Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!

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      Da hast du schon Recht. Wenn wir aber weiter etwas bewegen wollen, sollten wir auch wissen, was der VeH macht. Für sich können die ja sprechen, aber nicht für alle.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      kliv schrieb:

      Da hast du schon Recht. Wenn wir aber weiter etwas bewegen wollen, sollten wir auch wissen, was der VeH macht. Für sich können die ja sprechen, aber nicht für alle.


      tun sie aber nicht, da sie für 800 000 bis 1 millionen betroffene sprechen. und da gehen die meinungen auseinander.
      versteh mich nicht falsch: ich bin absolut offen dafür, dass sich netzwerke betroffener bilden und forderungen stellen. das WIE ist dabei entscheidend.

      schönen vattatach auch dem opppa kliv :blme: oder bier?
      Absolut richtig, wir verstehen uns da schon. Ich sagte ja schon, dass ich diesen Verein vor etwa zwei Jahren verlassen habe. Meine Erwartungen waren da zu hoch geschraubt, das kann passieren. Wenn wir aber nicht wollen, dass der VeH für uns spricht, müssen wir selbst für uns sprechen, das ist leider so. Sprechen wir dann für uns selbst, entscheiden wir auch über das WIE.

      Ach ja, ich nehm die Blume, Opppa kliv kriegt das Bier.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!

      .
      DIES auszurechnen ist erlaubt --- und tatsächlich akzeptabel und akzeptiert ( Und von wem wird DIES akzeptiert und von wem wird DIES nicht akzeptiert ? - Von wem wird DIES bezweifelt und in Frage gestellt ? )

      Auszug aus einem Medienartikel vom 20. Februar 2000 @
      https://www.wsws.org/de/articles/2000/02/zwan-f12.html

      [ ……… ]

      In einer Studie der "Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts" der Universität Bremen wird nachgewiesen, dass
      die deutsche Industrie während der Kriegsjahre allein in Form vorenthaltener Löhne 16,23 Milliarden Reichsmark an Gewinn erzielte. Der Autor der Untersuchung, Thomas Kuzcynski, rechnete diesen Betrag mittels Preis- und Lohnindizes auf heutige 180 Milliarden DM hoch, wobei er eine 50-jährige Verzinsung der entgangenen Löhne [noch] nicht [einmal] berücksichtigte. Jedes der KZ-Häftlinge beschäftigende Unternehmen habe pro Jahr und Arbeiter Lohnkosten im heutigen Wert von ca. 15.000 DM gespart.

      Laut Aussage dieser Studie wurden während der NS-Zeit 14 bis 15 Millionen KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und Zivilpersonen aus besetzten Ländern nach Deutschland verschleppt und zur Arbeit unter menschenverachtenden Bedingungen gezwungen. In diesen Zahlen sind jene vernachlässigt, die während des mörderischen Transportes starben oder in ihren Heimatländern für Deutschland arbeiten mussten. Die nach Deutschland Verschleppten arbeiteten insgesamt 64 Milliarden Stunden. Diese Arbeitszeit, von regulären Zivilarbeitskräften geleistet, hätte nach den damaligen Lohnsätzen mehr als 36 Milliarden Reichsmark gekostet.

      Nach Äußerungen des Münchener Rechtsanwaltes Michael Witti im November letzten Jahres [d.h. in 1999] bedeutete das damalige Zahlungsangebot von 4 Milliarden DM seitens der Wirtschaft für den Entschädigungsfonds einen Tageslohn von 0,2 Pfennig (0,002 DM) für 12 Stunden Zwangsarbeit.

      [ ……… ]

      ( Man darf aber ruhig den gesamten Artikel lesen und studieren ! --- und zur Weiterbildung auch noch hier DARÜBER nachlesen @
      http://www.hagalil.com/archiv/99/11/evers.htm )

      QUELLE des obigen Auszuges:
      World Socialist Web Site - wsws.org
      Herausgegeben vom Internationalen Komitee der Vierten Internationale (IKVI)


      Aber DIES in Bezug auf nachkriegsdeutsche EHEMALIGE-HEIMKINDER-ZWANGSARBEITER ausrechnen soll nicht erlaubt sein ? --- und wird kritisiert und zerpflückt ( Und von wem wird DIES „kritisiert“ und „zerpflückt“ ? )
      ( Von wem wird DIES bezweifelt und in Frage gestellt und zu welchem Zweck ? - Und wer freut sich am meisten darüber dass DIES „kritisiert“ und „zerpflückt“ wird ? )

      Martini schrieb:

      .
      Geschätzte Werteschöpfung und Profitmaximalisierung unserer damaligen unfreiwilligen Arbeit für Kirche, Staat und Industrie während unseres Eingesperrtseins in ihren Anstalten und totalen Institutionen.

      Moderne Sklaverei („Arbeitsausbeutung“) im Nachkriegsdeutschland von der die Nutznießer in Milliardenhöhe profitierten.


      Martini schrieb:


      Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!

      Bezüglich der Bundesrepublik Deutschland !

      .
      Der Superbeschiss

      Wir haben uns mal ein paar Überlegungen zu den schändlichen Zahlungen des “Hilfefonds ehemaliger Heimkinder” gemacht – und zu den Geldern, die wir als Kinder und Jugendliche Staat und Kirchen in die Kassen gespült haben. Mit unserer Arbeit!

      Unter Zugrundelegung eines Hilfsarbeiterstundenlohnes (1965) von

      3,91 DM

      gelangt man auf einen Jahresbruttolohn von
      18.768,00 DM

      abzüglich 38 % Steuern und Sozialabgaben = Jahresnettolohn
      11.636,00 DM

      Gehen wir auf eine untere Grenze, machen uns die Berechnungen einfach und legen einen Jahresnettolohn von 10.000,00 DM zu Grunde.

      Weiter geht’s:

      Seriöse Schätzungen gehen aus von 800.000 bis 1.000.000 Heimkinder der Jahre 1949 - 1975 aus.

      Für unsere Berechnungen nehmen wir auch hier den unteren Wert von 800.000 Heimkindern und gehen davon aus, dass diese im Durchschnitt 1 Jahr gearbeitet haben.

      Weiter geht es mit den Berechnungen:

      800.000 Heimkinder x 10.000 DM Jahresnettolohn = 8.000.000.000 DM (in Worten: acht Milliarden DM)

      Da Kirchen, Institutionen, Staat und Industrie uns diese Löhne nie ausgezahlt haben, berechnen wir einen Zinssatz von 6% und eine mittlere Laufzeit von 50 Jahren und kommen so zu dem Betrag von


      147.361.234.199,93 DM oder – wieder großzügig gerechnet – 73.500.000.000 Euro.

      Das also ist die Summe, die uns geschuldet ist.

      Wenn wir diese Summe jetzt mal auf 800.000 ehemalige Heimkinder zurückrechnen, kann man leicht ersehen, dass jedem – JEDEM – Heimkind eine Summe von
      91.875 Euro mindestens zusteht!

      Das deckt noch keine Vergewaltigungen, keine zerbrochenen Biografien, keine lebenslangen Pein, keine erzwungene Frührente, keine verminderten Berufschancen ab. Es ist lediglich das Geld, was Kirchen, Staat und Industrie uns SCHULDEN!

      Zum Vergleich: in ihren Fonds eingezahlt haben sie 120.000.000 Euro. Sofort abgezogen haben sie 20.000.000 für die Anlauf- und Beratungsstellen, ergibt 100.000.000 Euro.

      Würden sich tatsächlich die 800.000 Ehemaligen melden, die Anrecht auf diesen Fonds haben, ergäbe dies einen Betrag von
      125,00 Euro pro Überlebenden ihrer Höllen.

      .

      Veröffentlicht am 16. Mai. 2014

      QUELLE dieser Veröffentlichung: Vereinswebseite des Verein ehemaliger Heimkinder e.V. @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/
      .
      .

      Und darauf hinweisen, dass

      .
      [] bei dem Geld, das Kinder und Jugendliche in den Heimen für die “Herren” eingebracht haben, bleibt, egal ob heute noch 400.000, 500.000 oder 20 leben! Die Summe, die Kirchen und Staat uns schulden beläuft sich auf 73.500.000.000 Euro. Kann man drehen und wenden, wie man will.
      .

      soll man auch nicht dürfen ??
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Die Zahlen bezweifle ich gar nicht, Martini. Mein Problem sind manche Kommentare, die ich in einem solchen Zusammenhang so nicht nutzen würde.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
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      (Immanuel Kant)

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      Ich möchte den Faden der Wiedergutmachung in Milliarden Euro, für die Zwangsarbeit noch einmal aufnehmen.

      Es steht doch jedem Heimkind frei, vor ein Gericht zu treten und Deutschland wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit anzuzeigen. Nachfolgend auf Schadenersatz zu verklagen, gerade wegen der Nichtbezahlung von Arbeitslohn, Unterschlagung von Sozialabgaben, Versicherungsbetrug und wegen der körperlichen Schäden aus der Zwangsarbeit, wegen Körperverletzung und dann wieder das Einfordern von Schadensersatz wegen entgangener Lohneinnahmen. Lohneinnahmen, die den Heimkindern wegen der Frühverrentung heute entgehen.

      Wenn also bestimmte Heimkinder richtige Helden sein wollen und nicht immer nur Phrasen erzählen wollen, die letztendlich nur stimulieren und nicht einen Cent in die Geldbörse des Einzelnen bringen, dann könnten sie doch klagen. Also Martini und auch die, die sich betrogen fühlen, geht zu dem Rechtsanwalt Witti und reicht mit ihm Klage ein. Wegen der Milliarden Euro die euch entgehen.

      Herr Witti wird sich bestimmt bedanken, ob die Klageführer dann aber noch aus den Augen gucken können, wenn sie die Anwaltsrechnung auf den Tisch bekommen, darf bezweifelt werden.

      Insofern bleibt also das Einmaleins der gerichtlichen Klärung bestehen. Zuerst muss zweifelsfrei ein Gericht in Deutschland zu diesem Thema ein Urteil gesprochen haben. Selbstverständlich auf Antrag eines Heimkindes, dass die angeordnete Heimerziehung ein rechtswidriger Akt war. Dann, insofern dieser Betroffene Recht bekommt, kann ein Zivilgericht darüber entscheiden, ob dem Heimkind ein Schaden durch den rechtswidrigen Akt entstanden ist. Sollte nun das Zivilgericht zu dem Ergebnis kommen, dass dem Betroffenen ein Schaden entstanden ist, müsste der Schaden benannt werden. Ist der Schaden dann benannt, prüft das Gericht den Anspruch.

      In jedem Teilbereich dieses Verfahrens liegt aber die Gefahr, dass man nur teilweise Erfolg hat. Teilweise Erfolg bedeutet, dass man durchaus als Opfer staatlicher Willkür anerkannt wurde und bedeutet doch nicht gleichzeitig, dass man dann alle seine finanziellen Forderungen zuerkannt bekommt.

      Der Einzige der immer lachen kann, während dem ganzen Verfahren und schon beim "guten Tag" sagen, ist der Rechtsanwalt, den man mit seiner Interessenvertretung beauftragt hat.

      Ist einmal der Streitwert eines Verfahrens benannt, wird es zunächst nur einmal für den Kläger teuer. Und ob Prozesskostenhilfe bewilligt wird bezweifele ich erst einmal. Die Frage ist nämlich vorher zu klären, ob der Kläger eine erfolgversprechende Aussicht für den Gewinn des Verfahrens hat. Hat das Gericht eine derartige Aussicht nicht gesehen, bezahlt der Kläger vorerst alles aus seiner Kasse.

      Abschließend müssen sich die Betroffenen, die hier immer von Milliarden Euro sprechen, welche den Heimkindern zustehen, wenn mal nur einer den Mut hätte zu klagen, berechtigt fragen lassen, ob sie wegen eigener Feigheit, oder Erfolglosigkeit ihres Ansinnens, für ihre Forderungen eine Mehrheit von Heimkindern in Haftung nehmen wollen. Also es eher so ist, dass einige Betroffene sich schon die Hände reiben, für das was andere Betroffene erreichen können, wenn sie denn Klage führen.

      Mir fällt bei dem Sauwetter heute nichts ein, was man machen könnte und feucht ist es von oben ohnehin. In diesem Sinne, Ralf Weber
      Übermorgen, am 31.05.14 findet ja wieder unser Bräunsdorfer Kinderheim-Treffen statt.
      Die Freie Presse Freiberg wird dort ebenfalls duch einen Mitarbeiter vertreten sein. Nach gestrigem Kurztelefonat zur Termin-Optimierung sagte er gleich im Voraus das er keine politische Abhandlung basteln möchte. Muss er auch nicht.
      Aber Nichts desto Trotz werde ich ganz gewiß die unsägliche Verfahrensweise und die endlosen Wartezeiten des Fonds zur Sprache bringen. Weiterhin werde ich ihn mit Nachdruck darum bitte das die Hürden um die Schlüssigkeitsprüfung und der Auszahlung in seiner Berichterstattung erwähnt werden.
      Ich wünsche mir das die Öffentlichkeit wieder etwas aufmerksamer wird und erfährt, das fast alle, die einen Antrag stellen, während des Gespräches ihre gesamte Heimzeit nochmals "durchleben" oder zumindest reflektieren müssen.

      Krumi



      Bräunsdorf -Treffen 2019
      24. - 26. Mai 2019









      ralf schrieb:

      Abschließend müssen sich die Betroffenen, die hier immer von Milliarden Euro sprechen, welche den Heimkindern zustehen, wenn mal nur einer den Mut hätte zu klagen, berechtigt fragen lassen, ob sie wegen eigener Feigheit, oder Erfolglosigkeit ihres Ansinnens, für ihre Forderungen eine Mehrheit von Heimkindern in Haftung nehmen wollen.

      Sollte diese Forderung nicht eher aus dem Blickwinkel eines Betroffenen angeschaut werden,
      da wirken die 91 000 Euro die dieser dem nach bekäme doch eher bescheiden,
      gemessen an dem Schaden der zum Teil verursacht wurde.
      Es braucht vor allem mehr als Mut eine Klage zu führen,
      haben viele Ehemalige schon längst erkannt,
      dass unsere Gesetzgebung den Tätern dient.
      Und wenn hier jemand in Haftung genommen werden soll,
      dann nur die Täter und ihre Helfershelfer.

      Bei Deiner Darstellung der Problematik entsteht leicht der Eindruck,
      dass die, die mehr fordern als wir letztendlich bisher erreicht haben,
      zu denen gehören die sich außerhalb einer realistischen Forderung bewegen.
      Für mich ist es erschreckend und beschämend wie Ehemalige wie Du,
      hier gegen anders denkende Ehemalige vorgeht,
      da fühle ich mich schon sehr an die Täter von Staat und Kirche erinnert,
      denen genauso wenig an einer Vereinigung aller Ehemaligen liegt.

      Aber ganz sicher wirst Du hier wieder bestreiten,
      dass wenn wir uns alle einig wären,
      wir heute als Opfergruppe deutscher Fürsorgeerziehung,
      mehr erreicht hätten, vor allem auch für die,
      die niemals etwas von diesen Fonds haben werden
      und das ist die Mehrheit um die es mir geht.
      eine banale frage ! sonst habt ihr keine sorgen,ich war von 1962-1966 im heim ich habe den renten und sachleistungsfonds voll ausgeschöpft und gut ist,dieses ganze gezerre um millionen und milliarden bringt doch keinen was , einige können ganze bücher über das thema schreiben , es bleibt so wie es ist es gibt nichts vom staat zusätzlich.


      ich habe kein schlechtes gewissen das ich die fonds in anspruch genommen habe es stand mir zu , und rechenschaft über mein handeln muß ich nicht ablegen.

      mfg.xxpeterxx
      ich glaube, Dreamer2013, dass Du da etwas absichtlich durcheinander bringst. Zumindest ist schon deine Behauptung, dass unsere Gesetzgebung den Tätern dient, eher eine persönliche Wahrnehmung, die Du bestimmt nicht belegen kannst.

      Richtig ist, das Recht haben und Recht bekommen, zwei völlig verschiedene Sachen sind. Auch wenn heute einiges nicht immer nach dem Willen eines Einzelnen geht, ist die Form unseres Rechtssystems Maßstab, an denen sich einige Länder etwas abschneiden könnten.

      Was Du hier absichtlich durcheinander bringst, ist, dass zwischen den beiden Fonds Heimerziehung, bei welchen es sich um freiwillige Leistungen der Bundesrepublik gegenüber den Heimkindern handelt und einem Schadensersatzanspruch, für Unterbringung in der Heimerziehung, sowie den daraus entstandenen Folgeschäden, um zwei grundsätzlich verschiedene Sachen handelt.

      Du bist doch derjenige, der immer andere Ehemalige für seine Behauptungen bemüht. Wenn Du mehr forderst als nur 10.000 Euro und Rentenersatzleistungen, dann musst Du dich bemühen und mehr einklagen. Denn wenn ich mich nicht täusche, hast Du für die 10.000 Euro, die jedes Heimkind aus dem Fonds erhält, überhaupt nichts gemacht.

      Und mir nun zu unterstellen, dass es erschreckend ist, wie ich gegen anders denkende Ehemalige vorgehe, ist einfach nur Unfug, im wesentlichen populistische Hetze. Auch deine Unterstellung an meine Person, dass ich bestreite, dass wir, wenn wir uns einig wären mehr erreicht hätten, ist Zeugnis darüber, dass Du nicht ansatzweise weist, wovon Du sprichst.

      Ganz zum Schluss musst Du mir noch die Mehrheit zeigen, die nichts von den beiden Fonds haben werden. Diese Wahrnehmung liegt nicht nur neben der Schiene, sondern ist einfach nur Unfug.

      Jedes Heimkind kann und soll sich melden. Jedes Heimkind wird zumindest seine materielle Hilfe in Höhe von 10.000 Euro erhalten und für die unentgeltliche Arbeit ab dem 14. Lebensjahr und insofern hierfür keine Sozialleistungen erbracht wurden, pro Monat 300 Euro.

      Und bevor Du nun wieder irgend etwas versuchst zu verdrehen und darüber orakelst was ich über andere Heimkinder denke, kannst Du, bevor Du mich hier so primitiv anpöbelst und mit Unterstellungen versuchst mich zu diffamieren, lesen, was ich im Deutschen Bundestag zu den Entschädigungsansprüchen der Heimkinder beider deutscher Staaten gesagt habe.

      Und bevor Du dann etwas sagst, solltest Du berücksichtigen, dass die Rechtsexpertisen zur Heimerziehung, die Grundlage einer freiwilligen Hilfsleistung der Bunderepublik an Heimkinder war, sowie die Novellierung des 4. SED Unrechtsbereinigungsgesetzes, nach welchem explizit die Heimkinder der DDR Anspruch auf ein ordentliches Gerichtsverfahren haben ( 9. Mai 2009, Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes) wesentlich meine persönliche Arbeit ist und zudem in Zusammenarbeit mit namhaften Wissenschaftlern die Möglichkeit eröffnet habe, eine rechtsstaatliche Überprüfung der Maßnahmen der Jugendhilfe in beiden deutschen Staaten zu ermöglichen.

      Du solltest also, bevor Du Sachen erzählst, von denen Du keine Ahnung hast, dich lieber erst einmal kundig machen.

      In diesem Sinne, Ralf Weber

      ralf schrieb:

      was ich im Deutschen Bundestag zu den Entschädigungsansprüchen der Heimkinder beider deutscher Staaten gesagt habe.

      Das was Du sagen durftest nehme ich an und nicht das was hätte gesagt werden müssen!
      Aber noch wahrscheinlicher ist, dass Du von dem was Du denkst überzeugt bist,
      ohne jemals zu begreifen wie man vor die Karre gespannt wurde,
      um den berechtigten Forderungen so billig wie möglich zu begegnen.
      Du magst Dich noch so selbstgefällig über Deinen Einsatz äußern,
      für mich bist Du nicht mehr wie ein Erfüllungsgehilfe,
      bestenfalls ein Überzeugungstäter
      und das sind die Schlimmsten,
      wie uns der Blick zurück immer wieder gerne zeigt.
      Dreamer,
      Du bist reichlich naiv zu glauben, dass Worte jene Menschen die die Entscheidung für den Fonds getroffen haben erreicht hätten.

      Wenn einer selbstgefällig ist dann bist Du das, denn was hast Du denn schon getan, als hier nur ständig Ehemalige anzugreifen, die sich engagiert haben. Du gehst mir langsam aber gewaltig auf den Senkel mit Deiner überheblichen Art und Deine Art Dich über alles zu stellen. Eigentlich sollte man auf Deinen Unfug gar nicht mehr eingehen, denn Dich kann ich im Ansatz nicht einmal mehr ernst nehmen. Du brauchst das wohl, andere hier herunter zu machen, aber denke daran, davon wirst Du nicht schlauer, ganz im Gegenteil Du bist so was wie armselig und hast bisher nicht einmal im Ansatz eine Idee gehabt, was denn Du gemacht hättest. Natürlich brauchst Du das ja auch nicht, denn Deine Einstellung Dein ganzes Gehabe ist darauf angelegt andere Menschen Dauervorwürfe zu machen.

      Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!

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      Im "Bundestag", im "Ausschuss für Familie Senioren Frauen und Jugend" gemäß dem "Wortprotokoll 42 Sitzung Berlin den 27.06.2011" forderte "Ralf Weber - Opferbeirat GJWH Torgau" als genügende Wiedergutmachung FÜR ALLE EHEMALIGEN HEIMKINDER IN OST UND WEST nur genau die Hälfte von dem was von anderen Opfervertretern und sonstigen diesbezüglichen Sprechern gefordert wurde: „Weber bezeichnete eine monatliche Rente von 150 Euro als Grundleistung für angemessen.“

      Alle anderen Heimkinder-Opfergruppen und Individuen hatten schon immer in absoluter Einstimmigkeit, als Kompromiss, – auch am »Runden Tisch Heimerziehung« (2009/2010) !eine gesetzlich festgelegteRente à 300 Euro im Monat oder eine Einmalzahlung in Höhe von 54.000 Eurogefordert, und das hat sich auch nie geändert.

      Und sogar die Boardnutzerin Frau »xyz« im HEIMKINDER-FORUM.DE war am Sonntag, 11. September 2011, um 10:57 Uhr der Meinung: „Die Forderung aufrecht zu erhalten, dass alle Opfer der Heimerziehung eine Entschädigung in Höhe von mindestens 54.000 Euro erhalten sollen, ist nur konsequent.

      All diese Einzelheiten, was die Situation in der Ehemaligen Heimkinder in der Bundesrepublik Deutschland betrifft, kann man googlen, d.h., kann jeder für sich selbst googlen.

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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von „Martini“ () aus folgendem Grund: Datumskorrektur

      Martini
      Deine Antworten gehen mal wieder völlig am Thema vorbei.

      Es bestreitet doch Niemand, dass die aufgestellte Rechnung der Arbeit in den Heimen falsch sei.
      Es bestreite auch Niemand, dass es hätte einen höheren Ausgleich geben müssen, also in Form der hier aufgeführten Höhe. Die Rentenersatzleistung kann man ja noch finanziell akzeptieren, aber gerade durch die Rentenreform ist ein neuer Aspekt hinzu gekommen, der eine besondere Form der Ungerechtigkeit beinhaltet. Wer nun mehrere Jahre im Erziehungsheim war und hier keine Rente einbezahlt wurde, muss nun auch länger arbeiten, sofern er nicht die 45 Arbeitsjahre erreicht hat. Also das ist tatsächlich ein Problem und wäre noch problematischer, wenn eine Person gesundheitlich gar nicht in der Lage wäre noch die Jahre durchhalten zu können, aber es dennoch nicht für eine Erwerbsminderung reichen würde. Wenn eine Person beispielsweise vom 14ten Lebensjahr bis zur Volljährigkeit in einem Heim war ...und das hat es gegeben...würde diese Person ungerechterweise länger arbeiten oder Abschläge in Kauf nehmen müssen. Gerade durch die Rentenreform muss man da auch einmal genauer hinschauen.

      Aber es geht eigentlich darum, was der Sinn der ständigen Wiederholungen soll? Was es denn für einen Sinn macht Dreamer, dass Du ständig vermitteln willst, die Ehemaligen haben nicht genügend dafür gekämpft, einen höheren Ausgleich zu erzielen. Martini Du -und Dreamer- ihr beide- zeigt hier nur allzu deutlich, wie wenig ihr selber etwas erreicht hättet. Du Martini, der niemals auf Argumente eingeht, eher nur stereotyp Wiederholungen bringt-ja Dich hätte ich einmal gerne bei solchen Verhandlungen gesehen. Nichts aber auch gar nichts hättest Du geschafft, weil Du überhaupt nicht Dialogfähig bist und Dein Verein auch nur meckern kann und nichts aktiv unternimmt.

      Dreamer Du hast hier auch noch nie eine Idee hinein gebracht was man denn hätte tun können und wenn Du bemerkst: " Liegt wohl an der mangelnden Bereitschaft sich außerhalb seiner Möglichkeiten zu bewegen?!" ist das inhaltslos. Bringe mal einmal eine gescheite Idee -was Du denn gemacht hättest- und höre auf Dich in Deinen Größenphantasien zu verzetteln. Was hast Du denn in Deinem Leben großartiges angestellt, dass Du Dir ständig das Recht heraus nimmst Andere zu richten?


      So und nun zu einer Klage: dazu gehört kein Mut sondern Geld und Geduld. Jene die immer noch mit Klagen unterwegs sind haben bisher nichts erreicht. Ganz im Gegenteil, noch sinnlos Geld verschleudert. Nicht etwas, dass man es anstreben sollte, nein das sollte man tun, aber 2 Dinge gehören dazu und das sind die finanziellen Mittel zu haben und in einem Alter zu sein, das einem erlaubt einige Jahre warten zu können.

      Will man Geld für die geleistete Arbeit in den Heimen sollte man dazu Ideen entwickeln. Aber noch nie habe ich die Erfahrung gemacht, dass Dauernörgelei, Dauer- Verunglimpfung jemals etwas bewirkt haben. Nun will ich mich einmal nicht weiter über den VeH auslassen, weil ich nicht einmal weiß, ob es den Mitgliedern Recht ist Martini, wenn Du hier dauernd diese posting schreibst. So still wie die sind, könnte man ja fast annehmen, dieser Verein existiere gar nicht mehr. Warum versucht ihr nicht mal über die Firmen etwas zu erreichen, so eine Art Flashmob zu initiieren. Du Martini hast doch eine Liste von vielen Firmen, für die damals gearbeitet wurde. Nehmt doch mal die Mitglieder Beiträge und gebt große Anzeige in verschiedenen Zeitungen (und verschiedene Städte) auf, mit dem Hinweis, welche Firmen ehemalige Heimkinde ausgebeutet haben. Was auch immer, entweder lasst ihr euch mal was einfallen oder ihr lässt es bleiben und hört auf ständig herum zu nörgeln, denn das ist ja nur peinlich und bringt überhaupt nichts! :verschw:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „burkhard1“ ()

      Nicht nur, Martini, dass Du ständig außerhalb einer erreichbaren Zone pöbelst, schreibst Du nur wegen deiner billigen Hetze etwas, was ich so bestimmt nicht gesagt habe. Denn wenn Du ehrlich wärst und nicht nur aufs Hetzen versteift wärst, würdest Du den Satz, der im Übrigen nachlesbar ist, auch zu Ende zitieren.

      Mein Vorschlag war, < jedem Betroffenen der Heimerziehung monatlich 150 Euro zu zahlen, wobei dieser Betrag hinsichtlich nach der Länger der Beeinträchtigungen und auch der Intensität nach oben zu staffeln war>

      Dem kannst Du und Jeder der hier mitließt, die Forderung von 54.000 Euro für jedes Heimkind entgegen stellen.

      Ausgehend von 800.000 betroffenen Heimkindern wäre das eine Einmalzahlung von 432.000.000.000 Euro, oder etwas lesbarer, 432 Milliarden Euro.

      Was meinst Du, der Du irgendwo in einer Hütte sitzt und rumpöbelt, wer dich für voll genommen hätte, eine derartige Generalforderung aufzustellen.

      Und du, Dreamer 2013, der Du dich anmaßt mich als Täter zu beschimpfen, wo ist dein Schmalz aus dem Kopf, mit welchem Du Brote beschmiert hättest, die man auch essen kann? Und nicht nur illusorisch mit der Nase an einer Scheibe hängst und Dir deine Nase platt machst, weil Du offensichtlich bisher überhaupt nicht in Erscheinung getreten bist, außer mit Pöbeln.

      Meine Grundforderung von monatlich 150 Euro hätte auch geheißen, dass bei möglichen 800.000 Betroffenen eine monatliche Zahlung von 120 Millionen Euro vom Staat aufzubringen waren.

      Was meint ihr beiden, Martini und Dreamer, wer sich in dem Bewusstsein einer derartig monatlich fälligen Zahlung an Heimkinder, aus dem Steueraufkommen der Bundesrepublik, da freudestrahlend um den Hals gefallen wäre? Amtlich ist, dass die Zahlungen der materiellen Hilfen und die Rentenzahlungen in Summe bis zu 25.000 Euro betragen können. Der Durchschnitt der Leistungen an jedes Heimkind beträgt aus den beiden Fonds ca. 14.000 Euro. Diese Leistungen sind anrechnungsfrei und werden weder gegen spätere, oder früher geleistete Rehabilitationszahlungen gerechnet. Diese Gelder aus den beiden Fonds sind also, auch wenn mit einigen Hürden versehen, geschenkte Wiedergutmachung.

      Jedes Heimkind kann darüber hinaus einen gerichtlichen Klageweg beschreiten und seine weitergehenden Rechte einklagen. Also auch die 54.000 Euro, oder wie gerade betrieben, die Klage des Herrn Zander, 1,2 Millionen Euro Schadensersatz fordern. Das steht jedem Heimkind frei und offen!!!

      Und mich in diesem Zusammenhang als Erfüllungsgehilfen zu bezeichnen, nur weil man selber nichts auf die Beine bringt, mich zu beschimpfen, zeigt einmal mehr auf, aus welchem Stall ihr kommt. Wieso soll ich eure Klagen führen, ich habe mit meiner eigenen Aufarbeitung genug zu tun.

      Ralf Weber
      Hallo Ralf,

      ich kann deinen Ärger gut verstehen, aber lass uns doch mal gemeinsam überlegen. Es bringt doch nichts, sich hier immer wieder in den Haaren zu liegen. Bei den Wartezeiten und manchen Erlebnissen in den Anlaufstellen kann ich die Wut der EHK schon verstehen, ich habe so etwas ähnliches auch erlebt, bevor ich meine jetzige Beraterin kontaktiert habe.

      Viele sind nicht in der Lage, sich so zu behaupten oder sich selbst zu helfen und sich nicht alles bieten zu lassen, wie ich vielleicht. Genau für diese Leute sind deine Informationen sehr wichtig und ich kann dich nur darum bitten, uns weiter auf dem Laufenden zu halten. Bestimmt sind viele - so wie ich - an den Informationen interessiert.

      Ein Sprichwort sagt: Nichts auf der Welt findet ungeteilte Zustimmung. Vielleicht trifft das auch in deinem Fall zu, so ist die Welt leider. Lass dich nicht beirren.

      Schönes Wochenende
      LG kliv
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen

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      Sehr geehrter Herr Weber,

      In Bezug auf Deinen jetzigen Angriff auf mich (in Beitrag
      58 – oben), teile ich mit, dass der von mir zitierte Satz, der da lautet „Weber bezeichnete eine monatliche Rente von 150 Euro als Grundleistung für angemessen.“ befindet sich in der offiziellen Berichterstattung über die öffentliche Anhörung des Ausschusses für Familie Senioren Frauen und Jugend unter Vorsitz von Sibylle Laurischk (FDP) am Montag, 27. Juni 2011, eine offizielle Berichterstattung, die hier @ http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/34796095_kw24_pa_familie/205706 zu finden ist.

      Andere erweiternde Sätze bezüglich Deines Schemas erscheinen in dieser offiziellen Berichterstattung nicht !

      Du kannst aber – anstatt mich anzugreifen – natürlich, wenn Du möchtest, und Du sie finden kannst, auf die offizielle Niederschrift Deiner gesamten öffentlichen Rede vor diesem Ausschuss für Familie Senioren Frauen und Jugend mit einem direktem Link verweisen, damit wir alle nachlesen können was genau Du dort in Deiner Rede gesagt und vorgetragen hast.

      Mit freundlichen Grüßen

      »
      martini« / Martin MITCHELL

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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ () aus folgendem Grund: Buchstabierungsfehlerbehebung