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      Thüringen will die Frist für Entschädigungen von DDR-Heimkindern deutlich begrenzen.

      Einen entsprechenden Vorschlag will Sozialministerin Heike Taubert (SPD) am Dienstag bei einem Gespräch zwischen dem Bund und den Ostländern einbringen. Demnach sollten dieses Jahr noch Anmeldungen aufgenommen und im Nachgang abgearbeitet werden, sagte Taubert dem Radiosender MDR Info am Montag. Bisher gelte die Frist bis Mitte 2016. Der Hilfsfonds war im Juli 2012 gestartet und mit 40 Millionen Euro ausgestattet worden. Taubert bestätigte, dass der Bedarf deutlich höher sei. „Wir haben jetzt Prognosen von 160 bis über 200 Millionen Euro


      focus.de/regional/erfurt/sozia…begrenzen_id_3637421.html

      Also Leute Anträge sofort stellen und wenn es nur in schriftlicher Form mit Rückschein möglich ist. Dazu rate ich übrigens jedem. Anträge per Einschreiben mit Rückschein zu stellen.

      Aiken
      Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Darum wird dieses Blatt allein uns immer wieder fehlen.
      Eric
      Ehemalige Heimkinder aus der DDR können auch weiter auf eine Entschädigung für erlittene Spätfolgen hoffen. Der Hilfsfonds wird deutlich aufgestockt. Sie sollten sich aber beeilen, denn die Anmeldefrist endet noch in diesem Jahr.




      Berlin.

      Der Bund und die ostdeutschen Länder stellen deutlich mehr Geld für die Entschädigung ehemaliger DDR-Heimkinder bereit. Der 40-Millionen-Euro-Hilfsfonds solle auf rund 200 Millionen Euro aufgestockt werden, kündigte Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, am Dienstag nach einer Sitzung von Bund- und Ländervertretern an.

      Auf eine vom Bund vorgeschlagene pauschale Entschädigung konnten sich Bund und Länder nicht einigen. Wer Geld aus dem Fonds erhalten wolle, müsse dies spätestens bis zum 30. September 2014 anmelden. Diese Frist solle den Ländern mehr Planungssicherheit geben, sagte Kleindiek. Diese teilen sich die Kosten mit dem Bund.


      mz-web.de/politik/hilfsfonds-w…er,20642162,26343926.html
      Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Darum wird dieses Blatt allein uns immer wieder fehlen.
      Eric



      Seit 2012 bereits 3.500 Anträge genehmigt

      Einen detaillierten Antrag könnten Betroffene auch nach dem 30. September stellen. Möglicherweise würden sich die Anforderungen an die Anträge noch ändern. Der Bund werde prüfen, ob Betroffene ihre Ansprüche detaillierter begründen sollen, um das Antragsverfahren „besser handhabbar“ zu gestalten. Eine Kürzung der Leistungen sei aber nicht vorgesehen. Laut Kleindiek wurden seit dem Start des Fonds im Jahr 2012 bereits 3500 Anträge genehmigt. Weitere 10 000 Anträge seien in Bearbeitung. Der Fonds ist inzwischen ausgeschöpft. Ehemalige Heimkinder, die Spätfolgen nachweisen können, bekommen Geld für Beratungen, Therapien, Rentenersatzleistungen oder als Ausgleich für soziale Notlagen. Die Hilfen in sozialen Notlagen - dazu gehört auch Geld für Konsumgüter - machen demnach mit 75 Prozent den Großteil aus. Bisher haben mehr Betroffene als vorher erwartet Anträge gestellt.

      In der DDR gab es nach Schätzungen rund 400 000 Heimkinder, doch nicht alle haben in Heimen Unrecht erlitten. Für die rund 800 000 ehemaligen Heimkinder aus den alten Bundesländern wurde Anfang 2012 ein 120 Millionen Euro umfassender Fonds eingerichtet.


      (dpa)


      mz-web.de/politik/hilfsfonds-w…er,20642162,26343926.html
      Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Darum wird dieses Blatt allein uns immer wieder fehlen.
      Eric
      rbb-online.de/politik/beitrag/…nds-wird-aufgestockt.html

      Anträge sollten also jetzt sofort gestellt werden. Mich läßt das seltsame Gefühl nicht los, das man absichtlich die Zeit bis 2016 verkürzen wollte. Die Anlaufstellen werden jetzt haltlos überfordert sein.
      Will man nichts mehr von den EH hören und sehen?
      Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Darum wird dieses Blatt allein uns immer wieder fehlen.
      Eric

      Aiken schrieb:

      rbb-online.de/politik/beitrag/…nds-wird-aufgestockt.html

      Anträge sollten also jetzt sofort gestellt werden. Mich läßt das seltsame Gefühl nicht los, das man absichtlich die Zeit bis 2016 verkürzen wollte. Die Anlaufstellen werden jetzt haltlos überfordert sein.
      Will man nichts mehr von den EH hören und sehen?



      ich vermute, es handelt sich hierbei um den taschrechner-spielertrick: verkürzung der wartezeit = weniger betroffene melden sich, weil die geizigen geldgeber darauf hoffen, dass in diesen verbleibenden wenigen monaten nicht alle betroffenen erreicht werden können.
      um so wichtiger wäre es, mit breit angelegten aufrufen die betroffenen mobil zu machen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „xyz“ ()

      Liebe MitstreiterInnen, liebe Kolleginnen und Kollegen,
      mir sind gerade die wesentlichen Punkte der Ergebnisse des heutigen
      Treffens der Fachminister des Bundes und der neuen Länder zur Frage der
      Fortsetzung des Fonds Heimerziehung Ost von einem Pressevertreter
      mitgeteilt worden (also nur mittelbar und deshalb mit einem kleinen
      Vorbehalt versehen):

      1. Der Fonds Heimerziehung OST wird aufgestockt auf 200 Millionen €.

      2. Die Pauschalen sind vom Tisch.

      3. Es bleibt bei den Sachleistungen bis zu 10.000 €.

      4. Es wird eine Anmeldefrist eingeführt bis zum 30.9.14.

      Unklar ist, was mit einem Hinweis gemeint sein könnte, dass die
      Anforderungen an die Darlegung der Betroffenen überprüft werden sollte.
      Hier gilt es, das, was gemeint sein könnte, genauer zu erfragen.

      Unter dem Strich: Es hat sich - so meine ich - gelohnt, mit viel Einsatz
      die Forderungen der Betroffenen, die im Fonds Heimerziehung Ost noch
      nicht zum Zuge gekommen sind, vehement öffentlich vorzutragen. Die
      Anmeldefrist ist sicherlich ein Problem für Betroffene, die es schwer
      haben, das Thema der erleben Heimerziehung überhaupt wieder aufzunehmen
      und anderen mitzuteilen. Wir sollten überlegen, ob wir gemeinsam eine
      "Meld-dich-an-Kampagne" starten, die die Chancen verbessert, dass sich
      viele beim Fonds wenigstens mal gemeldet haben (bis zum 30.9.).

      Mit aktuell zufriedenen Gefühlen
      grüßt
      P. Schruth



      Wir sollten überlegen, ob wir gemeinsam eine
      "Meld-dich-an-Kampagne" starten, die die Chancen verbessert, dass sich
      viele beim Fonds wenigstens mal gemeldet haben (bis zum 30.9.).


      Ja es wird im wahrsten Sinne des Wortes auf Antragszeit gespielt. Die Heimkinder werden in Deutschland langsam zu lästig ? Warum nimmt man sich nicht mehr Zeit,wie vorgesehen ?
      Heimkinder West bis Dezember2014
      Heimkinder Ost bis 2016,wie vorgesehen?

      Leute stelle Eure Anträge möglichst schon gestern und wie gesagt, Paßport darf bei nur schriftlichen Anträgen nicht fehlen.
      Paßport kopieren. beilegen.
      Eure Rentenbescheide kopieren. leilegen
      Anträge stellen und zwar per Einschreiben und Rückschein !! Möglichst schon gestern.
      Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Darum wird dieses Blatt allein uns immer wieder fehlen.
      Eric

      Kürzungen beim Opferfonds

      Haushaltsausschuss -
      21.05.2014



      Berlin: (hib/MIK) Der Haushaltsausschuss hat am Mittwoch bei den
      Beratungen des Etats 2014 des Bundesministeriums für Arbeit und
      Sozialordnung auf Antrag der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD die
      Zuweisungen an den Fonds für Opfer und Heimerziehung um 19,5 Millionen
      Euro auf 500.000 Euro gekürzt. Grund für die Kürzung ist, dass die
      notwendigen Abstimmungen mit Ländern und Kirchen über deren Beteiligung
      sich verzögert. Deshalb kann das eingeplante Geld in diesem Jahr nicht
      mehr abfließen.

      In einem einstimmig verabschiedeten Beschluss machten die
      Ausschussmitglieder jedoch deutlich, dass sie weiterhin zum Hilfsfonds,
      der Menschen unterstützen soll, die als Kinder und Jugendliche in Heimen
      der Behindertenhilfe und stationären psychiatrischen Einrichtungen Leid
      und Unrecht erfahren haben, stehen. Der Ausschuss erwartet, dass sich
      die Bundesländer und Kirchen in angemessener Form an Hilfeleistung
      beteiligen und ihre Bereitschaft dazu zeitnah und verbindlich erklären.

      bundestag.de/presse/hib/2014_05/-/280560
      Lies mal genauer, Liebelein.

      Da steht "die als Kinder und Jugendliche in Heimen der Behindertenhilfe und stationären psychiatrischen Einrichtungen Leid und Unrecht erfahren haben,". Steht weiter unten. Die Sache mit diesen Einrichtungen war schon immer wackelig. Das ist ein anderer Fond, ungerecht ist es aber trotzdem, da pflichte ich dir bei.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      kliv schrieb:

      Lies mal genauer, Liebelein.

      Da steht "die als Kinder und Jugendliche in Heimen der Behindertenhilfe und stationären psychiatrischen Einrichtungen Leid und Unrecht erfahren haben,". Steht weiter unten. Die Sache mit diesen Einrichtungen war schon immer wackelig. Das ist ein anderer Fond, ungerecht ist es aber trotzdem, da pflichte ich dir bei.



      jau, der hinweis war notwendig.
      aber so ist das mit dem selektiven gehör oder dem selektiven sehen-wollen: man kriegt halt nur das mit, was man mitkriegen will