Is hier jemand der auch zwichen 1974 - 1976 in dem Erzieungheim am Dimbeck 6 in Mulheim a/d Ruhr gewohnt hat?

      Is hier jemand der auch zwichen 1974 - 1976 in dem Erzieungheim am Dimbeck 6 in Mulheim a/d Ruhr gewohnt hat?

      Hallo,

      Ich bin Elke, bin 54 Jahre alt und habe eine Weile (1974 - 1976) in einem Erzieungheim Am Dimbeck 6 in Mulheim a/d Ruhr gewohnt.

      Bitte entschuldigt eventuelle Schreibfehler, ich habe mich nach meiner Entlassung nach Holland abgezetzt, mein schriftliches Deutsch ist bescheiden.

      Letztes Wochenende wahr ich in Köln und habe auf der Rückfahrt einen Abstecher nach Mulheim gemacht und das hat mir ziemlich zugesetzt.

      Ich wusste die Adresse noch und konnte mich noch an die Gebäude und manche "Erzieherinnen" erinnern, aber alles andere is ein bischen nebelig.

      Ich würder gerne in kontakt konnen mit eventuellen Mitbewohnerinnen aus dieser Zeit.

      Einige Stichworte:

      Bügelzimmer und Handarbeit- Frau Otte

      Küche - Frau Mersch

      Heimleitung - Die damen Demand

      Wenn ich mich recht erinnere habe ich in der Gruppe die im Dachgeschoss gewohnt.

      Wer war im Erziehungsheim in Mülheim an der Ruhr ?

      .
      Welcome »Elke Charlotte«

      Willkommen!

      Meinst Du das »Mülheim an der Ruhr, Kinderheim« / »Kinderheim Mülheim An Der Ruhr St Josefshaus« @
      http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/8841-Mülheim-an-der-Ruhr-Kinderheim/?postID=125413&highlight=Mulheim#post125413 ?

      Oder meinst Du das »Franziskushaus Mülheim/Ruhr« @
      http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/15537-Franziskushaus-Mülheim-Ruhr/?postID=340979&highlight=Mulheim#post340979 ?

      War das Heim in dem Du selbst von 1974 bis 1976 warst ein katholisches oder ein evangelisches Heim ?

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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Es war ein Katolisches Erzieungsheim für schwer erziebare Mädchen. Ligt neben de Freilicht Bühne, getrennt van einer Mauer, über die wir immer kletterten um uns "Ausgang" zu verschaffen.
      Ich kann mich leider nicht an de Namen des Heimes erinnern.

      Ich habe Fotos von den Gebäuden gemacht, muss noch eben sehen wie ich die hier hochladen kann.

      Wer war im Erziehungsheim in Mülheim an der Ruhr ?

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      Auf Grund dessen, dass Du dort, in Mülheim a.d.R., im Erziehungsheim warst, stehen Dir (so ungefähr 9.900 Euro) RENTENERSATZLEISTUNGEN und (10.000 Euro) SACHLEISTUNGEN aus dem »Hilfsfonds Heimerziehung-WEST« zu. Unbedingt, noch vor dem 31.12.2014, Dein Interesse beim (Landeswohlfahrtsverband Westfalen-Lippe) LWL in Münster oder bei dem (Landschaftsverband Rheinland) LVR in Köln anmelden und dann so bald wie möglich einen Antrag aus dem Ausland (Deinem jetzigen Heimatland Holland!) stellen. Kann alles schriftlich gemacht werden, denke ich.
      Ich selbst bin Australier und seit 1964 in Australien ansässig und habe selbst auch alles Diesbezügliche schriftlich gemacht.
      Diese Behörden werden genau wissen in welchem Heim Du damals warst!


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      Wer war im Erziehungsheim in Mülheim an der Ruhr ?

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      Unter den Fittichen des Katholischen Fürsorgevereins gab es damals in Mülheim an der Ruhr mindestens die folgenden zwei (Mädchen)Erziehungsheime betrieben von katholischen Schwestern:

      das "Klaraheim in Mülheim/Ruhr"

      das "Josephhaus in Mülheim/Ruhr"

      Die einzige Erwähnung dieser beiden Erziehungsheime, die ich im Internet finden konnte, fand ich in der 490 Seiten umfassenden Veröffentlichung »ÖFFENTLICHE ERZIEHUNG UND HEIMERZIEHUNG FÜR MÄDCHEN 1945 BIS 1975BILDER "SITTLICH VERWAHRLOSTER" MÄDCHEN UND JUNGER FRAUEN« @
      http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-11226/luetzke.pdf

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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Martini,

      Nogmals meinen Dank für deinen Tip.
      Ich habe probiert an zu rufen, aber das war ein Schlag ins Wasser, entweder bezetzt oder ein Antwordapparat.

      Habe heute eine email geschikt und bekam gleich die Bestätigung das ich mich angemeldet habe und das ich schnell Post bekomme.

      Klinkt komisch, aber ich habe immer alles weg gesteckt und eigenlich niemals die Vergangenheit in meinem Leben zugelassen, nach dem Besuch bei dem Heimgebäude überschpülten mich jede Menge, ungute Gefühle. Jetzt tut es gut um doch auf diese Art noch ein bischen Gerechtigkeit ab zu zwingen.

      Elke Charlotte schrieb:

      aber ich habe immer alles weg gesteckt und eigenlich niemals die Vergangenheit in meinem Leben zugelassen,

      Dieses "Wegstecken" macht krank und lebensunfähig Elke. Wenn man die Vergangenheit bewältigen
      kann, muß man vor der Zukunft keine Angst haben. Das sind nicht nur "kluge" Sprüche, sondern
      erlebte Wahrheit. Man rennt davon und nur, weil man sich schuldig fühlt.
      Kein junger Mensch konnte so abgefuckt sein, das er in ein Erziehungsheim -damaliger Art-
      gehörte. Sieh zu das Du Dich nicht abwimmeln läßt. Das Geld steht Dir zu...zumindest das.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      Das "Wegstecken" war für mich das beste was ich machen konnte. Ich habe, nach meinem Rausschmiss aus dem Heim, diese Tür zu gemacht und so viel wie mir damals möglich Kilometer zwichen mich, dem Heim und meiner Mutter gebracht und ein neues Leben angefangen.
      Glaubt mir, wenn du als gerade 16 järige auf einmahl auf das Leben losgelassen wirst und für dich selbst sorgen musst, ohne Schulung, finanzielle Mittel, dann hast du keine Zeit um krank und lebesunfähig zu sein, du musst überleben.
      Ich habe überlebt, was mich, wenn ich zurück blicke, noch immer wundert, aber ich habe es geschafft.
      Bei meinem "Rausschmiss" machte eine der Leiterinnen eine Bemerkung die bei mir den überlebensmechanismus voll hat einschlagen lassen: "Hier können wir doch nichts mehr mit dir anfangen, aus dir wir doch nie was gescheites."

      Noch heute ist diese Bemerkung für mich der Grund um nie auf zu geben. Ich habe ein paar mal total von nul anfangen müssen und ich habe es jedes mahl wieder gepackt. Aus mir ist was gescheites geworden, dafür habe ich schwer gearbeitet.

      Die letzten Jahre habe ich sehr bewust selbst die Zeitpunkte gewählt um was an "Vergangenheitsbewältigung" zu tun, der Besuch in Mülheim war auch wieder so ein Schritt und das ich jetzt auch Schritte unternemen kann um Gerechtigkeit zu bekommen ist eigentlich ein Bonus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Elke Charlotte“ ()

      Hallo Charlotte, sehe Du lebst in Rotterdam. Ich habe mit meinen Söhnen
      sehr lange in Winschoten gelebt. Aber zu Rotterdam habe ich ein
      besonderes Verhältnis. Nach meiner Heimzeit 1968 habe ich im Hafen
      gewohnt, auf einem Binnenschiff und war bei Freunden im "Witte Swan".
      Das war eine Gaststätte für die Schiffer mit Kinderhort für deren Kids.
      Liebe Grüße nach Holland
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      den spruch der nonnen: "aus dir wird nie was gescheites", habe ich zig fach gehört. ich kann gar nicht zählen, wie oft. entlassen wurde ich mit 14, 5 jahren, ohne im geringsten auf das leben draußen vorbereitet worden zu sein.
      der spruch hat mich draußen noch begleitet, in dem ich mir immer gesagt habe: "euch werde ich es zeigen!" nur so kann man überleben.
      freut mich für dich, dass es dir ähnlich ergangen ist und du jetzt noch die kurve gekriegt hast, dich an den fonds zu wenden.
      das geld kann nichts ungeschehen machen, es ermöglicht es uns aber, uns etwas anschaffen zu können, was sonst vielleicht nicht möglich gewesen wäre.
      und für mich war es wichtig, dass die täterseite mit dem, was sie säuglingen und kindern angetan hat, nicht so ganz ungeschoren davon kommt.
      die 120 millionen sind so gut wie verbraucht, die geldgeber werden noch zig millionen drauflegen müssen (das passiert auch). allein der gedanke daran, dass der fonds viel, viel teurer wird als zunächst gedacht, tut mir gut!
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      Hallo Bons,

      Ich bin auch direkt aus dem Heim an Bord von einen Binneschiff nach Rotterdam gekommen.
      Mein damaliger Freund war Matrose, wir haben eine Weile zusammen noch den Rhein rauf und runter geschippert, sind in Rotterdam ausgestiegen und ich habe mich irgendwann "selbstständig" gemacht.
      Ich glaube das du den "Zwarte Zwaan" meinst, der lag doch im Rijnhaven? Wir haben oft Getreide in dem Hafen gelöscht, die Mehl Fabriek ist jetzt eine Discotheek, es liegen fast keine Schiffe mehr dort und de "Zwarte Swaan" ist auch nicht mehr.
      Vom den Häfen in der Rotterdammer Innenstad ist leider nicht mehr viel überig, aber Rotterdam ist meine Heimat geworden die ich heiss und innig liebe.
      Für dich wahr Holland nichts?

      Alles liebe aus Holland
      xzy1

      Ich habe erst voor ein paar Wochen von dem Fonds gehört und wenn ich ganz ehrlich bin geht es mir nicht ums Geld, sondern um die Anerkennung das damals Sachen passierten die nichts mit Fürsorge oder Erziehung zu machen hatten, eigentlich eine kleine Rache.
      Für mich war es unbegreiflich das es, scheinbahr fast unmöglich ist um irgend etwas zurück zu finden was auf diese Periode verweist, ausser hier auf dem Forum. Es ist als ob es nicht wahr ist, darum bin ich nach Mulheim gefaren um zu sehen ob das Hein noch da war. Klinkt komisch, aber es wahr ein Schock und eine Erleichterung zugleich das die Gebäude da noch standen. Meine Reacktion unterwegs dorthin und als ich die Gebäude sah, wahr ziemlich heftig, mein Mann hatte mich noch nie so gesehen.

      Elke Charlotte schrieb:

      Für dich wahr Holland nichts?

      Oh doch Charlotte. Ich habe mit meinen Söhnen von 90 bis Dez. 96 in Oude Beerta gelebt und
      bin nur meinen Jungens zuliebe nach Hamburg gezogen. Stimmt, es hieß Zwarte Zwaan.
      Hätte ich nicht einen Hanseaten geheiratet, wäre ich nach Oude Beerta zurück gekehrt. Aber
      alle Freundschaften bestehen weiterhin ungebrochen und genauso intensiv wie zuvor.
      Leider ist mein Männe nicht besonders neugierig auf den Rest der Welt, sonst würde ich(mach ich
      ja trotzdem dauernd) trotz meines Alters nochmal über einen Alterssitz in Holland nachdenken.
      Die Menschen dort vermisse ich und auch das Geknatter meiner "Brommer". Hier darf ich sie
      nicht fahren mit Versnellingen und es ist ja auch nicht so weitläufig und großzügig
      wie die Landschaft um Winschoten herum. Schade. Aber im nächsten Leben werde ich Holländer.
      LG Ralph
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      Aber ich würde Dir gerne einen Rat geben. Gleichgültig ob Du das Geld
      brauchst, ob Du es als unwichtig betrachtest, Du solltest es nehmen. Es steht
      Dir nicht nur zu, sondern kann Dir auch eine kleine Genugtuung verschaffen-alleine
      für Dein Innenleben. Es ist keine Entschädigung für verlorenen Jahre und für
      Geschehnisse, die möglicherweise für Dich prägend waren, es ist ein klitzekleiner
      Sieg nach vielen Jahren über Ungeister die lange verstaubt sind. Werfe es weg, verbrenne den Mist,
      steck die Scheine in Bettlermützen, aber lass sie nicht bei denen die Dir ohnehin soviel
      genommen haben. Hau auf den Putz oder tu was gutes davon, aber werfe es nicht in ein
      kirchliches oder amtliches Loch rein in dem schon so viel Ausbeutung, Schweiss , Tränen
      und Kindheit versackt sind. Denk drüber nach.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins

      Apfeltina schrieb:

      Meine Mutter war auch dort.

      Hallo Apfeltina,
      ich war zwar nicht in diesem ehemaligen Kinderheim, aber vielleicht kannst Du noch ein bisschen für die anderen ehemaligen Heimkinder über deine Mama etwas schreiben.
      Vielleicht kennt der eine oder andere hier sie.
      Sorry, aber deine Aussage ist etwas zu wenig, um mehr darüber zu wissen - wenn ich das so sagen darf.
      Warum bist Du hier? Möchtest Du mehr über deine Mama erfahren, bzw. das, was sie eventuell damals erfahren/durchleben musste? Was ist mit ihr, kann oder mag sie sich hier nicht persönlich melden?
      LG Mandy =)


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