Ein eigener Thread für DDR-Zwangsarbeit von der West-Firmen profitiert haben.

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      Ein eigener Thread für DDR-Zwangsarbeit von der West-Firmen profitiert haben.

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      Westfirmen profitieren von DDR-Zwangsarbeit-Thread.

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      ZEIT-ONLINE --- GESCHICHTE

      @ http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2014-01/ddr-zwangsarbeit-vw-aldi-stasi-unterlagen-ikea

      OST-WEST-HANDEL

      Aldi und VW sollen von DDR-
      Zwangsarbeit profitiert haben


      Bisher war nur bekannt, dass Ikea in DDR-Betrieben produzieren ließ, in denen auch politische Häftlinge arbeiteten. Eine neue Studie belastet nun auch andere Westfirmen.

      14. Januar 2014 -11:42 Uhr

      Mehr westdeutsche Firmen als bisher bekannt haben von der Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR profitiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Studie der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU), über die das ARD-Magazin Report Mainz berichtet.

      Danach ließen zahlreiche BRD-Firmen aus der Konsumbranche, aus der Möbelindustrie, Versandhäuser, auch Unternehmen aus der Auto- und Stahlindustrie Waren oder Teile vor allem während der Ära Honecker in den siebziger und achtziger Jahren billig in DDR-Betrieben produzieren, die auch Häftlinge zur Arbeit einsetzten. Für das Forschungsprojekt der Stasi-Unterlagenbehörde wertete der BStU-Historiker Tobias Wunschik Akten aus Stasi-Beständen, dem Bundesarchiv und den Landesarchiven aus.

      Aus den Akten gehe hervor, dass auch Deutschlands führender Discounter Aldi Waren von einem DDR-Betrieb bezog, der Häftlinge zur Arbeit einsetzte. Es handelte sich um den VEB Esda Thalheim, der Strumpfhosen produzierte. Hier waren auch weibliche Gefangene des berüchtigten DDR-Frauenzuchthauses Hoheneck zur Zwangsarbeit eingesetzt.

      "Ikea nur die Spitze des Eisbergs"

      Aldi Nord und Aldi Süd bestätigten laut Report Mainz die Geschäftsbeziehungen über DDR-Außenhandelsbetriebe mit dem VEB Strumpfkombinat. Weder damalige noch heutige Mitarbeiter hätten jedoch Kenntnis davon gehabt, dass Häftlingsarbeiterinnen des Gefängnisses Hoheneck an der Produktion beteiligt gewesen seien. "Wir bedauern und verurteilen aufs Schärfste die in der ehemaligen DDR offenbar übliche Praxis, politische Häftlinge und Strafgefangene unter Zwang für die Produktion von Waren einzusetzen", heiße es in der Stellungnahme von Aldi Nord. Ähnlich habe sich auch Aldi Süd geäußert.

      Der Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, sagte dem Bericht zufolge: "Das Forschungsprojekt hat gezeigt: Ikea war nur die Spitze des Eisberges." Die DDR war laut Historiker Wuschnik aus unternehmerischer Sicht ein Billiglohnland, noch dazu geografisch nah gelegen und ohne Sprachhürden zu bespielen. "Mehrere Hundert westliche Firmen waren im Ost-West-Handel aktiv, viele haben dabei Waren aus der DDR bezogen, und in sehr viele dieser Waren war Häftlingsarbeit eingeflossen", sagt Wuschnik den Angaben zufolge. Es lasse sich aus Teilzahlen ungefähr abschätzen, dass jährlich mindestens 200 Millionen DM mit Waren umgesetzt worden seien, die allein auf Häftlingsarbeit beruht hätten.

      Rundscheinwerfer für den Golf

      Den Wissenschaftlern zufolge gibt es jetzt erste Belege dafür, dass auch der Volkswagen-Konzern Waren von DDR-Betrieben mit Häftlingen gekauft haben soll. VW habe bestätigt, im Zuge von Kompensationsgeschäften verschiedene Produkte vom DDR-Betrieb VEB Kombinat Fahrzeugelektrik Ruhla erhalten zu haben. Der Betrieb sei mit der Herstellung etwa von Rundscheinwerfern für den Golf und den Transporter von einem DDR-Handelsunternehmen beauftragt gewesen.

      Im DDR-Betrieb VEB Fahrzeugelektrik Ruhla waren nach DDR-Dokumenten auch Gefangene zur Arbeit eingesetzt. VW habe dazu mitgeteilt: "Volkswagen war und ist weder bekannt, in welchem Betriebsteil des Kombinats welches Produkt gefertigt wurde, noch bestehen und bestanden Kenntnisse darüber, dass möglicherweise Häftlinge in DDR-Betrieben für Lieferungen an Volkswagen mitgearbeitet haben." Volkswagen habe den Einsatz von Häftlingen in DDR-Betrieben weder veranlasst noch wissentlich gebilligt oder gar davon profitiert.

