Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!

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      Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!

      .
      Bezüglich der Bundesrepublik Deutschland !

      .
      Der Superbeschiss

      Wir haben uns mal ein paar Überlegungen zu den schändlichen Zahlungen des “Hilfefonds ehemaliger Heimkinder” gemacht – und zu den Geldern, die wir als Kinder und Jugendliche Staat und Kirchen in die Kassen gespült haben. Mit unserer Arbeit!

      Unter Zugrundelegung eines Hilfsarbeiterstundenlohnes (1965) von

      3,91 DM

      gelangt man auf einen Jahresbruttolohn von
      18.768,00 DM

      abzüglich 38 % Steuern und Sozialabgaben = Jahresnettolohn
      11.636,00 DM

      Gehen wir auf eine untere Grenze, machen uns die Berechnungen einfach und legen einen Jahresnettolohn von 10.000,00 DM zu Grunde.

      Weiter geht’s:

      Seriöse Schätzungen gehen aus von 800.000 bis 1.000.000 Heimkinder der Jahre 1949 - 1975 aus.

      Für unsere Berechnungen nehmen wir auch hier den unteren Wert von 800.000 Heimkindern und gehen davon aus, dass diese im Durchschnitt 1 Jahr gearbeitet haben.

      Weiter geht es mit den Berechnungen:

      800.000 Heimkinder x 10.000 DM Jahresnettolohn = 8.000.000.000 DM (in Worten: acht Milliarden DM)

      Da Kirchen, Institutionen, Staat und Industrie uns diese Löhne nie ausgezahlt haben, berechnen wir einen Zinssatz von 6% und eine mittlere Laufzeit von 50 Jahren und kommen so zu dem Betrag von


      147.361.234.199,93 DM oder – wieder großzügig gerechnet – 73.500.000.000 Euro.

      Das also ist die Summe, die uns geschuldet ist.

      Wenn wir diese Summe jetzt mal auf 800.000 ehemalige Heimkinder zurückrechnen, kann man leicht ersehen, dass jedem – JEDEM – Heimkind eine Summe von
      91.875 Euro mindestens zusteht!

      Das deckt noch keine Vergewaltigungen, keine zerbrochenen Biografien, keine lebenslangen Pein, keine erzwungene Frührente, keine verminderten Berufschancen ab. Es ist lediglich das Geld, was Kirchen, Staat und Industrie uns SCHULDEN!

      Zum Vergleich: in ihren Fonds eingezahlt haben sie 120.000.000 Euro. Sofort abgezogen haben sie 20.000.000 für die Anlauf- und Beratungsstellen, ergibt 100.000.000 Euro.

      Würden sich tatsächlich die 800.000 Ehemaligen melden, die Anrecht auf diesen Fonds haben, ergäbe dies einen Betrag von
      125,00 Euro pro Überlebenden ihrer Höllen.

      .

      Veröffentlicht am 16. Mai. 2014

      QUELLE dieser Veröffentlichung: Vereinswebseite des Verein ehemaliger Heimkinder e.V. @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/


      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Hallo Martini,

      natürlich kann man das so rechnen, aber du siehst ja, wie mit dem Thema Heimkinder umgegangen wird. Man tut so, als sei es eine Überraschung, dass sich so viele Menschen melden. Verstehen kann ich es schon deshalb nicht, weil alleine die erhobenen Statistiken einen enormen Durchgang der Fürsorgeerziehung belegen.

      Dann der bürokratische Aufwand. Was ist eigentlich der Inhalt der Schlüssigkeitsprüfung? Jeder von uns, der bei einer Anlaufstelle war, gibt doch alle notwendigen Unterlagen ab. Was wird da noch geprüft?

      Dann die Umsetzung. Ich habe z. B. keine 10.000,- €, um in Vorleistung zu treten. Aus irgendeinem hinteren Winkel kamen mal die Worte "Schutz vor Missbrauch". Einfacher wäre es doch, den vereinbarten Betrag zu zahlen und sich die Quittungen vorlegen zu lassen. Zahlungen kann man nachweisen, damit wäre ein möglicher Missbrauch ausgeschlossen.

      Was den VeH angeht, da waren meine Erwartungen offenbar zu hoch. Du weißt ja, dass ich eine ganze Zeit lang dort Mitglied war, es aber schließlich gelassen habe. Ich habe mich damals im Guten getrennt. Natürlich kann man solche Zahlenspiele aufmachen, aber was unternimmt der VeH?

