KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Die heute in FREISTATT Verantwortlichen laden ein:

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      Einladung zur Diskussionsrunde „Freistatt – Der Film“

      und Ausstellungseröffnung der Künstler Eckhardt Kowalke und Fredi M. Uhlig.


      Der preisgekrönte
      FILM "FREISTATT" von Marc Brummund erzählt in eindrucksvoller Form vom Schicksal der Heimkinder in Freistatt in den 60-70iger-Jahren. Seit der ersten Kinovorführung im Juni diesen Jahres haben wir intensive Diskussionen mit ehemaligen Heimkindern, deren Angehörigen und vielen interessierten Menschen führen können. Diesen Weg möchten wir weiter gehen, weil er für die Vergangenheitsbewältigung wichtig ist. Wir freuen uns, Sie bei unserer Diskussionsrunde in der Freistätter Kirche am

      Samstag, den 21. November 2015 um 12 Uhr

      Kirchstr. 13, in 27259 Freistatt


      begrüßen zu dürfen. Es erwartet Sie ein interessantes Gespräch mit dem Regisseur Marc Brummund, mit Wolfgang Rosenkötter, dessen Leben im Film dargestellt ist, mit dem Künstler Eckhardt Kowalke, mit Elke Brandes, die als Oberstudienrätin und Sozialarbeiterin in die damalige Diakonenausbildung eingebunden war, und mit Pastor Christian Sunderman, den für die Jugendhilfe der Diakonie Freistatt heute verantwortlichen Geschäftsführer. Das Gespräch leitet Anja Röhl, freie Dozentin und Journalistin (bekannt u.a. durch das Buch Die Frau meines Vaters – Erinnerungen an Ulrike).

      Zur Einstimmung in das Thema zeigen wir Ihnen vorher im Haus Moorhort, dem Drehort des Filmes, Bilder und Skulpturen von Eckhardt Kowalke, der als Jugendlicher in Freistatt lebte. Der Künstler, der heute in Eckernförde [ Schleswig-Holstein ] lebt, hat seine Erfahrungen und Gefühle, die mit Freistatt verbunden sind, in seine Bilder und Skulpturen einfließen lassen, unterstützt von dem Eckernförder Dichter, Poet und Ethiker Fredi M. Uhlig, der Dichtungen zu den Gemälden verfasste.

      Die Eröffnung dieser Ausstellung beginnt am

      Samstag den 21. November 2015 um 11 Uhr

      im Haus Moorhort, v. Lepel-Str. 36, in 27259 Freistatt.


      Wir freuen uns auf Ihr Kommen, auf anregende Gespräche, interessante Begegnungen und Ihre Diskussionsbeiträge.

      Ihr Christian Sundermann
      [ Pastor Christian Sundermann, Geschäftsführer BETHEL IM NORDEN ]
      Tel. 0511 5109 100
      Mobil 0151 10824823.

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      Diese Einladung wird an vielen Stellen im Internet öffentlich wiedergegeben, u.a., auch @ http://www.fredi-m-uhlig.de/news/ und, anzunehmen, auch @ http://www.wohnungslos.info/

      Die Freistätter-Webseite http://www.wohnungslos.info/ bleibt jedoch von den heute für FREISTATT verantwortlichen Leuten weiterhin für Australien gesperrt; und ich selbst habe den FILM "FREISTATT", hier in Australien (wo ich seit dem 24. März 1964 ansässig bin), bisher auch nicht sehen können/dürfen.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Die heute in FREISTATT Verantwortlichen hatten eingeladen:

      Bericht nach dem 21.11.2015-FREISTATT-Event.

      Bericht aus Freistatt, Landkreis Diepholz, Niedersachsen.
      ( Siehe IMPRESSUM @
      http://www.kreiszeitung.de/ueber-uns/impressum/ )
      MKkreiszeitung.de ( 23.11.2015 ) @
      http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/sulingen-ort50128/diskussion-ueber-misshandlungen-freistatt-kommt-nach-film-5889114.html


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      Diskussion über Misshandlungen: „Freistatt – was kommt nach dem Film?“

      Von der Geschichte lernen

      [ Montag ] 23.11.2015

      [ Foto der Organisatoren auf dem Podium der Freistätter Kirche / Community Centre mit folgender Beschriftung ] [ die Möglichkeit eines Bilderzooms besteht dort ebenso ]

      Waren bei der Diskussionsrunde über den Film „Freistatt“ auf dem Podium: Geschäftsführerin Luise Turowski (v.l.), Regisseur Marc Brummund, Wolfgang Rosenkötter, die ehemalige Oberstudienrätin Elke Brandes, Moderatorin Anja Röhl, Pastor Christian Sundermann, Maler und Bildhauer Eckhardt Kowalke und sein Künstlerkollege Fredi Uhlig.

