Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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      Weiterer geplanter Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der Bundesrepublik Deutschland ( d.h. „Westdeutschland“ ! ) – demunmenschlichen Systemder nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung« in Großwäschereien ( für Mädchen ) und in Mooren ( für Jungen ) :

      ERSTENS:

      WELTFILM.COM @ http://www.weltfilm.com/html/de/zeit_info.html

      …von dem berüchtigten »FREISTATT« ist in diesem Film die Rede…

      und von den unbarmherzigen »Barmherzigen Schwestern
      «…

      von jetzt an kein zurück

      Kinospielfilm ( geplanter Drehbeginn: Frühjahr 2013 )

      Buch & Regie: Christian Frosch

      Förderung Drehbuch: BKM

      Dramadepartment: Susan Schulte

      Förderungen: BKM, Nordmedia, Hamburg, Bremedia, Hessischer Rundfunk

      Dramaturg: Olaf Winkler

      Koproduktion

      Dies ist die Geschichte von Ruby und Martin und einer Liebe im Jahre 1967, in der BRD. Wegen „drohender sexueller Verwahrlosung“ werden die beiden in geschlossene Erziehungsheime eingewiesen und durchleben eine Zeit in der Hölle.

      Ruby erfährt bei den katholischen „Barmherzigen Schwestern“, Bigotterie, Repression und Zwangsarbeit . Martin wird in das evangelisch geführte Erziehungsheim von Freistatt überstellt. Es galt als das schlimmste seiner Art. Ein System von Gewalt, das darauf abzielt die Zöglinge mit Zwangsarbeit im Moor zu brechen, um sie dadurch neu formen zu können.

      Ruby und Martin, die nichts anderes wollten, als der piefigen Kleinstadt zu entfliehen, geraten
      in die Fänge eines anachronistischen totalitären Systems
      , eines Relikts des 19. Jahrhunderts und des Dritten Reiches. Und dies zu einer Zeit in dem die BRD von Aufbruch und Veränderung geprägt ist.

      Sie versuchen Mensch zu bleiben und zu überleben in einem unmenschlichen System
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      Ein Foto zeigt
      Kristina Konrad
      Ein Foto zeigt Christian Frosch

      ZWEITENS:

      Der Filmemacher

      JOST HERING FILME @
      http://www.josthering.de/jhf/node/79

      von jetzt an kein zurück

      von Christian Frosch

      Kamera: Frank Amann

      mit Victoria Schulz, Ben Becker, Ernie Mangold, Walfriede Schmitt, Markus Hering, Martin Wuttke

      1967 - Ruby und Martin sind jung und proben den Aufstand. Der Preis, den sie dafür bezahlen, ist hoch: Schulverweis, elterliche Gewalt und schließlich die Heimeinweisung. Doch sie sind bereit, den Kampf für ihre Liebe aufzunehmen.

      Martin und Rosemarie, die sich selbst Ruby nennt, befinden sich auf dem Weg nach Offenbach zu einem Jimi-Hendrix-Konzert. In Rückblenden erfährt man, dass dies mehr als nur ein Konzertbesuch ist. Martin und Ruby haben die Brücken abgebrochen. Sie sind auf der Flucht. Rubys Vater ist ein unerbittlicher Tyrann, streng katholisch, vom Krieg und der Wiederaufbaumoral geprägt. Ruby wagt es deshalb nicht, offen zu ihrer Liebe zu Martin zu stehen. Für ihren Vater verkörpert Martin nämlich alles, wovon er seine Tochter fernhalten will. Martin ist rebellisch, langhaarig und hat „Flausen“ im Kopf. Martin liebt Rimbaud und träumt davon, Schriftsteller zu werden und mit seiner Literatur die Welt aus den Angeln zu heben. Rubys Leidenschaft ist die Musik. Sie bewundert vor allem Grace Slick von „Jefferson Airplane“. Wer Ruby einmal singen gehört hat, weiß, dass sie den Vergleich mit dem Vorbild nicht zu scheuen braucht.

      Martin und Ruby treffen sich heimlich so oft es geht, aber mit jedem Tag wird dieser Zustand unerträglicher. Die Schlinge beginnt sich langsam zuziehen. Sie hauen ab. Der Traum ist kurz.
      Ruby landet in einem geschlossenen katholischen Heim bei den Barmherzigen Schwestern“ und Martin wird ins berüchtigte Erziehungsheim der Diakonie in Freistatt eingeliefert. Ruby und Martin müssen nun getrennt voneinander um ihr geistiges Überleben kämpfen - in einer Welt, die darauf abzielt, sie zu brechen.

      1977, 10 Jahre später, blickt Ruby zurück auf jene Jahre. Es ist eine bittere Bilanz. Ihr Beruf ist es nun, als Schlagersängerin die heile Welt zu verkörpern. An diesem Abend in Baden bei Wien, vor einem Auftritt, wird sie aber von den Gespenstern der Vergangenheit heimgesucht.
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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      Danke sehr »mandolinchen« für Deinen Beitrag, Beitrag 2 ( oben ) !

      Ja, schon richtig:

      ( aus -
      http://www.t-online.de/unterhaltung/kino/id_62099936/drehbuchpreis-fuer-heimkind-film-freistatt-.html )

      Die Dramaturgin Nicole Armbruster und der Dokumentarfilmer und Regisseur Marc Brummund sind mit dem Deutschen Drehbuchpreis 2013 ausgezeichnet worden.

      und bezüglich dem jetzt hier von mir erwähnten geplanten weiteren Kinofilm seitens des Filmemacher JOST HERING FILME :

      von jetzt an kein zurück

      habe ich aufgrund dieses jetzigen kleinen weiteren Hinweises von Boarduser »mandolinchen« in ihrem Beitrag, Beitrag 2 ( oben ), gerade mit Sicherheit feststellen können, dass dies tatsächlich ihrerbeiden"Nicole Armbruster"+"Marc Brummund" – Drehbuch ist !

      Mit diesem Satz ( @
      http://www.wegezumfilmgeld.de/index.php?id=32 )

      »VON JETZT AN KEIN ZURÜCK ( 250.000 Euro, Jost Hering Filme, Berlin ) heißt es für Ruby und Martin, zwei Liebende in den späten 60er Jahren, die hin- und her gerissen zwischen streng-katholischem Elternhaus und autoritären Heimerfahrungen, ihren eigenen Weg suchen.«

      , ist dies nun hundertprozentig bestätigt.


      Ich selbst hatte auch schon am So. 10.06.2012, um 05:25 Uhr und am Mo. 11.06.2012, um 02:12 Uhr auf Seite 1 in dem von Boarduser »susa70« schon am So. 25.04.2008, um 00:05 Uhr eröffneten Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« zwei diesbezügliche BeiträgeBeitrag 18 und Beitrag 20jeweilig mit folgender Überschrift versehen, getätigt:

      »Evangelisch-lutherische Fürsorgehölle Anstalt Freistatt«

      @
      http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/#post327794 und @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/#post327794

      denn das war mir, auch zu diesem Zeitpunkt ( Juni 2012 ), wichtig – und bei jeder weiteren Gelegenheit ist es mir wichtig, immer wieder – besonders hervorzuheben:

      »Evangelisch-lutherische Fürsorgehölle Anstalt Freistatt«

      oder auch mit solchen Überschriften wie in den darauffolgenden meinerseitigen dortigen Beiträgen, Beitrag 21, Beitrag 22 und Beitrag 28

      »Die Fakten bezüglich der evangelisch-lutherischen Fürsorgehölle FREISTATT«

      und

      »Die Fakten bezüglich der evangelisch-lutherischen Fürsorgehölle FREISTATT ( allemal vergleichbar mit TORGAU in der DDR ! )«

      und

      »» Freistatt – Diakonie Freistatt – Bethel « ---- und andere geschlossenene "Jugendwerkhöfe im Westen".«

      darauf hinzuweisen.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

      .
      In Bezug auf den Beitrag 3 ( oben ) vom Mo. 11.03.2013, um 17:57 Uhr,

      d.h. in Bezug auf den Beitrag von Boarduser »roteehexx« worin er meint:


      roteehexx wrote:

      [ ……… ]
      Also haben sie nicht geschwiegen!
      Und sie schweigen schon garnicht weiter!

      veröffentliche ich folgende meinerseitige Stellungnahme:

      GERMANY – FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY – WEST GERMANY – slave labour / forced labour / child slave labour / child forced labour - continuing uninterrupted for several decades after the second world war

      ZWANGSARBEITBUNDESREPUBLIK DEUTSCHLANDWESTDEUTSCHLAND

      ZWANGSARBEIT"und alle haben geschwiegen."

      Alle Nutznießer und Profiteure der damaligen nachkriegsdeutschen HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT schweigen auch weiterhin.

      Und ich glaube auch nicht, dass sich dies in absehbarer Zukunft ändern wird, was diese Täter und Täterorganisationen und Mitwisser dieses ihrerseits all diesen minderjährigen Opfern zugefügte UNRECHT UND LEID betrifft.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Martini wrote:

      .
      In Bezug auf den Beitrag 3 ( oben ) vom Mo. 11.03.2013, um 17:57 Uhr,

      d.h. in Bezug auf den Beitrag von Boarduser »roteehexx« worin er meint:


      roteehexx wrote:

      [ ……… ]
      Also haben sie nicht geschwiegen!
      Und sie schweigen schon garnicht weiter!

      veröffentliche ich folgende meinerseitige Stellungnahme:

      GERMANY – FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY – WEST GERMANY – slave labour / forced labour / child slave labour / child forced labour - continuing uninterrupted for several decades after the second world war

      ZWANGSARBEITBUNDESREPUBLIK DEUTSCHLANDWESTDEUTSCHLAND

      ZWANGSARBEIT"und alle haben geschwiegen."

      Alle Nutznießer und Profiteure der damaligen nachkriegsdeutschen HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT schweigen auch weiterhin.

      Und ich glaube auch nicht, dass sich dies in absehbarer Zukunft ändern wird, was diese Täter und Täterorganisationen und Mitwisser dieses ihrerseits all diesen minderjährigen Opfern zugefügte UNRECHT UND LEID betrifft.

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      Das! Läßt deine Aussage nun in einem ganz anderen Licht stehen.

      Vorher war es ein Schlag ins Gesicht derjeniger die sich einsetzen, etwas tun, etwas getan haben.
      Danke für die Einsicht.

      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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      Bekanntgebung aus dem Jahre 2012.

      Von den Medien wurde dies jedoch derzeit und auch jetzt nicht aufgegriffen.

      Aber vielleicht haben es die Medien ja bisher nicht bemerkt oder vielleicht erschien es ihnen bisher „nicht wichtig genug“.

      Die Bundesregierung @ http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2012/05/2012-05-31-bkm-drehbuchprojeke.html?__site=Nachhaltigkeit

      PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG

      Donnerstag, 31. Mai 2012

      Laufende Nr.: 175

      Ausgabejahr: 2012

      Kulturstaatsminister Bernd Neumann fördert Film- und Drehbuchprojekte mit 2,2 Millionen Euro

      Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, fördert aktuelle Film- und Drehbuchprojekte mit einem Gesamtvolumen von 2.202.600 Euro. Bei den von einer Jury vorgeschlagenen Filmprojekten handelt es sich um folgende Vorhaben:

      [ ……… ]

      „Von jetzt an kein zurück“,
      Hersteller: Jost Hering Filme, Berlin, Autor/ Regisseur: Christian Frosch, Fördersumme: 250.000 Euro.
      Inhalt: Deutschland 1967. Ruby und Martin sind jung und proben den Aufstand. Der Preis, den sie dafür bezahlen, ist hoch: Schulverweis, elterliche Gewalt und schließlich die Heimeinweisung. Doch sie sind bereit, den Kampf für ihre Liebe aufzunehmen.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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      Weiterführend zu Beitrag 7 ( oben ).


      SPIELFILM / DRAMA "Von jetzt an kein zurück"

      ÖFI Förderung für Frosch | Jost Hering Filme

      http://www.josthering.de/jhf/node/98

      21.02.2013

      Soeben bekommen wir von unserem Coproduzenten Prisma Film/Wien die erfreuliche Nachricht, dass neben dem BKM, der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein und der Nordmedia nun auch das "Österreichische Filminstitut ÖFI" unserem Spielfilm "Von jetzt an kein zurück" von Christian Frosch eine Produktionsförderung zugesagt hat. Weitere Einreichungen liegen vor und
      wir planen nunmehr den Drehbeginn im Spätsommer 2013. Drehorte in Niedersachsen, Hamburg/Schleswig-Holstein und Wien.


      SPIELFILM / DRAMA "Von jetzt an kein zurück"

      Österreiches Filminstitut @ http://www.filminstitut.at/de/foerderungszusagen/

      In VON JETZT AN KEIN ZURÜCK, produziert von Prisma Film mit Jost Hering Film (DE), unter der Regie von Christian Frosch, proben zwei Jugendliche den Aufstand gegen die Gesellschaft und die Erziehung in Kinderheimen in den 60er Jahren. U.a. mit Ben Becker und Ernie Mangold.
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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      EHEMALIGE HEIMKINDER

      KINOFILM: »VON JETZT AN KEIN ZURÜCK«

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      Diese News wurde am 17.09.2013 um 15:06 Uhr von Redaktion veröffentlicht:
      NWZ Inside - »FILM - Ben Becker dreht in Osternburg« @ http://www.nwz-inside.de/News/Dein-Revier/Oldenburg/Ben-Becker-dreht-in-Osternburg,56197

      Oldenburg - Nach dem Filmfest ist vor dem Film: Kaum sind die letzen Stars abgeflogen, werden die Kameras für den Film „Von jetzt an kein Zurück“ in Oldenburg aufgebaut.

      Dabei geht es um die Geschichte eines jungen Paares, das in den 60er Jahren aus der Enge der elterlichen Welt ausbrechen will und dafür einen hohen Preis zahlen muss: Ruby, die eigentlich Rosemarie heißt, und Martin werden der Schule verwiesen. Sie erleben elterliche Gewalt und landen schließlich im Heim. Der langhaarige Martin kommt in ein berüchtigtes Erziehungsheim der Diakonie, Ruby landet im geschlossenen katholischen Heim der barmherzigen Schwestern.

      Nicht zuletzt dank des ZDF-Films „Und alle haben geschwiegen“ nach dem Buch des Spiegel-Autors Peter Wensierski weiß man, was Kinder und Jugendliche in jener Zeit in Heimen erleiden mussten. Doch Martin und Ruby, die Musik liebt und deren Vorbild Grace Slick von der Rock-Band „Jefferson Airplane“ ist, wollen ihre Liebe retten und sich nicht unterkriegen lassen.

      In Oldenburg soll voraussichtlich vom 28. September bis zum 12. Oktober gedreht werden. Produziert wird alles von der Firma Jost Hering Filme. Über die kleine Berliner Produktionsfirma schreibt die Süddeutsche Zeitung. „Mit einer ungewöhnlich hohen Anzahl von Spielfilmen von beachtlichem Niveau unterstreicht Jost Hering, dass er einer der fleißigsten, rührigsten und ambitioniertesten Produzenten in Deutschland ist.“ Zu den Produktionen gehören u.a. „Das Fenster zum Park“ oder auch „Ricky – normal war gestern“.

      Über seinen Film „Von jetzt an kein Zurück“ sagt der österreichische Regisseur und Produzent Christian Frosch („Weiße Lilien“): „Es geht bei diesem Film um einen Spagat der großen Gefühle“. Je tiefer er in die Materie der „geschlossenen Heimerziehung“ eingetaucht sei, desto mehr sei das Gefühl der Wut von Trauer überlagert worden. „Trauer über die geraubten Jahre! Trauer über so viele zerstörte Leben!“

      Es gehe aber auch um die erste große Liebe, die alles aus den Angeln hebe. Regisseur Frosch will die Flower-Power-Zeit der sechziger Jahre kontrastieren mit den rigiden Methoden der damaligen Heimerziehung.

      Bekannte Namen stehen auf der Besetzungsliste: Allen voran der großartige Ben Becker (Luther, Chaos). Er spielt Rubys strengen, sehr katholischen Vater. Außerdem sind Thorsten Merten mit von der Partie (Elementarteilchen, Stauffenberg) und Ernie Mangold (Anonyma). Ruby wird von der Studentin Victoria Schulz (23) gespielt und Martin von Anton Spieker, der seit 2009 in Potsdam Schauspiel studiert.

      Gedreht wird an drei Locations in Oldenburg: in der Osternburger Dreifaltigkeitskirche, in der ehemaligen Kaserne in Donnerschwee und auf dem Fliegerhorst. Beide Bereiche werden studioartig zu einer Art Kloster umgebaut.

      In der Kirchenszene wird mit Ben Becker gedreht. Wer sich als Komparse oder Komparsin bewerben will, braucht keine Schauspielerfahrung, heißt es aus Berlin.

      Gesucht werden Jugendliche im Alter von 16 bis 23 Jahren, die keine sichtbaren Piercings oder Tattoos haben dürfen. Außerdem können 16- bis 99-Jährige in 60er-Jahre-Sonntagskleidung bei der Kirchen-Szene mitwirken. Bewerbungen mit Porträt oder Ganzkörperfoto an:

      vonjetztankeinzurueck@gmail.com

      Text: NWZ [ Redaktion: http://www.nwz-inside.de/Community/Redaktion/ ]

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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      Über »FREISTATT«, »FREISTATT im WIETINGSMOOR« werden, momentan, völlig unabhängig von einander, ZWEI VERSCHIEDENE KINOFILME gedreht:

      1.) »FREISTATT« – »CHRISTLICHE BRUTALITÄT« und

      2.) »VON JETZT AN KEIN ZURÜCK« .



      Die Fakten bezüglich der evangelisch-lutherischen FÜRSORGEHÖLLE FREISTATT ( allemal vergleichbar mit TORGAU in der DDR ! ).


      Für all diejenigen in der Bundesrepublik Deutschland, die »FREISTATT« immer noch nicht kennen und sich keine Vorstellungen machen können von was da die Rede ist wenn der Name »FREISTATT« fällt.

      Was war und ist »FREISTATT« ?

      Wo in der Bundesrepublik Deutschland liegt »FREISTATT« ?

      Es gibt nur ein »FREISTATT«, eine ORTSCHAFT »FREISTATT« in Deutschland: 27259 FREISTATT, im Landkreis Diepholz, 20km entfernt von der Kreisstadt DIEPHOLZ und 12km entfernt von dem Landstädtchen SULINGEN ( SULINGEN ist „Einheitsgemeinde mit Stadtrechten im Landkreis Diepholz“ ).

      In WIKIPEDIA @
      http://de.wikipedia.org/wiki/Freistatt heist es: „Freistatt ist eine Gemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. Sie ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Kirchdorf. Seit 1923 ist Freistatt eine selbstständige politische Gemeinde.“

      Ob ORTSCHAFT oder INSTITUTION, die Rede ist hier von »FREISTATT im WIETINGSMOOR«.

      Es gibt nur eine INSTITUTION »FREISTATT«, ein ʹHEIMʹ »FREISTATT«, eine »ANSTALT FREISTATT« / eine »DIAKONIE FREISTATT« / 27259 FREISTATT im Landkreis Diepholz, 20km entfernt von dem Landstädtchen SULINGEN ( SULINGEN ist „Einheitsgemeinde mit Stadtrechten im Landkreis Diepholz“ ).

      Ob INSTITUTION oder ORTSCHAFT, die Rede ist hier von »FREISTATT im WIETINGSMOOR«. Die Rede ist immer nur von der »FÜRSORGEHÖLLE FREISTATT«.

      »FREISTATT« ist ORTSCHAFT und GEMEINDE sowohl wie auch ʹHEIMʹ, d.h. „ERZIEHUNGSHEIM“ / „ARBEITERKOLONIE“ / „MOORLAGER“ / „ARBEITSZWANGSLAGER“ / „kirchliches Geschäftsunternehmen!

      Die GEMEINDEVERWALTUNG von FREISTATT hat folgende Adresse: Von-Lepel-Straße 22 D-27259 Freistatt.

      „Die Koordinaten von FREISTATT betragen 52.623° (Breitengrad) und 8.652° (Längengrad). (in Dezimalgrad)“ oder „52°37'0" North und 8°39'0" East im DMS-Format (Grad/Minuten/Sekunden)“

      QUELLE:
      http://www.plz-suche.org/wo-liegt/freistatt/de410f.html

      WEITERE QUELLE:
      http://www.plz-suche.org/de/niedersachsen/kreis.diepholz/freistatt/410f.html

      WEITERE QUELLE:
      http://de.getamap.net/karten/germany/niedersachsen/_freistatt/

      WEITERE QUELLE:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Freistatt

      WEITERE QUELLE:
      https://www.google.de/#psj=1&q=%22Von-Lepel-Str.+22%22%2B%2227259+Freistatt%22

      »FREISTATT«, in Niedersachsen, ist ein von »BETHEL« ( Bielefeld, NRW ) im Jahre 1899 gegründetete evangelisch-lutherische Erziehungsanstalt für Jungen in einem riesengroßen Moor, wo »BETHEL« bis 1996 ein Torfgewinnungsunternehmen mit Torfwerk betrieb und dazu die unentlohnte Arbeitskraft der dort internierten Jungen im Alter von 14 bis 21 Jahren ausbeutete

      so ähnlich wie es staatlicherseits mit internierten Jungen und Mädchen in dem 4000 Quadratmeter umfassenden »JUGENDWERKHOF TORGAU«, in der DDR, von 1963 bis 1989 geschah.

      Diese Erziehungsanstalt »FREISTATT im WIETINGSMOOR« / » DIAKONIE FREISTATT«, in Niedersachsen, liegt direkt an der Bundesstrase 214 zwischen den Landstädtchen Diepholz und Sulingen.

      »FREISTATT im WIETINGSMOOR«, in Niedersachsen, umfasst ein Areal von 12,53 Quadratkilometer und besteht aus den dortigen Standorten »SPRECKELSHORST«, »HEIMSTATT«, »DECKERTAU«, »FREISTATT«, »MOORHORT«, »MOORSTATT«, »MOORHOF«, »MOORBURG«, »WEGWENDE«, »HAUS NEUWERK« und »BÄCKERWEIDE«.

      »FREISTATT im WIETINGSMOOR« / »DIAKONIE FREISTATT«, in Niedersachsen, unter Leitung von BETHEL ( Bielefeld, NRW ) besteht weiterhin, und wurde – zusammen mit anderen im Norden Deutschlands gelegenen bethelschen Einrichtungen – im Jahre 2009 in »BETHEL IM NORDEN« umbenannt.

      Genaueres und viel, viel mehr Umfangreicheres über »FREISTATT« – sowohl wie auch meine persönlichen Erfahrungen mit »FREISTATT« in meiner Jugendzeit in den 1960er Jahren – kann jeder den es interessiert auf meiner von mir seit dem Jahre 2003 betriebenen Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG und in meinem eigenen von mir seit Ende Mai 2013 betriebenen Diskussionsforum EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM erfahren.

      Einfach danach googeln.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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      „Von jetzt an kein Zurück“ eröffnet das 21. Internationale Filmfest Oldenburg

      26.08.2014

      Regisseur Christian Frosch feiert mit „Von jetzt an kein Zurück“ in Oldenburg seine Weltpremiere.

      Mit einem Ausflug in die 60er und 70er, in dem eben nicht der Aufbruch von Flower Power, Rock’n‘Roll und Protesten, sondern der Missbrauch von Recht und Ordnung im Mittelpunkt stehen, eröffnet „Von jetzt an kein Zurück“ das 21. Filmfest Oldenburg. Der neue Film des österreichischen Regisseurs Christian Frosch („Weiße Lilien“) erzählt mit der tragischen Liebesgeschichte zweier Teenager von einem erschreckenden aber kaum beachteten Kapitel unserer Geschichte.

      Die beiden Schüler Martin und Ruby lassen sich vom Schwung ihrer Zeit mitreißen - sie lieben und berauschen sich, doch ihr jugendliches Aufbegehren wird mit aller Härte zunächst von ihren Eltern, insbesondere von Ben Becker als unbarmherzigem Patriarchen, und von der bundesrepublikanischen Jugendwohlfahrt brutal gestoppt, indem sie in eine Klosterschule und er in ein Erziehungsheim zwangseingewiesen werden.

      „Erst als ich auf eine Geschichte eines jugendlichen Paares stieß, das kein anderes Vergehen beging, als sich zu lieben und noch nicht volljährig zu sein, war bei mir der Groschen gefallen: Ich wollte einen Film über Liebende drehen. Über jene erste große Liebe, die antritt, die Welt aus den Angeln zu heben.“ - Christian Frosch

      Die Schauspielentdeckungen Victoria Schulz als Ruby und Anton Spieker als Martin sowie Star-Unikat Ben Becker als Rubys Vater führen das eindrucksvolle Ensemble an, das Frosch für seinen Film versammelt hat - ein pulsierendes Liebesdrama und ein Stück erschreckender Zeitgeschichte, das unter anderem auch in Oldenburg an verschiedenen Orten wie der Dreifaltigkeitskirche, der Kaserne Donnerschwee und dem Fliegerhorst filmisch realisiert wurde. Ein leidenschaftliches Feature, das mit einer berührenden „Romeo-und-Julia“-Geschichte zeigt, mit welcher Wucht die Generationen Ende der 60er Jahre aufeinanderprallten und welche Narben dieser Zusammenstoß hinterließ.

      Am Mittwoch, den 10. September, [2014] eröffnet „Von jetzt an kein Zurück“ ab 19.00 Uhr das 21. Internationale Filmfest Oldenburg mit einer feierlichen Galapremiere in Anwesenheit von Regisseur und Hauptdarstellern.

      Karten für die Opening-Gala in der kleinen EWE-Arena gibt es jetzt bereits auf unserer Homepage unter
      http://www.filmfest-oldenburg.de/service/tickets/ und an allen ADTicket-VVK-Stellen.

      Für alle weiteren Events beginnt der Kartenvorverkauf ab dem 31. August auf unserer Homepage und ab dem 1. September bei den offiziellen VVK-Stellen bei der Oldenburg Tourist-Information ( Schloßplatz 16; Tel: 0441-36161366 ) und im Staublau ( Staugraben 9 bei Tante Käthe’s Kaffee Bar; Tel: 01573 7943448 ), in der es zudem Karten für Sondervorstellungen und Parties gibt.

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      QUELLE: Oldenburg FILMFESTIVAL @ http://www.filmfest-oldenburg.de/news/newssingle/datum/2014/08/26/von-jetzt-an-kein-zurueck-eroeffnet-das-21-internationale-filmfest-oldenburg/
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Post was edited 1 time, last by “Martini” ().

      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

      KURZNACHRICHT

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      Termine für Oldenburg/VON JETZT AN KEIN ZURÜCK

      27.08.2014

      Nun stehen die genauen Daten fest: Christian Froschs neuer Spielfilm
      Von jetzt an kein Zurück“, gefördert vom BKM, DFFF, der Nordmedia, der Filmförderung Hamburg/SWH, der Niederösterreichischen Filmförderung, sowie des ÖFI - in Coproduktion mit PRISMA Film, Wien und Cine+, wird im Rahmen des diesjährigen 21. Internationalen Filmfest Oldenburg - unter anderem als Eröffungsfilmpremeire - zu folgenden Spielzeiten zu sehen sein: am Mittwoch, 10.09.2014 um 19:00 Uhr Eröffnungsgala in der EWE-Arena und am Samstag, 13.09.2014 um 14:30 Uhr in der JVA Oldenburg.

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      QUELLE: JOST HERING FILME @ http://www.josthering.de/jhf/news
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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      AKTUELLES

      Filme im Kino

      Auftakt 28.08.2014

      Text | Horst E. Wegener

      Mehr noch: Mit „
      Von jetzt an kein Zurück“ hat sich das Festival einen Coup zum Auftakt gesichert, der am Mittwochabend des 10. Septembers 2014 in Anwesenheit von Regisseur, Produktionsteam und Darstellern in der EWE-Arena [Oldenburg] sogar als Welturaufführung über die Bühne gehen darf; Glückwunsch!

      Wer über die von „
      Von jetzt an kein Zurück“ beschworenen 1960er Jahre nachdenkt, dem wird schnell klar, dass damals die Atmosphäre hierzulande keineswegs nur von sexy Rock’n’Roll-Musik, der flowerpower-flippigen Hippie-Bewegung oder politisch fundierten Jugendprotesten gegen die Allmacht der Elterngeneration durchdrungen war. Der Mief der frühen Nachkriegsjahre ließ sich mit Händen greifen, wer aus der Art schlug, wurde zurechtgebogen – koste es, was es wolle… Dass sein Fräulein Tochter 1967 Hottentottenmusik à la Jefferson Airplane hört, geht Rosemaries Vater total gegen den Strich. Den katholisch geprägten Alt-Nazi haben traumatisierende Kriegserlebnisse und die beinharten Wiederaufbaudekaden zum Sturkopf geformt. Ein Tunichtgut wie Martin verkörpert in den Augen des Alten alles, wovon er seine Kleine fernhalten will. Dieser nichtsnutzige Freund des Töchterleins äußert rebellische Ansichten, hat lange Haare, liebäugelt damit, ein Schriftsteller zu werden. Kein Wunder, dass Rosemarie, die sich selbst Ruby nennt, es lange nicht wagt, offen zu ihrer Liebe zu Martin zu stehen. Doch irgendwann reicht’s unseren Jugendlichen, wird aufgemuckt. Der Preis, den das Liebespaar dafür bezahlen muss, ist hoch: Schulverweis, elterliche Gewalt. Indem sich die Zwei absetzen, wird alles nur noch schlimmer: Ruby landet in einem geschlossenen katholischen Heim bei denBarmherzigen Schwestern[dem Dortmunder Vincenzheim mit angeschlossenem industriellem Großwäschereibetrieb] und Martin sperrt man im berüchtigten Erziehungsheim der Diakonie in Freistatt [im Wietingsmoor / Bethel-eigenes Torfgewinnungsunternehmen] weg. Gut zehn Jahre später blickt Ruby zurück auf jene erbarmungslose Umerziehungszeit, fällt ihre Bilanz bitter aus.

      Von jetzt an kein Zurück“ greift jene Vorfälle auf, die vor ein paar Jahren erst ans Licht der Öffentlichkeit kamen, nachdem sich immer mehr ehemalige Heimkinder zu Wort meldeten, von Misshandlungen in kirchlichen Einrichtungen berichteten und auf eine Entschuldigung seitens der Kirche sowie auf Entschädigung nebst Resozialisierung pochten. Das Fernsehdrama „Und alle haben geschwiegen“ – nach der gleichnamigen Buchvorlage des Spiegel-Journalist Peter Wensierski – thematisierte zunächst jenes Unrecht, das Kindern und Jugendlichen seinerzeit in solchen Umerziehungseinrichtungen widerfuhr. Und Filmemacher Christian Frosch, anno ‘66 im österreichischen Waidhofen geboren, war nachdem er den Film gesehen hatte, der Meinung, dies Thema sollte mehr als einen Film wert sein. Je tiefer der ausgebildete Kinoprofi, Absolvent der Wiener und der Berliner Filmhochschule, in die Materie der „geschlossenen Heimerziehung“ eintauchen mochte, desto wütender und trauriger wurde er. „Trauer über die geraubten Jahre! Trauer über so viele zerstörte Leben!“, bekundete der Wahl-Berliner im Vorfeld der „Von jetzt an…“-Dreharbeiten, hätten ihn nimmermüd nach engagierten Mitstreitern suchen lassen.

      Das Ergebnis? Eine beeindruckende Darstellerriege – allen vorweg Ben Becker in der Rolle von Rubys tyrannischem Vater, umrahmt von Thorsten Merten, Ernie Mangold und den Jungmimen Victoria Schulz (alias Ruby) nebst Anton Spieker (alias Martin); mit Jost Herings Berliner rühriger Produktionsfirma im Hintergrund, einem Etat von rund 1,5 Millionen Euro, Drehorten unter anderem in Oldenburg, Hamburg, Wien, darf man dieser bundesdeutschen Romeo und Julia-Variante vor stimmigen 1960er-Kulissen gespannt entgegensehen. Und wer weiß, möglicherweise geht den jüngeren Kinogängern gar ein Licht auf, mit welcher Wucht die Generationen in den Sixties aufeinanderprallten und welche Narben dies bei manchem Alt-68er hinterließ. Am 10. September sind wir klüger.

