Rausdorf /b. Stadtroda (Kinderheim "Fritz Grosse")

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      Rausdorf 1944 bis 1948

      Hallo,

      bin habe heute dieses Forum entdeckt, habe aber nicht viel Hoffnung dass von meinem Jahrgang sich jemand für dieses Forum interessiert!
      Wenn ich all Eure Schicksale lese, kann ich nur froh sein während des Krieges in dieses Heim gekommen zu sein. An diese Zeit (noch keine DDR)
      habe ich persönlich nur gute Erinnerungen (Weihnachten im Wald, zum Geburtstag mit einem Freund schulfrei und diverses mehr). Ich kann mich
      leider an keine Namen von Freunden oder Mitbewohnern in dieser Zeit mehr erinnern.
      Hege trotzdem die leise Hoffnung dass vielleicht irgend jemand aus dieser Zeit diese Zeilen liest und mit mir Kontakt aufnimmt! Mein Name ist
      Lothar Beichelt 73 Jahre alt meine e-mail Adresse L.Beichelt@t-online.de
      An alle liebe Grüsse aus dem schwäbischen

      L.Beichelt

      was für ein Glück

      silvio030565 schrieb:

      Feix und dazu kommt Silvio Theile jetzt Glimm :-))) Baoh was für Zeiten... Koppschüttel!!! War in der Gruppe vom Herr Peter und Langholz Junior.... <---- denn Spruch von Ihm Vergesse ich niiiiiieee mehr ZITAT: Wenn ihr euch benehmt wie Ratten... sollt ihr Kriechen auf alle vier wie Ratten!!!!!! SOVIEL ZUR SOZIALISTISCHEN ERZIEHUNG!!!!!!!!
      zum Glück war ich bei Herr Heffe und Herr Hoffmann und später als Praktikant Theile.
      Mir hat mal die Frau vom Langholz im 6 oder 7 oder mehr im Büro am abend den Arsch versohlt.So eine Perverse

      Deutschmann schrieb:

      zulumaster schrieb:

      Hallo

      Ich war von 1984-1987 in Rausdorf.

      Heisse Ronny Teichert

      Kenne auch zugut manche sogenannten Lehrer.....
      Für mich war das schlimm,,,,Früh das kalte Duschen und dann Frühsport.Arbeiten im Wald usw.Abend aktuelle kamera schauen und danach politisches gespräch...............neeeeeeeeeeeeeeeeeee nie wieder
      Einen erfahrungsaustausch würde mich sehr freuen
      Kaltes Duschen,Frühsport & Waldarbeit waren schlimm ? Was ist denn bei dir nicht in Ordnung?
      War von 1975 - 1978 in der Einrichtung. In der Gruppe von Herrn Richter. Mein Name Mario Tille. Wer noch in der Zeit da war kann sich gerne melden.
      Bin dabei einen Artikel zu schreiben der an die Süddeutsche Zeitung geht über den Heimaufenhalt .
      mal erst nur auch suchen--war 1974,75und 76 in rausdorf--hasste die spaziergange zum kino nach stadtroda--waldarbeit kenne ich auch noch-gefällte bäume entasten.reisen zu kurzzielen waren auchnicht schlecht-wie buchenwald,oder leutenburg.sowie die sommer und winterurlaube in lauscha-glasbläserrei.polit-drill sowiso-siehe aktuelle kammera-dannach --auswertung von dem mist.
      kenne einige namen noch aus meiner zeit und gruppe--hier einige davon--hbe auch bilder .
      mario steiner--uwe gleis--damals verstorben,soweit ich weiss--frank viech--manfred spindler--noch ein nachtrag --rene wiegand --aus saalfeld



      auch noch erzieher im kopf studentinfrl. bauer--erzieher herr kattein--skammrad--hornig--herr machlep-herr heffe--
      heimleiter langholz.
      vielleicht meldet sich ja jemand,da ich auf bildern nur die vornamen geschrieben hatte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „davinchi61“ ()

      HasiS04 schrieb:

      Deutschmann schrieb:

      zulumaster schrieb:

      Hallo

      Ich war von 1984-1987 in Rausdorf.

      Heisse Ronny Teichert

      Kenne auch zugut manche sogenannten Lehrer.....
      Für mich war das schlimm,,,,Früh das kalte Duschen und dann Frühsport.Arbeiten im Wald usw.Abend aktuelle kamera schauen und danach politisches gespräch...............neeeeeeeeeeeeeeeeeee nie wieder
      Einen erfahrungsaustausch würde mich sehr freuen
      Kaltes Duschen,Frühsport & Waldarbeit waren schlimm ? Was ist denn bei dir nicht in Ordnung?
      War von 1975 - 1978 in der Einrichtung. In der Gruppe von Herrn Richter. Mein Name Mario Tille. Wer noch in der Zeit da war kann sich gerne melden.
      Bin dabei einen Artikel zu schreiben der an die Süddeutsche Zeitung geht über den Heimaufenhalt .
      Gast (Vor 22 Stunden)



      Hallo Heisse ,

      Hier ist Frank Thierbach , war bei Hr.Peter in der Gruppe ;) Voll Krass die Methoden. Spüre es heute noch .

      Angst Demütungen usw. Es ist einfach zu schlimm wenn man nicht Kind sein darf .

      bis bald mal wieder

      gruss Frank
      Hallo Zusammen,

      ich war in diesem Kinderheim von 1977/ 78 bis 1980. Meine "Erzieher" waren damals Klaus Peter und Herr Richter. Klaus-Peter Langholz (der hat immer so lange Pausen gemacht wenn er Reden halten musste) war Heimleiter
      Herr Kattein hatten wir in Geschichte glaub ich. Hat immer so paar nette Anekdoten erzählt. Herr Heffe (der hat das R immer gerollt beim sprechen) hatten wir in Sport und beim Fussball spielen.
      Ich war in der Arbeitsgemeinschaft Bau, wir haben den großen Pool gebaut. War immer eingeteilt zum Steineschleppen. Und die AG Motorsport, da sind wir eine Straße immer mit ner orangen Schwalbe hoch und runter gefahren.
      Wald aufräumen gab es bei uns auch.
      Kohlen schaufeln war immer eine begehrte Abwechslung. Herr Hornig hat uns in einem alten Skoda Octavia zum Bahnhof gefahren, wenn wir mal nach Hause fahren durften.
      Die Besuchssonntage waren auch immer ganz nett.

      Ich kann mich nur leider kaum noch an Namen mehr erinnern. Mario Warschitschka ist einer.

      Gefunden im Internet zum Thema - Spezialkinderheim „Fritz Große“ in Rausdorf

      Gefunden im Internet zum Thema - Spezialkinderheim „Fritz Große“ in Rausdorf

      Gewalt gehörte in vielen DDR-Kinderheimen zur Tagesordnung

      Rausdorf, ein kleiner
      Ort ganz in der Nähe von Stadtroda im Jahr 1975. Mitten in der
      idyllischen Landschaft Thüringens, dem grünen Herzen der DDR, steht
      märchenhaft ein Schloss. Von außen schön anzusehen, herrscht im Inneren
      ein erbarmungsloses Regime.
      ...

      ...Susanne Schulz, Tochter eines im Schloss arbeitenden Lehrers,
      erinnert sich: „Für alle Kinder galten die vier pädagogischen „D’s“:
      Dampf, Druck, Drill und Dresche. Schüler, die ihre Lage nicht ertrugen,
      versuchten zu fliehen und lösten damit regelrechte Menschenjagden aus.
      Wir Kinder wussten, dass diese Jugendlichen anschließend verprügelt
      wurden.“

      „Was habe ich getan?“

      Doch nicht nur Prügel und Demütigung sind im
      „verfluchten Paradies“, wie Schulz das Schloss nennt, an der
      Tagesordnung. In ihrer Allmacht nutzen die Heimmitarbeiter die Kinder
      auf alle erdenklichen Arten aus.
      Der Erzieher H. wird besonders gefürchtet.
      Mehrere männliche Schüler werden von H. über Jahre hinweg
      sexuell missbraucht. In einem Klima der Angst und des Schweigens wird
      der Missbrauch weder angezeigt noch über ihn gesprochen. Für die
      Heimleitung gilt es, jegliches Aufsehen zu vermeiden und die Polizei
      aus dem Geschehen herauszuhalten. Susanne Schulz war zwar als
      Personalangehörige nie direkt in „Fritz Große“ untergebracht, erlebte
      aber die Geschehnisse dort so lange als Zeugin, bis sie selbst zum Opfer
      wurde. „Ich wurde vom Sohn des Hausmeisters attackiert. Später wurde
      ich von einem Schüler missbraucht. Vom ersten Übergriff habe ich meinem
      Vater sofort erzählt. Er erwischte den Täter, stellte ihn zur Rede und
      schlug ihm ins Gesicht. Heute kann ich sein Verhalten verstehen und
      nachvollziehen, als Kind war ich so entsetzt, dass ich Mitleid mit dem
      Täter bekam. „Was habe ich getan?“, dachte ich. Von da an erzählte ich
      nichts mehr.“

      Missbrauchte Kinder leiden oft ein Leben lang.
      ...

      ...Das Schweigen brechen

      Ein Gefühlszustand, an den Schulz als junge Frau
      lange nicht mehr geglaubt hat. Denn das Schweigen und Verdrängen
      funktioniert irgendwann nicht mehr. Immer wieder drängen sich
      bruchstückhaft einzelne Erinnerungen ins Bewusstsein.
      ...

      ...Jetzt kämpft sie dafür, dass sich die Lage
      anderer Betroffener ändert. „Ich habe verstanden, dass Menschen, die den
      sexuellen Missbrauch überlebt haben, ihr Schweigen brechen müssen, denn
      sonst überlassen sie Tätern und deren Institutionen das Feld“, sagt
      Schulz.
      ...

      ...Auf lange Sicht sehe sie gute Chancen, dass
      wichtige Forderungen erfüllt werden könnten. Schulz: „Es kann nicht so
      schwer sein, das Thema Missbrauch in den Lehrplan der angehenden Ärzte,
      Juristen oder Pädagogen zu schreiben. Forschungsprojekte, das erweiterte
      Führungszeugnis, die Heraufsetzung der Verjährungsfrist auf 30 Jahre
      und die Koordination der vorhandenen guten Hilfsangebote sollte
      mittelfristig machbar sein.“


      Quelle: polizei-dein-partner.de/nc/the…tnews%5BsViewPointer%5D=1
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      Für die Jugend: - EHRET DAS ALTER, DENN ES IST EURE ZUKUNFT
      Für die Alten: - ACHTET DIE JUGEND, DENN ES WAR EURE VERGANGENHEIT