Angepinnt Zeitzeugenaufruf Sachsenheime

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      Zeitzeugenaufruf Sachsenheime

      Hallöchen Ihr Lieben :)

      Herr Dr. Christian Sachse hat mit seinen Untersuchungen von Spezialheimen (Spezis, D- Heime, JWH’s) der Jugendhilfe der DDR im Land Sachsen begonnen.

      Das Ergebnis möchte er in einem Buch festhalten, welches 2013 erscheinen soll.

      Dazu sucht er Informationen und Zeitzeugen, um seine Arbeit zügig voranbringen zu können.

      Wer also in eines der Einrichtungen im heutigen Bundesland Sachsen untergebracht war, Informationen und Hilfestellungen dazu geben kann und möchte, kann sich jederzeit damit an Herrn Dr. Sachse wenden. Er freut sich über jegliche Hilfe und bittet darum, seinen Zeitzeugenaufruf breitflächig bekannt zu machen.

      Nachlesbar ist der Zeitzeugenaufruf auch hier: Zeitzeugenaufruf "Sachsenheime"

      Allen ein angenehmes Wochenende und seid lieb gegrüsst
      Ines

      P.S. Vielleicht kann ja die Moderation dieses Thema oben anpinnen, damit es nicht gleich wieder in der Versenkung landet?
      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ines“ ()

      Hallo Ines,

      vielen Dank für das Einstellen des obigen Beitrages.
      Da ich in einem Heim in Sachsen gewesen bin, ziehe ich Erwägung mich bei Hr. Sachse zu melden.

      Darf ich einen Link hierher im Bräunsdorf - Thread einstellen?

      Grüße und ein schönes Wochenende.

      Krumi63



      Bräunsdorf -Treffen 2019
      24. - 26. Mai 2019









      ..jo...werd mal nachschauen, was Herr Dr,Sachse so wie geschrieben hat, mich dann vielleicht auch mal melden ... immerhin hab ich vier Heimformen (Waisenheim, D-Heim, SKH, Normalheim) kennenlernen dürfen ..eigentlich fünf "Heimformen" ...die Armeezeit war ja auch in Sachsen (lol) ..

      interessant, dass ein Herr Sachse über Heime in Sachsen schreibt ....
      :blme:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      Offenbar kann er mit dem namen in Sachsen nicht so viel anstellen, denn wieso wird im Link eine Adresse in Berlin angegeben? Dort scheint es bessere Möglichkeiten für Sachsen als in Sachsen selbst zu geben.

      Da ich mich selbst in Sachsen einst gut auskannte, müßte man einmal schauen, ob man dem ausgewanderten Sachsen mit gleichnamigem Namen in der Hauptstadt nicht doch ein wenig Unterstützung geben könnte. Immerhin bin ich nun mal ein wenig informiert worden, dass er in der Sache gut bewandert sein soll. Kompetenz ist ganz wichtig. :)

      Was mich bei meinen mehrjährigen "Forschungen" gar nicht wundert - es muss das Bundesland gewesen sein, in welchem es die höchste Konzentration von Heimen/Spezialheimen auf dem Gebiet der früheren DDR gab. Wen wundert es noch? Mehr oder weniger war dort bis 1990 der Grad der Industrialisierung und Bevölkerungsdichte besonders hoch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Axel“ ()

      Da hat er es aber gut, denn meines Wissens sollen dort nicht wenige Ehemalige leben oder gelebt haben, die sich angesprochen fühlen könnten. Noch heute frage ich mich übrigens u. a., wieso mich diese A******* damals als Berliner in ein Sächsisches Spezialkinderheim gebracht haben. Waren sie, weil es dort so viele Spezialheime gab, etwa auch besonders gut in der Qualität? Eine vorzügliche Behandlung wurde ja nun nicht gleich jedem zuteil. :rolley:

      Ich habe zwar seit geraumer Zeit thematisch längst abgeschlossen und hoffentlich auch das Wichtigste in den Jahren aufgearbeitet, doch es würde mich trotzdem noch interessieren, ob sich jemand bei ihm gemeldet hat. :wayne:

      Axel schrieb:

      würde mich trotzdem noch interessieren, ob sich jemand bei ihm gemeldet hat.

      ich habe die von ihm erstellte expertise *Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR*gelesen.

      er ist mitverfasser von teil 2 dieser expertise.

      www.fonds-heimerziehung.de/fileadmin/.../Expertisen_web_neu.pdf

      erst seine expertise lesen und dann entscheiden ob man sich bei ihm meldet !!!

      ich jedenfalls nicht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Das ist schon, Harvio, vollkommen richtig so, erst mal lesen und dann entscheiden, aber ich hatte vor einiger schon zeit mir diese durchgelesen und kann da jetzt mal gar nichts hinderliches entdecken. Letztendlich darf man so eine expertise auch nicht überbewerten. Sie ist schlußendlich sowieso "nur" eine aufarbeitung vieler einzelschicksale und durch das zusammentragen dieser möglich gewesen. erst aufgrund des zusammentreffens und aufarbeitens kommt so eine expertise erst zustande. man wird und kann sich doch auch da nur am ist-stand gehalten haben. will sagen, wenn so eine expertise vorliegt, spiegelt die auch nur das, was bereits an wissen vorhanden ist. inwiefern das nun objekiv ist, sein kann oder nicht, will ich gar nicht bewerten. Ich kann es auch gar nicht und zweifele auch, ob jede/r hier dazu in der lage ist. Aber ich zweifele sowieso an vielem. Das ist halt ein altes problem und mag Ursachen haben. :rolley:

      Selbst wenn einem in solchen abhandlungen nicht alles schmeckt, weil man eine andere sicht der dinge hat, auch haben darf, selbst dann muss man festhalten, dass sie der versuch sind, vergangenheit aufzuarbeiten, daraus lehren zu ziehen und vielleicht sogar auch noch opfern helfen könnte. mir persönlich hilft solche art wissenschaftl. literatur auch immer, denn das, was bspw. die Expertise der Frau S. B. Gahleitner angeht die i. A. d. RTH schreibt, - ich habe sie einmal im Herbst 2010 auf einem Heimkinderkongress in Erfurt referieren hören - trifft doch voll und ganz zu. Bspw. sollte man sich mal dessen gewahr werden, was alles so an Traumatisierungen geschehen ist bei Vielen und welche Folgen das für viele heute, Jahrzehnte danach, haben kann, finde ich, da hat der RTH schon eine Menge an Aufarbeitung geleistet. Es kann sein, dass das Viele ganz anders sehen, aber vielleicht habe ich nicht deren objektives Bewertungsvermögen. Ich persönlich finde es dennoch richtig, wenn man die Möglichhkeit hat, an etwas mitzuwirken, was uns Allen sehr am Herzen liegen sollte - Geschichts- und Vergangenheitsaufarbeitung. Aber auch das ist kein Muß. Eher besteht hier eine echte Chance des Mithelfens, etwas nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und durch das sich mit diesen Themen beschäftigen kann man auch selbst ein Stück aufarbeiten. Ich will meinen, in den gut sechs Jahren so ähnlich vorgegangen zu sein, nichts unter den Tisch zu kehren, aber das, was man persönlich aufarbeiten konnte, hinter sich zu lassen, damit man sich von alter Last befreit und unbeschwerter nach vorne schauen kann. Doch das ist dennoch oft ein Wunschtraum, denn Belastendes muß nicht immwer dadurch verschwinden, wenn man darüber schreibt.

      Axel

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Axel“ ()

      Ich war 73-75-in Kipsdorf im Heim.Ehrlich ,es war nicht so toll.das Heim heißt Pestalozzi,. Ich habe eigentlich nur schlecht Erfahrung gemacht,sein in der Schule oder in Heim selbst.Die Erzieher hatten uns nicht im Griff,waren überfordert.Die /Großen haben die Keinen regelmäßig verprügelt,und die Erzieher konnten oder nix machen,haben weg geschaut.Man war aus sich selbst gestellt und man hat sich Vebündete gesucht.Konnte nicht gut gehen,Ende von Lied --Spezialheim-

      Siegfried Förster schrieb:

      Die Erzieher hatten uns nicht im Griff,waren überfordert.

      Bei dem teilweise recht ungenügend und wenig bis gar nicht qualifiziertem Personal in den Heimen, war auch die Überforderung des Personals vorhersehbar, bewusst in Kauf genommen und Schäden an Kindern/Jugendlichen womöglich als Kolateralschaden einkalkuliert.

      Siegfried Förster schrieb:

      Die /Großen haben die Keinen regelmäßig verprügelt,und die Erzieher konnten oder nix machen,haben weg geschaut.

      Das ist Teil der Gruppenerziehung, womit sich Erzieher ein wenig selbst entlasteten, quais ihre Arbeit auf andere abwälzten und demzufolge auch bewusst wegschauten.

      LG Ines
      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D

      Ines schrieb:

      Ich hätte noch eins zu vergeben. Wenn Du möchtest, gib mir Deine Adresse per PN und dann schick ich es Dir zu.



      ..du lässt mich ja net ..also ...ins PN ... ich hab Interesse an solch ein Buch ...müsstes dann erst mir nee PN schicken ..um dass ich dir antworten kann ...

      und schon mal vielen Dank ...

      :blme:
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.

      Micky schrieb:

      Hallo Ines,Danke für den Beitrag. :) Alles was ich vom Spezi.Ernst-Schneller in Eilenburg habe werde ich Dr.Christian Sachse zur Verfügung stellen.Übrigens habe ich das Buch "Der letzte Schliff" von ihm.Eine sehr interssante Lektüre.Liebe Grüße Micky


      Ja Micky kenne ich von damals noch seit September 012 schade das du auch nicht mehr da bist.

      Was mich nicht umbringt,macht mich stärker.
      Zitat Friedrich Nietsche