      .

      QUELLE: Verlag: MoX Verlag Schön & Reichert GbR / MOX DIABOLO @ http://www.diabolo-mox.de/?id=74--x---5663
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Post was edited 1 time, last by “Martini” ().

      Martini wrote:

      und Martin sperrt man im berüchtigten Erziehungsheim der Diakonie in Freistatt [im Wietingsmoor / Bethel-eigenes Torfgewinnungsunternehmen] weg.

      Wie jetzt?
      Verstehe ich das richtig? Du hast Deine Lebensgeschichte, oder einen Teil davon verfilmen lassen???
      Es ist nicht wichtig, was gesagt wird, wenn Du kommst.
      Es ist wichtig, was gesagt wird, wenn Du gehst!







      Zu solchen Filmen habe ich selbst ein gespaltenes Verhältnis.

      Einerseits wird dadurch eine sehr unseelige Zeit thematisiert,

      zum anderen sind solch Spielfilme in den Köpfen der Zuschauer

      eben S p i e l f i l m e.

      Selbst sehe ich mir so was nicht an, für mich besteht da die Gefahr

      wieder einmal wochenlang rum zu grübeln.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins

      Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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      Krumi63 wrote:

      Martini wrote:

      .
      und Martin sperrt man im berüchtigten Erziehungsheim der Diakonie in Freistatt [im Wietingsmoor / Bethel-eigenes Torfgewinnungsunternehmen] weg.
      .

      Wie jetzt?
      Verstehe ich das richtig? Du hast Deine Lebensgeschichte, oder einen Teil davon verfilmen lassen???

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      Es geht in diesem auf tatsächliche Begebenheiten bassierenden Spielfilm nicht um mich, MARTIN.

      Es geht in diesem auf tatsächliche Begebenheiten bassierenden Spielfilm um "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

      Ganz sicherlich gab es unter den ungefähr eine halbe Millionen männlichen Jugendlichen denen eine „Umerziehung“ in der damaligen »Fürsorgeerziehung« in Westdeutschland zuteil wurde viele deren Geburtsname MARTIN war, deren Eltern indoktrinierte und überzeugte Nazis waren und die der Katholischen Kirche (oder auch der Evangelischen Kirche) angehörten.
      Über die ersten beiden Nachkriegsjahrzehnte hinweg hat sich ganz sicherlich auch der eine oder andere junge MARTIN verliebt, ist dadurch mit seinen Eltern – oder den Eltern seiner ersten großen Liebe – ausgefallen und deswegen „zur Umerziehung“ in ein Erziehungsheim eingewiesen worden – auch nach FREISTATT im Wietingsmoor, dem Bethel-eigenen Torfgewinnungsunternehmen eingewiesen worden.
      Ich war also nicht der einzige MARTIN der in FREISTATT eingesperrt war und dort im Moor ZWANGSARBEIT leisten mußte.

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      Bons wrote:

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      [ durch solche Spielfilme ] wird eine sehr unseelige Zeit thematisiert,
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Post was edited 2 times, last by “Martini” ().

      Wobei ich die Thematisierung gut finde, aber meine Zweifel

      habe, ob die Aussage und die historischen Hintergründe

      eines derartigen Films von den Zuschauern gewürdigt

      werden. Da bin ich sehr skeptisch und denke eher, sie lassen sich

      von den einzelnen "Roten Fäden" des Films-besonders den romantischen-

      einlullen oder mitziehen und die Dramatik des Inhalts selbst bleibt

      ohne Echo.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins
      Ehrlich gesagt sind mir das auch zu viel "Zufälligkeiten", um diesem Film ohne Bezug auf unseren Martin aus Australien zu sehen. Sprichwörtlich.
      Irgendwie sagt mir auch mein Gespür das ich nicht ganz unrecht liege.
      Und wenn`s so ist, ist es doch egal... oder Nein, es ist sogar gut so.
      Bleibt nur zu hoffen das dieser Steifen dann auch Früchte trägt und nicht als schnell zu vergessenen Abendunterhaltung bei den Zuschauern angesehen wird.
      Es ist nicht wichtig, was gesagt wird, wenn Du kommst.
      Es ist wichtig, was gesagt wird, wenn Du gehst!







      Einerseits finde ich so Nebengeschichten von Liebesgeschichten wie auch in dem Film *und alle haben geshwiegen* nicht passend und lenkt vom Hauptthema ab. Abdererseits würde der Film dann wahrscheinlich nicht so gut angenommen wenn nur Fakten eine Rolle spielten, da wäre dann eher eine Doku. Aber ein Film gut verpackt mit den wahrhaftig stattgefundenen Greueltaten im Hintergrund ist dann schon besser zum Ansehen. Und egal welche Geschichte dahinter steht, im Grunde ähneln sie sich doch Alle. :(