      Auch wenn die Geschäftsbeziehungen der westdeutschen Firmen mit der DDR meist über Außenhandelsbetriebe abliefen und die DDR den Einsatz von Häftlingen geheim zu halten versuchte, sieht Historiker Tobias Wunschik durchaus eine Verantwortung bei den Unternehmen: "Man ging eben nicht bis in die Betriebe und ließ sich die ganze Produktionsstrecke zeigen." Das sei aber möglich gewesen. Die DDR sei derart erpicht auf Devisen gewesen, dass gerade große Abnehmer auch eine bestimmte Macht gehabt hätten, wenn man wirklich daran interessiert gewesen wäre.

      Der Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Jahn, sagte laut Report Mainz: "Wer sich mit der Diktatur eingelassen hat, Geschäfte gemacht hat, der konnte nie sicher sein, unter welchen Bedingungen die Produkte gefertigt worden sind." Jahn habe die Unternehmen aufgefordert, ihre Archive zu öffnen und die weitere Aufklärung finanziell zu unterstützen.

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      QUELLE: ZEIT-ONLINE und dpa

      [ "DDR-Zwangsarbeit" unzweifelhaft auch intern in Jugendwerkhöfen und Spezialkinderheimen und für VEB-Firmen und andere Fremdfirmen (West-Firmen) ausserhalb dieser DDR-Umerziehungsinstitutionen ----- da bin ich mir ganz sicher. ]
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Martini, das ist jetzt aber alles so was von neu, das kannst du dir gar nicht vorstellen. :rolley: So du 25 Jahre lang nach dem Fall der Mauer in Deutschland gelebt hättest, dann hättest du dich in öffentlich-rechtlichen Medien, wahrscheinlich aber auch in privaten oder sogar in der Zeitung, darüber informieren können, dass das alles gängige Praxis war. Das war doch kein Geheimnis, dass u.a. auch genannte Firmen in der DDR (die Produktion der Waren und Güter war so schön preiswert im Osten und sie brauchte jede D-Mark, damit die Ossis wenigstens auch mal gelegentlich Bananen und Apfelsinen aus Spanien abbekamen) Aufträge vergaben. Leider gab es das auch, dass Häftlinge solche Güter herstellen mußten und wenn sie die Arbeit verweigert hätten, hätten ihnen Sanktionen gedroht. Das dürfte in jedem System der Welt nicht anders sein. Ich möchte bspw. mal ein Gefängnis in Mexiko sehen, in dem keine Produkte hergestellt werden, die nicht auch irgendwie und an wen auch immer verkauft werden. Schätze mal, dass die auch unter Zwang arbeiten müssen, vielleicht sogar, um anderweitig Erleichterungen zu bekommen. Ob es dort auch Leute gibt, die nun Geld sehen wollen? Sei dir sicher, wenn es keine Westprodukte gewesen wären, hätten die DDR-Häftlinge vermutlich auch Ostprodukte herstellen müssen. Dann also ran an die Firmen, Anträge stellen und als Kompensation gibt es preiswerte Möbel aus IKEA-Land.

      Nun mal wirklich. Hat hier jemand geglaubt, die Menschen wären alle blöd und wüßten das nicht, was uns hier vorgesetzt wird? 8|: Und schon wieder die Schuldfrage, das böse deutsche Volk hat Zwangsarbeiter arbeiten lassen. Was meinst du wohl, wieso sie Zwangsarbeiter hießen? Weil die unter Zwang haben arbeiten müssen. Zufälligigerweise produzierten die nun auch Westprodukte und deren Gewinne will nun jemand nachträglich einfordern. Ich habe nichts dagegen. Sonst noch wer, der auch nichts dagegen hat?

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „HermannG“ ()

      Schon gut, @Axel, unserem Australier ging es bestimmt nicht darum, einige Missstände zu suchen und anzuprangern. Das war allenfalls als Untermauerung für seine persönliche Geschichte gedacht.
      Aber nur einmal angenommen, er würde tatsächlich seine Entschädigungszahlungen bekommen, und zwar in der Höhe, wie es seinen ulkigen Vorstellungen entspräche. So schnell könnte wahrscheinlich niemand hier schauen, wäre der hier verschwunden und würde sich weiterhin einen feuchten Kehricht um irgendwelche Zwangsarbeiten scheren. :D :D :D
      alles im allen haben wir dieser Tatsache doch sehr viel zu verdanken. Auch wir haben Scheinwerfer herstellen müssen. Und ich bin heute noch sehr dankbar über all dieses. Dieser Umstand hat uns Abwechslung verschafft. Man stelle sich vor wir hätten auch in dieser Zeit welche uns eine Abwechslung war auch noch die Sturmbahn hoch und runter laufen/rennen müssen. Ich hatte kleine Hände, so habe ich mich eigentlich auch recht wenig an diesen scharfen Kanten geschnitten.
      Also Martini, vergesse Dein Streben auch noch diese Menschen hier für Deine widerlichen Hetzkampanien zu nutzen, Du musst solch ein armes Licht sein. Ich kann mir richtig veorstellen, was Du für ein verbitterter Mensch bist. Arbeit machte uns "FREI" und diese Abwechslung war uns sehr angenehm. Für Dich wäre es besser gewesen Du wärst in die USA ausgewandert, da hätte Dich mit Sicherheit schon einer ..... Und nun zu den Minuspunkten...ach man Du bist solch ein armes Licht.

