Fonds-Verfahrensregelungen-Handbuch Betroffenen bisher vorenthalten ----- jetzt aber jedem zugänglich.

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      Fonds-Verfahrensregelungen-Handbuch Betroffenen bisher vorenthalten ----- jetzt aber jedem zugänglich.

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      »Fonds-Verfahrensregelungen-Handbuch« den Ehemaligen Heimkindern bisher vorenthalten.

      Dies kam erst am Di. 07.04.2015 ans Licht.

      Erst ab diesem Zeitpunkt steht dieses 54-Seiten umfassende »
      Fonds-Verfahrensregelungen-Handbuch« uneingeschränkt allen Ehemaligen Heimkindern – in OST und WEST – zur Verfügung.

      Der »
      Verein ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V.«), sofort nachdem der Verein erstmalig auf die Existenz dieses Dokuments aufmerksam wurde, hat es jetzt für alle auf seiner Vereinswebseite ins Internet gestellt

      @
      http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/wp-content/uploads/2015/04/handbuch_heimkinderhilfsfonds_ost_-und-west-2014.pdf

      In diesem »Handbuch über die geltenden Verfahrensregelungen« wird, auf Seite 8, auch angegeben wer staatlicherseits und kirchlicherseits damit „beauftragt“ „ist“, „die Interessen“ „der Betroffenen“ zu „vertreten“, bzw. „wahrzunehmen“:


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      »Zur Wahrung der Belange der ehemaligen Heimkinder haben die Lenkungsausschüsse im Einvernehmen mit den Vertreter/innen der ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch [Heimerziehung (2009/2010)] eine Ombudsperson benannt. Sie ist vor Beschlüssen zu hören und nimmt mit beratender Stimme an den Sitzungen teil. Diese Funktion nimmt Herr Prof. Dr. Peter Schruth (Hochschule Magdeburg/Stendal) in beiden Lenkungsausschüssen [ OST und WEST ! ] wahr. Zudem gehören den Lenkungsausschüssen jeweils eine Vertretung der Betroffenen an, die ebenfalls mit beratender Stimme an den Sitzungen teilnimmt und eigene Vorschläge einbringen kann. Für den Fonds „Heimerziehung West“ nimmt Frau Heidelore Rampp dieses Amt wahr, für den Fonds „Heimerziehung in der DDR“ Herr Ralf Weber
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      Die im Internet zu findenden allgemein bekannten Kontaktdetails für diese drei „Repräsentanten“ lauten wie folgt:

      Prof. Dr. Peter Schruth
      Tel. [ nicht bekannt ]
      peter.schruth@hs-magdeburg.de

      Heidelore Rampp
      Tel. +49(0)711 6158905
      Heidelore.Rampp@kabelbw.de

      Ralf Weber
      Tel. [ nicht bekannt ]
      ralf558@hotmail.com


      Beschlagwortet mit TAGS/LABELS: Heimkinder, Betroffenen, Opfer, Ehemalige Heimkinder, Fonds Heimerziehung-WEST, Fonds Heimerziehung-DDR, Fonds, Hilfsfonds, Rentenersatzfonds, Fonds Heimerziehung, Fonds Heimkinder, Heimkinderfonds, Verfahrensregelungen, Fonds-Verfahrensregelungen, Verfahrensregelungen-Handbuch, Fonds-Verfahrensregelungen-Handbuch, Ehemaligen Heimkindern, Heimkinder-OST, Heimkinder-WEST, DDR-Heimkinder, BRD-Heimkinder, Handbuch, uneingeschränkt, allen Heimkindern, zur Verfügung, Verein ehemaliger Heimkinder e.V., VEH e.V., http://veh-ev.eu, Verein, Heimkinder-Verein, Vereinswebseite, geltenden Verfahrensregelungen, staatlicherseits, kirchlicherseits, beauftragt, Interessen der Betroffenen, vertreten, wahrnehmen, wahrzunehmen, Wahrung der Belange der ehemaligen Heimkinder, Sitzungen, Lenkungsausschuss, Lenkungsausschüsse, Beschlüssen, Runden Tisch Heimerziehung, Runder Tisch Heimheimerziehung, Ombudsperson, Ombudsmann, mit beratender Stimme, Prof. Dr. Peter Schruth, Peter Schruth, Vertretung der Betroffenen, eigene Vorschläge einbringen, Heidelore Rampp, Ralf Weber, Repräsentanten, Heidelore.Rampp@kabelbw.de, ralf558@hotmail.com, peter.schruth@hs-magdeburg.de,



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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Beitrag von Boardnutzer »typotypen« vom Do. 16.04.2015, um 08:44 Uhr (MEZ/CET) im Thread »Fonds-Auszahlungen« im HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/14898-Fonds-Auszahlungen/?postID=458734#post458734

      typotypen schrieb:

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      Martini schrieb:

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      ZWEITENS !

      Und all
      diejenigen – wer auch immer „diejenigen“ sein mögen und wer auch immer auch nur am Rande zu „diesen“ gehören mögen – die von der Existenz eines von der »Geschäftsstelle Fonds Heimerziehung« herausgegebenen, 54-Seiten umfassenden, »Handbuch über die geltenden Verfahrensregelungen« (auf das ich selbst auch erst gestern [Di. 07.04.2015] während meiner Recherchen gestoßen bin) wußten, hätten uns – d.h. ALLE EHEMALIGEN HEIMKINDER IN OST UND WESTdarauf aufmerksam machen können, sollen und müssen. – Warum sie das nicht getan haben wird mir für immer ein Rätsel bleiben. – Es ist einfach nicht nachvollziehbar.

      [ In diesem »
      Handbuch über die geltenden Verfahrensregelungen«, auf Seite 8, wird ebenso bestätigt, „Zudem gehören den Lenkungsausschüssen jeweils eine Vertretung der Betroffenen an, die ebenfalls mit beratender Stimme an den Sitzungen teilnimmt und eigene Vorschläge einbringen kann. Für den Fonds „Heimerziehung West“ nimmt Frau Heidelore Rampp dieses Amt wahr, für den Fonds „Heimerziehung in der DDR“ Herr Ralf Weber.“ ]

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      Dieses Handbuch war nur für die Mitarbeiter der Anlaufstellen erstellt worden damit nicht jede Anlaufstelle schalten und walten konnte wie sie wollte. Das Handbuch war explizit nicht für die Heimkinder.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Martini, geh noch mal gucken, ich habe schon was dazu geschrieben.
      LG kliv

      Hab schon gesehen - du kennst meine Antwort schon.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Fonds-Verfahrensregelungen-Handbuch Betroffenen bisher vorenthalten ----- jetzt aber jedem zugänglich.

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      Weiterführend zu meinem gestrigen Beitrag zu diesem Thema hier in diesem Thread »Fonds-Verfahrensregelungen-Handbuch Betroffenen bisher vorenthalten ----- jetzt aber jedem zugänglich.« – d.h. dem unmittelbar vorletzten Beitrag hier in diesem Thread (oben) – worin ich mich auf die gestrige Aussage von Boardnutzer »typotypen« beziehe.

      Das »LAND BRANDENBURG« auf seiner offiziellen Webseite »Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur« @ http://www.aufarbeitung.brandenburg.de, z.B., gibt Ende Februar 2015 bekannt:

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      Richtig ist, dass es von der Geschäftsstelle Fonds Heimerziehung [ in Köln ] ein einheitliches „Handbuch über die geltenden Verfahrensregelungen für die Fonds `Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975´ und `Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990´“ gibt, in dem das Verfahren einheitlich geregelt ist.
      .

      QUELLE: http://www.aufarbeitung.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.391618.de

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      Verantwortlich im Sinne des Presserechts und des § 5 Teledienstegesetz:

      Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung
      der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)
      [ Ulrike Poppe, Aufarbeitungsbeauftragte ]
      Hegelallee 3
      14467 Potsdam

      Tel.: 0331 / 23 72 92 - 0
      Fax: 0331 / 23 72 92 - 29

      E-Mail:
      aufarbeitung@lakd.brandenburg.de
      Internet: http://www.aufarbeitung.brandenburg.de

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      QUELLE: IMPRESSUM dieser Webseite: http://www.aufarbeitung.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.391618.de

      Nirgens im Internet wird offiziell darauf hingewiesen, befohlen oder angewiesen: „Wir haben ein »Handbuch über die geltenden Verfahrensregelungen« veröffentlichen lassen, aber was darin zusammengefasst wird, dürfen und sollen antragstellende ehemalige Heimkinder nicht wissen / geht die antragstellenden ehemaligen Heimkinder nichts an und ist ihnen unter keinen Umständen bekanntzugeben oder mitzuteilen. Zuwiderhandlung von wem auch immer wird geandet und schwer bestraft.

      Wer also nimmt sich heraus das Weiterreichen an ehemalige Heimkinder dieses »Handbuchs über die geltenden Verfahrensregelungen« zu verbieten, oder eben auch nur die Existenz dieses »Handbuchs« zu verheimlichen oder verheimlichen zu wollen ??
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      martini und all die anderen....
      "ihr könnt zwar alles essen,
      aber müsst nicht alles wissen!"
      ....was habt ihr denn erwartet,
      dass die euch in alle töpfe schauen lassen??
      bitte, wir sind in deutschland und nicht in einer griechischen dorfküche,
      wo das touristen wegen mangelnder sprachkenntnisse erlaubt ist...

      frag den ralf, der kann dir deine frage sicher beantworten,
      oder sollte der auch nicht gewusst haben? wer weiss, wer weiss....
      Geheimniskrämerei zieht immer Nachforschungen nach sich. Ein Geheimnis kommt auch immer heraus. Die Frage ist nicht, ob, sonder nur wann.
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      diese interne Arbeitsgrundlage (Handbuch) sollte lediglich eine zwischen allen Anlauf-und Beratungsstellen gleich ausgerichtete Handlungsebene schaffen. Also, die Beratungsstelle in Bayern, sollte ein gleiches Verfahren, von der Antragstellung, bis zur Schlüssigkeitsprüfung, wie in Brandenburg garantieren.

