Rausdorf /b. Stadtroda (Kinderheim "Fritz Grosse")

      ich kam da gar nicht zurecht damit.am schlimmsten was ich fand die sozialistische erziehung abend dieses rummdiskutiere und wie toll die DDR ist.

      ja die waldarbeit fand ich auch krass,wenn es nicht genug war bekamen wir nix zutrinken...und wir MUSSTEN arbeiten.ich fand es wie im knast.

      Jeder hat seine eigene Meinung aber das war die schlimmste zeit meiner Jugend,ganz ehrlich.

      Und solche Menschen sind heut Bürgermeister im selben Ort obwohl Herr Tamme nicht mal so krass war wie manch andere............

      mfg ronny

      Hallo Ronny

      zulumaster schrieb:

      Hallo

      Ich war von 1984-1987 in Rausdorf.

      Heisse Ronny Teichert

      Kenne auch zugut manche sogenannten Lehrer.....
      Für mich war das schlimm,,,,Früh das kalte Duschen und dann Frühsport.Arbeiten im Wald usw.Abend aktuelle kamera schauen und danach politisches gespräch...............neeeeeeeeeeeeeeeeeee nie wieder
      Einen erfahrungsaustausch würde mich sehr freuen

      Deutschmann schrieb:

      zulumaster schrieb:

      Hallo

      Ich war von 1984-1987 in Rausdorf.

      Heisse Ronny Teichert

      Kenne auch zugut manche sogenannten Lehrer.....
      Für mich war das schlimm,,,,Früh das kalte Duschen und dann Frühsport.Arbeiten im Wald usw.Abend aktuelle kamera schauen und danach politisches gespräch...............neeeeeeeeeeeeeeeeeee nie wieder
      Einen erfahrungsaustausch würde mich sehr freuen
      Kaltes Duschen,Frühsport & Waldarbeit waren schlimm ? Was ist denn bei dir nicht in Ordnung?

      Hi Ronny!

      mein Name ist Mario Jähnichen
      war zur selben zeit wie du 84-87 dort aber in der Gruppe von Richter/Hoffmann/Langholz
      ich kann mich auch noch gut dran erinnern an das Massenduschen 3 Leute ein Duschkopf.Und das waar kein arbeiten im Wald,es war eher Zwangsarbeit bei Verweigerung naja das sag ich mal nicht,was man dafür dann bekam.

      würde mich freuen wenn wir mal in kontakt kämen

      wer mich noch kennt kann ne email an Elosalic@freenet.de mir schicken

      Deutschmann schrieb:

      ...Für mich war das schlimm,,,,Früh das kalte Duschen und dann Frühsport.Arbeiten im Wald usw.Abend aktuelle kamera schauen und danach politisches gespräch...
      Iiiieeeh Wasser, duschen. Natürlich muss man das zu Hause bei Mutti nicht. DAS hattest du aber vor deinem Heimaufenthalt in der Hand. Wir sind ja alle nicht ohne Grund darein gekommen.

      Desweiteren haben wir ja wohl mehrmals im Jahr schöne Klassenfahrten, Kinobesuche, Bustouren, Wanderungen unternommen. Mit dem Aufforsten (Anpflanzen von Bäumen=Waldarbeit) wurden diese Sachen gegen finanziert!!!

      UND mal abgesehen von der Presse, welche in der DDR nun mal zensiert und gesteuert war, hat mir dieses gemeinsame "Aktuelle Kamera"-Schauen und danach darüber diskutieren gebracht, daß ich heutzutage mir über alles eine eigene Meinung bilden kann, egal WAS mir die (Fett-) Presse zu suggerieren versucht. Ich bin in der Lage zu differenzieren, was soll ich wissen, was ist war, was soll mich beeinflussen etc.

      Die Erziehungsmethoden waren tatsächlich teilweise gewöhnungsbedürftig um das mal so auszudrücken, aber das ist ein anderes Thema.
      Im Vergleich zu anderen Einrichtungen, nehmen wir mal das krasseste Beispiel, den Jugendwerkhof Torgau, hatten wir es vergleichsweise richtig gut. Informiert euch mal darüber wie es Leuten in anderen Einrichtungen ergangen ist. Da kann man manchmal vor Entsetzen anfangen zu weinen. Wir hatten neben Schule und (abundzu mal) arbeiten im Wald sogar Freizeit: Sport, Kino, Wanderungen, Reisen, Spiele, Fernsehen etc UND wir hatten sogar einen eigenen Pool...

      Wer in dieses Heim gekommen ist, hatte wohl irgendwie mehr oder weniger selber Schuld mit seinem Verhalten vorher und brauch von daher nicht um Mitleid betteln oder anfangen zu weinen... Wir waren ja nicht aus politischen Motiven im Spezi.

      Liebe Grüße
      vom
      Gedruese

      Wenn der Liter Sprit 5€ kostet und die letzte Tankstelle geschlossen ist,
      dann werdet ihr merken das man bei den Grünen Nachts kein Bier kaufen kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Gedruese“ ()

      Gedruese schrieb:

      Deutschmann schrieb:

      ...Für mich war das schlimm,,,,Früh das kalte Duschen und dann Frühsport.Arbeiten im Wald usw.Abend aktuelle kamera schauen und danach politisches gespräch...
      Iiiieeeh Wasser, duschen. Natürlich muss man das zu Hause bei Mutti nicht. DAS hattest du aber vor deinem Heimaufenthalt in der Hand. Wir sind ja alle nicht ohne Grund darein gekommen.

      Desweiteren haben wir ja wohl mehrmals im Jahr schöne Klassenfahrten, Kinobesuche, Bustouren, Wanderungen unternommen. Mit dem Aufforsten (Anpflanzen von Bäumen=Waldarbeit) wurden diese Sachen gegen finanziert!!!

      UND mal abgesehen von der Presse, welche in der DDR nun mal zensiert und gesteuert war, hat mir dieses gemeinsame "Aktuelle Kamera"-Schauen und danach darüber diskutieren gebracht, daß ich heutzutage mir über alles eine eigene Meinung bilden kann, egal WAS mir die (Fett-) Presse zu suggerieren versucht. Ich bin in der Lage zu differenzieren, was soll ich wissen, was ist war, was soll mich beeinflussen etc.

      Die Erziehungsmethoden waren tatsächlich teilweise gewöhnungsbedürftig um das mal so auszudrücken, aber das ist ein anderes Thema.
      Im Vergleich zu anderen Einrichtungen, nehmen wir mal das krasseste Beispiel, den Jugendwerkhof Torgau, hatten wir es vergleichsweise richtig gut. Informiert euch mal darüber wie es Leuten in anderen Einrichtungen ergangen ist. Da kann man manchmal vor Entsetzen anfangen zu weinen. Wir hatten neben Schule und (abundzu mal) arbeiten im Wald sogar Freizeit: Sport, Kino, Wanderungen, Reisen, Spiele, Fernsehen etc UND wir hatten sogar einen eigenen Pool...

      Wer in dieses Heim gekommen ist, hatte wohl irgendwie mehr oder weniger selber Schuld mit seinem Verhalten vorher und brauch von daher nicht um Mitleid betteln oder anfangen zu weinen... Wir waren ja nicht aus politischen Motiven im Spezi.

      Liebe Grüße
      vom
      Gedruese

      Also Sorry, Meister Gedrüse (danke für Deine netten Foto´s die bei mir schlimme Erinnerungen hervorrufen). Aber ich glaub mein Hund pfeifft, wenn ich Deine Kommentare lese!

      Meine Name ist Danny Schlövogt...ich hatte die Ehre hier im Jahre 1987-1988 für ein Jahr zu verweilen. Dies war mein 2tes von 3 DDR-Kinderheimen für "schwehr-Erziehbare". Ich empfinde diese Zeit auch heute noch, 25 Jahre später, als die schlimmste Zeit meines Lebens! Ich habe das viele Jahre mit mir rumgeschleppt und konnte die Vorfälle in Rausdorf nicht verarbeiten.

      Deine Meinung (und erst Recht der Vergleich mit Torgau) ist ja wohl total daneben und absolut subjektiv.

      Vieleicht war ich ja in ner anderen Zeit dort, aber nen Pool hab ich da nicht gesehen (da gabs nur Wald). Dafür nen Plumpsklo, wo man schön der Reihe nach (und natürlich nur zu vorgeschriebenen Zeiten) sein "göttliches" Geschäft verrichten durfte.

      Ich wiederspreche auch Deiner Meinung, dass ich mir heute über jeden Quacks ne Meinung bilden kann, weil ich damals in Rausdorf jeden Abend "Aktuelle Kammera" (samt abschließender Politik-Runde) kuggen durfte. Auch hier habe ich Sachen erlebt, die absolut Menschenunwürdig sind und die ich nicht mal meinen schlimmsten Feind wünschen würde. Ich war übrigends damals in der Gruppe von Hr. Langholz Junior.

      Ich finde es eine Frechheit, sowas zu verharmlosen. Solche Leute würde man heute lebenslang in den Knast stecken. Da hilft es auch nicht, das mit "Torgau" zu vergleichen (ich sag ja auch nicht zu ner Mutter, dass sie froh sein soll, dass ihr Sohn in Afganistan abgeschossen wurde, mit der Meldung "Vietnam war viel schlimmer"). Echt ätzend, so ne Meinung!

      Es geht hier auch nicht ums Arbeiten, Duschen, usw. - ich empfand das dort wie Knast....jeden Tag der eingespielte Rhythmus ohne freie Sekunde, der Trill auf politischer Ebene, der Umgang mit Außenseitlern, die nicht ins Schehma passten...hat mich doch nachhaltig geschädigt! Und sowas sollte man einen Kind mit 13 oder 14 Jahren nicht zumuten!

      Desweiteren empfinde ich es auch als Demütigung, hier zu sagen "...wohl irgendwie mehr oder weniger selber Schuld"! Was soll daß denn heißen? Ich bezweifle mal ganz stark, dass Kinder, die in der DDR als "schwehr erziehbar" eingestuft und ihren Eltern quasi "weggenommen" wurden, alle selbst an Ihrem Schicksal schuld waren. Letztlich kann ich hier aber nur für mich sprechen, und ich war imho NICHT SCHULD (ich glaub, heute würde die Aussage "...ich hau innen Westen ab" keine Konsequenz haben).

      In diesem Sinne, überleg was Du schreibst! :hld:
      Danny

      mal Hallo sagen

      Hallo ihr`s , mein Name ist Jens Fürschke (damals Knobloch) und habe ebenfalls 3Jahre in dieser Einrichtung verbracht . Wann genau ?? hmmm, es waren die 80iger auf jeden . Am Ende ist es mir auch egal denn das Thema hatte ich ich schon lange verdrängt bis auf einen kurzen Besuch nach der Wende mit meiner Familie . Finde es aber doch gut das es Leute gibt die diese Tatsachen bewahren und veröffentlichen .


      Lg und so ..... Jens :hipp: :hipp: :hipp: :hipp: :hipp: :hipp: :hipp:

      Gedruese schrieb:

      Moinsen nomma,

      Als Vervollständigung hier nochmal die erweiterte Liste:

      Schüler:

      Steffen Rommhardt, Jörg Heißig, Rene Lemke, Andreas Henze, Jens-Uwe Zapf, Jörg Reinke, Heiko Gensch, Thomas Danneberg, Jens Schulze, Sven Brückner, Jens Ott, Johnny Hühner, Christian Fölsch, Torsten Pilfusek, Heiko Streit , Raphael Wuttig, Mario Scheefe, Ronny Zimmermann, Jörg Dreilich, Jan Moraschke, Andreas Klinkicht, Uwe Holzheimer, Ronny Schulz, Lutz Jung, Sven Scheibe, Mario Bauch, Bernd Thomas, Jan Mielke

      Lehrer:
      Schulleiter Eberhard Lößnitz(Öps), Gudrun Reiprich,
      Hans-Heinrich Tamme (jetzt Bürgermeister), HerrCzerwinski,
      Horst Kattein,


      Erzieher:
      Peter Langholz(Heimleiter),
      Günter Heffe (Heimleiter nach dem Ausscheiden von Herrn Langholz,
      Herr Skamradt, Herr Richter, Herr Peter,
      Herr Hornig (wegen Mißbrauch Minderjähriger aussortiert),
      Herr Richter, Herr Peter, Frau Langer, Frau Ursula Götz, Uta Reber,
      Fräulein Glück,

      Mitarbeiter:
      Frau Wetzel(Küche), Frau Lendvogt(Küche), Ingeborg Langholz(Büro),
      Antje Eulenstein(Büro),

      Mehr weiß ich erstmal nicht, Hallo ich war auch dort 83-86 ich bin Heiko streit und der Uwe Holtzheimer war meine Bezugs Person zu eingewöhnung im Heim,ich kenne noch Carsten Kaufmann der war auch dort.
      Bess demnäx

      Viele Grüße
      vom
      Gedruese
      [Chr_Foelsch]
      Dateien
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      Hallo ronny!
      wo bleiben die Fotos?

      Hi Heiko dich kenn ich auch noch warst bei Sven Exner mit in der Klasse über mir.das ist der in der Mitte vom Foto mit der Brille.du bist der rechtsstehende mit dem hellen Anzug stimmts.
      Kennt noch wer Jörg Zimmermann aus Jena er war meine Eingewöhnbezugsperson<<-- toller Name

      Aso wer es noch nicht weiß Herr Katthein(Sportlehrer) ist schon sehr lange nichtmehr unter uns
      Und Mathelehrer Herr Tamme ist jetzt Bürgermeister.Das Volumen war immer sein Spruch vergeß ich nie.
      und Knobi ich war dabei bei der Ohrfeige hattest echt Mut!!!
      wer was neues weiß ruhig posten

      MfG Mario
      War 1980/1981 hier, mein Name ist Uwe Tews. Habe die meisten Erinnerungen weggesoffen, aber auch davor und danach schlimmeres erlebt. War damals in der Forschungsgruppe Fritz Große, was einen schönen Ausflug nach Berlin erbrachte. Einige Namen sagen mir was, bin aber nicht so sicher. Habe auf der Jugendweihe noch die Rede gehalten. Vielleicht erinnert sich ja noch einer an mich?!

      Gedruese schrieb:

      Moinsen,

      Da die letzte Auflistung auf "imHeim.de" irgendwie "verschütt gegangen ist", versuche ich an dieser Stelle nochmals zusammen zu tragen, welche Namen sich nach nunmehr 23 Jahren noch im Hinterstübchen meines Schädels aufhalten.
      Liste wird fortlaufend vervollständigt!
      .(...falls die Schreibweise der Namen ncht stimmt, bitte per PN melden und ich ändere das dann...):

      Schüler:
      René Balke (Lemke), Uwe Holzheimer, Steffen Romhart, Ronny Zimmermann, Jens Schulze, Jan Moratschke, Andreas Klinkicht,
      Jens-Uwe Zapf, Jörg Dreilich, Raphael Wuttig, Ronny Sch..., René Scheefe, Christian Fölsch, Sven Brückner, Bernd (?) Hennika,
      Bernd..., Johnny Hübner,

      Pädagogen:
      Herr Tamme, Horst Kattein, Fräulein Glück, Herr Peter, Herr Richter, Herr (???=gennannt Öps), Gudrun Reiprich, Herr Lange, Herr Heffe,
      Herr Hornig (wen pädophiler Handlungen mit Heimkindern ausssortiert...), Herr Skamradt,

      Küche:


      Mfg
      Gedruese

      kuhnlein matthias fehlt dir und vergiss die 3 von laucha nicht

      tja die Vergangenheit holt jeden mal ein...

      Ich Grüße alle ehemaligen Heimkameraden,

      ich bin auf dieses Forum gestoßen auf der Suche nach Bildern des ehemaligen "Spezialkinderheim Fritz Große" in Rausdorf, ich war dort einer der letzten DDR-Jahrgänge von 1987-1990. Ich habe mir in den letzten Jahren, seitdem ich selber Kinder habe viele Gedanken gemacht, über das was damals eine Zeit meiner Jugend war. Ich habe mir lange Zeit schön geredet das ich vielleicht nur durch diesen Aufenthalt keine krimminelle Laufbahn eingeschlagen habe, aber soeinfach ist es dann mal doch nicht. Denn viele dieser Erfahrungen was einem angetan wurde und was man anderen getan hat vergisst man nie und bewertet man im Leben immer wieder von neuem.

      Warum ich nun hier schreibe sind die teilweise zynisch- ironischen Ausssagen von @Gedruese und @Deutschmann die auf die Posts von @Zulumaster gerichtet sind, welche mir die Kotze fast in den Hals trieb, denn @Zulumaster beschrieb seine Gefühle was sein gutes Recht ist. Ich war damals 12 Jahre alt und ich weiß nicht was ein 12 Stunden Tag von Morgens bis spät Abends in der Aufforstung bzw. Tomatenernte für einen 12 jährigen sein sollte, denn Weltweit ist Kinderarbeit verachtet und verboten. Ich kenne noch den Begriff "Toilettenverantwortlicher" und den Begriff "Zeitscheissen" für welches derjenige "Toilettenverantwortliche" zuständig war bei Heimkameraden durchzusetzen. Ich kenne noch Fußmärsche ganztägig zwischen 40-60 km zum "Fuchsturm" etc. wo "Neulinge" ein welcher ich auch mal war Abends mit blutig gelaufenen Blasen so groß wie alte 5 Mark Stückeoder schlimmer zum Abend im Heim ankamen, manche Soldaten nennen ihre 35 km Fußmärschchen = "Gewaltmarsch", vielleicht meinte der tolle @Gedruese das mit "schöne Ausflüge". Weiß bis heute nicht ob es schäden durch so etwas gab wenn man erst nach 20-30 km Fußmarsch im Sommer dann an einem Kiosk ein Glas Limmo holen konnte, da Kinder in der Entwicklung viel Flüssigkeit brauchen und worauf ich selbst bei meinen eigenen stets achte. Ich vergesse auch nicht an die "Kollegialen Erziehungsmaßnahmen" untereinander zu erinnern, welche geschürt wurden und oft in körperlichen oder seelischen Mißhandlungen geendet haben.

      Zu @Schloevogt kann ich nur sagen es gab 1987 einen Pool der war oben neben der Turnhalle glaube 9x4 Meter Größe, aber man war halt selten drin, meist waren dort im Sommer die Kinder und Familien der Pädagogen und einige aus dem Ort Rausdorf und Umgebung.

      Zu den Pädagogen ist meine Meinung gemischter Gefühle, denn einer seits sehe ich was Kindern und Jugendlichen im Namen der Resozialisierung zugemutet und angetan wurde, anderer Seits sehe ich wie überzeugt und teilweise selbst verblendet viele der Pädagogen zu DDR-Zeiten waren und welche Welten in ihnen zusammen brachen als die Wende kam. Werde die Gesichter von Hernn Lange Senior und Herrn Hoffmann nie vergessen, als sie die Bilder im Fernsehen sahen was in der DDR wirklich passiert ist und ihre Fassungslosigkeit dazu und sogar Tränen.

      Naja nichts desto Trotz werde ich dieses Forum nun mal im Auge behalten und mal schauen was hier unter dem Rausdorf Tread so noch passiert.

      MfG Michael L.


      PS: hab mal fix was korrigiert...

      Michael L. schrieb:

      Ich Grüße alle ehemaligen Heimkameraden,

      ich bin auf dieses Forum gestoßen auf der Suche nach Bildern des ehemaligen "Spezialkinderheim Fritz Große" in Rausdorf, ich war dort einer der letzten DDR-Jahrgänge von 1987-1990. Ich habe mir in den letzten Jahren, seitdem ich selber Kinder habe viele Gedanken gemacht, über das was damals eine Zeit meiner Jugend war. Ich habe mir lange Zeit schön geredet das ich vielleicht nur durch diesen Aufenthalt keine krimminelle Laufbahn eingeschlagen habe, aber soeinfach ist es dann mal doch nicht. Denn viele dieser Erfahrungen was einem angetan wurde und was man anderen getan hat vergisst man nie und bewertet man im Leben immer wieder von neuem.

      Warum ich nun hier schreibe sind die teilweise zynisch- ironischen Ausssagen von @Gedruese und @Deutschmann die auf die Posts von @Zulumaster gerichtet sind, welche mir die Kotze fast in den Hals trieb, denn @Zulumaster beschrieb seine Gefühle was sein gutes Recht ist. Ich war damals 12 Jahre alt und ich weiß nicht was ein 12 Stunden Tag von Morgens bis spät Abends in der Aufforstung bzw. Tomatenernte für einen 12 jährigen sein sollte, denn Weltweit ist Kinderarbeit verachtet und verboten. Ich kenne noch den Begriff "Toilettenverantwortlicher" und den Begriff "Zeitscheissen" für welches derjenige "Toilettenverantwortliche" zuständig war bei Heimkameraden durchzusetzen. Ich kenne noch Fußmärsche ganztägig zwischen 40-60 km zum "Fuchsturm" etc. wo "Neulinge" ein welcher ich auch mal war Abends mit blutig gelaufenen Blasen so groß wie alte 5 Mark Stückeoder schlimmer zum Abend im Heim ankamen, manche Soldaten nennen ihre 35 km Fußmärschchen = "Gewaltmarsch", vielleicht meinte der tolle @Gedruese das mit "schöne Ausflüge". Weiß bis heute nicht ob es schäden durch so etwas gab wenn man erst nach 20-30 km Fußmarsch im Sommer dann an einem Kiosk ein Glas Limmo holen konnte, da Kinder in der Entwicklung viel Flüssigkeit brauchen und worauf ich selbst bei meinen eigenen stets achte. Ich vergesse auch nicht an die "Kollegialen Erziehungsmaßnahmen" untereinander zu erinnern, welche geschürt wurden und oft in körperlichen oder seelischen Mißhandlungen geendet haben.

      Zu @Schloevogt kann ich nur sagen es gab 1987 einen Pool der war oben neben der Turnhalle glaube 9x4 Meter Größe, aber man war halt selten drin, meist waren dort im Sommer die Kinder und Familien der Pädagogen und einige aus dem Ort Rausdorf und Umgebung.

      Zu den Pädagogen ist meine Meinung gemischter Gefühle, denn einer seits sehe ich was Kindern und Jugendlichen im Namen der Resozialisierung zugemutet und angetan wurde, anderer Seits sehe ich wie überzeugt und teilweise selbst verblendet viele der Pädagogen zu DDR-Zeiten waren und welche Welten in ihnen zusammen brachen als die Wende kam. Werde die Gesichter von Herrn Langholz Senior und Herrn Hoffmann nie vergessen, als sie die Bilder im Fernsehen sahen was in der DDR wirklich passiert ist und ihre Fassungslosigkeit dazu und sogar Tränen.

      Naja nichts desto Trotz werde ich dieses Forum nun mal im Auge behalten und mal schauen was hier unter dem Rausdorf Tread so noch passiert.

      MfG Michael L.

      PS: Ich war irgend wann nach der Wende mal dort könnte so 1997 gewesen sein, da existierte das Heim noch unter der Leitung von Herrn Langholz Junior, war aber schon runter gekommen und voll Chaos dort und Herr Langholz zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus, von den anderen Schnarchnasen kannte ich keinen mehr...
      So hab den Text mal überarbeitet...

      MfG Michael L.

      Marischka schrieb:

      zulumaster schrieb:

      Hallo

      Ich war von 1984-1987 in Rausdorf.

      Heisse Ronny Teichert

      Kenne auch zugut manche sogenannten Lehrer.....
      Für mich war das schlimm,,,,Früh das kalte Duschen und dann Frühsport.Arbeiten im Wald usw.Abend aktuelle kamera schauen und danach politisches gespräch...............neeeeeeeeeeeeeeeeeee nie wieder
      Einen erfahrungsaustausch würde mich sehr freuen

      Deutschmann schrieb:

      zulumaster schrieb:

      Hallo

      Ich war von 1984-1987 in Rausdorf.

      Heisse Ronny Teichert

      Kenne auch zugut manche sogenannten Lehrer.....
      Für mich war das schlimm,,,,Früh das kalte Duschen und dann Frühsport.Arbeiten im Wald usw.Abend aktuelle kamera schauen und danach politisches gespräch...............neeeeeeeeeeeeeeeeeee nie wieder
      Einen erfahrungsaustausch würde mich sehr freuen
      Kaltes Duschen,Frühsport & Waldarbeit waren schlimm ? Was ist denn bei dir nicht in Ordnung?

      Hi Ronny!

      mein Name ist Mario Jähnichen
      war zur selben zeit wie du 84-87 dort aber in der Gruppe von Richter/Hoffmann/Langholz
      ich kann mich auch noch gut dran erinnern an das Massenduschen 3 Leute ein Duschkopf.Und das waar kein arbeiten im Wald,es war eher Zwangsarbeit bei Verweigerung naja das sag ich mal nicht,was man dafür dann bekam.

      würde mich freuen wenn wir mal in kontakt kämen

      wer mich noch kennt kann ne email an Elosalic@freenet.de mir schicken

      Richter war io. Langholz war ein Sadist. Ebenfalls 84-87.

      ich war auch in diesem heim- nunja, man hat mich da nie in guter erinnerung- bin 3x abgehauen, so wie voher aus allen anderen heimen auch.
      hieß damals marco weise und kam aus bad langensalza- vieleicht kennt mich noch jemand: musste damals nen vortrag über Nicolae Ceaușescu halten- als strafe.
      die "spaziergänge" sind mir wie das gruppenduschen im keller, der monsterschlafsaal und das "außenklo" noch in bester erinnerung.
      wir mußten damals medizinball spielen- 5kg ball abwerfen- über ne stunde, einer hat auf dem weg ins heim zurück blut gespuckt- ob es ihn noch gibt???
      tja, habe meine 8 klasse dort gemacht- bekomme aber nie mehr die möglichkeit, meine zeit zu beweisen, da das jugendamt unstrut-hainich meine akten vernichtet hat! oder könnt ihr mir helfen zu beweisen, dass ich im kinderheim war- ist ironisch-oder??