Heimkinder gegen Heimkinder

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    Heimkinder gegen Heimkinder

    Es zeugt schon von einer gewissen Ironie, wie wir uns hier aufspalten
    und uns nicht nur der Respekt für einander abhanden gekommen ist,
    sondern wir auch besonderen Wert darauf legen dieses Verhalten zu pflegen.
    Doch auch im Heim war dieses Verhalten alltäglich,
    auch untereinander gab es unvorstellbare Grausamkeiten,
    demnach gab es Täter die vorher vielleicht selbst Opfer wurden,
    doch auch sicher welche ohne traumatische Erfahrungen.
    Ich erinnere diese Zeit als eine wo der Stärkere den Schwächeren dominierte
    und dass die Masse sich nicht dagegen solidarisierte,
    sondern viel mehr ertrug, schluckte und auch weg schaute.
    Aber auch bereicherten einige Starke meine Erfahrung,
    in dem sie ihre körperliche Überlegenheit dazu nutzen Unrecht untereinander zu verhindern.
    Sie haben Spuren hinterlassen und mich so sehr beeindruckt,
    das mir heute noch nicht möglich ist bei Ungerechtigkeit zu schweigen.
    Natürlich können wir weiter unsere Verschiedenheit betonen,
    uns mit gegenseitigen Vorwürfen, Vorurteilen und dem absprechen von Verstand begegnen,
    doch was wird damit gewonnen für die, die noch heute sprachlos diesem beiwohnen
    und erschrocken sind über diesen Umgang der auch Erinnerungen weckt.
    Die meisten von uns haben es noch nicht einmal mitbekommen dass es diesen Fond gibt,
    viele nahmen sich das Leben und noch mehr lebten in schwierigen Verhältnissen,
    andere endeten in Gefangenschaft, in der Prostitution oder in Süchten.
    Dazu kommen die, die sich in psychologischer oder psychiatrischer Behandlung begeben mussten
    und die, die ihr eigenes Heimerlebnis als nicht unangenehm empfunden haben.

    Mir fällt immer wieder auf wie bestimmt einige ihre Positionen verteidigen,
    was an sich ja richtig und gut wäre wenn diese auf unveränderliche Tatsachen beruhen würden.
    Doch den anders denkenden zu diffamieren oder sogar als psychisch krank darzustellen,
    hat weniger mit Argumentation oder gerechtfertigter Haltung zu tun,
    dient sie viel mehr einer Verweigerungshaltung gegen die Veränderung.
    Nicht im festhalten an meinem Wissen und daraus entworfenen Vorstellungen,
    sondern in der Bereitschaft mich auch mit "unvorstellbaren Änderungen" auseinander zu setzen
    liegt meiner Meinung nach der Sinn einer vernünftigen und sachlichen Argumentation
    und bietet dazu noch die Gelegenheit sich als Teil vom Ganzen zu begreifen.

    Heimkinder gegen Heimkinder

    .

    Martini schrieb:

    .
    Fakt ist

    Der völlig unnütze »KLASSENKAMPF« unter den Ehemaligen Heimkindern ( ob sie nun den "Ehemaligen Heimkindern WEST" oder den "Ehemaligen Heimkindern OST" angehören oder älteren oder jüngeren Alters sind :( zwischen (A.) denjenigen die sich völlig mit den ihnen von ihren damaligen PEINIGERN UND AUSBEUTERN zugestandenen mit viel persönlichem Aufwand sehr langsam irgendwann mal ankommenden Hilfsmitteln zufrieden geben und (B.) denjenigen, die von ersteren als „ewig unzufrieden“, „unvernünftig“, „unverbesserlich“, „uneinsichtig“ und „wahnsinnig“ angesehen, beschrieben und beschimft werden, weil sie weiterhin öffentlich ihr Recht einfordern und auf eine anständige und angemessene Entschädigung bestehen.
    .

    .
    ––––––––––––––––––––
    Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

    Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
    Ein Denkmal in Musik gesetzt

    Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

    Muss man eigendlich immer nur uns als ehem.Heimkinder betrachten
    und dann dies als resultierendes typisches Merkmal nehmen,wenn die Diskussionen abtriften?

    Ich sehe das persönlich schon lange nicht mehr.
    Hier sind Menschen unterwegs,die sich mehrmals am Tage begegnen und sich entweder mögen
    oder auch nicht wirklich.
    Das ist im realen leben genauso...wie auch die Themen so unterschiedlich sind.
    Entweder gibt es für einige einen Lernprozess...andere wieder legen es darauf an
    wenigstens hier Anerkennung zu bekommen
    und wieder andere sehen es als Abwechslung im Alltag.

    Die meißten sind schon Jahre in der Heimszene und vergleichen dies hier mit einem
    Gewohnheitstreffen und hat fast nichts mehr mit dem Charakter Heim wirklich zutun.

