Wie schnell nach der Grenzeröffnung 1989/1990 wurden Jugendwerkhöfler entlassen?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Wie schnell nach der Grenzeröffnung 1989/1990 wurden Jugendwerkhöfler entlassen?

      Wer von Euch war 1989 / 1990 noch in Jugendwerkhöfen untergebracht ?
      Mich würde Interessieren, wie lange es gebraucht hat, bis nach der Grenzeröffnung die Jugendlichen aus den Werkhöfen entlassen, befreit wurden?

      Nun waren die Grenzen geöffnet und 1990 gab es das Unrechtssystem DDR nicht mehr. Aber was ist mit den Kindern und Jugendlichen geschehen die in Heime, Jugendwerkhöfe zu dem Zeitpunkt lebten?
      Was ist mit den Menschen geschehen die insgesamt aus politischen Gründen in Gefängnisse und Jugendwerkhöfe 1990 einsaßen oder lebten?
      Wurden alle politischen Verfolgte direkt befreit ?
      Waren die selben Erzieher oder in Gefängnissen die selben Wärter noch zuständig und wie lange?

      Ich würde mich freuen Antworten zu bekommen.

      Lg Aiken
      Aiken, ich kann jetzt nur in Bezug auf die Politischen Gefangenen etwas beitragen.
      Ich war ja von Mai 89 an wegen § 213 (versuchter illegaler Grenzübertritt) inhaftiert.
      Jedenfalls wurde es um die Zeit des 7. Oktobers sehr unruhig im Strafvollzug. Viele redeten von Amnestie, nicht nur wegen des Staatsfeiertages, sondern auch weil die Botschaftsflüchtlinge in Budapest kurz zuvor ausreisen durften.
      Am 7.Oktober gipfelten die Unruhen in einer kleinen Revolte. An der sich selbst Nichtpolitische beteiligten. Auslöser waren die extra für den DDR Geburtstag initiierte paradiesische Lebensmittelversorgung. Es gab zum Frühstück Brötchen und zu Mittag Schnitzel. Und für Nachmittag war sogar Kuchen angekündigt.
      Also Dinge, von denen wir sonst nur bei echt widerlichem Fraß träumten.
      Erscheint einem jetzt zwar als ein etwastrivialer Grund, aber damals war das für fast alle Insassen ne riesen Verarsche, die für sehr viel Unmut sorgte.
      Fast der komplette Strafvollzug verweigerte an diesem Tag die Nahrungsaufnahme. Dazu gehörte wirklich Mut. Und ich gehe davon aus, dass dieser Mut nur vorhanden war, weil man die kommenden Ereignisse spürte..
      Am frühen Nachmittag rückte das Rollkommando an, man spaltete die Strafgefangenen in 3 Gruppen. Die *normalen* Straftäter blieben in den Blöcken. Die politischen Gefangenen wurden in die provisorischen Absonderungen gepfercht. (kein Freigang, Essen in den Zellen, kein Kontakt zu anderen Blöcken). Und ein paar Politische machte man zu Rädelsführern und sperrte sie in Arrest. Dort mussten sie teilweise wirklich Qualen erleiden. Kettenbett oder mit einem Arm ans Zellengitter gekettet bis es eibnem richtig schön in der Schulter schmerzte..
      Ich kam bis zu meiner Entlassung nicht mehr aus der Absonderung heraus.
      Denn unsere Hoffnungen wurden immer größer, wir erhielten von den Hofgängern durch die Kellerfenster (die Absonderungen waren im Keller) Informationen über eine bevorstehende Amnestie. Solche Infos sollten uns ja in der Absonderung eigentlich nicht erreichen.
      Nun, da wir aber Bescheid wussten, verweigerten wir ab des Inkrafttretens der Amnestie die Arbeit und forderten offene Zellentüren bzw. die Auflösung der Absonderungen.
      Was dann jedoch nur zu noch strengerer Absonderung führte.
      Aber das war uns dann auch egal. Wir wussten, dass es sich nur noch um 1-2 Wochen handeln konnte bis wir raus durften.
      Auch wenn die anfängliche Ungewissheit über die genaue Dauer des Restaufenthaltes ziemlich an einem genagt hat.
      In den Strafgefangenenblöcken wurden zum Glück ein paar Tage später Zettel mit den jeweiligen Entlassungsterminen der betreffenden Gefangenen aufgehängt. Auch die wurden uns zugetragen...und dann wars nur noch ein Klacks..
      Also, kurz gesagt, die rein poltischen Gefangenen wurden alle bis Mitte November 89 aus dem Strafvollzug entlassen. Mein Entlassungstermin war der 2.November 89.
      Wie es sich bei denen verhielt, denen man noch andere Straftaten anhängte, weiß ich leider nicht. Dazu war es ja nur ein kleiner Schritt, um den man sich in den Verhören gerne bemühte.
      Meinem Mittäter und mir wollten sie beispielsweise geplanten Diebstahl oder Raub unterjubeln, weil wir ja angeblich nicht ausreichend Lebensmittel für die Flucht dabei hatten ;)
      Ich war im November 1989 in der STVE Karl-Marx Stadt, in der Reichenhainerstraße, wegen Republikflucht und Staatsverleumdung inhaftiert und wurde ganz nach Plan am 13.11.1989 entlassen nur eben nicht in den Westen sondern ich wurde mit dem sogenannten Otto Grotewohl Express nach Magdeburg kutschiert und aus der dortigen STVE entlassen.
      Ich habe gehört das der Jugendwerkhof Scharfenstein 1990 aufgelößt und in ein Jugendheim umgewandelt wurde. So wie ich erfahren habe, haben die alle Zöglinge die zu diesem Zeitpunkt im JWH Scharfenstein waren und ihre Zeit noch nicht abgesessen hatten in dieses Jugendheim übernommen.
      1992 soll dieses Jugendheim dann geschloßen wurden sein und die Burg Scharfenstein wurde nach einer Umbauphase wieder als Museum wiedereröffnet.
      Heute wird mit keinem Wort im Museum Burg Scharfenstein an die Zeit errinnert als Burg Scharfenstein noch Heim Für Schwererziehbare Kinder, Jugendwerkhof und Jugendheim war.
      Die Verantwortlichen in der Gemeinde Scharfenstein und im Museum Burg Scharfenstein scheinen dieses dunkle Kapitel auf Burg Scharfenstein, einfach ausgeblendet zuhaben.
      Andreas 46 koenntest ja mal was in die medien wie google,face book und wikipedia einsetzen so das die vergesslichen buerger von Scharfenstein auf ihre vergangenheit ermahnt wuerden.Um sich dumm zu stellen wird ihren ruf nicht erhoehen.Eingestehen was da falsch war und eine bronze platte an einen gut vom publikum sehende wand befestigen sagt viel mehr als sich so zu geben das sich nie etwas haessliches da ereignet hat.

