IN DER HEIMKINDERSACHE - Anzeige gegen Marlene Rupprecht (MdB) - SPD Bundestagsabgeordnete - Anzeige vom 06.03.2013. --- Jetzt (2016) ist sie Vorsitzende der Conterganstiftung und wimmelt CONTERGAN-OPFER ab.

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      in zig arbeitsgerichtsverfahren, die ich aus beruflichen gründen beobachtet habe, gab es zwar "tendenzielle" äußerungen der richterin. die urteile, sie wurden später verkündet (nach beratung) haben die kollegen dann´positiv überrascht. wir waren nicht davon ausgegangen, dass die richterin den kollegen recht geben würde, zumal die äußerungen klar für den arbeitgeber sprachen.
      so ticken gerichte in nrw.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      von den drei am rth betroffenen, hatten zum prozesszeitpunkt bereits zwei den veh verlassen.
      das kammergericht hatte dem veh den kompromissvorschlag unterbreitet, das noch verbliebene veh-mitglied gegen einen anderen betroffenen auszutauschen (kein rechtsanwalt). der veh wollte aber nicht "den spatz in der hand" und hat diesen vorschlag abgelehnt. seine absicht war, alle drei betroffenen auszutauschen. darauf war das gericht nicht eingegangen. warum auch? es gab keine zwingenden gründe für dieses ansinnen, zumal nur betroffene und keine nicht-betroffenen anwälte zugelassen waren.
      schade, dass wir aus den eigenen reihen keinen betroffenen rechtsanwalt zur verfügung hatten. wir hätten zwei fliegen mit einer klappe schlagen können.
      aber...hätte, hätte, fahrradkette... :dse:
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      xyz1 In einem Schreiben vom 30.3.2009 an den VEH von Frau Vollmer steht folgendes:
      Zitat: Wen Sie aus dem Kreis der wirklich Betroffenen am Runden Tisch benennen wollen steht Ihnen frei. So wie wir die bisherigen drei Vertreter begrüßt haben, werden wir das auch im Falle einer Vetretung oder einer anderen Zusammensetzung tun. Zitat Ende.
      Als der VEH diese Auswechslungg vornehmen wollte hat sich Frau Vollmer stur gestellt und von ihrem Angebot nichts mehr wissen wollen. Deshalb wollte der VEH dies vor dem Kammergericht durchsetzen.
      Übrigens der Brief liegt mir komplett vor!
      Dann war der einfluss von frau vollmer auf das gericht wohl doch nicht so groß. ganz abgesehen davon, hätte eine auswechselung wohl kaum ohne die zustimmung der betroffenen stattfinden können. der veh schien wohl nicht berücksichtigt zu haben, dass er es mit menschen und nicht mit schachfiguren zu tun hatte, die man nicht nach gusto auswechseln kann.
      aber, das ist alles schnee von gestern.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

      IN DER HEIMKINDERSACHE - Anzeige gegen Marlene Rupprecht (MdB) - SPD Bundestagsabgeordnete - Anzeige vom 06.03.2013

      .

      typotypen schrieb:

      . [/colo]
      »xyz1 In einem Schreiben vom 30.3.2009 an den VEH von Frau Vollmer steht folgendes:
      ZITAT: Wen Sie aus dem Kreis der wirklich Betroffenen am Runden Tisch benennen wollen steht Ihnen frei. So wie wir die bisherigen drei Vertreter begrüßt haben, werden wir das auch im Falle einer Vetretung oder einer anderen Zusammensetzung tun. ZITAT ENDE.

      Als der
      VEH diese Auswechslung vornehmen wollte hat sich Frau Vollmer stur gestellt und von ihrem Angebot nichts mehr wissen wollen. Deshalb wollte der VEH dies vor dem Kammergericht durchsetzen.
      Übrigens der Brief liegt mir komplett vor!

      .

      Diesem schriftlichen Versprechen seitens Antje Vollmer

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      Wen Sie aus dem Kreis der wirklich Betroffenen am Runden Tisch benennen wollen steht Ihnen frei. So wie wir die bisherigen drei Vertreter begrüßt haben, werden wir das auch im Falle einer Vetretung oder einer anderen Zusammensetzung tun.
      .

      konnte man nicht vertrauen, und hätte man nicht vertrauen sollen;

      d.h.,
      dem Wort von Antje Vollmer kann man nicht vertrauen !!

      denn Antje Vollmer hat einfach gelogen, den »Verein Ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V.«) schriftlich und ganz offiziell angelogen.

      Und als
      Antje Vollmer diese Lüge geäusserte hatte UND NOCH FÜR EINIGE ZEIT DANACH, EINIGE ZEIT LÄNGER waren Sonja Djurovic und Eleonore Fleth (die beiden, die zusammen mit Hans-Siegfried Wiegand am »Runden Tisch Heimerziehung« (»RTH«), an Antje Vollmers Seite saßen) immer noch Mitglieder im »Verein Ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V.«) !!

      Das sind die Fakten !!