      Im Interesse der Betroffenen!

      Das Handbuch sollte die teilweisen konträren Behandlungen eines Antrages auf einen Nenner bringen und es war eine Forderung der Finanzminister aller Länder, die für die restlichen Auszahlungen eine Spezifizierung der Leistung sehen wollten.

      Nachweis der Hilfsleistungen!

      In diesem Handbuch steht wesentlich Nichts, was nicht ohnehin Gesprächsgrundlage zwischen den Betroffenen und der Beratungsstelle war. Das Handbuch regelt im Sinne für die Betroffenen, dass tatsächlich jeder Betroffene die Leistung aus dem Fonds, in Höhe von 10.000,00 Euro erhält.

      Zur Erinnerung, es war nicht von Beginn an so, dass für jeden Betroffenen 10.000,00 Euro bereitgestellt werden sollten. In der Geschäftsordnung stand: kann jeder Betroffene Leistungen bis zu einem Umfang von 10.0000,00 Euro erhalten.

      Diese Kann-Regelung wurde nunmehr zum Vorteil für die Betroffenen, in eine zugesicherte Ist-Leistung umgewandelt.

      Es ist erwähnenswert, dass maßgeblich der Lenkungsausschuss für dieses politische Signal gerungen hat.

      Dieses Handbuch stellt also keine versteckte Normkorrektur dar und schon gar nicht das Vorenthalten von Informationen.
      Das Handbuch würde außerdem an dem Willen der Errichter beider Fonds, den betroffenen eine Hilfe in Höhe von 10.000,00 Euro, sowie der Ersatz von Rentenleistungen auszugleichen, nichts ändern.
      Das Handbuch hat keine Wirkung auf irgend einen Ablauf, keine Hemmnisse und kein Ausschluss von Leistungen, für Betroffene, aus den Fonds.

      In diesem Sinne, Ralf Weber
      Ja so ist es und deswegen ist die Aussage dieses thread nicht wirklich korrekt, dieses Handbuch sei uns vorenthalten worden. Vorenthalten kann man es lediglich als Aussage gelten lassen, wenn so ein Handbuch in seiner Bestimmung uns hätte zugänglich gemacht werden müssen.So können wir lediglich durch die Gewissheit, dass die Anlaufstellen ein Handbuch haben davon ausgehen, dass es ein Verfahren für den Fonds gibt, dass durch das Handbuch gewährleistet, die größt mögliche Vereinheitlichung der bundesweiten Anlaufstellen zu ermöglichen. Es uns damit auch die Erkenntnis liefert, dass es in etwa in jeder Anlaufstelle gleich zugeht, also nach einem durch das Handbuch bestimmten Ablauf.
      Jetzt hier so eine Welle machenzu wollen kann dann schon eher peinlich werden, weil man schon durch diese etwas reißerisch aufgemachte Überschrift sieht, dass aus einem Furz mal wieder ein Donnerschlag gemacht wird und auch mal wieder implizit eine Opfersituation hergestellt werden soll. Aber ich gehe nicht davon aus, dass das so bei der Mehrheit ankommt, die sicherlich in der Lage sind zu differenzieren, wann man im Allgemeinen und im Besonderen möglicherweise benachteiligt wird und sich erfreulicherweise nicht jede noch so kleine Begebenheit als eine "böse Absicht" für sich interpretiert.
      Da mag man nun ganz allgemein mit der Fondslösung unzufrieden sein, aber das sollte nicht dazu führen nun alles was mit dieser Fondslösung im Zusammenhang steht in der Form- wie es nun wieder einmal hier gemacht wird- anzugehen, weil man damit eigentlich nur eines schafft: "nicht ernst genommen zu werden", weil man einmal wieder versucht aus NICHTS ein Problem zu machen.

      Fonds-Verfahrensregelungen-Handbuch Betroffenen bisher vorenthalten ----- jetzt aber jedem zugänglich.

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      Manche Leute sind der Meinung:
      Du darfst alles essen, aber Du mußt nicht alles wissen.
      Ihr dürft alles essen, aber Ihr müßt nicht alles wissen.

      Zu diesen Leuten sage ich „Schon mal von EMPOWERMENT gehört ?!?!

      "Knowledge is power." = „Wissen ist Macht.


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      WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Empowerment

      Mit Empowerment (von engl. empowerment = Ermächtigung, Übertragung von Verantwortung) bezeichnet man Strategien und Maßnahmen, die den Grad an Autonomie und Selbstbestimmung im Leben von Menschen oder Gemeinschaften erhöhen sollen und es ihnen ermöglichen, ihre Interessen (wieder) eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten. Empowerment bezeichnet dabei sowohl den Prozess der Selbstbemächtigung als auch die professionelle Unterstützung der Menschen, ihr Gefühl der Macht- und Einflusslosigkeit (powerlessness) zu überwinden und ihre Gestaltungsspielräume und Ressourcen wahrzunehmen und zu nutzen.
      Der Begriff Empowerment wird auch für einen erreichten Zustand von Selbstverantwortung und Selbstbestimmung verwendet; in diesem Sinn wird im Deutschen Empowerment gelegentlich auch als
      Selbstkompetenz bezeichnet.
      Der Begriff Empowerment entstammt der amerikanischen
      Gemeindepsychologie und wird mit dem Sozialwissenschaftler Julian Rappaport (1985) in Verbindung gebracht.
      Empowerment bildet in der
      Sozialen Arbeit einen Arbeitsansatz ressourcenorientierter Intervention. Im Umfeld politischer Bildung und demokratischer Erziehung wird Empowerment als Instrument betrachtet, die Mündigkeit des Bürgers/der Bürgerin zu erhöhen. Empowerment ist auch ein Schlüsselbegriff in der Diskussion um die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements . Empowerment als Konzept, das sich durch eine Abwendung von einer defizitorientierten hin zu einer stärkenorientierten Wahrnehmung auszeichnet, findet sich zunehmend auch in Managementkonzepten, in der Erwachsenen- und Weiterbildung , in der narrativen Biografiearbeit und der Selbsthilfe .

      .

      SELBST WEITERLESEN im ORIGINAL: WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Empowerment

      Ja, ich weiß, manche Leute sind der Meinung, dass die »Fonds-Verfahrensregelungen« nur für die Verwalter und ihre Helfer’ / ‘die Jugendamtsmitarbeiter und ihre Unterstützer gedacht sind ---- d.h., nur für die uns Verwaltenden gedacht sind, und wir uns nicht darüber den Kopf zerbrechen brauchen. – Alles wird für uns und zu unserem Besten getan, so dass wir uns um nichts zu sorgen und zu kümmern brauchen. –
      Unsere Betreuer werden ʼs garantiert in jedem Fall zu unserem Wohle genau gemäß den »Fonds-Verfahrensregelungen« richten.

      Sorry wenn ich persönlich da eine gesunde Skepsis beibehalte und lieber selbst Zugang zu diesem »
      Fonds-Verfahrensregelungen-Handbuch« haben möchte und bevorzuge für mich selbst denken zu dürfen.

      Aber jeder nach seiner eigenen Wahl. ---- Und deshalb …


      Martini schrieb:

      .
      »Fonds-Verfahrensregelungen-Handbuch« den Ehemaligen Heimkindern bisher vorenthalten.

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      Der »
      Verein ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V.«), sofort nachdem der Verein erstmalig auf die Existenz dieses Dokuments aufmerksam wurde, hat es jetzt für alle auf seiner Vereinswebseite ins Internet gestellt

      @
      http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/wp-content/uploads/2015/04/handbuch_heimkinderhilfsfonds_ost_-und-west-2014.pdf

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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Das ist richtig. Hier liegt nämlich auch der Grund dafür, dass dieser "Knebelvertrag" ebenso gelockert wurde, wie die Überprüfung des Bedarfs. Ich erinnere hier mal an die Frage danach, in wie weit ein Kühlschrank das Leiden des Antragstellers mindern könne.

      Ich gebe Martini in der Art Recht, dass es ganz einfach unanständig ist, jemanden zu "verwalten" und darauf zu hoffen, dass der zu Verwaltende möglichst wenig Informationen erhält. So etwas gehört sich ganz einfach nicht.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

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      (Immanuel Kant)

      @ Martini
      ich würde da nicht widersprechen wollen, dass "Wissen Macht" ist, aber genau in seinen Statements sollte man aber auch sein, d.h. das Handbuch uns vorenthalten stimmt so nicht. Es geht mir auch nicht darum kritisieren zu wollen, dass das Du das Handbuch hier hinein gestellt hast, es geht mir lediglich darum, dass es unter einer nicht korrekten Überschrift passiert ist. "Wissen ist Macht" und weiter im Leben kommt aber auch nur, wenn man das was im Leben so geschieht auch richtig interpretiert, also durchaus kritisch betrachtet aber nicht misstrauisch. Misstrauen engt uns schon im Vorfeld ein, weil Misstrauen schon eher eine negative Einstellung ist und zu Fehlinterpretationen führen, was dann ja nicht weiter führt.
      Wenn wir jetzt einmal hier beim Handbuch bleiben wird es deutlich, dass Misstrauen führt lediglich dazu das Handbuch hier reinzustellen und den Leuten zu unterstellen es sei uns unterschlagen worden. Bei einer anderen weniger misstrauischen Haltung hätte man es erst einmal selber gelesen, wäre man da auf Dinge gestoßen, die für uns als Nachteil zu sehen wären hätte man darauf hinweisen können. Oder aus dem Handbuch "Wissen" herauszunehmen, weil ja Wissen Macht ist um Ehemalige die noch im Verfahren sind hilfreich zu unterstützen. Das ist jedoch nicht passiert, weil in dem Handbuch nicht wirklich etwas steht, was einem Antragsteller weiter hilft. Also trifft hier die Aussage "Wissen ist Macht" nicht wirklich zu und außerdem ist es so wie xyz schreibt, es hat schon am Anfang des Fonds eine Art Handbuch gegeben, dass auch in einem anderen Forum hinein gestellt wurde. Damals mag es hilfreich gewesen sein, jetzt sind wir aber schon in der Zeit viel weiter und ich bin auch sicher, dass die Ehemaligen von den Mitarbeitern der Anlaufstelle gut beraten werden. Auch da muss ich nicht eine misstrauische Einstellung haben und würde lediglich im Hinterkopf behalten, dass bei Ablehnung irgendwelcher Leistung ich auch noch andere Leute um Rat fragen würde.
      "Wissen ist Macht" aber dazu gehört auch dass man Wissen versteht und sich nicht damit zufrieden gibt, dass es ausreicht nun dieses Handbuch zu haben, man muss auch ....so es denn möglich ist...auch was daraus machen und das kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen.

      Jetzt einmal zum VeH:
      die sich ja immer über den Spruch: "lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" lustig gemacht haben und als Konsequenz ihren Mitgliedern nicht hilfreich zur Seite standen, als es um die Antragsstellung ging. Nun hockt die Taube immer noch auf dem Dach, wenn sie nicht schon gestorben ist und hat zu NICHTS geführt und das ist nun wirklich kein sinnvolles Vorgehen gewesen und da setze ich mal folgendes Zitat entgegen: "Wer zu spät kommt den bestraft das Leben".

      Man kann das Eine tun ohne das Andere zu lassen, d.h. man hätte die Mitglieder in der Antragsstellung unterstützen sollen, denn das OEG ist ja aufgrund der Intervention von Schruth aus der Vereinbarung herausgenommen worden. Aber nein, man blieb bei seiner Haltung, weil man sich nicht eingestehen wollte, falsch zu liegen und so hat wohl hier nicht "Wissen ist Macht" eine Rolle gespielt, sondern lediglich die persönliche Fehleinschätzung gepaart mit Egoismus einzelner Personen , die sich lediglich dadurch auszeichneten inkompetent zu sein.

      @kliv
      einen Kühlschrank hätte es immer schon gegeben, entscheidend wäre da lediglich die Begründung gewesen, denn es gibt Ehemalige die auch eine neue Küchen bekommen haben und das von Anfang an. Es ist nicht so, dass das Verfahren mit der Zeit gelockert wurde, sondern dass man dazu gelernt hat und die Sachleistungen weiter betrachten musste als es anfänglich der Fall war. Ein Dazulernen, weil es nun einmal nicht alltäglich ist so einen Fonds zu haben. Nun kann man dafür Verständnis aufbringen, dass auch die Mitarbeiter der Anlaufstellen dazu lernen mußten, oder aber auch nicht. Ich gehöre eher zu Jenen die durchaus verstehen, dass anfänglich nicht alles so war wie es erwartet wurde, meine Toleranz reicht da aus!
      Oh doch, Burkhard, es sind einige Dinge gelockert worden. Die ersten Vereinbarungen enthielten z. B. die Klausel, dass der Antragsteller bei einer Bewilligung keine Rechtsmittel mehr hätte bemühen können. Er / oder sie hätte sich in diesem Fall weder an die Kirchen, noch an die Kommunen oder den Staat wenden können und dürfen. Ein solches Statement habe ich in einer der ersten Vereinbarungen selbst gelesen.

      Du musst auch nicht meinen, dass ein Dazulernen nur einfach heißt, dass man die für den Antragsteller vernünftigste Lösung sucht. Es hat immer Mitarbeiter gegeben, die wie Beamte zu Kaiserszeiten akribisch geprüft haben, ob z. B. der Kühlschrank tatsächlich das Leiden vermindert. Dieser Mitarbeiter ist zurückgepfiffen worden, als das Beispiel öffentlich bekannt wurde. Ich gehe mal davon aus, hätte es da keine Gegenwehr gegeben, der Mitarbeiter hätte das gnadenlos durchgezogen.

      Ich selbst bin vor meiner Antragstellung teils wirklich schäbig behandelt worden, das hat zu einer Beschwerde meinerseits bei dem dafür zuständigen Ministerium geführt. Erst als dieser Knebelvertrag aufgehoben und mir ein anderer Mitarbeiter zugeteilt wurde, habe ich meinen Antrag gestellt. Natürlich erwähne ich hier auch gerne, dass die andere Mitarbeiterin wirklich nett und freundlich mir gegenüber war. Auch mein Antrag wurde zügig bearbeitet, Rückfragen konnte ich immer stellen, die auch schnell beantwortet wurden.

      Was ich nur gemein finde; warum ist das erst möglich, wenn sich jemand wehrt. Muss das sein?
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      @ kliv
      darauf habe ich ja auch in meinem posting hingewiesen, dass sich die weiteren Rechtsmittel beispielsweise OEG offen bleiben können. Ich bezog mich auf die Sachmittel.

      Ich kann nicht beurteilen, was da bei Dir mit dem ersten Mitarbeiter passiert ist, aber gehe davon aus, dass es in Einzelfälle möglich ist. Ich mag nur nicht wenn man vom Einzelfall verallgemeinert und das kannst Du nun wirklich auch nicht behaupten, dass es Allen so ergangen ist wie Du es erlebt hast.
      Nun wird aber auch kein Mensch erwarten, dass man alles klaglos im Leben hinnehmen muss, ganz sicher nicht, nur muss ich nicht gleich dann alles verallgemeinern, sondern beziehe mich auf den konkreten Fall und in Deinem Fall diesen Mitarbeiter. Trotz des Handbuches wird es unterschiedlich laufen, wir sind nun mal nicht ALLE gleich und haben trotz der Heimerziehung unterschiedliche Biografien und auch teilweise unterschiedliche Heimerfahrungen. Ich möchte eigentlich nicht wirklich die Mitarbeiter der Anlaufstellen verteidigen und es ist schon blöde dieses zu tun, aber ich hasse Ungerechtigkeiten und ich empfinde es als ungerecht, wenn hier von negativen Einzelfällen verallgemeinert wird. (da wäre wohl das Zitat von Kant des kategorischen Imperatives angemessener!)
      Es ist den Mitarbeitern der Anlaufstellen zu verdanken, dass sie von Anfang an die Sachleistungen wesentlich weiter gefasst haben, als es anfänglich aus dem Handbuch zu erwarten gewesen wäre.
      @kliv, du sprichst immer von knebelvertrag. warum? niemand hat dich gezwungen. und an den stellen, die dir widerstrebten, hast du dich gewehrt.
      der wegfall von vereinbarungsklauseln, z. b. verzichtserklärung, ausschluss weiterer rechtsmittel...an dieser stelle haben sich menschen gewehrt, denen es wichtig war, das beste aus der unbefriedigenden lösung herauszuholen. und die jetzt so laut schreien, haben vermutlich für sich selbst eine lösung gefunden - das war's auch schon.
      warum meckern und nicht die kraft darin investieren, den jetzt wartenden hilfestellung und tipps für ihre antragsstellung zu geben?

      übrigens: ich bin vom erstkontakt bis zum schluss ordentlich behandelt worden, ohne mich beschweren zu müssen, obwohl ich zig fragen gestellt hatte und ganz genau wusste, was ich wollte.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      Philosophie - super - dann wollen wir mal:

      Der kategorische Imperativ nach Kants hat 5 Leitsätze:
      • Ich soll niemals anders verfahren, als so, dass ich auch wollen könne, meine Maxime solle ein allgemeines Gesetz werden.
      • Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
      • Handle so, als ob die Maxime deiner Handlung durch deren Willen zum allgemeinen Naturgesetz werden solle.
      • Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.
      • Handle so, als ob du durch deine Maxime ein gesetzgebendes Glied im allgemeinen Reich der Zwecke wärest.
      Wo wir schon bei der Ethik sind; mit dem OEG kann man sich auf gut deutsch den Hintern abwischen. Du glaubst mir nicht? Versuch es und du wirst staunen, wie nicht nur dein persönlicher Fall, sondern dein ganzes Leben in der Luft zerissen und Aussagen so negiert werden, dass zum Schluss nichts mehr zusammen passt und du als unglaubwürdig giltst. Das machen übrigens Leute, die wahrscheinlich nie in einem Kinderheim aufgewachsen sind, die nicht das erlebt haben, was uns zugemutet wurde.

      Ein "Einzelfall" (ich hasse dieses Wort)? Absolut nicht - genauso wenig, wie die vielen Einzelfälle, die auch mir über den Weg gelaufen sind. Also frage ich mal in die Runde; wie viele Einzelfälle sind denn nötig, damit aus Recht Unrecht wird? Du kannst doch nicht erwarten, dass jemand, der wirklich schäbig behandelt wurde, für sich resümiert, dass das zwar blöd war, aber es den anderen ja doch sooo viel besser gegangen ist. Was ist denn das für eine Logik?

      Wenn wir hier schon Philosophie betreiben, dann führe ich auch das Höhlengleichnis von Platon an. Grob gesagt - jemanden in einer Höhle fixieren, Licht und Schatten an die Wand vor ihm werfen, so lange, bis dieser Mensch das Gesehene für die Wahrheit hält. In dem Fall hätte Martini den Part übernommen, die Fesseln zu lösen und den Menschen an das Sonnenlicht zu zerren, damit dieser den Gesamtüberblick erhält und die Wahrheit neu erfassen kann. Dass das natürlich nicht gefällt - das ist wieder logisch.

      Kant hat nicht nur den Satz gesagt, den du in meiner Signatur findest. Er hat auch gesagt: "Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen."

      Buchstäbelchen, ich bin durchaus kein Typ, der nur meckert, sich jedoch nicht bemüht, oder anderen Möglichkeiten aufzeigt. Mal frei nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber. Auch ich habe diverse Anläufe gebraucht, um mich im Dschungel der Antragstellung zurechtzufinden - und mich auch entsprechend zu wehren. Auch ich kenne mehrere Heimkinder, denen ich diese Möglichkeit aufgezeigt, die ich begleitet und denen ich auch die Mitarbeiter genannt habe, an die sie sich vertrauensvoll wenden konnten. Aber auch meine Möglichkeiten sind begrenzt, sodass ich halt kein Allroundtalent bin. Dazu stehe ich.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      ..Kliv und Kant ... ich komm aus dem staunen nicht heraus ...ist aber schon interessant ..sich mit dem "Vater der Philosophie" zu beschäftigen ...

      ..seine fünf Leitsätze sind schon sinnvollrichtungsweisendlehrreich ..ich halt es aber immer damit .."alles lesen, seine meinung bilden ...danach handeln" ..

      dementsprechend ist es mir egal ...ob dieses Handbuch nur für Insider ist .... tangiert mich auch nicht so, dass es nicht so für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen sei (man muss ja auch nicht mit allen Infos vollgeballert werden, die man dann wegen der Fülle doch nicht aufnimmt" ...dementsprechend geh ich mit Ralf seinen Beitrag ... aber ... ich sprech da eben nur für mich ...

      :sleeping:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      @kliv,
      ich würde da mal nicht alles in einem Topf schmeißen, für mich ist es schon ein Unterschied ob Du über den Fonds oder die Anlaufstellen schreibst oder über das OEG Verfahren. Letzteres ist ein mühsamer Weg und sicherlich werden da Viele abgebügelt, nichts Neues. Aber in einer Diskussion sollte man schon beim Thema bleiben und nicht alles durcheinander schmeißen, weil man dann nun wirklich nicht weiß worum es Dir eigentlich geht.
      egal, ob nun ein Betroffener von "Fondsleistungen" spricht, oder Hilfsleistungen, oder Almosen, die dem Heimkindern vor die Füße geworfen werden, wir sprechen immer darüber, dass der Staat, die Bundesregierung, oder auch die Politik, sich im Jahr 2011 bereit erklärt haben, sachlich für eine Fehlleistung der gesamten Gesellschaft einzutreten, die von 1949 bis 1975 im Westen und bis 1989 im Osten stattgefunden hat.

      Nämlich den Vergehen und Verbrechen an Heimkindern der Bundesrepublik.

      Unter Nichtbeachtung der vielen, kleinen aufreibenden Diskussionen, ob auf juristischer, moralischer oder ethnischer Ebene, blieb im Fokus der Betrachtung, dass Unrecht geschehen war und es im wesentlichen keinen Weg gab, dieses Unrecht angemessen zu sühnen. Hier stellte sich aber eine einfache und dennoch wesentliche Frage.

      Konnte ein Vortrag von einer Gruppe Heimkinder dafür herhalten, dass Alles was in der Heimerziehung geschehen war als Unrecht anzusehen ist, oder konnte es passieren, dass an der Geschichte einer Gruppe Heimkinder, eine Pauschalisierung dafür herhalten musste, dass plötzlich 1 Million Heimkinder Unrecht erfahren haben konnten.

      Der Unterschied ist im Satz selber zu finden und stellte tatsächlich die Realität auf den Kopf. Es gab Heimkinder, die wollten Bein und Stein darauf schwören, dass ihr Heim das Beste war, was ihnen je passiert ist und es gab eben das Gegenteil.

      Schon an dieser Stelle wird schlagartig deutlich, welcher Aufgabe sich der Staat bei einer Anerkennung des Unrechts gegenüber sah. Man stellt sich hin und gibt pauschal eine Erklärung darüber ab, dass man in Ausübung seiner Verantwortung, einem Anderen gegenüber Unrecht begangen hat.

      Noch im Jahr 2011 war einer Studie folgend mit einer nicht ganz zu verifizierenden Betroffenenquote zu rechnen, die im Leistungsrahmen eines Fonds Geld beanspruchen konnten und als im Januar 2012 der Fonds West seinen Anfang nahm, manifestierten sich Zahlen von 800.000 Betroffenen. ( Heim West)

      Wohlgemerkt betroffenen Heimkindern, weil sie in der Heimerziehung der Bundesrepublik von 1949 bis 1975 waren.

      Ob davon tatsächlich jedes Heimkind ein schweres Schicksal erlebt hat und ob diese Erlebnisse noch zum heutigen Zeitpunkt nachwirken, dazu konnten keine verlässlichen Angaben erhoben werden.

      Im Jahr 2011 wurde in einem Arbeitskreis von Heimkindern West auch erst einmal von einem Handlungsleitfaden gesprochen, der zur Grundlage der Antragstellung von Fondsleistungen herhalten sollte. Da waren Begriffe wie, <niedrigschwellig und vereinfachte Antragstellung>, aber auch <Zugangsberechtigung, lebensweltbezogene Unterstützung, Hilfe im Alter usw. im Leistungskriterium enthalten.

      Genau wie hier schon in einem anderen Beitrag beschrieben, gab es also schon längst Kriterien, auf dessen Grundlage der Zugang zum Fonds sicher gestellt werden sollte.

      Und plötzlich war im Juli 2012 mit der Errichtung des Fonds Ost klar, nachdem irgendwelche Quellen auch von 400.000 Heimkinder Ost sprachen, dass da eine gewaltige Anzahl Betroffener im Raum stehen könnte und es finanziell ein richtiges Debakel wird, sollten sich tatsächlich alle Heimkinder, inzwischen in der Öffentlichkeit mit 1,5 Millionen deklariert, als Opfer melden.

      Genau an dieser Stelle wurde nun auch dem umweltbewussten Politiker im Bundestag klar, dass 1,5 Millionen x 10.000 Euro = 15 Milliarden Euro waren und es sich hierbei nicht um eine abschließende Formalie handeln würde.

      Die Politik reagierte aus reinem Selbstschutz und nicht zuletzt aus dem Wissen, dass über diese beiden Fonds hinaus bereits für die Ostheimkinder ein Strafrechtliches Rehabilitierungsgesetz existiert, nach welchem alle Heimkinder sich rehabilitieren lassen können und es für die Heimkinder West ein Opferentschädigungsgesetz gibt, nach welchem Betroffene Anspruch auf Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz besitzen, insofern ihre Schädigung aus strafrechtlich relevanten Handlungen gegen ihre Person und über 50 v. H. beträgt.

      Alles was in den letzten beiden Jahren und innerhalb der beiden Fonds passiert ist, ist die Wiederherstellung der Realität. Aus dem Versprechen der Politik, Opfern der Heimerziehung zu helfen, ist Wahrheit geworden. Ob mit dieser Wahrheit alle Betroffenen leben können, kann getrost bezweifelt werden. Leider!

      Allerdings ist tatsächlich an positiven Begleitelementen zu beachten, dass inzwischen auch durch die vielfache Beteiligung alle Betroffener, eine gesellschaftliche Wahrnehmung eingesetzt hat, die bei der Aufarbeitung der Zustände im Heimsystem hilfreich ist. Die Wissenschaft ist an dem Thema und es gibt vielfältige wissenschaftliche Arbeiten, die das Unrecht belegen. Damit geht einher, dass die Prozesse im Verfahren, ob StrRehaG oder OEG zunehmend auch das Unrecht würdigen.

      Es bleibt abzuwarten, inwiefern es die Betroffenen schaffen, sich nicht auf einen Fonds zu berufen, der ihnen eventuell etwas Hilfe verschafft, aber bei der Aufarbeitung des Unrechts erneut Unrecht entstehen lässt, sondern sich an die bereits vielfältig gesprochenen Urteile des Bundesverfassungsgerichtes, des Bundesgerichtshofes, oder des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte anlehnen und ihre Aufarbeitung gerichtlich durchsetzen.

      Dann nämlich, sind solche Diskussionen, ob Jemand eine Information nicht erlangt hat, oder erlangen konnte, hinfällig.

      Hilf die selbst und dir wird geholfen, nicht andere Menschen für etwas verantwortlich machen, nur weil man selber zu bequem ist.

      In diesem Sinne, Ralf Weber

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