Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!

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      Man konnte hier kürzlich von einem Möchtegern-Provinzpolitiker sinngemäß folgendes lesen, nämlich, das diese Zahlen, die Martini hier anführt, dummes Zeug sind und völlig überzogene, unrealistische Zahlen beinhalten. So sind sie die grünen Ideologen, Fakten die ihnen nicht gefallen, werden passend gemacht.

      Die Fakten kann jeder selbst nachlesen in der Dokumentation des LWL-Münster von 2012. Dort wird (unser) ehemaliger Direktor des Martinistiftes, Berhard Wiggenhorn (er heißt wirklich Berhard!) wie folgt zitiert:

      Direktor Martinistift, 1967:

      „Gesamtersparnis durch die Insassen 237 Millionen seit Kriegsende!“ - Dies sind Zahlen für ein Heim mit 220 Jungen!

      Der L.W.L. hatte 1967 38.000 Plätze in Heimen! Das sind also hoch gerechnet knapp 41 Milliarden die allein der LWL in seinen Heimen von 1948 bis 1967 eingespart hat, auf Kosten der Heimkinder-Arbeitssklaven. Wenn man nun liest, dass es insgesamt etwa 800.000 Heimkinder im Deutschland der Nachkriegszeit gegeben hat, kann sich jeder die Summe der uns vorenthaltenen Arbeitslöhne, Beiträge zur Renten- und Sozialversicherung selbst ausrechnen...es ist daher nicht zu hoch gegriffen wenn man sagt, dass die ehemaligen Heimkinder maßgeblich zum "Deutschen Wirtschaftswunder" beigetragen haben.

      Nicht mal der LWL versucht diese Tatsache zu beschönigen.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „brötchen“ ()

      Sicher haben die uns abkassiert. Ich habe in Dorsten bei Braas in der Palettenbude Akkord machen müssen, da sind auch Gelder von der Firma geflossen. Habe außer den Rentenbelgen nie was davon gesehen. Dann haben die sich noch das Kindergeld rein gepfiffen. Schulgeld musste sie ja nicht Bezahlen, die Unterbringung Zweifelhaft, halt kein Hotel. Die Kirche und der LWL hatten in Westfalen das Monopol. Wenn sich was nicht Rechnet, wird es normal nicht gemacht. Ich hatte letztens ein Gespräch mit einem Ehemailgen Erzieher, das Jugendliche für nichtigere Sachen von zu Hause weg geholt wurden, Damit sie volle Belegung in den Heimen hatten. Zwingt mich sehr zum denken solch eine Aussage. Die müssen wohl Verträge mit den Jugendämtern gehabt haben. Fleisch auf Bestellung.

      Wenn ich das heute durch meine Gedankenbahnen schicke, sehe ich nicht das irgendwelche Gelder für Therapien oder sonst irgend etwas dergleichen geflossen sind, das überhaupt eine Abrechenbare Leistung geflossen ist, außer was zu fressen und einen auf die Fresse. Eigentlich war es nur eine Minderwertigkeit Pflegen. Grins

      Gruß

      Dreamer2013 schrieb:

      Nicht die Forderung eines Herrn Witti gilt es hier anzuprangern,
      sondern wie es sein kann dass hier finanziell gut gestellte Ehemalige diese Fonds nutzten,
      um dann den zerstörten Lebensbiografien einen Unwillen zu unterstellen.
      Euch kann man nur zu eurem Platz in dieser "Gesellschaft" gratulieren,
      doch die, die ihr Leben ließen, die, die heute noch nicht ihre Stimme fanden,
      werden euch zu Recht verachten, ohne euch das zu wünschen,
      was sie selbst heute noch jeden Tag ertragen.

      Du bist ja ein noch niederträchtigerer Schuft, als ich vermutet hatte.

      Wirfst gedemütigten, geknechteten ehemaligen Heimkindern vor,

      den Fonds genutzt zu haben, nur weil sie-aus eigener Kraft, mit

      starkem Willen-ihren Platz in der Gesellschaft w i e d e r e r o b e r t

      haben?

      Was bildest Du Dir ein? Machst Dich zum Richter über Menschen,

      denen D u moralisch nicht das Wasser reichen kannst. Schmutzfink.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      bei deamer scheint wohl immer noch nicht angekommen zu sein, dass JEDER antragsteller der schlüssigkeitsprüfung unterliegt. die hilfeleistung orientiert sich ausschließlich an den folgeschäden. und glaub mir: einen schaden haben wir alle davongetragen. vielleicht haben einige von uns einfach tierisch glück gehabt in ein umfeld zu gelangen, in dem bildung auf dem 2. weg oder ein sozial stabiles umfeld schlimmeres verhindert haben. diejenigen, die das glück nicht hatten, mit denen bin ich solidarisch. die solidarität hört da auf, wo beleidigungen stattfinden.
      Nee Dreamer, DAS schlechte Gewissen lasse ich mir von dir nicht einreden - ich erlaube dir das ganz einfach nicht. Wie bist du eigentlich gestrickt, dass du es tatsächlich wagst, den Leuten Vorwürfe zu machen, wenn sie einen berechtigten Antrag stellen?

      Glaubst du wirklich, die hauen die Kohle einfach so raus? Nee mein lieber, du musst dich legitimieren. Das heißt: Nachweisen, dass du tatsächlich im Kinderheim warst, nachweisen, dass du da gearbeitet hast und nachweisen, dass du Folgeschäden hast. Das kannst du doch nicht daran festmachen, wie gut jemand überlebt hat. Was fällt dir denn ein?

      Du kannst gerne mit mir tauschen, wenn du der Meinung bist, dass es mir ach so gut geht. Dann kannst du dich nämlich mal mit den Idioten herumschlagen, die Schwerbehinderte diskriminieren, dann kannst du dich mit Ärzten herumschlagen, die dich dann ständig so behandeln, als würdest du eh nichts mitkriegen. Schlag dich mit den Nachbarn herum, die auf deinen Behindertenparkplatz neidisch sind und dich ständig irgendwo ansch...en.

      Du kannst das alles haben - meinen Ausweis mit der Möglichkeit zur freien Beförderung, meine Parkplakette und den Parkplatz, meine Hilfsmittel, aber auch meine körperlichen Eigenschaften und meine "Gesundheit". Dafür bekomme ich dann DEINE Arbeitskraft, DEINE Gesundheit und was noch so. Nach einem halben Jahr sprechen wir uns dann wieder, wenn du bis dahin nicht völlig von der Dummheit deiner Mitmenschen angenervt bist. Wenn du nicht mit mir tauschen willst, es gibt bestimmt noch andere, die in deinen Augen offenbar bevorzugt werden.

      Urteile nicht über jemanden, in dessen Schuhen du nicht gestanden hast und dessen Weg du nicht gegangen bist. Stell deinen Antrag und lass die anderen in Ruhe. Die können nichts dafür, wenn du Probleme hast. Ehrlich, so eine Arroganz macht mich sauer.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Dreamer2013 schrieb:

      Nicht die Forderung eines Herrn Witti gilt es hier anzuprangern,
      sondern wie es sein kann dass hier finanziell gut gestellte Ehemalige diese Fonds nutzten,
      um dann den zerstörten Lebensbiografien einen Unwillen zu unterstellen.
      Euch kann man nur zu eurem Platz in dieser "Gesellschaft" gratulieren,
      doch die, die ihr Leben ließen, die, die heute noch nicht ihre Stimme fanden,
      werden euch zu Recht verachten, ohne euch das zu wünschen,
      was sie selbst heute noch jeden Tag ertragen.



      Eben erst gelesen:

      Mein lieber Dreamer, (der ja in der Tat zu sein scheinst). Bisher habe ich an und an versucht mich in Deine Denke reinzuversetzen aber jetzt muss ich Dir sagen, das Du Dir Dinge herausnimmst, die sind unerträglich.

      Mit welchem Recht prangerst du Leute an, die den Fonds nutzen, obwohl es ihnen *gut* geht. Gehts noch, Du spinnst ja wohl. Haben diese Leute nicht auch Unheil und Unrecht erfahren, Schäden erlitten die nicht sichtbar sind?


      Ich gehöre auch dazu, und sei Dir gesagt mein Guter, das es mir finanziell ganz gut geht, kommt daher, das ich schon immer fleissig und sparsam war. Habe einen fleissigen Mann der auch immer gespart hat, heute erlauben wir uns was, na und?

      Wer gibt Dir das Recht zu unterstellen, das ich aufgrund dieser Tatsachen, keine Schäden davon getragen habe? Was weißt Du denn schon von Anderen Menschen, NIEMAND kann sich ein Urteil erlauben wie und was das Gegenüber erlebt und erlitten hat. Ich finde das schlichtweg unverschämt von Dir und beleidigend hinzu. Eine Lebensbiografie hat nicht unbedingt mit dem finanziell Erreichten zu tun.......aber Deine Denke scheint sich nur um diese Dinge zu drehen.

      Eine Opferentschädigung (egal auf welchem Gebiet) sollte also Deiner Meinung nach nicht gezahlt werden, wenn es dem Opfer gut geht??? Du hast eine an der Waffel sorry!
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      Beitrag von „idefix“ ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().

      brötchen schrieb:

      Man konnte hier kürzlich von einem Möchtegern-Provinzpolitiker sinngemäß folgendes lesen, nämlich, das diese Zahlen, die Martini hier anführt, dummes Zeug sind und völlig überzogene, unrealistische Zahlen beinhalten. So sind sie die grünen Ideologen, Fakten die ihnen nicht gefallen, werden passend gemacht.



      Provinzpolitiker: /Gegenteil von Berufspolitiker

      Menschen, die ehrenamtlich- ohne Vergütung ihre Freizeit für das Gemeinwohl einsetzen und versuchen für ihren Ort, Gemeinde, Stadt oder bestimmte Anliegen, Positives zu erreichen.


      Sesselpubser:/Gegenteil von tolerante Mitmenschen

      Giftspritzen, die, wenn sie an ihrem PC sitzen, hauptsächlich sinnlose, persönliche Angriffe starten, Menschen ihre eigene Meinung absprechen, diffamieren und ihren eigenen Frust auf ihre Forenfeinde (99 %) ablassen und sonst nichts kreatives auf die Beine stellen können.

      :heul_nich: :tschtc: :taetschel:
      Ich möchte mal ein Beispiel geben, was Zwangsarbeiter für Probleme mit Ihren Entschädigungsrenten haben.

      Rente abgelehnt – Gettoarbeiter im Kampf gegen Bürokraten
      Seit mehr als 15 Jahren kämpfen Zehntausende von früheren Gettoarbeitern um eine deutsche Rente. Viele von den Nazis in Gettos gezwungene Juden überlebten nur, weil sie für die Deutschen schwerste Arbeit leisteten - oft für Hungerlöhne oder etwas Nahrung.

      Die Gettorente steht ihnen seit 1997 zu, doch die Deutsche Rentenversicherung wies tausende Anträge mit teilweise absurden Begründungen zurück. So auch bei Nachum Manor, der als Mechaniker im Krakauer Getto arbeitete. Ihm wurde die Rente jahrelang mit der Begründung verweigert, er sei bei der Arbeit geschlagen worden und somit kein Getto- sondern ein Zwangsarbeiter.
      Die größte Demütigung erfahren die jüdischen Zwangsarbeiter, die in Polen leben. Ihnen verweigern die deutschen Behörden bis heute die Gettorente mit dem Argument, die polnische Rentenversicherung sei für sie zuständig. Doch die zahlt nicht. Das empört auch Tomasz Miedzinski, der seit seinem 13. Lebensjahr täglich elf Stunden Schwerstarbeit im Getto "für einen Teller Rübensuppe" leistete: „Wahrscheinlich warten die Deutschen, bis die 150 polnischen Gettoarbeiter, die bis heute überlebt haben, auf dem Friedhof liegen.“ Das sei erniedrigend, so der heute 86-Jährige.

      Frontal21 über den langjährigen Kampf um Gettorente und gegen deutsche Bürokratie.

      Frontal21 vom 27.05.2014

      zdf.de/frontal-21/themen-der-f…7.-mai-2014-33322424.html
      Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Darum wird dieses Blatt allein uns immer wieder fehlen.
      Eric
      Deutschland hat diese Zeit nie aufgearbeitet. Genau darin liegt der Grund im Verhalten der Behörden.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      wegen der Sachlichkeit ist anzumerken, dass beide Fonds für alle Betroffenen der Heimerziehung eingerichtet wurden. Die 183. Sitzung des Deutschen Bundestages hat dazu festgestellt, dass allen Kindern und Jugendlichen, denen in der Heimerziehung Unrecht widerfahren ist und dauerhafte Beeinträchtigungen hinterlassen hat, durch den Fonds geholfen werden soll.

      Es spielt also für eine Inanspruchnahme der Fondsleistungen keine Rolle, ob es einem Heimkind heute finanziell gut geht, oder ob das Heimkind wegen der Folgen des Heimaufenthaltes nur Hartz IV bezieht. Gerade wegen der Einsicht, dass wesentlich alle Betroffenen der Heimerziehung in Deutschland Folgeschäden aufweisen können, gab es keine Bewertung für die Inanspruchnahme der materiellen Leistungen.

      Allerdings muss ich auch darauf verweisen, dass die Fonds eben nicht für eine strafrechtliche, oder gesellschaftliche Wiedergutmachung herhalten. Eine derartige Interpretation ist nicht wegweisend und auch nicht zielführend.

      Vielmehr waren die Fonds als Anerkennung des Unrechts gedacht. Für die rechtliche Prüfung und womöglich daraus hervorgehende Rehabilitation ist jeder Betroffenen selbst verantwortlich. Das bedeutet, dass jedes Heimkind einen gerichtlichen Antrag auf Überprüfung der vormals getroffenen Entscheidungen der Jugendhilfe, die zur Einweisung in das Heimsystem geführt hat, beantragen kann. Bei den Betroffenen aus den alten Ländern ist hier eine Verjährung eingetreten, die eine Überprüfung ausschließt.

      Allerdings gibt es eine Tür für eine rechtsstaatliche Überprüfung, die derzeit verschlossen ist, weil noch kein Heimkind aus den alten Bundesländern diesen Gang gewählt hat, nämlich eine Überprüfung der Maßnahmen und Umstände der Heimerziehung, einschließlich der darin erlebten Repressalien, wozu auch die Zwangsarbeit in den Einrichtungen zählt, vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

      Insofern ist die aufgemachte Rechnung, über vorenthaltenen Arbeitslohn, oder Ausbeutung der Heimkinder, tatsächlich nur Populismus.

      Ich glaube der Bericht über die Zwangsarbeit in den Gettos von Warschau, gestern im ZDF und das Taktieren der deutschen Beamten, zeigt auch unser Elend auf. Zumindest werden wir das nicht ändern, solange wir nur dem hinterher Heulen, was wir nicht haben.
      Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir etwas machen und nicht darauf warten, das wir etwas gemacht bekommen.

      Für euch einen schönen Männertag, Ralf Weber
      Danke Ralf, Sachlichkeit ist wohl das, was uns hier am besten weiterbringt. Ich persönlich habe den Fonds auch nicht so verstanden, dass es hier um eine Wiedergutmachung geht, denn das ist von Anfang an schon so festgelegt worden.

      Gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, ist sehr schwierig, denn du kannst ja hier schon feststellen, dass wir uns oft nicht einig sind. Das finde ich schade, denn die hierfür gebrauchte Energie könnten wir z. B. nutzen, um uns vielleicht mehr Gehör zu verschaffen oder Vorurteile abzubauen, die leider heute immer noch bestehen. Es wird wohl noch sehr lange dauern, bis das aus den Köpfen der Leute raus ist.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
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      Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!

      .
      Geschätzte Werteschöpfung und Profitmaximalisierung unserer damaligen unfreiwilligen Arbeit für Kirche, Staat und Industrie während unseres Eingesperrtseins in ihren Anstalten und totalen Institutionen.

      Moderne Sklaverei („Arbeitsausbeutung“) im Nachkriegsdeutschland von der die Nutznießer in Milliardenhöhe profitierten.


      Heidi Dettinger, die 2. Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. kommentiert die meinerseitige Veröffentlichung, bzw. Weiterveröffentlichung überall im Internet des ihrerseits Mitte Mai 2014 formulierten Beitrages [ im HEIMKINDER-FORUM.DE - Beitrag 1 und Beitrag 20 - im Thread »Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!« (und auch überall anderswo im Netz so von mir betitelt !) ]

      .
      H. Dettinger sagte, am 27. Mai 2014, um 04:15 Uhr:

      Die Rechnung stimmt, Martin! Denn bei dem Geld, das Kinder und Jugendliche in den Heimen für die “Herren” eingebracht haben, bleibt, egal ob heute noch 400.000, 500.000 oder 20 leben!
      Die Summe, die Kirchen und Staat uns schulden beläuft sich auf 73.500.000.000 Euro. Kann man drehen und wenden, wie man will.

      Und die Schande bleibt an denen kleben, die denken, sie können sich mit ein paar lächerlichen Tausendern aus der Affäre schleichen und gleichzeitig ohne mit der Wimper zu zucken in Saus und Braus leben, sich Paläste bauen, in der Weltgeschichte herumsausen… Und das Ganze noch einmal auf unsere Kosten – jetzt als SteuerzahlerInnen.

      Kotzen möchte man? Ja, sicher! Aber diesmal auf IHRE Teller!

      .

      QUELLE: Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2014/05/22/die-inanspruchnahme-des-fonds-ist-hoher-als-erwartet/#comment-5305


      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Ich kann mir schon vorstellen, dass da eine ganze Menge Geld zusammenkommt. Aber solche Aussagen, wie die mit dem K..zen und dem Teller helfen uns da ganz sicher nicht weiter.

      Keine Sorge Martini, ich weiß, dass du zitiert hast. ;)
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Es bringt uns nicht weiter, wenn wir uns in irgendwelche Zahlenwerke

      verstricken und uns daran klammern. Fakt ist, das wir ausgebeutet

      wurden, missbraucht, misshandelt, missachtet. So was kann man nicht

      mit einigen Zahlen und vielen Nullen dahinter erfassen wollen.

      Da sind damals viele Verletzungen über uns ergangen, die nicht

      so einfach weggesteckt werden können und für die Geld nicht das

      heilende Pflaster ist. Darüber sind sich wohl fast alle einig.

      "Fast" bedeutet in diesem Fall, das es einige wenige gibt, die

      ihre eigenen Wunden als bedeutend ansehen und die Narben der

      anderen als zu vernachlässigend betrachten. Wenn ich Menschen

      wie Dreamer vorwerfe, sie wären Nestbeschmutzer, dann nicht um einen

      Streit zu provozieren, sondern um ihnen begreiflich zu machen, das wir

      "Fondsnutzer" keine Schmarotzer sind und uns auch aus Gründen des

      Selbstwertes nicht so bezeichnen lassen dürfen.

      Bastarde, Gesockse, Aussätzige und Unerwünschte waren wir schon einmal,

      jetzt muß man sich das nicht nochmals anhören. Natürlich wäre es

      wünschenswert, auf gleicher Augenhöhe, sachlich und kameradschaftlich

      über diese Dinge zu reden, zu streiten sogar. Aber gegenüber solchen Ignoranten

      kann ich nur mit einer gehörigen Portion Wut und Emotionen reagieren, sonst gewinnen

      diese Verbalonanierer die Oberhand.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      Der Schreiber eines Beitrags ist verantwortlich für den Inhalt,
      nicht aber für das nicht verstanden werden seiner Worte.

      Mit keinem Wort verurteile ich die, die die Fonds in Anspruch nehmen,
      sondern beklage die Angriffe gegen die, deren Biografien nicht den euren entsprechen.

      Weshalb man so falsch interpretiert wird ist weniger interessant,
      wie die Frage warum und wieso die anderen so unreflektiert folgen.
      Doch für diese Art des folgen und der damit verbundenen Folgen,
      mag sich nachher wieder niemand verantwortlich zeigen.
      Nun Dreamer, was auch immer Du schreibst bleibt deswegen missverständlich weil Du Dich gelegentlich nicht klar ausdrückst bzw. bei Dir sehr oft mitschwingt, als ob das Recht einer Beachtung und die Inanspruchnahme des Fonds bei Jenen liegt, die um es mit Deinen Worten zu zitieren:
      " doch die, die ihr Leben ließen, die, die heute noch nicht ihre Stimme fanden"
      und dann meinst Du sogar sie werden...und ich zitiere "euch verachten".

      Dreamer zwei Gründe wieso ich diese Deiner Worte unmöglich finde:
      Du benutzt(1) hier Menschen-ehemalige Heimkinder in einem Plural, ohne wirklich zu wissen was denn diese Menschen wirklich denken würden. Ich finde es gerade zu unmöglich, dass Du nicht Deine eigene Meinung schreibst, sondern Dich hinter angeblich andere Ehemalige versteckst, Deine eigenen Annahmen damit hier verbreitest und sogar so weit gehst, jene angeblichen Menschen würden uns verachten. Selten so eine Form der Boshaftigkeit erlebt und Du bist nicht das Sprachrohr(2) irgend welcher Ehemaligen und weißt ganz sicher nicht wie Jene denken, also verstecke Dich nicht hinter Ehemalige deren Ansichten Du sowieso nicht kennst.
      ...keine sorge, martini, ich weiß, dass du zitiert hast...

      aber genau hier liegt ein problem, nämlich, dass martini sich dessen bewusst ist, was er zitiert, aber offenbar nicht, ob es sich hier um einzelinteressen "sich-wichtig-tun" eines "möchte-gern-vereins" handelt.
      zitieren ist gut, wenn es uns in der sache weiterbringt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „xyz“ ()