Wieso fehlt es uns am Verständnis für andere?

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      ninguno schrieb:

      Wir haben uns von der sozialen Marktwirtschaft so weit entfernt, wie von der Märchenwelt unserer Kindheit. Der Ausdruck Raubtier Kapitalismus trifft es auf den Punkt und daran werden wir Früher oder Später kaputt gehen.


      So lange Marktwirtschaft gewählt wird, wird sich auch nichts ändern. Weder bei den Verhältnissen, die sich eher weiter zum negativen ändern werden, noch bei dem fehlenden Verständnis. Wenn sich die Bedingungen permanent dahingehend ändern und sich jeder von jedem immer weiter ein Stück mehr entfernt, wird es auch kein Verständnis geben können, denn das setzt voraus, dass man die Menschen versteht. Verständnis hat aber mit nahezu gleichen Erlebnisaufnahmen und Gefühlen zu tun, mit Erziehung und ähnlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Wird da schon früh viel zerstört, wird das Folgen haben. Wenn diese Entwicklungsmöglichkeiten jedoch so unterschiedlich waren, muss man sich nicht wundern, wenn die Menschen beginnen, aneinander vorbei zu leben, was zur Folge hat, dass man den Anderen zwar wahrnimmt, ihn aber nicht verstehen kann, weil man nicht weiß, wie fühlt und denkt er, es sei denn, es beginnt ein intensiver Austausch, der von beiden Seiten gewünscht ist. Wenn sich jeder jedoch etwas Anderes wünscht, führt das auch zu unterschiedlichsten Ansprüchen und Erlebnissen. Meinem Verständnis zufolge waren es immer nur gemeinsam gemachte Erfahrungen und hier finden wir nur begrenzt jene, die aus unserem früheren Leben das verstehen, was sie verband. Es gibt einen gemeinsamen Nenner, der manche sich hier verstehen läßt. Sicherlich spielt auch Sympathie eine Rolle, doch Je mehr jede/r andere Entwicklungen nehm/en, desto weiter entfernen sich zwangsläufig Menschen voneinander. Irgendwie ist das eine Art Gesetzmäigkeit und scheint zur Evolution zu gehören. 8|:

      Heute reduziert sich tatsächlich vieles darauf, wie und was man konsumiert. Wenn bspw. jeder etwas Anderes konsumiert, beispielsweise Medien, wird auch jeder einen anderen Blickwinkel auf eine bestimmte Sache bekommen. Es beginnt also ein differentes Bild einer Sache/von Sachen zu entstehen und je deutlicher sich diese Betrachtungsweisen unterscheiden, desto weniger gemeinsames Verständnis wird auf Dauer entstehen, denn zunächst einmal nimmt jeder erst subjektiv und dann eventuell später auch objektiv wahr. Manch einer lebt nur davon, subjektiv zu denken. Andere legen mehr Wert auf objektive Betrachtungen und solche Mißverhältnisse entfremden Menschen. Wo soll da Verständnis entstehen können?

      Nun habe ich mich doch noch verplauscht und will doch eigentlich an die Natur. Mal sehen, ob man das verstehen kann, wenn man einfach mal Ruhe haben will. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „HermannG“ ()

      Mancher meint, er wäre objektiv,
      weil er mit seinem rechten und linken Auge das selbe sieht

      unbekannt


      Der Mangel an Einfühlungsvermögen ist wohl die größte Geisel der Menschheit,
      wie sonst kann ein Drittel der Menschen auf Kosten der anderen zwei Drittel leben.
      Man kann sich doch nicht wirklich einreden, es wäre gut so wie es ist
      und man würde an diesen mit zu verantwortenden Umständen nichts ändern können.
      Aber Verantwortung gibt man ja mit der Wahl oder Nichtwahl seiner Vertreter ab
      und während diese den Wählerwunsch minimieren, sie den Gewinn ihrer wahren "Herren" maximieren.
      Dafür treibt man trotz des ganzen "Fortschritts" die Menschen im Hamsterrad der "Möglichkeiten",
      weil er gehetzt von diesen Möglichkeiten, diesem Wahnsinn von "Selbstverwirklichung",
      seinen Nachbarn erst wahrnimmt wenn er frecher weise schon anfängt zu stinken.

      So bleibt ein Unverständnis für das Verständnis all der Ungerechtigkeit um uns,
      für das Ausblenden und Verleugnen der veränderbaren Zustände.
      Der Mensch ist das einzig Lebewesen auf der Erde das Lügen kann,
      was wohl erklärt weshalb es uns am Verständnis fehlt.
      Nicht nur, dass er zu Lügen imstande ist, er ist sogar imstande, sich selbst zu betrügen, in dem er jeden Tag Wahrheit leugnet und noch mehr, sich selbst zu beweihräuchern. Auch davon gibt es viele Menschen. Andere wiederum neigen zu histrionischem Getue und narzistischem Gehabe, womit gemeint ist, dass sie nicht nur alles schönreden, sondern auch zu Größenwahn neigen und denken, wenn sie sich mit Macht ein Stück vom Kuchen holen, um nicht selbst zurückzubleiben, gehören sie zu den Siegern. Jeder kämpft mit seinen Möglichkeiten um nicht unterzugehen. Das kostet Kraft und Zeit.

      Ich denke, es sind vorwiegend Ängste, plötzlich durch "zu viel Empathievermögen" zu viel Verantwortung tragen zu müssen, übersetzt, "selbst nicht allzu viel an einen herankommen zu lassen". Ratschläge wie diese höre ich des Öfteren.

      Eine Gesellschaftsordnung, die vorwiegend auf der Grundlage basiert, wem die Produktivmittel gehören, dem gehört die Macht, von der kannst du nicht allzuviel erwarten. Bei vielen geht es doch längst immer mehr um ein sich selbst nicht aufgeben dürfen, denn so sie es tun, hat auch das Folgen, will sagen, wenn du selbst mit dir genug zu tun hast, nicht mal mit deinen eigenen Problemen richtig klarkommst, wie soll und kann man dann noch für jene anderer zuständig sein können, wenn die tägliche Überforderung dir weder die Zeit läßt, noch die Nerven, sich entsprechend zu engagieren? Klar, ich kann spenden, um "meine (Mit)Schuld" zu begleichen, als Akt der Solidarität quasi mit jenen, die zu wenig haben. Auch ein Akt der Güte, aber ist es damit getan?

      Die soziale Marktwirtschaft ist seit 20 Jahren abgewirtschaftet. Inzwischen haben wir fast schon Tendenzen zum Manchester Kapitalismus und in einer solchen Wirtschaftsordnung dominieren mehr und mehr Überlebenskämpfe. Vorweg finden wir landauf, landab Entsolidarisierungen in jeder Hinsicht. Der Rückzug ins Private dominiert, eben, weil Menschen teilweise sogar entwurzelt sind und wer bspw. ständig in seinem Leben Wanderungsbewegungen vor und hinter sich hat, dem wirst du nicht wirklich noch in seinem begrenzten "Hamsterrad der Möglichkeiten" Dinge abverlangen, die er nicht erfüllen kann.

      Verantwortung tragen wir dennoch alle in dieser oder jener Art und Weise und wenn ich mich an meinen jüngsten Besuch in der Frankfurter Innenstadt umsehe, wie uns dort die Bürotürme der Finanzmetropole angrinsen, dann weiß ich es mehr als genug, wie sehr wir uns von einer solidarischen Gesellschaft entfremdet haben. Die einen schwimmen im Geld, die anderen leben am unteren Ende der Skala. Das war Anfang der 90-iger noch etwas anders. Da wurden Menschen in Arbeitsämtern als Kunden bezeichnet. Heute zieht man dort eine Nummer und ist ein Teil von vielen anonymen Nummern, für die sich nicht wirklich jemand interessiert, es sei denn, sie lassen sich ohne Ende für ein Apfel und ein Ei ausbeuten. Was zählt, ist Gewinnmaximierung und Rendite. Das ist die größte Geißel der Menschheit, nicht das zu geringe Einfühlungsvermögen, denke ich und wenn der Mensch bei der Mehrung von Kapital hinderlich ist, kommt er unter de Räder, es sei denn, er kämpft für seine Rechte.

      Nein, lieber Freund, Verständnis bekommst du erst wirklich, wenn du die Schuhe des Anderen getragen hast und eigentlich leben wir in einer Welt, in der man so vieles nicht (er)tragen kann und so viel Schmerzen kann man sich gar nicht selbst zufügen, um all die Verständnislosigkeit, all die Lügen in der Politik, der Wirtschaft, ertragen zu können, zu kompensieren. Wie viele da noch ganz andere Gedanken in sich tragen, muss man sich nicht fragen. Manche suchen dann nur noch ihre Ruhe.

      Axel

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „HermannG“ ()

      Alles richtig und trotzdem:
      ist das Leben und die Zusammenhänge mehr und mir fällt dazu das Lied von Grönemeyer ein und die Zeile die ich meine, sollte bei aller Kritik doch nicht vergessen werden:

      Mensch

      Und der Mensch heißt Mensch
      Weil er irrt und weil er kämpft
      Und weil er hofft und liebt,
      Weil er mitfühlt und vergibt...................

      auch das ist Mensch
      Benutzer-Avatarbild

      Beitrag von „idefix“ ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
      Um so wichtiger ist es doch, dass dann andere die Wahrheit benennen, wenn sie uns doch nur belügen und so tun, als wenn sie den Stein der Weisen gefressen hätten. Sie, die von einer Legislaturperiode in die nächste zu kommen gedenken.

      Verständnis haben mit bspw. solchen abartigen Lebens- und Arbeitsbedingungen, -verhältnissen, wie sie derzeit gerade in einem angeblich kommunistischen Land anzutreffen sind, da müßte mir doch ein Stein im Herz wachsen, um so etwas zu akzeptieren, zu lesen, was ich gerade in Wirtschaftsmeldungen habe lesen müssen. Angeblich soll derzeit 1 Prozent der dort lebenden Bevölkerung über ein Drittel des Gesamtvermögens verfügen, wärend dessen 25 Prozent der Bevölkerung gerade einmal über 1 Prozent des Volksvermögens verfügt.

      So schön das alles auch aussieht, die Schönheiten auf der einen Seite werden alle durch Menschen bezahlt, die sogar ihr Leben dafür geben müssen, um all die Wunderscheinwelten erleben zu dürfen, die Tausende und Abertausende bitter bezahlen müssen. Solche und ähnliche Ungleichheiten haben wir überall auf dem Erdboden und wenn ich das je akzeptieren sollte, müßte ich innerlich tot sein und manchmal wünschte man sich das auch schon.

      Dabei sind doch schon Millionen in der Vergangenheit gestorben, um die Verhältnisse zu ändern, aber wir hingegen nehmen alles mit unserer grenzenlosen Toleranz hin. Man kann auch sagen, wir sind unfähig dazu, weil es uns an Mut mangelt und wir feige sind, solche Ungerechtigkeiten hinzunehmen. Wir schaffen uns unsere Konsumtempel und füllen damit unsere inere Leere. In vorderasiatischen Ländern gibt es Menschen, die meinen, dass die westliche Welt ihre Religion zum Teufel geschickt hätte und sie diese durch den Commerz und Konsum ersetzt hätte, quasi von dort aus alles Böse ausginge, weil nur der Commerz das Geschehen auf dem Erdball die Menschen diktiert.

      Verständnis haben für alles und jeden ist nicht jedem gegeben. Selbst Jesus Christus hatte nicht einmal das akzeptieren können in seinem geliebten Land, zu sehen, wie Manche ihren Reichtum auf Kosten Anderer mehrten. Er prangerte das öffentlich an und er erntete die bitteren Früchte am Kreuze. Woher kommt der Spruch wohl, "es ist schon ein Kreuz"? Kann damit nur gemeint sein, dass es schwer ist, etwas akzeptieren zu müssen, was man nicht ändern kann, weil die Mächtigen groß sind und man selbst doch so klein? 8|:

      Nein, Idefix, ich werde dafür kein Verständnis aufbringen, dass die Wirtschaft so funktionieren muß und dass es auch schon anders geht, beweist man in manchen Gebieten heute schon. Natürlich nicht in China, von wo du gerade zurückkehrtest.

      Vielen Dank übrigens dafür, dass die mir eine Weltreise spendieren würdest wollen. Mich würde wohl nur noch mehr aufregen, wenn ich solche Zustände real erleben soll, wie in China und Brasilien. Wobei Rio de Janeiro auch nicht zu verachten wäre.

      Als ich noch im Heim war, träumte ich immer von solchen Reisen, wenn ich nachts sehnsüchtig aus dem Fenster schaute. Später machte ich so einige und träume trotz allem noch immer von einer besseren Welt.

      Das Letzte, was uns bleibt, sind unsere Träume. Das Böse ist das Reale um uns herum. Derzeit mehren sich kriegerische Auseinandersetzungen wohl bald überall. Vieles kann man verstehen, weswegen das so ist, wenn man sich mit komplexen Dingen befaßt, weiß man auch, wo die Ursachen dafür liegen, wer Verursacher ist, wer Geschädigter. Es ist das alte Lied von gut und böse....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „HermannG“ ()

      HermannG schrieb:

      In vorderasiatischen Ländern gibt es Menschen, die meinen, dass die westliche Welt ihre Religion zum Teufel geschickt hätte und sie diese durch den Commerz und Konsum ersetzt hätte, quasi von dort aus alles Böse ausginge, weil nur der Commerz das Geschehen auf dem Erdball die Menschen diktiert.

      Womit sie garnicht so Unrecht haben.
      Ich weiss nicht. Das ist mir zu klischeehaft und zu einfach abgetan.

      Commerz ist ja nicht gleich Böse. Ohne den Commerz würden

      wir immer noch Muscheln tauschen und da ist auch derjenige eher

      ein Krösus der tiefer tauchen kann.

      Und wenn wir die Religionen als Sekundärkulturgut betrachteten,

      wäre sie sicherlich immer noch überbewertet. Aber immerhin ist

      der Glaube-an wen auch immer-ebenfalls eine Therapieform, die

      Seeligkeit gibt es nur wenn man lebt, danach ist Stille-eine Ewigkeit lang
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      Nun ich muss euch sagen,das wir das alles hinter uns haben.Der Komonismus ,das Allheilmittel, das alles gleich macht,ist doch gescheitert.Sie,die Allheilsbringer gibt es in der Westlichen Welt nicht mehr.Was könnten wir noch für eine Gesellschaft aufbauen? Ich bin der Überzeugung,das es die heutige Gesellschaft die beste ist.Ich würde es mir auch wünschen,das der Raubtierkapitalismus Fesseln angelegt werden.Auch ist das,was der EZB zur Zeit macht,woh gewisse EU Staaten noch am Abgrund schlingern gerade nicht förderlich.Wenn sich Griechenland nicht weiter erholt,kann es zu einen Kresch kommen.Das wäre für uns allen nicht Förderlich.
      Nein, förderlich wäre es sicherlich wohl nicht. Aber ein Grund für einen Neuanfang und der Beweis dafür, das die Euro-Skeptiker vor Jahrzehnten schon richtig rechnen konnten. Ohne rosarote Brille und Scheuklappen.
      Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende -ist oft meine Devise.

      Was die Euro-Skeptiker betrifft; da gibt es u.a. ja wenigstens eine deutsche Partei die das Euro-Desaster deutlich zur Sprache bringt. Ist es nicht erstaunlich wie schnell diese Partei nun nach Rechts geschoben wird?? Hat man Angst das sie noch mehr Wahl-Prozente bekommen und den jetzigen Oberen kräftiger Gegenwind ins Gesicht bläst? Ich wünsche mir das ein Hurrikan daraus wird!

      Krumi

      Wieso fehlt es uns am Verständnis für andere?

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      Ich kenne die Person, die sich als „Robby“ / „Robert“ »fallen leave« a.k.a. »motherbored« ausgibt, nicht; er gehört nicht zu meinem Freundeskreis oder Bekanntenkreis !! – Und ich habe auch in der Vergangenheit kaum etwas mit ihm zu tun gehabt. – Er ist mir nur einmal ganz, ganz kurz forumsbezüglich über den Weg gelaufen, d.h. er ist mir über den Weg gelaufen, nicht ich ihm.

      Am Dienstag, 7. Januar 2014, um 23:54 Uhr (MEZ), schreibt Boardnutzer »fallen leave« – in seinem vierten Beitrag überhaupt im HEIMKINDER-FORUM.DE unter diesem Boardnutzer-Namen »fallen leave« – , aus blauem Himmel, abgezielt auf meine Person @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/17154-Der-2-Weltkrieg-ein-großer-Segen-für-Deutschland-als-Nation/?postID=423418#post423418 ( chronologisch im achtzehnten Beitrag in diesem Thread ) :

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      Nichts besonderes

      Jan 7th 2014

      Die einen verstehen ihn oder glauben / wollen ihn verstehen den anderen geht er (sofern vorhanden) auf den S....enkel. Mittlerweile verstärkt sich mein Verlangen nach einem Forum ohne DAS HEIMKIND.
      Kann es sein dass dieses ehemalige Heimkind gleich mehrfach hier registriert ist ? Oder ist es nur Zufall das ein User mit den gleichen Initialen gerne Fragen für eine Studienarbeit (anderer Thread) beantworten möchte ?

      Mich nervt dieses millionenfach vorgetragene Selbstmitleid nur noch. Vor allem wenn die Nationalität gewechselt wird wie es gerade passt .... mal kann er perfekt Deutsch .... zehn Minuten später und ein Forum weiter ist es das Alter und die fehlende regelmäßige Nutzung der deutschen Spache mit der Bitte um Verständnis. Gepaart mit der persönlichen Paranoia und fehlender technischer Kenntnis im Umgang mit bestimmten Teilen des Internets hält sich mein Verständnis für diesen Einzelkämpfer (auch unter Berücksichtigung der positivien Informationen) in überschaubaren Grenzen. Mit knapp 70 sollten andere Dinge Priorität haben als der innere Haß auf Dinge die 50 oder mehr Jahre zurück liegen.

      .


      Alle vorhergehenden Beiträge und alle darauffolgenden Beiträge von »fallen leave« hier in unserem HEIMKINDER-FORUM.DE ( bisher insgesamt 21 ) sind hier indexiert @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/SearchResult/10600/?highlight ( Man muss aber im Forum angemeldet sein um Zugriff auf dieses Index zu haben ! ).

      Seine E-mail-Adresse ist mir zwar bekannt, aber ich korrespondiere nicht mit ihm, noch kommuniziere ich mit ihm auf irgend eine andere Weise. – In anderen Worten: ICH HABE ÜBERHAUPT NICHTS MIT IHM ZU TUN !!
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Ich habe mir vielleicht 2 x diesen damals total aus dem Ruder gelaufenen Thread durchgelesen und bin auch heute erstaunt, wie schnell wir uns Urteile erlaubt haben, ohne den Gegenüber je ernsthaft kennengelernt zu haben und wie Mandolinchen vor Jahren einmal schrieb, dass man erst mit den Schuhen jener gegangen sein müßte, die man abkanzelt, um sie/ihn besser zu verstehen. Doch das verstehen wir nicht und machten so lange und oft weiter bis der Krug zerbrach und Kitt knapp wurde. Das Ende war oft immer vorhersehbar.

      Kann es nicht auch sein, dass möglicherweise eingefordertes Verständnis ein Gegenüber total überfordern kann? Kann es sein, dass die Eine/der Andere eben doch nur einen, und das meine ich ueberhaupt nicht wertend, beschränkten Horizont hat/haben kann, weil ihr/ihm die Bedingungen fehlten, keinen weiteren zu bekommen? Und, sind nun jene deshalb gleich weniger Wert? Wer sind wir überhaupt, dass wir solche Fragen stellen?

      Was ist nun mit Menschen, die genau das nicht in dem Maße geben können oder auch nicht bereit sind - aus welchen Gründen auch immer - Verständnis zu geben? Sind die nun deshalb schlecht oder empathielos, weil sie möglicherweise rational an Vieles herangehen? Wurden nicht auch jene schon deshalb verurteilt, weil sie versuchen, das um sie herum Geschehen zu analysieren, weil sie erst Ruhe finden können, wenn sie ihm auf den Grund gekommen sind?

      "No one can carry the weight of the world". Diese Textzeile der US amerikan. Indie-Rockband R.E.M. die sich 2013 aufgelöst hatte, sagt genau das, dass all dieses Verständnis haben für alles und jeden überfordert schlichtweg Menschen. Menschen aber müssen behutsam sein mit dem, was sie erwarten und dürfen nicht erwarten, dass man ihrem Wege folgt, nur weil man sich für den moralisch Besseren hält. In so einer Zeit aber leben wir gerade, in der einer von Utopisten, in einer der Weltverbesserer, die ihren Kampf zu führen bereit sind gegen alles und jeden, der ihnen nicht folgt.

      Axel
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Leser“ ()

      Ist der Mangel an Verständnis nicht das Thema unserer Zeit?
      Der Blick ins eigene Land lässt mich nicht daran Zweifeln, dass die Art unseres Zusammenlebens sich ändert.
      Dass die schon vorgenommenen Änderungen zu Spaltung und Unverständnis führen, war beabsichtigt. Die Menschheit scheitert nach wie vor am kleinsten gemeinsamen Nenner, der gegenseitigen Anerkennung ihres Mensch Seins.

      Neu

      Mein Datenkontingent ist zwar erschöpft u der Akku auch gleich, daher muss ich mich kurzfassen. Im Wesentlichen, @johann.berger1954 ist es nicht dieser Mangel, sondern der elitärer Kreise, nicht verstanden zu haben, wohin es führt, wenn man die Welt nötigt, ihr zu folgen. Das geht so eine Weile gut, doch irgendwann rebelliert sie. In DE funktioniert es noch, in der EU schon nicht mehr und ein Blick auf den Globus verrät, mit Verständnis allein rettet die Welt niemand mehr.

      Auch ich glaube, dass die gesellschaftliche Spaltung gewollt ist. Überall. Man schaue hin, wohin man will. Der klassische Kampf arm gegen reich, gut und böse. Alt gegen jung. Das sieht man an den aktuellen Freitagsdemonstrationen Jugendlicher Schulschwänzerinnen fürs Klima gut, querbeet verläuft der Riss durch die Schichten und kein Erlöser oder Erlöserin in Sicht. Man mag sich vorstellen wohin es führt. Allein die Vorsicht mahnt, gedachtes nicht zu posten.
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel