NETZFUND: Säcke voller Geld für die Kirche. – Almosen für ihre Opfer. Heimopfer berichten über die tatsächliche Situation was „Entschädigung“ betrifft --- denn es gibt keine „Entschädigung“ für sie.

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      NETZFUND: Säcke voller Geld für die Kirche. – Almosen für ihre Opfer. Heimopfer berichten über die tatsächliche Situation was „Entschädigung“ betrifft --- denn es gibt keine „Entschädigung“ für sie.

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      NETZFUND @ http://www.drs.de/fileadmin/Rechtsdoku/1/1/08_09_01.pdf

      [ Auszug aus einem 5-seitigen Dokument – einem "Kirchen-Länder Vertrag" ]

      BO Nr. A 1947 – 15.07.2008
      PfReg. P 1.1

      Vereinbarung des Landes Baden-Württemberg
      mit der Erzdiözese Freiburg
      und mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart
      (Römisch-katholische Kirchenvereinbarung Baden-Württemberg – RkKiVBW)
      vom 31. Oktober 2007

      Am 31. Oktober 2007 unterzeichneten der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Günther H. Oettinger, sowie der Erzbischof von Freiburg, Dr. Robert Zollitsch, und der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst, die Vereinbarung des Landes Baden-Württemberg mit der Erzdiözese Freiburg und mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Römisch-katholische Kirchenvereinbarung Baden-Württemberg – RkKiVBW) nebst Schlussprotokoll, die nachfolgend für die Diözese Rottenburg-Stuttgart bekannt gemacht werden. Nach Artikel 5 der Vereinbarung bedarf diese der Zustimmung der Landesregierung und des Landtags von Baden-Württemberg sowie der Zustimmung des Heiligen Stuhles. Sie tritt in Kraft, wenn das Land Baden-Württemberg und die Apostolische Nuntiatur in Berlin im Namen des Heiligen Stuhles ihre Zustimmung zum Vereinbarungsinhalt durch einen Notenwechsel erklärt haben.

      Durch Gesetz zu dem Evangelischen Kirchenvertrag Baden-Württemberg und zu der Römisch-katholischen Kirchenvereinbarung Baden-Württemberg vom 8. Januar 2008 (GBl. für Bad.-Württ. S. 1) wurde seitens des Landes Baden-Württemberg dieser Vereinbarung sowie dem dazugehörigen Schlussprotokoll vom gleichen Tage zugestimmt, die Vereinbarung und das Schlussprotokoll wurden im Gesetzblatt für Baden-Württemberg (S. 10-12) veröffentlicht.

      Am 14. Juli 2008 kamen im Staatsministerium in Stuttgart der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Günther H. Oettinger, und der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, zusammen, um die Noten zu dieser Vereinbarung sowie dem zugehörigen Schlussprotokoll gemäß Artikel 5 der Vereinbarung auszutauschen. Mit der vom Apostolischen Nuntius überreichten Note erklärte er die in Artikel 5 der Vereinbarung vorgesehene Zustimmung der Apostolischen Nuntiatur im Namen des Heiligen Stuhles.

      Nach Satz 4 des Artikels 5 traten die Vereinbarung und das Schlussprotokoll damit am 15. Juli 2008 in Kraft. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens wird hiermit für die Diözese Rottenburg-Stuttgart bekannt gemacht.

      Nachstehend wird der Wortlaut der Zustimmungsnote der Apostolischen Nuntiatur vom 14. Juli 2008, des Protokolls des Notenwechsels im Staatsministerium in Stuttgart vom 14. Juli 2008 sowie der Vereinbarung vom 31. Oktober 2007 und des zugehörigen Schlussprotokolls veröffentlicht.

      Rottenburg, den 15. Juli 2008

      Prof. Dr. Felix Hammer
      Kanzler der Diözesankurie

      [ ………. ]


      (1) Die dauernden Verpflichtungen des Landes zu wiederkehrenden Leistungen an die Kirchen bleiben nach Maßgabe des Artikels 140 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland in Verbindung mit Artikel 138 Absatz 1 der Verfassung des Deutschen Reiches vom 11. August 1919 (RGBl. S. 1383) dem Grunde nach gewährleistet.

      (2) Das Land zahlt der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart anstelle früher geleisteter Zahlungen für Zwecke des Kirchenregiments, der Pfarrbesoldung und -versorgung sowie anstelle anderer, früher auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhender Zahlungen einen Gesamtzuschuss.

      (3) Die Gesamtleistung beträgt für die Erzdiözese Freiburg
      a) im Jahre 2007 24.241.900 (in Worten: vierundzwanzigmillionenzweihunderteinundvierzigtausendneunhundert) Euro,
      b) in den Jahren 2008 und 2009 jeweils 24.621.500 (in Worten: vierundzwanzigmillionensechshunderteinundzwanzigtausendfünfhundert) Euro,
      c) ab 1. Januar 2010 25.527.600 (in Worten: fünfundzwanzigmillionenfünfhundertsiebenundzwanzigtausendsechshundert) Euro.