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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      frau vollmer hat lediglich eine absicht mitgeteilt für den fall, dass eine personelle umbesetzung stattfinden würde. fakt ist, dass der veh eine anwaltliche vertretung am rth haben wollte, diese gerichtlich durchsetzen wollte. und genau daran ist er gescheitert.

      wie schon mal gesagt: die blamage war groß genug und wirklich etwas bewegt, zumindest nach außen, hat dieser verein nun wirklich nicht. vielleicht aber kümmert man sich um seine mitglieder.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      es ist einige Zeit her, da hatte ich schon einmal darauf verwiesen, dass es schwer ist Verbündete zu finden, wenn man von Beginn an auf Streit setzt.

      Streit ist, insofern er sachlich ist und bleibt, ein Instrument, mit welchem man auch völlig kontroverse Meinungen, auf Belastbarkeit prüft, um dann auf dem einen, wie dem anderen Standpunkt zu verharren.

      Eine ganz kleine Gruppe von Betroffenen hatte sich mit der Petition an den Deutschen Bundestag aufgemacht, die Zustände in deutschen Kinderheimen auf den Prüfstand zu stellen. Übrig ist davon geblieben, dass eine große Gruppe von Betroffenen sich davon erhofft haben, irgendwie an Geld zu kommen. Nicht ganz klar von wem das Geld kommen sollte, aber viel sollte es sein. Und da es in dieser Bundesrepublik legitim ist, dass Jeder seine Meinung sagen kann, waren auf einen Schlag viele Meinungen über das viele Geld im Umlauf. Die Partei "Die Linken" im Deutschen Bundestag wussten sofort, dass man mit einer derartig aufgenommenen Frage und einer provokativ hingestellten Summe Geld ( pro Betroffener 54.000,00 Euro) sofort auch eine Wahlgemeinde und potenzielle Wähler einfangen kann. Und in deren Schlepptau hingen dann schon die Juristen, die sich an diese Meinung hängend, viel Geld für sich persönlich versprachen.

      Ob die drei Heimkinder vom Runden Tisch sich der Aufgabe bewusst waren, was da plötzlich im Raum stand, ist überhaupt nicht so wichtig, sondern, was die Gruppe der Heimkinder später daraus gemacht hat.

      Entscheidend ist doch zuerst, dass dieses Thema der Heimkinder seit diesem Zeitpunkt immer präsent ist. Welche genauen Erfolge erzielt sind, oder noch werden, ist doch auch nur dann wichtig, wenn es eine Gruppe gibt, die diese Erfolge, oder auch Nichterfolge analysiert und weiter daran arbeitet, dass dieses Thema nicht unter geht.

      Wenn wir Heimkinder nun wiederholend immer wieder versuchen, irgend einem Anderen die Schuld für die entgangenen Millionen in die Schuhe zu schieben und dabei jedes Maß verlieren, werden wir letztendlich nicht mehr wahrgenommen.

      Wir sind nicht mehr glaubhaft!

      Wer zuerst nur eine Anerkennung des Unrechts fordert und später ständig die Preise nach oben treibt, wird sich nicht wundern müssen, wenn kein Anschluss mehr funktioniert.

      So bleibt augenblicklich folgende Tatsache im Raum. Die Heimkinder wollten eine Aufarbeitung der geschichtlichen Ereignisse, eine rechtliche Bewertung und dann eine angemessene Wiedergutmachung.

      Diese Forderung und auch die Forderung nach Geld ist völlig legitim gewesen.

      Tatsache ist aber auch, dass eine engstirnige Denkweise, ein übermäßiger Schuss von Größenwahn und ein Anspruch auf ein Alleinstellungsmerkmal dafür gesorgt haben, dass Viele an dem tatsächlichen Geschehen verdienen wollten. Letztendlich haben wir das bekommen, was wir uns verdient haben.

      Frau Vollmer und Frau Ruprecht, denen nun das Versagen der Heimkinder untergeschoben wird, oder auch die Verhinderung einer angemessenen Entschädigung, haben im Allgemeinen nichts mit unserem Versagen zu tun. Und gerade die Partei "Die Linken" haben mit ihrer unsinnigen Forderung, dass jedes Heimkind 54.000,00 Euro bekommen soll, eine sachgerechte Diskussion verhindert. Nur, dass an dieser Stelle der Diskussion die wenigsten Heimkinder noch rational denken konnten, führt heute dazu, dass wir einen Schuldigen suchen.

      Das ist weder Frau Vollmer, noch Frau Ruprecht!

      Und wer diese Diskussion, auf dieser Ebene weiter favorisiert, will letztendlich keine Hilfe mehr, sondern steht mit seinen Ansichten alleine.