      Ein eigener Thread für DDR-Zwangsarbeit von der West-Firmen profitiert haben.

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      … wenn es nicht verboten ist zu zitieren …

      Nach dem erneuten GIFTSSPRITZEN in die Richtung des Australiers Martin MITCHELL, Boardnutzer »
      martini«, im letzten und vorletzten Beitrag jetzt auch hier in diesem Thread, hier gerade wieder jeweilig von Boardnutzer »markus_889« und Boardnutzer »Zeiler«, passt dieser Text ja auch hervorragend hier hinzu.

      Zitiert von mir, dem Australier Martin MITCHELL, Boardnutzer »
      martini«, aus dem von Threaderöffner Boardnutzer »ninguno« (edit ) im HEIMKINDER-FORUM.DE am Mittwoch, 15. Januar 2014, um 09:15 Uhr (MEZ) eröffneten Thread »Geht es schon wieder los ...«

      Beitrag 23 von Boardnutzer »Dreamer2014« vom Mi. 15.01.2014, um 22:24 Uhr (MEZ) ):


      Dreamer2013 schrieb:

      Geht es schon wieder los ...

      dass Ehemalige die schwerste Menschenrechtsverletzungen in ihrer Heimzeit erlitten haben, sich hier durch Ehemalige, die oftmals betonen selbst im Heim nicht Opfer geworden zu sein und sich dann in einer Diskussion auf ein "Scheiß egal" als Haltung zurück ziehen, immer wieder Anfeindungen ausgesetzt sehen bei ihrer Forderung nach angemessener Wiedergutmachung?!

      Wenn wir uns und unsere Haltung nicht mehr selbstkritisch hinterfragen, verpassen wir die Möglichkeit unsere eigene Meinung zu ändern.
      Denn wohin Intoleranz führt, erschließt sich bei einem Blick auf die Geschichte der Menschheit.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Ein eigener Thread für DDR-Zwangsarbeit von der West-Firmen profitiert haben.

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      Falls es noch niemand bemerkt hat …

      Es gibt sogar im
      HEIMKINDER-FORUM.DE mindestens einen weiteren Thread der bezüglich der deutschen Nachkriegszeit – hier auf den Osten bezogen – von "Zwangsarbeit" und "Zwangsarbeitern" redet ---- also diese beiden angeblichen Taubuwörter "Zwangsarbeit" und "Zwangsarbeiter" verwendet.

      Dieser Thread, auf den ich mich beziehe, der am Samstag, 5. Mai 2012, um 21:12 Uhr (MEZ) von Boardnutzer »
      Kupfer« eröffnet wurde lautet

      »
      Wer profitierte von DDR-Zwangsarbeitern?«

      und dieser Thread ist hier zu finden @
      http://heimkinder-forum.de/v3/board15-talkzone/board16-alltag/15157-wer-profitierte-von-ddr-zwangsarbeitern/


      Beteiligt an der dortigen Diskussion über "DDR-Zwangsarbeit" haben sich dann auch der Boardnutzer »Ado« --- in seinem Fall am Samstag, 17. November 2012, um 06:04 Uhr (MEZ) in Beitrag 15 @ http://heimkinder-forum.de/v3/board15-talkzone/board16-alltag/15157-wer-profitierte-von-ddr-zwangsarbeitern/#post359833

      Wenn man den Zeitzeugen Glauben schenken darf gab es also "Zwangsarbeit" in der deutschen Nachkriegszeit – zumindest in der "DDR" ?!

      … auch wenn es von einigen Leuten ( besonders hier im
      HEIMKINDER-FORUM.DE, was Westdeutschland betrifft ), – immer wieder von bestimmten Personen – abgestritten wird.

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      Martini schrieb:

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      Falls es noch niemand bemerkt hat …

      Es gibt sogar im
      HEIMKINDER-FORUM.DE mindestens einen weiteren Thread der bezüglich der deutschen Nachkriegszeit – hier auf den Osten bezogen – von "Zwangsarbeit" und "Zwangsarbeitern" redet ---- also diese beiden angeblichen Taubuwörter "Zwangsarbeit" und "Zwangsarbeiter" verwendet.

      Dieser Thread, auf den ich mich beziehe, der am Samstag, 5. Mai 2012, um 21:12 Uhr (MEZ) von Boardnutzer »
      Kupfer« eröffnet wurde lautet

      »
      Wer profitierte von DDR-Zwangsarbeitern?«

      und dieser Thread ist hier zu finden @
      http://heimkinder-forum.de/v3/board15-talkzone/board16-alltag/15157-wer-profitierte-von-ddr-zwangsarbeitern/


      Beteiligt an der dortigen Diskussion über "DDR-Zwangsarbeit" haben sich dann auch der Boardnutzer »Ado« --- in seinem Fall am Samstag, 17. November 2012, um 06:04 Uhr (MEZ) in Beitrag 15 @ http://heimkinder-forum.de/v3/board15-talkzone/board16-alltag/15157-wer-profitierte-von-ddr-zwangsarbeitern/#post359833

      Wenn man den Zeitzeugen Glauben schenken darf gab es also "Zwangsarbeit" in der deutschen Nachkriegszeit – zumindest in der "DDR" ?!

      … auch wenn es von einigen Leuten ( besonders hier im
      HEIMKINDER-FORUM.DE, was Westdeutschland betrifft ), – immer wieder von bestimmten Personen – abgestritten wird.

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      Also schön - es gab Zwangsarbeit und Zwangsarbeiter, hüben wie drüben, um hier einmal deinen derzeitigen Lieblingsbegriff zu verwenden. Ernsthaft bestritten hat das auch niemand, nur dein Tam-Tam-Zirkus darüber ist trotzdem fehl am Platz.

      Daher mein Vorschlag: Thema beenden und diesen Thread schließen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „markus_889“ ()

      @brötchen...Du armes...
      weisst Du wie sehr mich die Deinen Punkte Kratzen. Das gab es alles schon und in China..nun ja
      und weil ich auch noch in Pößneck und Kahla von Wolfersdorf aus Arbeiten musste um Porzellan für die alten Bundesländer herzustellen, hatte ich später Zeit um mich zu Bilden. Es kratzt mich nicht im Geringsten was es hier für Punkte gibt, es wäre etwas anderes, wenn mich mein Kunde nicht bezahlt, dass wäre mir ein Kratzen wert...aber Du. Wie widerlich Du doch bist.
      Irgend wann lernt man Alle kennen ... aber ...ist eigentlich hier nicht Sinn des Forums ... Schade, dass hier zu viel persönliche Befindlichkeiten hineinkommen ..

      Was sagt ihr Moritzburger eigentlich zum Thema ? Ich erinnere mich an gelegentliche Berichte über Heimarbeit. Ich kann mich an nixs erinnern - das hat aber auch nixs zu sagen. Kann mich nur erinnern, dass Montags "Gartenarbeit" anstand. Naka ..und das tägliche Revierreinigen war ja nun einmal unabdingbar. Ab und an waren wir zu Arbeitseinsätzen im Ort. Aber Arbeit an sich hat mir noch nie etwas ausgemacht. Kann mich erinnern, dass ich vor der Heimzeit ab und an mit nen Rummel mitgezogen bin, da beim Aufstellen geholfen habe (muss ja dann mit 13 Jahren gewesen sein) ...nach der Heimzeit ..war ja dann in der Lehre ...auch nebenbei gewerkelt . Ist ja auch vielleicht nee eigene Diskussion wert ...was "Kinderarbeit" ist ... und "Kinderbeschäftigung" ..meine ..wenn man nee Tätigkeit gern tut ... warum soll man nicht beschäftigt sein ...etwas nützliches tun und vielleicht noch fürs Leben lernen ... als sich zu langweilen und auf Dummheiten zu kommen. Ich mein damit nun nicht die bewusste Ausnutzung von Kindern .... dass man sie beusst anstellt für eine gewinnbringende Tätigkeit. Vielleicht lasst ihr auch ja mal über diese Ideen etwas mehr aus als über Befindlichkeiten (sosehr sie einen manchmal befinden ... ich bin da auch nicht frei von ...)

      :hipp:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      Also ich sehe das nicht als Maske fallen lassen, ich sehe das als verständlich an.
      Wer sich hier im Forum unverstanden fühlt, obwohl er eigentlich verständlich schreibt,
      wer sich hier im Forum laufend angegriffen fühlt/wird, obwohl er Frieden sucht
      wer sich hier im Forum von meistens der gleichen Person belehren lassen muss/soll,
      dem reicht es irgendwann. Ging mir auch schon so.

      Man sagt ja der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht. Auch Dir platzt öfter mal der Kragen, lieber Reiner. Dann sagst Du auch mit harten Worten was Du denkst. Deswegen bist Du für mich keiner der eine Maske trägt, genauso wenig wie Uwe.
      Ich kenne Uwe persönlich und eines kann ich sehr wohl einschätzen, dass er einer der liebenswertesten und vertrauenwürdigsten Menschen ist, den ich jemals kennenlernen durfte.



      Bräunsdorf -Treffen 2018
      25. - 27. Mai 2018
      Treffen-Infotel.:
      0152/040 75 963









      Krumi63 schrieb:

      Also ich sehe das nicht als Maske fallen lassen, ich sehe das als verständlich an.


      ..ich den ersten Teil meines Beitrages nun auch nicht als Stellungsnahme für einen Beitrag ..sondern für allgemein ... wobei ich schon öfters über Brötchens Reaktionen verwundert war ... aber eben auch nicht weiß, was da im Vorfeld alles vorgefallen war ... darum mein ich ...sollte man vielleicht versuchen, soetwas mehr per PN zu klären (wobei man eben auch nicht alles öffentlich Geschriebene stehen lassen kann - und sich jetzt schon wieder Kritiker die Hände reiben und Widersprüche herausarbeiten wollen). Aber wir sollten wenigstens versuchen ...weniger über Zwistigkeiten zu schreiben als über die wahren Themen ... ähm ...

      wie war die "Kinderarbeit" in Moritzburg .. und ..wo fängt Kinderarbeit eigentlich an ...(da helfen keine abgeschriebenen Definitionen ...)

      :rolley:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      @Halavero...Danke für den Deinen Beitrag. Deine Gedanken zu diesem Thema sind gut geschrieben, da auch Du diese Arbeit nicht als eine Art Zwang anerkennst und mit Sicherheit im hier und jetzt/(HEUTE) eine Art ausgeglichenes Leben führst ohne vergangenes hervorwühlen zu wollen was vor langer Zeit geschehen ist. Und wie Du so schön schreibst, dass uns die Arbeit nie etwas ausgemacht hat, habe ich dieses auch empfunden. Ein jeder von UNS...oder sollte ich lieber sagen, viele haben es so empfunden, dass wir in dieser Zeit auch etwas erlernt haben ohne uns zu Fragen warum wir in dieser Einrichtung waren. Und dann gab es ja auch etwas mehr Taschengeld für diese Arbeit, in den Betriebskantinen gab es für uns Kinder/Jugendliche ein ordentliches Mittagessen. Aber diese kleinen Annehmlichkeiten hat man vergessen. Ich denke da noch an eine Arbeit in Kahla, hier habe ich gearbeitet und hatte so die Möglichkeit meiner Mutter ein schönes Geschenk mitnehmen zu dürfen, welches ich dann zu Weihnachten für diese hatte. Und wenn ich dann sehe bzw. hier lese, wer heute alles durch diese Art von Leben keine Chance für ein weiteres >Leben hatte und bis zum heutigen Tag geächtet ist, na dann Frage ich mich auch nicht nach dem Warum. Aber egal, belässt man diese doch dem ihren Horizont. Grüße, der zeiler

      und Danke, dass Du mein Konto ausgeglichen hast(beinahe), so kann ich mit Gewissheit beruhigt in Wochenende gehen 8)
      zu Deinen Beitrag....
      zwischen dem "brötchen" und mir ist nichts vorgefallen, wenn ich etwas zu sagen habe/dann schreibe ich es offen und so wie es mir in den Gedanken. Es sei denn, es ist etwas privates...dann bin ich natürlich so fair und kläre dieses auch in Form einer PN. Und wenn ich schreibe das ich eine Person und deren Art widerlich finde, dann ist dies kein Angriff/laut dem Wort"widerlich" sondern ein Ausdruck zum späteren Gelingen!!

      Halavero schrieb:

      .....wo fängt Kinderarbeit eigentlich an ...(da helfen keine abgeschriebenen Definitionen ...)


      Übrigens ein gutes Thema. Da habe ich dann doch noch etwas zu melden, falls genehm und ich mische mich hier ausnahmsweise ein, bitte bedankt euch doch dafür, :rolley: und überlasse euch das Feld, wobei wir das Thema getroffen zu haben scheinen. Auf dem Feld wurde so Manches bestellt, was heißen soll, wir ernteten eigentlich nur, was durch Landwirte zuvor ausgesät wurde. So genau weiß ich das gar nicht mehr. Das war natürlich keine leichte Arbeit für uns 11 – 13, 14-15 Jährige, 7 oder 8 Std. auf den Äckern und den Knien herumzurutschen, in ständiger gebückter Haltung Kartoffeln und alles, was das Feld hergab, zu ernten. Vom Radieschen bis zur Runkelrübe, sogar Karotten für Brötchen doofes Pferd :D mussten wir ziehen oder stecken oder was weiß ich, wie man das nennt. Es waren alles Ost-Lebensmittel, preiswert und gen-frei selbstverständlich, schmackhaft und alles BIO damals, absolut in Ordnung. Nicht in Ordnung, uns so lange, das war mehrmals im Herbst, uns so eine doch recht harte Arbeit machen zu lassen. Kann man es Kinderarbeit nennen? Doch ich will mich nicht beschweren und denke, das war schon nicht ganz verkehrt, denn die Zeit verging und die Bauern, auf deren Feldern wir arbeiten mußten, haben uns mit fetten Wurstbroten u frischer Milch gut versorgt und Indianer kennen natürlich keinen Schmerz. Wir waren doch keine Weiber, sahen zwar am Abend aus wie die Dreckschweine und erst die Dusche machte uns wieder zu Menschen, aber es ist schon ganz ok.

      Nie hätte ich übrigens dafür so was wie Entschädigung verlangen wollen oder darüner nachgedacht, dass das vielleicht so was wie Zwangsarbeit sein sollte, denn im Grunde genommen war das ne völlig normale Arbeit für Kinder, die in den 1970-igern auf dem Dorf groß wurden und ganz unabhängig davon, ob sie in einem Kinderheim o drgl. waren oder zu Hause bei den Eltern. Das Problem, ich war n Stadtkind, aber ich jammerte trotzdem nicht rum wie n altes Waschweib, ertrug die Schmerzen von der Arbeit, und am nächsten Tag war das kein Thema mehr. 2, 3 Wochen später waren wir wieder auf den Feldern und das ging so einige Male im Herbst und die paar Jahre, die ich im Heim war, gelitten habe ich bestimmt nicht darunter. Da gab es Anderes, aber das ist nicht das Thema. Allerdings weiß ich gerade nicht, was geschehen wäre - die Frage kam in dem Alter gar nicht auf - wenn wir uns geweigert hätten, mit auf die Felder zu fahren. Hätte man uns eingesperrt oder dann irgendeine unsinnige Arbeit im Heimgelände verrichten lassen müssen? Darüber dachte ich nicht nach, kann auch nicht sagen, ob jemand von uns nicht auf den Feldern jemals nicht mit dabei war. Ich kenne übrigens eine userin in diesem Forum, die exakt zu meiner Zeit auch in Eilenburg war. Sie wird das nicht bestätigen können, weil sie doch ein Mädchen war :D und auf dem Feld ging es streng geschlechtlich getrennt zu. Ich weiß jetzt gar nicht, ob die auch was auf den Feldern zu bestellen hatten. In jedem Falle trieben die sich ab und an in der Heimküche rum und ich meine, das war auch ganz gut so. Nicht, dass jetzt jemand schreibt, das war Kinderarbeit. Wenn Weiber nicht das Kochen gelernt hätten, wäre ich längst tot. Mahlzeit! ;)
      @HermannG...

      Danke für die ausführliche Umschreibung auf dem Feld. Ein wenig lies mich dies schon Schmunzeln, ich hoffe doch nur, dass die damit verbundene anschliessende Dusche warm war. Nicht das Dir dadurch auch noch dein Schaden entstanden ist. ;) Auch möchte ich nicht hoffen, dass nun wo dieses Thema einmal angebracht ist, all die Schulabgänger der ehemaligen DDR auch noch eine Klage einreichen möchten. Denn diese mussten sich einem Schulfach unterziehen welches man ESP benannte. Für die welche es nicht wissen...ESP-Einführung in die sozialistische Produktion. Wenn ich nicht irre, hat man auch hier Lampen und Kabelbäume erschaffen für die alten Bundesländer oder Firmen. Dann waren da noch eine Gruppe, deren man ins Gefängnis gesteckt hat nur weil diese auf der Arbeit rebellierten oder gar keine Lust hatten. Und was kam dabei heraus. Sie mussten Lüsterklemmen und Möbel für die alten Bundesländer erschaffen. In den alten Budesländern bekam man eine anständige Sozialhilfe und in der DDR ging man halt ins Gefängnis oder den Jugendwerkhof wenn man nicht arbeiten wollte.
      Wo sollten wir ein Umdenken finden, für das was Vergangenheit und Gegenwart? Jeder sollte Klagen wenn man hier diese Beiträge erliest und doch sind wir ein Deutschland. Schlimm wenn nun gerade diese Firmen auch noch für eine Zeit aufkommen sollten für die es heute kaum noch eine Rechtsnachfolge/Grundlage gibt. Grüsse der zeiler
      Wie in den Heimen von HermannG und zeiler so durften wir auch im Kinderheim Strehla arbeiten. Auch wir sind auf den Feldern der LPG Erdbeeren pflücken gegangen und später im Herbst kammen dann die Kartoffel- und Rübenfelder mit der Nachlese dran, da die" modernen" Maschinen doch allerhand liegen liesen und wir so recht gut zutun hatten. Und uns kam das gelegen denn wir bekamen für jeden gesammelten Korb eine Marke und später wurde bei der Abrechnung bare Münze für uns daraus. Wir haben dann im Herbst auch in zwei Schichten mit den Leuten von der LPG die Kartoffeln in Zentnersäcke ab gepackt und das war keine allzu leichte Arbeit und trotzdem haben sich dazu immer mehr von uns gemeldet wie die LPG letztlich gebraucht hat, denn es wurde gut bezahlt für unsere Verhältnisse. So das die die gehen durften sogar noch ausgelost werden mussten das kein Streit auf kam. Sieht so Zwangsarbeit aus? Ich glaube wohl eher nicht, für uns war es ein zusätzliches Taschengeld was uns dann in den Sommerferien zu gute kam. Und wie gesagt wir wurden immer gefragt wer mitmachen will und wer nicht mochte hat dann halt etwas anderes gemacht.
      Jedem wie es ihm gefällt, denn Vorschriften gibt es eh genug!

      Ein eigener Thread für DDR-Zwangsarbeit von der West-Firmen profitiert haben.

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      Wollt ihr also, jeweilig, dass der im einleitenden Beitrag zu diesem Thread erwähnte Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen Roland Jahn und der Historiker Tobias Wunschik und ihre jeweiligen Hilfsstäbe einpacken und alle weiteren diesbezüglichen Untersuchungen aufgeben und alle ihre Forderungen wegfallen lassen ?

      Und wer seid „ihr“, „die“ „ihr“ dies fordert ?

      Im Osten Deutschlands – und was die ehemalige DDR betrifft – ist heute in Untersuchungen, in Bezug auf diese "Zwangsarbeit", hauptsächlich die Rede von "industrieller Produktionsarbeit Arbeit, die Politische Häftlinge und andere zu Unrecht eingesperrte Personen – auch viele Kinder und Jugendliche unter ihnen – unter Anwendung von Zwang und Gewalt vielfach völlig unentlohnt haben verrichten müssen"; niemand der/die nicht Opfer war wird gezwungen sich zu diesen Opfern hinzuzuzählen; und Verteidiger des damaligen Systems werden es sowieso immer kategorisch ablehnen dass es so etwas gab in ihrem gelobten Land.

      Die vielen Tausende von Betroffenen ( damaligen Kinder und Jugendlichen ), die momentan bei den Anlauf- und Beratungsstellen HILFSFONDS HEIMERZIEHUNG, besonders im Osten, Schlange stehen sind dann wohl „alle Schmarotzer“ die jetzt „nur absahnen wollen“ ?!

      Nicht minder im Westen ?!

      Und all diejenigen die einfach nicht Ruhe geben wollen und weiter kämpfen wollen – sich weiterhin für bessere Bedingungen und würdevolleren Umgang einsetzen : und weiterhin eine gerechte und angemessene Entschädigung für alle fordern – sind einfach unverbesserliche Querulanten ?! – Und dürfen daher auch als solche angegangen werden ?!

      Wer seid „ihr“, und woher nehmt „ihr“ „euch“ das Recht, das so zu bestimmen ? – Was ist der Name „eurer“ Partei und was sind „eure“ politischen Ziele ?

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ () aus folgendem Grund: grammatische Korrektur

      Ich finde es gut, dass Ihr einmal beschrieben habt was Ihr so an Arbeiten gemacht habt und es ist doch nun wirklich deutlich, dass dieses nicht die Form der Zwangsarbeit ist, wie sie damals in der Nazizeit gemacht wurde.

      Allerdings sollte man schon auch noch andere Aspekte mit hinein bringen, die das "besondere" der Arbeit in den Heimen belastet hat, was aber eher ein psychischen Aspekt beleuchtet.

      Es wurde ja in der Zeit der Aufarbeitung oftmals geäußert, Kinder haben früher auch in ihrem Elternhaus mitarbeiten müssen und ja so war`s.......
      Dennoch gibt es dabei ein wesentlichen Unterschied, der im sozialen Kontext zu sehen ist. Die Arbeit selber mag in den Heimen unterschiedlich schwer gewesen zu sein, aber Allen gemeinsam war der soziale Kontext. In einer Familie macht(e) man es mehr oder weniger freiwillig und was sicherlich positiv dazu kommt, ist ein Lob von Mutter und/oder Vater. Man ist ein Familienmitglied, gehört dazu und dadurch wird sicherlich auch das WIR/Zugehörigkeit in der Familie gestärkt. Auch wenn in der Familie das gelegentlich für ein Kind schwer ist, kann es doch auch einen Sinn erkennen, denn man möchte ja auch Mutter und/oder Vater eine Freude machen. Also was ich damit ausdrücken möchte ist ein Unterschied zur Heimarbeit doch vorhanden, denn die Arbeit in der Familie ist dadurch sinnvoll. In jenen Heimen, wo die Erzieher doch eher schlimm waren, wurde dann auch die Arbeit als solches extrem negativ gesehen und stärkte dann schon eher das Gefühl von Ungerechtigkeit. Auch war eine Strafe bei nicht korrekter Durchführung drastischer zu erwarten als Zuhause und dadurch bedingt entstanden auch mehr Ängste.

      Also da sehe ich schon einen eklatanten Unterschied, was die Arbeiten in Heimen doch in einem anderen Lichte erscheinen lässt, aber die Arbeit selber...... sofern sie nicht körperlich schwer war kann nicht in dem historischen Sinne unserer Vergangenheit als Zwangsarbeit gesehen/definiert werden. Dennoch war die Arbeit im Heim oft problematisch und wurde auch als sinnentleert empfunden, was für das spätere Leben durchaus Folgen haben konnte.

      Auch für die spätere Rente hat es ja einen Einfluss, weniger dass es bei der Rentenhöhe viel ausmacht, aber wie gerade gegenwärtig.... wo man dabei ist die Rente mit 63 Jahren ohne Abschlag durchzubringen.... werden sich bestimmt so einige Ehemalige ärgern. Es gab ja viele Jugendliche die 4, 5 Jahre oder noch länger im Heim waren und diese Zeit fehlt ihnen nun schon oder anders herum müssen sie jetzt länger arbeiten.

      Ich finde es gut wenn so ein Thema auch inhaltlich diskutiert wird und nicht so oberflächlich-stereotyp noch unter Bildzeitungniveau dargestellt wird, wie ich es nun mal bei Martini empfinde. Da Martini verstellst Du einfach den Blick solch ein Thema auch einmal inhaltlich zu diskutieren und da geht es mir nicht darum reißerisch immer wieder den selben Quatsch den Du schreibst hier zu lesen, sondern mit diesem Thema anders und intensiver umzugehen.

      Es spricht doch gar nichts gegen das Thema, aber ich kann es nicht mehr lesen, dass aber auch alles bei Dir darauf hinausläuft auf subtile Art und Weise immer wieder die Nähe zum Faschismus zu bringen. Eines einmal grundsätzlich, was auch immer aus dem Faschismus auf die damalige Heimerziehung mit hinüber schwappte, kann nicht wirklich diese schwarze Pädagogik erklären, denn andere Länder wie beispielsweise Irland hatten nicht unsere Geschichte und dennoch auch diese schlimme Heimerziehung. Also komme mal ab von dieser Idee und fang mal an andere Ideen und vor allen Dingen auch inhaltliche Ideen zu dem Thema zu entwickeln, dann werden sich hier die Leute auch anders mit dem Thema befassen.

      Schreibe doch einmal wie Du Deine Arbeit im Heim empfunden hast, was fandest Du ungerecht, wie hat sie Dich körperlich belastet, was waren Deine Gedanken dazu??? Das würde mich schon einmal interessieren.

      Ein eigener Thread für DDR-Zwangsarbeit von der West-Firmen profitiert haben.

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      Hallo »Burkhard1«,

      Hast du bei deiner Bewertung, bzw. Abwertung meiner Beiträge nicht zweierlei ausser Acht gelassen ?

      (1.) die Fragen die ich aufwerfe in Beitrag 18 ( oben – hier in diesem Thread ) bezüglich "Zwangsarbeit" im Osten und

      (2.) folgende unwiderlegbaren Tatsachen bezüglich "Zwangsarbeit" im Westen:

      Martini schrieb:

      .

      Ines schrieb:

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      Dreamer2013 schrieb:

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      Vor zwei Jahren hatte das UN-Antifolterkomitee die Praxis der Heime in Irland als Zwangsarbeit bezeichnet.

      http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article113435921/Irland-unterstuetzte-Zwangsarbeit-fuer-katholische-Kirche.html

      Würde sie für Deutschlands Heimgeschichte einen anderen Begriff verwenden?!

      .

      Musst Du sie fragen.
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      Alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen ( UN ), die diverse internationale Verträge und Abkommen mitunterzeichnet haben haben die gleichen Verpflichtungen wie alle anderen !!!

      Wenn die Vereinten Nationen – in diesem Falle das Antifolterkomitee der Vereinten Nationen – diese Feststellung bezüglich der erzwungenen Arbeit in den damaligen irischen Heimen / Heimwäschereien gemacht hat ( und das hat das UN-Antifolterkomitee so befundenund die Irische Regierung hat dies dann auch sofort formell und ohne jegliche versuchte Bagatellisierung so akzeptiert und sich dazu bereit erklärt alle diesbezüglichen Opfer ohne weitere Verzögerung voll und ganz und in vollem Umfang gerecht und angemessen zu entschädigen ! ), wird das Un-Antifolterkomitee auch zu der gleichen Feststellung bezüglich der damaligen Heimerziehung in Westdeutschland ( „Bundesrepublik Deutschland“ ) kommen.


      Jeder vernünftige und logisch denkende Mensch kann das ganz sicherlich ebenso gut für sich selbst ausarbeiten und zu dieser Einsicht kommen.
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.