.2015

      16.30 bis 20.00 Uhr

      Aula der EAH Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 4

      Film mit anschließender Diskussion

      Eintritt: frei

      Zu Geschichte des FILMS "FREISTATT" (UA 2015), schreibt Wolfgang Rosenkötter:
      „Ich war als Heimkind in den 60er Jahren im Heim und habe physische und psychische Gewalt und Entpersönlichung erfahren, die mein Leben stark geprägt haben…

      Meine Geschichte habe ich – wie tausende anderer ehemaliger Heimkinder – bis zum Jahre 2005 verdrängt. Dann erschien das Buch „Schläge im Namen des Herrn“ vom Spiegelautor Peter Wensierski, in dem erstmals „unsere“ Geschichte recherchiert und glaubwürdig dargestellt wurde. Die Leitung der Diakonie Freistatt (in der ich als Jugendlicher im Heim war) lud 2006 zu einer Lesung mit dem Autor nach Freistatt ein. Lange habe ich überlegt, ob ich mich meiner Vergangenheit stellen solle, habe mich dann überwunden und heute kann ich sagen: Das war auch gut so …

      2006 war ich zwei Jahre Vorsitzender des Vereins ehemaliger Heimkinder und habe zusammen mit anderen Betroffenen die Petition im Deutschen Bundestag eingereicht, die dann später zum „Runden Tisch Heimerziehung“ und danach zum Entschädigungsfond geführt hat.

      [
      Während dieser Zeit als Vorsitzender habe ich dem Verein das Geld geklaut, dass dieser für seine Arbeit von der Aktion Mensch bekommen hat. Ich habe mich seit jener Zeit nie wieder bei dem Verein gemeldet! Anm. VEH e.V. ]

      Außerdem führe ich seit 2007 Lesungen in Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen durch und berichte als Zeitzeuge von der „Schwarzen Pädagogik“ der damaligen Heimzeit.
      An der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin habe ich seit 2008 einen Lehrauftrag. Seit 2014 bin ich Mitglied im Arbeitskreis gegen geschlossene Unterbringung in Hamburg. Der Arbeitskreis ist im „Rauhen Haus“ in Hamburg angesiedelt, dort führe ich auch Lehrveranstaltungen und Lesungen durch.

      [
      Ich bin hocherfreut, dass ich jetzt über ein geregeltes Einkommen verfüge, da dies mir die Möglichkeit gibt, meine Schulden, die sich inzwischen auf weit über 6.000 Euro belaufen dürften, an den Verein – und damit an alle Ehemaligen – zurückzuzahlen. Anm. VEH e.V. ]

      … Regisseur Marc Brummund fragte im Jahre 2009 in Freistatt an, ob er einen Spielfilm über die Heimzeit der 60er Jahre vor Ort drehen könne und ob ein Zeitzeuge über diese Zeit erzählen könne. Ihm wurde meine Adresse genannt und ich habe dann mit dem Regisseur über 2 Jahre in Abständen stunden- und tagelang zusammen gesessen und meine Geschichte erzählt. Marc Brummund hat zugehört und aufgeschrieben. Daraus entstand – zusammen mit der Drehbuchautorin Nicole Armbruster – das Drehbuch, das im Jahre 2014 den Deutschen Drehbuchpreis erhielt. Die Dreharbeiten wurden 2014 beendet und im Januar 2015 wurde der Film im Rahmen des Max-Ophüls-Festivals welturaufgeführt und erhielt dort den Publikumspreis, den Preis der Jugendjury und den Preis der Ökumenischen Jury. Die Rolle des Wolfgangs – also meine Rolle – spielt Louis Hofmann und bekam dafür Anfang des Jahres den Bayrischen Filmpreis als bester Nachwuchsschauspieler.“

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      QUELLE DIESES TEXTES IM ORIGINAL: Ernst-Abbe-Hochschule JenaUniversity of Applied Sciences @ http://www.eah-jena.de/fhj/fhjena/Documents/Freistatt.pdf
      QUELLE DER ANMERKUNGEN: Facebookseite des »Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.« ( »VEH e.V.« ) @ https://de-de.facebook.com/VEHeV .
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      evangelisch-lutherische Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT.

      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

      Hier geht es um die von-Bodelschwinghschen-Stiftungen Bethel (Bielefeld), NRW, bzw. die von-Bodelschwinghschen-Anstalten (Bielefeld), NRW, und alle ihre „Teilanstalten“ und „Anstaltsgemeinden“, wie z.B., insbesondere, die auch heute noch weiterhin bestehen bleibende AnstaltFREISTATT“ (Diepholz/Sulingen) und den auch heute noch weiterhin bestehen bleibendenBIRKENHOF“ (Hannover-Kirchenrode) – ein ZUSAMMENSCHLUSS einzelner Bethel-eingener EINRICHTUNGEN in Niedersachsen, DER sich seit dem Jahre 2009BETHEL IM NORDENbenennt.

      Ein Auszug von dieser
      FREISTATT-Webseite ( http://www.wohnungslos.info/), die weiterhin nicht vom Ausland aus zugänglich ist, und anscheinend ganz speziell und absichtlich von den Betreibern so eingerichtet und programmiert worden ist, dass, sie nicht vom Ausland aus aufgerufen werden kann.


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      ERINNERUNGSSTÄTTE MOORHORT FEIERLICH ERÖFFNET [ siehe @ http://www.wohnungslos.info/freistatt/vor-ort/90-freistatt-vor-ort/lokal/525-erinnerungsstaette-moorhort-feierlich-eroeffnet ]

      [ Zum Original dieses Textes gehören auch viele historische und aktuelle Fotographien, die es aber nicht möglich ist hier wiederzugeben, da sie mir hier in Australien, wo ich ansässig bin, nicht sichtbar sind) ]

      Am Freitag, den 20.03.2015 wurde in Freistatt die
      Gedächnisstätte Moorhort [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Freistatt#Geschichte ] in feierlichem Rahmen eröffnet.

      In verschiedenen wieder hergerichteten Räumen lässt sich nun Einblick nehmen in die
      Moorhort Leidensgeschichte der Fürsorgezöglinge [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Heimerziehung#Bundesrepublik_Deutschland ], die hier zwischen 1945 und 1974 gelebt haben.

      Im 1. Stock ist ein Informationszentrum mit verschiedenen Schautafeln und Dokumenten eingerichtet worden, das Aufschluss über die streckenweise erschütternden Schicksale gibt.

      Von den vier baugleichen Häusern, die damals die Zöglinge [ in „FREISTATT] beherbergten, steht nur noch eines, das Haus Moorhort. Spätestens sei 2006 wurde über ein mögliches Museum bzw. eine Gedenkstätte diskutiert — auch weil in diesem Jahr das Buch "
      Schläge im Namen des Herrn" [ siehe @ https://www.perlentaucher.de/buch/peter-wensierski/schlaege-im-namen-des-herrn.html ] von Peter Wensierski [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Wensierski ] von der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) herausgegeben wurde.

      Mit Hilfe der Filmkulissen zum
      PREISGEKRÖNTEN FILM "FREISTATT" [ siehe @ http://www.zum-goldenen-lamm.com/ ], der im Juni 2015 Premiere haben wird, konnte der Plan nun endlich umgesetzt werden.

      Die Geschäftsführerin der Diakonie Freistatt,
      Luise Turowski [ siehe @ http://www.bethel-im-norden.de/ueber-uns/geschaeftsfuehrung.html ] (hier bei der Begrüßung mit Frank Kruse [ siehe @ http://www.bethel-im-norden.de/unsere-angebote/wohnungslosenhilfe/ansprechpartner.html ], dem Bereichsleiter der Wohnungslosenhilfe Freistatt), sprach bei der Eröffnung vom Prozess der Aufarbeitung und dankte den vielen Helfern, die diesen Prozess über die Jahre hinweg unterstützten.

      Frau Turowski wies ausdrücklich darauf hin, daß es sich bei Moorhort nicht um ein Museum handeln würde, sondern um eine Gedächtnisstätte.

      Auch
      Pastor Ulrich Pohl [ siehe @ http://www.bethel-im-norden.de/unsere-angebote/wohnungslosenhilfe/ansprechpartner.html ], der Vorstandsvorsitzende der von-Bodelschwingschen Stiftung Bethel, sprach in seiner Eröffnungsrede von der Tiefe der Eindrücke, die man von der Ausstellung bekäme. Er sagte, daß das zugefügte Leid sicherlich nicht wiedergutzumachen wäre, daß Bethel aber dazu stünde, Hilfe zu leisten und auch mit dieser Stätte um Entschuldigung zu bitten.

      Eine besondere Rolle hätte in diesem Zusammenhang da
      Archiv der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel [ siehe @ http://www.hauptarchiv-bethel.de/start.html ] gespielt. Durch das Bewahren der entsprechenden Akten sei es vielen Zöglingen möglich gewesen Ansprüche zu beweisen und eigene Geschichte zu dokumentieren. [/b]

      Wolfgang Rosenkötter [ siehe @ http://www.vehev.org/Lebensberichte 14.html ], ein ehemaliger Zögling in Freistatt, und einer der ersten Forderer und Förderer der Gedächtnisstätte arbeitet heute als Vertrauensperson innerhalb der Jugendhilfe.

      Er begrüßt Moorhort als Ort der Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit und als Mahnmal dafür, daß die Dinge, die er und seine Leidensgenossen erlebt haben, nie wieder passieren dürfen.

      Als Abschluss gab
      Rüdiger Scholz [ siehe @ http://www.bethel-im-norden.de/unsere-angebote/jugendhilfe-diepholz/ansprechpartner.html ], der Bereichsleiter der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe von Bethel im Norden einen Einblick in die moderne Jugendhilfe. Diese sei inzwischen durch ein Leistungsgesetz [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Achtes_Buch_Sozialgesetzbuch ] geregelt, grundsätzlich würde man heute Kinder und Jugendliche in einem gänzlich anderen gesellschaftlichen Kontext wahrnehmen.

      Trotzdem müsse der öffentliche Träger versuchen "mehr Flagge zu zeigen". Manchmal sollten vielleicht besser die Eltern untergebracht werden anstatt der Kinder.

      Insgesamt eine sehr sehenswerte Ausstellung und ein wichtiges Mahnmal für unseren Umgang mit Erziehung.

      Wer das Haus Moorhort besichtigen möchte kann dies nach Anmeldung bei Frau Kammacher unter der Telefonnummer 05448 88250 gerne tun. Voraussetzungen gibt es hierfür keine. Frau Kammacher wird sammeln, bis sie eine Gruppe zusammen hat und dann einen Termin vereinbaren.

      Die weiteren Fotos zur Ausstellungseröffnung findet ihr in unserer
      Fotogalerie Moorhort-Eröffnung [ siehe @ http://www.wohnungslos.info/fotogalerien ].

      Text: Christof / Fotos: Michael
      (Veröffentlicht am 24. März 2015)

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      QUELLE: „FREISTATT-Webseite @ http://www.wohnungslos.info/freistatt/vor-ort/90-freistatt-vor-ort/lokal/525-erinnerungsstaette-moorhort-feierlich-eroeffnet

      Diese Textauszüge wurden mir erst kürzlich – nicht von Wolfgang Rosenkötter, sondern von einem anderen engagierten ex-Freistätter der 1960er Jahre – per E-mail von Deutschland nach Australien zugesandt.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      ALTERNATIVE - „FREISTATT-Webseite - 1. TEIL von ZWEI TEILEN.

      Obwohl mir als „AUSLÄNDER“ im Ausland (Australien), und jedem anderen „AUSLÄNDER“ im Ausland (wo auch immer in der Welt),
      der Zugang zur FREISTATT-Webseite ( wohnungslos.info/ ) ununterbrochen vom Betreiber unmöglich gemacht wurde und auch weiterhin unmöglich gemacht wird, ist es mir jetzt nun doch über den YAHOO.DE-Cache / den YAHOO.DE-Speicher @ http://68.142.243.205/search/srpcache?p=%22FREISTATT%22%2B%22Wolfgang+Rosenk%C3%B6tter%22&fr=yfp-t-684&ei=UTF-8&u=http://cc.bingj.com/cache.aspx?q=%22FREISTATT%22+%2b%22Wolfgang+Rosenk%c3%b6tter%22&d=4572226099810750&mkt=de-DE&setlang=de-DE&w=c8_2ezlEvgUfNXIdpTnRRasv7ItM3k6U&icp=1&.intl=de&sig=ZQY9j44gS4.pEKzIO5qPMQ-- gelungen, mir Zugang zu dem dortigen "FREISTATT" KINOSPIELFILM BERICHT zu verschaffen.

      Der
      KINOSPIELFILM "FREISTATT" wurde am Samstag 27.06.2015, in Anwesenheit des Regisseurs Marc Brummund und in Anwesenheit des Zeitzeugen Wolfgang Rosenkötter, im nahegelegenen (20 km von Freistatt entfernten) Kreisstädtchen Diepholz gezeigt.

      »Dies ist die zwischengespeicherte Version der Seite für
      http://www.wohnungslos.info/90-freistatt-vor-ort/lokal/596-freistatt-filmpremiere-in-diepholz, zu der auch so einige historische sowie auch aktuelle Fotographien gehören (die aber in dieser Speicher-Version leider nicht anzeigen).


      Diepholz feierte am Samstag [ 27.06.2015 ] unter reger Beteiligung von Freistätter/innen (mit freundlicher Unterstützung vom Frank Kruse als Leiter der Wohnungslosenhilfe Freistatt und Jürgen Pohl als Disponent des Filmverleihs, der Salzgeber & Co. Medien GmbH [ siehe @ http://www.salzgeber.de/ ]) in zwei Vorstellungen die PREMIERE DES FILMS "FREISTATT" im Central Kino [ siehe @ http://central-cineworld.de/ ].

      An der Abendpremiere konnten wir als Pressevertreter teilnehmen.


      Marc Brummund [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Brummund ] Regisseur – und mit Nicole Armbruster [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Nicole_Armbruste ] auch Drehbuchautor – des Films, arbeitet mit seinem fiktiven Drama ein Stück dunkler Geschichte der Kolonie Freistatt auf. Dabei konzentriert er sich auf die Situation der jugendlichen „Zöglinge“, die in der Abgeschiedenheit des Erziehungsheims Moorhort [ siehe @ http://www.wohnungslos.info/ ] der Willkür ihrer Aufseher und ihres Heimleiters ausgeliefert waren, ein übles Beipiel für „Erziehungsmethoden“, das unter dem Begriff „ Schwarze Pädagogik[ siehe @ ädagogik
      ">https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Pädagogik ] einzuordnen ist – „ Freistatt: Grausame Bilder einer Jugend [ siehe @ http://www.abendblatt.de/hamburg-tipps/article205421111/Freistatt-Grausame-Bilder-einer-Jugend.html ] titelt Volker Behrens in seinem Film-Tipp für das Hamburger Abendblatt.

      Die 33 Bewohner Freistatts, die zur 17:00 Uhr Vorstellung mit dem zur Verfügung gestellten Bus angereist waren, reagierten mit Betroffenheit und Anteilnahme auf die Vorführung. Vielen war das Kämpfen mit eigenen, ähnlichen Erinnerungen auf der Rückfahrt anzumerken.


      Zum Film [ siehe @ http://www.freistatt-film.de/ ] :

      Erzählt wird das Schicksal des 14-jährigen Wolfgang, den sein Stiefvater mit der Diagnose „aufmüpfig, renitent und schwer erziehbar“ in die Fürsorgeanstalt Freistatt abschiebt. Aus seinem gewohnten Umfeld in Osnabrück herausgerissen, in dem er sich im Jahr 1968 einen Aufbruch in eine neue Zeit erhofft, wird er im abgelegenen Fürsorgeheim Moorhort in eine Gruppe Ausgestoßener gezwängt, die in militärischer Tradition – mit dem Zwang zu absolutem Gehorsam – vom Hausvater und seinen untergebenen „Brüdern“ mit brutaler Härte beherrscht wird.

      In bewegenden Bildern (von der Kamerafrau
      Judith Kaufmann [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Judith_Kaufmann ] stimmungsvoll umgesetzt) wird der Leidensweg der jungendlichen Zöglinge geschildert, die unter dem Vorwand sie „für das Leben zu erziehen“ zum Torfstechen im Moor gezwungen werden. Dabei wird jeder Widerstand oder gar Arbeitsverweigerung mit Schlägen betraft und ihre Arbeit wird für „kleine Geschäfte“ mit finanziellem Nutzen für den Heimvater ausgenutzt.

      Fluchtversuche der Jungen, die im weitläufigen Moor von vornherein praktisch aussichtslos sind, werden mit Essensentzug für die gesamte Gruppe geahndet, wobei die anschließende Bestrafungsaktionen der Jungen untereinander stillschweigend geduldet werden.

      Das bedrückendste in dieser Umgebung von Gewalt und Mißhandlungen aber ist wohl der Verrat der Angehörigen der Jungen, die Zeichen der Mißhandlungen und Unterdrückung nicht sehen wollen und der christlichen Einrichtung alle Verantwortung für ihre Kinder übergeben – die werden schon wissen, was sie zu tun haben – in der Endstation Freistatt.

      In der FAZ vermisst Bert Rebhandl bei diesem Film: „... wie sich aus der Gewalt der Verhältnisse eine Idee von Emanzipation, von Freiheit, von Individualität entwickeln kann.“
      "FREISTATT" setze „um der stärkeren Effekte willen auf Ausweglosigkeit“.

      Vielleicht ist aber gerade dieses Bild vom „Biotop“ Freistatt im Moor als letzte Endstation für „hoffnungslose Erziehungsfälle“ das Besondere an diesem persönlichen Film. Es gab offensichtlich – durch Zeitzeugen belegt – Orte in Deutschland, an denen Kinder und Jugendliche mit Duldung unserer Gesellschaft mißhandelt und gequält wurden, ohne wirkliche Hoffnung, ihrem Gefängnis entkommen zu können.


      Regisseur Marc Brummund [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Brummund ] :

      Wir hatten vor der Vorstellung Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch mit dem Regisseur Marc Brummund, der zur Premiere seinen Geburtsort Diepholz besuchte. Im Herbst 2009 habe er der Produzentin Stefanie Groß beim SWR eine Dokumentation zum Thema vorgeschlagen. Schließlich habe er sich aber für das Genre Jugend-Drama entschieden und die Dreharbeiten dauerten dann von August 2012 bis September 2013.

