In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?

      In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?

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      E R S T E N S

      re Kindesmissbrauch – Odenwaldschule Begrapschen und Vergewaltigung


      Nicht nur die Katholische Kirche aber auch andere 'Machtapparate' und 'Eliten' haben die ihnen anvertrauten Kinder missachtet und missbraucht und viele die es hätten verhindern können haben einfach weggeschaut.



      http://www.merkur-online.de/nachrichten/welt/odenwaldschule-herrschte-faustrecht-2636910.html ( 26.11.2012 )

      » „An der Odenwaldschule herrschte das Faustrecht“

      München – Ob er ein Held sei? „Nein, ich bin kein Held. Ich will kein Held sein. Der Held hat eine Scheißrolle. Dem Helden schaut man bei seinen Heldentaten zu und tut – nichts.“

      Das sagt Andreas Huckele, 43, ein ehemaliger Odenwald-Schüler. Heute Abend bekommt er den
      Geschwister-Scholl-Preis. Denn seine Geschichte hat den Massen-Missbrauch an dem hessischen Elite-Internat bekannt gemacht – 132 Opfer, mindestens. Im Jahr 2010 beherrschte dieser Skandal monatelang die Schlagzeilen. Huckele selbst hat seine Identität bis vor kurzem geheim gehalten, hat 2011 ein Buch unter dem Pseudonym Jürgen Dehmers veröffentlicht. Es heißt: „Wie laut soll ich denn noch schreien? Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch“ (Rowohlt-Verlag; 19,95 Euro). Es ist ein erschütternder Bericht über das kollektive Wegschauen. Nun zeigt Huckele in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität hunderten Menschen sein Gesicht. Eine mutige Premiere.

      [ Aufführung seitens Barbara Nazarewska eines langen Interviews mit dem ehemaligen Odenwald-Schüler
      Andreas Huckele alias Jürgen Dehmers – nachzulesen @
      http://www.merkur-online.de/nachrichten/welt/odenwaldschule-herrschte-faustrecht-2636910.html ]

      Die Begründung der Jury

      „Jürgen Dehmers schildert in seinem 2011 erschienenen Bericht „Wie laut soll ich denn noch schreien? Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch“ präzise, was ihm und anderen Schülern angetan wurde. Er beschreibt auch die Folgen einer Traumatisierung durch sexuellen Missbrauch – Gefühle der Ohnmacht, Angst, Wut, Ekel, Störungen der Persönlichkeitsentwicklung, bis hin zu Suchtkrankheiten und Suizidgefahr.

      Opfer sexueller Gewalt äußern sich selten öffentlich. Was ihnen widerfahren ist, beschämt sie zu sehr. Dies machen sich Täter zunutze. Dass Jürgen Dehmers es gewagt hat, das Schweigen zu durchbrechen und zu benennen, was geschah, würdigt die Jury des Geschwister-Scholl-Preises als ein seltenes Beispiel von Mut. Dehmers Buch beschreibt die Vorgänge an der Odenwaldschule als ein kriminelles weit verzweigtes System mit Tätern und Mitwissern, von Macht und Gewalt. Er deckt die Mechanismen auf von Vertuschung, Verschweigen, Abhängigkeit, Bedrohung, die einen fortgesetzten Missbrauch erst möglich machen. Auch darin liegt eine große Leistung dieses Buches: dass es hinweist auf das Versagen von Zivilgesellschaft und Rechtsstaat, von Bürgern, Pädagogen, bis hin zu Presse und Justiz, die darin scheitern, die Unversehrtheit von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen. (...)

      Dehmers Buch ist ein notwendiger Appell, an Einzelne sowie an die Institutionen unserer Gesellschaft, solchen Missbrauch zu unterbinden sowie geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die es erlauben, den Opfern zu helfen, die Täter zu stellen und zu bestrafen. Es fordert dazu auf, Zivilcourage zu zeigen sowie Verantwortung zu übernehmen und ist damit geeignet, dem Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse zu geben.“ «

      Und, in diesem Zusammenhang, d.h. in Zusammenhang mit dem „sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule“, wird bezüglich Antje Vollmer (seinerzeit Bundestagsvizepräsidentin und spätere Schirmherrin des »Runden Tisches Heimerziehung« [ „der kleinen Wahrheitskommission“ ] ) im Internet berichtet (1.) @ http://www.spiegel.de/panorama/justiz/odenwaldschule-vollmer-soll-bereits-2002-von-missbrauchsfaellen-erfahren-haben-a-687197.html , (2.) @ http://www.focus.de/magazin/tagebuch/tagebuch-die-zwei-seiten-der-antje-vollmer_aid_497390.html , (3.) @ http://www.zeit.de/2011/34/Odenwaldschule/seite-2 und (4.) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/missbrauchsskandal-eine-unabhaengige-autoritaet-1964879.html . (Und einige Jahre danach - 22.11.2011 - kam dann die Vergabe an sie - Antje Vollmer - des Hans-Ehrenberg-Preises hinzu.)


      Z W E I T E N S

      Sexueller Missbrauch in der Katholischen Kirche --- aber in anderen Kirchen und Religionsorganisationen auch.

      Anders als unter den Vorstellungen der kirchenhörigen Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Kristina Schröder, Annette Schavan und Antje Vollmer --- die politische Spitze der 'Regierenden' in der Bundesrepublik Deutschland.

      http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/news/166016/index.html

      Australien: Kindesmissbrauch wird untersucht
      [ wirklich untersucht! ]

      News vom Dienstag, 13.11.2012

      In Australien wird eine Königliche Kommission das Ausmaß des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen in kirchlichen, staatlichen und privaten Institution untersuchen. Premierministerin Julia Gillard kündigte die Einsetzung der Royal Commission in einer am 12. November 2012 veröffentlichten Erklärung an.

      "Die in vergangener Zeit bekanntgewordenen Vorwürfe über den sexuellen Missbrauch von Kindern sind herzzerreißend. Das sind widerliche, üble Akte, denen kein Kind ausgesetzt sein sollte", betonte Gillard. Die Einsetzung der Kommission wurde in der australischen Öffentlichkeit einhellig begrüßt. Auch die katholische Bischofskonferenz des Landes sicherte der Kommission ihre Unterstützung zu. Sexueller Missbrauch sei "nicht nur für die Kirche, sondern für die ganze Gesellschaft ein schwerwiegendes Thema", hieß es in der Erklärung.

      Hintergrund

      Eine Royal Commission ist im australischen Rechts- und Regierungssystem die einflussreichste Form eines Untersuchungsausschusses und verfügt über weitgehende Befugnisse. Eine solche Kommission, die im Namen der englischen Königin als Staatsoberhaupt Australiens berufen wird, wird nur in Ausnahmefällen eingesetzt.

      Anlass für die Einberufung der Kommission waren neue Vorwürfe über die Vertuschung von Missbrauchsfällen durch die katholische Kirche und die Polizei. In den kommenden Wochen will die australische Regierung zusammen mit Betroffenenorganisationen und Kirchen die Kompetenzen und Rahmenbedingungen der Royal Commission im Detail erarbeiten. Es wird erwartet, dass die Kommission im ersten Quartal 2013 ihre Arbeit aufnimmt. Die Regierungen der beiden australischen Bundesstaaten Victoria und New South Wales haben bereits eigene Kommissionen eingesetzt beziehungsweise deren Einsetzung angekündigt. Beide Regierungen haben jedoch ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der nationalen Royal Commission erklärt.

      http://australianpolitics.com/2012/11/19/child-abuse-consultation-paper-released.html
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      re E R S T E N S

      STERN Interview mit dem diesjährigen Geschwister-Scholl-Preis-Empfänger Ex-Odenwald-Schüler Andreas Huckele alias Jürgen Dehmers @
      http://www.stern.de/panorama/interview-mit-ex-odenwald-schueler-huckele-ich-bin-nicht-so-der-weltretter-typ-1932212.html ( 26.11.2012 ) ( Britta Schultejans, DPA / Kerstin Dahnert, DPA )

      DEUTSCHLANDRADIO KULTUR Interview mit dem diesjährigen Geschwister-Scholl-Preis-Empfänger Ex-Odenwald-Schüler Andreas Huckele alias Jürgen Dehmers @
      http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1932893/ ( 26.11.2012 ) ( Moderation Klaus Pokatzky )

      BR.DE - BAYER 2 Interview mit dem diesjährigen Geschwister-Scholl-Preis-Empfänger Ex-Odenwald-Schüler Andreas Huckele alias Jürgen Dehmers @
      http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/juergen-dehmers-geschwister-scholl-preistraeger-100.html ( 27.11.2012 ) ( Laura Freisberg ) Hören Sie auch das Audio @ http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/geschwister-scholl-preistraeger-juergen-dehmers-100.html ( 26.11.2012 ) ( Laura Freisberg )

      ZEIT ONLINE Bericht bezüglich dem diesjährigen Geschwister-Scholl-Preis-Empfänger Ex-Odenwald-Schüler Andreas Huckele alias Jürgen Dehmers @
      http://www.zeit.de/2012/48/Odenwaldschule-Kindesmissbrauch-Andreas-Huckele ( 26.11.2012 ) ( Martin Spiewak )
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      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?

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      re Z W E I T E N S
      ( in Bezug auf den ersten Beitrag in diesem Thread )

      Sexueller Missbrauch in der Katholischen Kirche --- aber in anderen Kirchen und Religionsorganisationen auch.


      [ In Australien tut sich was ] Anders als unter den Vorstellungen der kirchenhörigen Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Kristina Schröder, Annette Schavan und Antje Vollmer --- die politische Spitze der 'Regierenden' in der Bundesrepublik Deutschland.

      http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/news/166016/index.html ( 13.11.2012 )

      Australien: Kindesmissbrauch wird untersucht
      [
      wirklich untersucht! ]


      ERSTE TEIL VON ZWEI TEILEN


      Deutschlandfunk - 01.12.2012 • 18:40 Uhr

      @ http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1937001/

      [ In Deutschland ] Versprechen gebrochen

      Vor einem Jahr beschloss der Runde Tisch "Sexueller Kindesmissbrauch" Hilfen für die Opfer

      Von Claudia van Laak

      Über Entschädigungen für Opfer von sexuellem Missbrauch spricht man in deutschen Ministerien zurzeit nicht gern. Die betroffenen Opfer sind frustriert. Das Treffen des "Runden Tischs" im Dezember wurde vonseiten der Bundesregierung abgesagt.

      [ ………. ]

      [ Dort saßen diese drei von ihnen: ] am Runden Tisch "Sexueller Kindesmissbrauch", der sich im April 2010 konstituierte. Drei Ministerinnen riefen ihn gemeinsam ins Leben: Kristina Schröder, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Annette Schavan. Der Runde Tisch [ "Sexueller Kindesmissbrauch" ] ist die Reaktion der Politik auf die zuvor bekannt gewordenen Missbrauchsfälle am Berliner Canisius-Kolleg und an anderen katholischen Internaten. Ende November 2011 legte das Gremium seine Empfehlungen vor. FDP-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte vor einem Jahr:


      "Die Empfehlungen des Runden Tisches zum Hilfesystem beziehen sich darauf, über die derzeit gesetzlich begründeten Hilfen hinaus, sei es in der Krankenversicherung, sei es bei Beratung, Hilfen anzubieten."

      Wer mit Opfern sexueller Gewalt redet, weiß: Manche kommen ihr ganzes Leben nicht davon los. Die Krankenkassen zahlen nur zum Teil die notwendigen Therapien. Wer als Kind missbraucht wird, hat oft Probleme in der Schule, erreicht nicht den entsprechenden Abschluss, das Leben ist verbaut. Notwendig sind unbürokratische Hilfen. Für Opfer familiären Missbrauchs genau wie für diejenigen, die im katholischen Internat oder im Behindertenheim von Erziehern oder Priestern misshandelt wurden. Die Bundesjustizministerin sicherte zu.

      "Dass für ein Hilfesystem in der Größenordnung von 100 Millionen der Bund sich auf alle Fälle zur Hälfte beteiligen wird, weil wir damit auch ein deutliches Zeichen setzen wollen, wie wichtig es ist, sich bei Gewalt im familiären Bereich auch als Gesellschaft, aber auch als Regierung, als Staat mitzuengagieren."

      Die Empfehlung des Runden Tisches: Opfer sexuellen Missbrauchs sollen Sachleistungen bis zu einer Höhe von 10.000 Euro erhalten. Um die entsprechenden Anträge anzunehmen und zu überprüfen wird eine zentrale Anlaufstelle aufgebaut. 50 Millionen Euro versprach der Bund, 50 Millionen Euro sollten die Länder zahlen. Betroffene Institutionen wie zum Beispiel die Kirchen sicherten zu, sich ebenfalls an diesem Fonds zu beteiligen. Noch einmal Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger:

      "Wir empfinden das als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, wo alle staatlichen Ebenen gefordert sind. Aber, das wird jetzt mit den Ländern zusammen verhandelt; zu sehen, was kann dann ja auch verteilt auf alle Länder von den Ländern erbracht werden. Aber ich denke, es ist gut, wenn mal ein deutliches Signal da ist, dass dieses Angebot vonseiten der Bundesregierung gemacht wird."

      Wer aber heute bei Bund und Ländern nach dem versprochenen Hilfsfonds fragt, erhält entweder gar keine, eine um Wochen verspätete oder eine ausweichende Antwort. Das Thema ist aus den Schlagzeilen verschwunden, der öffentliche Druck fehlt. Nein, Kristina Schröder gibt dem Deutschlandfunk kein Interview, auch niemand sonst aus dem Ministerium. "Aber Sie dürfen gerne zur Pressekonferenz kommen", heißt es aus der Pressestelle des Bundesfamilienministeriums.

      "Ja, wir machen das, die Minuten haben wir noch, ein Foto vor dem Bild, klick, klick, klick..."

      Kristina Schröder - doppelreihige Perlenkette, schwarzes Jackett - stellt dieser Tage eine Kampagne gegen sexuellen Missbrauch vor, die sich speziell an Kinder wendet. Vier Millionen Euro gibt das Bundesfamilienministerium für eine Theatertournee aus, für Qualifizierungen von Fachkräften und Veranstaltungen für Eltern. Damit wird eine Empfehlung des Runden Tisches umgesetzt. Und was ist mit dem vor einem Jahr zugesagten Hilfsfonds für die Opfer sexueller Gewalt? Die CDU-Ministerin antwortet ausweichend:

      "Die Verhandlungen werden gerade vor allen Dingen auch durch das Bundesjustizministerium mit den Ländern geführt, und da möchte ich um Verständnis bitten, dass es jetzt vor Ende der Verhandlungen nicht klug wäre, ein Ergebnis zu verkünden."

      Doch wer sich bei den Ländern umhört, erfährt: Es wird momentan gar nicht verhandelt. Die Länder haben bereits vor einem Jahr ihre Bedenken kundgetan, die Mehrheit will kein Geld geben für einen Hilfsfonds zur Unterstützung von Frauen und Männern, die in ihrer Kindheit Opfer sexueller Gewalt wurden. Dabei ist es geblieben. Auch hier: Interviewanfragen werden abgelehnt. Vor dem Mikrofon will sich nur Stephan Breiding äußern, Sprecher des brandenburgischen Jugendministeriums. Er nennt vier Gegenargumente für die Ablehnung der Länder. Erstens sei der Hilfsfonds lediglich in die Vergangenheit gerichtet.

      "Wir werden auch künftig Opfer sexueller Gewalt haben. Mit denen müssen wir irgendwie umgehen können. Da gibt es keine Lösung für. Das andere ist, dass sie keine Rechtssicherheit haben; sie können aus diesem Fond nichts einklagen. Das Dritte ist, dass wir eben schon sehr, sehr viele gute Initiativen haben, die sich um Opfer sexueller Gewalt kümmern. Und der vierte Punkt ist, dass wir im Grunde genommen auch keine Rechtssicherheit haben, was zum Beispiel die Anrechenbarkeit auf Sozialleistungen angeht. Das heißt, auch hier gibt es bislang keine Antwort des Bundes."

      Und der Bund seinerseits beklagt: einige Länder hätten auf entsprechende Briefe gar nicht geantwortet. Ein Ping-Pong-Spiel. Der vor einem Jahr verkündete Hilfsfonds droht zu scheitern, weil Bund und Länder sich nicht einigen können.

      "Es gibt insgesamt ein Vollzugsdefizit in Bezug auf die Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches."

      Johannes-Wilhelm Rörig, Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung.

      "Die Zivilgesellschaft nimmt das Thema sexueller Kindesmissbrauch ernst, ernster als noch vor einigen Jahren. Im Bereich der Politik gibt es einige gute Ansätze. Insgesamt ist aber die Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches in Bezug auf den politischen Bereich noch unbefriedigend."

      Das Interview mit Johannes-Wilhelm Rörig findet in der Geschäftsstelle des Missbrauchsbeauftragten im Bundesfamilienministerium statt. Gerade eben hat Kristina Schröder dort ihre neue Präventionskampagne vorgestellt. Johannes-Wilhelm Rörig - seit einem Jahr Nachfolger von Christine Bergmann - hätte also nur in den Aufzug steigen müssen, um daran teilzunehmen. Schließlich besteht seine Hauptaufgabe darin, die Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches zu begleiten. War er eingeladen zur Pressekonferenz?

      "Nein, zu der Pressekonferenz war ich nicht eingeladen. Wenn die Ministerin ihre Kampagne vorstellt, ist das ihre Aufgabe, meine Auftaktpressekonferenz für die Kampagne 'Kein Raum für Missbrauch' startet am 10. Januar nächsten Jahres."

      Das klingt nicht nach einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Nachdem Johannes-Wilhelm Rörig sich eine Zeit lang mit Kritik zurückgehalten hatte - schließlich arbeitete er zuvor im Bundesfamilienministerium - nimmt er mittlerweile kein Blatt mehr vor den Mund. Der vor einem Jahr versprochene Hilfsfonds muss endlich kommen - so Rörig an die Adresse von Bund und Ländern.

      "Ich beklage, dass die Information für die Betroffenen nicht stattgefunden hat. Es hat eher ein Schweigen der Politik stattgefunden und es war tatsächlich aus Sicht der Betroffenen eine unerträgliche Intransparenz zu verzeichnen."

      Auch der Rechtsausschuss des Bundestages habe seine Aufgabe nicht erfüllt, so Rörig. Das seit Langem versprochene Gesetz zur Stärkung der Rechte der Opfer sexueller Gewalt komme nicht voran. Die strafrechtlichen Verjährungsfristen wurden verlängert, die zivilrechtlichen müssen noch angepasst werden.

      "Das ist insgesamt ein großes Ärgernis. Dieser Gesetzentwurf schlummert nunmehr seit mehr als 18 Monaten im Rechtsausschuss. Und an dieser Stelle sehe ich auch noch erheblichen politischen Handlungsbedarf des Deutschen Bundestages."

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?

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      ( in Bezug auf den ersten Beitrag in diesem Thread )

      Sexueller Missbrauch in der Katholischen Kirche --- aber in anderen Kirchen und Religionsorganisationen auch.


      [ In Australien tut sich was ] Anders als unter den Vorstellungen der kirchenhörigen Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Kristina Schröder, Annette Schavan und Antje Vollmer --- die politische Spitze der 'Regierenden' in der Bundesrepublik Deutschland.

      http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/news/166016/index.html ( 13.11.2012 )

      Australien: Kindesmissbrauch wird untersucht
      [
      wirklich untersucht! ]


      ZWEITE TEIL VON ZWEI TEILEN


      Deutschlandfunk - 01.12.2012 • 18:40 Uhr

      @ http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1937001/


      [ In Deutschland ] Versprechen gebrochen

      [ fortgesetzt ]

      Johannes-Wilhelm Rörig lädt regelmäßig Selbsthilfegruppen und Opfer ein, um direkt von ihnen zu erfahren, wo die Probleme liegen. Lange mussten sie darum kämpfen, überhaupt am Runden Tisch [ "Sexueller Kindesmissbrauch" ] sitzen zu dürfen. Ein Jahr nach den Beschlüssen sind die Betroffenen ungeduldig, frustriert, wütend.

      "Es handelt sich leider um politische Lippenbekenntnisse, für uns als Betroffene sind diese Lippenbekenntnisse einfach gruselig und grausig."

      Ich werde da sehr ungeduldig inzwischen, das Problem beim Runden Tisch [ "Sexueller Kindesmissbrauch" ], warum das nicht richtig umgesetzt wird, ist, dass da zu viele Täterorganisationen sitzen.

      "Es reicht doch nicht aus, etwas auf den Weg zu bringen, und dann zu sagen, ja, wir schreiben es auf und wir finden es schön, und wir klopfen uns dafür auf die Schulter."

      "Es gibt eine klare Verpflichtung der Politik, dass sie für die Betroffenen sexuellen Missbrauchs und sexueller Gewalt einstehen wollen, über alle Parteigrenzen hinweg, und es ist nicht nachvollziehbar, dass es nach 18 Monaten Runder Tisch und noch einem Jahr Warten immer noch nicht gelungen ist, hier jetzt Nägel mit Köpfen zu machen."


      sagt Matthias Katsch, ehemaliger Canisius-Schüler. Ihm, seinen damaligen Mitschülern und dem Jesuitenpater Klaus Mertes ist es zu verdanken, dass sexueller Kindesmissbrauch in Deutschland überhaupt zu einem Thema wurde. Zwei Pater quälten Matthias Katsch und andere in ihrer Schulzeit am Berliner Jesuiten-Kolleg. Nach einem Klassentreffen sprachen sie den damaligen Leiter des Kollegs Pater Mertes an - dieser machte die Vorfälle Anfang 2010 öffentlich.