      In diesem Sinne, Ralf Weber

      IN DER HEIMKINDERSACHE - Anzeige gegen Marlene Rupprecht (MdB) - SPD Bundestagsabgeordnete - Anzeige vom 06.03.2013

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      Wie jeder weiß, alle sich irgendwie zur Sache äussernden Ehemaligen Heimkinder-WEST waren sich einig und stimmten darin überein, und es wurde schon seit dem Jahre 2009 bei jeder Möglichkeit fortlaufend öffentlich vorgetragen und auch am 02.07.2010 am »Runden Tisch Heimerziehung« offiziell zu Protokoll gegeben, dass Ehemalige Heimkinder-WEST fordern:

      .
      eine lebenslange monatliche Rente von 300 Euro oder wahlweise eine Einmalzahlung von 54.000 Euro[vierundfünfzigtausend Euro]
      .

      Das hat sich nie geändert und wird sich auch in Zukunft nicht ändern !!

      Zum Beleg, siehe insbesondere auch »HEIMKINDER-ENTSCHÄDIGUNG-LÖSUNGSVORSCHLÄGE, die auch schon am 2.7.2010 dem »Runder Tisch Heimerziehung« vorlagen – jetzt hier eine erweiterte Version.« @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com.au/2010/08/heimkinder-entschadigung.html

      Und zum weiteren Beleg, siehe auch relevante diesbezügliche Textpassagen im und Anlagen zum ABSCHLUSSBERICHT des »Runden Tisches Heimerziehung« (»RTH«) – „»2. Forderungen der ehemaligen Heimkinder«“ – worin man sich einzig und allein mit den Ehemaligen Heimkindern-WEST befasst:

      @
      http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/Abschlussbericht_rth-1.pdf ( insbesondere auch Seite 47 und Seite 48 der RTH-ABSCHLUSSBERICHT-Broschüre ! )


      Der seither ( irgendwann im Jahre 2011 ) vomLenkungsausschussdes »Fonds Heimerziehung-OST« „benannteundberufene“ „stellvertretende Ombudsmann für Ehemalige Heimkinder-OST“, Ralf Weber ( QUELLE: http://www.fonds-heimerziehung.de/fonds/fonds-heimerziehung-in-der-ddr/errichter-des-fonds-heimerziehung-ddr/lenkungsausschuss-ddr.html ), am Donnerstag, 26. Februar 2015, um 17:53 Uhr, JEDOCH, vertritt die Meinung, und gibt JETZT, was Ehemalige Heimkinder-WEST betrifft, im HEIMKINDER-FORUM.DE ( von ihm persönlich schriftlich verfasst und als Beitrag getätigt ! ) @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/16197-IN-DER-HEIMKINDERSACHE-Anzeige-gegen-Marlene-Rupprecht-MdB-SPD-Bundestagsabgeord/?postID=455448#post455448 zu Protokoll:

      .
      einer provokativ hingestellten Summe Geld ( pro Betroffener 54.000,00 Euro )[vierundfünfzigtausend Euro]
      .

      .
      unsinnigen Forderung, dass jedes Heimkind 54.000,00 Euro bekommen soll[vierundfünfzigtausend Eurobekommen soll ]
      .

      Ralf Weber, als Einziger, und ohne auch nur mit einem einzigen Ehemaligen Heimkind-WEST darüber zu konsultieren oder konsultiert zu haben – also völlig alleine stehend und allein entscheidend – forderte auch schon im Bundestagsausschuss, am 27.06.2011 ( wo er, aus welchem Grunde auch immer, als „Fachmann“ geladen worden war ), was Ehemalige Heimkinder-WEST betrifft, gerade mal die Hälfte dessen an Entschädigung was alle anderen forderten und gefordert hatten:

      .
      Abschließend kann ich [ Ralf Weber, derzeit Vorsitzender des Opferbeirates
      der Gedenkstätte GJWH Torgau
      ] feststellen, dass mein Standpunkt zu einer einvernehmlichen Entschädigungszahlung derart ist, dass Opfern der Heimerziehung in beiden deutschen Staaten, eine monatliche und lebenslange Rente zu zahlen ist.
      Die Höhe der monatlichen Rente sollte mindestens zwei Faktoren in sich vereinen und für die Entschädigung des erlittenen Unrechts stehen, ebenso wie für die durch das Unrecht erlittenen Benachteiligungen, die aller Wahrscheinlichkeit nie völlig aufgehoben werden können.

      Die Höhe der monatlichen Rente sollte nach Wertung und Angemessenheit für jedes Opfer gleich sein und 150,00 Euro (einhundertfünfzig) betragen.

      .

      QUELLE: »Deutscher Bundestag - Ausschuss für Famalie, Senioren, Frauen und Jugend - Ausschussdrucksache 17(13)108b« ( von Ralf Weber persönlich schriftlich verfasst und als mündlichen Beitrag von ihm selbst dort vorgetragen ! ) @ http://webarchiv.bundestag.de/archive/2012/0615/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/archiv/2011/Heimerziehung/Stellungnahmen/a13_108_b.pdf

      Und, zur Frage was "richtig" oder "falsch", "unsinnig" oder "angemessen" ist, für Ehemalige Heimkinder-WEST, zu fordern, siehe auch den Beitrag von unserem Boardnutzer »brötchen« ( Beitrag vom Donnerstag, 3. Juni 2014, um 14:31 Uhr ), wiedergegeben im Thread »Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/17496-Heimkinder-massiv-ausgebeutet-und-um-Milliarden-betrogen/?postID=439463#post439463

      RECHERCHE-QUELLEN: Jedem öffentlich zugängliche GOOGLE-Suchmaschinen-Resultate zu Personen die öffentliche Ämter bekleiden und wobei es sich um jedem bekannten öffentlich zugängliche Themen handelt zu denen sich diese Personen öffentlich äussern und geäussert haben !!
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      ralf schrieb:

      Wir sind nicht mehr glaubhaft!