      LG kliv
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      kliv schrieb:


      aber was unternimmt der VeH ?

      Nichts Oma. Das ist ein Verein wie es viele gibt; sinnlos, zwecklos, Ideenlos, lediglich

      Selbstzweck und Füllmaterial für die 1.-2.-3.-Vorsitzenden, den Kassenwart,

      den 1.-2.-3.- Schriftführer u.s.w.! Typische Vereinsmeierei eben.

      Laberclub und Gestaltungsraum für Kleingeistige und Selbstdarsteller.

      Ich halte von denen nichts-weniger als Nichts.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      Sehr populistische Aufrechnung des VeH. Auf der einen Seite Rechnen sie die Heiminsassen von 1949 hoch, setzen den Stundenlohn aber von 1963 für erwachsene Hilfsarbeiter ein und Schustern sich so eine Summe zusammen, die nur ein Kopfschütteln hervor bringen kann. Wer ernsthafte Forderungen stellen möchte, sollte auch ernsthafte Berechnungen anstellen (können). Alles andere ist mehr als fragwürdig und kontraproduktiv für alle berechtigten Forderungen von Ehemaligen Heimzöglingen. Denn wenn ich solch eine Rechnung aufmache, muss ich schon mit genauen Zahlen aufwarten können, um ernst genommen zu werden. Darunter fallen dann wirklich die Reallöhne von Jugendlichen und auch die Kosten für Kleidung, Essen, Unterkunft u. a. die ja auch von den damaligen Arbeitnehmer bezahlt werden mussten. (Ob wir dies nun als gute Unterkünfte, Kleidung, Essen, Krankenversorgung und Ferienzeiten ansehen oder empfunden haben, ist eine andere Diskussion.)Hier geht es nur um diese Rechnungsaufstellung.)
      Von 1948 (das letzte Jahr der RM) gab es als erwachsener Mann (!) 117,00 RM, 1949: 124,00 DM monatlich, dass sich bis 1959 auf DM 195,00 steigerte. Erst ab 1960 - 1965 steigerte sich der Lohn von erwachsenen Männern auf über 200,00 DM, der sich dann noch bis 1969 bis auf DM 360,00 erhöhte. Natürlich alles Durchschnittswerte. Zum Vergleich, im gleichen Zeitraum stiegen die Lebenshaltungskosten am Beispiel von Brot, von 41Pfennig auf DM 1,22.-.
      Fazit: Wenn wir mit Forderungen glaubwürdig und erfolgreich herüber kommen wollen, sollten wir auch entsprechend argumentieren. Populismus ist da der absolut falsche Weg und eher schädlich als hilfreich.


      PS: Noch etwas vergessen: in dieser ominösen Zahl 800000 Heimkinder, wieviele Kinder und Jugendliche sind da vorhanden? Denn nur Jugendliche haben ja einen Anspruch auf Entschädigung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „ninguno“ ()

      kliv schrieb:

      Hallo Martini,

      natürlich kann man das so rechnen, aber du siehst ja, wie mit dem Thema Heimkinder umgegangen wird. Man tut so, als sei es eine Überraschung, dass sich so viele Menschen melden. Verstehen kann ich es schon deshalb nicht, weil alleine die erhobenen Statistiken einen enormen Durchgang der Fürsorgeerziehung belegen.

      Dann der bürokratische Aufwand. Was ist eigentlich der Inhalt der Schlüssigkeitsprüfung? Jeder von uns, der bei einer Anlaufstelle war, gibt doch alle notwendigen Unterlagen ab. Was wird da noch geprüft?

      Dann die Umsetzung. Ich habe z. B. keine 10.000,- €, um in Vorleistung zu treten. Aus irgendeinem hinteren Winkel kamen mal die Worte "Schutz vor Missbrauch". Einfacher wäre es doch, den vereinbarten Betrag zu zahlen und sich die Quittungen vorlegen zu lassen. Zahlungen kann man nachweisen, damit wäre ein möglicher Missbrauch ausgeschlossen.

      Was den VeH angeht, da waren meine Erwartungen offenbar zu hoch. Du weißt ja, dass ich eine ganze Zeit lang dort Mitglied war, es aber schließlich gelassen habe. Ich habe mich damals im Guten getrennt. Natürlich kann man solche Zahlenspiele aufmachen, aber was unternimmt der VeH?

