Jugendwerkhof Rödern

      Hallo Christine,ich war zwar nicht in Rödern,aber eine damalige Freundin von mir.Heidi Deumelland-kanntest Du sie? Und weisst Du vielleicht wo sie danach hin gegangen ist? Sie war zu deiner Zeit in Rödern und kam aus dem Kinderheim Märkisch Wilmersdorf. Ich wüsste sehr gern,wie es ihr heute geht.
      lieben gruss,gisie
      Hallo gisie,ich bin fast vom stuhl gefallen als ich Den Namen las Heidi Deumeland....ich suche sie schon lange.Wir waren in Rödern die dicksten Freunde und sind auch zusammen abgehauen obwohl ich nicht wollte weil ich angst hatte nach Torgau zu kommen.Bin aber mit ihr mit,sie kam mich nach Rödern einmal in Dresden besuchen,aber mehr weis ich auch nicht.Sie war ja auch in Torgau und als sie zurückkam bin ich sehr erschrocken wie sie aussah und der Zustand sie war völlig Abpatisch und hatte einen leeren Blick.Also las uns am besten zusammen auf die Suche gehen,es gibt ja noch mehr Heimseiten und ander seiten wo man suchen kann.Bei wer kennt wen und so oder Jugendwerkhof Info oder Treffen wir werden sie finden.Hab noch ein Foto von ihr und ihre Familie hab ich auch kennengelernt als wir abgehauen sind.Freue mich darüber reden zu können.bis denne mal.lg.Christine
      Heute schon mal gelächelt???......
      hallo Christine,ich freu mich sehr,das du geantwortet hast und Heidi auch kanntest.leider ist unser Kontakt abgebrochen als sie in Rödern war,plötzlich hat sie auf meine Post nicht mehr geantwortet. Ich ahne jetzt,warum...sie war in Torgau. Tut mir so leid,ich hoffe nur,das sie es einigermassen überstanden hat.
      Ich hab schon über diverse Seiten versucht sie zu finden,würde so gern wissen,wie es ihr heute geht,aber leider hat sie sich nicht gemeldet.Ich hab schon überlegt,vielleicht will sie garnicht gefunden werden und an die Zeit nicht erinnert werden...oder sie hat kein Internet...Du weisst ja die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich hab leider keine Fotos mehr von ihr.Bei meinem letzten Umzug ist mir ein Fotoalbum aus der Heimzeit abhanden gekommen,hab schon so viel gesucht,es aber leider nicht mehr gefunden.Sie kam ja aus der Nähe von Brandenburg,nielleicht ist sie dorthin zurück. Weisst du noch,wie der Ort hiess?
      Ihr Bruder Bernhard war ja auch bei uns im Heim,leider hab ich auch über ihn bisher nichts gefunden.
      Dir noch einen schönen Sonntag und lieben gruss von gisie :rolley:
      Hi Gisie,der Kontakt zu Dir ist nicht abgebrochen weil sie in Torgau war,sondern wir durften niemanden in anderen heimen schreiben,Rödern war schon zu meiner zeit die vorstufe zu Torgau,sehr,sehr streng.Heidi und ich wir waren fast die jüngsten also ich war es auf jedenfall,deswegen waren wir sher gut befreundet.Ich hatte schonvergessen das sie vorher noch in einem andeen Heim war. Torgau hat ihr schon den Rest gegeben,sie war sehr still als sie wiederkam und die Augen ganz leer.Sie durften ja nix erzählen was ihnen da passiert ist.Als sie mich in Dresden besuchte hat sie mir noch in mein Poesiealbum gschrieben.Ich werde das Foto abfotographieren und stelle es bei mir in die Gallerie ja, hab es gerade probiert das geht schlecht aber ich stelle es dir mal rein vieleicht erkennst du was.Sie hat bestimmt kein Internet das man sie finden kann.Wie das nest hies weis ich nicht mehr,es war bei Brandenburg.Wir werden es nicht aufgeben irgendwas zu finden,du bist doch bestimmt noch auf der Kinderheimseite indem ihr damals wart,vieleicht hat sie Kinder und die helfen dann mal mit dem Internet.Wir geben nicht auf die Hoffnung stirbt zuletzt.Bis denne mal ich melde mich wenn ich was finde....lg. Christine
      Heute schon mal gelächelt???......

      jwh rödern

      ich war nicht im jwh rödern ...ich hatte eine frage : kennt jemand von euch anja nosbisch ? ich habe in meinen unterlagen ihren sozialversicherungsausweis gefunden ! sie könnte ihn ja noch brauchen . ich weiß nicht wie ich dazu komme ? ( könnte sein das sie mal im jwh leubnitz war....da war ich ).
      er ist ausgestellt am 23.12.1988 jwh rödern.
      vielen dank anett

      jwh rödernhof 1968-1970

      :verschw: hallo an euch die genau wie ich mal im jwh rödern waren :tschtc: ich war von1968- 04.12.1970 dort :chips3d: frau drescher war schon damals meine erzieherin ich war auch in gruppe 3 durch dieses forum sind bei mir sämtl erinnerungen wieder geweckt worden die zeit war nicht nur schlimm aber auch nicht unbedinngt schön ich kenne noch alle namen der erzieherin von damals und auch noch viele namen der mädels aus meiner gruppe vieleicht gibt es jemanden der auch wärend meiner zeit dort war :) :chips3d: :hipp:
      Ich bin neu auf dieser Seite und war von 1983-1985 im Jugendwerkhof Rödern,bei Frau Häßler in der Gruppe. Am anfang saß ich mehr im Bunker als das ich draußen war. Ich war zu der Zeit dort als Herr Kugler niedergestochen wurde und noch eine Erzieherin. Vielleicht war ja jemand zur gleichen Zeit da. Würde mich freuen wenn ich eine Antwort erhalte. Also bis bald und schön Euch gefunden zu haben
      Hallo,

      Ich war im Röderhof vom 12.Januar1971 bis 26.Januar1972.
      Ich war in Gruppe 3 bei Frl. Drescher, die Heimleiterin war damals nog Frl. Guder, Frl. Müller hatte Gruppe 1 und Frl.Krause hatte Gruppe 2.

      Wir mussten die Erzieher mit Frl. anreden. Es war noch eine Erzieherin die wohnte im Gebäude gegenüber auf dem Hof.Im Gegensatz zu den anderen Erziehern war sie noch sehr jung. Ich weiss nur noch das ihr Name mit K begonn (kossak ?) und sie war sehr maskulien. Vom Bunker weiss ich nichts. Wer neu reinkam musste bis zum Tag das man arbeiten DURFTE das Haus sauber machen und die Wässche versorgen. In der alten Waschküche im Aussenbereich wurde die Wäsche noch mit Waschbrett und SEHR heissem Wasser geruppelt bis die Finger wund waren. Auch meine Finger, hatte da lange Ärger mit. Dann endlich durfte ich vom Hof (endlich wieeder mal raus) mit den anderen in einem Galvanischen Betrieb arbeiten, wir wurden jeden Tag dorthin gefahren. Weiss auch hier nur noch das der Ort mit M anfing. Dort habe ich Kupferrohre in eine Säure tauchen müssen damit die Patina abgeht es waren Lüfter über den Säurebecken aber die gingen nicht.Die Kollega dort waren sehr nett und haben uns auch mal etwas zugesteckt, ein warmes Butterbrötchen mit Salz. Was für eine Köstlichkeit und doch so normal. Am Wochenende wurde die Strafarbeit nach dem Frühstück verteilt. Alle die Strafe hatten , aus welchem Grund auch, wurden aufgerufen und mussten sich in eine Reihe aufstellen. Ich hatte die nummer 13, und habe mich regelmässig mit in die Reihe gestellt auch wenn ich NOG keine Strafe hatte, das konnte sich dort schnell ändern.Ich hatte eigentlich gerne die Strafarbeit, sogar das Kohle schaufeln oder das aussortieren der rotten Kartoffeln im Keller fand ich gut. Ich wollte immer gerne mit den anderen Mädels, mit denen mann zusammen arbeiten musste, unkontroliert quatschen und die Zeit ist schneller vergangen. Im Gruppenraum war doch nichts zu tun, das Radio habe ich in dem Jahr nur 2 Stunden gesehen bevor es wieder wegen Bestrafung der Gruppe aus dem Raum entfernt wurde Am Nachmiittag MUSSTE man Briefe nach Hause schreiben wenn man Strafe hatte dass man Strafe hatte und sich damit zu Hause in's schlechte Licht setzen ob man wollte oder nicht. Flucht wurde mit TORGAU bestraft und was das war wussten wir wennn wir die Mädels sahen die von dort zurück kamen. Eigentlich muss ich sagen, nachdem ich die letzte ganze Nacht nur Filme bei Youtube über Werkhöfe gesehen habe, dass Ich doch nog viel Glück hatte, oder die Erzieher noch nicht so verroht waren. Denn ich hatte doch einige sehr unschöne Konflikte mit spezial Frl. Krause weswegen ich eigentlich Torgau reif war aber nie dort hin brauchte. Frl. Drescher habe ich noch kennengelernt als eien nach Aussen sehr harte Frau aber ich hatte mal'ne Fahrt mit Ihr nach Berlin da habe ich sie von einer ganz anderen Seite kennen gelernt oder besser gesagt erlebt. Damals hatte sie nog einen weichen Kern. Vielleicht ist es das Münchhausen Syndrom bei mir denn ich kann beinahe sagen das ich sie eigentlich 'dann' mochte. Der Raum in dem die Tischtennistafel steht war "der Raum wo die Wäsche getrocknet, die Schränke konnte man herausziehen und auf Balken die Wäsche trocknen.Im Schrank war warme Luft aber nur an den Tagen wenn wir duchen durften.Ansonsten wurde die Wäsche auf einer grossen Wiese hinten am Fluss aufgehängt im Winter eine Tortour, mann konnte die Finger nicht mehr gerade bekommen zo steif waren sie vom Frost.In der Ferne hörte mann die Autobahn und das Heim oder Fernweh packte einen. Ich wollte auch mal weglaufen, zusammen mit Ilona Kummer aber wir ahtten uns in letster Minute bedacht. Die Flure wurden auf den Knien gebohnert und dann mit der Bohnerkeule poliert.

      Ich stoppe nun, sehe wie spät es ist. Mich hat man nicht klein bekommen. Ich habe meine Arbeit gemacht und war nie in der FDJ.

      Scheiss DDR!!! Sie hat bekommen was sie verdient hat, den UNTERGANG!
      Hallo Pücki,
      habe Deine Schilderung gelesen. Auc h 1983 war es noch mit der Wäsche so. Wir haben im Oberlausitzertextilbetrieb gearbeitet. Wurde zwar Ausbildung genannt aber auf Accord? Sei glücklich das Du den Bunckere nicht kennengelernt hast,es war eine schlimme Zeit. Das mit den Briefen und der Strafe war ähnlich wie bei Euch.Fr.Drescher kenne ich noch sehr gut,als ich da war war Sie ein Drachen,auch wenn ich nicht in Ihrer Gruppe war,war Gruppe zwei bei Fr. Häßler.Die Drescher hat mich schikaniert bis zum letzten,Starfarbeit uf dem Feld oder im Stall habe auch ich gerne gemacht nur um dort ein paar Stunden wegzusein,als ich in Rödern war wurde der Heimleiter vor meinen Augen abgestchen und auch eine Erzieherin,aber wir konnten nichts machen waren ja eingeschlossen. Ich war über Weihnachten und Neujahr im Bunker und danach auch noch einige Male. Ich war schon auf den Weg nach Torgau hatte mehr Glück als Verstand,denn Torgau war überfüllt. Ich bin auch nicht in die FDJ eingetreten,war nur zweimal auf Urlaub und den retlichen Urlaub habe ich bei Strafarbeit auf dem Feld verbracht. Wir hatten auch keine Tischtennisplatte,bei uns war es auch der Trockenraum.Ichkenne nur eine Erzieherin die dort gewohnt hatt und sehr maskolin war,die hieß Pietsch. Zu meiner Zeit hat die Drescher und ein Erzieher im Haus gewohnt. Der Direktor Hr.Kugler hat im anderen Haus mit seinerFamilie gewohnt. Von den meisten Erziehern wurden wir wie ganz ganz böse Kriminelle behandelt.Es war für mich eine schlimme Zeit,noch heute habe ich Alpträume. Da ich kurz vor meinen 18Geburtstag nach Hause gegangen bin träume ich das man mich nochmals holt und mich die letzten zwei Monate noch absitzen läßt. Ich bin einfach nur froh das ich es überstanden habe. Ich hatte nur Streit mit meiner Mutter und die hat mich abgeschoben. In der Schule war ich gut und beliebt,wollte Ärztin werden,nur weil ich nicht in die scheiß FDJ wollte ab in den Werkhof. Aber ich habe auch was gelernt,vertrete Deine Meinung wenn Du im Recht bist.Las Dich nicht unterkriegen und lebe Deine Leben wie Du es möchtest,und nicht wie die Gesellschaft oder Deine Familie es wollen. Denn Du hst nur zwei Dinge mit denen Du machen kannst was Du möchtest, Dein Leben und Deine freie Meinung. Vielleicht finden sich ja noch einige aus Rödern. Also an Alle bis bald, Eure Pandamaus(Tina)

      Hallo, ich war zum Glück nur von 1982 bis 1983 (da 18 geworden) im JWH Rödern.

      Suche auf diesem Wege nach Ehemaligen, wäre cool, wenn sich jemand meldet. Habe noch ein paar Namen im Gedächtnis, z.b.: Jana Grube, Heike Dully, Marion Rischkowski. Wir mussten im GGV Dresden arbeiten, nannte sich Broschurenherstellung.
      Bis dahin erstmal viele Grüsse :blme: