PETITION - Für die Gleichstellung von "Opfern der Heimerziehung von 1945 bis 1949" mit den bisher nur anerkannten "Opfern der Heimerziehung von 1949 bis 1975"

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      PETITION - Für die Gleichstellung von "Opfern der Heimerziehung von 1945 bis 1949" mit den bisher nur anerkannten "Opfern der Heimerziehung von 1949 bis 1975"

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      Ein deutsches ehemaliges Heimkind ansässig in Deutschland, zusammen mit anderen deutschen ehemaligen Heimkindern ebenso ansässig in Deutschland, hat gestern Mittwoch, 23. Mai 2012 folgende weitere Petition in die Wege geleitet:

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      PETITION - Für die Gleichstellung von "Opfern der Heimerziehung von 1945 bis 1949" mit den bisher nur anerkannten "Opfern der Heimerziehung von 1949 bis 1975"« @ http://www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-gleichstellung-von-opfern-der-heimerziehung-von-1945-bis-1949

      »Und auch ich, der Australier Martin MITCHELL ( ehemaliges Heimkind Jg. 1946 ), setze mich für "Für die Gleichstellung von Opfern der Heimerziehung von 1945 bis 1949" ein, bin aber auch der Meinung, dass noch ältere Opfer der Heimerziehung - Opfer der Heimerziehung im Dritten Reich - ebenso nicht vergessen werden dürfen. Allen ist eine "angemessene Entschädigung" geschuldet.«

      So habe ich IN EINEM KOMMENTAR DAZU Stellung bezogen, als ich auch diese PETITION heute, Do. 24.05.2012 ( in den frühen Morgenstunden ) unterzeichnet habe.

      Ich wurde gebeten auch diese PETITION überall zu verbreiten und DARAUF
      aufmerksam zu machen, und ich komme dieser Bitte HIERMIT, auch hier, nach.

      Auch Du wirst gebeten AUCH DIESE PETITION
      @ http://www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-gleichstellung-von-opfern-der-heimerziehung-von-1945-bis-1949 mitzuzeichnen.
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Von: Manfred Zielke aus Hamburg
      An: Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages in Deutschland
      „.....Begründung: Zwar existiert Die Bundesrepublik Deutschland erst seit 1949, dennoch scheint es mir geboten, auch für die Zeit davor die politische Verantwortung zu übernehmen. Dies gilt umsomehr. als wir seit 1990 ein wiedervereingtes Deutschland haben. Ich sehe die BRD als Rechtsnachfolger des Dritten Reiches an und damit stellt sich auch die Frage für das begangene Unrecht an ehemaligen Heimkindern, die zweifellos eine sehr, sehr schwierige Zeit in den damaligen Heimen verbringen mußten. So wie den Verfolgten des Dritten Reiches Entschädigung gewährt wurde, sollte dieses Angebot auch für Heimkinder gelten, die im besetzten Deutschland ein trauriges, demütigendes und erniedrigendes Dasein fristen mußten. „


      [ Ironie an]
      Ich hoffe nur, das die BRD nicht als Rechtsnachfolger der Deutschen Kreuzzüge und der Millionen Toten, Verstümmelten, Verarmten in Regress gezogen wird von deutschen oder muslimischen Petenten. Nicht auszudenken.
      [Ironie aus]


      Rechtsnachfolge? Eine nette Bezeichnung mit der die Nachkriegsgeneration kaum etwas anfangen dürfte. Zu dieser Zeit wurden Gesetze, Verordnungen und Aufführungen vom Kontrollrat überprüft, erlassen bzw. genehmigt. Nichts hätte ohne deren Einverständnis geschehen können. Er stand in der Verantwortung.
      Sogar Heute sind noch viele dieser Bestimmungen in Kraft.
      Wer ist denn nun der Rechtsnachfolger?


      Und wie deren Moralvorstellungen zu der entsprechenden Zeit war, kann man hieraus erkennen:
      „Alleine in Deutschland wurden nach Schätzungen verschiedener Historiker rund 2 Millionen Frauen und Mädchen von den Besatzungsmächten vergewaltigt und sogar mehrfach (60-70 mal) missbraucht. Alleine in Berlin wurden über
      100 000 Frauen und Mädchen vergewaltigt von denen ca 10 000 an den Folgen der Vergewaltigung starben.
      Man geht von einer Gesamtzahl von 240 000 Todesopfer durch Vergewaltigung aus.“

      Wer ist da der Rechtsnachfolger? Die russische Regierung? Die französische, englische oder amerikanische Administration?
      Gar nicht so einfach eine Rechtsnachfolge zu bestimmen und festzusetzen, wenn es überhaupt möglich ist.






      Die oben genannten Zahlen darf man sich ruhig einmal verinnerlichen.
      Wenn durch die Besatzung so unsäglich viele Vergewaltigungen passiert sind, wird es doch wegen fehlender Kontrazeptiva zu vielen ungewollten Schwangerschaften gekommen sein. Entweder gabs da gewaltig viele Kuckukskinder oder es wurde abgetrieben in Größenordnungen oder abgegeben in Heimen! In jedem Falle ist die Idee aber auch beunruhigend, daß würde es einen Krieg mit Russland oder Frankreich geben, könnt der Enkel auf den Opa treffen. Verrückte Welt



      PS:
      Ich denke, daß in den Nachkriegsjahren auch durch durch den allgemeinen Mangel an allem Lebensnotwendigem, die Heimkinder dieser Zeit ganz besonders leiden mussten, auch die durch die Kriegserlebnisse traumatisierte und teilweise verrohte Gesellschaft, wird sich an ihren Schwächsten in dieser Zeit schuldig gemacht haben. Diese Kinder nicht auszublenden, verlangt allein schon der humanistische Grundgedanke einer Gemeinschaft.
      Ja Forelle,



      ich denke es geht darum, jenen Ehemaligen unsere Solidarität zu zeigen,
      die vor 1949 in den Heimen waren und ich möchte mich da nicht mit irgendwelchen
      Formulierungen aufhalten, sondern werde diese Petition unterzeichnen ohne wenn
      und aber!
      wenn es darum geht, solidarität zu zeigen, dann ist eine petition in diesem fall wohl kaum der geeignete weg, allein aus politischen gründen. ich fürchte, dass genau aus diesen gründen die petition abgeschmettert wird. solidarität könnten wir eher zeigen, alsdass wir uns dafür einsetzten, dass aus dem fonds leistungen auch an diejenigen fließen, die vor 1949 in einem heim waren. da wäre ich sofort dabei.
      xyz,
      magst Du einmal erklären wieso eine Petition aus politschen Gründen nicht geeignet ist und aus politischen Gründen abgeschettert wird? Das habe ich nicht verstanden, bzw. da fehlt mir die Begründung.

      Nun wird bestimmt kein Mensch in Frage stellen, dass es besser wäre, wenn jene Ehemaligen vor 1949 jetzt aus dem Fonds etwas bekommem, keine Frage. Wie könnten wir uns da einsetzen? Der Fonds ist definiert kann man das ändern? Und wie können wir uns da einsetzen, dann mal los! Viele Wege führen nach Rom, nur anfangen sollte man dann auch.

      Oerni
      Weil ich mich mit diesen Heimkindern solidarisch sehe, habe ich die Petition unterzeichnet. Vieleicht kan man den bestehenden Fonds öffnen, um diese ehemaligen Heimkinder mit einzuschließen. Was passiert eigentlich mit den Geldern des 120 MIO Fonds, wenn nich genügend ehemalige Heimkinder Anträge stellen? Es wäre doch besser, die Fondkriterien würden weiter geöffnet, als wenn Gelder nicht ausgeschöpft würden, die vorhanden sind, oder?
      @oerni

      ...magst du einmal erklären wieso eine petition aus politischen gründen nicht geeignet ist...
      ich halte viele petitionen für geeignet (z. b. die, die aktenvernichtung zu stoppen), einfach aus dem grunde, weil den bundesbürgern die möglichkeit einer beschwerde gegen politische entscheidungen gegeben wird.


      ...und aus politischen gründen abgeschmettert wird...
      das habe ich so nicht geschrieben. ich schrieb:...allein aus politischen gründen. ich fürchte, dass genau aus diesen gründen die petition abgeschmettert wird.

      ...bzw. da fehlt mir die begründung...
      allein aus politischen gründen...das ist meine begründung

      ...nun wird bestimmt kein mensch in frage stellen, dass es besser wäre, wenn jene ehemaligen vor 1949 jetzt auch aus dem fonds etwas bekommen, keine frage... dann mal los!
      ja dann mal los, die wege kennst du ja

      xyz

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „xyz“ ()