      WIR? Es gab kein WIR, weil daran niemand Interesse hatte
      und alles dafür getan wurde dieses zu verhindern.

      ralf schrieb:

      Frau Vollmer und Frau Ruprecht, denen nun das Versagen der Heimkinder untergeschoben wird, oder auch die Verhinderung einer angemessenen Entschädigung, haben im Allgemeinen nichts mit unserem Versagen zu tun.


      Du unterstellst hier Ehemaligen ein Versagen
      und die Verhinderung angemessener Entschädigung.
      Die meisten Ehemaligen wurden weder befragt,
      noch hatten sie Einfluss auf das Gesamtergebnis.
      Doch würde ich im Gegensatz zu Dir bei den beteiligten Protagonisten,
      weder von einem Versagen, noch von einer Verhinderung sprechen.
      Es war wohl eher eine Überforderung und Selbstüberschätzung,
      im Namen einer Opfergruppe aufzutreten und zu verhandeln.
      Frau Vollmer und Frau Rupprecht haben im Sinne ihres Auftrags nicht versagt,
      sie dienten dem Zweck einer kostengünstigen Abwicklung par excellence.

      ralf schrieb:

      Und gerade die Partei "Die Linken" haben mit ihrer unsinnigen Forderung, dass jedes Heimkind 54.000,00 Euro bekommen soll, eine sachgerechte Diskussion verhindert. Nur, dass an dieser Stelle der Diskussion die wenigsten Heimkinder noch rational denken konnten, führt heute dazu, dass wir einen Schuldigen suchen.


      Von der Christlichen Union und den sozialdemokratischen Verrätern,
      unter denen die Zustände in den Heimen möglich waren,
      konnte man so eine "unsinnige Forderung" kaum erwarten.
      Ihre Aufmerksamkeit galt nicht einer "sachgerechten Diskussion",
      sondern der Verhinderung legitimer Forderungen.
      Weshalb es auch den ersten runden Tisch für die alten Bundesländer gab,
      da dieser weder Recht sprechen,
      noch rechtliche Verbindlichkeit herstellen konnte.

      Kein ehemaliges Heimkind sucht nach einem Schuldigen,
      weil es diese am eigenen Leib und Seele erdulden musste.
      Die Schuldigen an Verbrechen gegen Kinder u. Jugendliche standen fest,
      bevor sich der RTH seiner Aufgabe widmete.
      Worum es heute noch geht ist eher die Frage,
      wer sich wie an der Verhinderung einer angemessenen Entschädigung beteiligte,
      denn die Frage nachdem Warum beantwortet sich von selbst.
      in diesem zusammenhang fällt mir ra nieporte ein. war er nicht "wie phönix aus der asche" aufgestiegen, für ehemalige heimkindern eine entschädigung vor gericht zu erstreiten? was ist daraus geworden, außer, dass prozesse verloren gegangen sind. und ter heiden, der bis vor den EGM gegangen war.
      wir können fordern, fordern, fordern... und werden alt darüber.
      hilft uns das wirklich?
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

      Phantomas schrieb:

      ralf schrieb:

      Wir sind nicht mehr glaubhaft!


      WIR? Es gab kein WIR, weil daran niemand Interesse hatte
      und alles dafür getan wurde dieses zu verhindern.





      das WIR gab es auf der Demo in Berlin. das interesse an dem WIR musste vorher und danach von uns kommen.
      wenn du schreibst, dass alles dafür getan wurde, das zu verhindern, dann sind wir es, die es verhindert haben. beispiele gibt es genug dafür.
      aber...vergangenes lässt sich jetzt nicht mehr korrigieren.
      die schuldzuweisung muss nun endlich ein ende haben. dieser thread ist kontraproduktiv.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      Nun Ralf, ich schätze Dich sehr und bin in vielem mit Dir d`accord,
      aber hier sehe ich das etwas anders; es gab schon ein WIR-jedenfalls
      periodisch. Immerhin waren wir sehr viele Heimkinder in Berlin.
      Allerdings sind die meisten von uns weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum
      hinaus und man darf nicht vergessen, das es auch persönliche Schicksale
      gibt, die eine kontinuierliche Beschäftigung in diesem Thema nicht
      zuließ(läßt). Zudem fehlt vielen auch das Wissen um Hintergründe und
      Möglichkeiten. Dafür wurden wir ja auch von anderen Heimkindern vertreten.
      Denen jetzt allerdings irgendwelche Vorwürfe zu machen ist unfair und
      überflüssig.
      Das Leben ist eine kurze Unterbrechung immerwährendem Fortseins

      xyz1 schrieb:

      aber...vergangenes lässt sich jetzt nicht mehr korrigieren.