      Die Taten sind längst verjährt - die Priester strafrechtlich nicht mehr zu belangen. Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich wegen vieler längst verjährter Fälle als einzige größere Institution bereit erklärt, den Geschädigten einen materiellen Ausgleich zu zahlen. Matthias Kopp, Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz:


      "Wir haben ein System entwickelt zur Anerkennung erlittenen Leids in Form von materiellen Leistungen. Da gibt es bisher rund 1300 Anträge, die auch fast alle bearbeitet sind. In Anführungszeichen. Und ich glaube, da kann sich die Katholische Kirche sehen lassen."

      Einzelheiten nennt der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz allerdings nicht. Wie viel Geld wurde bislang ausgezahlt? Wenden Sie sich bitte an die 27 Bistümer und fragen es dort ab. Wo kommt das Geld für die Entschädigung her? Versucht die Kirche, es sich bei den Tätern wiederzuholen? Hier wird ebenfalls auf die Bistümer verwiesen. Auch der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, der Trierer Bischof Stephan Ackermann, will momentan nicht mit dem Deutschlandfunk reden. Es spricht stattdessen: Matthias Kopp.

      "Wir haben gemerkt, dass bis der Runde Tisch sich etablierte und zu Ergebnissen kam, wir die Opfer nicht haben länger warten lassen können und deshalb hat die Deutsche Bischofskonferenz gesagt: Wir handeln jetzt. Wir verschließen uns aber nicht der weiteren Arbeit des Runden Tisches. Das heißt, wenn es am Runden Tisch zu Maßnahmen kommt, an denen wir uns beteiligen sollen, dann tun wir das. Aber, wir marschieren schon einmal, weil wir eine hohe Verantwortung haben und der Auffassung sind, die Opfer brauchen jetzt Hilfe."

      Matthias Katsch hat Ende letzten Jahres 5000 Euro von der Katholischen Kirche erhalten. Zufrieden ist er damit nicht. Durch das Verfahren fühlt er sich gedemütigt, erneut als Opfer abgestempelt. Mussten die Antragsteller doch neben dem Datum und der genauen Uhrzeit der Taten auch den Ort und den Hergang präzise schildern. Psychisch belastend ist das und nahezu unmöglich, wenn die Vorfälle 30 Jahre zurückliegen.

      "Es lässt einen nur wütend zurück, dass man gezwungen wird nach den Spielregeln der Institution zu spielen, ohne Einfluss nehmen zu können auf den Prozess und sich wieder in so einer Opferhaltung zu befinden, in einer Bittstellerhaltung zu befinden."

      Matthias Katsch hätte sich gewünscht, dass nicht die Täterorganisation über die Entschädigungsanträge entschieden hätte, sondern eine unabhängige Institution. Angesichts des bislang nicht existenten staatlichen Hilfsfonds muss er allerdings zugeben:

      "Es ist tatsächlich eine Ironie, dass - Stand jetzt - die Katholische Kirche zwar der Einäugige ist in diesem Prozess, aber sich tatsächlich als König fühlen kann, weil die Öffentliche Hand, der Staat, es nicht geschafft hat, die Versprechungen, die mit dem Ergebnis des Runden Tischs verbunden waren, adäquat umzusetzen."

      Nach Ansicht der Betroffenen hat die Katholische Kirche in puncto Aufarbeitung noch eine Menge zu tun. So ist bislang das Ausmaß des sexuellen Missbrauchs in Gemeinden, katholischen Internaten und Schulen in Deutschland nicht bekannt. Wie viele Täter gab es, wie viele Opfer? Andere Länder haben längst Bilanz gezogen - so geht die römisch-katholische Kirche in den Niederlanden von 800 Tätern und mehreren Zehntausend Opfern aus - untersucht wurde ein Zeitraum von 55 Jahren. Der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz sichert zu:

      "Das Thema sexueller Missbrauch hat kein Ende. Der Prozess der Aufarbeitung geht weiter. Wir haben verschiedene Forschungsprojekte angestoßen."

      So hat die Deutsche Bischofskonferenz mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen eine umfangreiche Studie vereinbart, die nicht nur die Untersuchung der Personalakten beinhaltet, sondern auch Tiefeninterviews mit Opfern und Tätern. Doch dieses Forschungsprojekt kommt nicht voran. Wir haben eine Eiszeit, sagt Christian Pfeiffer, der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts.

      "Es gab dann plötzlich von verschiedenen Seiten innerhalb der Kirche Einwände zu den Rahmenbedingungen, unter denen das Projekt laufen soll. Es gab neue Vorschläge, wie man die Forschung strukturieren sollte, und da konnten wir uns nicht einverstanden erklären; wir beharren bis heute auf dem Vertrag, den wir im Sommer 2011 abgeschlossen haben."

      Dem Vernehmen nach weigern sich mehrere Bistümer, die von der Bischofskonferenz vertraglich zugesicherten Personalakten für die Forschung freizugeben. Das Projekt kommt nicht in Gang, zwei dafür eingestellte Wissenschaftler haben das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen bereits wieder verlassen. Der frühere Canisius-Schüler Matthias Katsch befürchtet...

      "... dass es nach der Erschütterung des Jahres 2010, wo auf einmal viel in Bewegung war, wieder einen Rückfall in alte Haltungen und Positionen gegeben hat. Diejenigen, denen die ganze Richtung schon immer nicht gefallen hat, die nicht einsehen wollten, dass die Katholische Kirche ein Strukturproblem hat, fühlen sich jetzt bestätigt."

      "Das bleibt ein Geheimnis zwischen uns, hatte er gesagt, nachdem er mich missbraucht hat. Das Schweigen hat mich ein Leben lang zum Opfer gemacht. Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter. Es ist nie zu spät, über sexuellen Missbrauch zu sprechen. Rufen Sie uns an."


      30.000 Anrufe, E-Mails und Briefe haben den Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung bislang erreicht. Viele Tausend Opfer sexueller Gewalt wagten den ersten Schritt und brachen ihr Schweigen. Es hat uns nicht wirklich geholfen, bilanziert Gabriele Gawlich verbittert. Sie vertritt Betroffene familiären Missbrauchs am Runden Tisch.

      "Da ist unheimlich viel Lärm gemacht worden, unheimlich viel skandalisiert worden, 1000 Leute haben gesagt, wir machen was, wir machen was, und letztendlich, die Opfer, die sieht man überhaupt nicht, die sind nicht gehört worden, die sind nicht gesehen worden. Ich fühle mich oft so wie jemand, der dort vorgeführt wurde, benutzt wurde, zum Teil für Kungeleien, die ich überhaupt nicht vollständig durchschauen kann, aber für die Betroffenen selbst, da ist nichts."

      Eigentlich wollte sich der Runde Tisch [ "Sexueller Kindesmissbrauch" ] Mitte Dezember [ 2012 ] erneut treffen, um ganz offiziell Bilanz zu ziehen. Die Bundesregierung hat diesen Termin vorerst abgesagt.

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      Australien: Kindesmissbrauch wird untersucht
      [
      wirklich untersucht! ]


      AUSTRALIEN – "KIRCHEN FOR GERICHT" / "KIRCHEN ANGEKLAGT"

      sexuelle Gewalt gegen KinderKindesmissbrauchKindesmisshandlung

      COMPASS with Geraldine Doogue

      11 December 2012

      CHURCHES ON TRAIL

      ABC1 @ http://www.abc.net.au/compass/s3608609.htm

      ungekürzt zum anhören und nachlesen

      anzuhören @ http://www.abc.net.au/compass/s3608609.htm ( in Englisch )

      nachzulesen @ http://www.abc.net.au/compass/s3608609.htm
      ( in Englisch )


      Vielleicht werden die etablierten Medien in Deutschland ja auch DARÜBER – in Deutsch – berichten.
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      In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?

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      DIE WELT vorweihnachtliche Kurznachrichten

      22.09.12 – Kinder

      Katholische Kirche in Australien deckt 620 Missbrauchsfälle auf

      Kritiker fordern unabhängige Untersuchungskommission

      http://www.welt.de/newsticker/news2/article109403384/Katholische-Kirche-in-Australien-deckt-620-Missbrauchsfaelle-auf.html

      Eine [ eigene ] Untersuchung der Katholischen Kirche im australischen Bundesstaat Victoria hat ergeben, dass in den vergangenen Jahrzehnten mindestens 620 Kinder durch ihre Geistlichen und Gemeindemitarbeiter sexuell missbraucht wurden. Die meisten Fälle, die bei einer parlamentarischen Anhörung des Bundesstaates [ Victoria ] am Freitag [ 21.09.2012 ] offengelegt wurden, beziehen sich nach Angaben der Kirche auf einen Zeitraum, der zwischen 30 und 80 Jahre zurückliegt. Nach 1990 habe es nur sehr wenige Missbrauchsfälle [ im australischen Bundesstaat Victoria ] gegeben, hieß es [ von Seiten der Katholischen Kirche ].

      Hinweis:
      Australien ( genannt Commonwealth of Australia ) hat 6 Bundesländer, ein National Capital und ein weiteres Festland Territorium:
      Western Australia
      Queensland
      New South Wales
      Victoria
      South Australia
      Tasmania
      Canberra
      [ Hauptstadt ]
      Northern Territory

      In diesen vorweihnachtlichen Kurznachrichtenaus Deutschland in Deutsch – ist nicht von der in Beitrag 1 und Beitrag 6 ( oben ) Anfang 2013 kommenden Commonwealth of Australia Royal Commission into Institutional Child Abuse die Rede.

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?

      .
      Ich erhalte heute – so zu sagen als "Weinachtsgeschenk" um 08:38 Uhr am ersten Weihnachtsfeiertagvon dem meiner Meinung nach „völlig verückten »KlausF«“ ( denn anders kann ich mir sein Verhalten nicht erklären ) folgende Rüge, die er mir in Bezug auf diesen von mir am Sonntag, 9. Dezember 2012, 03:13 eröffneten Thread erteilt und heute unterhalb Beitrag 4 plaziert hat, woraus ELF MINUSPUNKTE für mich resultieren,

      eine Rüge weil ich der Meinung bin und ich mich dementsprechend geäußert habe, dass, unter anderen, unter den momentan in der Deutschen Bundesregierung regierenden Spitzenpolitikern, „Angela Merkel“ „kirchenhörig“ ist :


      dämliche pauschale Verurteilung der Fr. Merkel

      Das war ihm, »KlausF«, das Allerwichtigste am Weihnachtsmorgen.

      Ich bin total erschüttert über diese Negativbewertung seitens »KlausF«.
      :D :D :D
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?

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      Ich hoffe es ist niemanden entgangen – und auch dem unverbesserlichen »KlausF« nicht entgangen – dass ich mir in Zusammenhang mit dem Umgang der deutschen politischen Elite mit dem HEIMKINDERSKANDAL und dem MISSBRAUCHSKANDAL erlaubt habe im gleichen Atemzug mit Angela Merkel

      auch

      Ursula von der Leyen,
      Sabine Leutheusser-Schnarrenberger,
      Kristina Schröder,
      Annette Schavan
      und Antje Vollmer

      als „kirchenhörig“ zu nennen.

      Bezüglich letzterer Spitzenpolitikerin, Antje Vollmer, der Empfängerin ( 22.11.2011 in Bochum ) des mit 5000 Euro dotierten Hans-Ehrenberg Preises, der ihr seither zum Fluch geworden ist, habe ich gerade noch folgendes im Internet gefunden, dass ich ebenso mit Euch teilen möchte.


      ERSTENS

      Gastautor - 04.10.2010 - 14:00 +Feedback

      Die kleinen Schlampen
      J.S. Bielicki

      Der real existierende Antisemitismus macht keineswegs vor den Linken halt; ein Beispiel dafuer gab unsere Ex-Bundestagvizepraesidentin Antje Vollmer, die privat wie beruflich eine allgemeingueltige politische Moral vertreten will: wohl um ihren Abscheu auszudruecken bezeichnete sie in einem Artikel den ihr offensichtlich unliebsamen DDR-Politiker Hermann Axen als "kleinen Juden". ( Vollmer, Antje: Vergangenheit ist nicht zu verbessern. FAZ Nr.37 vom 13.02.1992, S.33 [
      http://www.jsbielicki.com/jsb-72.htm ] ) Diese Bezeichnung ist dreifach antisemitisch: erstens an sich durch die Definition eines kritisierten Menschen als Juden, als ob das juedische eines Menschen seine Untugenden bestimmt haette, zweitens fuer Herrn Axen, weil kein Politiker der DDR juedischer Religion haette angehoeren duerfen, drittens fuer Antje Vollmer, der die Denunziation eines Menschen als Juden nicht ausreicht, sondern die von ihr schimpflich beabsichtigte abschaetzige Wirkung durch die zusaetzliche Herabsetzung als "kleiner Jude" zu mehren sucht.

      http://www.jsbielicki.com/jsb-72.htm

      ZWEITENS

      Leserkommentar in der Rubrik »Odenwald-Psycho: Was wusste Vollmer?«

      @ http://www.pi-news.net/2010/04/odenwald-psycho-was-wusste-vollmer/

      #11 elohi_23 (18. Apr 2010 22:16)

      Diese raffinierte und in allen Wassern gewaschene Hexe Antje Vollmer kommt aus diesem Schlamassel nicht mehr so einfach raus. Dem Focuschef Helmut Markwort laufen die Kunden weg und deshalb braucht er ein Thema, das seine Zeitung vor der Pleite bewahrt. Da ist die alte Grünen-Ikone Antje das beste Objekt zum Jagen!

      Frohes Schiessen Herr Markwort!

      Leserkommentar in Bezug auf den FOCUS-Artikel »Die zwei Seiten der Antje Vollmer« Montag, 12.04.2010, 00:00 - von FOCUS-Herausgeber Helmut Markwort @ http://www.focus.de/magazin/tagebuch/tagebuch-die-zwei-seiten-der-antje-vollmer_aid_497390.html
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Der gesamte Schriftverkehr 2003, an die damalige Justizministerin Brigitte Zypries von zwei ehemalige Heimkindern aus Paderborn, brachte genauso wenig Erfolg und Einsicht.

      Brigitte Zypries und Ute Berg wurden mehrfach über die Misshandlungen und den Kindesmissbrauch in den Heimen informiert.

      Hier ein Auszug:

      von xxxxx xxxxxxx und xxxxxx xxxxxxxxxxxx Paderborn 2003

      DAS SCHWEIGEN DER (UNSCHULDS)LÄMMER : KIRCHE UND STAAT
      – betreffs Institutioneller Kindesmisshandlung in meistens kirchlichen Heimen in Deutschland

      Es ist schon erstaunlich und macht einen nachdenklich, wenn man erwägt, dass bis heute eines der größten Verbrechen der deutschen Nachkriegsgeschichte- und Sozialpolitik einfach unter dem Deckel des Schweigens verschwindet. Aber unter dem Deckel brodelt es, denn was bekanntlich lange vor sich hin kocht, läuft irgendwann mal über den Rand. Und seit einiger Zeit schon ist das jetzt der Fall.

      Damit sind aber scheinbar unsere führenden Politiker aller Parteien völlig überfordert. Ebenfalls die "Hoheiten" der beiden deutschen Amtskirchen. Denn sie alle sind verantwortlich für die Kinder und Jugendlichen der Nachkriegsjahre, die in den von ihnen geleiteten 'Heimen' unfassbaren Leiden ausgesetzt waren: Zwangsarbeit, Demütigungen, Folterungen, Misshandlungen und Missbrauch.

      Die Opfer dieser Leidenszeit sind jetzt aber motiviert darüber zu berichten, ein öffentliches Unrechtsbewusstsein zu fordern und ihre Rechte geltend zu machen. In Kinder- und sogenannten "Fürsorge"-Heimen wurden die Hilfsbedürftigen und ihre Menschenrechte mit Füßen getreten, gemäß der Leitschnur der Nationalsozialisten, und weitergehend so nach 1945; und auch nach 1949 wurde es massenhaft fortgesetzt, noch bevor die Tinte beim Unterschreiben des Grundgesetzes trocken war. Kinder wurden halbtot geprügelt, in Isolierhaft gesteckt und fast bis zum Verhungern liegengelassen.

      Was jahrelang verdrängt und verschwiegen wurde, zu schwersten Traumatisierungen führte, hat jetzt eine Sprache bekommen. Einige mutige Medienvertreter bringen an’s Tageslicht, wovon jahrzehntelang niemand etwas wissen wollte. Die Medienpräsenz einiger ehemaliger Opfer motivieren weitere der Geschädigten aus ihrer Isolation und aus ihrem autistisch geführtem Leben herauszubrechen, um ihrem Dasein einen neuen Sinn zu geben: dem Sinn der Aufklärung jetzt nachzugehen und ihn leidenschaftlich und mit Entschlossenheit zu verfolgen.

      Warum tut sich Deutschland damit schon wieder so schwer? Warum wird wieder verleugnet? Oder ist es wirklich so, dass uns erst wieder das Ausland auf die Sprünge helfen muss, diese dunkelsten Jahre der Kindheitsverbrechen an unseren deutschen Mitbürgerinnen verständlich zu machen? Lokale und überregionale Print-Medien, TV und Hörfunk haben jetzt angefangen ab und zu mal darüber zu berichten; allerdings schweigt die Gesellschaft als Ganze, schweigen die Kirchenvertreter und Politiker, noch immer. Unwillkürlich (was die beiden deutschen Amtskirchen und die Politiker betrifft) denkt man dann aber auch sofort an die drei sitzenden Affen: Der erste will nichts hören, der zweite will nichts sehen, und der dritte will nichts sagen. Oder ist es der bekannte Wind, der uns schon nach 1945 umwehte? Man wusste nichts, aber man wusste doch nicht so recht ob man was wusste?

      Hatten ehemalige Bedienstete in diesen 'Heimen' Angst um ihre beruflichen Zukunftschancen, oder waren sie schon infiziert vom "Erreger" der Brutalität? Warum schwiegen Ärzte, Studenten, Lehrer, junge Novizen und Priester der Orden, Diakonissen und Diakone des Evangeliums, die angeblich ihr Leben der Nächstenliebe geweiht hatten? Alle sahen die Wunden, die Eiterbeulen, die Striemen, die geschwollenen Gesichter verursacht durch Schläge – sie blickten doch täglich in die blutunterlaufenen Kinderaugen! Ist es nicht beschämend, in Deutschland mit einer fast 60 Jahre langen Lücke in der Heim-Pädagogik aufweisen zu müssen? Ja, wir haben alles gelesen, haben turmweise Bücher aus pädagogischen Fachhochschulen nach Hause geschleppt, um irgendetwas zu finden, was wir selbst erlebt hatten. Es ist verdammt hart zu finden. Alles bleibt tabuisiert, verschwiegen und versteckt, bis heute.

      Geht es aber um Missstände im Ausland, wird eiligst das Mäntelchen des politischen Gutmenschen übergestreift um sich dementsprechend zu profilieren. Auch die Medien werden nicht müde, über Kinder-Zwangsarbeit, Kinderfolterungen oder über Käfig-Haltung von Kindern in irgendwelchen anderen Ländern zu berichten. Da braucht ihr gar nicht so weit schauen, wir sind hier, wir leben noch, wir haben die deutsche Version von 1945-1985, über zwei Generationen hinweg am eigenen Körper erlebt! Während in Kinos "Grün ist die Heide" lief, waren Hunderttausende von Kindern und Jugendlichen wehrlos einem Terror-Regime ausgesetzt, hinter Stacheldraht oder hohen Mauern, oder in Abgelegenheit in Teufelsmooren wie zum Beispiel im Betheleigenen Freistätter Wietingsmoor im Hannoverschen, wo dieses Terror-Regime mindestens für insgesamt 86 Jahre von Bethel getrieben wurde.

      Versuche von einigen "ehemaligen Heimkinder" durch Internet-Foren mit Politikern oder Kirchenverbänden die Sache aufzuarbeiten, scheitern schon beim ersten Versuch. Es wird weiterhin verhöhnt, verleugnet, überhaupt nicht geantwortet oder einfach gelöscht. Gelöscht?! Das lässt Erinnerungen an die Bücherverbrennung während der NS-Zeit hochkommen!

      Wir alle, Mitglieder der *Bundes-Interessengemeinschaft der missbrauchten und misshandelten Heimkinder in Deutschland, 1945-1985*, international vertreten durch den *Bund der (jetzt aktiven) von den Kirchen in Deutschland in Heimen misshandelten Kinder, 1945-1985* sind und waren immer bereit für eine direkte Konfrontation mit den Verantwortlichen, um unsere Traumata besser verarbeiten zu können. Leider müssen wir immer wieder erfahren, dass wir weiterhin unerwünscht sind, und kein Interesse an den Folgeerscheinungen dieser Leidenszeit besteht. Allein der Landschaftsverband Westfalen-Lippe erklärte sich bereit, Gespräche mit uns zu suchen und unsere Akten ausfindig zu machen. Dieses Versprechen wird auch eingehalten.

      Doch sollten auch die jetzigen Nachfolger und Verantwortlichen von Kirche und Politik diesem Beispiel folgen und diesem Teil der Geschichte nachgehen. Sie sollten nicht weiter so tun, als hätte es diese Zeit nie gegeben. Es gab sie, und wir sind ihre Zeitzeugen!

      Auch ist es für die jüngere Generation wichtig, über diese Zeit zu erfahren. Immer wieder werden wir gefragt: "Warum steht so etwas nicht in Geschichtsbüchern? Wir dachten, nach 1945 war Schluss damit." Da müssen wir dann leider antworten, dass es für uns erst richtig anfing, und dass niemand sich um uns kümmerte.

      Jetzt aber stehen wir die betroffenen "ehemaligen Heimkinder" Deutschlands vereinigt und entschlossen einander zur Seite: einer für alle und alle für einen – gemeinsam anstatt einsam. Und so treten wir jetzt unseren damaligen Peinigern entgegen und verlangen einstimmig unser Recht auf Gehör.

      Wie junge Knospen reckten wir uns Der Sonne entgegen
      Wollten das Leben probieren
      Wollten vom sanften Wind
      Der Liebe gestreichelt werden
      Wollten tanzen, wollten Bewegung
      Wollten stark werden
      Doch die Bräute Christi
      Fesselten uns
      Mit dem Befehl eines permanenten Silentiums.
      Wir wollten wachsen und gedeihen.
      Wir gingen nur etwas in die Höhe.

      Ein Meer von Blüten der Jugend
      15, 16, 17, 18 Jahre alt
      Warteten hoffnungsvoll auf eine Zukunft
      Doch Gottes stellvertretende Hände
      Wurden Fäuste, peitschten nieder
      Auf junge Körper und Seelen
      Ertränkten uns im Meer eigener Tränen.
      Viele weinen noch immer!


      Man sollte den gesamten Schriftverkehr öffentlich ins Netz stellen. Die Ignoranz deutscher Politiker auf diversen Schriftwechsel über den Missbrauch und die Misshandlungen in deutschen Einrichtungen waren dann zwar bekannt, aber es brauchte noch einmal Jahre, sich dem schweren Verbrechen an Kinder und Jugendliche zu stellen. Dem Justizministerium waren die Verbrechen seit 2003 bekannt. Vielleicht sollte dieser Schriftverkehr nochmals ans Justizministerium geschickt werden.
      Fast eine ganze Generation von einstigen Kindern sind heute schwer traumatisiert. Sei es Internatsschüler,einstige Ministranten, sei es Heimkinder aus Ost und West,ja sogar Kinder die in Kuren verschickt wurden.
      Es gibt sie, diejenigen die mit der schweren Traumatisierung nicht mehr leben konnten. Die keine Kraft hatten sich diesem anstrengendem Leben zu stellen. Die Überlebenden aber werden mit Geld abgespeist,so unter der Prämisse:,, wir haben euer Leid doch anerkannt". Es wurde eine Hotline geschaltet aber nur zu wissenschaftlichen Zwecken, heute stehen die Opfer wieder alleine da. Sie sind durch das Outing Re-Traumatisiert und sollen den Rest des Lebens nun mit Ihrem Mut endlich gesprochen zu haben, bezahlen.
      Wo sind sie die Traumspezialisten welche die einzigen wären, das Leid in der Seele ein wenig zu lindern.Die Kirchen haben Ihre Tore geschlossen, die Hotline abgeschaltet und sind für die Opfer nicht mehr erreichbar.
      Der Staat, unsere derzeit amtierenden Politiker zeigen sich den Opfern weiterhin gleichgültig. Anstatt neue Gesetze zu erlassen um zukünftig Kinder besser zu schützen oder die Verjährungsfristen bei Missbrauch aufzuheben, geben sie sich lieber mit Lobbyisten ab und wollen die Welt retten.
      In Deutschland selber haben sie wieder einmal kläglich versagt und stigmatisieren die Menschen noch, die Opfer in diesem Lande wurden.

      In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?

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      Hier ist es und hier stehts und hier wird es für immer erhalten bleiben:

      @ HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Das_Schweigen_der_UnschuldsLaemmer_-_Kirche_und_Staat.html


      ( 10.10.2003 )

      Berichtet wahrheitsgemäß und ohne Zensur von Martin Mitchell aus Australien –
      einer für ALLE betroffenen "Ehemaligen Heimkinder" Deutschlands! WIR sind nicht ruhigzustellen!

      DAS SCHWEIGEN DER (UNSCHULDS)LÄMMER :
      KIRCHE UND STAAT
      betreffs Institutioneller Kindesmisshandlung in meistens kirchlichen Heimen in Deutschland

      und, u.a., auch hier

      @ http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=90879&sid=b2910db7f6a41014994d9dadd6dda19b#90879

      und
      @ http://begleitblog-zum-diakonieforum.over-blog.de/article-36262224.html ( dort einfach ein bißchen runter scrollen )

      Die Message der HEIMKINDER-ÜBERLEBENDEN und MISSBRAUCHSOPFER bezüglich den deutschen Spitzenpolitikern kann auch ein unverbesserlicher Bengel wie »KlausF« mit Pfeil und Bogen, dem es immer nur ums Stören geht, nicht aufhalten.


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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?

      .
      Die in diesem Zusammenhang genannten deutschen Spitzenpolitiker und viele ihrer Kollegen aller etablierten Parteien ( Landes- und Bundespolitiker gleichermaßen ! ) sind vielfach maßlos ignorant and maßlos arrogant, selbstverliebt, anmaßend und zusätzlich
      vielfach auch noch verlogen, korrupt und inkompetent;

      und ein Narr und Blödmann wie »-edit-« ist stolz darauf ein solcher zu sein und zu bleiben und jedem bei jeder Möglichkeit es öffentlich kund zu tun, dass dem so ist, und nicht bereit zu sein je etwas an diesem seinem Verhalten zu ändern.
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      name editiert
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Hallo zusammen,heute beim MDR gelesen


      Medienbericht
      Haseloff: Arbeitslosen geht es besser als DDR-Arbeitnehmern



      Ministerpräsident Haseloff hält die wirtschaftliche Lage von
      Arbeitslosen heute für besser als die von DDR-Arbeitnehmern. Das brächte
      diese aber nicht weiter. Das Gefühl, alimentiert zu sein, sei eine
      große Belastung.
      [mehr]

      Liebe Grüße Micky

      Martini wrote:

      und ein Narr und Blödmann wie »KlausF« ist stolz darauf ein solcher zu sein und zu bleiben und jedem bei jeder Möglichkeit es öffentlich kund zu tun, dass dem so ist, und nicht bereit zu sein je etwas an diesem seinem Verhalten zu ändern.

      Nun persönliche Beleidigungen sind ja schon seit langem ein Markenzeichen des des selbsternannten Ritters von der traurigen Gestalt Martini. :hld:
      Aber in diese Schmuddelecke werde ich ihm nicht folgen.

      Klaus

      In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?

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      Jetzige Strafverfolgung von Kuttenträgern in Australien die vor Jahrzehnten Kindesmissbrauch und die Straftaten darin involvierter Täter vertuscht haben und die Strafverfolgung dieser Täter damals verhindert haben.

      ABC News

      [ re Child sexual abuse and the Catholic Church's Cover-up --- Criminal Charges brought ]

      Second former priest charged over abuse cover-up

      By Giselle Wakatama and staff

      Updated Fri Jan 4, 2013 2:33pm AEDT
      [ Australian Eastern Daylightsaving Time ]

      A retired New South Wales Hunter Valley Catholic priest has become the second Australian person to be charged with covering up child sex offences committed by another man.

      The 81-year-old was charged by a dedicated clergy abuse police taskforce at Charlestown Police Station in Newcastle this morning.

      He is charged with concealing a serious crime relating to child sex offences allegedly committed by another Hunter Valley man between 1982 and 1984.

      Police say a nine-year-old victim was abused at a premise in Nelson Bay, Port Stephens, and at a beach at Newcastle.

      The priest worked in Hunter Valley parishes between the 1970s and 1990s.

      The man is not the first Hunter Valley Catholic priest to be charged with concealing child sex crimes.

      Last year, Father Tom Brennan was in the same situation relating to his alleged cover-up of crimes of another Hunter priest in the 1970s.

      But Brennan died of cancer before his matter was dealt with by the courts.

      The former priest arrested this morning was granted conditional bail to appear in court at the end of the month.

      QUELLE: ABC News @ http://www.abc.net.au/news/2013-01-04/second-former-priest-charged-over-abuse-cover-up/4452852
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      netzwerkB

      08.01.2013:

      netzwerkB Pressemitteilung

      Kirchliche Aufarbeitung gescheitert

      Die Zusammenarbeit der Deutschen Bischofskonferenz als höchstes Gremium der römisch katholischen Kirche in Deutschland und dem kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen, geleitet von dem ehemaligen Landesjustizminister Prof. Dr. Christian Pfeiffer, ist gescheitert.


      Die Vereinbarte Untersuchung sämtlicher Personalakten zusammen mit unabhängigen Experten die im Juni 2011 bundesweit angekündigt worden war, wird nicht stattfinden, berichten uns verschiedene Quellen aus dem Umfeld der Vertragspartner. Im kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen selbst wurden zwei Mitarbeiter für die Studie bereits frei gesetzt.

      Hierzu erklärt Norbert Denef im Namen des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, kurz netzwerkB,
      (
      www.netzwerkb.org), der Öffentlichkeit wie folgt:

      "Wir fühlen uns bestätigt. Was wir erleben entspricht auch unseren eigenen Erfahrungen. Die Kirche ist noch nicht so weit sich zu öffnen. Sie ist noch nicht fähig mit ihrer eigenen Verantwortung für die Opfer sexualisierter Gewalt umzugehen.

      Wir erkennen, dass das Prinzip der freiwilligen Selbstverpflichtung hier nicht greift. Das sehen wir deutlich an dem Vertrag, den die Deutsche Bischofskonferenz als höchstes Organ der römisch katholischen Kirche in Deutschland mit Herrn Prof. Dr. Pfeiffer, einem der renommiertesten Kriminologen in Deutschland, geschlossen hat. Das war eine große Aktion für die Presse, passiert ist danach nichts mehr.

      Auf freiwilliger Ebene kommt man wir hier nicht weiter!

      Freiwillige Selbstverpflichtungen machen keinen Sinn, wenn die angesprochenen Institutionen es nicht wollen und nicht können.

      Wir kommen hier nur durch eine gesetzliche Reform weiter. Diese aber wird es nicht geben, wenn die Politik aus Angst vor den Religionsgemeinschaften und ähnlichen Institutionen einknickt, wie man es jüngst beim Beschneidungsgesetz und beim „Runden Tisch gegen Kindesmissbrauch“ gesehen hat.

      Wie könnte eine Gesetzesreform aussehen?

      Wir brauchen eine Anzeige- und Meldepflicht, damit bei den jetzigen Opfern interveniert wird wenn es bekannt ist. Vorgesetzte die ihre Mitarbeiter decken und schützen, wie zuletzt in der Charité, müssen gesetzlich zur Verantwortung gezogen werden können.

      Vorgesetzte müssen gesetzlich verpflichtet werden, auffällig gewordene Täter in ihrem Betrieb anzuzeigen. Die Begutachtung, wo ein Täter noch eingesetzt werden kann, muss in den Händen des Staates liegen. Die Kirche darf sich nicht länger auf Kirchenrecht berufen. Es wird Zeit, dass auch hier die Maßstäbe des Rechtsstaats greifen, wie überall auch.

      Die von Politik und Kirche vereinbarten Entschädigungsbeträge, in Höhe von durchschnittlich 3.000 Euro für die Therapiekosten, verstoßen gegen die Menschenwürde. Eine zerstörte Kindheit, eine kaputte Jugend, jahrzehntelange Einschränkungen auf Grund der gesundheitlichen Folgen, im privaten und beruflichen Bereich, sind mit Entschädigungen unterhalb von 100.000 Euro nicht angemessen kompensiert."


      QUELLE: http://netzwerkb.org/2013/01/08/kirchliche-aufarbeitung-gescheidert/
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?

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      re "Catholic Church"+"destroying files" =
      re "Katholische Kirche"+"Aktenvernichtung"


      QUELLE: http://www.johnm.multiline.com.au/ethics/ethcont179.htm ( bitte dort runter scrollen – please scroll down there )

      Posted by Terry McKiernan at 12:24 PM

      Drama in Documents: New Theater Production comprised of words in Pedophile Priest Files that were released by U.S. Supreme Court Order last year


      [ USA ] [ STAGE PLAY / PERFORMANE / EVENT / THEATER PRODUCTION / DRAMA / EFFORT / SCRIPT "BLESS ME FATHER FOR I HAVE SINNED" ]

      City of Angels, By Kay Ebeling, November 29, 2010

      ALBUQUERQUE (NM) [ New Mexico ] - The DRAMA is in the documents, as proven again in a PLAY constructed from
      pedophile priest files the Archdiocese of Bridgeport, Connecticut, was forced by the U.S. Supreme Court to release December 2009. After a year-long effort, VOTF Bridgeport brought "BLESS ME FATHER FOR I HAVE SINNED", to the stage earlier this month. …

      PRODUCER of the EVENT, JOHN MARSHALL LEE, said in a recent phone call, "What I found most curious was that the great newspapers who spent their money to press the legal case against the diocese – New York Times, Washington Post, Boston Globe, and Hartford Courant – were alerted about the PERFORMANCE in New Haven and chose not to report on it. We sent press releases, I called." …

      "Everyone pitched in, but three people were key to the EFFORT: ANNE POLLACK, who built a vast spreadsheet that put the chaotic jigsaw puzzle of the file together so that it could be read; JOE O’CALLAGHAN, who created a beautiful SCRIPT [ FOR THIS STAGE PLAY "BLESS ME FATHER FOR I HAVE SINNED" ] by painstakingly piecing together statements by survivors and their parents, depositions of bishops, and diocesan letters and memos; and JOHN MARSHALL LEE, who kept the PROJECT going and acted as PRODUCER for the EVENT."

      Posted by Terry McKiernan at
      12:24 PM


      QUELLE: http://www.johnm.multiline.com.au/ethics/ethcont179.htm ( bitte dort runter scrollen – please scroll down there )

      Siehe auch die diesbezügliche Pressemitteilung von VOTF vom 5. Januar 2011 @ http://www.votfbpt.org/January_5.pdf.

      Und siehe auch unbedingt den Bericht dazu ( schon vom 8. November 2010 ) @ http://fairfield.patch.com/articles/giving-a-voice-to-the-voiceless
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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