Sorry an die Katholiken unter euch.........

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      ich begreife einfach nicht, wie man bei diesen thema so lange an der eigentlichen problematik so vorbei diskutieren kann.

      fest steht doch einfach, daß hier eine frau hilfe nach einer vorangegangenen vergewaltigung brauchte.

      die notwendige hilfe nach diesem verbrechen wurde, ( auch mit ausstellung eines rezeptes für die pille danach ) bereits durch die erstversorgende arztpraxis ausgeführt. damit hätten die krankenhäuser, an denen die patientin danach überwiesen wurde, garnichts mehr zu tun gehabt. deshalb sind die argumente, die die abweisenden ärzte vorbringen, für mich nicht nachvollziehbar. sie sollten lediglich beweise für eine evtl. spätere rechtssprechung und eine weitere gute behandlung der frau sicherstellen. dem haben sie sich, aus welchen grund auch immer, aber entzogen. solches tun ist für mich und hoffentlich auch in der rechtsprechung....unterlassenne hilfeleistung..

      dieses obendrein auch noch von ärzten, ist für mich unfaßbar!!

      Sorry an die Katholiken unter euch.........

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      Was Rechtsanwalt Walter Otte in seinem Artikel »Skandal um kath. Krankenhäuser – Was nun?« in der Rubrik GESUNDHEIT“ im hpd - Humanistischer Pressedienst - 29. Januar 2013 - Nr. 14894 @ http://hpd.de/node/14894 - veröffentlich hat, findet Boarduser »ahu« – wie sie meint in ihrem Beitrag, Beitrag 38 ( oben ) – „witzig“ ( ? ).
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Sorry an die Katholiken unter euch.........

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      In Bezug auf Beitrag 36, Beitrag 37, Beitrag 38 und Beitrag 43 in diesem Thread hier sowohl wie die Argumentation von Boarduser »ahu« auch anderswo, in anderen Threads in diesem unserem HEIMKINDER-FORUM.DE

      Eins ist klar:

      Boarduser »ahu« vertritt die Meinung dass es katholischen Krankenhäusern durchaus erlaubt sein sollte nur Leute katholischen Glaubens einstellen zu dürfen.

      Boarduser »ahu« vertritt die Meinung dass es Ärzten in katholischen Krankenhäusern erlaubt sein sollte Patienten nur solche medizinische Behandlung zukommen zu lassen die sie mit ihrem katholischen Glauben ( „Gewissen“ nannte sie es auch ) vereinbaren können.

      Boarduser »ahu« vertritt die Meinung dass "die Pille danach" einer Abtreibung gleichkommt die, verständlicherweise, nicht mit dem katholischen Glauben vereinbar ist.

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      Katholische Krankenhäuser stellen Leute ein, die einer "Buchreligion" angehören, dass sind Katholiken, Protestanten, Muslime, und Juden oder aber Atheisten, die sich mit dem katholischen Glauben identifizieren können und das auch so unterschreiben.

      Ich bin der Meinung, dass es ALLEN Ärzten erlaubt sein muß, nur solche Behandlungen durchzuführen, die sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Dieses Gewissen kann durch alles mögliche entstanden sein, Hauptsache, der Arzt handelt nicht gewissenlos.

      Die Pille danach ist eine Abtreibung, warum, hab ich ja erklärt. Wenn man einen Embryo abtreibt, ist es eine Abtreibung.

      Der Boarduser ahu würde sich freuen, wenn du nicht versuchen würdest, den Sinn seiner Äußerungen entstellt wiederzugeben, damit er in dein Weltbild paßt. :hutab:

      ahu schrieb:

      Wenn man einen Embryo abtreibt, ist es eine Abtreibung.
      Das ist richtig, aber eine befruchtete Eizelle ist kein Embryo und gilt auch in der Medizin nicht als solcher da noch keine Zellteilung stattgefunden hat, die beginnt erst nach der Einnistung in die Gebärmutter. Genauer gesagt spricht man von einem Embryo sogar erst ab der 4. Woche.

      ahu schrieb:

      Die Pille danach ist eine Abtreibung
      Damit ist diese Aussage einfach nur falsch denn die Pille danach verhindert die Einnistung der Eizelle - die kein Embryo ist.
      Aus Sicht der Kirche ist es aber anders. Und da die betreffenden Ärzte Angestellte in einer kirchlichen Institution sind, sind sie auch ihrem Glauben verpflichtet. Und da heißt es: Abtreibung NO.....egal in welcher Woche.
      So sehe ich das. :)
      Die Zellteilung beginnt schon im Eileiter, und es handelt sich nicht nur um eine Eizelle, sondern eben eine Kombination aus Ei- und Samenzelle, die damit die Grundlage eines autonomen Lebens ist. Eine reine Eizellenabtreibung geschieht in der Frau sowieso jeden Monat und stört die Kirche nicht. Wenn du also möchtest, reden wir statt dem allseits bekannten Wort Embryo gerne von der Zygote, aber letztendlich ist das ja nicht das Problem.

      Das Problem der Kirche ist, dass eine befruchtete Eizelle, also eine Zygote, im Prinzip, von mir aus auch molekularbiologisch, die Anlage eines autonomen Menschen ist.

      Und das dieser in der Sichtweise der katholischen Kirche eigene Rechte hat.
      Und die Verhinderung seines Lebens in den Augen der katholischen Kirche eine Tötung ist.
      Und die katholische Kirche eine solche Tötung nicht aktiv betreiben möchte.

      Nicht nur die katholische Kirche übrigens, manchmal auch ganz normale Atheisten. Ich erinnere mich an einen Biologieprofessor, der staunend seinen genetischen Befund betrachtete und sagte: Mit dem Befund hätten sie mich heutzutage rausgekratzt.

      Es ist ja schön, wenn hier und da mal Wissenschaft und Recht unhinterfragt für wahr und gültig gehalten werden, hat allerdings auch seine Gefahren, nach wie vor. Und hier und da gibts halt noch welche, bei denen das Skrupel hervorruft.

      ahu schrieb:

      Katholische Krankenhäuser stellen Leute ein, die einer "Buchreligion" angehören, dass sind Katholiken, Protestanten, Muslime, und Juden oder aber Atheisten, die sich mit dem katholischen Glauben identifizieren können und das auch so unterschreiben.



      wo passiert denn das tatsächlich..?
      meine erfahrungen diesbezüglich, die ich an anderer stelle schon geschildert habe, sind da aber in der realität ganz andere.
      auch die erlebnisse der bereits hier erwähnten kindergärtnerin oder anderen gekündigten bzw. nicht eingestellten leuten, beweisen doch genau das gegenteil..
      warum wird hier etwas behauptet, was doch bekanntlich in aller regel, genau entgegengesetzt abläuft?
      die kirche, egal welcher couleur, stellt doch nur andersgläubige ein, wenn sie die zu besetzende stelle nicht mit eigenen leuten auffüllen können.
      sollte sich daran etwas ändern, werden diese eingetellten leute auch genauso schnell wieder entlassen.das beweist mir auch der endkommentar in dem film mit der kindergärtnerin..
      es wird sicherlich nicht lange dauern, wo eben genau diese kindergärtnerin wieder um ihren arbeitsplatz bangen muß..wetten?
      wie bereits schon angemerkt, schreibe ich das nicht einfach so hin, sondern ich habe dieses im eigenen familien-und bekanntenkreis selber schon erlebt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Klaus1946“ ()

      Wenn du in so einer katholischen Gegend wohnst, glaube ich dir das auch sofort. (Zitat Campino: Ich würde nie im Leben zu den Bayern gehn...).

      Im Saarland sind wir ungefähr zur Hälfte nur katholisch, da sieht die Situation anders aus, und in Norddeutschland oder den neuen Bundesländern vermutlich erst recht.

      Was die Kündigung von Menschen, die wiederverheiratet sind oder nach einer Scheidung eine neue Partnerschaft eingegangen sind, kenne ich das auch so. Allerdings weiß ich auch von einer Krankenschwester in Südbaden, der interessanterweise trotzdem eine Stelle in einem katholischen Krankenhaus angeboten wurde. Auch in evangelischen Krankenhäusern ist z.B. der Austritt aus der Kirche ein Kündigungsgrund.

      Ich kann mir allerdings nicht so recht vorstellen, dass sich daran etwas ändern wird. Heutzutage kann man praktisch jeden Arbeitnehmer aus allen möglichen Gründen irgendwie loswerden, und die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet.

      Mit Sicherheit ist kein Arbeitgeberverband daran interessiert, sich in die Entscheidungen bzgl der Einstellungen hineinreden zu lassen. Wer nur knackige Blondinen einstellen möchte, der wird auch erst dann bärtige Männer einstellen, wenn der Betrieb keine Blondinen bekommt.

      Auf der anderen Seite, überall da, wo Teamarbeit notwendig ist, ist eine gewisse Übereinstimmung bzgl der Grundstimmung und der Zielsetzung auch notwendig. Egal, ob ich beim Arbeiter-Samariter-Bund oder bei der Arbeiterwohlfahrt arbeite, ich sollte zumindest zu den Wurzeln und der Zielsetzung des Trägers stehen können.

      Ich kann deinen Ärger gut verstehen, aber mir fällt da auch keine Lösung ein. Ich habe schon in mehreren katholischen Einrichtungen gearbeitet, obwohl ich nicht katholisch bin, allerdings in Gebieten, in denen die Konfessionen gleichmäßiger verteilt sind. Muß allerdings sagen, dass ich da bessere Erfahrungen gemacht habe, als bei privaten Trägern.
      Aus den vorherigen Diskussionen habe ich eines herausgehört:

      Für kirchliche Einrichtungen (Tendenzbetriebe) ist nicht an erster Stelle die Fachkompetenz,
      sondern das Gebetbuch entscheidend.
      Wenn beides richtig vorhanden ist, wird eingestellt. Wenn nur eine hervorragende
      Fachkompetenz, aber das falsche oder gar kein Gebetbuch vorliegt, hat der Bewerber
      keine Chance.


      Resümee für mich:

      Da gehe ich doch lieber in ein Krankenhaus, welches nur die fachliche Eignung sieht und denen
      das Gebetbuch egal ist!!!


      Gruß
      josstu
      Wer von der katholischen Kirche etwas anderes erwartet hatte wie geschehen, kennt sie nicht oder hat sie falsch eingeschätzt. Es geht dieser Kirche auch nicht, wie man fälschlicherweise annehmen könnte, um theologische Begrifflichkeiten, es geht ihr, wie seit Jahrhunderten um Inquisition! Denn die Inquisition der römisch-katholischen Kirche gibt es noch immer. Das Einzige, was sich geändert hat gegenüber dem Mittelalter ist, dass sie sich ein harmloses Namensmäntelchen umgehängt hat: Päpstliche Kongregation für Glaubensfragen. Und an deren Spitze stand jahrzehntelang Kardinal Ratzinger, der Steinharte, heute Papst.

      Diese Geheimwaffe zur Unterdrückung all derer, die das luftabschnürende Korsett der römischen Kirche ablehnen - diese grausame Waffe zur Liquidation aller Nichtangepaßten - lebt nach wie vor. Zwar hat sich die heutige Inquisition von ihren mit dem Blute von Ketzern getränkten Talaren getrennt - übrigens nicht aus Einsicht in ihr Unrecht, sondern weil ihr heute die machtpolitischen Mittel damaliger Zeit nicht mehr uneingeschränkt zur Verfügung stehen - aber sie atmet nach wie vor in demselben alten Geist. Ihre politischen Tugenden sind mit den evangelischen Grundsätzen unvereinbar. Niemals würde Jesus ein Reich begründet haben, dessen Fundamente auf Mord, Betrug,Habgier und sexueller Gewalt ausgerichtet sind!

      Und, die Lehre des Katholizismus entspricht nicht der Wahrheit, denn diese Theologie ist ein Phantom, die kirchliche Lehre von Anfang an auf parteipolitische Zwecke ausgerichtet. Das despotische Verhalten der Päpste, die Verfolgungen seitens der Katholiken, die von ihnen entzündeten Scheiterhaufen und die gegenwärtige Politik des Vatikans und seiner bischöflichen Handlanger erscheinen in sich logisch und in einen grundlegenden Irrtum eingebunden.

      Denn für die modernen Inquisitoren der römischen Kirche ist noch immer ein Satz des größenwahnsinnigen Benedetto Caetani alias Papst Bonifatius VIII. aus dem Jahre 1302 das granitene Fundament ihres fanatischen Eifers. In seiner Bulle 'Unam Sanctam' verkündete er der Christenheit: "Wir erklären, sprechen es aus und definieren es, daß es jeglichem menschlichen Wesen vollständig heilsnotwendig ist, dem römischen Pontifex zu unterstehen." -

      Die beiden katholischen Kölner Krankenhäuser haben sich nur an die Vorgaben ihrer Kirche gehalten, es war auch nichts anderes zu erwarten!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      kurswechsel

      erzbischof joachim meisner hat gestern klargestellt: bei vergewaltigung gibt es kein totalverbot für die "Pille danach"...wenn das medikament "mit der absicht eingesetzt wird, eine befruchtung zu verhindern, dann ist dies aus meiner sicht vertretbar," heißt es in einer erklärung. wenn die "pille danach" die einnistung bereits befruchteter eizellen in der gebärmutter verhindern soll, sei sie als einsatz aber nicht hinnehmbar."...die krankenhäuser reagierten erleichtert. "es gibt also kein generelles verbot der "pille danach" für vergewaltigungsopfer", stellten sie fest...

      quelle: dpa
      herr meisner hat doch nicht aus überzeugung und weil er plötzlich menschliche anwandlungen bekam die pille ins gespräch gebracht,das ist hier das erzbistum köln und die menschen sind aufe bäume gegangen,der hat doch nur angst das noch mehr menschen aus der kirche austreten,meisner ist ein hardliner in jeder beziehung.

      mfg.peter.

      xyz schrieb:

      wenn die "pille danach" die einnistung bereits befruchteter eizellen in der gebärmutter verhindern soll, sei sie als einsatz aber nicht hinnehmbar.
      So ein Schwachsinn kann auch nur denen einfallen! Denn genau das ist es was die Pille danach tut! Eine Befruchtung kann sie nicht verhindern und ich wette er weiss das ganz genau. Für mich hört sich das ganze nach "Hauptsache ich habe was dazu gesagt und die Gemüter beruhigt" an.

      pille express schlagzeilen

      Meisners Reue danach!

      Kardinal segnet Pille danach ab.

      kommentar von peter brings von der musikgruppe brings.

      Das ist immerhin ein erstes Zeichen.Aber man muß sich bewusst sein,das der Kardinal nicht aus innerer Einsicht eingeknickt ist sondern weil er von überall her mit Kritik konfrontiert wurde.

      xyz schrieb:

      kurswechsel

      erzbischof joachim meisner hat gestern klargestellt: bei vergewaltigung gibt es kein totalverbot für die "Pille danach"...wenn das medikament "mit der absicht eingesetzt wird, eine befruchtung zu verhindern, dann ist dies aus meiner sicht vertretbar," heißt es in einer erklärung. wenn die "pille danach" die einnistung bereits befruchteter eizellen in der gebärmutter verhindern soll, sei sie als einsatz aber nicht hinnehmbar."...die krankenhäuser reagierten erleichtert. "es gibt also kein generelles verbot der "pille danach" für vergewaltigungsopfer", stellten sie fest...

      quelle: dpa

      ja, so sind die bischöfe eben..

      sie, und nur sie wissen, wann eine befruchtung stattgefunden hat..das geschieht natürlich nicht, wie man hier leicht vermuten könnte, beim geschlechtsverkehr selbst, sondern anscheinent viel viel später...die pille kann also anscheinent die befruchtung verhindern? soll man jetzt obendrein auch noch annehmen, das wenn man sie nimmt, gar keine vergewaltigung statt gefunden hat? ich denke, dieser kardinal meisner sollte nochmal in der schule das fach sexualkundeunterricht belegen..

      was hier propagiert wird ist einzig und allein ne große verarsche..nur um die austrittsflut aus der kirche zu verhindern, werden argumente vorgebracht, die die hilflosigkeit dieser leute nur noch verstärkt sichtbar macht..

      Sorry an die Katholiken unter euch.........

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      POSITION DER KATHOLISCHEN KIRCHE DEUTSCHLAND

      POSITION DER KATHOLISCHEN KIRCHE WELTWEIT - „WELTKIRCHE“

      POSITION DER KATHOLISCHEN KIRCHE - „EINZIG WAHRE KIRCHE“

      Auszug aus http://www.oegf.at/dokumente/newsletter1102.pdf ( aus dem Jahre 2002 )

      »Die Haltung des Vatikan zur „Pille danach“ – das Präparat wird als „frühabtreibendes Mittel“ abgelehnt – [ ……… ] [] die Kritik des Vatikan [], der selbst Vergewaltigungsopfern den Gebrauch der „Pille danach“ verbietet und den Frauen empfiehlt diese Kinder in Liebe anzunehmen. Das neue Leben müsse respektiert werden, selbst wenn es aus einer Vergewaltigung entstanden sei, erklärte Bischof Elio Segreccia, Bioethikexperte im Vatikan.«

      Stellungnahme des Vatikans zu dieser gesamten Angelegenheit IN ENGLISCH @ http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_academies/acdlife/documents/rc_pa_acdlife_doc_20001031_pillola-giorno-dopo_en.html ( ungefähr 2 Seiten vom 31.10.2000 )

      Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls Nr. 183 vom 8. September 2008 zu dieser gesamten Angelegenheit – 54 Seiten in Deutsch – @ http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/verlautbarungen/VE_183.pdf

      SPIEGEL-Artikel ( Freitag, 16.04.1999 – 13:39 Uhr ) »Vatikan: Keine "Pille danach" für vergewaltigte Kosovo-Albanerinnen.Der Vatikan stellt sich ein weiteres Mal gegen mißbrauchte Frauen: Die Uno solle die Verteilung der "Pille danach" an vergewaltigte Kosovo-Albanerinnen stoppen. Deutsche Politikerinnen reagierten entrüstet.« @ http://www.spiegel.de/politik/ausland/vatikan-keine-pille-danach-fuer-vergewaltigte-kosovo-albanerinnen-a-18018.html

      IMABE @ http://www.imabe.org/index.php?id=813

      November 2007

      Vatikan: Apotheker haben Recht, aus Gewissensgründen Leistungen zu verweigern.

      Keine Pflicht zur Abgabe von Abtreibungspille („Pille danach“)

      Papst Benedikt XVI.
      hatte am 29. Oktober 2007 in einer Rede vor katholischen Apothekern ein Recht auf Gewissensentscheidungen für Pharmazeuten verlangt. Wenn es um „eindeutig unmoralische Entscheidungen“ wie Abtreibung oder Sterbehilfe gehe, könne man von ihnen keinerlei Mitwirkung fordern, so der Papst, der sich damit u. a. auf die Abgabe der sogenannten „Pille danach“ bezog. Ende Oktober hatte in Chile die Regierung Strafen von umgerechnet rund 45.000 Euro für drei große Apothekenketten verhängt, die sich aus Gewissensgründen geweigert hatten, die „Pille danach“ zu verkaufen (Deutsches Ärzteblatt, 31. 10. 2007). (Zur abtreibenden Wirkung der Pille danach vgl. IMABE-Dossier). Der Papst betonte, dass es Apothekern erlaubt sein müsse, sich nicht direkt oder indirekt an der Lieferung von Medikamenten zu beteiligen, die eindeutig unmoralische Ziele haben. Apothekern komme auch eine erzieherische Rolle zu, indem sie die Kunden auf „die ethischen Folgen des Gebrauchs einiger Medikationen“ hinweisen.

      Die Leistungsverweigerung aus Gewissensgründen ist zwar weltweit für den Ärztestand gesetzlich verankert, teilweise auch für die im Gesundheitsbereich Tätigen, nicht aber für Apotheker. So wird im § 96 des österreichischen Strafgesetzbuches unter der Gewissensklausel nur der Arzt, das Krankenpflegepersonal, der medizinisch-technische Dienst und der Sanitätshilfsdienst erwähnt – nicht aber der Apotheker.
      Imago Hominis widmet deshalb dem „Gewissensvorbehalt des Apothekers“ im kommenden Jahr ein eigenes Schwerpunktheft.

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