      Sulingen - Von Martina Kurth-Schumacher.

      „Freistatt – was kommt nach dem Film?“ Als heutiger Träger der Jugendhilfe-Einrichtung suchte „Bethel im Norden“ am Samstag [ 21.11.2015 ] im Rahmen einer Diskussionsrunde nach Antworten auf die Misshandlung von Kindern und Jugendlichen in Erziehungsheimen der Diakonie in den 1950er- bis 1970er-Jahren.

      Im Podium: Wolfgang Rosenkötter, dessen Geschichte im Mittelpunkt des Films steht, und der Maler und Bildhauer Eckhardt Kowalke. Beide sind ehemalige Freistätter Heimkinder. Weitere Gesprächspartner von Moderatorin Anja Röhl waren der Regisseur Marc Brummund, Pastor Christian Sundermann sowie die ehemalige Oberstudienrätin Elke Brandes. Letztere gehörte Anfang der 1970er- Jahre zu den Pionieren, die für eine differenzierte Ausbildung von Sozialarbeitern unter modernen pädagogischen Ansätzen stritten.

      „‚Freistatt' ist nur ein Beispiel, gemeint sind alle“, sagte Anja Röhl mit dem Hinweis auf 3000 „Folterheime“ in Westdeutschland und Westberlin. Ausgemusterte Soldaten, Totengräber und im Schnelldurchgang ausgebildete Erzieher hätten das gelebt, was man ihnen beigebracht hat.

      Wolfgang Rosenkötter war 1962 und 1963 „Zögling“ im Freistätter Erziehungsheim Moorstatt. Die Zeit habe sein Leben geprägt, sagt er. Die Aufarbeitung seiner eigenen, 40 Jahre verdrängten, Geschichte sei für ihn ein Stück Therapie gewesen. Marc Brummund dankte Bethel im Norden für die Unterstützung bei der Recherche und der filmischen Umsetzung. „Wir haben erst nach und nach begriffen, was hier in jener Zeit passiert ist, und sind sehr betroffen“, räumte Geschäftsführer Christian Sundermann ein.

      „Wer im Heim war, hat seine Sozialfähigkeit verloren“, sagte Eckhardt Kowalke. Er organisierte als 14-Jähriger einen Ausbruch aus dem Freistätter Heim und landete dann im Jugendgefängnis Vechta. „Viele von uns fanden sich später im Knast wieder“, sagt er. Er selbst sei voll Hass auf die Institution sowie den Staat gewesen und habe heute noch ein anderes Rechtsempfinden als „Otto-Normalverbraucher“. Dass jetzt ein Dialog in Freistatt möglich sei, erfülle ihn mit Stolz.

      „Freistatt wäre nicht möglich gewesen, wenn die gesellschaftlichen Verhältnisse anders gewesen wären“, sagte der ehemalige Anstaltsleiter Pastor Karl Heinz Kämper, der als Zuhörer der Diskussion beiwohnte. Er habe die Sorge, dass ähnliche Strukturen wieder aufleben: „An den jungen Leuten, die sich im Nahen Osten zu Terroristen ausbilden lassen, haben wir viel versäumt. Wie damals an euch.“

      „Die Taten erklären zu wollen, bedeutet nicht, sie zu entschuldigen“, entgegnete Anja Röhl. Prävention sei nur möglich, wenn man versuche, die Hintergründe zu verstehen. Sie regte an, Täter- und Opfer-Biografien zu erforschen.

      Eine weitere Möglichkeit sei die Aufstellung einer Bronzeskulptur von Eckhardt Kowalke mit den Namen der Opfer, die in Freistatt in den Tod getrieben wurden. „Wenn eine Gedenkstätte, dann auch für die Überlebenden“, hieß der Ruf aus dem Publikum.

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      Wie im Internet feststellbar ist, gibt es zu diesem 21.11.2015-FREISTATT-Event auch einen eigenen aktuellen Bericht auf der seit dem 20.10.2011 existierenden FREISTATT-Webseite "WOHNUNGSLOS.INFO" @ http://www.wohnungslos.info/90-freistatt-vor-ort/lokal/691-dauerausstellung-in-haus-moorhort-eroeffnet-mit-diskussionsrunde-freistatt-der-film-in-der-moorkirche ; eine Webseite die mir, hier in Australien, aber noch nie zugänglich war und mir auch weiterhin unzugänglich bleibt ( absichtlich so eingerichtet von den Betreibern dieser Bethel-eigenen Webseite in Deutschland! ).

      Die Daueraustellung im „Haus Moorhort“ in FREISTATT selbst ist jetzt für jedermann zugänglich und auf der Webseite des Lyrikers Fredi M. Uhlig zu besichtigen @ http://www.fredi-m-uhlig.de/freistatt/ ( und von dieser Webseite des Lyrikers Fredi M. Uhlig bin ich nicht ausgesperrt! )
      Und auch auf der Webseite des Malers und Bildhauers Eckhardt Kowalke sieht es ähnlich aus @ http://www.art-kowalke.com/freistatt/ ( und auch von dieser Webseite des Malers und Bildhauers Eckhardt Kowalke bin ich nicht ausgesperrt! )
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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

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      MK - Kreiszeitung.de

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      http://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/achim-ort44553/haupt-realschueler-sehen-film-freistatt-6175286.html ]


      Haupt- und Realschüler sehen Film "FREISTATT"

      Drangsal unter Dach der Kirche

      02.03.2016

      [ Stadt im Landkreis Verden, Niedersachsen ] AchimHarter Stoff, aber ein Stück deutscher Geschichte ist "FREISTATT". Regisseur Marc Brummund erzählt in dem gleichnamigen Kinofilm das erschütternde Los des 14-jährigen Wolfgang, der 1968 in der abgelegenen kirchlichen Fürsorgeanstalt im Kreis Diepholz landet und dort unglaublich drangsaliert wird. Gestern lief "FREISTATT", eine unterhaltsam gestaltete Produktion von 2015 mit dem toll aufspielenden jungen Louis Hofmann in der Hauptrolle, bei den niedersächsischen „Schulkinowochen“ im Kasch, wo die drei neunten Klassen der Achimer Liesel-Anspacher-Hauptschule und die R10a der Realschule Oyten versammelt waren.

      Die Schülerinnen und Schüler bekamen zusammen mit ihren Lehrkräften ein Grauen vor Augen geführt, das es so ähnlich tatsächlich in dem von der Diakonie der evangelischen Kirche betriebenen Heim für „schwer erziehbare“ oder elternlose Jugendliche gegeben hat. [ ... ]

      [ ......... ]

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      SELBST WEITERLESEN IM ORIGINAL @ http://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/achim-ort44553/haupt-realschueler-sehen-film-freistatt-6175286.html

      Dieser 108 Minuten lange KINOSPIELFILM "FREISTATT" wurde übrigens auch schon vor ungefähr 9 Monaten im deutschen Fernsehen gezeigt; und zwar am So, 14.06.2015 | 23:05 Uhr im Das Erste ( wie angegeben @ http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/sendung-vom-14062015-112.html ).

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      Ein Denkmal in Musik gesetzt

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      Auf der folgenden, ansonsten völlig russisch-sprachigen Webseite @ http://www.sobor.by/kleinbethel.php?lang=en , befindet sich ein Bericht in deutscher Sprache, der von einem Besuch von Besuchern aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk berichtet, die auf Einladung der Familie von Bodelschwingh, im Herbst 1995, FREISTATT IM WIETINGSMOOR besuchtenbesichtigtenwährend Pfarrer Dietrich von Bodelschwingh dort Geschäftsführer war.

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      INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN - 1995

      МБОО ЭкоДом

      "Aller Betrübten Freude" gastierte in FREISTATT [IM WIETINGSMOOR] [KREIS DIEPHOLZ, NIEDERSACHSEN]

      [ 1 IMAGE - Bild zeigt den Chor in der Freistätter Moorkirche ]

      Die Freistätter Moorkirche erlebte Ende September [1995] mit dem Auftritt des Chores der russisch-orthodoxen Gemeinde "Aller Betrübten Freude" aus Minsk eine Sternstunde kirchlicher Chormusik: die 17 jungen, an der weißrussischen Akademie ausgebildeten Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Olga Jewgenjewna Janum entfalteten mit ihrer Auswahl von geistlichen Liedern aus der russisch-orthodoxen Liturgie des 17. bis 20. Jahrhunderts ein weit gefächertes Spektrum sakraler Musik von hoher Qualität.

      Die Vokalisten sind mit ihrem Metier eng vertraut. Sie beherrschen es mit nie ermüdender Genauigkeit, Brillanz und Spannung, die facettenreiche sakrale russische Musik zu einem großartigen Hörerlebnis zu machen. Es ist eine Musik, die ihre Eigenart durch den vom westeuropäischen Takt weitgehend unabhängigen Rhythmus und die spezifischen Kirchentonarten erhält. Doch auch das "Ruhet wohl" aus der Johannespassion von Johann Sebastian Bach wirkte in seiner klaren akzentuierten, temporeichen Interpretation fast überirdisch leicht, ebenso Anton Bruckners "Locus Iste". Das Publikum in der sehr gut besuchten Freistätter Kirche spendete den Musikerinnen und Musikern, die auf Einladung der Familie von Bodelschwingh dieses Gastspiel in Freistatt gaben, begeisterten Beifall und entließ sie nach der zweiten Zugabe mit stehenden Ovationen.

