Beweise gegen Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen festmachen.

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      Beweise gegen Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen festmachen.

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      Der »Verein ehemaliger Heimkinder e.V.« gibt bekannt.

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      ACHTUNG!WICHTIG!

      ZEITZEUGEN DRINGEND GESUCHT!

      Wie wir schon des Öfteren hier mitgeteilt haben, sollen damaligen Zwangsarbeitsfirmen an ihre Mitverantwortung erinnert und zu einer anteiligen Entschädigung aufgefordert werden. Sie haben sich an der Aufklärung der Geschehnisse zu beteiligen! Die Verantwortlichen der Firmenleitungen sind nicht damit „aus dem Schneider“, das sie Leugnen und/oder über dieses schlimme Kapitel in ihren Firmen schweigen.

      Zur Aufklärung der damaligen Geschehnisse haben sie bis heute, nicht einmal einen Ansatz von Anstand und Verantwortung gezeigt. Hauptsache war wohl, dass der „Rubel rollte“ und die Firmengewinne aus der Zwangsarbeit der Kinder und Jugendlichen sich sehr wohl in den Bilanzen rechneten.

      Hinzu kommt noch, dass sie keine Sozialabgaben abführten (Wie auch die Heimträger aus Staat und Kirchen!). Das war schon damals ein Verbrechen und bleibt es bis heute!

      Im Zuge unserer Recherchen, die Zwangsarbeitsfirmen betreffend, suchen wir Ehemalige die Auskünfte geben können und wollen!

      Hierbei geht es um unterstützende Recherchen für verschiedene TV-Anstalten, Radiosendern und Printmedien.


      Frage!Wer hat [ an welchem Heim-Standort auch immer ] für oder in diesen Firmen, in Baden-Württemberg gearbeitet [ und Teile oder Fertigprodukte für diese Firmen hergestellt , ob im Heim oder ausserhalb des Heims ] ?

      Bosch (Stuttgart)
      Leitz (Stuttgart)
      Scheufelen (Lenningen, Baden-Württemberg)
      Paul Hartmann AG (Heidenheim, Baden-Württemberg)
      TIPON Vertriebs-GmbH (Gundelsheim, Baden-Württemberg)
      Badische Plastikwerke/Bötzinger Kunststoffverarbeitung (Bötzingen)
      Peguform-Werke GmbH/Tarkett/Cross Industries (Bötzingen)
      Zeiss Ikon/Carl Zeiss AG (Oberkochen)

      Fragen!
      1. Gab es Lohn ? - Wenn Ja, in welcher Höhe ?
      2. Wurden Sozialabgaben entrichtet oder einbehalten ? (Siehe Rentenberechnung)
      3. Haben sie noch Unterlagen über die Arbeit ?

      Bitte melden Sie sich bei Dirk Friedrich – Tel.: 06106-15379 oder per Mail: d.friedrich@veh-ev.eu oder Heidi Dettinger – Tel.: 05032-964647 oder Mail: h.dettinger@veh-ev.eu

      Ich wiederhole hier noch einmal, dass wir WISSEN wollen, wie sich die Firmen heute dazu stellen. NEIN! WIR WERDEN KEINE RUHE GEBEN! Das wissen wir mit Gewissheit!

      Herzlichen Dank!
      Mit lieben Gruß
      Dirk Friedrich

      .

      QUELLE: https://www.facebook.com/VEHeV
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Dann schlage ich vor, neben dem Auffinden von Zeitzeugen auch die Liste der Firmen im Auge zu behalten und zu pflegen.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Hallo Bons und Kliv.
      Ich bin ja vom Kloster Ausgebeutet worden.Aber nun zum Thema.Ich Glaube nicht,das die Firmen auch nur ein Blatt Papier
      auf bewart haben.Auch die Diakonie und die Katholischen
      Heime haben keinen Fetzen Papier behalten.Die Ehemaligen Heimkinder könnten ja Ansprüche auf Nachzahlung in der Rentenkasse Verlangen.Das würde sie Heute in den Bankrott
      führen.Was uns ja Egal sein könnte.Diese Bande hat sich wohl Abgesichert.
      Also weiter oben hat Martin ja schon Namen der Sklavenarbeiter-Firmen genannt, gut...ich habe vorhin von Dirk F. einen Post erhalten:
      "Dazu, lieber Reiner, brauchen wir dringent die schriftlichen Zeugenaussagen! Ohne Aussagen stehen wir sonst nicht gut da. Bitte aktiviere die Ehemaligen, die du kennst, damit wir solche schriftlichen Zeitzeugenberichte auch vorlegen können. Wir haben bisher zwar eine Menge Hinweise, aber es fehlt an allen Ecken, zur Unterstreichung dieser Vorwürfe, schriftliches. - LG Dirk"