      (4) Die Gesamtleistung beträgt für die Diözese Rottenburg-Stuttgart
      1. als allgemeine Staatsleistungen
      a) im Jahre 2007 24.338.100 (in Worten: vierundzwanzigmillionendreihundertachtunddreißigtausendeinhundert) Euro,
      b) in den Jahren 2008 und 2009 jeweils 24.719.200 (in Worten: vierundzwanzigmillionensiebenhundertneunzehntausendzweihundert) Euro,
      c) ab 1. Januar 2010 25.629.000 (in Worten: fünfundzwanzigmillionensechshundertneunundzwanzigtausend) Euro,
      2. als Staatsleistung für das Wilhelmsstift in Tübingen und für die bischöflichen Konvikte in Ehingen und Rottweil
      a) im Jahre 2007 1.057.300 (in Worten: einemillionsiebenundfünfzigtausenddreihundert) Euro,
      b) im Jahre 2008 1.083.700 (in Worten: einemilliondreiundachtzigtausendsiebenhundert) Euro,
      c) im Jahre 2009 1.105.400 (in Worten: einemillioneinhundertfünftausendvierhundert) Euro,
      d) im Jahre 2010 1.127.500 (in Worten: einemillioneinhundertsiebenundzwanzigtausendfünfhundert) Euro,
      e) im Jahre 2011 1.150.000 (in Worten: einemillioneinhundertfünfzigtausend) Euro,
      f) ab 1. Januar 2012 1.173.000 (in Worten: einemillioneinhundertdreiundsiebzigtausend) Euro.

      (5) Unberührt bleiben die Verpflichtungen des Landes nach dem 2. Halbsatz des Schlussprotokolls zum Badischen Konkordat zu Artikel VI Absatz 5 (staatliche Baupflichten) und entsprechende Baupflichtregelungen in den ehemals württembergischen und hohenzollerischen Landesteilen.

      (6) Verändert sich aufgrund allgemeiner Besoldungsanpassungen die Besoldung der Beamtinnen und Beamten des Landes, so verändert sich ab 1. Januar 2011 die Höhe der Staatsleistungen gemäß Absatz 3 Buchstabe c) und Absatz 4 Nr. 1 Buchstabe c) sowie ab 1. Januar 2013 die Höhe der Staatsleistungen gemäß Absatz 4 Nr. 2 Buchstabe f) entsprechend.

      (7) Der Gesamtbetrag der Staatsleistungen nach den Absätzen 3 und 4 wird in elf Monatsraten von je 8,3 vom Hundert der (voraussichtlichen) Staatsleistungen – abgerundet auf den nächsten durch 10.000 teilbaren Betrag – und einer Schlusszahlung in Höhe der Differenz zu dem nach

      den Absätzen 3 und 4 jährlich zu zahlenden Betrag an die Kirchen ausgezahlt. Die Erzdiözese Freiburg verpflichtet sich, den daraus einzelnen Kirchenfonden und Pfründen zustehenden Anteil an diese weiterzuleiten. Eines Verwendungsnachweises bedarf es nicht.

      (8 ) Für eine Ablösung nach Maßgabe des Artikels 140 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland in Verbindung mit Artikel 138 Absatz 1 der Verfassung des Deutschen Reiches vom 11. August 1919 bleibt die bisherige Rechtslage maßgebend.


      Artikel 2 – Gebührenbefreiung für kirchliche Körperschaften und Einrichtungen

      Die auf Landesrecht beruhenden Befreiungen und Ermäßigungen von Kosten, Gebühren und Auslagen bleiben den Diözesen und ihren Gliederungen in gleichem Umfang wie dem Land erhalten.


      Vorweihnachtliche Bekanntgebung seitens Dr. Robert Zollitsch ( 13.12.2011 )

      Süddeutsche.de - »Entschädigung für misshandelte Heimkinder - Der vage Preis der Sühne« @ http://www.sueddeutsche.de/politik/entschaedigung-fuer-misshandelte-heimkinder-der-vage-preis-der-suehne-1.1035605

      »Für eine schnelle Entschädigung der Heimkinder setzte sich derweil der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, ein. Bei der Umsetzung dürfe es keine unnötigen Verzögerungen geben, sagte er. Zollitsch bedauerte, dass in katholischen Kinderheimen Menschen Unrecht erfahren hätten: "Ich bitte die Betroffenen von Herzen für diese traurigen Ereignisse um Verzeihung."«

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

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      STIMME.de ( 23.05.2011 ) @ http://www.stimme.de/regioticker/1-9-Millionen-fuer-misshandelte-Heimkinder;art16233,2145569 ( Heilbronner Stimme: Unabhängige Tageszeitung )


      1,9 Millionen für misshandelte Heimkinder

      Die katholische Kirche in Württemberg wird voraussichtlich 1,9 Millionen Euro als Entschädigung an misshandelte Heimkinder zahlen. Der Diözesanrat hat am Wochenende in Schöntal eine entsprechende Rückstellung im Haushalt beschlossen. Dies sei ein „weiteres Signal der Bereitschaft, Verantwortung für das in katholischen Heimen in Württemberg geschehene Unrecht“ zu übernehmen, teilte der Diözesanrat mit. Der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst
      , hatte vor einigen Wochen um Vergebung für die massiven Züchtigungen gebeten, die Kinder auch in katholischen Heimen in den 1950er und 1960er Jahren erlitten hatten.