      LG kliv


      du musst auch nicht zwangsläufig in vorleistung treten. man kann kostenvorschläge einreichen, auf die zahlung warten und dann die rechnung nachreichen.
      die beantragte materielle hilfeleistung muss im kontext der spätfolgen stehen, die man durch die heimzeit erlitten hat. hört sich schlimmer an, als es ist, denn einen bezug kann man immer herstellen, da reicht ein wenig kreativität.

      einen kommentar zum veh kann ich mir auch nicht verkneifen, obwohl mir schon jetzt die zeit, die ich investiere viel zu schade ist, deshalb fasse ich mich kurz.

      die berechnung ist ziemlich daneben und nicht mal eine pressenotiz in den zeitungen wert. zudem hätten witti & co eine völlig falsche berechnung aufgestellt, mit der die weisen des veh dann auch noch an die öffentlichkeit gegangen sind. und wären sie mit ihrer forderung von 54 000,-- € durchgekommen, dann wären wir alle nach heutiger berechnung um 18.000,--€ betrogen worden.

      die reue, sich zu viel vom veh versprochen zu haben, kommt entschieden zu spät. zu viele gute leute, die ihr gehirn eingeschaltet hatten, bevor sie etwas von sich geben, haben schon vor zig jahren diesem verein den rücken gekehrt.
      schade für die gesamte szene, und einfach nur noch peinlich, was von diesem verein übrig geblieben ist.
      Danke für den Hinweis, Buchstäbelchen. Bis auf das Auto habe ich nämlich Kostenaufstellungen bei meinem Antrag mit eingereicht. In wieweit die als Kostenvoranschlag gelten, kann ich nicht sagen, denn z. B. der Rechner, den ich wollte, ist individuell nach seiner zukünftigen Aufgabe als Hilfsmittel zusammengestellt, aber noch nicht bestellt worden. Ebenso verhält es sich mit einer Sitzgarnitur, die nach meiner Behinderung ausgesucht wurde. Auch hier habe ich eine Aufstellung eingereicht. Kostenvoranschlag stand jetzt nicht drauf, weil ich die Infos aus dem Netz gezogen habe, aber fragen kostet ja nichts.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      An solchen Zahlenspielereien,beteilige Ich mich nicht. !

      Was mich interessiert ist die Veranstaltung in Münster am 14 im LWL Gebäude Freiherr von Stein -Platz in 48143 Münster. Was wird dord unter dem Deckmantel der Partei "Die Linke"! verhackstückt. In welchen Namen wird da was Vorgetragen,gefordert,an die große Glocke gehangen.???Welche Anwälte tummeln sich dord.?? Ist das eine Interne Veranstaltung ???. Zugang nur für Mitglieder des VeH.???.Warum macht Ihr das nicht Öffendlich. ???Das sind Fragen die uns Interessieren. Oder,doch nicht ????. Nicht Temp. in Australien,und Uhrzeit. :wayne: :heul_nich: :wrt:
      Fotos sind Eigentum und dürfen nicht gegen den Willen des Eigetümers runtergeladen werden .!(C)"Es reute mich,so hier gweßn wer." (Maria Theresia 1743,in Stift Melk, A."Iwouldregret if i had not been here."
      Nun weiß ich leider nicht genau, ob die Arbeitsweise in allen

      Anlaufstellen dieselbe ist. Aber ich schreibe jetzt mal wie es bei mir lief.

      Der Leiter der Anlaufstelle, Herr Rohde, ließ mich den üblichen Antrag

      ausfüllen, die Fragen beantworten und formulierte in meinem Beisein

      die Begründung. Ich unterschrieb.

      Tags darauf fuhr ich zum Autohaus Krüll und suchte mir einen C I aus.

      Das Auto hatte eine Tageszulassung einen Kilometerstand von 26 .

      Ich erklärte denen wie- und von wem- die Summe überwiesen wird und

      das es etwa 2 Monate dauern könnte. Den Antrag der Anlaufstelle hatte ich ja in

      Kopie dabei. Daraufhin bekam ich vom Autohaus noch eine Stereoanlage, Winterreifen

      und noch einige Dinge kostenlos dazu. Der Preis : 9800 € Der Vertrag war auf 2 Monate

      Ziel gesetzt. Nach anderthalb Monaten rief ich Herr Rohde an und teilte ihm mit,

      das ich einen gültigen Kaufvertrag habe-und es sich nicht um einen Kostenvoranschlag

      handelt-es ist ja in dieser Branche auch nicht üblich-und ich ansonsten, wegen der

      Einhaltung des Vertrages den Kaufpreis vorstrecken müsste. Dazu war ich auch

      bereit, hatte aber die Befürchtung-wie so viele von uns-das sich der Fonds als

      Windei herausstellen könnte.

      Zwei Stunden später rief mich Herr Rohde an und teilte mir mit, das er mit Köln

      telefoniert hätte und gefaxt und bereits die Zusage einer sofortigen Genehmigung

      per Fax erhalten hätte. Tatsächlich waren zwei Tage später die schriftlichen Ankündigungen

      beider Zahlungen; Rentenersatzleistung und Sachleistung im Kasten.

      4 Tage später war das Geld für die Rentenerslstg. auf meinem Konto-plus die Differenz zum Kaufpreis

      des Autos, plus die 200 Euro für den "Aufwand" der Antragstellung. Zeitgleich rief das

      Autohaus an, ich könne den Wagen-zugelassen und mit Wunschkennzeichen HH-R(für Ralph)D(für Dennis) 5080 (unsere Geburtsjahre)

      abholen.

      So schnell ging das. Und genau darum bin ich erstaunt, sauer, verständnislos , wenn ich lese mit

      welcher langen Zeit hier viele von Euch rechnen müssen. Ich versteh`s nicht.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      Danke Bonsi, ich bin nämlich gerade dabei, an ein Auto zu kommen. In der Anlaufstelle habe ich damals sofort gesagt, dass es sich um den Wagen meines Schwiegervaters handelt, der jetzt in ein Seniorenheim übersiedelt und sich von dem Geld für sein Auto einen E-Rolli kaufen will. Ihm war wichtig, dass sein Fahrzeug in der Familie bleibt. Meine Beraterin hatte mir erklärt, dass ich lediglich einen originalen Kaufvertrag brauche, die Vertragspartner wären egal.

      Bisher hatte ich einen 30 Jahre alten Sierra, der inzwischen leise weinend eingegangen ist. Eine Reparatur ist inzwischen auch unwirtschaftlich, sodass ich dann im Januar u. A. das Auto beantragt habe. Jetzt soll ich das Auto übernehmen, wir haben angesichts der Probleme beim Fonds erst einmal Ratenzahlung vereinbart.

      Ich hätte auch gerne weiter gewartet, aber ich bin stark gehbehindert (Merkzeichen aG) und brauche dringend ein Fahrzeug, weil das mit dem ÖPN nicht hinhaut. Wenn du z. B. in unsere Straßenbahnen einsteigen willst, haben die fast alle erst einmal drei Stufen und mein Rolli passt schlicht nicht durch die schmale Tür.

      Im Moment schreibe ich gerade nach Köln und schildere meine Lage. Mal gucken, was passiert. Ich hole dann meinen Thread wieder aus der Mottenkiste und erzähle es euch kann.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      die bedingungen sind für alle bundesländer die selben. aber, hinter den schreibtischen sitzen menschen und keine maschinen. der eine sachbearbeiter gebärdet sich als korintenkacker, der andere gibt sich empathisch.
      bons, deine schilderung liest sich wie ein märchen - ist aber keins - ich weiß. in fast allen bundesländern ist eine zunahme an anmeldungen zu verzeichnen. folglich hat sich deine schilderung vermutlich in der ersten zeit der anlauf- und beratungsstellen zugetragen.?

      @kliv, mich wundert, dass dein rollator nicht durch die tür der straßenbahn passt? ich bin kürzlich in hamburg mit dem rollstuhl unterwegs gewesen und mit der straßenbahn gefahren. hab mir helfen lassen und alles lief prima.
      Das liegt einfach daran, dass irgendeiner, der nie mit einem Rollator o. Ä. unterwegs war, in eine Tür noch eine Haltestange - genau in die Mitte - plaziert hat. Ohne Hilfe kommt man da nicht klar. Bei uns fahren noch ziemlich viele alte Straßenbahnen. Die, mit denen ich gut fahren könnte, fahren leider nicht da hin, wo ich hin will. Hilfe ist auch ein Banancespiel. Ich weiß nicht wie oft, aber auf meine Bitte um Hilfe bekomme ich neben anderen dummen Sprüchen oft zu hören, derjenige bräuchte selber Hilfe. Solche Typen sind A....löcher, aber was soll ich machen.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      xyz schrieb:

      hat sich deine schilderung vermutlich in der ersten zeit der anlauf- und beratungsstellen zugetragen.?



      Ja das war Mitte 2012. Ich glaube sogar das ich der 8. oder 9. Antragsteller war. Zu dem Zeitpunkt war

      Herr Rohde allein. Jetzt sind sie -glaube ich-zu dritt. Allerdings werden hier in Hamburg-Wandsbeck

      die Dinge sehr menschlich, schnell und Antragsnah entschieden. Das weiß ich von anderen, mit denen

      ich in Kontakt stehe, die auch bereits ihre Zahlungen bekommen haben.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins

      xyz schrieb:

      hat sich deine schilderung vermutlich in der ersten zeit der anlauf- und beratungsstellen zugetragen.?

      xyz schrieb:

      hat sich deine schilderung vermutlich in der ersten zeit der anlauf- und beratungsstellen zugetragen.?



      Ja das war Mitte 2012. Ich glaube sogar das ich der 8. oder 9. Antragsteller war. Zu dem Zeitpunkt war

      Herr Rohde allein. Jetzt sind sie -glaube ich-zu dritt. Allerdings werden hier in Hamburg-Wandsbeck

      die Dinge sehr menschlich, schnell und Antragsnah entschieden. Das weiß ich von anderen, mit denen

      ich in Kontakt stehe, die auch bereits ihre Zahlungen bekommen haben.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      @kliv, ich will nicht behaupten, dass der schaffner besonders freundlich war. schlieißlich habe ich erst einmal den betrieb aufgehalten und mal locker für eine zeitverzögerung gesorgt. nun, und als rollifahrer habe ich immer eine begleitperson im ÖPNV, da fallen relativ selten dumme sprüche. und wenn doch...dafür hab' ich zwei ohren...rechts rein - links raus. probiers mal, soll helfen :D
      Was sollen solche Rechenbeispiele???
      Die Rentenersatzleistung beinhaltet im Grunde genommen auch den damaligen Arbeitslohn, sie geben es nur nicht offiziell zu, damit nicht der Eindruck erweckt wird, dass man in den Erziehungsheimen ausgebeutet wurde und diese Heime nicht einmal im Ansatz pädagogisch sinnvoll waren.
      Ich finde es aber wenig solidarisch mit den Ehemaligen der Säuglings-und Kinderheimen, denn am Ende sollte man sich doch fragen was wirklich traumatischer war und zu eklatanten Entwicklungsstörungen führte.

      Zum VeH selber bleibt zu bemerken, dass dieser aber auch nichts getan hat, was in irgend einer Form damals bei der Aufarbeitung geholfen hätte. Die damalige Milliardenforderung des Rechtsanwaltes Witti war grober Unfug und es bleibt fraglich ob diese Summe tatsächlich für die Ehemaligen so gefordert wurde oder ob es diesem Rechtsanwalt lediglich um seinen Anteil ging.

      Ich bin sicherlich nicht damit einverstanden wie alles so gekommen ist, aber habe es immer schon bedauert, dass die damalige Heimerziehung fast ausschließlich auf den monetären Aspekt reduziert wurde und alles Andere in der Versenkung verschwunden ist.

      Ein VeH sollte sich darauf konzentrieren was seine Mitglieder wollen und nicht ausschließlich die eigenen Ansichten vertreten, einige Wenige die es aber geschafft haben Viele aus diesem Verein rauszuekeln, weil sie sich nicht so verhielten wie es für die Wenigen opportun war.
      Mensch- das ist ja alles so von gestern, da wird ja tatsächlich so getan, als wenn sich die Erde nicht weiter gedreht hätte, man darf gespannt sein ....oder auch nicht...gähn....wie viele Jahrzehnte sie das immer wieder so in dieser Art und Weise bringen werden.
      Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!

      Ein für mich noch zu schön klingender Satz, der nicht einmal annähernd das beschreibt,
      was Kinder und Jugendliche in den Heimen erleiden mussten.
      Die meisten wurden für immer zum Schweigen gebracht,
      so dass diese Fonds eher von denen in Anspruch genommen werden,
      die lieber den anderen seine "Unfähigkeit" vorwerfen,
      weil sie es ja trotzdem schafften im Leben ihren Platz zu finden.
      Will oder kann man nicht begreifen, wie wenige diesen Platz erreichten.
      Diese Selbstgerechtigkeit, gepaart mit lebenslanger Demut vor Staat und Kirche,
      hat verhindert was möglich gewesen wäre, eine wirkliche Aufklärung dieser Verbrechen.

      Nicht die Forderung eines Herrn Witti gilt es hier anzuprangern,
      sondern wie es sein kann dass hier finanziell gut gestellte Ehemalige diese Fonds nutzten,
      um dann den zerstörten Lebensbiografien einen Unwillen zu unterstellen.
      Euch kann man nur zu eurem Platz in dieser "Gesellschaft" gratulieren,
      doch die, die ihr Leben ließen, die, die heute noch nicht ihre Stimme fanden,
      werden euch zu Recht verachten, ohne euch das zu wünschen,
      was sie selbst heute noch jeden Tag ertragen.

      xyz schrieb:

      @kliv, ich will nicht behaupten, dass der schaffner besonders freundlich war. schlieißlich habe ich erst einmal den betrieb aufgehalten und mal locker für eine zeitverzögerung gesorgt. nun, und als rollifahrer habe ich immer eine begleitperson im ÖPNV, da fallen relativ selten dumme sprüche. und wenn doch...dafür hab' ich zwei ohren...rechts rein - links raus. probiers mal, soll helfen :D
      Ich bin nicht immer in Begleitung und Opa kliv ist ja im Moment auch indisponiert. Der Tip mit den Ohren ist schon klasse, hat aber den Nachteil, dass man auch dann strandet, wenn man auf Durchzug schaltet. ;)
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
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      Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!

      .
      Geschätzte Werteschöpfung und Profitmaximalisierung unserer damaligen unfreiwilligen Arbeit für Kirche, Staat und Industrie während unseres Eingesperrtseins in ihren Anstalten und totalen Institutionen.

      Moderne Sklaverei („Arbeitsausbeutung“) im Nachkriegsdeutschland von der die Nutznießer in Milliardenhöhe profitierten.


      Martini schrieb:


      Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!

      Bezüglich der Bundesrepublik Deutschland !

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      Unter Zugrundelegung eines Hilfsarbeiterstundenlohnes (1965) von

      3,91 DM

      gelangt man auf einen Jahresbruttolohn von
      18.768,00 DM

      abzüglich 38 % Steuern und Sozialabgaben = Jahresnettolohn
      11.636,00 DM

      Gehen wir auf eine untere Grenze, machen uns die Berechnungen einfach und legen einen Jahresnettolohn von 10.000,00 DM zu Grunde.

      Weiter geht’s:

      Seriöse Schätzungen gehen aus von 800.000 bis 1.000.000 Heimkinder der Jahre 1949 - 1975 aus.

      Für unsere Berechnungen nehmen wir auch hier den unteren Wert von 800.000 Heimkindern und gehen davon aus, dass diese im Durchschnitt 1 Jahr gearbeitet haben.

      Weiter geht es mit den Berechnungen:

      800.000 Heimkinder x 10.000 DM Jahresnettolohn = 8.000.000.000 DM (in Worten: acht Milliarden DM)

      Da Kirchen, Institutionen, Staat und Industrie uns diese Löhne nie ausgezahlt haben, berechnen wir einen Zinssatz von 6% und eine mittlere Laufzeit von 50 Jahren und kommen so zu dem Betrag von


      147.361.234.199,93 DM oder – wieder großzügig gerechnet – 73.500.000.000 Euro.

      Das also ist die Summe, die uns geschuldet ist.

      Wenn wir diese Summe jetzt mal auf 800.000 ehemalige Heimkinder zurückrechnen, kann man leicht ersehen, dass jedem – JEDEM – Heimkind eine Summe von
      91.875 Euro mindestens zusteht!

      Das deckt noch keine Vergewaltigungen, keine zerbrochenen Biografien, keine lebenslangen Pein, keine erzwungene Frührente, keine verminderten Berufschancen ab. Es ist lediglich das Geld, was Kirchen, Staat und Industrie uns SCHULDEN!

      Zum Vergleich: in ihren Fonds eingezahlt haben sie 120.000.000 Euro. Sofort abgezogen haben sie 20.000.000 für die Anlauf- und Beratungsstellen, ergibt 100.000.000 Euro.

      Würden sich tatsächlich die 800.000 Ehemaligen melden, die Anrecht auf diesen Fonds haben, ergäbe dies einen Betrag von
      125,00 Euro pro Überlebenden ihrer Höllen.

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      Veröffentlicht am 16. Mai. 2014

      QUELLE dieser Veröffentlichung: Vereinswebseite des Verein ehemaliger Heimkinder e.V. @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()