      Wir brauchen also schriftliche Aussagen um gegen diese Firmen eine Klage anstrengen zu können. Es waren in Appelhülsen und Klausheide Hunderte Ehemalige die im Laufe der Jahre für Schlaraffia-Matratzen und Hela-Lampen ohne Lohn gearbeitet haben. Oder denkt mal an das Betonwerk im Martinistift wo wir Waschbetonplatten und Straßenbegrenzungspfähle hergestellt haben. Auftraggeber war eine Firma in Münster. Setzt Euch mal bitte drei Minuten auf Euren Popo und kramt mal ein wenig in Euren Gedanken, schreibt es auf und schickt es mir. Ich leite das an Dirk weiter..es ist in Eurem ureigensten Interesse, dass diese Firmen nicht ungeschoren davonkommen mit ihren auf eurem krummen Rücken erwirtschafteten Millionengewinnen von denen ihr nie etwas bekommen habt.
      Nur gemeinsam sind wir stark !
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Und dieses Betonwerk in Münster lag direkt am Hafen,da hab ich ein paar Monate geschuftet.Und dann ging es im eigenen Stifts Betonwerk weiter bis zu meiner Entlassung.
      Misst ich hab den Name des Betonwerks in Münster vergessen.
      "Wer am Ende ist,kann von vorn anfangen,
      denn das Ende ist der Anfang von der anderen Seite."
      Ich habs Horst, es waren die "Buldener Betonwerke" aus Buldern, (Lütkenhaus B. GmbH Beton & Fertigteilwerk Börnste 64 Buldern 48249 Dülmen)
      Telefon:(0 25 94) 94 02-0

      gleich um die Ecke, das scheint eine Tochter zu sein von:

      Lieferbeton Weber & Elskes GmbH & Co. KG Hafengrenzweg 26
      48155 Münster - Hafen

      Telefon:(02 51) 6 77 24gratis anrufenTelefax:(02 51) 1 42 08 69
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Hier ist nochmal eine nicht vollständige Liste der Firmen die Kinder zur unentgeltlichen Zwangsarbeit beschäftigten und für die sie keine Sozialabgaben geleistet haben:

      CARITAS, Erzbistum Paderborn, Kreis Paderborn:
      Salvator Kolleg Klausheide, Gemeinde Hövelhof, Nordrhein-Westfalen, Bundesrepublik Deutschland – Germany –
      Federal Republik of Germany ( damals unter dem katholischen Brüderorden der Salvatorianer ! )
      Siehe deren heutige Webseite @ salvator-kolleg.de/sites/leitbild.html
      und generell @ de.wikipedia.org/wiki/Klausheide_(Senne)

      ● Hella KGaA Hueck & Co (Lampen-Lippstadt)

      ● CLAAS- Harsewinkel

      ● Miele

      ● Rowenta/Sunbeam

      ● BRAUN

      ● GRUNDIG

      ● SIEMENS

      ● Recticel Schlafkomfort GMbH – Schlaraffia Matratzen (Ralph !!!)

      ● GROßWÄSCHEREI VOSS GMBH in WUPPERTAL Elberfeld in enger Partnerschaft, u.a., mit den Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vincent vom Paul in Dortmund und den Schwestern vom Guten Hirten in Münster, die für diese Heimkinder-Zwangsarbeit Jahrzehntelang unbezahlte Mädchen in ihren ʹMädchenerziehungsheimenʹ, sprich „Fürsorgehöllen“, die ihnen massenhaft von den Jugendämtern als „billige Arbeitskräfte“ zugeführt wurden, einsetzte(n). Die Firma VOSS hat damals diesen und anderen Heimen und Anstalten zum Zwecke dieser Heimkinder-Zwangsarbeit ausnahmslos alle diesbezüglichen Betriebsmittel und Maschinen zur Verfügung gestellt.
      Und es gibt auch fotografische Belege und viele Zeitzeugenaussagen als Beweismaterial dafür.