      Der sogenannte Runde Tisch Heimkinder hat sich auf Bundesebene darauf verständigt, einen Entschädigungsfonds in Höhe von 120 Millionen Euro zu bilden - das wären 2000 bis 4000 Euro pro Opfer. Vielen Betroffenen ist das viel zu wenig, Opfervereinigungen fordern weit höhere Entschädigungssummen.

      Auch wenn noch keine endgültige Entscheidung über den Entschädigungsfonds gefallen sei, wolle die Diözese ein Zeichen setzen, hieß es. Die 1,9 Millionen Euro seien keine endgültige, aber eine mögliche Summe, betonte eine Sprecherin des Diözesanrats am Montag. Dabei sei man davon ausgegangen, dass die katholische Kirche insgesamt 20 Millionen Euro in den Fonds einzahlen werde. Wenn diese Summe anhand der Finanzkraft auf die 27 Bistümer aufgeteilt werde, müsste die vergleichsweise große Diözese Rottenburg-Stuttgart 1,8 bis 1,9 Millionen Euro zahlen. Wann eine endgültige Entscheidung über den Entschädigungsfonds fällt, ist bislang unklar.

      23.05.2011

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      Ein Leserkommentar von Heidi Dettinger bei netzwerkB - Netzwerk Betroffener von sexualisierter GewaltWebseite von Norbert Denef – als Stellungnahme zu einem dort veröffentlichten Offenen Brief von Roland R. Ropers an Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, vom 4. Juli 2012, bezüglich dem Hungerstreik von Norbert Denef @ http://netzwerkb.org/2012/07/05/erzbischof-dr-robert-zollitsch-hungerstreik-von-norbert-denef/comment-page-1/#comment-50336

      Heidi Dettinger schreibt am 6. Juli 2012 um 13:20 Uhr
      Der hervorragende Brief von R. R. Ropers und auch einige der folgenden Kommentare enthalten ein paar Denkfehler:

      1. Die Kirche IST ein Machtapparat, als solcher konzipiert und inszeniert. Das gilt in der heutigen Zeit nicht weniger, als im Mittelalter oder früher.

      2. Es ging der Kirche (egal ob kath. oder evang.) nie darum, den Opfern beizustehen oder diese gar zu rehabilitieren oder zu entschädigen. Es ging dem Apparat Kirche stets nur um einen Machterhalt. Dazu gehört dann natürlich das Vertuschen oder “Schönreden” von Verbrechen, der Schutz der Täter in den eigenen Reihen, die unglaubliche Behandlung der Opfer die über übelste Beschimpfung bis hin zur Bedrohung geht.

      3. Daraus folgert, dass Menschen wie Zollitsch und Ackermann u. a. aus kirchlicher Sicht die Idealbesetzung sind für ihre jeweiligen Posten. Und sind genau aus diesem Grunde dorthin gewählt worden.

      4. Diese Herren verfügen qua Position über keinerlei Unrechtsbewusstsein, keinerlei “karitative” Gesinnung, nicht einmal über ein Gewissen. Würden Sie nämlich über solcherlei verfügen, wäre es unmöglich, dass sie diese Positionen inne hätten.

      5. Daraus folgt auch, dass es niemanden gibt oder geben wird, der “eine wirkliche Aufklärung der Geschehnisse veranlasst und sich für eine wirkliche Unterstützung der Opfer einsetzt” (Bernd R.). Denn genau das – Aufklärung und Unterstützung – MUSS gemieden werden, wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser meidet. Denn das würde bedeuten, dass man sich seiner Schuld wirklich stellen müsste und dass man wirklich in das Säckel greifen müsste und die Opfer entschädigen. Beides nicht wirklich gut für Kirchens, denn das eine bedeutet Gesichtsverlust, das andere Geldverlust.

      6. Und – so mein letzter Punkt – darauf ist die ganze “Kampagne” ausgerichtet:
      • Erstmal alles abstreiten, egal zu welchem Preis für die Opfer, die ja eh nicht interessieren;
      • Zugeben, was beim besten Willen nicht mehr abgestritten werden kann;
      • Geheimverhandlungen über Zahlungen mit einigen Opfern, damit möglichst wenig an die Öffentlichkeit dringt und die Opfer untereinander gespalten werden;
      • Minimalste Geldzahlungen an diejenigen, die das aus Not oder Unwissen heraus akzeptieren;
      • Weiteres Vertuschen, entweder nach den alten Modalitäten oder mit “besseren” Strategien;
      • Leugnen von einem System der sexuellen Übergriffe;
      • Unwillen, an den eigenen Strukturen etwas zu ändern, da dies ja einerseits ein Bewegen, andererseits tatsächlich einen Machtverlust bedeuten könnte;
      • Absolute Unwilligkeit, an dem “sakralen Männerbund” katholische Kirche zu rütteln.

      Zusammengefasst bedeutet das: Gesicht wahren, Geld sparen. Wer das Geld hat, hat die Macht und wer die Macht hat, hat das Recht!

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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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