    Dafür sind wir alle schon fast zu alt sich jedesmal auf den Wahn zu stürzen....
    es liegt an der Heimzeit.
    Achnö.........jeder hat seine Erfahrungen machen können und im positiven Sinne dazu lernen können.
    Nichts entschuldigt,wenn es zum negativen Ausbruch einiger kommt,
    inzwischen sind alle aus den Schuhen von damals gewachsen und müßte längst Neue anhaben.
    Manche können sich wahrscheinlich von den alten Tretern nie verabschieden.
    @Christa MD...
    die Deinen Worte sind sehr gut wenn es um die Schuhe in anbetracht dieser Zeit nach all dem geht. Ich staune auch sehr, dass Menschen sich sammeln deren Leben nur noch vom Wahn der Vergangenheit bestimmt. Viele Jahre sind vergangen und doch ist man nicht bereit das seine eigene Leben in die Hand zu nehmen. Wo es doch so sehr viel schöner ist am Leben Teilhaben zu dürfen durch all das was man selber bereit ist zu schaffen. Und sicher gibt es einige welche durch Krankheit nicht in der Lage sind, aber der Kern sollte sich seinem Leben stellen und mehr sehen und fühlen als immer nur in diesem Kreis zu bleiben. Das Leben ist eine Herausforderung, jeder Tag will erneut gelebt werden und doch geht dies nur wenn man auch bereit ist eigene und vorallem neue Wege zu gehen. Danke Christa MD für die Deinen Worte...es verbleibt zeiler

    Christa_MD schrieb:

    Dafür sind wir alle schon fast zu alt sich jedesmal auf den Wahn zu stürzen....
    es liegt an der Heimzeit.
    Achnö.........jeder hat seine Erfahrungen machen können und im positiven Sinne dazu lernen können.
    Nichts entschuldigt,wenn es zum negativen Ausbruch einiger kommt,
    inzwischen sind alle aus den Schuhen von damals gewachsen und müßte längst Neue anhaben.
    Manche können sich wahrscheinlich von den alten Tretern nie verabschieden.
    ja christa, und so oder nur mit anderen worten wird es seit jahren immer wieder neu festgestellt. warum neu? weil die alten beiträge nicht gelesen/ od. verstanden werden bzw. die bereitschaft dafür insgesamt fehlt. dagegen anzukämpfen ist sinnlos. man sollte halt ein dickes fall haben....in diesem "winter" nicht so prickeln. :)
    Lutz, meinte ich auch, ein dickes Fell zu haben. Aber das reicht hier nicht und an Dreamer, danke für deinen Antrag. Zeiler u Christa natürlich auch! Genau das ist es, was mich seit Jahren davon abhält, mich mit bestimmten usern einzulassen, mich gar auf deren Niveau zu begeben, froh zu sein, mich von denen schon vor langer zeit haben lösen zu können. Dieser sogenannte Separationsprozess zwischen uns geht doch schon seit Langem voran und diese vielen unterschiedlichen Charaktere, Biografien, gebrochene oder nicht, sie knallen hier aufeinander, dass es eine Freude ist. Das ist wirklich nur noch ein psychologisches Minenfeld, auf dem man hier steht u leider ist das nur noch ein Sammelsurium von Leuten, die sich scheinbar mehrheitlich nur noch gegenseitig benutzen, um ihrem Ego zu frönen. Hier findet nur noch Projektion statt und man könnte meinen, hier sind Selbstdarsteller unterwegs, vor allem aber hasserfüllte Menschen, die erst tief im Grabe aufhören werden, nach Gerechtigkeit zu brüllen und erst dann davon ablassen werden, die Leitwolfkultur abzulegen. Es ist eine Schande für die eine gemeinsame Sache, die ich persönlch schon vor 3 Jahren ad acta gelegt habe. Hier hat man lesen können, dass Freundschaften entzwei gingen, dass unwiderbringliches begraben wurde, dass Menschen Menschen vor ihren persönlichen Ego-Karren spannten. Hier wird von Frieden gefaselt, selbst aber ist man nicht in der Lage, Frieden zu stiften oder anderen zu geben, weil immer wieder die Egozentrik im Mittelpunkt ihres heliozentrischen Weltbildes zu stehen scheint. Hier schreiben user pausenlos und monatelang in Sprüche und Zitate von Liebe, die alles heilen würde und was weiß ich, aber jene selbst nicht in der Lage zu sein scheinen, ihren Nächsten zu lieben. Hier wird auf Andersdenkende eingeprügelt als wenn sie ihr Heimleben noch immer nicht abgelegt haben, dabei haben sie ein langes Leben hint sich, aber wie heißt es nicht doch gleich? Je älter, desto kindischer, ergo treten juvenile Verhaltensweisen wieder in den Vordergrund ihres Seins. Sie kehren zu sich selbst zurück und reißen dabei ein, was sie doch aufbauen wollten, wenn sie es denn wollten.

    Hier haben Leute viel Gutes getan, aber auch viel Schlechtes, doch die gleiche Macht ist es, Gutes zu tun, die auch Schaden anrichtet. Leider ist das so und das Böse lebt noch immer munter weiter, denn wenn es nicht so wäre, müßte so ein thread nicht erst geschrieben werden. Hier treffen sie sich alle, die, die es noch immer nicht vermochten, aus dem Schatten der Vergangenheit zu treten und die, die schon längst die Schatten hinter sich gelassen hatten, denn sie wendeten sich der Sonne zu. Hier ist so viel Dunkelheit und Schatten, dass man sich nur noch von denen lösen kann, die nur noch gegen alles und jeden zu kämpfen scheinen. Gerechtigkeit und Kampf für eine gute Sache ist immer gut, aber wenn Gerechtigkeit so aussieht, dass am Ende dabei Krieg herauskommt, Entzweiungen, Bruch von Freundschaften usw. usf., dann ist das nicht mehr zu tolerieren, den wenn wir auch immer wieder Toleranz predigen (ich selbst war so ein Toleranzprediger), dann muss man auch wissen, dass Übertoleranz auch nicht funktioniert. Menschen, die Unsinn schreiben und diesen Unsinn potenzieren, niemand gegen dauerhaft geschriebenen Unsinne mehr vorgeht, dann führt das letztendlch dazu, dass diesen Unsinn alle so sehr verinnerlicht haben, dass er irgendwann nicht mehr registriert wird, weil man ihn als Gewohnheit wahrnimmt. Wenn aber Dinge zur Gewohnheit werden, werden wir bequem und haben meist schon aufgehört, weiterzukämpfen.

    Steter Tropfen höhlt den Steien, scheinen welche zu meinen und machen daher immer weiter und wenn niemand mehr weiter macht und aufsteht, gegen Unsinn anzugehen, dann lassen wir es kollektiv zu, dass Un- und Irrsinn Alltag wird. Am Ende staunen alle nur noch, wie es dazu hat kommen können. Nein, Toleranz ist gut, aber zu viel davon bedeutet Akzeptanz dessen, was man nicht dulden dürfte.

    Es gibt wirklich keine größere heterogenere Gesellschaft als diese hier, in der wir uns aufhalten Die unterschiedlichsten Ziele führten uns hier her, aber sie sind es auch, die uns trennen. Ein kurzes Aufflackern am Anfang, wenn sich alle treffen und gemeinsam an einer Sache arbeiten oder gar liebgewonnen haben, meinen, sie wären eins und am Ende stellt man doch nur fest, es ist alles entwei. Trennung und Spaltungen sind am Ende alles, was übrig bleiben.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „HermannG“ ()

    Das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen ist unbedingt wichtig, wenn man in Zukunft nicht nur bestehen, sondern auch Freude am Leben haben will. Da gibt es aber ein Problem. Wir werden oft in eine Ecke gedrängt, die auch heute noch immer vertritt: Wenn du im Heim warst, hast du auch was gemacht. Kennt ihr alle und ihr kennt auch den Energieaufwand, dem immer wieder zu begegnen. So einfach ist es nämlich nicht, sich immer wieder dagegen zu wehren.

    Ich verstehe den Thread aber auch so, dass es immer wieder Situationen gibt, wo sich Heimkinder untereinander so richtig angehen und das finde ich ebenso unnötig, wie lästig. Die damit verschwendete Energie ließe sich mit Sicherheit besser verwenden. Ich will nicht wieder davon anfangen, die Sache mit den Verschwörungstheorien kenne ich schon.

    Mehr Miteinander würde mir gefallen, aber die Hoffnung gebe ich inzwischen so langsam auf. Was mich persönlich betrifft, so denke ich schon, dass ich mir nicht unbedingt einen Gefallen damit getan habe, wieder in der Heimvergangenheit herumzurühren. Viele Dinge sind heute wieder so präsent, als wären sie gestern passiert. Das brauche ich nicht. Daher beginne ich wieder damit, unnötige Erinnerungen zu verdrängen, damit ich im Jetzt und Heute besser leben kann. Gewiss, vergessen kann auch ich nicht, schon alleine deshalb, weil mein Rollator mich seit einiger Zeit in allen Lebensbereichen begleitet. Heulen nützt aber auch nichts. Ich denke mal, anderen geht es genau so.

    Ich hole mir z. B. heute zurück, was man mir damals genommen hat - natürlich nur, soweit mir das heute möglich ist. Hierzu zählt zur Zeit für mich auch, mich mit anderen Heimkindern zu organisieren. Dabei ist für mich uninteressant, ob Ost oder West, ob In- oder Ausland. Ich schreibe auch in englisch - Grammatikfehler kann derjenige behalten, der sie findet. Jedoch lasse ich mich nicht bekämpfen, an keiner Stelle. Deshalb versuche ich meinen Interessen soviel Raum zu geben, wie ich das für mich selbst vertreten kann. Bisher habe ich mein Leben immer danach ausrichten müssen, was durch Andere von mir gefordert wurde. Heute denke ich zuerst an mich selbst. Ja, das ist egoistisch, aber ich habe inzwischen mehr als einmal den Egoismus diverser ... befriedigt, Jetzt bin ich selbst dran.
    Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
    einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
    (Immanuel Kant)

    Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
    (Immanuel Kant)

    Ihr habt mit Euren durchdachten Beiträgen vollkommen recht.
    Ich möchte mich nicht weiter dazu äussern, denn ich gehöre leider nun auch zu denjenigen, die Ihr in Euren Bedenken ansprecht. Wie gesagt -zu Recht.
    Nur eines möchte ich schreiben, mir tut es leid da mitten drin zu sein, und wohl fühle ich mich da überhaupt nicht.

    Krumi



    Bräunsdorf -Treffen 2018
    25. - 27. Mai 2018









    zeiler schrieb:

    Ich staune auch sehr, dass Menschen sich sammeln deren Leben nur noch vom Wahn der Vergangenheit bestimmt. Viele Jahre sind vergangen und doch ist man nicht bereit das seine eigene Leben in die Hand zu nehmen. Wo es doch so sehr viel schöner ist am Leben Teilhaben zu dürfen durch all das was man selber bereit ist zu schaffen. Und sicher gibt es einige welche durch Krankheit nicht in der Lage sind, aber der Kern sollte sich seinem Leben stellen und mehr sehen und fühlen als immer nur in diesem Kreis zu bleiben. Das Leben ist eine Herausforderung, jeder Tag will erneut gelebt werden und doch geht dies nur wenn man auch bereit ist eigene und vorallem neue Wege zu gehen. Danke Christa MD für die Deinen Worte...es verbleibt zeiler

    Zeiler danke für diese geschriebenen Worte. Genau so sehe ich es auch.Das was einmal war kann man eh nicht mehr ändern,aber aus all den Erfahrungen kann man viel Nützliches ziehen und es für sich nutzen. Ich habe all meine Erfahrungen ob Gute oder Schlechte, toll in meiner Ausbildung als Heilerziehungshelfer nutzen können. Habe keine Probleme zu sagen ich bin in einem Kinderheim aufgewachsen und auch nie Nachteile für mich dadurch erfahren müssen. Im Gegenteil meinen jetzigen Job habe ich genau deswegen erhalten,wegen meiner Erfahrungen. Wie schon geschrieben wurde, man sollte irgend wann sein Leben in die Hand nehmen und was daraus machen. Veränderungen akzeptieren oder zumindest diesen offen gegen über treten. Ich habe mit 50 Jahren noch einmal eine Ausbildung gemacht und werde weiter machen,warum auch nicht,ich habe noch Ziele

    ( Eines kann man den ehemaligen Heimkinder nicht absprechen,die meisten sind starke Kämpfernaturen, denn nur so konnte man alles überstehen.) war im Heim, na und bin ich deshalb schlechter wie andere, mit Sicherheit nicht. Ich habe Herz, habe Verstand, Erfahrungen und vor allem ich habe Stolz und Selbstbewusstsein. Ich möchte allen zeigen ich kann auch gut mein Leben organisieren und leben, mit Höhen und Tiefen. Ich lass mich doch von der Vergangenheit nicht kaputt machen.... Und wie das Wort schon sagt es ist vergangen und ich lebe jetzt und hier, bin für mein Leben selber verantwortlich und muss selber dafür sorgen, dass es mir gut geht....


    Mir würde es auch viel besser gefallen, wenn es weniger Anfeindungen hier geben würde. Aber auch das ist das Leben,manche können sich einfach nicht riechen,egal was der eine schreibt,der andere findet etwas was ihm stinkt. Einfach mehr Toleranz an den Tag legen.Auch wenn man mal andere Meinung ist,das ist sogar sehr gut,doch da sollte man sachlich bleiben und nicht unter die Gürtellinie schießen. Wie gesagt man sollte sein Gegenüber ob hier oder im wahren Leben einfach als Mensch wahr nehmen mit all seinen Ecken und Kanten,Macken und Ticks, jeden den nötigen Respekt zeugen.Dann klappt es auch. Wir sind alles nur Menschen mit Fehlern und mit einer Vergangenheit. Jeder Mensch auf der Welt hat sein eigenes Schicksal und jeder muss für sich das Beste daraus machen....
    Ich hoffe ich habe das Thema nicht ganz verfehlt und man versteht was ich ausdrücken möchte.Bin nicht gerade der beste Schreiber,meistens schreibe ich wie es mir gerade in den Kopf kommt,also recht spontan...
    Zum Schluss noch einen Spruch nach dem ich eigentlich lebe......
    Behandle jeden so, wie du behandelt werden möchtest
    Narben auf der Seele sind Zeugen der Zeit sie werden dich das ganze Leben begleiten und dich daran erinnern wie weh dir andere getan haben.
    Sei nicht traurig, wenn etwas vorbei ist - sei froh, dass es gewesen ist!

    Wenn Meinungen aufeinanderprallen gibt es halt ein "FÜR" und "Wieder". Das ist gut und normal.
    Gut ist es aber dann nicht, wenn eine konträre Meinung in herabwürdigen Ton abgetan wird, oder wenn versucht wird, zu manipulieren mit einer Terminologie, von der man weiß, dass man zwar bei einigen Zustimmung bekommt, aber im Grunde mehr Schaden anrichtet, als gezielte Informationen weiter gibt. So ist der Vergleich oder auch nur die Nähe der Zwangsarbeit im Nazi-Deutschland mit nichts vergleichbar, was nach 1945 passierte. Eine Arbeitsverweigerung im Heim zog maximal eine Strafe in der B.-Zelle mit einem Minimum an Essen nach sich oder wenn es hoch kam, Gruppenkeile, wenn andere Zöglinge betroffen wurden. Keiner musste befürchten in ein KZ zu kommen um mit einem Genickschuss in eine Grube oder in einem der Öfen zu landen. Was bei den Zwangsarbeiter im Dritten Reich Usus war.

    Ebenso der Artikel aus dem konservativen Blättchen "Die Welt". Vom Ersteller und auch von dem Redakteur einfach eine Stimmungsmache. Vom Ersteren eine Stimmungsmache gegen den Vatikan, vom Redakteur eine Stimmungsmache gegen eine bestimmte sexuelle Orientierung. Denn was ist wirklich passiert? Angeblich haben einige Würdenträger einem Gardisten Avancen sexueller Art gemacht. Na und? Kann man annehmen oder ablehnen. Ängstlich muss so ein Gardemensch nicht sein, bei seiner Ausbildung im Nahkampf und seinem Alter. Wobei der Artikel ja auch voller Wiedersprüche steckt, wenn man ihn sich genau durchliest.

    Und, sind Avancen schon Unzucht? Wenn ich Früher über die Scheibe, Herbertstrasse oder Brinkgasse gegangen bin, haben mir die Damen auch Angebote gemacht. Heute machen sie es bestimmt auch noch, wenn einer durch das Rotlichtviertel geht. Ist das schon Unzucht? Wenn ich für jede entsprechende Bemerkung, die ich als junger Kerl Mädels gegenüber gemacht habe, wegen Unzucht bestraft worden wäre, würde ich heute noch Tüten kleben. Man sollte schon die Kirche im Dorf lassen und sich vielleicht einmal die Gründe des Schreibers überlegen und was dort wirklich an Tatsachen steht. Für mich hat der Artikel nur eine weitere Homophobie-Aussage.
    hm, nun ja...solange wir die unseren Gedanken hier einbringen, werden wir auch auf keinen "Nenner" all dessen kommen, was WIR hier von uns geben im Glauben daran das uns auch das unsere Gegenüber/der Leser versteht. Sehr schade, dass sehr viele Menschen nicht bereit sind den Schatten ihrer zu verlassen um das zu fühlen/spüren was das unser aller Leben ausmacht. Sicher sind wir Heimkinder deren Vergangenheit unbestritten und doch sind gerade wir Menschen die gelernt haben mit "Härte" umgehen zu können. Und mit Härte meine ich nicht all die Schläge in der Vergangenheit, nein es waren all die unzähligen Augenblicke in denen wir durch Entzug und Schmach leben und erleben mussten. Kinder haben einander/miteinander gelebt und erlebt, zusammen in all den Jahren erfahren müssen das ein Zaun(ich spreche mit Absicht nicht von der Mauer) die Grenze all dessen war was uns bekanntlich auf dem Weg gegeben war. Aber erleben wir all das heute noch? Haben wir nicht Zeit genug um das zu verlangen was uns wichtig? Es sind nicht die anderen welche uns keine Chance geben...fangen wir doch mal an bei uns zu bleiben. Wir Jammern und Klammern immer an dem was in der Vergangenheit. Was aber ist mir dem "Hier und Jetzt"...was ist mit der Zukunft?
    Kann ich bzw. sollte ich nicht nur immer das Verlangen was auch ich bereit bin zu geben? Aber nein, da ist die Stimme welches mir doch alles so sehr viel leichter macht. Damals haben Sie uns gesagt wir sind ohne Wert also muss ich unbedingt daran festhalten um diesen Wert welche unsere Persönlichkeit auch heute nicht erkennen! Ich sehe immer und immer nur die Einfachheit mit welcher Menschen glauben am "Damals" festhalten zu wollen. Jeder ist berechtigt zu tun wonach ihm/ihr strebt, aber dann darf man auch nicht immer Fragen warum mir. Wir haben so sehr vieles mehr gelernt wie andere Menschen ohne die unsere Erfahrung.
    Und so wie "jackie" geschrieben hat, wir sind doch eigentlich Kämpfernaturen...Menschen deren gelernt haben das es mehr gibt als nur die Achtung durch das Elternhaus welches hätte behütet sein sollen. Vieles hat uns stark gemacht was wir jedoch leider vergessen/haben wollen. Ich denke da noch an eine Zeit welche für mich sehr wertvoll, ich hatte da diesen besonderen "Halbermann". Dieser war mir und ich diesem an der Seite. Egal was das Taschengeld an Höhe, es gab kein mein oder gar dein...Nein wir waren uns einig.
    Und wenn ich heute lese das man immer nur sagt das ich nicht kann/konnte oder gar keine Chance hatte...oh nein, dieses zählt nicht in einer Zeit wo ein jeder für sich das Beste erleben/leben sollte. Es gibt natürlich immer Einzelfälle, von 10 Birnen ist auch eine schlecht, aber die Mehrheit, nun ja der kann und sollte es gut gehen. Einfach zugreifen und etwas innere Bereitschaft haben/zeigen.
    ich war ja nun letztes Jahr in Bräunsdorf und hätte nicht glauben wollen was dies für eine Gemeinde ist. Harald, der sein Haus gekauft hat...es bleib kein Traum für diesen und das seine Liebchen. Sie haben einfach zugegriffen. Unser Andi der sein Leben in vollen Zügen geniesst und nicht jammert weil er für seine Arbeit weniger verdient. Manfredo unser Hausgeist der ein Kämpfer ist wie man diesen nicht oft begegnet. Ach all die lieben aus Bräunsdorf, einfach Menschen deren mir gefallen weil ich mehr spüren und fühlen durfte. Es war eine Art Zuneigung, Harmonie und Zuversicht deren ich dieser Menschen sehen konnte.
    Und hier...man zerschreibt/denkt so wenig über den Rand und setzt sich Grenzen ohne zu sehen das es weiter geht. Das Leben ist nicht schwer zu erleben wenn man bereit ist sich als Persönlichkeit zu lieben. Wir alle sind Einzigartig...wir sollten diesen Weg erkennen und aufhören uns einzugrenzen.
    egal, Weg sind , hm nun ja...es verbleibt zeiler

    ninguno schrieb:

    Wenn Meinungen aufeinanderprallen gibt es halt ein "FÜR" und "Wieder". Das ist gut und normal.



    ..so sollte es eigentlich auch sein ... und so ist es auch hier im Forum ..

    ..deshalb find ich ..man muss nicht immer alles "strapazieren" ...sich Meinungen zu geigen gehört auch zum sich kennenlernen, sich verstehen dazu .. find ich ... sich verstehen gehört eigentlich mit dazu - um miteinender umgehen zu können ...

    :wayne:
    Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

    Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.

    jackie schrieb:

    war im Heim, na und bin ich deshalb schlechter wie andere, mit Sicherheit nicht. Ich habe Herz, habe Verstand, Erfahrungen und vor allem ich habe Stolz und Selbstbewusstsein. Ich möchte allen zeigen ich kann auch gut mein Leben organisieren und leben, mit Höhen und Tiefen.

    Dieses Bedürfnis es allen zu zeigen ......... nein, das habe ich nicht. Ich habe genug Selbstbewusstsein und Intellekt, dass ich weiss, dass ich niemanden etwas beweisen muss. Weder meiner Umwelt, noch denen die damals meinten, wir seien nichts wert oder aus uns würde nie etwas werden.
    Was ich tue, tue ich für meine nahen Angehörigen und in erster Linie mich selbst. Was die Umwelt dazu meint, mag vielleicht interessant sein, aber so wichtig für mich, dass ich meine es allen beweisen zu müssen - so wichtig ist es mir nicht.

    Mir gehts auch nicht um: "Heimkinder gegen Heimkinder". Unterm Strich haben wir nur eines gemeinsam, nämlich das stückweit Heimzeit in unserem Lebenslauf. Wir haben alle unsere Wurzeln, unsere familiären und sozialen Hintergründe, die sehr unterschiedlich sind, unsere unterschiedlichen Einweisungsgründe ........ Das ist aber nichts, was soweit als tragende Säule gelten kann, dass es uns gleich macht oder großflächig eint.

    LG Ines
    Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

    Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

    :D :D :D

    Ines schrieb:

    Zitat von »jackie«
    war im Heim, na und bin ich deshalb schlechter wie andere, mit Sicherheit nicht. Ich habe Herz, habe Verstand, Erfahrungen und vor allem ich habe Stolz und Selbstbewusstsein. Ich möchte allen zeigen ich kann auch gut mein Leben organisieren und leben, mit Höhen und Tiefen.


    Dieses Bedürfnis es allen zu zeigen ......... nein, das habe ich nicht.


    Genau das ist es,keiner sollte jemals irgend etwas beweisen wollen.
    Ich habe mein Stolz und den trage ich bemußt mit mir
    und ich beweise auch niemanden etwas.
    Allein mein Selbstwertgefühl ist einmalig und das steigert mein Selbstbewußtsein,
    das habe ich für mich damals erkämpft und trage es bis heute bei mir mit
    und es wird auch keiner mehr schaffen es zu beugen.

    Ich freue mich einfach auf morgen...das WE und die nächsten Monate,
    Urlaub und Feiern,meine Kinder,Ehemann und mein nettes Umfeld.
    warum habe ich nun das Gefühl ich muss mich für den Satz " Ich möchte allen zeigen ich kann auch gut mein Leben organisieren und leben, mit Höhen und Tiefen." rechtfertigen ? natürlich tue ich all das für mich,ich möchte weiter kommen,ich möchte Erfolgreich im Job sein usw. Aber die anderen sehen es und es gibt auch Menschen die das wahr nehmen und mir die entsprechende Resonanz vermitteln,was mir persönlich gut tut. Und mir kann keiner erzählen, dass er sich nicht für geleistete Arbeit ob Schule oder Beruf,die von anderen gelobt wird freut. Ok vllt bin ich da ne Ausnahme, aber dann bin ich gern ne Ausnahme,denn ich freue mich immer wenn meine geleistete Arbeit Anerkennung erhält...
    Narben auf der Seele sind Zeugen der Zeit sie werden dich das ganze Leben begleiten und dich daran erinnern wie weh dir andere getan haben.
    Sei nicht traurig, wenn etwas vorbei ist - sei froh, dass es gewesen ist!

    Jackie, auch ich bin stolz darauf, dass ich mein Leben gut meistern kann. Und natürlich rechtfertige ich mich dafür vor niemanden. Ich habe mal in "Plötzlich Prinzessin" einen Satz gehört, der in etwa lautet, dass niemand ein ungutes Gefühl in dir erzeugen kann, wenn du es ihm nicht erlaubst.

    Das ist einer meiner Grundsätze und ich gebe diesen auch gerne an dich weiter. Immer wieder liest man, dass man für sein Leben selbst verantwortlich ist, ich vertrete das auch. Das heißt aber nicht, dass man nur irgendwie klar kommen muss. Ich verhalte mich einfach nur so, dass ich vor mir selbst bestehen kann.

    Ich freue mich genauso über die Anerkennung meiner Leistung und das tue ich auch ganz offen. Lass dich nicht beirren.
    Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
    einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
    (Immanuel Kant)

    Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
    (Immanuel Kant)

    bei meinem Aufwachsen in englischen Kolonien in Asien und Afrika hat sich nie jemand darum gekuemmert as ich mal in einem Heim war.Inden weiteren Jahren hat sich kaum einer darann interessiert das ich in Deutschland geboren war und die die mich mit den Nazis verglichen sahen das nach einer Pruegelei dann anders,denn ich war nie ein Kind das unverdiente Schlaege von jemanden hingenommen haette und auch nicht von Erwachsenen.
    Im zivilen Leben hatte ich Erfolge und habe meiner Familie ein gutes und finanziell gesichertes leben bereitet was mir durch die bei uns gebotenen Bildungsmoeglichkeiten als Freiwilliger beim Militaer angeboten wurde.Man nimmt natuerlich seine Chance mit seinem Leben aber ich sah das als eine Loesung.
    Bei den Marines und meiner Karriere hatte ich natuerlich auch Neider.Hinter meinem Ruecken nannte man mich auch den verfluchten Kraut (beleidigender name fuer Deutsche) so wie andere nicht so liebenswerte Namen aber ich hatte ihren Respeckt und die wuerden fuer mich durchs Feuer gehen.Die wurden verwundet,ich wurde verwundet,abber zu samen mit fetzen von Fleisch aus dem Arm gerissen habe ich nie ,wiederhole nie einen Kameraden lebend oder tot im Feld gelassen.
    Im Laufe der Zeit wurden auch die Neider stumm.
    So wenn Du dich selbst Gebildet hast nach einer Verlorenen Jugend im Heim und es zu etwas gebracht hast nehme ich meinen Hut vor dir jeden Tag oder Nacht ab.Du hast es Verdient und zur Hoelle mit denen die es dir nicht goennen.

    Heimkinder gegen Heimkinder

    .
    Weiterführend zu Beitrag 1 und Beitrag 2 ( oben ) hier in diesem Thread.

    Ein vernünftiger und geistig völlig gesunder Mensch, der im HEIMKINDER-FORUM.DE verkehrt, machte uns alle gestern, Nachmittag, Sonntag, 12. Januar 2014, um 17:15 Uhr (MEZ) noch einmal auf folgenden wichtigen Hinweis aufmerksam, und wir sollten ihm, m.E., alle wirklich sehr dankbar dafür sein.

    .
    Ob und inwieweit dieser 2. Weltkrieg ein Segen war, darüber kann man streiten, doch was hier im Zusammenhang mit Artikel 12 Abs. 3 [ des Grundgesetzes ] wiedergegeben wird eher nicht.

    .
    »Es ist erwiesen, dass Heimkinder unter Androhung drastischer Strafen dazu gezwungen wurden, Arbeiten in der Industrie, im Dienstleistungsgewerbe oder in der Landwirtschaft zu verrichten. Dass die Mehrheit der Vertreter am Runden Tisch [ Heimerziehung ] für diesen klaren Sachverhalt den Begriff ‚Zwangsarbeit’ ablehnt, weil dieser Begriff angeblich für die „NS-Zwangsarbeiter“ reserviert sei, kann man nur als zynische Propagandalüge bezeichnen! Sollen wir denn wirklich glauben, dass Frau Vollmer und all die anderen hochrangigen Vertreter der Kirchen und des Staates die deutsche Verfassung nicht kennen?!
    In Artikel 12 Absatz 3 unseres Grundgesetzes heißt es wörtlich:

    ‚Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.’

    Wäre der Begriff ‚Zwangsarbeit’ tatsächlich für die Verbrechen des NS-Regimes reserviert, müsste Artikel 12 Absatz 3 sofort aus dem deutschen Grundgesetz gestrichen werden!

    In Wahrheit bezeichnet der Begriff ‚Zwangsarbeit’ einen eindeutig definierten, juristischen Sachverhalt, der keineswegs mit den NS-Verbrechen identisch ist. Es ist deshalb einigermaßen zynisch, wenn der Runde Tisch [ Heimerziehung ] die nazistischen Gräueltaten heranzieht, um mit Hilfe dieses rhetorischen Kniffs den realen Sachverhalt der erzwungenen Kinderarbeit in den Heimen zu vernebeln!
    Man spürt die Absicht und ist verstimmt!«

    Philosoph und Erziehungswissenschaftler Michael Schmidt-Salomo

    [ QUELLE / WIEDERGABEN – auch in Zusammenhang mit der solidarischen April 2010 "Heimkinder-Demonstration" in Berlin – , u.a. auch, auf folgenden Webseiten:
    http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2010/01/verein-ehemaliger-heimkinder-ev-seine.html
    http://www.giordano-bruno-stiftung.de/newsletterarchiv/sondernewsletter-gbs-unterstuetzt-den-protest-ehemaliger-heimkinder ]

    .

    Unerklärlich in diesem Zusammenhang, der Forderung nach mehr Entschädigung so zu begegnen, als würde ihre Existenz davon bedroht wenn es diese geben würde.
    .

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    ––––––––––––––––––––
    Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

    Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
    Ein Denkmal in Musik gesetzt

    Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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    Wenn ich Goggle nach "Zwangsarbeit" befrage, kommen seitenlang Berichte, Abhandlungen oder Seiten, die sich ganz alleine mit der Zwangsarbeit im III Reich auseinander setzen. D.h. aber dann für mich, dass dieser Begriff allgemeingültig in diesem Zusammenhang gesehen wird. Egal ob es nun vereinzelte Autoren gibt, die die damalige Heimpraxis auch so betiteln. Allgemeingültigkeit hat hier Vorrang. Und diese ganzen Menschen würden es nicht verstehen, dies mit der ehemaligen Heimpraxis in einem Topf zu werfen, besonders wenn es sogar etliche ehemalige Heiminsassen gibt, die dieses Vokabular ablehnen.

    Aber Du kannst ja gerne mal eine Umfrage bei Betroffenen-Verbände starten. Das Ergebnis kann ich heute schon Weichsagen. Wo bei, anders herum ist es nur eine Minderheit die dieses gleich setzen mit der Zwangsarbeit im Naziregieme. Dies sieht man ja schon alleine hier im Forum, wie sich User gegen diese "Gleichsetzen" sträuben, weil sie glaubwürdig bleiben wollen. Und irgendwann sollte man die Ansicht der Menschen Rechnung tragen und weg gehen von dieser Terminologie, die mit Sicherheit in der breiten Bevölkerung keine Gegenliebe erzeugt, im Gegenteil.

    Und wer die Bevölkerung nicht mitnehmen kann, hat schon in jeder Beziehung verloren. Doch manchem scheint es egal zu sein, Hauptsache auf die Kacke hauen mit Vergleichen, wo sich jeder anständige Mensch für schämen würde, der sich für unsere geschichtliche Vergangenheit interessiert hat.

    Und ob es etwas mit "Heimkinder gegen Heimkinder" (ich bin übrigens 66 und schon über 40 Jahre kein "Heimkind" mehr) zu tun hat, wage ich zu bezweifeln. Für mich ist es eine Frage des "guten Geschmacks" und kein Kampf gegen.....

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