      ● Leitz ®

      ● Quelle Versandhaus

      ● Schwab - Damen-, Herren und Kindermode - Versandhaus

      ● Neckermann Versand

      ● Stollwerck

      ● BKS Schlösser

      ● nordrohr ® / NORDROHR WERKE KG

      ● SCHLESWIGER TAUWERKFABRIK OELLERKING GmbH & Co KG ( Netzmacherei )

      ● Mewes & v. Eitzen KG GmbH & Co ( Hamburg )

      ● [ seit 1820 ] Kölln Flocken (Haferflocken) Peter Kölln KgaA, Köllnflockenwerke, 25333 Elmshorn, Schleswig-Holstein

      ● [ seit 1811 ] Holzland Gehlsen / Jan Fr. Gehlsen GmbH & Co KG in Rendsburg, Schleswig Holstein, Führender Holzgroßhandel und Holzfachmarkt, heute in ganz Deutschland und teilweise auch in Nachbarländern

      ● Peter Temming AG, Papierfarik / Steinbeis & Consorten / Steinbeis Temming AG / Steinbeis Papier Glückstadt GmbH & Co KG, Glückstadt, Schleswig-Holstein

      ● Margarinenfabrik H. Meyer-Lippinghausen – heute Familienunternehmen Meylip

      ● ( in den 1950er / 1960er / 1970er Jahren in West-Berlin ) "Ölmühle" ( kaltgepreßtes Öl ) [ Reformhausprodukte ]

      ● Osram GmbH - Osram-Maschinenglas- und Kolbenwerk, Berlin-Siemensstadt / Berlin-Spandau; und vielen anderen Standorten in der gesamten Bundesrepublik Deutschland

      ● VDO - Continental Automotive GmbH - Die Automotive Group der Continental AG ( mit – im Jahre 2010 – ingesamt 30 Standorten in der Bundesrepublik Deutschland allein )

      ● DER - Deutsches Reisebüro GmbH & Co OHG ( REWE Group; REWE-Zentral-AG; REWE-Zentralfinanz eG )

      ● TIPON Vertriebs-GmbH [ Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Fertigwaren ] 74831 Gundelsheim, Baden-Württemberg, Germany

      ● Wanderer-Werke AG / Exacta-Continental GmbH / Nixdorf Computer AG

      ● MADDAUS AG - ROTTAPHARM GRUPPE - Arzneimittel und Naturpharmazeutika

      ● GEBRA GmbH & Co KG, Hennef, Rhein-Sieg Kreis ( Regierungsbezirk Köln ) Import und Export Handelsgesellschaft / Gebra Automotive Components (Taicang) Co Ltd

      ● Backhaus & Grass / Grasolin-Lackfabrik GmbH, paints and varnishes - Germany, Solingen - Germany

      ● Escho-Plast Kunststofferzeugnisse GmbH & Co KG, Kunststofferzeugnisse, Spielwaren und Model-Baukästen, Bad Godesberg - Germany

      ● Roller + Schneider Formen- u. Maschinenbau GmbH & Co KG, Biedenkopf, Hessen - Germany

      ● Lahnwerk GmbH & Co.KG, Modellbau, Formenbau, Pressformenbau, Biedenkopf, Hessen - Germany

      ● [ seit 1887 ] VARTA ( Hagen / Frankfurt am Main / Kelkheim / Hannover / Bad Homburg ) Accumulatorenfabrik AG – kurz AFA / Varta Consumer Batteries GmbH & Co KG Aa / VARTA Batteriengroßhandel

      ● DEA ( Deutsche Erdoel Aktiengesellschaft ) / RWE-DEA / RWE Dea / Shell Deutschland Oil GmbH Raffinerie Heide-Hemmingstedt, Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein, Bundesrepublik Deutschland – Germany – Federal Republic of Germany ( Siehe @ de.wikipedia.org/wiki/Hemmingstedt )

      ● elasta & florex marketing GmbH, Hünegräben 17, 57392 Schmallenberg, Nordrhein-Westfalen, Bundesrepublik Deutschland – Germany – Federal Republic of Germany ( Produkte: Florex Handtücher, Florex Badetücher, Florex Duschtücher, Florex Bettwäsche, Florex Hotelwäsche, Florex Wäsche, Florex Textilien )

      ● Sprick GmbH & Co, Papierproduktion / Wellpappe / Pappkartons / Verpackungsmaterialien, Bielefeld

      ● Dr. Johann Koch Hähnchenfabrik / Koch Geflügelverarbeitung ( geründet 1932 von Dr. Johann Koch; ab 1957: Adolf Hegerfeld ), Dorsten, Nordrhein-Westfalen - Germany

      ● [ besonders auch in Zusammenhang mit dem katholischen 'Heim' „Christophorus Oberrimsingen“ [ 1946 von CARITAS gegründet ] ( Oberrimsingen ist heute Stadtteil von Breisach am Rhein, Kreis Freiburg im Breisgau ) ( und anderen katholischen 'Heimen' ) ] : Dr.-Ries-Gruppe ( erst einmal die Pegulan-Werke in Frankenthal ) ( und dann auch das ROPLASTA-International Dyna-Plastik-Werk in Bergisch Gladbach ), BADISCHEN PLASTIC-WERKE IN BÖTZINGEN / Badischen Plastikwerke in Bötzingen / Bötzinger Kunststoffverarbeitung / Bötzinger Industriebetrieb / Bötzinger Werk / Bötzinger Kunststofffabrik / Peguform-Werke GmbH / Pergaform / Peguform Bötzingen / Peguform Werken / Peguform-Gruppe / Tarkett / Cross Industries / CEREBUS

      ● Robert Bosch GmbH, Werk Hildesheim

      ● Bielefelder Firma Reese

      ● Firma Rathgeber in Speel bei Hannover-Münden

      ● Firma Musterschmidt, Göttingen

      und viele, viele andere mehr. Ruft doch einfach mal unverbindlich dort an und fragt sie wie sie sich fühlen würden als Gesetzesbrecher, Sklaventreiber, Heimkinderausbeuter und Schuldiger am elenden Schicksal von gebrochenen Heimkinderseelen. Vielleicht solltet ihr auch die Antworten an die örtliche Presse weiterleiten. :thumbsup:
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Mir gefällt es sehr, dass sich hier bemüht wird Unrecht zu benennen. Nicht übersehen werden darf dabei die Haltung und Sichtweise des Deutschen Jugendamtes. Vieles ist hier unter dem Teppich gekehrt worden. Das Deutsche Jugendamt ist bei dieser "Zwangsarbeit" mit involviert gewesen und hat diese Arbeiten unter Zwang auch noch gefördert, indem sie die Arbeit in den Firmen noch abgesegnet hat. Abgesegnet haben das auch die Kirchen, der zweitgrößte Arbeitgeber in diesem Staat. Diese haben riesigen Reibach gemacht unter der Bezeichnung "Arbeitstherapie" .

      B.-Michael schrieb:

      Das Deutsche Jugendamt ist bei dieser "Zwangsarbeit" mit involviert gewesen und hat diese Arbeiten unter Zwang auch noch gefördert, indem sie die Arbeit in den Firmen noch abgesegnet hat.


      Diese Behauptung ist schlichtweg falsch und es gibt auch nicht "Das Deutsche Jugendamt" sondern Jugendämter in Deutschland. Sie hatten deswegen nichts damit zu tun, weil die staatliche Aufsicht in den Heimen den zuständigen Landschaftsverbänden oblag. Das waren in meinen beiden Heimen, Appelhülsen und Klausheide, der LWL, also der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster. Sie und die katholischen Heimbetreiber haben ihre Kosten auf dem Rücken der ohne Lohn arbeitenden Heimkinder minimiert.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      - ich lese mir das morgen noch einmal durch und mache Korrektur -
      Meine Behauptung ist richtig. Dazu gehört natürlich auch eine historische Sichtweise, auch wenn Sie Ihnen nicht passt. Das Reichsjugendamt im Dritten Reich war damals an den Zugriffen auf Judenkinder und auch beim Zugriff auf sogenannte "Zigeunerkinder" mitbeteiligt. Nach dem Krieg bemühte man sich mit großem Erfolg die Spuren über die Beteiligung an Gräueltaten zu verwischen, mit großem Erfolg. Sie werden deswegen auch nur sehr wenig im Internet über die Rolle des Reichsjugendamtes im Zusammenhang mit den Verbrechen an Kindern und Jugendlichen finden. Das die Kinder in die Gaskammern gelangten war vielen Mitarbeitern des Reichsjugendamtes bekannt und sie waren an der Zulieferung als Reichsjugendamt natürlich beteiligt und zwar ganz ohne Zweifel.
      Dann gab es die Landesjugendämter, diese wurden aber aufgelöst und zwar aus leicht einsehbaren Gründen. Denn diese waren es, die dann , neben den Amtsvormundschaften natürlich auch die Zwangseinweisungen vornahm. Die Heimaufsicht hat keine Kinder eingewiesen. Das waren die Jugendämter vor Ort. Auf der Grund der vielen bekannten Missstände die von den Landesjugendämter ausgingen, gab es eine De-Zentralisierung dieser Behörde. Die einzigen Dienstvorgesetzten beim örtlichen Jugendamt war also nicht mehr in den Reihen der Landesjugendämter zu suchen, sondern in der Kommune beim Bürgermeister und Landratsamt. Der Bürgermeister aber hat zumeist wenig Ahnung von der Fachbehörde und beim Landschaftsrat ist es ähnlich aber es gibt einen Unterschied, nämlich werden hier die z.B. Beschwerden über Vorgänge des Stadtjugendamtes bearbeitet, wenn es z.b. um Straftaten geht usw. Nach wie vor werden die Einweisungen wie auch Zwangseinweisungen auch in der Zuständigkeit der Amtsvormundschaft vollzogen. Das war beispielsweise auch so beim Mädchenheim Elim in Neukirchen-Vluyn. Beispiel : Wegen der Prügelorgien mancher Erzieherinnen hörte man das laute Schreien bis auf die Straße und war dem Jugendamt bekannt, weil es ständig Beschwerden der Bevölkerung gab auch deswegen. Die Jugendämter waren sehr wohl über alle Missstände informiert und auch für zuständig und lieferte dennoch ständig "Frischfleisch" in diese Art Folteranstalten ( Kurz nach dem Krieg war für kurze Zeit die Polizei zuständig ). Es wäre also völlig verkehrt zu versuchen, das Jugendamt reinzuwaschen zu wollen. Das wird nicht gelingen. Mit "das Deutsche Jugendamt " ( der Gegenwart ) meine ich natürlich diese Bezeichnung derart, als dass es das "Deutsche Jugendamt" beispielsweise ist, dass hier der Amtsvormund sein kann. Die Amtsvormundschaft für einen Mündel macht vor keiner Kommune halt und vor keiner Landesgrenze. Sie gilt überall.

      Nun kommt noch etwas Wichtiges hinzu. Wie erklärt man sich nun die beinahe Unmöglichkeit gegen ein Jugendamt - auch vor Gericht - vorzugehen ? Dabei ist es erst einmal wieder wichtig auf die historische Entwicklung des Jugendamtes zu achten. Das Reichsjugendamt wurde unter der Führung des Reichsführers und damit auch Führers des Reichsjugendamtes Adolf Hitler derart bewusst und willkürlich konzipiert, dass eine Kontrolle der Bürger über diese Behörde kaum möglich war. In der Nachkriegszeit wurde zwar viel am Jugendamt reformiert aber nicht was die Kontrollmöglichkeit des JA betraf. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Steht nun beispielsweise ein Vater vor dem Familiengericht im Beisein des JA, so erkennt das Familiengericht erst einmal, dass es sich im Gerichtssaal um das "Deutsche Jugendamt" als landesweite agierende Behörde
      gilt, die grundsätzlich mit besonderen Rechten ausgestattet ist, die nämlich der Vater nicht hat. Beispiel: Das Jugendamt behauptet willkürlich und mit Vorsatz ( falsch ), das Kind des Vaters wäre sex. missbraucht worden. In einem solchen Fall braucht das Jugendamt nicht den Namen des Missbrauchers zu nennen gegenüber dem Richter und das dann aus "Opferschutzgründen". Der Richter hat i. d. Regel auch kein Recht auf Akteneinsicht der Jugendamtsbehörde, wie grundsätzlich niemand das Recht auf Einsicht hat. Es kann gewährt werden aber es ist kein Muss.
      Der Richter hat die Behauptung des JA hinsichtlich des sex. Missbrauchs entsprechend zu verwerten. Beispielsweise kann das Jugendamt verlangen, dass das Kind aus diesem Grunde in eine Psychiatrie zwangseinzuweisen ist. Der Richter hat hier Folge zu leisten.
      Sollte ein Staatsanwalt meinen hier einzugreifen, kann auch der daran nichts ändern, da die deutschen Richter gegenüber der Staatsanwaltschaft weisungsbefugt sind.