      Der FILM "FREISTATT" wurde als Koproduktion von SWR, WDR, SR, NDR und ARTE von der „Zum Goldenen Lamm Filmproduktion[ siehe @ http://www.zum-goldenen-lamm.com/de/projekte/38-freistatt ]

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      ALTERNATIVE - „FREISTATT-Webseite2. TEIL von ZWEI TEILEN.

      gedreht mit den Schauspieler/innen Louis Hofmann [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Hofmann ], Alexander Held [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Held ], Max Riemelt [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Riemelt ], Katharina Lorenz [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_Lorenz ], Stephan Grossmann [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Grossmann ], Uwe Bohm [ siehe @ https://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Bohm ] u.a., in den Nebenrollen waren etwa zur Hälfte Jungen aus der Region beteiligt.

      Bei „Bethel im Norden“ und der Wohnungslosenhilfe Freistatt habe er sehr aufgeschlossene Ansprechpartner gefunden, die seine Arbeit sehr gut unterstützt hätten, besonders mit der Einsicht in die umfassend erhalten gebliebenen Akten der ehemaligen Fürsorge-Einrichtungen – die dagegen bei vielen anderen vergleichbaren Heimen längst entsorgt worden sind.

      Interessant sei für ihn auch der Aspekt gewesen, dass in relativer Nähe zu den Orten seiner eigenen recht sorgenfreien Jugendzeit rund um Diepholz solch ein erschreckender Ort bis in die 70er Jahre angesiedelt war.

      Im Anschluss an die Dreharbeiten und zur Aufarbeitung der Vorkommnisse in diesen ehemaligen Freistätter Einrichtungen – zeitweilig wurden hier 6 Fürsorgeheime betrieben – bietet die Wohnungslosenhilfe Freistatt eine Besuchsmöglichkeit im Drehort „Haus Moorhort“ an, wie von uns
      bereits berichtet [ siehe @ http://www.wohnungslos.info/ ] wurde.

      Filmgespräch zum Abschluß des Films:

      Nach der Vorstellung gaben Marc Brummund und Jürgen Pohl, ergänzt um Wolfgang Rosenkötter als ehemaligen Zögling im Haus Moorhort und Rüdiger Scholz, den Bereichsleiter der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe von „Bethel im Norden“, dem Publikums noch Zeit für Fragen zum Film. Gut 1/2 Stunde lang dauerte dann noch der Dialog um das bewegende Thema des Films, den ich euch einmal in Stichworten als Anhang hinzufüge.

      Abschließend noch ein Hinweis auf das
      Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe [ siehe @ http://www.ombudschaft-jugendhilfe.de/ombudstellen-nach-bundeslaendern/ueber-uns/ ], das sich heute mit Problemen von Kindern und Jugendlichen im Bereich Heimerziehung befasst. Es unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien ombudschaftlich im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), insbesondere im Bereich der Hilfen zur Erziehung.

      Zuletzt konnten wir Marc Brummund noch zu seinem gelungenen Film gratulieren und viele Zuschauer wünschen, bevor wir nach diesem nachdenklich stimmenden Abend zurück nach Freistatt fuhren.

      Text: Jens
      Bilder: André, Markus

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      ... die Publikumsdiskussion [ Protokoll im Telegrammstil ] :

      * Jürgen Pohl (Disponent des Filmverleihs):
      - Einleitung mit Vorstellung der Vierer-Runde am roten Vorhang

      * Wolfgang Rosenkötter (ehemaliger Zögling im „Haus Moorhort“):
      - 1961 war ich 15 Monate in Moorhort
      - 2006 besuchte ich die Lesung zum Buch "Schläge im Namen des Herrn"
      - ich habe dann Marc Brummund bei verschiedenen Hamburg-Besuchen kennengelernt
      - ... bis dann der Film entstand

      * Rüdiger Scholz
      (Bereichsleiter der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe vonBethel im Norden“):
      - Der Film ist nah an der Realität in Freistatt und anderen Eirichtungen
      -. Rosenkötter ist heute mit einer Kollegin als Vertrauensperson tätig, auch für Freistatt

      * Wolfgang Rosenkötter:
      - Mit dem Wissen, was damals geschehen ist ...
      - So etwas darf nie wieder geschehen!
      - Keine Zwangsarbeit mehr!
      - Trotz heute zu beobachtender Tendenzen zu härterem Vorgehen in Erziehungsfragen

      * Ein Herr Erik Lange, Vater eines Komparsen:
      - Laut Kritik der FAZ solle der Kontext zur Zeitgeschichte fehlen
      - Und schlimmere Vorgänge sollen auch fehlen

      * Marc Brummund (Regisseur und Mitautor des Drehbuchs):
      - Ich habe sehr emotionale Treffen mit ehemaligen Zöglingen erlebt
      - Dabei habe ich immer wieder "genau so ist es passiert" gehört
      - Teils gab es wohl noch schlimmere Vorgänge
      - ich weiß nicht, ob ich das im Film so erzählt hätte
      - z.B. ist die Scheinbeerdigung als Vorgang in einer Dortmunder Einrichtung belegt
      - Die Erzählung hier ist aber fiktionalisiert zu einen beispielhaften Film!

      * Ein Herr aus dem Publikum:
      - Ich komme aus dem Ruhrgebiet
      - Der Film hat mich emotional sehr berührt
      - Warum nur ging das so lange?
      - Wie kann man das mit Menschen machen?
      - Ein verstörender Inhalt, wenn man gewöhnt ist, ins Kino eher zur Unterhaltung zu gehen

      * Wolfgang Rosenkötter:
      - Ein lange verdrängtes Thema
      - Unfassbare Geschehnisse - Warum nur?
      - Tendenz in den 50er und 60er Jahren, Züchtigung als Konzept der Härte bei der Erziehung
      - Mit Schläögen bessere Menschen machen? - in der Meinung, das Richtige zu tun ...
      - Kinder haben keine Lobby

      * Marc Brummund:
      - Die 68er Bewegung ist sehr spät wirklich in der Gesellschaft angekommen
      - Änderungen kamen erst langsam mit der Regierungsbeteiligung der SPD ab 1966
      - Alte Heimleiter blieben auch noch lange in ihrer Position
      - Ein langsamer Prozeß!

      * Wolfgang Rosenkötter:
      - Heute gibt es ganz andere Ansätze (bei der Heimerziehung)

      * Rüdiger Scholz:
      -
      25 Jahre SGB und Jugendhilfe [ siehe @ https://www.agj.de/programm.386.0.html [ ]
      - Aus dem früheren Fürsorge-Gesetz wurde ein Leistungs-Gesetz
      - Das Jugendamt konnte früher auch sehr leicht Eltern entmündigen
      - Das Buch"
      Endstation_Freistatt" [ siehe @ http://www.bethel.de/service/bethel-verlag/wie-lebendig-begraben.html [ ]
      als Beitrag zur Aufarbeitung

      * Herr aus dem Publikum:
      - Es wurden wohl eher die Opfer dargestellt?!

      * Marc Brummund:
      - Wir haben auch die Situation der "Brüder" verdeutlicht, die ja eigentlich oft keine ausgebildeten Erzieher waren!

      * Herr aus dem Publikum:
      - Diese Hilfslosigkeit und das Scheitern der Verantwortlichen
      - und zuletzt nur eine schleichende Besserung

      [ ... ]

      * Marc Brummund:
      - Es besteht immer bei abgeschlossenen Systemen eine Gefahr für solche Strukturen

      * Wolfgang Rosenkötter:
      - Und bei all der Diskussionen um Entschädigungsfragen: Behinderte sind bis heute nicht entschädigt worden
      - Manche autoritäre Tendenzen heute sind auch problematisch zu sehen
      - Immerhin gibt es heute Ombudsmänner & Vereine, die sich mit dem Thema beschäftigen

      [ ... ]

      * Wolfgang Rosenkötter:
      - Ich bin damals auch geflüchtet, aber die Umgebung war tabu!
      - Bauern waren aufgerufen, Flüchtlinge einzufangen (... das sind ja die "Bösen Jungs"!)
      - Es gab wohl auch Kopfgelder für wieder Eingefangene
      - Jeder Fluchtversuch wurde ja auch mit Sirenen angezeigt ... "Da ist wieder einer unterwegs!"

      * Marc Brummund:
      - Bevölkerung als Nutzniesser: Jungen wurden auch als Helfer ausgeliehen an Landwirte

      * Wolfgang Rosenkötter:
      - Macht haben - und nicht mißbrauchen

      [ ... ]

      * Herr aus dem Publikum:
      - Abschliessender Hinweis auf W. Rosenkötter als Ombudsmann und Ansprechpartner
      - Diakonie Freistatt bzw. „Bethel im Norden“ sei da vorbildlich!
      - Ombudsstelle:
      Bundesnetzwerk Ombudschaft [ siehe @ http://www.ombudschaft-jugendhilfe.de/ombudstellen-nach-bundeslaendern/ueber-uns/ ]

      * Jürgen Pohl:
      - Danksagung an Besucher und das Central Kino
      - Der Film läuft noch weiter, bitte weiterempfehlen!
      - Der Saal muss jetzt leider geräumt werden
      - Im Foyer sind aber noch abschließende private Fragen möglich


      (Veröffentlicht am 29. Juni 2015)

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      Ein Denkmal in Musik gesetzt

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      evangelisch-lutherische Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT.

      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Landkreis Diepholz, BRD

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Gemeinde Kirchdorf, BRD

      ( 14.09.2009 ) „Annette Seidel, Geschäftsführerin von Bethel im Norden“

      ( 12.01.2012 ) „Wohnungslosenhilfe in der Diakonie Freistatt

      ( 21.02.2013 ) „Frank Kruse, Bereichsleiter Wohnungslosenhilfe/Bethel im Norden, jetzt dem Ausschuss für Jugend und Soziales der Samtgemeinde Kirchdorf“ (
      frank.kruse@bethel.de )

      ( 11.12.2013 ) „Frank Kruse, Leiter der Obdachlosen-Hilfe in Freistatt“ (
      frank.kruse@bethel.de )

      ( 12.05.2015 ) „Frank Kruse (Kirchenvorstand)“ (
      frank.kruse@bethel.de )

      ( 12.05.2015 ) „Luise Turowski und Pastor Christian Sundermann (Geschäftsführung Bethel im Norden)“ (
      luise.turowski@bethel.de und christian.sundermann@bethel.de )

      Der Betreiber und Administrator der evangelisch-lutherischen „
      FREISTATT-Webseite ( Domain ID:PSIU-11345188 („Organisation Bethel“ = Haus Gottes) @ http://www.wohnungslos.info/ ), die anscheinend schon seit dem 20.10.2011 nirgens vom Ausland aus zugänglich ist, gehört zu „BETHEL IM NORDEN“ (Niedersachsen), ein Teilbereich der „VON BODELSCHWINGSCHEN ANSTALTEN BETHEL“ (Bielefeld, Nordrhein-Westfalen), Bundesrepublik Deutschland.

      Die evangelisch-lutherische „
      FREISTATT-Webseite ( Domain ID:PSIU-11345188 („Organisation Bethel“ = Haus Gottes) @ http://www.wohnungslos.info/ ), die erstmalig am 20. Oktober 2011 erstellt wurde, wird betrieben von dem STELLVERTRETENDEN FREISTÄTTER BÜRGERMEISTER FRANK KRUSE ( frank.kruse@bethel.de ); sein aktuell Vorgesetzter ist der FREISTÄTTER BÜRGERMEISTER GERO ENDERS ( gero.enders@bethel.de und geroenders@googlemail.com ).

      Ansprechpartner FREI-PRO
      Frank Kruse
      Leitung
      v.-Lepel-Straße 27
      27259 Freistatt
      Telefon: 05448 / 88341

      frank.kruse@bethel.de

      Ansprechpartner Qualifizierung, Beschäftigung, Ausbildung
      Frank Kruse
      Wichernstraße 6b
      27259 Freistatt
      Telefon: 05448 / 8 - 8341
      Telefax: 05448 / 8 - 8226

      frank.kruse@bethel.de

      EFWE - Evangelischer Fachverband Wohnung und Existenzsicherung e.V.
      Mitglied: Herr Frank Kruse
      Tel.: 05448-88341
      Fax: 05448-88599
      v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
      Diakonie Freistatt
      v.-Lepel-Straße 27

      frank.kruse@bethel.de

      Und alle, die ich kürzlich bezüglich der Nichtzugänglichkeit im Ausland der FREISTATT-Webseite ( Domain ID:PSIU-11345188 („Organisation Bethel“ = Haus Gottes) @ http://www.wohnungslos.info ), in „FREISTATT“ / „DIAKONIE FREISTATT“ / „BETHEL IM NORDEN“, in „KIRCHDORF“, in den „VON BODELSCHWINGHSCHEN STIFTUNGEN BETHEL“ angeschrieben habe – sofort nachdem ich diese Webseite und ihre Nichtzugänglichkeit im Ausland erstmalig entdeckt hatte – insgesamt 15 verschiedene Personen! – einschließlich den Betreiber und Administrator der Webseite Herrn Frank Kruse selbst – um nachzufragen warum dem so ist, anworten einfach nicht!! ----- was mir bestätigt, dass diese Nichtzugänglichkeit im Ausland dieser Webseite nicht nur genau beabsichtigt ist, aber auch untereinander abgesprochen wurde.

      QUELLEN:

      http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/ist-richtig-toll-geworden-466665.html

      http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bilder-kopf-wegweiser-zurueck-leben-1559302.html

      http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/kannste-hingehen-2761310.html

      http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/kirchdorf-ort120456/jesus-christus-lebenslang-mein-freund-einfuehrung-pastor-herzer-5002330.html

      http://www.aachener-zeitung.de/news/aus-aller-welt/von-der-strasse-in-die-eigene-wohnung-der-lange-weg-zurueck-1.716493

      http://www.bethel-im-norden.de/unsere-angebote/betriebe/frei-pro/ansprechpartner.html

      http://www.bethel-im-norden.de/unsere-angebote/sonstiges/qba/ansprechpartner.html

      http://whois.gwebtools.de/wohnungslos.info

      http://www.aachener-zeitung.de/news/aus-aller-welt/von-der-strasse-in-die-eigene-wohnung-der-lange-weg-zurueck-1.716493

      http://www.efwe-niedersachsen.de/vorstand.html

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      Ein Denkmal in Musik gesetzt

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      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Landkreis Diepholz, BRD

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      Am frühen Nachmittag (MEZ/CET) am Freitag, 7. August 2015, erhielt ich dann auf einmal, ganz unerwartet, folgende Nachricht per Email von einem Jens R….mann von derRedaktion Freistätter Online Zeitungdirekt aus der Bethel-eigenenAnstaltsgemeinde“ „FREISTATT“ ( Absender: redaktion@wohnungslos.info / jr----mann@gmail.com ), in folgendem Wortlaut:

      .
      Hallo Herr Mitchell,

      Danke für Ihre Rückmeldung zu unserer Webseite.


      http://www.wohnungslos.info

      Wir haben in den letzten Tagen die Zugriffsbeschränkungen überarbeitet.

      Die Webseite sollte jetzt in Europa, Amerika, Australien + Neuseeland sichtbar sein.

      Mit freundlichen Grüßen

      Jens R….mann


      Redaktion Freistätter Online Zeitung


      redaktion@wohnungslos.info
      .

      Somit sollten jetzt auch die folgenden beiden Reportágen (1.) @ http://www.wohnungslos.info/90-freistatt-vor-ort/lokal/525-gedaechtnisstaette-moorhort-feierlich-eroeffnet und (2.) @ http://www.wohnungslos.info/90-freistatt-vor-ort/lokal/596-freistatt-filmpremiere-in-diepholz von überall in der Welt aus zugänglich sein.

      Auf meinem Komputer in Australien sind sie dies aber leider immer noch nicht und die Basis-URL http://www.wohnungslos.info von hier aus ebenso wenig.

      Die Frage ist natürlich jetzt auch: Ist die FREISTATT-Webseite http://www.wohnungslos.info wirklich aufrufbar in Amerika und Neuseeland?
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      evangelisch-lutherische Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT.

      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Gemeinde Kirchdorf, BRD


      Meinerseits adressiert am Sonntag, 9. August 2015 an jr----mann@gmail.com und an redaktion@wohnungslos.info und an webmaster@wohnungslos.info

      .
      An den:
      Webmaster der Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ (ins Leben gerufen am 20.11.2011)

      An das:
      Redaktionsteam / Administrationsteam der Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ unter Frank Kruse.

      Sehr geehrter Herr Jens R….mann,

      danke für Ihre Mühe in der Ihrerseitigen „Überarbeitung der Zugriffsbeschränkungen“ auf die
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ . Was das genau bedeutet, weiß ich als Komputer-Laie natürlich nicht.

      Leider muß ich Ihnen aber jetzt mitteilen, dass ich hier in Australien (Adelaide, Süd Australien) auf meinem Komputer mit der IP 120.19.250.130, die
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ auch weiterhin nicht aufrufen kann. In Schweden hingegen kann die Webseite jetzt aufgerufen werden. Wie es sich mit der „Zugänglichkeit“ auf die Webseite von Amerika und Neuseeland aus verhält, weiß ich nicht.

      Warum ist es überhaupt notwendig „Zugriffbeschränkungen“ auf die
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ zu tätigen?

      Ich kann mir gut vorstellen, dass auch viele Betroffene / Ehemalige Heimkinder / ex-Freistätter (die damals, genauso wie ich, ins Ausland geflohen sind) in vielen anderen Ländern der Welt angesiedelt sind, die seither, z.B., auch in Kanada, in Alaska, in Mexiko, in Brasilien, in Argentinien und in Süd Afrika und auch noch in einigen anderen Ländern auf dem afrikanischen Kontinent, sowohl wie auch in Thailand und auch in den Philippinen ihre Familien gegründet haben, und die gerne Zugang zu dieser Webseite hätten. Warum sollten nicht auch all diejenigen Zugang zu der
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ haben?

      Ich hoffe, dass Sie die „Zugänglichkeit“ für mich hier in Australien und für alle Betroffenen, wo auch immer in der Welt, auf die
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ alsbald möglich machen können und möglich machen werden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Martin MITCHELL
      (Jg. 1946; Ehemaliges Heimkind; Ex-Freistätter der frühen 1960er Jahre)

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      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Landkreis Diepholz, BRD

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Gemeinde Kirchdorf, BRD


      Meinerseits adressiert am Dienstag, 11. August 2015 an jr----mann@gmail.com und an redaktion@wohnungslos.info und an webmaster@wohnungslos.info

      .
      Zugang zur FREISTATT-Webseite vom Ausland aus weiterhin nicht möglich!

      Sehr geehrter Herr Jens R….mann,

      Diesbezügliche Netzfund-Statements und Rat aus dem Internet:

      „Nichts ist schlimmer und überflüssiger, als eine Webseite, die für potentielle Internetnutzer ( Besucher ) nicht verfügbar oder nicht lesbar ist.“

      „Viele deutsche Webseiten blockieren den Zugang für Besucher außerhalb von Deutschland.“

      „Beachten Sie, dass eine persönliche Webseite ohne die Option "Sprachen-Fallback" nur für deutsche Benutzer sichtbar wäre!

      „Die Option "Sprachen-Fallback" muss aktiviert sein.“

      Vielleicht helfen ALL DIE HIESIGEN ANWEISUNGEN @
      https://docs.contao.org/books/manual/2.11/de/03-Managing-pages.html das Problem zu beheben. ----- Als Komputer-Laie weiß ICH SELBST natürlich nichts damit anzufangen.

      Auch folgende Erklärungen @
      https://www.webhostone.de/faq-webpakete/kann-ich-den-zugang-zu-meiner-seite-fuer-bestimmte-andere-computer-sperren.html oder @ http://joachimnadolny.de/webseitenzugriff-mit-htaccess-verweigern/ könnten möglicherweise hilfreich sein. ----- Als Komputer-Laie weiß ICH SELBST natürlich auch damit nichts anzufangen.

      Ich hoffe den Verantwortlichen für die „Nichtzugänglichkeit“ auf bestimmten Kontinenten / in bestimmten Ländern der Welt / in Bezug auf bestimmte Betroffene der
      Freistätter Online Zeitung @ http://www.wohnungslos.info/ hiermit gedient zu haben und dass sie aufgrund dessen weitere Anstrengungen machen werden das Problem zu beheben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Martin MITCHELL
      (Jg. 1946; Ehemaliges Heimkind; Ex-Freistätter der frühen 1960er Jahre)

      .

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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

      .
      evangelisch-lutherische Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT.

      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Landkreis Diepholz, BRD

      DIAKONIE FREISTATT“, „FREISTATT“, Gemeinde Kirchdorf, BRD


      Ex-Freistättern der späten 1940er, 1950er, 1960er, 1970er und 1980er Jahre, Opfern der damaligen in FREISTATT angewandten „Heimerziehung“, heute ansässig im Ausland – besonders denjenigen ex-Freistättern von ihnen, die heute in Australien leben – wird der Zugang zu der Domain PSIU-11345188 :Freistätter Online Zeitung“ @ http://www.wohnungslos.info/ von den Betreibern BETHEL und DIAKONIE verwehrt, und dies ununterbrochen, und auch weiterhin, seit der Eröffnung der Webseite am 20.10.2011.
      Domaininhaber und Administrator
      dieser FREISTATT-Webseite : Freistätter Online Zeitung“ @ http://www.wohnungslos.info/ und der Verantwortungsträger dieser Handhabe war, ist, und bleibt der stellvertretende (im Auftrag von BETHEL und DIAKONIE handelnde) STELLVERTRETENDE BÜRGERMEISTER VON FREISTATT, FRANK KRUSE ( Kontakt: frank.kruse@bethel.de ).
      Zuständige und Mitverantwortliche für
      diese FREISTATT-Webseite : Freistätter Online Zeitung“ – gemäß dem dortigen Impressum @ http://www.wohnungslos.info/impressum (das mir privat von einem Leidgenossen aus Deutschland zugesandt wurde) – sind, URSEL KAMMACHER, Sekretariat ( Kontakt: bethel-im-norden@bethel.de ); STIFTUNG BETHEL ( Kontakt: presse@bethel.de ).

      Soweit bekannt, war
      die FREISTATT-Webseite : Freistätter Online Zeitung “ @ http://www.wohnungslos.info/ vom 20.10.2011 bis 07.08.2015, u.a., auch nicht von Schweden aus, von Polen aus, und von ganz Amerika aus nicht zugänglich; aber das wurde anscheinend am 07.08.2015 behoben ----- nur für Australien nicht.

      Das vollständige Impressum für
      diese weiterhin für Australien gesperrte FREISTATT-Webseite : Freistätter Online Zeitung “ @ http://www.wohnungslos.info/, liest wie folgt:


      .
      Rechtlicher Hinweis nach § 5 Telemediengesetz (TMG) und § 55 Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien (RStV)

      Kontakt


      Stiftung Bethel

      Bereich Bethel im Norden
      Bleekstraße 20
      30559 Hannover

      Für die Region Hannover:

      Ursula Giese, Sekretariat

      Telefon: 0511/5109-111

      Telefax: 0511/5109-126

      Für die Region Diepholz / Bremen:

      Ursel Kammacher, Sekretariat

      Telefon: 05448/88-250

      Impressum


      Stiftung Bethel
      Königsweg 1
      33617 Bielefeld

      Telefon: +49 521 144-3512
      E-Mail:
      presse@bethel.de

      Die Stiftung Bethel ist beim Amtsgericht Bielefeld unter HRA Nr. 10337 eingetragen. Umsatzsteuer ID-Nummer: DE 126950211.

      Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sind ein Verbund kirchlicher Stiftungen privaten Rechts, bestehend aus den Stiftungen Stiftung Bethel, Stiftung Sarepta, Stiftung Nazareth und Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Sie werden im Stiftungsverzeichnis der Evangelischen Kirche von Westfalen geführt und durch einen personengleichen Vorstand vertreten.

      Vertretungsberechtigte Personen (Vorstand):
      Pastor Ulrich Pohl (Vorstandsvorsitzender), Pastor Bernward Wolf (stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Dr. Rainer Norden, Thomas Oelkers, Dr. Günther Wienberg.

      Zuständige Aufsichtsbehörde:

      Landeskirchenamt Ev. Kirche von Westfalen

      Zu dem Bereich Bethel im Norden gehören (Stand Juni 2012):

      der Stiftungsbereich Diakonie Freistatt der Stiftung Bethel, die Birkenhof gemeinnützige GmbH, die Birkenhof Altenhilfe gGmbH, die Birkenhof Bildungszentrum gGmbH, die Birkenhof Evangelische Altenhilfe gGmbH, die Birkenhof ambulante Pflegedienste gGmbH, die Birkenhof Jugendhilfe gGmbH, die Bethel-Bremen gemeinnützige GmbH, die Therapiezentrum Niedersachsen-Bremen gGmbH, die Birkenhof Wischhafen gemeinnützige GmbH.

      Geschäftsführung des Bereiches Bethel im Norden:

      Luise Turowski, Stefanie Schwinge-Fahlberg, Pastor Christian Sundermann

      Inhaltlich Verantwortlicher (V.i.S.d.P.): Luise Turowski, Bleekstraße 20, 30559 Hannover.

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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Bericht aus Hoya, Landkreis Nienburg/Weser, Niedersachsen.
      ( Siehe IMPRESSUM @
      http://www.kreiszeitung.de/ueber-uns/impressum/ )
      MKkreiszeitung.de ( 07.08.2015 ) @
      http://www.kreiszeitung.de/lokales/nienburg/grafschaft-hoya-ort120424/ehemaliges-freistatt-heimkind-berichtet-kinobesuchern-erschreckendes-5328129.html?cmp=defrss


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      Ehemaliges Freistatt-Heimkind berichtet Kino-Besuchern in Hoya Erschreckendes

      Misshandelt, aber „niemand hat uns geglaubt“

      07.08.2015

      [ an dieser Stellle ein BILD mit Beschriftung: „Trauma-Therapeut Klaus Römer (links) und Kino-Chefin Beate Möller-Dumschat im Gespräch mit Wolfgang Rosenkötter, der in den 60ern in Freistatt misshandelt wurde.“ ]

      Hoya - Von Horst Friedrichs. „Niemand hat uns geglaubt“, beschreibt Wolfgang Rosenkötter das Unfassbare. „Wir wurden in Freistatt brutal geschlagen und misshandelt. Ich floh nach Hause, zeigte meinen von blutigen Striemen und blauen Flecken übersäten Oberkörper. Und mein Vater sagte nur: ,Das kann nicht sein. Christliche Erzieher in Kinder- und Jugendheimen tun so etwas nicht.‘ Dann schickte er mich zurück nach Freistatt.“ Rosenkötter war jetzt im Filmhof Hoya zu Gast, wo die in kurzer Zeit nach ihrer Premiere schon mehrfach ausgezeichnete
      LEINWAND-TRAGÖDIE [ "FREISTATT" ] gezeigt wurde.

      Nach der
      VORFÜHRUNG rückten die Zuschauer im nahezu voll besetzten Haus nach vorn, um den Mann zu befragen, dessen wahrhaft blutige Erfahrungen in der Bethel-Zweigstelle [FREISTATT] bei Sulingen durch den Hauptdarsteller des KINO-HITS nachgezeichnet werden.

      Die vielen Fragen, die Wolfgang Rosenkötter gestellt wurden, hatten eins gemeinsam: die Fassungslosigkeit über das, was ihm als Teenager Anfang der tristen 60er-Jahre in der noch tristeren Umgebung des Wietingsmoors bei Sulingen geschehen ist. Von teuflischen Schikanen über Stockhiebe und Faustschläge bis hin zum Lebendig-begraben-werden reichten die Gräueltaten, die von Diakonen mit „Erziehungsauftrag“ an ihren jugendlichen Opfern verübt wurden.

      „Diese Diakone hatten in Bethel keine pädagogische Ausbildung erhalten“, erklärte Rosenkötter. „Meist waren sie Handwerker.“ Im
      FILM wie in der Realität aber titulierten sie sich gegenseitig mit „Bruder“ und führten ein unmenschliches Regiment in Schlafräumen und Speisesälen.

      Vor Beginn der "
      FREISTATT"-VORFÜHRUNG im Filmhof begrüßten Trauma-Therapeut Klaus Römer und Wolfgang Rosenkötter die Zuschauer. Im Anschluss, nach einem ausführlichen Abspann mit Originalbildern aus Freistatt, schilderte Rosenkötter seinen Lebensweg – mit dem schicksalhaften Zwangsaufenthalt in dem Heim am Moor. Das sei Anfang der 60er-Jahre gewesen, und nie habe er darüber sprechen können. Erst 2005 habe sich dies geändert – durch das Buch Schläge im Namen des Herrn des „Spiegel“-Autors Peter Wensierski. Es ist ein Tatsachenbericht über die Geschehnisse in Freistatt.

      Das Buch, sagte Rosenkötter, sei für ihn Ermutigung gewesen, endlich sein eigenes Schweigen zu brechen. Er habe Kontakte aufgenommen und sei 2006 von der Diakonie Freistatt eingeladen worden, wo er heute als Obmann für die Jugendlichen arbeite. Regisseur Marc Brummund habe den
      FILM "FREISTATT" nach seinen, Rosenkötters, Erlebnissen entwickelt.

      „Ich stehe heute hier vor Ihnen“, sagte der einstige Freistatt-Zögling, „weil es wichtig ist, dass so etwas, wie ich es erlebt habe, nie wieder passiert.“ Damals, in den 50er- und 60er-Jahren, seien Kinder wegen Nichtigkeiten ins Heim gekommen. Schuleschwänzen hatte in Wolfgang Rosenkötters Fall genügt, um in das Horror-Heim bei Sulingen gesteckt zu werden. Auch das häufige Weglaufen aus einem Heim sei Grund genug für die „Wiedereinlieferung“ gewesen.

      Viele Fragen brannten den Zuschauern nach dem aufwühlenden
      FILM "FREISTATT" unter den Nägeln. Rosenkötter beantwortete sie alle, so auch jene nach der Geheimhaltung: „Bethel war und ist eine mächtige Organisation; da drang nichts nach außen.“ Strafrechtlich sei alles verjährt, und im Gegensatz zu anderen Ländern gebe es in Deutschland keine nennenswerte Wiedergutmachung. Wer einen berechtigten Anspruch anmelde, werde mit Beträgen von 500 bis 600 Euro abgespeist [ sic ]. Im Übrigen sei die Frist für entsprechende Anträge Ende 2014 abgelaufen.

      Rosenkötter entließ seine Zuhörer mit dem freimütigen Bekenntnis, dass er erst heute in der Lage sei, ein richtiges Leben zu führen. Und: Geschlossene Heime wie das einstige Freistatt gebe es nicht mehr.

      .

      QUELLE: MKkreiszeitung.de ( 07.08.2015 ) @ http://www.kreiszeitung.de/lokales/nienburg/grafschaft-hoya-ort120424/ehemaliges-freistatt-heimkind-berichtet-kinobesuchern-erschreckendes-5328129.html?cmp=defrss
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      So sehr sich Herr Rosenkötter auch bemüht, es geschieht ja leider immer noch. Sieh dir doch die Berichte aus der heutigen Zeit an.

      Haasenburg
      Friesenhof
      Jugendamtskandal Gelsenkirchen

      Und, glaubt den Heimkindern heute jemand?
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)