      was meint ihr warum nach und nach jwh,s abgerissen? weil man vergessen will! 40 jahre waren ja nicht braun!

      Aiken schrieb:

      Wer von Euch war 1989 / 1990 noch in Jugendwerkhöfen untergebracht ?
      Mich würde Interessieren, wie lange es gebraucht hat, bis nach der Grenzeröffnung die Jugendlichen aus den Werkhöfen entlassen, befreit wurden?

      Nun waren die Grenzen geöffnet und 1990 gab es das Unrechtssystem DDR nicht mehr. Aber was ist mit den Kindern und Jugendlichen geschehen die in Heime, Jugendwerkhöfe zu dem Zeitpunkt lebten?
      Was ist mit den Menschen geschehen die insgesamt aus politischen Gründen in Gefängnisse und Jugendwerkhöfe 1990 einsaßen oder lebten?
      Wurden alle politischen Verfolgte direkt befreit ?
      Waren die selben Erzieher oder in Gefängnissen die selben Wärter noch zuständig und wie lange?

      Ich würde mich freuen Antworten zu bekommen.
      Funky, Andreas 46, ich bedanke mich recht herzlich für Eure Antworten.
      Ich möchte gern mehr über die Vergangenheit der DDR erfahren, schaue mir auch im ZDF Info Kanal Beiträge von Guido Knopp über Republikfluchten an. Oder lese darüber im Internet,wie hier ein Beispiel: geschichtspuls.de/art1365-tunn…on-flucht-in-die-freiheit Erwähnen möchte ich, das ich es ungeheuerlich finde, das Margot Honecker überhaupt Anspruch auf eine Rente hat.

      Nein, meine persönliche Meinung ist eben nicht, das vergessen werden solle, mit was für einem Unterdrückungsapparat die DDR gearbeitet hatte. Finde aber es wird zu wenig über jugendliche Einrichtungen mit politischem Hintergrund Informiert. Da ich unter Jugendwerkhöfe mehr das politische Interesse im Vordergrund sehe, wollte ich auch mehr über die Zeit der Grenzeröffnung wissen. Ich hatte es so verstanden, das Jugendwerkhöfe ausschließlich politische Zwecken diente.

      Bautzen war in Westdeutschland als Gefängnis für politisch Verfolgte sehr bekannt.Aber über Jugendwerkhöfen hatte im Westen damals niemand etwas gewußt.

      Ich erfuhr erst 2003 von diesen Einrichtungen und war danach immer der Meinung, das Jugendwerkhöfe politisch motiviert waren.
      Aiken

      Jugendwerkhof Wittenberg / Lutherstadt

      also beim letzten treffen wurde mir berichtet , das die jugendlichen nach dem 9. november sozusagen freie bahn hatten , wurde alles gelockert. sie sind zwar noch arbeiten gegangen , also wie gehabt , aber sie durften wohl rein und raus wie sie wollten. irgendwie waren die erziehe auch selbst verunsichert und wußten nicht so recht was sie nun tun sollten. die jugendlichen wurden dann wohl 1990 alle nach und nach nach hause entlassen oder in wohnheime in ihrer heimatstadt verlegt. danach hat man dann erst aus dem jwh ein mutter-kind heim gemacht und 2 bis 3 jahre später wurde es dann ein ib wohnheim , was es heute noch ist. es sieht heute eigentlich noch fast genauso aus wie damals , sogar doppelstockbetten stehen noch drin , nur wurde natürlich alles neu renoviert und ein bisschen umgebaut. also die zelle z.bsp. erkennt man heute nicht wieder oder lässt erahnen das da überhaupt mal eine zelle war.
      und zum heimleiter kann ich auch was erzählen. ich wurde 1987 nach berlin entlassen. und zu ddr zeiten war des so , das man zum arzt nur in seinem bezirk in den man wohnte zum arzt gehen durfte.wir in berlin marzahn hatten eine poliklinik wo alle ärzte drin waren. und da ich in marzahn wohnte , mußte ich natürlich in diese poliklinik zum arzt. 3 monate nach meiner entlassung hatte ich übelkeit erbrechen u.s.w. und ging natürlich zum arzt. fr.dr. heine. sie kuckte als erstes in mein grünes sv buch und sagte : ach jugendwerkhof wittenberg , dann kennst du ja sicherlich den herrn heine , das ist mein schwiegervater. ich sagte ja das war der heimleiter. sie untersuchte mich nicht , sie stellte mich als simulantin da und schmiß mich aus dem raum und erteilte mir hausverbot. im enteffekt nachher war ich schwanger :(
      und ende 1990 hat diese ärztin in meiner ehemaligen straße wo ich gewohnt hatte eine eigene praxis eröffnet , wo ihr schwiegervater ( also mein ehemaliger heimleiter ) als sprechstundenhilfe gearbeitet hat.
      l.g.trulla
      vielen dank allen, die hier die situation der jugendwerkhöfler beschreiben.
      ich bin dankbar dafür, dass ich das nicht durchmachen musste. wenngleich 15 jahre im westheim auch die hölle war, aber es war eine andere hölle.
      danke auch dafür, dass dieses forum einen breiten raum für solche themen bietet.

      funky schrieb:

      Viele redeten von Amnestie, nicht nur wegen des Staatsfeiertages, sondern auch weil die Botschaftsflüchtlinge in Budapest kurz zuvor ausreisen durften.



      du meinst sicher die Botschaftsflüchtlinge von Prag und Warschau .... aus Ungarn kam man ja schon seit dem Sommer über die geöffnete Grenze nach Österreich und von dort in die alte BRD :)
      Fanky v. 23. Oktober 2012
      Aiken, ich kann jetzt nur in Bezug auf die Politischen Gefangenen etwas beitragen.

      Ich war ja von Mai 89 an wegen § 213 (versuchter illegaler Grenzübertritt) inhaftiert.
      ,,,,,,nun, bei mir kam ja noch der § 105 DDR- StrGB hinzu,,,,,und
      nur, weil ein guter Fraund zu mir gesagt hatte: "Hol mich hier raus !!"
      Na ja, was tut man nicht alles wenn da Einer ist; der kuckt Dich an, und
      Du weißt, Du bist für ihn so was wie ein ( kleiner )
      Rettungsanker,,,,,,war ich dann aber doch nicht - wir landeten Beide
      dort, wo solche Leute wie wir dann "UNTERGEBRACHT" worden waren. Zuerst
      die Stasi - Untersuchungshaft ( b. mir war es die in BERLIN - PANKOW.
      Ja, und nach dieser weniger guten Erfahrung ( auch mit EINZELHAFT, weil
      ich,,,,ahh, da gab es viele Gründe für: Lautes, abendliches Singen aus
      dem mit " SCHÖNEN - BLECHBLENDEN " verzierten Gitterfenstern, woraus
      dann auch so manches Mal die so gar nicht erträgliche GRAUPENSUPPE an
      der Fassade heruntergewandert war ) ; also alles gute Gründe für 10 Tage
      in vollkommender Ruhestellung,,,,klar doch, auch bei mir mit der
      obligatorischen Essensverweigerung - kennt man doch. Und weil die
      kommende "Gerichtsverhandlung
      " unmittelbar bevor stand, stellte mir die 'Staatsanwältin'
      nach meiner Anregung, doch tatsächlich " EINE KLEINE AMNESTIE" in
      Aussicht, wenn ich mich dann dazu bereit erklären würde, ab sofort
      wieder an der regelmäßigen GÖTTERSPEISUNG teilzunehmen. Ich tat es. Und dann: 3 Jahre - und se(x) Monate.
      Ja,
      und endlich nach den Monaten in U - Haft, ab nach > R U M M E L S B U
      R G < !!! Was - f ü r - ei n - Leben; Drei - Schicht - Betrieb bei
      vollem Lohn und auch noch Krankenversichert,,,,,,,,,,oder W I E jetzt
      ??? Als ich dann eines schönen Tages beim HOF - R U N D G A N G ( !! )
      während unserer Judo - Übungen abrollte,,,aber zu meinem (Un-) Glück mir
      dabei das Schultergelenk gebrochen hatte,,,,nun, da war es aus mit
      meinem geliebten 3-Schichtbetrieb - was doch für ein Jammer !! Und dann
      ab auf den NICHTARBEITER - TRAKT,,,,,,,,W A S - F Ü R - EIN - LEBEN !!!!
      Sogar ( nach Antragstellung !! ) eine ' EIGENE' Zelle, ganz für mich
      alleine; kaum zu glauben, aber die war dann auch noch drei Mal so groß
      wie mein heutiges Klo !! Und nach dem ich an den "Bräutigam" einen
      Beschwerde - Brief geschrieben hatte ( den hatten die nie an die
      'STÄNDIGE-VERTRETUNG ' abgeschickt; und ich habe den dann 15 Jahre
      später in meinen Stasi - Unterlagen wieder gefunden !! ) weil die
      dortige Knastverwaltung mir kein "Krankengeld" bezahlen wollte,,,,ab
      diesem Zeitpunkt kam dann auch die dicke Knete zum herrlichen Shoppen
      beim HO - Eigenen Hofladen in die Gänge,,,,,wunderbarer schwarzer Tee -
      den konnte wer wollte auch noch zwei, oder auch drei Mal wieder
      aufkochen,,,,,dann die wunderschönen "Leibnitz-Kekse" (auf die
      INNENSEITEN des Einwickelpapieres konnten wir ( ich ) mit der Spitze von
      Streichhölzern - mit Spucke vorher nass gemacht - die Kassieber
      schreiben, der selbst noch in der U-Haft an die jeweilige Adresse
      gelangt war ) !!!! >> H A - von wegen die Staasi HÖRT &
      SIEHT alles ! WAS - FÜR - EIN - TRIUMPF - FÜR - UNS . <<
      Na ja, und eines Tages - nach satten zweieinhalb Monaten - sollte ich doch endich operiert werden,,,,aber wo ?
      In
      der Charitè (?) vielleicht,,,oder in Buch ? Neee, ab nach Meusdorf, ins
      HKh - und das auch noch mit dem ach so geliebten > GROTHEWOHL -
      EXPRESS" < ( ????? ) - "N I E M A L S !!!!!!!!" - Denn mit meiner
      ausgeprägten KLAUSTHROPHOBIE ( im Sprachgebrauch als Platzangst bekannt ) wäre ich da kaum ohne Schaden in Leibzig angekommen. Also, mal wieder einen Antrag stellen:
      Und
      wenn ich nicht dieses verdammte Glück gehabt hätte, gerade diesen Knast
      - Arzt gehabt zu haben,,,,,nun, der hat das dann geregelt - für mich
      (!) Und deshalb soll ( und darf !! ) er hier nicht unerwähnt bleiben.
      -------- Ich bin dann mit so'm SANKRA da hin kutschiert worden. Im
      Nebenbett lag Einer; der war schon zum 3 X dort, immer das selbe
      Syndrom: Er hatte - um dem OST-KNAST wenigstens für ein paar Tage zu
      entgehen - die eisernen
      BETTFEDERN runtergewürgt. Ein 4. Mal würde er es nicht überleben,,,,meinte der Doc,,,,,den Magen könnte man nicht noch kleiner machen,,,,,,,,,
      Zurück
      in RUMMELSBURG : Als dort dann nach ca. sechs Wochen der Gibs
      abgenommen wurde, da war ja klar; eine PHYSIO -THERAPEUTISCHE -
      NACHBEHANDLUNG im Knast durchsetzen zu wollen - bei allen guten
      Geistern; das ginge weit über die Möglichkeiten hinaus. Aber warum 6
      Richtige im Lotto - ich hatte doch "meinen" Doc !!
      So habe ich ihm
      halt vorgeschlagen: Man könne ja - während man die nötigen Übungen zur
      Wiederherstellung der Beweglichkeiten machen muss - diese unter Einfluss
      von Wärme durchführen,,,,,,Warum ich das jetzt so deutlich mache ( ??? )
      - Ich bin ab diesem Zeitpunkt > T Ä G L I C H < von einem
      Schließer zum Duschen geführt worden ( !!!!!! ) ------- ich glaube,
      auch 'Fanky' ( und natürlich auch alle Anderen !!!! ) weiss diese
      Tatsache richtig einzuschätzen, der ja auch den Geruch dieser
      Einrichtungen kennen gelernt hatte. Und wenn ich jetzt wirklich A L L E S
      zusammen nehme, was mir ( außer meiner Freiheit ) dieser Zwangsaufenthalt gebracht hatte:
      1. Erfahrung !
      2. Nach diesem (,,,) habe ich meinen beruflichen Werdegang in TURBO - Geschwindigkeit weitergeführt.
      3. Ich habe "Die Bürgschaft" von 'Schiller' gelernt ( ist doch was, oder ? ).
      4. Ja, und ich weiss heute "FREUNDSCHAFT" richtig einzuordnen.
      ___________________________________________________

      PS.
      Den Draht, den die mir bei der OP eingepflanzt hatten; den haben sie
      mir im KLINIKUM - BUCH wieder herausgenommen,,,,,so eine Gemeinheit (
      :rolley: :rolley: :rolley: :rolley: :rolley: )

      MARCOPOLO
      _______________________________________________


      _______________________________________________
      NUN - MANCH - EINER - HAT - ES AUCH - SO - ERLEBT -

      WO FANG' ICH AN,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,WO HÖR' ICH AUF ? ? ?

      AUCH DER LÄNGSTE WEG FÄNGT AN MIT EINEM KLEINEN SCHRITT !!!
      :horseapple:
      finde diesen thread trotz das alles über 20 jahren her ist, immernoch sehr spannend.
      ihr schreibt ja nicht nur daten, sondern eben auch wie ihr diese wendezeit dort erlebt habt.
      ich hatte von '84 - '86 mit der staatsgewalt zutun und mir wurde knast angedroht. deshalb kann ich es ein kleinwenig nachvollziehen. ausserdem war das erste halbe jahr NVA wenn man es so nimmt, nicht viel anders als gefängniss.
      aber, will ja nicht am thema vorbei. vllt gibt es noch weitere die ihre erlebnisse hier schreiben.

      Lutz schrieb:

      finde diesen thread trotz das alles über 20 jahren her ist, immernoch sehr spannend.
      ihr schreibt ja nicht nur daten, sondern eben auch wie ihr diese wendezeit dort erlebt habt.
      ich hatte von '84 - '86 mit der staatsgewalt zutun und mir wurde knast angedroht. deshalb kann ich es ein kleinwenig nachvollziehen. ausserdem war das erste halbe jahr NVA wenn man es so nimmt, nicht viel anders als gefängniss.
      aber, will ja nicht am thema vorbei. vllt gibt es noch weitere die ihre erlebnisse hier schreiben.
      Schade das ihr nicht mehr das seit. Da war es noch schön hier im Forum.
      Was mich nicht umbringt,macht mich stärker.
      Zitat Friedrich Nietsche