      Der Richter hat also erst einmal den Äußerungen einer Behörde, hier das Deutsche Jugendamt, zu glauben und nicht etwa dem RA für Familienrecht oder gar dem Vater.
      Um aus dieser Problematik rauszukommen, zumindest teilweise, kann der Familienrichter einen Gerichtsgutachter bestellen und sich die Meinung des RA für Familienrecht anhören. Doch das ist stets mit einem Problem verbunden. Der RA für Familienrecht ist auf die Zustimmung des Jugendamtes angewiesen, wenn es um Anträge an das Gericht geht. Weil aber Anwälte für Familienrecht ständig es mit dem Jugendamt zu tun hat, will er es sich nicht mit dem JA verderben und zeigt sich stets kooperativ, oft sehr zum Verdruss der Eltern und des Kindes, wie die Praxis ständig zeigt.


      Interessant auch dieser Einblick :



      Das Landesjugendamt in Bremen ist zuständig für die Beratung von freien und öffentlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, für Betriebserlaubnisse und Heimaufsicht und nimmt Aufgaben der Fortbildung und Qualifizierung von Fachkräften wahr. Das Landesjugendamt wirkt mit den Landesjugendämtern anderer Bundesländer in der BAGLJÄ (Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter) zusammen.



      Zusammenfassend noch einmal : Es gibt nur das Deutsche Jugendamt ! ( SIC ! ) Das ist zwar dezentralisiert worden aber es gilt landesweit als EIN Jugendamt. In anderen Worten, das JA in Bayern hat sich an die gleichen Gesetze und Verordnungen zu halten, wie z.B. das JA in NRW.
      Jedwede Einweisungen und Zwangseinweisungen in Heime und Psychiatrien entscheidet
      in der Praxis das Deutsche Jugendamt, vertreten durch das kommunale Jugendamt und wiederum vertreten durch das dort angestellte Fachpersonal. Entscheidet ein Sachbearbeiter auf Zwangseinweisung wird der Richter zustimmen ( das geht natürlich in ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie aber nur über einen Arzt, der aber zumeist auf Wunsch der Behörde sofort bei Gegenüberstellung des Mündel eine Einweisung dieser ausgehändigt ). Hat das JA den Verdacht, dass der RA oder ein Arzt dazwischenfunkt, gibt es in fast allen Fällen einer Amtsvormundschaft eine sofortige Zwangseinweisung auch ohne Einwilligung des Arztes oder des Richters.
      Das örtliche Jugendamt ist es auch, dass die Heime aussucht, da es ja auch auf die Kosten der Unterbringung und Ruf achten muss. Es sucht im Regelfall natürlich vorzugsweise jene Heime aus, die kostengünstig sind und von denen der wenigste Ärger droht oder auch Beschwerden kommen. Ich habe in vielen Jahren reichlich Erfahrungen sammeln können zum Thema Jugendamt. Das Jugendamt missbraucht beispielsweise die Kinder - und Jugendpsychiatrien als Jugendknastersatz. Durch die ( Zwangs-Einweisung sollen jene Kinder und Jugendliche diszipliniert werden, die nicht in die Zuständigkeit der Jugendrichter fallen. Im Klartext:; Oft wird die Kinder- u. Jugendpsychiatrie als Knastersatz gewählt. Früher gab es Prügel und so wurden die Kinder diszipliniert, heute kommen aufmüpfige Kinder und Jugendliche in die Klapse. Das ist natürlich ein eklatanter Missbrauch der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie. So ist beispielsweise die Kinder- u. Jugendpsychiatrie der LVA in Bedburg Hau NRW ein guter Kunde des JA Moers NRW. Immerhin kostet ein Bett dort ca. 400 Euro pro Nacht. Kein Wunder also , dass hier viel getürkt wird. Man bemüht sich die Betten alle zu belegen. So wie es eine Heimindustrie gibt und das mit Kosten pro Monat u. pro Kind von 4- 12 Euro ( !), so gibt es auch eine richtige Psychiatrie-Industrie die von den örtlichen Jugendämter in Gang gehalten wird.
      Noch einmal zum besseren Verstehen: Die Vormundschaft über ein Mündel hat nicht etwa einem Sachbearbeite oder eines kommunalen JA, sondern wird dem Deutschen Jugendamt übertragen, die dann flächendeckend in der BRD gültig ist.
      -
      Und sehr wohl sind die Jugendämter an der Unterbringung stets beteiligt und sicherlich sind sie bemüht die Amtsvormundschaft zu bekommen, damit haben sie nämlich schier ohne Grenzen Verfügungsgewalt über den Mündel und können ihn sogar ins Ausland unterbringen, wie in der Vergangenheit oft geschehen, sogar in Sibirien oder in der Pampa in Afrika.

