Der geheime Deal der Diakonie mit ex-Heimkind Wolfgang Focke.

      Der geheime Deal der Diakonie mit ex-Heimkind Wolfgang Focke.

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      Aus aktueller Ausgabe Westfalen-Blatt (WB):

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      Westfalen-Blatt Nr. 264 - Donnerstag, 14. November 2013 -
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      OSTWESTFALEN-LIPPE

      [ Großes Foto zeigt das ehemalige Heimkind Wolfgang Focke auf der Straße vor seinem Haus inLügde, Lange Straße 9: Dieses Haus hat der Diakonieverbund Schweicheln dem früheren Heimkind Wolfgang Focke abgekauft. Foto: Althoff“ ]

      Warum kauft die Diakonie das Haus eines Ex-Heimkindes?

      Wolfgang Focke bekommt etwa 68 000 Euro und soll nicht darüber sprechen.

      Von Christian Althoff

      Hiddenhausen (WB). Der Deal sollte eigentlich geheim bleiben: Der Diakonieverbund Schweicheln hat einem früheren Heimkind sein Haus abgekauft und ihm lebenslanges Wohnrecht eingeräumt. Sollte der Mann so zum Schweigen gebracht werden?

      Fällt der Name Wolfgang Focke, werden Verantwortliche bei Kinderheimträgern unruhig. Focke gilt für viele als enfant terrible der Heimkinder-Szene. Während etliche seiner Leidensgenossen ihr Aufwachsen ohne adäquate Schulbildung als Stigma empfinden und aus Scham zurückgezogen leben, hat Focke die Anonymität verlassen. Plastisch erzählt er immer wieder, was er bis 1964 in vier Heimen der Diakonie erlebt hat. Und er greift die Träger öffentlich an – gelegentlich auch mit übertrieben drastischen Worten.

      Einer dieser Träger ist der Diakonieverbund Schweicheln aus Hiddenhausen im Kreis Herford. Zu dem Verbund, der mit 1600 Mitarbeitern in mehreren Bundesländern vielfältige Hilfeeinrichtungen betreibt, gehört auch der Buchenhof in Hiddenhausen-Schweicheln – so etwas wie die Keimzelle des Unternehmens. Focke war in den 60er Jahren im Buchenhof und erzählt: »Wir mussten acht Stunden am Tag in einer Wurstfabrik [Wurst- und Fleischfabrik NIEBEL“ ( Lübbecke ) (?) / „NIEBEL-WERKE“ ( Bad Oeynhausen ) (?) / „Westfleisch“, MM ] die toten Schweine aus der Tötungsbucht schleppen, Konservendosen polieren, Blut wegputzen. « Selbst nachts habe er gelegentlich rausgemusst. »Acht von uns waren das Autobahnkommando. Wenn bei Herford ein Lkw verunglückte, wurden wir zur Unfallstelle gefahren und mussten die Ladung umpacken. Keiner der Polizisten, die da rumstanden, hat mal gefragt: Was machen denn die Jugendlichen um drei Uhr morgens hier?«

      Im Buchenhof sei er von älteren Jungen missbraucht worden, sagt Focke. »Wenn man uns dabei erwischte, mussten wir einem Diakonie-Mitarbeiter ganz genau schildern, was wir getan hatten. Ihm war egal, wer Opfer und [wer] Täter war.

      [ Foto das Wolfgang Focke als Jugendlichen zeigt:Heimkind Wolfgang Focke 1963 als 17-Jähriger.]

      Er drohte, uns einzusperren, sollte so etwas noch einmal vorkommen.« Er sei auch verprügelt worden, sagt der 67-Jährige. »Als ich mich einmal mit der Tochter des Anstaltsschusters traf, wurde ich grün und blau geschlagen.«

      Trotz der öffentlichen Bekenntnisse des Diakonieverbundes Schweicheln, sich der Vergangenheit zu stellen – Fockes Schilderungen in Zeitungen und im Fernsehen, in öffentlichen Diskussionsrunden und vor politischen Gremien passten den Verantwortlichen offenbar nicht. Nach WESTFALEN-BLATTInformationen wurde deshalb 2010 nach einer Möglichkeit gesucht, Focke zu besänftigen, wenn nicht sogar zum Schweigen zu bringen. Es wurde vereinbart, ihm sein Haus in Lügde (Kreis Lippe) abzukaufen und ihm lebenslanges Wohnrecht einzuräumen. Der Vertrag über das 800 Quadratmeter große Grundstück soll Ende 2010 vor einem Notar in Herford geschlossen worden sein. Für den Diakonieverbund sollen der sozialpädagogische Vorstand Rainer Kröger und der kaufmännische Vorstand Hans-Hermann Wolf anwesend gewesen sein. Etwa 68 000 Euro soll die Diakonie für das alte Haus bezahlt haben.

      [ Foto des auch am "Runden Tisch Heimerziehung " sitzenden und dem jetzigen "Lenkungsausschuss des Fonds Heimerziehung West" angehörenden Vorstandsmitglieds der Diakonie Schweicheln, „Rainer Kröger: »Wir helfen auf unterschiedliche Weise.«]

      Angeblich hat es einen ersten Kaufvertragsentwurf gegeben, in dem sich Focke unter Androhung einer Vertragsstrafe von 10 000 Euro verpflichten sollte, Stillschweigen über den Deal zu bewahren. Focke sagte dem WESTFALENBLATT: »Das ist richtig. Diesen Entwurf hat es gegeben. Aber ich habe mich geweigert, ihn zu unterschreiben.« Dass Kinderheimträger frühere Insassen zu Stillschweigen verpflichten wollen, ist alles andere als üblich. »Das gibt es bei uns nicht«, sagt Thomas Throenle vom Generalvikariat in Paderborn. Und auch Matthias Lehmkuhl von der Anlaufstelle für Heimkinder beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster erklärt, niemand werde mundtot gemacht.

      Zum Hintergrund des Hausverkaufs will sich Focke nicht äußern. Und auch die Diakonie gewährt keinen Einblick in ihre Beweggründe, ein Haus in einer Straße zu kaufen, in der der amtliche Bodenrichtwert nur 26 Euro pro Quadratmeter beträgt. Vorstand Rainer Kröger: »In der Begleitung ehemaliger Heimkinder ist der Diakonieverbund Schweicheln auf unterschiedliche Weise aktiv. Wir werden aber grundsätzlich nicht in der Öffentlichkeit zu diesen sehr individuellen Formen der Begleitung Stellung nehmen.«
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      QUELLE: Westfalen-Blatt (WB)

      Text-Dokument hergestellt von Boardnutzer »martini«, dem Australier Martin MITCHELL, anhand von PDF-DOKUMENT / Image @ http://heimkinder-forum.de/v3/index.php?page=Attachment&attachmentID=18920&h=292d7410c8872d852a1e0888cd126eb2cfa075dd
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
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      Post was edited 3 times, last by “Martini” ().

      Hallo Martin,
      Brötchen hatte heute Morgen schon ein Pdf-Dokument gepostet, wo genau das Thema drin steht. Schau Mal hier: Fonds-Auszahlungen
      Von daher "kenne" ich es schon, aber interessant ist es dennoch - keine Frage.
      LG Mandy

      Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.

      Danke, meine liebe Tessamaus... für 13,5 wunderschöne Jahre!!!

      Post was edited 1 time, last by “Mandy” ().

      Ich gönne dem Wolfgang das.!

      Bei mir herscht kein Neid Missgunst ,unsw. Dafür hat W. gekämpft,und das zu Recht. Das die Anschrift hier veröffendlicht wird ist schon eher bemerkenswert. Kann das nicht gelöscht werden. Das ist währe Datenschutz. ! :wayne:Egal wie der ein oder andere zu Ihm steht:
      Fotos sind Eigentum und dürfen nicht gegen den Willen des Eigetümers runtergeladen werden .!(C)"Es reute mich,so hier gweßn wer." (Maria Theresia 1743,in Stift Melk, A."Iwouldregret if i had not been here."

      Nobbi wrote:

      Das die Anschrift hier veröffendlicht wird ist schon eher bemerkenswert. Kann das nicht gelöscht werden. Das ist währe Datenschutz. ! :wayne:Egal wie der ein oder andere zu Ihm steht:

      Hallo Nobbi,
      ich finds gut, dass Du dir Gedanken zu dem Datenschutz machst, aber in diesem Falle sehe ich das ein bisschen anders, da es sogar öffentlich zugänglich im Internet und in der Tageszeitung zu finden ist. Außerdem ist das Westfalenblatt bereits weit verbreitet. Alleine 14 Belegungen/Verbreitungsgebiete sind hier eingetragen und wenn Du die einzeln anklickst, dann siehst Du auch, wieviel die verkaufte Auflage, wieviele Abos usw. sind. Daran kann man sehr gut sehen, wieviele Menschen das sowieso schon lesen können - auch ohne, dass man sich dafür besonders anstrengen muss. ^^
      Da hier in den Beiträgen überall die Quellenangaben gemacht wurden/auf den Urheber verwiesen wurde, denke ich (keine verbindliche Aussage meinerseits), dass man sich da keine Gedanken zu machen braucht. Wie gesagt, ich denke das nur, komplett wissen kann ich es nicht, da ich mich mit der rechtlichen Bestimmung des Westfalenblattes nicht auskenne. Aber, solche Infos kann man sich in der Redaktion, beim Verlag der Tageszeitung erfragen, bzw. kann man das auch hier tun (online) und so, wie ich das deute, haben die nichts dagegen, solange es ihrer Veöffentlichung entspricht und nicht abgeändert wurde. Nur, wenn etwas verfälscht dargestellt wird, dann gibbet Ärger, doch das kann ich hier nicht sehen.
      LG Mandy

      Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
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      Und hier hat das Westfalen-Blatt (WB) das Ganze jetzt auch selbst, mit den schon erwähnten Fotos und Adress-Details, online gestellt:

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      WESTFALEN-BLATT

      Hiddenhausen

      Warum kauft die Diakonie das Haus eines Ex-Heimkindes?

      Wolfgang Focke bekommt etwa 68 000 Euro und soll nicht darüber sprechen.

      @ http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/nachricht/2013-11-14-warum-kauft-die-diakonie-das-haus-eines-ex-heimkindes-9295501/3599/
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Die Frage wäre aber doch auch; wie kommt dieser Deal an die Öffentlichkeit, wenn Herr Focke doch darüber nicht sprechen soll?
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Der geheime Deal der Diakonie mit ex-Heimkind Wolfgang Focke.

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      Und unser »brötchen« a – Boardnutzer »brötchen« – der mit dem Westfalen-Blatt Journalist Christian Althoff in direktem Kontakt steht, teilt uns allen am Freitrag, 15. November 2013, um 08:07 Uhr (MEZ) im Beitrag 690, »Fonds-Auszahlungen«-Thread, mit:

      brötchen wrote:


      Heute im "Westfalen-Blatt" weiterer Artikel von Chefreporter, Christian Althoff: "Heimkinder-Verein sieht erneutes Unrecht - Diakonie kauft lautstarkem Kritiker sein Haus ab".

      Darin behauptet der Vorstand des Diakonieverbundes Schweicheln, Rainer Kröger, der im Übrigen für die Evangelische Kirche als Teilnehmer "des Rundes Tisches Heimerziehung-Berlin" mitverantwortlich für diese unsäglichen Vereinbarungen ist: "Wir haben in einer Notsituation geholfen. Es ist uns nie darum gegangen, Herrn Focke mundtot zu machen."

      Dazu Wolfgang Focke gestern: "Von einer finanziellen Notsituation weiß ich nichts. Ich kann nachweisen, dass ich nicht mit einer einzigen Rate für mein Haus in Rückstand gewesen bin. Es war so, dass ich 2010 von der Diakonie 78.000 € Schmerzensgeld gefordert habe. Wir haben uns dann auf den Hausverkauf geeinigt."

      Das im ersten Kaufvertragsentwurf eine Klausel stand, die ihn bei Strafandrohung zur Verschwiegenheit verpflichtete "sei ein Versehen ( :lol3d: :lol3d: :lol3d: ) des Notars gewesen!"

      Der ganze Artikel, sobald er online ist.

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      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Ich habe auch mal ein Schmerzensgeld bekommen (nach einem Verkehrsunfall). Weder wurde ich zur Verschwiegenheit verpflichtet, noch habe ich für die Kohle etwas im Gegenzug abgeben müssen.
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      Das ist auch eine Angelegenheit, die ich nur schwer nachvollziehen kann. Ein Verkäufer kann doch, genügend Interessenten vorausgesetzt, sein Haus verkaufen an wen er möchte. Das muss ja nicht die Institution sein, die mich jahrelang schikaniert und traumatisiert hat.

      Sind mehrere Interessenten für die Immobilie vorhanden, so treibt das zwar den Preis in die Höhe, darf aber nicht zu Wucherpreisen führen. Darauf achtet der Notar. Das zählt mit zu seinen Aufgaben.

      Das Einsitzrecht mag zwar auf dem ersten Blick gut klingen, aber damit sind auch beidseitige Pflichten verbunden. In dem Fall auch Pflichten für den Herrn Focke. Die Rechte & Pflichten etc. sind auch vertraglich geregelt. Verstösst man mehrfach dagegen, so kann das Wohnrecht aberkannt werden. Aber das sind alles Dinge, die wir so nicht wissen können und die auch individuell zwischen den Vertragspartnern ausgehandelt und notariell im Vertrag festgehalten werden.

      Um das alles zu verstehen, müsste man mehr über den Erwerb/Veräußerung der Immobilie wissen.

      Vielleicht ist es auch ganz einfach, nämlich dass Herr Focke Angst hatte im Alter sein Haus nicht mehr bewirtschaften und finanziell halten zu können(renovieren, sanieren....), bedingt dadurch in ein Heim müsste, was dann wahrscheinlich wieder ein kirchlicher Träger wäre und die Diakonie ihm dann dieses Angebot gemacht hat?
      Vielleicht nach dem Motto:
      Wir kaufen Dein Haus, dann hast du die finanzielle und materielle Verpflichtung nicht mehr, räumen Dir ein lebenslanges Einsitzrecht ein und damit kann er zumindest bis an sein Lebensende in diesem Haus wohnen bleiben. Da das Haus in 10 Jahren vielleicht mehr Wert hätte als zum jetzigen Zeitpunkt (steigende Immobilienpreise vorausgesetzt) hat man den Kaufpreis etwas höher gesetzt, um den finanziellen Verlust zu minimieren? Kann das nicht so gewesen sein?
      Vielleicht waren das die Leitgedanken, die zu dem Kauf/Verkauf geführt haben?

      Letztendlich entscheidet doch der Eigentümer, ob überhaupt und wenn ja an wen er verkauft. Der Eigentümer bietet Immobilie an...... Es kratzt kein kirchlicher Träger an deiner Tür und bittet darum Deine sanierungsbedürftige Immobilie zu erwerben.
      Als „einen Ehemaligen Zögling mundtot machen“ würde ich das nicht ansehen. Beide Vertragspartner unterzeichnen doch den Vertrag, den sie selbst mit dem Notar ausgehandelt haben und mit dem sie einverstanden sind. Da wird der Herr Focke natürlich wissen, dass dieser Vertrag eben den besagten Satz zwecks „Schweigepflicht“ beinhaltet. Wie oft wird denn das Kleingedruckte überlesen?

      LG Ines
      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D

      kliv wrote:

      Ich habe auch mal ein Schmerzensgeld bekommen (nach einem Verkehrsunfall). Weder wurde ich zur Verschwiegenheit verpflichtet, noch habe ich für die Kohle etwas im Gegenzug abgeben müssen.

      Ich weiss nicht, ob man das so pauschal vergleichen kann?

      Wenn Du Schmerzensgeld erhalten hast - dann hattest Du im Gegenzug den Schaden. Du hast quasi Wohlbefinden und Schmerzen abgegeben (gehabt).
      Natürlich muss man da keine Verschwiegenheitsklauseln einbauen. Aber bei der Fülle an Unfällen, Schmerzensgeldern etc., die beim heutigen Verkehrsaufkommen täglich anfallen, stellt sich auch die Frage: "Würde das die Medien so sehr interessieren?"

      LG Ines
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      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D

      Ines wrote:

      Das Einsitzrecht mag zwar auf dem ersten Blick gut klingen, aber damit sind auch beidseitige Pflichten verbunden. In dem Fall auch Pflichten für den Herrn Focke. Die Rechte & Pflichten etc. sind auch vertraglich geregelt. Verstösst man mehrfach dagegen, so kann das Wohnrecht aberkannt werden. Aber das sind alles Dinge, die wir so nicht wissen können und die auch individuell zwischen den Vertragspartnern ausgehandelt und notariell im Vertrag festgehalten werden.



      :P Einsitzrecht dieses klingt nach knast :P :P
      wenn es das wohnrecht ist dann ist es mit wenig pflichten verbunden
      es gibt nur 2 möglichkeiten entweder bis zum tag X
      oder bis zu tode
      so wird es dann auch im grundbuch eingetragen
      selbst wenn er morgen ins altersheim geht
      und dort noch 10 jahre und länger ist
      hat der käufer kein zugangsrech zur wohnung wenn er klaver war hat er es wie wir gemacht
      alles frei strom, gas, heitzung ,tel

      dann kann er die beine baumeln lassen
      oder in die hängematte

      beim imo verkauf gibt es kein wucher
      was der markt hergibt
      der notar ist % tual beteiligt

      Peter 70 wrote:

      wenn es das wohnrecht ist dann ist es mit wenig pflichten verbunden

      Rechte & Pflichten beim Einsitzrecht/Wohnrecht sind verhandelbar.

      Peter 70 wrote:

      hat der käufer kein zugangsrech zur wohnung wenn er klaver war hat er es wie wir gemacht
      alles frei strom, gas, heitzung ,tel

      Das sind z.B. solche Rechte, die ihr für Euch dabei verhandelt habt.

      LG Ines
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      :D :D :D
      Laut Telefonat gestern Abend will Focke in dem Haus nicht bleiben wollen und ein Wert soll das Haus auch nicht haben. Die Instandhaltungkosten,Instandsetzungsarbeiten würden wahrscheinlich den Rahmen sprengen.
      Das Grundstück ist das einzige was den Preis eventuell überhaupt rechtfertigen könnte. Für einen Abriss kämen auf dem Käufer vielleicht weniger Kosten zu, als wenn man noch in die Instandsetzung investieren würde. Die wurden das Haus nicht los und ich könnte mir vorstellen, das hier die einzige Möglichkeit bestand eben eine Institution für sich zu gewinnen, die eventuell noch Interesse hätte Wolfgang Focke zu helfen.
      Die jährlichen Kosten an dem Staat soll W. Focke auch nicht aufbringen können.Grundstücksabgaben, wie beispielsweise Straßenreinigung, Abfallentsorgung, Stadtentwässerung, Steuern ect. summiert sich jährlich. Wasserleitungen, Stromleitungen Heizung etc sollen dermassen veraltet sein. Das Haus soll der der über 80 jährigen Freundin gehören und nicht ihm. Die Verbindung zu dem Haus in der Presse ist der Name Focke, aber wie gesagt, soll es der über 80 jährigen Freundin gehören.
      Ich kann wie gesagt nur die Informationen weitergeben die ich gestern Abend bekommen habe. Wobei Focke auch wegziehen will und nicht in dem Haus bleibt.

      Ich weiß was ein Eigenheim jährlich für Kosten mit sich bringt und ich glaube viele hier wissen das auch.

      Aiken wrote:

      Das Haus soll der der über 80 jährigen Freundin gehören und nicht ihm. Die Verbindung zu dem Haus in der Presse ist der Name Focke, aber wie gesagt, soll es der über 80 jährigen Freundin gehören.

      Wenn das so ist, dann sind das andere Vertragspartner und hätte mit Herrn Focke, seinem Leid, den Forderungen bzw. Klärungsbedarf zwischen ihm und der kirchlichen Institution gar nichts zu tun. Er selbst dürfte dann nichtmal Bestandteil der Verträge sein.

      Ansonsten sieht es immer fragwürdig aus, wenn man mit seinem Peiniger Geschäfte in der Art führt, die eigentlich gar nicht geführt werden müssten.
      Was gibt es für Gründe mehr Geld für die Immobilie als sie Wert hat zu verlangen und auch zu zahlen? Gibt das nicht auf beide Seiten ein komisches Bild? Wer ist so dreist und verlangt solche Summen und wer ist so dumm und zahlt solche Summen?
      Warum Verkauf, wenn man doch finanziell etc. recht gut damit zurecht kommt?
      Warum verkauft man an Leute/Institutionen mit denen man in anderen Dingen noch Klärungsbedarf hat?
      Warum macht man so einen Deal und geht dann aber wieder an die Medien und prangert an?
      Welchen Sinn soll das haben? Wem erweist man damit einen Dienst? Sich selbst? Den Heimkindern? Der Kirche?
      Warum ........

      Also irgendwie ist das alles sehr verworren.

      LG Ines
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      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D
      Da gehen bei mir alle Alarmlampen an:

      wer hat etwas davon, solche Nachrichten in der Zeitung zu lancieren? Und mit welchem Zweck?

      Wie kann einer etwas verkaufen, was ihm nicht einmal gehört?

      Und was bringt es uns zu wissen, wie viel er angeblich für "sein" Haus bekommen hat?

      ?(: ........
      Was ich bestätigen kann, das er mit seiner Freundin in diesem Haus seit Jahren lebt. Ich denke mal, das sie beide verhandelt haben und SIE aber nicht in die Öffentlichkeit möchte.
      Das ist jetzt aber nur eine Vermutung.



      Hier schreibt er von Frau, aber er ist nicht verheiratet:

      'Sabbenhausen (jl). Das Ringen um die Rechte der ehemaligen Heimkinder lässt den in Sabbenhausen lebenden Wolfgang Focke einfach nicht los. Eigentlich wollte er den Kampf schon drangeben – seiner Frau und seiner Gesundheit zuliebe. Doch dann folgte der Ruf in den vom Land Nordrhein-Westfalen installierten Arbeitskreis Heimkinder-Fonds in Münster. Hier sollen der 65-Jährige und zwei weitere in ihrer Jugend von Ausbeutung und Missbrauch Betroffene den Menschen zur Seite stehen, die sich um eine Entschädigung zum Beispiel für die in ihrer Jugend unentgeltlich geleistete Arbeit bemühen.'

      Klick
      Hallo Aiken

      mal im Ernst, das ist doch alles sehr verworren.

      Mich würde mal interessieren, was sich Herr Focke selbst von seinem Artikel in den Medien verspricht. Irgendwas muss er sich davon ja erhofft haben und wem soll das eigentlich dienen?

      LG Ines
      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D

      Ines wrote:

      mal im Ernst, das ist doch alles sehr verworren.

      Mich würde mal interessieren, was sich Herr Focke selbst von seinem Artikel in den Medien verspricht. Irgendwas muss er sich davon ja erhofft haben und wem soll das eigentlich dienen?

      Na da sprichste mir aber wieder aus der Seele.
      Für mich klingt das auch ziemlich merkwürdig und inzwischen, mit den ganzen vielen Nebenaussagen gehts langsam in die Richtung Klatsch & Tratsch - Sorry, so empfinde ich es gerade.

      Was mir von Anfang an komisch aufgestoßen ist, waren die Formulierungen des Reporters:
      "Plastisch erzählt er immer wieder, was er bis 1964 in vier Heimen der Diakonie erlebt hat. Und er greift die Träger öffentlich an – gelegentlich auch mit übertrieben drastischen Worten. "

      Quelle: westfalen-blatt.de/nachricht/n…-heimkindes-9295501/3599/
      Die machen mich echt stutzig und unterm Strich bringt es für mich noch mehr Verwirrung.
      Einerseits die Beschreibung, wie der Herr Focke wohl beim Reporter rüber kommt und dann alleine die Tatsache, wie es in der Überschrift dort steht.
      Warum kauft die Diakonie das Haus eines Ex-Heimkindes?

      Irgend etwas ist da Oberfaul - nur was? Über die merkwürdige Klausel bin ich ehrlich gesagt weniger gestolpert. :gruebel: Es ist was anderes, was unausgesprochen durch die Zeilen schimmert.
      Bin gespannt, was da noch so zu Tage kommt, denn das, was da bisher stand kann nicht alles sein.
      LG Mandy

      Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.

      Danke, meine liebe Tessamaus... für 13,5 wunderschöne Jahre!!!

      Warum soll er sein Haus oder die Freundin das Haus nicht verkaufen, an wen sie wollen und irgendeinen Preis dafür verlangen, den sie bekommen?

      Vermutlich war die Bruchbude anders nicht loszuwerden. Vielleicht dachte die Kirche, wenn sie ihm da einen Gefallen tut, gibt er endlich Ruhe und sie haben irgendeine Gegenleistung, aus der sich irgendwann mal irgendwas machen läßt.

      Für 65.000 Euro hats vermutlich weder Zentralheizung noch Warmwasser, dafür aber jede Menge Asbest drumrum. Sprich, Abriß wäre so teuer wie der Grundstückswert, dann kommts 0 auf 0 raus.
      Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

      Mahatma Ghandi.