Beweise gegen Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen festmachen.

      Hallo Leute, nicht nur die Firmen, auch die Heime selbst haben sich der Arbeitskraft ihrer Zöglinge bedient und das nicht zu knapp. Durch uns wurde Personal ersetzt, was sonst hätte bezahlt werden müssen.

      In meinem Kinderheim habe ich unentgeltliche beinahe täglich mehrere Stunden hauswirtschaftliche Tätigkeiten erledigen müssen.

      Reinigungsarbeiten
      Wäsche waschen, mangeln, bügeln,
      handarbeitliche Tätigkeiten,
      diverse Arbeiten in der Küche des Heimes

      Meine Arbeit hat nicht weniger Wert, nur weil ich erst 1976 14 Jahre alt geworden bin. Mit 12 Jahren habe ich arbeiten müssen und keiner hat danach gefragt, ob ich das mit meiner Körperbehinderung überhaupt konnte. Daher gebe ich hier 7 Jahre Arbeit an (2 Jahre muss ich leider abziehen, da ich in dieser Zeit in einer Pflegefamilie gelebt habe).
      Bitte zeichnet meine Petition mit.
      openpetition.de/petition/onlin…rentschaedigungsrecht-oeg
      Es geht uns alle an.
      ab dem 14. lebensjahr haben wir aus dem fonds pro monat 300,-- € rentenersatzleistung erhalten. der rentenversicherungträger wäre da weniger großzügig gewesen.

      das muss wohl gang und gäbe gewesen sein, dass kinder in den heimen personal ersetzt haben. kappeler hat die personellen einsparungen mal in euro umgerechnet.
      leider sind bisher alle aktivitäten gescheitert, kinderarbeit auch vergütet zu kriegen.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

      "ab dem 14. lebensjahr haben wir aus dem fonds pro monat 300,-- € rentenersatzleistung erhalten."

      Aber nicht, wenn man nach 1974 erst 14 Jahre alt geworden ist. Für meine Arbeit habe ich nicht einen Cent bekommen, denn ich bin erst 1976 14 Jahre alt geworden.

      Ich gehe auch nicht davon aus, dass mir hierfür überhaupt jemand etwas geben wird. Aber was hindert uns denn daran, den Wert dieser Arbeit ebenfalls aufzulisten?
      Bitte zeichnet meine Petition mit.
      openpetition.de/petition/onlin…rentschaedigungsrecht-oeg
      Es geht uns alle an.
      zumindest die zeit bis zur entlassung aus dem heim oder bis 1975 muss angerechnet werden.

      kliv, ich lese gerade, dass du erst 1976 14 jahre alt geworden bist. dann ist die sache klar, den die inanspruchnahme der rentenersatzleistung endet 1975. das hängt mit der petition zusammen, die den zeitraum 1949 bis 1975 erfasst.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

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      xyz1 wrote:

      zumindest die zeit bis zur entlassung aus dem heim oder bis 1975 muss angerechnet werden.

      kliv, ich lese gerade, dass du erst 1976 14 jahre alt geworden bist. dann ist die sache klar, den die inanspruchnahme der rentenersatzleistung endet 1975. das hängt mit der petition zusammen, die den zeitraum 1949 bis 1975 erfasst.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      Wie man das dreht und wendet, rechnet und anrechnet, die angeschissenen
      sind wir und bleiben wir. Faire Entlohnung kann man sich von der Backe putzen.
      Darüber fechte ich nun schon seit fast 4 Jahren mit den Salvatorianern. Das heißt;
      ich fechte und schreibe regelmäßig, sie schweigen...regelmäßig.
      Darin liegt aber auch der Witz der Sache; meine Post kommt immer zum Ende eines
      Jahres und die Rechnung wird immer höher, Zinsen, Gebühren, Schreib-und Portokosten.
      Nur so bin ich mir sicher, das sich der Provinzialobere nervt und ich -eines eventuellen
      nicht allzu fernen Tages -meine Ansprüche durchsetzen kann.
      Sollte ich den menschlichen und durchgehend geöffneten Zugang zu meinem Wurmfortsatz
      (hätte auch Arsch schreiben können) eines Tages zukneifen, haben meine Erben sicherlich
      die nötige Chuzpe und Lust das Spiel fortzusetzen.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      Hallo Bons,
      Dein Idee finde ich gut,bin nun auch am überlegen, dem Martini Stift meine Arbeitsleistung in Rechnung zu stellen. Die Gesichter beim Brief öffnen möchte ich gerne sehen.... :thumbsup:
      Gruß Egon

      PS: Horst, jammer hier nicht so rum,Du warst doch immer nur auf Walze,dafür gibt es keine Taler. :cursing:
      „Ein jeder kehre vor seiner Tür.
      Und rein ist jedes Stadtquartier.“

      burkhard1 wrote:

      aber ich werde Dir jetzt im Gegenwind nicht auch irgendetwas am Kopf schmeißen das bringt ja nichts.


      Burkhard: "Gegenwind", den gibt es immer einmal, damit muss man Leben können. Ob dieser nun von Dir kommt, oder aus einer anderen "Ecke", das spielt keine Rolle. Nur, wenn Du mich so Indirekt Aufgefordert hast, wie man diese Nachforschungen Betreiben sollte und Du im Nachhinein schon längst eine Lösung dafür Gefunden hast, so meine ich, das Du doch Deine Energie auf diese "Nachforschungen" Einsetzen solltest. Du wärest bestimmt sehr gut dafür Geeignet. An Zeit hast Du ja sicher keinen Mangel dafür :D
      Wer langsam fährt, wird länger Gesehen.
      Ich weiss nicht Egon, ob die jetzigen staatlichen Betreiber des Martinistifts auch die gesetzlichen Rechtsnachfolger der damaligen katholischen Betreiber des Heimes sind? Vielleicht doch, weil das Heim wie so viele der Aufsicht des LWL unterstand?
      In Klausheide ist das eindeutig anders. Der Betreiber war der Salvatorianer-Orden im Auftrag des Erzbistums Paderborn. Das Erzbistum ist auch heute noch der Betreiber des Salvator-Kolleg, auch unter der Oberaufsicht des LWL.
      Kinderarbeit war damals verboten. Wir mussten aber neben unserer Schulpflicht auch unentlohnt arbeiten und zwar nicht freiwillig.
      Ich war drei Jahre dort und sollte vielleicht auch mal eine Rechnung aufmachen und dem Päderastenpack und der Presse präsentieren.
      Das wird teuer!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Die Bande hat uns so ausgebeutet, nicht einmal Urlaub hat man bekommen.Im Buch"Quellen zur Geschichte der Heimerziehung" steht etwas über Entlohnung,die wir/ich aber nie gesehen haben. :cursing:
      „Ein jeder kehre vor seiner Tür.
      Und rein ist jedes Stadtquartier.“
      Ich denke nicht, dass es Sinn macht, wenn wir einzeln unseren Lohn für die geleistete Arbeit in den Heimen anfordern. Die Institutionen würden das wahrscheinlich auch einfach nur aussitzen

      Ich zeige euch mal was: Dabei kann ich mir vorstellen, dass die Firmen durchaus gezahlt haben, jedoch wurde die Zahlung - so habe ich das verstanden - mit dem Pflegegeld verrechnet. Seht euch das Dokument mal an.
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      Es geht uns alle an.