      Das Reichsjugendamt war an den Gräueltaten an Kindern involviert und die Jugendämter, bzw. die örtlichen Jugendämter wussten auch von der Zwangsarbeit in den Heimen und auch, dass dort sexuell missbraucht wurde und zumindest einige Kinder wie Vieh behandelt wurden. Sie stehen also nach wie vor In der Verantwortung. Doch sie drücken sich und wo kein Kläger auch kein Richter !
      Hallo Michael

      Erstmal: willkommen im Forum - soviel Zeit muss sein. :)
      Ich wollte erstmal nichts schreiben, weil ich immer etwas länger benötige, um passende Worte zu finden.
      Und gerade hier bei diesem sensiblen Thema wollte ich erstmal abwarten und nur mitlesen, bis ich "genug" Input habe.

      Aber nun muss ich doch mal etwas einwerfen:
      Dein vorletzter Eintrag hier - da gehst du sehr weit zurück in die Geschichte.
      Sicher, ab welche "Zeitrechnung" sollte man anfangen, "mitzuzählen"?
      Ich für mich muss sagen, dass es heute genug ist, zum Thema Heimkinder und alles was damit zu tun hat, ab 1945 anzufangen, da erst ab dieser Generation noch genügend Personen leben, die davon aus eigenen Erfahrungen berichten können.
      Zudem geht es hier bei der Zwangsarbeit doch sicher auch "nur" ab dieser Zeit, und da lasse doch mal die berichten, die zu dieser Zeit betroffen waren.
      :gkr:

      Sei du selbst! Alle anderen Rollen sind schon besetzt.

      mein Beitrag fürs Forum

      Beweise gegen Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen festmachen.

      .
      Ich sage und schreibe das, was den WESTEN des Nachkriegsdeutschlands betrifft, schon seit über elf Jahren, immer und immer wieder, und ich persönlich halte auch weiterhin voll und ganz DARAN fest:

      .
      [ männliche und weibliche „Fürsorgezöglinge“ und solche, die der „Freiwilligen Erziehungshilfe“ unterzogen wurden, ] die ihnen [ den Heimen] massenhaft von den Jugendämtern [ über mehr als vier Jahrzehnte hinweg ! ] als „billige Arbeitskräfte“ zugeführt wurden, []
      .

      .
      [] "Ausbildung" gab es nicht! Torfarbeiter war alles was sie brauchten, und die Jugendämter führten sie ihnen massenhaft zu, "um die Betriebe aufrechtzuerhalten". []
      .

      .
      Die Kirchen waren die Täter, die Jugendämter waren die Heeler, und der Staat war in jedem Fall mitverantwortlich für das den Opfern jahrzehntelang zugefügte Unrecht und Leid.
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      B.-Michael schrieb:

      Reichsjugendamt im Dritten Reich war damals an den Zugriffen auf Judenkinder


      Zunächst einmal hat die "Judenkinder" niemanden interessiert, schon garnicht
      irgendein Reichsjugendamt-als Nachkomme eines "Judenkindes" kann ich das beurteilen.
      Sodann gab es zu der Zeit, über die wir hier reden, keine Deutschen Jugendämter, sondern
      Jugendfürsorgestellen. Die waren zwar für die Einweisung in irgendwelche Heime verantwortlich,
      aber alles weitere, auch die Kostenübernahmen, liefen über den Landschaftsverband.
      Du hättest nicht bis zum 30- jährigen Krieg zurück referieren müssen-es bleibt trotzdem nicht richtig.
      Die Untaten der Heimerzieher und die Zwangsarbeiten sind ein ganz anderes Thema und
      für die ausgebeuteten Kinder und Jugendlichen ist es letztlich unerheblich wie sich die
      Ämter nannten. Im übrigen(Deinen letzten Satz interpretierend): es gibt immer noch keine
      Reichsjugendämter die auch jetzt noch verantwortlich zeichnen.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins