„Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ regelt Auszahlungen der ALMOSEN an Ehemalige Heimkinder West UND an Ehemalige Heimkinder Ost.

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      „Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ regelt Auszahlungen der ALMOSEN an Ehemalige Heimkinder West UND an Ehemalige Heimkinder Ost.

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      Wer und was ist dasBundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ ( „BAFzA“ ), Geschäftsstelle Köln ?

      Das heutige erst seit dem 3. Mai 2011 bestehende so genannte „Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ war vier Jahrzehnte lang das „Bundesamt für den Zivildienst“ ( „Zivildienstamt“ / „Ziviamt“ ), zuständig für die Verwaltung und Betreuung von Wehrdienstverweigerern, bzw. Zivildienstleistenden. Als es aber dann eines Tages, Mitte des Jahres 2011, in der Bundesrepublik Deutschland keine Wehrpflicht mehr gab, war auch das „Bundesamt für den Zivildienst“ ( „Zivildienstamt“ / „Ziviamt“ ), zuständig für die Verwaltung und Betreuung von Wehrdienstverweigerern, bzw. Zivildienstleistenden überflüssig geworden. Was tun mit diesem großen überflüssig gewordenen Beamtenstab ( eine Behörde mit rund 1000 Mitarbeitern ! ) ?

      Und hier wird detailiert darüber berichtet wie dann aus dem „Bundesamt für den Zivildienst“ – eine Bundesbehörde, die auch weiterhin dem "Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend" ( "FAMILIENMINISTERIUM" ) untersteht – das neue „Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben “, »BUNDESAMT FÜR ALLES«, wurde :

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      ZEIT ONLINE Artikel von BRITTA BEEGER ( vom 17. August 2011 ) »Ein Amt für alle Fälle« − »Die Zivis verschwinden, die Behörde bleibt: Anstatt das Bundesamt für den Zivildienst aufzulösen, wurde ihm ein neuer Aufgabenbereich zurechtgebastelt.« @ http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-08/zivildienstamt-koeln-freiwillige?commentstart=17#cid-3136284
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      Als ein „Ehemaliges Heimkind West“ – »Pausenschläfer« – diesen ZEIT ONLINE Artikel erstmalig Ende Oktober 2013 entdeckte, schrieb er sofort folgenden Leserkommentar dazu ( @ http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-08/zivildienstamt-koeln-freiwillige/seite-2?commentstart=17#comments ) :

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      23. Ein neuer Aufgabenbereich für das BAFzA

      »Pausenschläfer« – 30. Oktober 2013, um 15:05 Uhr

      Seit dem 01.01.2012 kümmert sich das Amt auch um ehemalige Heimkinder, indem es die Anträge auf Hilfsleistungen aus dem Fonds Heimerziehung auf Schlüssigkeit prüft. Leistungen für Westheimkinder können bis zum 31.12.2014 beantragt werden, und bis zum 31.12.2016 soll dann alles abgewickelt sein (Westdeutschland).
      Bei der Neustrukturierung des Amtes wurde eigens in der Abteilung 4 ein neues Referat 403 (Geschäftsstelle Fonds Heimerziehung) geschaffen.
      http://www.bafza.de/fileadmin/redaktion/downloads/Abt1/103/Organisationsplan_03_13__ohne__Namen_.pdf


      Da ich selbst Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung beantragt habe, und auch in entsprechenden Heimkinderforen mich informiere, kann ich durchaus sagen, dass die Mitarbeiter des dortigen Amtes mit ihrer neuen Aufgabe reichlich überfordert sind, und dass es in der Folge zu erheblichen Wartezeiten kommt, die ich für unangemessen halte. Auch der bürokratische Aufwand, um überhaupt Leistungen zu erhalten, ist meiner Meinung nach nicht vertretbar, wenn gleich es schon auf diesem Gebiet einige Verbesserungen gegeben hat.

      (Auf diesen Zeit Online Artikel bin ich erst heute bei meiner Recherche zum BAFzA gestoßen.)

      [ Mein eigener Internetauftritt : ]
      http://hamburgerlagebuecher.blogspot.de/2012/09/10-fonds-heimerziehung-west-und-ost.html

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Aus sachlichem Hintergrund macht es sich notwendig, die teilweise falschen Informationen aus dem obigen Beitrag, zumindest in ihrer Grundaussage und wesentlich richtig zu stellen.

      Das BAfzA regelt keine Auszahlungen aus dem Fonds Heimerziehung West/Ost an die Heimkinder.

      Die Auszahlungen der Fondsmittel werden durch eine Verordnung geregelt. In den Geschäftsbedingungen des Bundes und der Länder zum Fonds, ist innerhalb des BAfzA eine Geschäftsstelle eingerichtet, die ausschließlich die Schlüssigkeitsprüfung der Anträge vornimmt und die, die Auszahlung der Fondsmittel verfügt.

      Das macht sich notwendig, weil das Bundesfamilienministerium, als politisch verantwortliches Ministerium für den Fonds, selber nicht als Prüfer und Auszahler der Anträge fungieren kann.

      Im übrigen haben im BAfzA weit mehr soziale Projekte eine Heimstatt gefunden, als der obige Beitrag vermitteln will. Wer sich hier wirklich schlau machen will, sollte sich eine Broschüre besorgen herausgegeben vom BAfzA, in welchem man die Vielzahl der Aktivitäten nachlesen kann.

      In diesem Zusammenhang muss man wissen, dass in den Geschäftsgrundlagen beider Fonds festgeschrieben ist, dass die Verwaltungsaufgaben aus den Mitteln des Fonds bezahlt werden.

      Nun kann man darüber streiten ob das richtig oder falsch ist, aber sachlich ist diese Verwaltungsform gesetzlich legitim. Wesentlich ist, dass eine derartige Regelung in allen Fonds verfügt ist, also auch in anderen Fonds die eine begrenzte Zeit und ein begrenztes Volumen haben.

      Unter dieser Voraussetzung beginnt hier der derzeit nicht aufzulösende Konflikt zwischen den Ansprüchen der Heimkinder und der notwendigen Verwaltung. Jeder Mitarbeiter der zusätzlich eingestellt wird, wird aus Mitteln des Fonds bezahlt und schmälert so die verbleibende Kapazität der Geldmittel für die Betroffenen.

      Allerdings ist es kein gutes Zeugnis für uns Heimkinder, nun unter jeder Maßgabe erklären zu wollen, dass die Beratungsstellen, oder das BAfzA für die Miesere des fehlenden Geldes, oder der nicht schnell genug bearbeiteten Anträge der Heimkinder, verantwortlich ist.

      Wer derartig diskutiert braucht sich nicht wundern, wenn trotz aller Befindlichkeiten zum Thema der Heimkinder, eine unüberbrückbare Barriere zwischen Mitarbeitern und Betroffenen aufgebaut wird.

      Das Problem, also die Schnelligkeit der Anträge und Auszahlung, sowie die damit verbundene Aufstockung der personellen Kapazitäten in der Verwaltung, ist eine rein politische Willensbekundung im Bundestag. Wenn hier der politische Wille demonstriert und geäußert wird, dass die Mittel im Fonds aufgestockt werden, die Verwaltungskosten von den Fondsmitteln gelöst und Rahmenbedingungen, auch noch einmal zur Zwangsarbeit und der unbezahlten Arbeit in Heimeinrichtungen neu bewertet werden, dann wird auch die Geschäftsgrundlage zu beiden Fonds neu überarbeitet werden müssen.

      Damit wäre ich bei einer letzten Bemerkung von mir.

      Wenn unter uns Betroffene sind, die ständig der Politik vorwerfen, das sie unfähig ist, dass sie nur an sich denkt und dann noch mit ständigen, unqualifizierten Rundumschreiben über Jeden und Alles hetzt, was links und rechts auf der Straße läuft, nur um sich selber in rechte Licht zu rücken, wer der Politik ständig erklärt, dass andere Heimkinder doof sind und kriminell und es dann nicht verdient hätten Geld zu bekommen, während man selber aber einen enormen Anspruch hat, weil man der einzige Geschädigte ist, dann werden wir bestimmt in der Politik keinen mehr erreichen, der uns anhört, oder unsere Partei ergreift.

      Mit qualifizierten Vorträgen, mit sachlichen Argumenten und selbstverständlich auch mit dem nötigen Druck und dem Verweis auf unsere jahrelangen Erniedrigungen, haben wir eine berechtigte Chance, dass wir auch weiterhin gehört werden. Das sollten wir uns nicht mit Unterstellungen und nicht belegbaren Behauptungen zerstören.

      In diesem Sinne, Ralf Weber
      Hallo Ralf,

      besser hätte ich so manches auch nicht schreiben können, hier also erst mal vielen Dank. Aber so, wie die Facetten in der Gesellschaft verteilt sind, so unterscheiden auch wir ehemaligen Heimkinder uns voneinander.

      Den Ärger mancher Antragsteller kann ich sehr gut nachvollziehen. Natürlich ist nicht die Politik für alles verantwortlich zu machen, was irgendwo verbogen wird, das ist klar. Wie du aber selbst sicher schon gelesen hast, gibt es da doch öfter Reibungspunkte, wenn es um den Kontakt zueinander an der Basis geht. Zumindest sehe ich das so, dass hier die Anlaufstellen doch deutlich unterscheiden.

      Ich räume gerne ein, dass es mir schon schwer fällt, sachlich zu bleiben, wenn mir z. B. im Bezug auf das Thema "sexueller Missbrauch" eine Mitwirkungspflicht dahingehend auferlegt wird, dass mir willkürlich bei Google herausgesuchte Adressen genannt werden und ich die Leute anschreiben und fragen soll, ob sie möglicherweise als Täter in Frage kommen. Solche Sachen sind zwar unglaublich, aber ich habe das selbst erlebt und mich inzwischen auch bei den zuständigen Stellen beschwert.

      Trotzdem versuche ich immer wieder, das Thema Heimerziehung sachlich und reflektiert zu bearbeiten, weil ich festgestellt habe, dass ich so am besten fahre. Eines solltest du aber bedenken. Es sind Behörden und zumindest ich habe oft das Gefühl, man lässt mich am ausgestreckten Arm verhungern - einfach weil man das kann. Dass sich dann auch jemand dagegen wehrt, ist für mich durchaus verständlich.

      LG kliv
      Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
      einen starken aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
      (Immanuel Kant)

      Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewusste gestaltet es.
      (Immanuel Kant)

      „Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ regelt Auszahlungen der ALMOSEN an Ehemalige Heimkinder West UND an Ehemalige Heimkinder Ost.

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      In Bezug auf Beitrag 1 von Boardnutzer »martini« und in Bezug auf Beitrag 2 von Boardnutzer »Ralf Weber«.

      (1.) Als Threadüberschrift, zur Vorstellung des Themas, ist diese von mir formulierte in dieser Überschrift enthaltene Aussage, m.E., völlig in Ordnung ( zumal das Verb „regelt“ hier im Sinne von „genehmigt“ / „erteilt Genehmigung“ verwendet wird ).

      (2.) Als Einleitung zur Vorstellung des
      ZEIT ONLINE Artikels von BRITTA BEEGER ( vom 17. August 2011 ) »Ein Amt für alle Fälle« ist auch der von mir formulierte Text, m.E., völlig in Ordnung und in keinster Weise „unsachlich“, „falsch“ oder „fehlerhaft“.

      (3.) Und auch an dem von mir zitierten Leserkommentar des Ehemaligen Heimkinds West ( vom 30.10.2013 ), ist, m.M.n., grundsätzlich nicht das Geringste auszusetzen.

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      Nun ist sicher an dem posting vor Ralf Weber nichts auszusetzen, aber ich möchte doch einmal zu diesen Abschnitt meine Gedanken äußern:

      "Wer derartig diskutiert braucht sich nicht wundern, wenn trotz aller Befindlichkeiten zum Thema der Heimkinder, eine unüberbrückbare Barriere zwischen Mitarbeitern und Betroffenen aufgebaut wird."

      Es ist schon richtig, dass durch viele Handlungen der Ehemaligen ein oft problematische Situation zwischen Mitarbeiter der Anlaufstelle und der betroffenen Person entstehen. Allerdings sollte man hier nicht schlussfolgernd, dass die Konsequenzen ...also eine unüberbrückbare Barriere... zwangsläufig daraus folgen, denn dann würde man die betroffenen Person dafür verantwortlich machen und das kann ich dann doch nicht so
      akzeptieren. Sachlichkeit will gelernt sein und die traumatischen Folgen der Heimerziehung scheinen hier dem entgegen zu stehen. Man würde ja auch nicht die Sachleistungen bekommen, wären da nicht die Folgeschäden. Ich kann da auch die Verantwortung den Anlaufstellen geben, denn ich erwarte doch eine Professionalität der Mitarbeiter von Anlaufstellen. Sie sollten wissen wie Menschen sind, die in ihrer Kindheit traumatische Erlebnisse hatten. Dann sollten die Mitarbeiter auch nachvollziehen können, wie so diese Ungeduld zustande kommt. Auch wenn die öffentliche Aufarbeitung erst in den letzten Jahren erfolgt ist, schlummerte in den Betroffenen ihre Vergangenheit doch über Jahrzehnte und das entlädt sich
      nun. Es geht weniger darum, dass Mitarbeiter der Anlaufstellen oder gar die BAfzA ständig ins Kreuzfeuer sein sollen, aber sie sollten verstehen lernen, wie wir Ehemaligen sind und warum wir so sind wie wir sind.
      was mit der "heißen nadel gestrickt ist" muss in der umsetzung lücken aufweisen. wenn ein bundesland mit nur 1 anlaufstelle und 1 person besetzt ist, hat dass wohl nichts mit traumatisierten agressiven heimkindern zu tun, sondern mit der unfähgkeit der länder, ein vernüftiges tragfähiges konstrukt zu entwickeln. hatten die länder etwa gehofft, es würden sich nicht viele melden? wobei- ausgehend von der gesamtzahl der ehemaligen heimkinder in dem fraglichen zeitraum ist es ein verschwindend kleiner teil, der sich bisher gemeldet hat. hätten sich bisher nur 1/3 (von 800 000)der ehemaligen heimkinder gemeldet, das system wäre längst zusammengebrochen.
      nachfrageorientiert sollen die beratungsstellen aufgebaut werden, so steht es im abschlussbericht. und das ist auch politischer wille. nachfrageorientiert hätte auch die geschäftsstelle personell reagieren müssen.
      es ist wenig hilfreich, den betroffenen einzureden: wenn ihr eine schnellere bearbeitung fordert, muss mehr personal eingestellt werden und das geld geht aus dem fonds, um so weniger bleibt für uns. fakt ist, dass die länder 10 % verwaltungsaufwendungen aus dem fonds nehmen können (was ich skandalös finde), die restlichen 90 % gehen nicht aus dem fonds.

      solange die bearbeitungszeiten (ohne wartezeit für beratung) mehr als 6 monate dauern, solange werden die betroffenen teils agressiv reagieren. das ist nun mal so. aber zu verantworten haben es diejenigen, die es versäumt haben, rechtzeitig zu reagieren.

      um aber allen gerecht werden zu können, ist es u. a. notwendig, die laufzeiten für den fonds zu verlängern.

      „Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ regelt Auszahlungen der ALMOSEN an Ehemalige Heimkinder West UND an Ehemalige Heimkinder Ost.

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      WHO IS WHO AND WHO IS IN CHARGE ?

      An oberster und leitender Stelle in diesem ganzen ALMOSEN-VERTEILUNGS-VERLAUF der ALMOSEN an Ehemalige Heimkinder stehen:
      (1.) FAMILIENMINISTERIUM (BMFSFJ) Ministerin Kristina Schröder, MdB (CDU) (in Berlin);
      (2.) FAMILIENMINISTERIUM (BMFSFJ) Staatssekretär Herrmann Kues, MdB (CDU) (in Berlin);
      (3.) FAMILIENMINISTERIUM (BMFSFJ) Staatssekretär Lutz Stroppe, Bürokrat (CDU) (in Berlin);
      (4.) Präsidentin desBundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ („BAFzA“) (in Köln) Helga Roesgen ( Sie muss sich jedoch streng an alle diesbezüglichen Anweisungen und Vorgaben des FAMILIENMINISTERIUMs halten sowie die Satzungsvorgaben des Fonds – beider Fonds: des Fonds West UND des Fonds Ost – befolgen ! );
      [ Lebenslauf der Präsidentin desBundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ („BAFzA“) Helga Roesgen @
      http://www.bafza.de/index.php?id=431&no_cache=1&type=98 ];
      (5.) Prof. Dr. Peter Schruth, „Ombudsmann“ für Ehemalige Heimkinder West sowohl wie Ost (in Berlin), ohne jegliches seinerseitiges (Mit)Bestimmungsrecht und ohne jegliche seinerseitige Entscheidungsmöglichkeit;
      (6.) Ralf Weber, „stellvertretender Ombudsmann“ für Ehemalige Heimkinder Ost (nur für diese!), ohne jegliches seinerseitiges (Mit)Bestimmungsrecht und ohne jegliche seinerseitige Entscheidungsmöglichkeit.

      Vielleicht sollten all
      DIEJENIGEN also als Ansprechspartner für die Unzufriedenheit und völlig berechtigten Beschwerden der Ehemaliger Heimkinder dienen, wenn diese jetzt zu lange auf die Auszahlung an sie der ihnen versprochenen ALMOSEN warten müssen.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Bundesamt für Familie und zivielgesellschaftlichte Aufgaben

      Diganz viel muß doch auch jetzt ein Martin Mitchell kapieren:

      ganz viel Papier zum nachlesen:

      1. Wir sind in Deutschland, nicht in Australien, nicht in der Schweiz, nicht in Österreich usw., bei uns gelten andere Gestze, was ehemalige Heimkinder betrifft, aus der Ferne kann man gut reden, Sie haben einen guten Berater, der alles was sie schreiben, ins Deutsche übersetzt, einen deutschen Anwalt, nur leider helfen Sie uns und ihr Anwalt wenig.

      Hier möchte ich doch darauf hinweisen, viele Köche verderben den Brei.



      Drucksache 15/775

      Verwaltungsvereinbarung

      Die Bundesrepuplik Deutschland,

      vertreten durch den/die Bundesminister/in in Folgenden Kurz "Bund genannt

      und

      die Länder Baden- Würden-Würtenberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig Holastein sowie der Freistaat Bayern,

      jeweils vertreten durch

      und das Land Berlin, vertreten durch

      und die Freie Hansestadt Bremen, vertreten durch und die Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch

      Bundesamt für Familie und zivielgesellschaftliche Aufgaben

      Jetzt bin ich richtig sauer,

      ich habe angefangen zu schreiben, ich habe fast 1. Stunde geschrieben zu der Drucksache 15/ 775 wollte alle darüber aufklären und informieren, habe es abgesendet, weg war es, mein ganzer Text.

      Zu Dir liebe/er xyz komme ich später, in diesem Kontext spielst Du auch eine Rolle, ich schreibe es morgen noch einmal.

      Bundesamt für Familie und zivielgesellschaftliche Aufgaben

      Weiter zu Posting 8

      im Folgenden kurz " Länder genannt

      und

      die EV Kirche in Deutschland,

      vertreten durch den Rat der EV Kirche in Deutschland,

      dieser vertreten durch den Vorsitzenden des Rates,

      vertretend zugleich das Diakonische Werk der EV Kirche Deutschland,

      und die (Erz-) Bistümer der kath. Kirche im Bundesgebiet, vertreten durch den Verband der Diozösen Deutschland`s

      im Fogenden kurz " Kirchen genannt

      - alle zusammen im Folgenden kurz " Vertragspartner " genannt -

      schließen folgende Vereinbarung über die Errichtung, Finanzierung und Verwaltung des " Fonds" Heimerziehung in der BRD in den Jahren 1949 bis 1975"

      Präambel

      Artikel 1 - Errichtung

      (1) Die Vereinbarungspartner errichten für die Gewährung der in der Präambel genannten Leistungen einen nichtrechtsfähigen Fonds mit dem Namen " Heimerziehung in der BRD in den Jahren 1949 bis 1975"

      Der Fonds wird nach Maßgabe der beigefügten Satzung (Anlage 1.1) durch eine Fondsverwaltung verwaltet. Dieser wird beim Bund angesiedelt.

      Artikel 2 - Finanzierung

      (1) Die Summe für den Fonds in Höhe von insgesamt 120 Millionen Euro wird von den Vereinbarungspartnern getragen. Sie werden an den Fonds durch Zahlung nach Maßgabe der nachfolgenden Absätze an den Fondsverwalter folgende Gesamtbeträge entrichten.

      - der Bund 40 Millionen Euro,

      - die Länder 40 Millionen Euro und

      - die beiden Krchen jeweils 20 Millionen Euro

      (2) Der von den Partnern dieser Vereinbarung zu zahlende Betrag ist zahlbar in Raten, die

      - im ersten Jahr bis zu 30 %

      - im zweiten Jahr bis zu 30 %

      - im dritten Jahr bis zu 20 % und

      - im vierten Jahr bis zu 20 % betragen

      Die Jahresraten sind von allen Vereinbarungspartnern in vier Raten jeweils zum 01. März, 01. Juni, o1. September und 01. Dezember eines jeden Jahres zu zahlen. Die vierte Rate eines jeden Jahres soll in der Höhe nach einer Liquiditätsbedarfseinschätzung auf der Basis Mitte Novemebr der zentralen Stelle bis zur nächsten regulären Rate des folgenden Jahres bemessen sein.

      (4) Die Anteile der einzelnen Länder werden nach dem "Königsteiner Schlüssel! (1989) ermittelt.

      Bundesamt für Familie und zibilgesellschaftliche Aufgaben

      Artikel 3 - Regionale Anlauf- und Beratungsstellen



      (2) Anträge auf Leistungen aus diesem Fonds können die betroffenen ehemaligen Heimkinder bei diesen Stellen bis zum 31.12. 2014 stellen, die diese dann bearbeiten und an die Fondsverwaltung weiterleiten.

      (3) Zuständig ist die regionale Anlauf- und Beratungsstelle, in der das ehemalige Heimkind zum Zeitpunkt der Antragstellung seinen aktuellen Wohnort hat.

      (4) Sofern ein ehemaliges heimkind seinen Wohnsitz in den Bundesländern im Beitrittsgebiet (Artikel 3 Einigungsvertrag) oder außerhalb der BRD hat, ist eine Anlauf- und Beratungsstelle in dem Bundesland zuständig, das für die Heimeinweisung verantwortlich war. Die Länder benennen gegenüber der Fondsverwaltung die zuständigen Anlauf- und Beratungsstellen.

      Artikel 4 - Fondsverwaltung und die regionale Anlauf- und Beratungsstellen



      (1) Der Bund träft die Kosten für die Fonsverwaltung, die Länder die Kodten für die jeweiligen reginalen Anlauf-und Beratungsstellen.

      (2) Enstehende Kosten für die Beratung der Betroffenen in den regionalen Anlauf- und Beratungsstellen können über den Fonds abgerechnet werden. Hierfür stehen bis zu 10% der Gesamtsumme der einzelnen Fondsmittel zur Verfügung.

      (3) Der Anteil für die einzelnen Länder als Träger der regionalen Anlau- und Beratungsstellen wird nach dem Königsteiner Schlüssel (1989) ermittelt.

      § 10 - Beendigung des Fons



      (1) Der Fonds endet automatisch, wenn die eingezahlten Mittel vollständig durch die bestimmungsgemäße Verwendung aufgebraucht sind, spätestens jedoch zum 31.12. 2016.

      (2) Die Errichter können auf Empfehlung des Lenkungsausschusses die Auflösung des Fonds beschließen, wenn die Umstände es nicht mehr zulassen, den Fondszweck dauerhaft und nachhaltig zu erfüllen.

      (3) Bei der Auflösung oder Beendigung des Fonds oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke ist das Vermögen des Fonds, soweit es die eingezahlten Beträge der Errichter und den gemeinen Wert der von den Errichtern geleisteten Sacheinlagen ( soweit noch verhanden) übersteigt, ebenfalls an die Errichter zu übertragen, die dieses unmittelbar und ausschliesslich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden haben.

      Dies ist nur ein Auszug aus der Drucksache 15/ 775, er umfasst 11 Seiten.

      Ich frage mich, warum xyz, Martin Mitchell, oder der VEH dieses noch nicht gepostet haben, werden wir bewußt mit Desinformationen versorgt?

      Sitzt xyz im Beirat????,
      Liebe Helga Wetzel, Du scheinst noch nicht lange hier zu sein, denn diese Verwaltungsvereinbarungen des Fonds sind hier sehr häufig gepostet worden und zwar so oft wie Menschen im Jahr zum Bäcker gehen, also fast jede Woche neu. Man/Frau muss sich also schon die Mühe machen und zurückscrollen um die entsprechenden Beiträge lesen zu können....Im Prinzip beschäftigen wir uns seit mehreren Jahren hier mit nichts anderem als neue User auf die aktuellen Fakten hinzuweisen.

      Ich kann als Neuling nirgendwo erwarten, dass mir alle wichtigen Statements in der Sache im 24-Stunden-Takt vorgelegt werden.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses

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      Wer und was ist dasBundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ ( „BAFzA“ ), Geschäftsstelle Köln ?


      Weiterführend zu Beitrag 1, Beitrag 4 und Beitrag 7 ( oben – hier in diesem Thread ).


      Große Begeisterung und Zufriedenheit über die ALMOSEN ?


      Schon vor einem Jahr wurde bei READERS EDITION bezüglich den AUSZAHLUNG VON ALMOSEN AN HEIMOPFER berichtet und diesbezügliche Äusserungen von Staatssekretär Lutz Stroppe (BMFSFJ) unter die Lupe genommen und kritisiert:

      ( @ http://www.readers-edition.de/2012/10/26/%E2%80%9Eeinfach-nur-lachhaft%E2%80%9C-%E2%80%93-pressemitteilung-der-bundesregierung-zum-fonds-fur-die-heimopfer-in-den-drei-nachkriegsjahrzehnten/ )

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      HEIMOPFER ERBOST ÜBER PRESSEMITTEILUNG DER BUNDESREGIERUNG

      „Einfach nur lachhaft“ – Pressemitteilung der Bundesregierung zum Fonds für die Heimopfer in den drei Nachkriegsjahrzehnten

      Helmut Jacob | [ Freitag ] 26. Oktober 2012, 14:02 Uhr

      Laut einer Pressemitteilung vom [ Mittwoch ] 24. Oktober [ 2012 ] des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend [ BMFSFJ ] zieht die Bundesregierung eine „erste positive Bilanz aus dem Fonds ‚Heimerziehung Westʻ“.

      Das Ministerium weiter: „Die Entscheidung des Bundestages über die Einsetzung des Fonds aufgrund der Empfehlungen des ‚Runden Tischs Heimerziehung in den 50er und 60er Jahrenʻ habe sich ‚sehr bewährtʻ, sagte Staatssekretär Lutz Stroppe vom [ BMFSFJ ] FAMILIENMINISTERIUM am Mittwoch [ 24.10.2012 ] vor dem Familienausschuss. Das Modell habe sich ‚zum Vorbildʻ entwickelt, nach dem auch anderen Opfergruppen geholfen werden könnte.“

      Zu den Fakten: „Bis heute seien 2.086 Vereinbarungen mit Opfern über Rentenersatzleistungen und materielle Hilfen getroffen worden. … Insgesamt seien bislang 12,1 Millionen Euro an finanziellen und materiellen Leistungen gewährt worden.“

      Zugleich betonte Stroppe, „dass für viele Opfer die Anerkennung ihres Leids wichtiger sei, als die Hilfeleistung über den Fonds.“

      Indes brodelt es an der Basis der Heimopfergruppen gewaltig. „Einfach nur lachhaft“ findet ein Opfer unter dem Pseudonym »CheGuevara« die letzte Äußerung des Staatssekretärs. „So eine verlogene Bande gibt es nirgendwo“, heißt es an anderer Stelle in einem Forum für Opfer von Gewalt und Missbrauch. Lutz Adler, der mit vollem Namen genannt werden will: „Ich kann dazu kaum was sagen …. VOR WUT!“

      Die nüchternen Zahlen sehen statistisch berechnet nicht glanzvoll für das Ministerium aus: Von ca. 400.000 noch lebenden Heimkindern und -jugendlichen wurden mit 2.086 „Vereinbarungen … über Rentenzahlungen und materiellen Hilfen“ getroffen. Dies entspricht 0,5, also ein halbes Prozent. Diese 2.086 Opfer haben insgesamt 12,1 Millionen Euro erhalten. Dies ergibt eine Summe von ca. 5.800 Euro pro Opfer.

      Schon zu Beginn des „Runden Tisches Heimerziehung“ (RTH) wünschte die Tischvorsitzende Antje Vollmer, dass die Einmalzahlungen nicht höher sein dürften, als die für jüdische Zwangsarbeiter, um diese Gruppe nicht zu brüskieren.

      Allerdings missachtete sie den wiederholten Hinweis des damaligen Anwaltes Michael Witti über seine jüdischen Mandanten: „Meine Mandantschaft erhielt im Zuge des Gesamtkomplexes: DM 15000.– plus nun EURO 10000.– bis 30000.– plus monatliche Rente von 200.– bis 400.– EUR“.

      Kommentar:

      Der Bericht des Staatssekretärs Stroppe vor dem Familienausschuss ist eine weitere psychische Misshandlung der Heimopfer, die Gewalt und Vergewaltigungen ertragen mussten, weil alle staatlichen Instanzen, bis zu den Ortsjugendämtern, in ihrer Aufsichtspflicht versagten. Außerdem gab es bis 1961 keine wirksamen Gesetze zum Schutze von Jugendlichen und Kindern in den Heimen. Die Landesjugendämter wurden erst dann eingerichtet, haben aber ebenfalls ihre Aufsichtspflicht etliche Jahre nicht wahrgenommen. Zumindest ist von keinem Opfer bekannt, dass es mit einem Vertreter der Landesjugendämter sprechen durfte.
      Angesichts eines halben Prozentes Antragsteller von etwa 400.000 noch lebenden Heimopfern, wobei die Gruppe der Säuglinge, der in die Psychiatrie eingewiesenen Jugendlichen und der behinderten Heimkinder überhaupt nicht berücksichtigt ist, ist die positive Bilanz der Bundesregierung schlichtweg eine Lachnummer. Aus dieser Zahl gar abzuleiten, dass sich die Einrichtung des Fonds „sehr bewährt“ habe, kann man nur als unanständig bezeichnen. Dass dieser Fonds eine Vorbildfunktion haben soll, ist nur den Forderungen der Ehrenberg-Medaillenträgerin Antje Vollmer zu schulden, die zu Beginn ihres gegen die Opfer gerichteten Vorsitzes des RTH eine Grenzlinie zur Höhe möglicher Entschädigungsleistungen gezogen hat. Die Stellungnahmen zu den Zwischen- und Endergebnissen der Arbeit des RTH reichen von zahlreichen Manipulationen bis hin zum offenen Betrug. Zuletzt haben sich selbst die meisten Vertreter der Opfer am RTH von den Ergebnissen distanziert.

      http://www.readers-edition.de/2011/06/28/runder-tisch-vollmer-von-allen-heimkindern-verlassen


      All diese Tatsachen verschweigt das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wirft zudem mit der Blendgranate: „dass für viele Opfer die Anerkennung ihres Leids wichtiger sei, als die Hilfeleistung über den Fonds.“ Die Belege dazu fehlen völlig und lassen sich selbst aus der peinlich geringen Zahl von angeblichen Opferbefriedungen nicht ableiten.

      In zwei Abstimmungen haben Heimopfer übrigens ihre Ablehnung des Ergebnisses des RTH zum Ausdruck gebracht.

      http://helmutjacob.over-blog.de/article-zwei-abstimmungen-heimopfer-lehnen-ergebnis-des-runden-tisches-heimerziehung-ab-70027920.html


      Auch diese Aussagen, wenn auch nicht repräsentativ, werden seit Jahren völlig ignoriert. Man muss der Bundesregierung und dem Ministerium Boshaftigkeit attestieren. Ihr einziges Ziel ist die Beruhigung der Öffentlichkeit.

      Hier die Pressemitteilung [ ausgehend von Staatssekretär Lutz Stroppe (BMFSFJ) ]:

      http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_10/2012_469/01.html

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      ( Helmut Jacobs Kritik vom 26.10.2012 ebenso wiedergegeben @ http://www.weserstadt-minden.de/module-tRSSNews-view-option-article-artid-12611643-lang-en.html )

      SUCHBEGRIFFE / TAGS / LABELS / THEMEN: Antje Vollmer, Caritas, Diakonie, Evangelische Kirche, Heimkinder, Heimopfer, Katholische Kirche, Opferfonds, Runder Tisch Heimerziehung
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      „Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ regelt Auszahlungen der ALMOSEN an Ehemalige Heimkinder West UND an Ehemalige Heimkinder Ost.

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      Helmut Jacob in seinem Blog, dem Helmut Jacob Blog

      @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-fakten-fakten-fakten-fragen-an-das-familienministerium-zu-den-ausfuhrungen-in-sachen-opferfonds-111831420.html

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      Fakten! Fakten! Fakten! - Fragen an das Familienministerium zur Pressemitteilung in Sachen Opferfonds.


      Offener Brief an Staatsekretär Stroppe, BMFSFJ
      Geschrieben von: Helmut Jacob
      Sonntag, 28. Oktober 2012




      Bundesfamilienministerium

      Herrn
      Staatssekretär
      Lutz Stroppe

      Glinkastraße 24
      10117 Berlin
      E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de

      Telefon: (030) 20655 - 0
      Telefax: 03018 - 555 - 4400



      [ Betreff: ]

      Pressemitteilung der Bundesregierung zur Akzeptanz des Opferfonds für Heimkinder auf der Homepage des Deutschen Bundestages


      http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_10/2012_469/01.html



      Sehr geehrter Herr Staatssekretär,

      die Pressemitteilung fand große Beachtung unter ehemaligen Heimkindern. Es kristallisiert sich heraus, dass viele Passagen nicht verstanden wurden und der Konkretisierung bedürfen. Ich gehe davon aus, dass diese Pressemitteilung, die ja von der Bundesregierung herausgegeben wurde, auch für die Opfer verständlich sein soll. Darum hier einige Fragen mit der Bitte um verständliche Beantwortung.

      1. Zu welchem Vorbild für welche anderen Opfergruppen hat sich das Modell entwickelt?

      2. Welche hohe Erwartungshaltung, die viele Opfer gegenüber dem Fonds hatten, sind gemeint?

      3. Wieviele Opfer hatten diese hohe Erwartungshaltung?

      4. Nach Ihren Angaben haben elf Bundesländer Anlaufstellen eingerichtet. Wieviele Bundesländer bestreiten die Verwaltungsausgaben in welcher Höhe aus den Mitteln des Fonds?

      5. Wieviele der von Ihnen genannten 2086 Vereinbarungen beziehen sich auf:

      a) ausschließlich Vereinbarungen über Rentenleistungen

      b) ausschließlich Vereinbarung über sonstige Hilfen (Therapien und Sachleistungen)

      c) Vereinbarungen von a) und b), also Rentenleistungen und sonstige Hilfen?

      6. Den Heimopfern ist aus den Medien und aus dem Buch des Journalisten Peter Wensierski eine Gesamtopferzahl von ca. 800.000 geläufig. Die Hälfte von ihnen dürften verstorben sein, so dass 400.000 potentielle Antragsteller in Frage kommen. Nach einigen Berechnungen haben bei der von Ihnen genannten Zahl bisher ca. 0,5% Vereinbarungen abgeschlossen. Stimmt diese Berechnung?

      7. Wenn diese Berechnung stimmt, wie begründen Sie eine positive Bilanz? Wie begründen Sie, dass sich der Fonds bewährt habe?

      8. Bei 0,5% Vereinbarungen wurden nach Ihren Angaben bereits 12,1 Millionen Euro ausgeschüttet. Stimmt die Berechnung, dass bereits bei 5% an Vereinbarungen der Fonds leer ist, wobei die Beanspruchung einiger Bundesländer für Verwaltungsausgaben nicht eingerechnet ist?

      9. In welcher Höhe wird der Fonds aufgestockt, wenn die von Ihnen genannte Dynamik sich so entwickelt, dass die 5%-Grenze überschritten wird?

      10. Wieviele Opfer haben bekundet, dass "die Anerkennung ihres Leids wichtiger sei, als die Hilfeleistung über den Fonds"?

      Herzlichen Dank schon heute für Ihre Bemühungen!

      Mit freundlichem Gruß

      Helmut Jacob

      .

      QUELLE(n): http://helmutjacob.over-blog.de/article-fakten-fakten-fakten-fragen-an-das-familienministerium-zu-den-ausfuhrungen-in-sachen-opferfonds-111831420.html und http://www.abeh-berlin.de/aktuelles/ und http://www.top-medien-berlin.de/index.php?option=com_content&view=article&id=112:offener-brief-an-staatsekretaer-stroppe-bmfsfj&catid=1:aktuelle-nachrichten&Itemid=53 und http://dierkschaefer.wordpress.com/2012/11/21/mag-sein-das-ich-schon-einmal-darauf-hingewiesen-habe/ ( letztere Quelle mit vier dazugehörigen Leserkommentaren / Hinweisen ).
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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
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      Zu der in Beitrag 18 geübten Kritik kann ich nur sagen:

      Die meinerseitige Aufführung des Beitrags 7 und des Beitrags 15 und des Beitrags 16 in diesem von mir eröffneten Thread ist eine Chronology ( jeweilig, wo angegeben, angegeben mit getreuem Datum ) und eine Aufzeichnung der Verantwortungskette der Verantwortlichen für unsere momentane Lage und die Lage (1.) des »Hilfsfonds Heimerziehung West« und (2.) des »Hilfsfondsfonds Heimerziehung Ost«, mit den uns zu bestimmten Zeiten von den Verantwortlichen zur Verfügung gestellten Daten und Zahlen – nicht meine Zahlen, sondern deren Zahlen.
      Wenn jemand – auch die Boardnutzerin »xyz«, auch der Boardnutzer »Peter 70« und auch der Boardnutzer »markus_889« – „bessere“, „neuere“ und „genauere“ Daten und Zahlen hat / haben, dann her damit.

      Ich der Australier hier in Australien zeichne nicht verantwortlich für diese „Scheiß-Hilfsfonds“ in Deutschland und die „scheiß Lage“ in der sich diese befinden oder dafür dass wir weitgehend unwissend gehalten werden
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      „Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ regelt Auszahlungen der ALMOSEN an Ehemalige Heimkinder West UND an Ehemalige Heimkinder Ost.

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      Die ANTWORTEN zu den im Beitrag 16 ( oben ) aufgeführten Fragendie einzigen je gegebenen Antworten !des Herrn Staatssekretär Lutz Stroppe vom Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) – FAMILIENMINISTERIUM dem auch dasBundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgabenin Köln untersteht, sind im genauen und vollständigen Wortlaut aufgeführt in meinem eigenen Forum, dem EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-FORUM @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/phpBB3/viewtopic.php?p=441#p441
      Dort kann sich jeder damit familiarisieren und dann für sich selbst entscheiden ob sie/er DAMIT zufrieden ist.

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