      Wen dem so wäre hätte es keinen RTH geben dürfen.

      xyz1 schrieb:

      die schuldzuweisung muss nun endlich ein ende haben. dieser thread ist kontraproduktiv.


      Schuldzuweisungen sind genauso kontraproduktiv,
      wie die mangelnde Bereitschaft sich und sein tun in Frage zu stellen.

      Wenn Du diesen Thread als kontraproduktiv empfindest,
      wird er wohl Deinen Absichten zuwiderlaufen.
      um die Frage, oder Vorwurf von Martini zu beantworten, woher ich meinte, eine Legitimität, zu besitzen, oder ob ich überhaupt und von wem befugt war, über eine Wiedergutmachung für das begangene Unrecht an Heimkindern, mit politischen Vertretern zu diskutieren, kann ich nur feststellen, dass schon diese Frage absurd ist und die Unterstellung, dass ich nicht berechtigt bin, zu sagen, was ich zum Thema Heimkinder gesagt habe, entbehrt jedem sachlichen Verstand.

      Noch einmal zur Erinnerung, weil, es ist ja ganz einfach im Jahr 2015 etwas zu behaupten, wenn man keine Ahnung von dem hat, was man da so von sich gibt,

      im Jahr 2005 meldete sich eine Gruppe Heimkinder aus dem Westen, begleitet von einem Journalisten, der gerade ein Buch unter dem Namen "Schläge im Namen des Herrn" auf den Markt gebracht hatte, in der Gedenkstätte Torgau. Die Frage der Heimkinder und des Journalisten ging inhaltlich an meine Person und sollte klären, ob für die Heimkinder West eine Möglichkeit bestand, eine strafrechtliche Aufarbeitung der Geschehnisse in westdeutschen Heimen zu erreichen. Ausgangspunkt war, dass ich im Dezember 2004 ein Urteil vor dem Kammergericht Berlin erkämpft hatte, nach welchem alle Jugendlichen, die jemals in Torgau eingesperrt waren, ein Recht auf Wiedergutmachung hatten.

      In der bundesdeutschen Rechtsprechung einmalig, dass durch ein Urteil eine gesamte Opfergruppe Anspruch auf Wiedergutmachung hatte.

      Als die Heimkinder West erzählten, dass es in der Bundesrepublik gleiche Einrichtungen gegeben hatte und ihnen ein derartiges Recht auf Wiedergutmachung verwehrt wurde, machten wir an diesem Abend die Vorgehensweise klar, die im Dezember 2006 zur Petition an den Deutschen Bundestag führte und nach welchem dann 2009 der Runde Tisch und 2011 der Fonds Heimerziehung West eingerichtet wurde.

      Das die ostdeutschen Heimkinder dann ebenfalls in diesen Fonds eingebunden wurden, war eine von mir ganz allein vorgenommene Anfrage an die SPD des Deutschen Bundestages. Diese Anfrage entstand deshalb, weil im Mai 2009 das Bundesverfassungsgericht auf meine weiter betriebene Klage wegen der, in der Heimerziehung DDR begangenen Verbrechen, entschieden hatte, dass uns Heimkindern der Zugang zum Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz uneingeschränkt ermöglicht werden muss und der Deutsche Bundestag daraufhin das 4. SED Unrechtsbereinigungsgesetz novellierte. Die Heimkinder der DDR haben seit diesem Zeitpunkt das Recht auf Rehabilitation.

      Wegen meiner ganz privaten Aufarbeitung in Sachen Heimkinder DDR, lud mich dann die CDU in den Deutschen Bundestag ein.

      Ob ich das Recht besaß, vor dem Bundestag über das Unrecht in der DDR zu sprechen und vor allem, was in den Kinderheimen und Jugendwerkhöfen passiert ist, kann ich nicht beurteilen, aber wer sollte es dann machen? Und eine derartige Frage mit einem derart provokativen Hintergrund zu stellen, dass ich möglicherweise nicht alle Interessen der Heimkinder vertrete, ist wohl angesichts meines immer weiter gehenden Kampfes um die Wahrnehmung des erlebten Unrecht, eher eine Wahrnehmung von nur Außenstehenden, denen die Klärung völlig egal ist.

      Am 24. September 2014 hat das Bundesverfassungsgericht meine Klage erneut angenommen und wie schon bei meinem Torgau Urteil aus 2004 und dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus Mai 2009, ging es in meinen Beschwerden immer um das Unrecht an allen Kindern der Heimerziehung.

      Wenn es Heimkinder gibt, oder auch Menschen die nicht mit dem Heim in Berührung gekommen sind und meine Aufarbeitung infrage stellen, kann ich nur feststellen, dass da wohl mehr persönliche Berührungen im Raum stehen und keine sachlichen Argumente.

      Und insofern es um Sachlichkeit ging, war ich eben bei einer dominanten Forderung, nach welcher jedes Heimkind 54.000,00 Euro als Entschädigung erhalten sollte, nur deshalb zurück haltend, weil 54.000,00 Euro x 1 Million Heimkinder = 54 Milliarden Euro waren, die der Bund laut Forderung sofort und an jedes Heimkind zahlen sollte.

      Eine derartige Diskussion, ohne einen gesellschaftlichen Rückhalt, ist nicht nur Selbstmord, sondern hätte auch die juristische Aufarbeitung infrage gestellt. Und diese Aufarbeitung, eine juristische Aufarbeitung mit der Notwendigkeit einer tatsächlichen Wiedergutmachung, war mir persönlich viel wichtiger.

      Im übrigen habe ich im Deutschen Bundestag in der Anhörung feststellen lassen, dass die von mir zur Sprache gebrachten monatlichen Rentenzahlungen an jedes Heimkind in Höhe von 150,00 Euro, nur eine für alle Heimkinder geltende Richtlinie sein sollen. Sehr wohl habe ich in der Anhörung feststellen lassen, dass Kinder welche lange im Heim waren und denen Leid zugefügt worden ist und auch Opfern sexueller Übergriffe, eine monatlich höhere Rente zu zahlen ist.

      Aber wie gesagt, die Forderung ist das eine, die Durchsetzung eine völlig andere Schiene. Und so steht, trotz gewaltiger Widerstände und immer wieder laut vorgetragener Behauptungen, dass ich persönlich nicht legitimiert bin für die Heimkinder zu sprechen, die Tatsache im raum, dass ich bisher kein Heimkind kenne, welches bei der Aufarbeitung der Heimerziehung und beiden nunmehr durchgesetzten Heimfonds, sich mit sachlicher Argumentation durchgesetzt hat und politisch den Erfolg eingefahren hat, nach welchem alle Heimkinder mit monatlich 54.000,00 Euro entschädigt werden.

      Insofern sind die Behauptungen, die Unterstellungen und Anschuldigungen in meine Richtung und an meine Person, tatsächlich nur billige Hetze.

      In diesem Sinne, Ralf Weber
      Ralf, ich teile nicht immer Deine Meinung ABER

      ich bedanke mich hiermit ganz offen und ehrlich für Deinen jetzigen und vorigen Post, der mir, die erst später dazu kam, Dein Blinkwinkel und Deine Erfahrung rüber bringt.
      So kann ich und sicher auch andere, die erst später kamen nun mehrere Seiten beleuchten um für mich ein Urteil bilden zu können.
      Bitte weiter so: lasst uns teilhaben am Wissen, an den Dingen, die uns alle betreffen - denn wo Infos fehlen entstehen schnell Gerüchte, Mutmaßungen, falsche Schlußfolgerungen etc.
      Jeder müsste doch ein Interesse daran haben, dass alles richtig wieder gegeben wird.

      An dieser Stelle füge ich mal mein aktuellen Lieblingsspruch ein:
      Niemand ist alleine Schuld!
      :gkr:

      Sei du selbst! Alle anderen Rollen sind schon besetzt.

      mein Beitrag fürs Forum

      Phantomas schrieb:

      xyz1 schrieb:

      aber...vergangenes lässt sich jetzt nicht mehr korrigieren.


      Wen dem so wäre hätte es keinen RTH geben dürfen.

      zig jahre, bevor die petition eingereicht wurde, hatten "einzelkämpfer" immer wieder auf die misshandlungen in den heimen aufmerksam gemacht. die träger haben diesen ehemaligen ihre eigenen anwälte auf den hals gehetzt. niemand wollte ihnen glauben. noch zu beginn des rth sprach die kirche von "bedauerlichen einzelfällen" aber systematische gewalt haben kirchen, länder und staat vehement bestritten.

      hätte es den runden tisch nicht gegeben, uns würde heute noch nicht geglaubt.


      xyz1 schrieb:

      die schuldzuweisung muss nun endlich ein ende haben. dieser thread ist kontraproduktiv.


      Schuldzuweisungen sind genauso kontraproduktiv,
      wie die mangelnde Bereitschaft sich und sein tun in Frage zu stellen.

      jo, dann fang mal bei dir an!

      Wenn Du diesen Thread als kontraproduktiv empfindest,
      wird er wohl Deinen Absichten zuwiderlaufen.


      stimmt, meine ansicht beschränkt sich auf sachliche auseinandersetzungen nicht auf personenbezogene spekulationen, beleidigungen etc.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

      IN DER HEIMKINDERSACHE - Anzeige gegen Marlene Rupprecht (MdB) - SPD Bundestagsabgeordnete - Anzeige vom 06.03.2013

      .
      ERSTE TEIL VON EINEM ZWEITEILIGEN BEITRAG:

      Was Ehemalige Heimkinder-WEST an
      angemessener Entschädigungfordern und schon immer einheitlich und konsequent durchweg gefordert haben ist über die Jahre hinweg in unzähligen offiziellen und inoffiziellen Dokumenten festgehalten worden und ist überall im Internet nachzulesen.


      Was die Hannoveranerin – in ihrem Beruf eine hoch kompetente und hoch engagierte Sozialarbeiterin – Heidrun Dittrich, als Bundestagsabgeordnete, für Ehemalige-Heimkinder-WEST, am 09.05.2011 im Bundestag vorgetragen hat (und dabei nur so nebenbei zu und über Marlene Rupprecht zu sagen gehabt hatte, und absolut zu Recht ihr vorwarf), ist, wie schon gesagt, hier wiedergegeben:



      https://www.youtube.com/watch?v=fybHNF4GU6E ( Länge: 7 Min. und 20 Sek. )

      Was VIER BETROFFENE – Frau Sonja Djurovic, Frau Eleonore Fleth, Herr Jürgen Beverförden, und Herr Rolf Breitfeld – DEM BUNDESTAG und allen Bundestagsabgeordeneten individuell ( einschließlich Heindrun Dittrich und Marlene Rupprecht ! ) am 19. Juni 2011 mitteilten und mitgeteilt hatten ist hier wiedergegeben, und, es wird angenommen, dass DIES auch Herrn Ralf Weber derzeit sehr wohl bekannt war:

      Martini schrieb:

      .
      Um jetzt nicht noch einen weiteren diesbetreffenden neuen Thread zu beginnen, setzte ich DIES jetzt einfach mal hier rein, wo es hoffentlich zumindest einige von Euch entdecken werden.


      An:

      Die Regierenden / die Bürgerrepräsentanten und Bürgerrepräsentantinnen der Bundesrepublik Deutschland.

      Liebe Freunde und Unterstützer.
      Liebe Heimopfer und Heimkinder-Überlebende.


      Seit dem 20. Januar 2011Since 20 January 2011 ( in the USA )

      Im
      EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 ( @ http://heimkinderopfer.blogspot.com ) @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/01/vom-gesetzlosen-geremium-runder-tisch.html


      Vom gesetzlosen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« erpresste „ehemalige Heimkinder“ wenden sich an den Bundestagspräsidenten Norbert Lammert direkt

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      Appell an Bundestagspräsident

      Berlin, 19. Januar 2011

      Sehr geehrter Herr Bundestagspräsident, sehr geehrte Abgeordnete des Bundestages,
      sehr geehrte Damen und Herren,

      Frau Eleonore Fleth und ich, als zwei der drei ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch Heimerziehung (R.T.H.), sowie Herr Jürgen Beverförden und Herr Rolf Breitfeld, als zwei der drei Stellvertreter, appellieren an Sie, Herr Bundestagspräsident und die anwesenden Abgeordneten dieses hohen Hauses, unsere finanziellen Entschädigungsvorschläge, wie sie im Abschlussbericht des R.T.H. stehen, bei der parlamentarischen Umsetzung zu berücksichtigen.

      Wir, die Opfer der Heimerziehung haben dem R.T.H. diese Vorschläge vorgelegt, sie sind jedoch von den übrigen Mitgliedern des R.T.H. im Abschlussbericht nicht empfohlen worden.

      Hintergrund unserer Entschädigungsforderung ist das von Staat veranlasste Unrecht der damaligen Fürsorgeerziehung in Deutschland und die daraus gewalttätige Zerstörung von Lebenschancen der ehemaligen Heimkinder.

      Man sagt ganz grundsätzlich und ohne Einschränkung im Abschlussbericht, dass man den ehemaligen Heimkindern „glaube“. Und dann sollte man uns auch glauben:

      Die ehemaligen Heimkinder wurden in ihrer Kindheit und Jugendzeit ihrer Lebenschancen beraubt, sie bekamen nichts mit auf den Weg, weder Schulbildung noch Ausbildung. Sie wurden weggesperrt, sie waren recht- und wertlos und waren deshalb schutzlos ausgeliefert, wenn sie von den (kirchlichen) Erziehungsberechtigten in den Heimen schwer misshandelt, gedemütigt, missbraucht wurden.
      Sie litten damals unter dieser rigiden Heimerziehung und leiden auch heute noch unter dem „Albtraum-Heimerziehung“, wobei auch Säuglinge und behinderte Menschen nicht ausgeschlossen werden dürfen.

      Die „Fürsorgezöglinge“ leisteten (nicht erziehungsbedingte) verbotene Kinder- und übermäßige Zwangsarbeit in den Erziehungsanstalten und Kinderheimen und wurden nicht für diese Arbeit entlohnt.
      Sie wurden wirtschaftlich ausgebeutet und mussten für die Heime, sowie auch für externe Betriebe und Landwirtschaft schwer arbeiten.

      In vielen Köpfen, der damals für uns „zuständigen“ Personen, außerhalb und innerhalb der Erziehungsheime, herrschte immer noch, bis spät in die 60er Jahre, vieles von dem Gedankengut der NS Zeit.
      Zucht und Ordnung sollten Kindern und Jugendlichen beigebracht werden, egal um welchen Preis.
      Das Grundgesetz, das 1949 in Kraft trat, sollte für alle Menschen gelten, für uns traf das jedoch nicht zu, zu keiner Zeit. Die „Menschenrechte“ wurden 1948 auch von Deutschland anerkannt, nur für uns galten sie nicht.
      Insbesondere deshalb war die damalige Heimerziehung ein Unrechtssystem (das verfassungswidrige besondere Gewaltverhältnis, übermäßige Züchtigungen, Zwangsarbeit, umfassende im Abschlussbericht dokumentierte Grundrechtsverletzungen von Kindern und Jugendlichen), dieses Unrechtssystem der Heimerziehung muss endlich auch als ein solches anerkannt werden.
      Das „Trauma Heim“ ist bei uns, den ehem. Heimkindern, immer noch gegenwärtig.

      Viele von uns sind heute schwer krank an Leib und Seele.

      Viele der Opfer der Heimerziehung leben heute am Existenzminimum, von Hartz IV oder der Grundsicherung oder beziehen nur eine geringe Rente.
      Sie konnten sich nach der Entlassung aus den Heimen in dieser Gesellschaft nicht einfügen oder anpassen. Sie bekamen nichts mit auf den Weg, keine Schulbildung, meistens auch keine Ausbildung, keine Aufklärung und Vorbereitung auf das Leben draußen.
      Somit waren viele von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

      Die BRD hat sich eines schweren Vergehens schuldig gemacht, sowie auch die Länder und die beiden großen Kirchen. (Hinweis auf die Verantwortungskette).
      Der Staat, sowie auch die Länder haben bis heute nicht anerkannt, dass uns großes Unrecht in diesem „Rechtsstaat Deutschland“ zugefügt wurde.
      Dieses Unrecht muss uneingeschränkt anerkannt werden, von Staat, Ländern und auch den Kirchen.

      Diese unselige Zeit ist ein dunkler, ja sogar „schwarzer Fleck“ in der Geschichte der BRD.
      Man kann diesen Fleck nicht mit 120 Millionen weiß waschen, dazu bedarf es schon sehr viel mehr als das.

      Die 120 Millionen, werden hoffentlich als Soforthilfe den schwer bedürftigen ehem. Heimkindern zukommen.

      Eine finanzielle Entschädigung für die ehem. Heimkinder ist aber in dieser Summe nicht enthalten.
      Deshalb sagen wir: Wir wollen nicht nur für die Folgeschäden sozialarbeiterische Hilfen (die sicherlich gut und wichtig für viele ehemaligen Heimkinder sind), wir wollen umfassender rehabilitiert werden und dazu gehört eine finanzielle Entschädigung (zumindest symbolisch gemeint) für alle von uns, die sich melden werden.

      Im Abschlussbericht steht deshalb von uns, den ehemaligen Heimkindern, das wir (auch wegen der erlittenen Folgeschäden), einen pauschalen Folgenausgleich in Rente fordern und zwar in Höhe einer monatlichen Rente von 300,- Euro, die anrechungsfrei auf alle anderen sozialen Leistungen sein muss, oder wahlweise eine Einmalzahlung von 54 000,- Euro.

      Was die Höhe der Entschädigungsforderung betrifft, so haben wir uns an anderen Ländern orientiert, in denen bereits Entschädigungen an ehem. Heimkinder ausgezahlt wurden.

      Die Hoffnung von allen „Opfern der Heimerziehung“ liegt nun in Ihren Händen.
      Ich bitte Sie inständig, unsere Entschädigungsforderung für das große Unrecht und Leid, das uns zugefügt wurde, zu akzeptieren.
      Es gab seit der Zeit des Nationalsozialismus keine andere Opfergruppe, die so rechtlos war wie wir, die „Opfer der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“.

      Man kann uns gegenüber die Anerkennung dieser schweren Grundrechts- und Menschenrechtsverletzungen und des bis heute noch fortdauernden Leides nur glaubhaft machen, in dem der Staat und die Länder sowie die Kirchen und alle beteiligten Trägerorganisationen allen Opfern der Heimerziehung finanzielle Entschädigung zukommen lassen, die das beantragen werden.

      Wir möchten an dieser Stelle noch einmal an Sie, sehr geehrter Herr Bundestagspräsident Lammert und die Abgeordneten aller Fraktionen im Bundestag appellieren, uns, den Opfern der Heimerziehung eine finanzielle Entschädigung, wie vorgeschlagen, zukommen zu lassen.

      Sonja Djurovic
      Eleonore Fleth
      Jürgen Beverförden
      Rolf Breitfeld

      Ehemalige Heimkinder und Mitglieder des R.T.H.

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      Wird fortgesetzt im nächstfolgenden Beitrag.
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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