Beweise gegen Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen festmachen.

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      Deutsche Firmen schmeissen nie etwas weg, sie verstecken es nur in einem anderen tieferen Archiv zu dem - so hoffen sie - niemals jemand Zutritt erhält. Sie wollen ihren Erben zeigen wie billig sie wirtschaften konnten, scheißegal auf wessen Kosten.
      Selbst wenn die weg sind, die Landschaftsverbände haben Archive die minutiös alles bis ins 19. Jahrhundert enthalten, auch ihre Verquickung mit dem Machtapparat des 3. Reiches. Hätte man ja auch längst entsorgen können. Es ist noch alles da, die Verträge mit den Firmen, die Entlohnungen für die Heime, die Verträge der Heime mit den umliegenden Bauern, etc....

      Wie es mit der Wahrnehmung der Aufsichtspflicht für die Heime durch Besuche der Landschaftsverbände aussah, habe ich schon mal an anderer Stelle ausführlich geschildert. Die fette Tante kam einmal im Jahr zu uns, sprach mit keinem einzigen von uns, wurde festlich bewirtet und rauschte wieder von dannen....in manchen Ecken Deutschland hat die Verquickung von katholischer Kirche mit staatlicher Macht länger gedauert und in einigen Gegenden Deutschlands ist sie immer noch nicht zu Ende. In der Eifel zum Beispiel wo der katholische Salvatorianer-Orden das Hermann-Josef-Haus in Urft mit staatlicher Billigung unterhält. Kinder, die hier aus dem Schema fallen werden in ein Salvatorianer-Heim nach Belgien ausgelagert, wo sie der Deutschen Rechtssprechung entzogen sind. So siehts aus.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Oh Brötchen, da irrst Du Dich aber Gewaltig! Wenn man sich einmal den "Hauptaktionär" von BMW, einen Q. dann musst Du feststellen, das dieser wegen seinen Machenschaften im 3ten Reich überhaupt nicht Belangt worden ist! Da gibt es eine Akku-Fabrik bei Hannover, die Heute "Varta" heisst, in den 30ern Jahren "Aga"! Diese Firma hat Zwangsarbeiter und KZ-Insassen für die Herstellung von Batterien jeglicher Art, für die Nazis Produziert. Nach dem Zusammenbruch 1945 wurde diese Fabrik am Leben erhalten, da fast Unbeschädigt. Nun wurden Akkus für die Englische Besatzungsmacht Hergestellt. Obwohl dieser Herr Q auf der Fahndungsliste für den Nürnberger Prozess stand, wurde er niemals dort vor Gericht gestellt, weil die Engländer ihn nicht nach Nürnberg Überstellten und seine Akten zurückhielten!

      Bei der Entnazifizierung, da bekam er den "Persilschein"! Es gab auch Überlebende Zeugen, die haben nicht einmal eine Entschädigung bekommen!

      Beweise gegen Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen festmachen.

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      Was die nachkriegsdeutsche HEIMERZIEHUNG IM WESTLICHEN DEUTSCHLAND betrifft.

      Während sie nicht vorgibt vollständig zu sein, Boardnutzer »
      brötchen« hat diese umfangreiche Liste der damaligen nachkriegsdeutschen HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN und ich, Boardnutzer »martini«, habe diese umfangreiche Liste der damaligen nachkriegsdeutschen HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN, über die letzten paar Jahre, schon unzählige Male immer und immer wieder bekanntgegeben, d.h. hier ins HEIMKINDER-FORUM.DE gestellt und auch sonstwo überall ins Netz gestellt !! - Einige Medien haben sogar einige DIESER FIRMEN ( leider nicht alle, sondern nur einige davon ! ) ebenso namentlich genannt und als SOLCHE identifiziert !!

      Keine dieser genannten damaligen nachkriegsdeutschen HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN hat es bisher geleugnet oder gar kategorisch abgelehnt, dass dem so war, und dass sie sich diesbezüglich schuldig gemacht hat !!


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      SHORT LIST: Firms profiting and profiteering from the "forced labour of children in care" ( Firmen die von „Heimkinder-Zwangsarbeit“ profitiert und sich auf diese Weise bereichert haben ) : CARITAS; Hella; Claas; Miele; Rowenta Sunbeam; Braun; Grundig; Siemens; Recticel Schalfkomfort, Schlaraffia Matratzen; GROßWÄSCHEREI VOSS GMBH in WUPPERTAL Elberfeld; Leitz; Quelle; Schwab; Neckermann; Stollwerck; BKS Schlösser; nordrohr; Oellerking; Mewes & v. Eitzen; Kölln Flocken; Holzland Gehlsen; Steinbeis Temming, Steinbeis Papier Glückstadt; Meyer-Lippinghausen, Meylip; Ölmühle; Osram GmbH; VDO - Continental Automotive GmbH; DER - Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG; Tipon; Wanderer-Werke, Exacta Continental, Nixdorf Computer; Maddaus, Rottapharmgruppe; Gebra; Backhaus & Grass; Grasolin-Lackfabrik; Escho-Plast Kunstofferzeugnisse; Roller + Schneider in Biedenkopf; Lahnwerk in Biedenkopf; Varta Consumer Batteries, VARTA Batteriengroßhandel; DEA, RWE-DEA, RWE Dea, Shell Deutschland Oil GmbH; elasta & florex marketing GmbH; Sprick GmbH & Co; Dr.-Ries-Gruppe / BADISCHEN PLASTIC-WERKE IN BÖTZINGEN / Peguform-Werke GmbH / Pergaform / Tarkett / CEREBUS; Dr. Johann Koch Hähnchenfabrik, Dorsten; SOLID Rudolf Meutgens GmbH, Köln, Schreibgeräte; NIVEA = Beiersdorf AG [ ein paar weitere sind seither noch hinzugekommen – aber noch nicht dieser schon seit längerer Zeit bestehenden Liste hinzugefügt worden ]
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      Kürzlich ( in einem Interview am 1. Mai 2014 ! ) ließ Ralf Kleindiek, Staatssekretär im zuständigen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verlauten ( was sich wohl, es ist anzunehmen, auf HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT [Arbeit im Alter von 14-21 Jahren] sowohl wie VERBOTENE KINDERARBEIT [Arbeit im Alter von 8-14 Jahren] bezieht ):
      "Wenn der Bundestag sich des Themas annehmen würde und es dann zu einer Verständigung käme, dass dann die Firmen, die damals diese Kinder beschäftigt haben, dann auch sich an Geldzahlungen beteiligen, dann sind wir natürlich die letzten, die was dagegen hätten, ganz im Gegenteil, wir würden das sehr befürworten."
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Beweise gegen Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen festmachen.

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      der alte schrieb:

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      Wenn dem so ist, dann sollte es doch auch noch Material aus dieser Zeit geben, oder?
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      GENAU SO wie im vorletzten Beitrag in diesem Thread geschildert IST DEM, aber Du scheinst mir ja zu denjenigen zu gehören, die es immer und immer wieder in Zweifel stellen DASS DEM SO IST ----- was dann dazu führt, dass die wenigen, die noch weiterkämpfen, nach und nach ebenso aufgeben und verstummen… …zum Schweigen zurückkehren.

      Es ist wohl so wie der evangelische Pfarrer i.R. Dierk Schäfer sagt und beschreibt …


      Martini schrieb:

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      „Er hat das nicht überlebt“, sagt er, obwohl sein Bruder nicht tot ist. [ Beide waren in den 1950er und 1960er Jahren „Schutzbefohlene“ ( Kinder ) in den von der Diakonie betriebenen „Heil-, Pflege- und Erziehungsanstalten Hephata“ (Schwalmstadt/Treysa), in Hessen, wo sie als „schwachsinning“ deklariert worden waren, untergebracht ]

      Der Evangelische Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, Diplom-Pädagoge und Diplom-Psychologe in seinem Blog, dem Dierk Schaefers Blog, @ https://dierkschaefer.wordpress.com/2014/12/26/er-hat-das-nicht-uberlebt-sagt-er-obwohl-sein-bruder-nicht-tot-ist/#comments, am Fr. 26.12.2014, um 16:23 Uhr (MEZ), erinnert uns gleich erst noch einmal daran, dass „in wenigen Tagen die Frist für einen Teil der Opfer auf Antragstellung für Hilfeleistungen mit entwürdigenden Prozedere“ „endet“ und hat dann auch noch etwas sehr Augenöffnendes insbesondere bezüglich der TÄTERSEITE zu sagen:

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      „Er hat das nicht überlebt“, sagt er, obwohl sein Bruder nicht tot ist.

      Die Unfähigkeit zu trauern haben wir nicht noch nicht überwunden. Das "Entschuldigungsgestammel", ein Begriff von Helmut Jacob, ist nur die Camouflage dieser Unfähigkeit. In der Heimkinderfrage finden wir die Unfähigkeit auf beiden Seiten[1]. Doch die ehemaligen Heimkinder sind exkulpiert, denn die einen können in ihrer Empörung, die anderen in ihrer Scham keinen Trauermodus finden. Die Täterseite hingegen könnte, wenn sie wollte. Dafür bedarf es jedoch mehr als bloße Rituale, auch mehr, als die Beauftragung wissenschaftlicher Untersuchungen – denn die Opfer leben noch. In wenigen Tagen endet die Frist für einen Teil der Opfer auf Antragstellung für Hilfeleistungen mit entwürdigenden Prozedere.


      Die Verbrechen sind nicht einfach gleichzusetzen. Den Begriff der "Unfähigkeit zu trauern" hat Alexander Mitscherlich geprägt – und ein paar Parallelen gibt es doch:

      »Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beauftragten ihn 1946 die Ärztekammern der drei Westzonen mit der Leitung einer Kommission zur Beobachtung der „NS-Ärzteprozesse“ in Nürnberg. Er bekam den Auftrag, „alles zu tun, um den Begriff der "Kollektivschuld" von der Ärzteschaft in der Presse und in der Öffentlichkeit abzuwenden“. Der Kommission gehörten neben Mitscherlich noch fünf weitere Personen, darunter Alice von Platen-Hallermund und sein Mitarbeiter Fred Mielke (1922-1959), an. Im März 1947 erschien die Prozess-Dokumentation Diktat der Menschenverachtung: Der Nürnberger Ärzteprozeß und seine Quellen in einer Auflage von 25.000 Exemplaren. In der Mitscherlich allerdings, erschüttert von den Grausamkeiten, von denen er in den Prozessen erfahren hatte, über die Verbrechen deutscher Mediziner in den Konzentrationslagern berichtete. Der ursprüngliche Plan, einen Bericht in Deutsche Medizinische Wochenschrift (DMW) zu veröffentlichen, war an der Ablehnung der Redaktion gescheitert. Die Broschüre Diktat der Menschenverachtung: Der Nürnberger Ärzteprozeß und seine Quellen wurde in der DMW und anderen Ärzteblättern nicht erwähnt. Auch in der sonstigen Presse fand die Broschüre fast keine Erwähnung.

      1949 erschien das Buch Wissenschaft ohne Menschlichkeit: Medizinische und Eugenische Irrwege unter Diktatur, Bürokratie und Krieg über die NS-Ärzteprozesse, in einer Auflage von 10.000 Exemplaren. „1960 erinnert sich Mitscherlich: ‚[…] Nahezu nirgends wurde das Buch bekannt, […] Es war und blieb ein Rätsel – als ob das Buch nie erschienen wäre.‘ Über das Schicksal des Buches herrscht bis heute Unklarheit. Mitscherlich vermutete, es sei von den Ärztekammern […] ‚in toto aufgekauft‘, denn alle Exemplare seien ‚kurz nach dem Erscheinen aus den Buchläden‘ verschwunden“. „Alexander Mitscherlich war seitdem freilich aus den medizinischen Fakultäten Deutschlands ausgegrenzt; […] er [wurde] nie an eine medizinische Fakultät berufen. Als er berufen wurde, war es die Philosophische Fakultät der Frankfurter Universität“. 1960 erschien die Prozess-Dokumentation aus dem Jahr 1949 mit dem Titel Medizin ohne Menschlichkeit erneut. Von dieser wurden bis 1996 119.000 Exemplare gedruckt, welche große Resonanz fanden. Im Buch sprach Mitscherlich von 350 Medizinverbrechern unter 90.000 Medizinern im Reich.

      Um seine Erschütterung auch philosophisch zu verarbeiten, brauchte er 20 Jahre, bis er zusammen mit seiner Frau Margarete 1967 Die Unfähigkeit zu trauern veröffentlichte.
      «[2]

      [1] http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/misshandelte-heimkinder-der-zeitgeist-ist-eine-schlechte-entschuldigung-13328032.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

      [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Mitscherlich


      Beschlagwortet mit TAGS/LABELS: Alexander Mitscherlich, Entschuldigungsgestammel, Heimkinder, Rituale, Schuld, Trauer, Schuld, Trauerprozess
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      QUELLE: Dierk Schaefers Blog @ https://dierkschaefer.wordpress.com/2014/12/26/er-hat-das-nicht-uberlebt-sagt-er-obwohl-sein-bruder-nicht-tot-ist/#comments ( Fr. 26.12.2014, um 16:23 Uhr (MEZ) ).
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      … aber das liest Du / lest Ihr ja nicht.
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Ich bin der Meinung, das man den "Bären nicht das Fell abziehen kann, solange man ihn nicht Erschossen hat"! Nach meiner Meinung sind alles diese Überlegungen, einen Fond für die Umsprochenen Ehemaligen Heimkinder, die man als "Unnormal Abgestempelt" hat, keine Konkreten und Spruchreifen Fakten! Ich möchte eher Verhindern, das man Enttäuscht wird. Sobald ein Gerücht und dies ist es für mich bislang, in die Welt Gesetzt wird, kommen natürlich Automatisch bei diesen Menschen Hoffnungen auf, nun endlich eine Entschädigung zu bekommen. Daher bin ich der Meinung, das man erst einmal Abwarten sollte, ob und wie sich so ein Hilfsfond entwickelt! Sollte so ein Fond wirklich ins leben Gerufen werden, dann Hoffe ich nur, das dieses so Angekündigt wird, das so viele wie Möglich, in den genuss dieser Hilfe kommen, das ist ganz klar!
      An der Alte:
      Ich weiß nicht wieso sich brötchen irrt oder wieso Du meinst vor Enttäuschungen schützen zu müssen. Man muss nicht unbedingt auf alte Unterlagen von Firmen suchen um zu beweisen, dass ehemalige Heimkinder für die schon oft genannten Firmen gearbeitet haben. Das ist schon lange Fakt und bedarf keiner Beweise mehr. Es spricht aber absolut nichts dagegen, wenn hier Martini darauf verweist und ich bin auch der Meinung, dass diese Firmen in dem Fonds einzahlen sollten und bevor Du Dir Sorgen machst wir könnten enttäuscht sein, solltest Du Dir doch die Mühe machen einmal nachlesen, wie es denn überhaupt zu dem jetzigen Fonds kam. Damals ging es auch nicht um Beweise, sondern um Petitionen die man eingereicht hat und um Öffentlichkeitsarbeit von Einzelnen unter Anderem auch von Martini. Man muss ihn nicht mögen und persönlich mag ich auch nicht immer seine Art und Weise der Öffentlichkeitsarbeit. Aber eines möchte ich doch einmal deutlich klar stellen, er hat sich schon um Aufklärung bemüht, das hast Du ganz sicher nicht einmal daran gedacht auch was zu tun und das verlangt auch kein Mensch von Dir. Aber lasse es doch bitte sein, hier Deine Weisheiten zum Besten zu geben, denn das brauchen auch nicht jene Menschen, die der Auffassung sind, dass wir noch nicht am Ende sind, es ist noch nicht zu Ende!
      Nun mach mal Halblang! Ich habe meine eigene Meinung zu dem Thema und darf diese doch wohl auch Vortragen, oder?
      Angeh. Martini: Woher nimmst Du Dir das Recht zu Behaupten, das ich ihn nicht mag? Es ist sicherlich so, das er und ich manchmal Verschiedene Meinungen haben, welches völlig Legitim ist. Aber das ich einen Menschen nicht mögen sollte, weil er eine, seine eigene Meinung vertritt, ist von Dir mit den Haaren herbei Gezogen! Ganz im Gegenteil, ich freue mich, wenn Jemand seine Meinung vertritt, wenn sie einen Sinn hat! Hat man keine Verschiedenen Meinungen, dann könnte man das Forum schliessen, denn vom Debattieren Existiert doch so ein Forum. Also, mal Schwarz auf Weiss: Ich habe überhaupt nichts gegen Martini und finde seine Beiträge und Einschläge völlig ok, da er sich ja doch sehr viel Arbeit macht, uns auf dem laufenden zu halten. Das was ich zu "Bemosern" habe, ist die Tatsache, das seine Beiträge mir etwas in der Schriftgrösse und "Farbfreude" etwas zu Heftig sind!

      Beweise gegen Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen festmachen.

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      der alte schrieb:

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      [] Nach meiner Meinung sind alles diese Überlegungen, einen Fonds für die umsprochenen ehemaligen Heimkinder, die man als "unnormal abgestempelt" hat, keine konkreten und spruchreifen Fakten!
      Ich möchte eher verhindern, dass man enttäuscht wird.
      Sobald ein Gerücht und dies ist es für mich bislang, in die Welt gesetzt wird, kommen natürlich automatisch bei diesen Menschen Hoffnungen auf, nun endlich eine Entschädigung zu bekommen.
      Daher bin ich der Meinung, dass man erst einmal abwarten sollte, ob und wie sich so ein Hilfsfond
      s entwickelt!
      Sollte so ein Fond
      s wirklich ins Leben gerufen werden, dann hoffe ich nur, dass dieses so angekündigt wird, dass so viele wie möglich, in den Genuss dieser Hilfe kommen, das ist ganz klar!

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      Vorausgesetzt, dass sich jeder seither bewußt geworden ist, dass – was den WESTEN betrifft – der »Fonds Heimerziehung-WEST« keineswegs eine „Entschädigung“ ist oder auch nur annähernd darstellt,

      mein immer wieder wiederholter Hinweis auf die bisher bekannten HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN und ihre Pflicht sich ihrer Verantwortung zu stellen und sich an einer wirklichen Entschädigung zu beteiligen, beschränkt sich nicht auf "behinderte ehemalige Heimkinder" ( bzw. beschränkt sich nicht auf all diejenigen, die damals so klassifiziert wurden ) !!
      Diese Pflicht zu entschädigen und die Beteiligung an dieser Entschädigung schließt alle „normalen“ und alle „unnormalen“ ehemaligen Heimkinder ein !!
      Ich, für mich redend, schließe da niemanden aus und habe da auch – in allen meinen diesbezüglichen Beiträgen – noch nie jemanden ausgeschlossen !!
      Ich und der Verein ehemaliger Heimkinder fordern, und haben schon immer gefordert, dass alle ehemaligen Heimkinder, jeden Alters und jeder Kategorie, und unabgesehen über welchen Zeitraum sie eingesperrt, ausgebeutet und geschädigt wurden, angemessen entschädigt werden !!
      Und weder ich noch der Verein verbreiten irgendwelche „
      Gerüchte!!

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      Wer Beweise für die "ZWANGSARBEIT" sucht kann ja mal klein anfangen .... bei denen für die Steuern (Sozialversicherungsabgaben) abgeführt wurden. Hier ist in der Regel das "Schwester-Luise Heim der frommen Tanten zur hohen Tanne unter dem Kreuz rechts" usw. eingetragen. Das ergibt sich aus dem Versicherungsverlauf oder in einfach : Mal 'ne Umfage starten wer keine oder nur eine teileweise Anerkennung der Heimzeit für die Rentenersatzleistung aus dem Heimfond bekommen hat. Hier handelt es sich dann um Arbeitnehmerüberlassungen und man ggf. direkt an den Träger herantreten und sich das Gewusel nach den Firmen sparen.

      Auf freundliche Anfrage hat die Firma Braas Monier schriftlich bestätigt das es Verträge mir verschiedenen Heimen / Trägern gab ... man ist jedoch überzeugt alles war rechtlich abgesichert. Diese Antwort ist schlicht ein Schlag in die Fresse mit 40 Jahren Verspätung.

      Nun denn, kann nur besser werden ....

      PS: BITTE BITTE KEINE LIKES VON DAS HEIMKIND. Das ist Höchststrafe für mich. PLease leave me alone !!
      Das liesse sich ja sehr einfach Untersuchen, auch wenn dies schon 40 Jahre zurückliegt. Auch damals gab es schon ein "Jugendschutzgesetz", das Kinderareit Verboten hat. Nur weiss ich nicht, ob dieses Gesetz im Laufe der Jahre einige Änderungen Erfahren hat. Aber sollte es wirklich so sein, das damals schon das alte Jugendschutzgesetz eine Kinderarbeit Verboten hat, so haben die entsprechenden Heime und Unternehmen dagegen verstossen.
      Ich Erinnere mich auch noch sehr gut daran, das ich als 14 Jähriger zusammen mit 2 anderen Heimkameraden einen Swimmingpool Ausgehoben habe, war ja viel Billiger für den Heimleiter! Der "Lohn" war eine halbe Flasche Bier.

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      Hallo Boardnutzer »fallen leave«

      Du hattest schon einmal zuvor berichtet, dass Du während Deiner Heimzeit, u.a., für die Firma »Braas Monier« hast arbeiten müssen.

      Wo, in welchem 'Heim' [ an welchem Ort ? ] ( oder ausserhalb welches 'Heims' ? [ an welchem Ort ? ] ) und über welchen Zeitraum insgesamt, hast Du und andere Zöglinge für die Firma »Braas Monier« arbeiten müssen ? – Was alles hat diese Firma »Braas Monier« derzeit produziert ? – Und was hast Du selbst und andere Zöglinge derzeit herstellen müssen ? – Wo genau war der derzeitige Standort dieser Firma »Braas Monier« für die ihr alle habt damals arbeiten müssen ? – Welcher war der damals für Euch zuständige Landschaftsverband oder Landeswohlfahrtsverband oder sonstige kommunale Aufsichtsbehörde ? – Was war Euer damaliger wöchentlicher Lohn für diese Arbeit, die ihr für diese Firma »Braas Monier« habt verrichten müssen und an wen wurde dieser Lohn tatsächlich ausgezahlt ? – Wie alt warst Du derzeit selbst ? – Was war das durchschnittliche Alter der Zöglinge, die für diese Arbeit eingesetzt wurden ? – Wie viele Zöglinge insgesamt wurden zu Deiner Zeit für diese Arbeit in Deiner Kolonne eingesetzt ? – Für welche anderen Firmen wurde in diesem 'Heim' sonst noch gearbeitet und produziert ? – Was sind deren jeweilige genauen Namen ?


      Dies sind auch die Fragen, die jeder andere Zögling und Insasse ( Junge und Mädchen ! ) in Bezug auf jede Heim-Zwangsarbeit beantworten und aufschreiben und sicher aufbewahren sollte.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

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      Wie ich seit dem ich den unmittelbar vorhergehenden Beitrag, vom 01.01.2015, um 03:35 Uhr, in diesem Thread verfasst habe, festgestellt habe, habe ich ja schon mal, anderswo, hier im HEIMKINDER-FORUM.DE folgenden Beitrag am 20.07.2013, um 05:02 Uhr diesbezüglich getätigt:

      Martini schrieb:

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      Martin MITCHELL sagt:

      19. Juli 2013, um 15:52

      LESERKOMMENTAR von dem Australier Martin MITCHELL, Ehemaliges Heimkind Jg. 1946, seinerseits getätigt bei DORSTEN-Transparent.de @
      http://www.dorsten-transparent.de/2013/03/der-kreskenhof-in-holsterhausen-romerlager-%E2%80%93-fischereihof-%E2%80%93-ausgewanderte-familie-kresken-%E2%80%93-keramitwerk-%E2%80%93-landeserziehungsheim-%E2%80%93-moderne-wohnsiedlung/ am 19. Juli 2013 [ ein LESERKOMMENTAR zu einem längeren kürzlich dort veröffentlichten diesbezüglichen Artikel ]:
      Das Landeserziehungsheim "KRESKENHOF" in Dorsten-Holsterhausen, im Verantwortungsbereich des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe in Münster [LWL], wurde 1965 in Betrieb genommen. Der unter den vielen, vielen verschiedenen von den damals dort festgehaltenen Jugendlichen verrichteten gewinnbringenden und gewinnmaximierenden Produktionsarbeiten und Herstellungsaktivitäten –
      ALLES UNENTLOHNTE ZWANGSARBEIT IN DER PRODUKTION VON VERBRAUCHSGÜTERN UND LEBENSMITTELN ! – mussten u.a. damals dort im "KRESKENHOF" auch massenhaft und im Akkord Holzpaletten für MONIER BRAAS GmbH in Oberursel/Taunus ( „ BRAAS - Dachziegel- und Eternitplatten-herstellung und -verwertung“ ) gefertigt werden und, ohne Atemschutz, asbesthaltige Eternitplatten hantiert und zurechtgeschnitten werden --- und dies auch noch Mitte bis Ende der 1970 Jahre !

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      Es ist notwendig auch noch folgenden Beitrag sofort auf meine zwei vorhergehenden Beiträge folgen zu lassen und allen, die es betrifft, auch noch diese Information zur wichtige Verfügung zu stellen:

      Bei WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Betondachstein] heißt es „Über lange Jahre galt Monier Braas (früher Braas Dachsysteme GmbH bzw. Lafarge Dachsysteme) als Marktführer bei Betondachsteinen in Deutschland.“

      In den Gründungsjahren befand sich der Hauptsitz und die Hauptproduktionsstelle dieses Unternehmens in Heusenstamm, mitten im Rhein-Main Gebiet nahe Frankfurter Messe und Flughafen.

      Auf der deutschen Firmenseite @
      http://www.braas.de/impressum.html heißt es „Die Braas GmbH [ heute in Oberursel (Taunus), in Hessen ] ist ein Unternehmen der Braas Monier Building Group [ weltweit; mit vielen Produktionsstandorten auf jedem Kontinent der Welt vertreten ( siehe @ http://www.braas-monier.com/ , in Englisch ) ]

      Für die deutsche Geschichte der Braas Dachsysteme GmbH / Monier Braas siehe, jeweils, »
      DAS GRÜNDUNGSJAHR 1953 «, »DAS JAHR 1954 PRODUKTIONSBEGINN IN HEUSENSTAMM« und »UNSERE GESCHICHTE VON 1955 BIS 1969« alles @ http://www.braas.de/ueber-uns/historie.html;. Desweiteren wird die weitere Entwickling und weitere Geschichte dieser jetzt internationalen Firma auf vielen weiteren Seiten, an gleicher Stelle, dort aufgeführt und geschildert.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Martini“ () aus folgendem Grund: Ich hielt es für notwendig einen bestimmten Satz in diesem Beitrag noch etwas zu erweitern und besser zu vervollständigen.

      Martini schrieb:

      [ weltweit; auf jedem Kontinent vertreten

      Das hieße ja auch, das man prüfen könnte, ob eine Klage vor einem außerdeutschen Gericht
      möglich wäre. Möglichst dort, wo keine Verjährungsfristen für Ausbeutung und Sozialbetrug(keine
      Beitragsabführung) gelten. Eigentlich eine wichtige Information-juristisch gesehen.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      irgendwie habe ich das gefühl: wir treten bei diesem thema auf der stelle. seit jahren werden die namen der betriebe, für die wir gearbeitet haben, erfasst. in einem verfahren könnten wir alle als zeuge auftreten.
      was soll mit den listen passieren? niemand fühlt sich wirklich zuständig. einzelpersonen werden hier nicht viel oder gar nichts ausrichten können.

      mal eine ganz verrückte idee aussprechen: der betriebsratsvorsitzende der fa. porsche ist ein ehemaliges heimkind. würde es irgendwem gelingen, kontakte zu diesem betroffenen aufzubauen. vielleicht entsteht ja eine idee, wie das inzwischen gesammelte material gebündelt und in richtung "leistung für entgangenen lohn" mündet.
      dann aber muss auch die kinderarbeit thema sein.
      als kinder haben wir für die firma "kinderheim" gearbeitet. eindeutig haben wir nicht vorhandenes personal ersetzt.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)