      Anfang Oktober traten die Sängerinnen und Sänger dann sowohl in BETHEL [BIELEFELD] als auch in ECKARDTSHEIM [SENNE] auf.

      [ 2 IMAGES –
      2 Bilder zeigen die Leiter der russischen Besuchergruppe in FREISTATT IM WIETINGSMOOR, die mit der „Moorbahn“ von FREISTATT nach HEIMSTATT durchs Bodelschwinghsche Moor fahren. ]

      [ 1 IMAGE – Weiteres Bild am linken Seitenrand: beschriftet „Vater Igors Rede an die FREISTÄTTER“ ]



      In Minsk entsteht ein "kleines Bethel" [ mit Hilfe von Pfarrer Dietrich von Bodelschwingh ]

      Die Partnerschaft zwischen dem Verein Heimstatt Tschernobyl und Übersiedlern aus den verstrahlten Gebieten, die mittlerweile in Belorußland eine neue Heimat finden konnten, hat mit dem Auftritt des Minsker Chores der russisch-orthodoxen Kirche in FREISTATT eine neue Bereicherung erfahren. Während einer Konzertpause gab der Gemeindepfarrer Igor Korostelov einen Einblick in das Leben der jungen orthodoxen Christengemeinde.

      Angefangen habe die Gemeindegründung 1986 mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl: Seitdem seien' zahlreiche Tschernobyl-Betroffene in das Minsker Neubaugebiet übergesiedelt. Zum Gedenken an die Opfer der Katastrophe bauten die Gemeindemitglieder der jungen Basisgemeinde eine neue Kirche. In Minsk entstehe aber nicht nur eine neue Kirche, sondern auch ein diakonisches Zentrum nach dem Vorbild Bethels: mit Werkstätten, einer Armenküche, einer Ambulanz und einem Altenheim. Engagiert verrichteten dort zahlreiche Helferinnen und Helfer ihre Arbeit, doch es fehlten ihnen die Räume.

      Der Gottesdienst werde in einem alten Militärzelt abgehalten; die diakonischen Aufgaben konnten nicht zentral wahrgenommen werden. Daher habe die Gemeinde vor einigen Wochen mit dem Bau eines Diakonischen Zentrums begonnen, an dem sich viele Gemeindemitglieder durch Eigenleistungen und Spenden beteiligten.

      Zwei Phänomene freuten Gemeindepfarrer Igor Korostelov ganz besonders: die Gründung einer Schwesternschaft im Jahr 1986 und die Entstehung des Kirchenchores 1992. Zu den "Schwestern" gehörten etwa 65 Frauen und Mädchen, die sich ehrenamtlich um die Armen und Bedürftigen in ihrer Gemeinde kümmerten. Ein Chor habe sich während des eisigen Winters 1992 aus 18 professionellen Sängerinnen und Sängern im Militärzelt der Gemeinde zusammengefunden, weil die Arbeit der Basisgemeinde eine so große Anziehungskraft auf die jungen Menschen ausgeübt hatte. Mit FREISTATT verbindet Korostelov vor allem die Freundschaft mit der Familie von Bodelschwingh, die den Kontakt während eines Besuches in Minsk 1990 aufgebaut hat. Durch das von Dietrich von Bodelschwingh ins Leben gerufene Lehmbauprojekt ist aus dieser Begegnung eine dauerhafte Freundschaft erwachsen. "Wir fühlen uns, als wenn wir nach Hause gekommen waren", sagte Igor Korostelov. Er empfinde zu FREISTATT eine geistige Verwandtschaft, die ihre Wurzeln in der Ökumene habe.

      Die FREISTÄTTER und zahlreiche Konzertbesucher aus dem Kreis Diepholz zeigten herzliche Sympathien für das Anliegen der Gäste und spendeten insgesamt über 1500 Mark für den Bau des Diakonischen Zentrums. FREISTATT hofft, daß diesem Besuch des Minsker Chores noch weitere folgen werden.

      Anne Heemann-Singe

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      Fragt sich nur ob die Leute in "Klein Bethel", in Weißrussland, sich seither auch den auf Tatsachen basierenden gleichnamigen KINOSPIELFILM "FREISTATT" haben ansehen können; denn im Jahre 1995 waren sie sich ganz sicherlich nicht der wirklichen Geschichte FREISTATTsFREISTATT als ein sich im privaten Besitz des Bodelschwinghschen Adelsgeschlechts befindenden bundesrepublikanischen Jugendarbeitslager bewußt.
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Beitrag von Boardnutzer »brötchen« vom Dienstag, 5. April 2016, um 08:34 Uhr (MEZ/CET) im Thread »Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren« worin er, »brötchen«, uns auf folgenden Event aufmerksam macht:

      brötchen schrieb:

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      Wie man aus dem Text ersehen kann, engagiert sich der Pfarrer vielfältig, sogar in Afrika, aber hat man je gehört, dass er sich für die Verbrechen an Kindern in Freistatt je entschuldigt hat oder gar in finanzielle Wiedergutmachung eingetreten ist?

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      SONNTAG, 17. APRIL 2016, 9.30 UHR
      aus der Pauluskirche in 32257 Bünde


      ZDF Fernsehgottesdienst

      Pfarrer Rainer Wilmer

      Pfarrer Dietrich von Bodelschwingh

      kleiner Chor der Bünder Kantorei

      Leitung und Klavier: Hans-Martin Kiefer

      Orgel: Dr. Jürgen Wulf


      Exposé aus der Ratsvorlage (EKD):

      „Als sich vor dreißig Jahren der Supergau in Tschernobyl ereignete, waren auch die Nachbarländer vom radioaktiven Fallout betroffen, besonders Weißrussland. Um den Opfern dieser Katastrophe dauerhaft zu helfen, beteiligen sich Christen aus Bünde seit vielen Jahren am Umsiedlungs-Programm des von Dietrich und Irmgard von Bodelschwingh gegründeten Vereins Heim-statt Tschernobyl. Gemeinsam mit betroffenen Familien werden in Sommerworkcamps Häuser im nichtverstrahlten Norden des Landes errichtet. Inzwischen sind durch den Einsatz von 1500 Freiwilligen 58 Häuser entstanden. Der Gottesdienst zeigt, wie Christen in der Not zusammenstehen und erinnert daran, dass sie gegen alle Hoffnungslosigkeit gemeinsam mit langem Atem etwas bewegen können.“

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      [ QUELLE: »FÖRDERVEREIN ZUR ERHALTUNG DER PAULUS KIRCHE IN BÜNDE E.V.« - »Flyer Veranstaltungen und Konzerte Pauluskirche« @ http://www.pauluskirche-buende.de/konzertplan.0.html (Bitte dort ein klein wenig runter scrollen.) – Und siehe auch das diesbezügliche Fernsehprogramm selbst @ http://www.pauluskirche-buende.de/uploads/media/Programm_2016-01.pdf ]
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      Beitrag von Boardnutzer »brötchen« vom Dienstag, 5. April 2016, um 09:07 Uhr (MEZ/CET) im Thread »Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren« worin er, »brötchen«, folgenden Vorschlag macht:

      brötchen schrieb:

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      Man könnte nun, da das Fernsehen ja life überträgt, verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehen: Ich würde alle Heimkinder die kommen möchten, kostenlos mit unseren Heimkinder-Shirts ausstatten und so würden wir uns unter das Kirchenvolk mischen. Man wird uns nicht ignorieren können und so werden die salbungsvollen Predigten mit einem konkreten Hinweis auf die Verantwortung der Famile von Bodelschwingh für die Verbrechen an Heimkindern in Freistatt in die Realität zurückgeholt, denn vielen Zuschauern ist der jüngst wiederholte Film: "Und alle haben geschwiegen" noch gut in Erinnerung. Da es in der Kirche keine Kleidervorschrift gibt, kann man uns den Zutritt auch nicht verwehren. Falls doch, werden die "zufällig" anwesenden Journalisten gerne am nächsten Tag in den Zeitungen darüber berichten.

      Dies dürfte für uns eine der letzten Möglichkeiten sein, die Öffentlichkeit für unsere Sache zu mobilisieren. Was meint ihr dazu?

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      BIST AUCH DU BEREIT DICH DARAN ZU BETEILIGEN ??
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      Veröffentlichung schon ein paar Wochen her, aber trotzdem auch heute noch durchaus lesenswert und beachtenswert.

      Re
      KINOSPIELFILM "FREISTATT"; Erstveröffentlichung des folgenden Berichts: Internetpräsenz der WABE-Koordinierungsstelle »ALLER WABE - WESER« --- »für Demokratie und Zivilcourage« (Mi. 24.02.2016, 10:00 Uhr) @ http://www.wabe-info.de/veranstaltungen/spielfilm-freistatt-anschiessend-zeitzeugengespraech-900000092-10007.html


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      SPIELFILM "FREISTATT" anschießend Zeitzeugengespräch

      Mi, 24.02.2016, 10:00 Uhr

      Der
      SPIELFILM orientiert sich an der Geschichte von Wolfgang Rosenkötter, der einen Teil seiner Jugend in der menschenverachtenden Heimerziehung der Diakonie in Freistatt im Landkreis Diepholz verbringen musste. Wolfgang Rosenkötter steht im Anschluss an die FILMVORFÜHRUNG für ein Gespräch zur Verfügung und wird Fragen beantworten. Was trieb die Verantwortlichen in Jugendämtern und Heimen an, Kinder und Jugendliche jenseits der Menschenwürde zu behandeln? Was machte das mit den Betroffenen? Wie wurden die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen? Welche Konseqenzen ergeben sich daraus, wenn heute wieder häufiger "hartes Durchgreifen" und "strengere Strafen" gefordert werden?


      "FREISTATT" ist nach dem Drehbuch von Nicole Armbruster und Marc Brummund entstanden, das mit dem Emder Drehbuchpreis (vergeben von der Grimme-Jury) und mit der Lola in Gold (Deutscher Drehbuchpreis 2013) ausgezeichnet wurde. "Uns hat diese unerhörte Gleichzeitigkeit fasziniert." sagt Marc Brummund. "Auf der einen Seite eine Gesellschaft, die zwischen Rock´n´Roll und Studentenrevolte schier unbändig nach Freiheit zu streben scheint, auf der anderen Seite die Fortschreibung eines institutionalisierten und in seiner Dimension kaum vorstellbaren Missbrauchs in Erziehungsheimen und Institutionen." Neben bekannten Darstellern wie Uwe Bohm als Stiefvater, Katharina Lorenz als Mutter, Alexander Held als Hausvater, sowie Max Riemelt und Stephan Grossmann als Erzieher, versammelte Marc Brummund für "FREISTATT" ein Ensemble viel versprechender Newcomer wie Langston Uibel, Anna Bullard und Enno Trebs. Sein Hauptdarsteller Louis Hoffmann wurde im Januar 2015 mit dem Bayerischen Filmpreis für den besten Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Für die Kamera des FILMS zeichnete Judith Kaufmann verantwortlich, den Schnitt übernahm der in 2014 verstorbene Hans Funck. Bei seiner Uraufführung im Rahmen des Saarbrücker Festivals Max-Ophüls-Preis wurde "FREISTATT" mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

      Der
      FILM wird im Rahmen der SchulKinoWochen für 9. - 13. Schulklassen in den folgenden Kinos der Region gezeigt:

      24.02.2016 Film Palast Nienburg 10:00 Uhr
      02.03.2016 KASCH Achim 10:00 Uhr
      03.03.2016 CineCity Verden 10:00 Uhr
      04.03.2016 Filmhof Hoya 10:00 Uhr

      Anmeldungen erfolgen über die Internetseite der Niedersächsischen SchulKinoWoche.


      http://www.schulkinowochen-nds.de

      Veranstaltungsort
      Film Palast Nienburg

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      QUELLE: Internetpräsenz der WABE-Koordinierungsstelle »ALLER WABE - WESER« --- »für Demokratie und Zivilcourage« (Mi. 24.02.2016, 10:00 Uhr) @ http://www.wabe-info.de/veranstaltungen/spielfilm-freistatt-anschiessend-zeitzeugengespraech-900000092-10007.html

      Weitere wichtige Information zur Internetpräsenz der WABE-Koordinierungsstelle »ALLER WABE - WESER« --- »für Demokratie und Zivilcourage« ist unter den folgenden dortigen URLs zu finden:

      http://www.wabe-info.de/portal/seiten/impressum-900000003-10007.html?titel=Impressum&naviID=0

      http://www.wabe-info.de/wabe-netzwerk/

      http://www.wabe-info.de/wabe-foerderverein/

      http://www.wabe-info.de/wabe-foerderverein/

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Gestern, Sonntag, 7. Januar 2018 – bei 38 Grad Hitze in Adelaide, Süd Australien (vorgestern waren es sogar 41 Grad!) – habe ich nach 6 Stunden intensiver konzentrierter Arbeit folgenden für alle hilfreichen Beitrag in zwei diesbezüglichen Threads im IMHEIM.DE-Forum getätigt, und zwar genau hier:

      i.) getätigt @ http://imheim.de/forum/index.php/Thread/1752-Freistatt-Zwang-Gewalt-und-Willkür-gegen-Heimkinder/?postID=108241#post108241 (Sonntag, 7. Januar 2018, um 01:59 Uhr); und

      ii.) getätigt @ http://imheim.de/forum/index.php/Thread/1753-Freistatt-Film/?postID=108242#post108242 (Sonntag, 7. Januar 2018, um 02:02 Uhr).


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      Extensive und detaillierte – ergänzende – Information zu diesem seit 1899 bestehenden Bethel-eigenen 'Heim' „Diakonie Freistatt“ / „Freistatt“ / „Anstalt Freistatt“ / „Evangelisch-lutherische Fürsorgehölle Anstalt Freistatt“ / „Freistatt im Wietingsmoor“ / zu dieser „niedersächsischen Fürsorgehölle im Moor“ ist auch im HEIMKINDER-FORUM.DE zu finden:

      1.) im am Sonntag, 25. Mai 2008, um 00:05 Uhr, von Boardnutzerin »suza70« eröffneten Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/460-Freistatt-Diakonie-Freistatt-Bethel/ (Seither sind dort viele Seiten mit diesbezüglicher wichtiger Information gefüllt und zusammengetragen worden! – (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 224 diesbezügliche Beiträge verfasst!) (Und eine Kopie dieses Beitrags wird der 225. Beitrag sein in diesem dortigen FREISTATT-Thread!);

      2.) im am – am Mittwoch, 11. März 2013, um 14:12 Uhr, von Boardnutzer »martini« eröffneten Thread »Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.« (bezüglich KINOFILM »VON JETZT AN KEIN ZURÜCK«, von Christian Frosch) @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/16222-Weiterer-Spielfilm-bezüglich-HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-in-der-BRD-d-h-in-„Westdeut/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 27 diesbezügliche Beiträge verfasst!);

      3.) im am Sonntag, 15. Februar 2015, um 01:42 Uhr, von Boardnutzer »martini« eröffneten Thread »KINOFILM über die damalige Heimerziehung in der BRD (beginnt 12. März 2015)« (bezüglich dem KINOFILM »VON JETZT AN KEIN ZURÜCK«, von Christian Frosch) @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/17851-KINOFILM-über-die-damalige-Heimerziehung-in-der-BRD-beginnt-12-März-2015/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 24 diesbezügliche Beiträge verfasst!);

      4.) im am Donnerstag, 28. Mai 2015, um 00:43 Uhr, von Boardnutzer »martini« eröffneten Thread »KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT« (bezüglich dem KINOFILM »FREISTATT«, von Marc Brummund) @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/17977-KINOFILM-ausschließlich-über-ev-Erziehungsanstalt-FREISTATT/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 106 diesbezügliche Beiträge verfasst!);

      5.) im am Mittwoch, 23. März 2016, um 08:52 Uhr, von Boardnutzer »martini« eröffneten Thread »Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren« ) (ein Thread, wie sich herausstellt, bezüglich einem vormaligen langjährigen Heimleiter der „Anstalt Freistatt“: »Leiter derErziehungsanstalt Freistatt“, notiert als „Theologischer Geschäftsführer der Diakonie Freistatt 1990 bis 1999“« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18524-Dünne-Stadtteil-von-Bünde-Kinderheim-WIESENHOF-und-HEIMSTÄTTE-in-den-1950er-1960/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 27 diesbezügliche Beiträge verfasst!);

      6.) im am Montag, 25. Mai 2015, um 01:55 Uhr, von Boardnutzer »Kahuna« eröffneten Thread »Sulingen Freistatt im Moor« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/883-Sulingen-Freistatt-im-Moor/ (Bis zum heutigen Tag wurden noch keine weiteren diesbezüglichen Beiträge in diesem Thread verfasst.);

      7.) im am Montag, 16. Januar 2017, um 22:36 Uhr, von Boardnutzer »Ulli« eröffneten Thread »Freistatt« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18903-Freistatt/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 40 Beiträge verfasst!); und

      8.) im am Montag, 15. Mai 2017, um 13:24 Uhr, von Boardnutzer »mbugu« eröffneten Thread »Verlorener Verstand« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/19054-Verlorener-Verstand/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 22 diesbezügliche Beiträge verfasst!).

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT

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      Was hielt man von diesem Film "FREISTATT" in der unmittelbaren Nachbarschaft des aktuellen Tatorts „Freistatt“ (in Diepholz, ca 20km entfernt von „Freistatt“) ??

      DIE FOLGENDE BERICHTERSTATTUNG WURDE ERST JETZT, IM JAHRE 2018, VON MIR ENTDECKT:

      QUELLE: MK - Kreiszeitung.de @ https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/diepholz-ort28581/film-freistatt-sorgt-entsetzen-sprachlosigkeit-publikum-5182837.html

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      [ Foto zeigt die Kinobesucher im eingentlichen Kinobesuchersaal im „Central Cineworld“ in Diepholz, Niedersachsen ]

      Entsetzen und Sprachlosigkeit im Publikum

      Film „Freistatt“: „Ein dunkles Kapitel vor unserer Haustür“

      29.06.2015

      Diepholz - Von Simone Brauns-Bömermann. Nein, es war keine per Internet aufgewiegelte Volksmenge am Samstagabend an der Wellestraße in Diepholz. Es war der offizielle Start des Films „Freistatt“. Die Schlange vor dem „Central Cineworld“ reichte bis zum Alten Rathaus. Statt der geplanten Vorstellung wurden es gleich zwei Vorstellungen in vier Sälen mit insgesamt 450 Besuchern.

      Keineswegs eine erfundene Geschichte, sondern erschreckende Realität, wie den Kinobesuchern spätestens klar wurde, als eben jener Wolfgang Rosenkötter vor die Leinwand trat. Das ehemalige Heimkind war mit Regisseur Marc Brummund und Rüdiger Scholz, Leiter der Jugendhilfe Bethel im Norden, zur Premiere nach Diepholz gekommen, um Fragen der Besucher zu beantworten.

      Freistatt: Insassen erleiden seelischen und körperliche Qualen

      Das Bild im Saal nach der Präsentation des erschütternden Films über die grausamen seelischen und körperlichen Qualen der ehemaligen Insassen von Freistatt in den 1950er- bis 1970er-Jahren sprach Bände: Verweinte Männergesichter, gebrochene starre Blicke und kollektiver Schockzustand.

      „Leider kann ich keine Entwarnung geben, der Film ist haaresbreit an der Realität“, brachte Rüdiger Scholz mit Kloß im Hals heraus. Zustimmendes Nicken bei Regisseur Brummund. Nach den Erinnerungen von Heimkind Rosenkötter wäre es noch viel schlimmer gewesen, „doch hätte man das szenisch gezeigt, hätte das Publikum uns das nicht abgenommen“, erläuterte der Regisseur.

      „Ich war 15 Monate im Haus Moorhort in der Jugendanstalt Freistatt“, berichtete Rosenkötter, der heute als Vertrauensmann für Heimkinder tätig ist. Der gebürtige Bielefelder konnte damals aus Freistatt fliehen, kehrte aber nie nach Hause zurück und schlug sich bis zur Volljährigkeit durch. Die Qualen trug er Jahrzehnte mit sich herum. Der Name „Freistatt“ sei im höchsten Grad zynisch, unerträglich und perfide, erklärte Rosenkötter rückblickend.

      Das besagte Haus Moorhort wurde Originalschauplatz im Film. Es entpuppte sich als ein Hort der Quälerei, ein Guantanamo für junge Wilde. Das Moor mit seinen natürlichen Barrieren machte die Flucht für Insassen unmöglich. Es war ein Idyll mit Weite, aber eben nicht für die „Freistattler“ unter Anstaltsleiter Brockmann, der sich über die NS-Zeit erfolgreich gerettet hatte und sie weiterlebte.

      Parallelen zu den nur gut 20 Jahre früheren Arbeitslagern mit Tor-Inschriften wie „Arbeit macht frei“ drängen sich auf. Hinter den Mauern der kirchlichen Fürsorgeanstalt herrschte noch der alte Geist, während draußen langsam die Zeichen auf Flower-Power und Freedom standen.


      Es sei noch schlimmer gewesen

      „War es wirklich so schlimm oder schlimmer?“, lautete eine Frage aus dem Saal. „Schlimmer! Teils wurden Kopfgelder auf uns Jungs ausgesetzt. Wir wurden verliehen als Leiharbeiter und erlitten Qualen, die uns innerlich brachen“, berichtete Rosenkötter. „Es ist unglaublich, dass dieses dunkle Kapitel hier vor unserer Haustür geschah“, meinte Erik Lange aus Diepholz, dessen Sohn Rune als Statist im Film mitgewirkt hatte.

      Als ihre Sprache wiederkam, meldete sich eine Erzieherin aus dem Publikum in Richtung Rosenkötter zu Wort: „Ich verneige mich vor ihrem Mut, bin tief gedemütigt und hoffe, dass ich noch nie Schutzbefohlenen Leid unterbewusst angetan habe.“

      Wer nach dem Film wirklich noch ertragen konnte, wie es mit dem Heimkind weiterging, konnte den echten Wolfgang Rosenkötter dazu befragen. Viele Besucher waren jedoch zu beschämt von so viel Unrecht und Grausamkeit an Schutzbefohlenen.

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      Ich selbst war in „Freistatt“ in »Gruppe 1, Haus Neuwerk«, in 1963/64, und musste dort, wie im Film und in der Dokumentation gezeigt, unentgeldlich für die „von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel“ / die „Diakonie“ / die „Evangelisch-Lutherische Kirche“ / die „Evanglische Kirche in Deutschland“ („EKD“) im Moor malochen, d.h. Zwangsarbeit leisten, before es mir im März 1964, im Alter von 17 Jahren und 9 Monaten gelang nach Australien auszuwandern, um mich dort meinen Eltern, die schon im Jahr 1962 ausgewandert waren, anzuschließen.
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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