Fonds-Auszahlungen

      Für die Reha musst du nicht unbedingt die Unterlagen von früher haben.
      Ein guter Arzt verschreibt Dir das auch so.
      Hast du einen Psychotherapeuten? Aber der Hausarzt müsste da auch helfen können bei *nachdenk*
      Vielleicht wäre es auch gut, die Reha schon vorher zu machen, damit du nachher stabiler bist, wenn Du die Infos von damals bekommst.
      Überlege Dir das mal.
      :gkr:

      Sei du selbst! Alle anderen Rollen sind schon besetzt.

      mein Beitrag fürs Forum
      Hallo ihr Lieben,

      wollte auch mal einen Zwischenbericht abgeben. Am 07.04.2015 habe ich meinen Termin bekommen, ich habe mich für eine telefonische Beratung entschieden. Wegen der Rentenersatzleistung würde mich diesbezüglich ein anderer Mitarbeiter anrufen der sich in der Branche besser auskennt. Ö.ö
      Mein Versicherungsverlauf haben sie vorliegen. Werden die Rentenersatzleistungen gesondert gezahlt oder oder werden sie aus dem Topf für Sachleistungen abgezogen? Achja, meinen Antrag habe ich im März 2013 gestellt, meine Bearbeitungsnummer ist die 872 (Sachsen-Anhalt) Lg aus Hamburg
      Der Betrag von 10 000 Euro in Sachleistungen und auch der Betrag der Rentenersatzleistung, kommen aus dem selben "Topf". Allerdings werden diese beiden Leistungen Getrennt von einander Behandelt und Ausgezahlt.
      In der Regel werden erst die Rentenersatzbeträge Berechnet und Ausgezahlt. Nach der Ausbezahlug der Rentenersatzleistung, Richtet sich die Anlaufstelle nochmals an einen nimmt dann die Regelung der 10 000 Euro Sachleistnen in "Angriff".
      Ich bekam nämlich im Oktober 2014 den Bescheid, das man sich Seitens des Fondes darauf Geeinigt habe, zuerst die Rentenersatzleistungen Aus zu Bezahlen, die bei mir Angeblich im Frühjahr 2015 erfolgen würde. Nach Überführung dieses Betrages ginge man dann dazu über, sich mit dem Sachleistungbetrag zu Beschäftigen, dessen Regelung nach ca. 8-12 Monaten, nach Erhalt der Rentenersatzleistung wirksam würde.

      Dies würde also Bedeuten, das man nach der Zusage, den Rentenersatzbetrag zu bekommen, man als "Berechtigte Bezugsperson" für Gelder aus dem "Heimkinder-Fond" Anerkannt worden ist! Ob diese "Doppelte Arbeitsweise" hier wegen des "Engpasses" der Fondgelder (diese waren ja Zwischenzeitlich leer), so Gehandhabt wird, oder aus rein Organisatorischen Gründen, vermag ich auch nicht zu Sagen.

      Gruss der alte
      Wer langsam fährt, wird länger Gesehen.
      die handhabung bei der beantragung und gewährung von sachleistung und rentenersatzleistung ist, je nach beratungsstelle, unterschiedlich. wenn man gut vorbereitet in das erstgespräch geht, alle erforderlichen unterlagen (auszug rentenkonto, irgend einen nachweis, im heim gewesen zu sein) mitbringt, kann alles in einem termin erledigt werden. man muss sich zeit dafür nehmen. allerdings kann man auch selbst entscheiden, was wann dran ist.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      ..was ihr immer mit den Nummern habt ... ich hab noch net mal nee Nummer .... (dabei mag ich doch die Nummergirls) .... jo ..aber wir werden uns in Gedult üben ... vielleicht reicht das Geld mal für die Beerdigung ...

      <X
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      Ich habe auch keine Nummer :whistling: .

      Doromatz: Das habe ich doch glatt Vergessen, zu Erwähnen, das die Beträge der "Rentenersatzleistung" nicht von den 10 000 Euro der "Sachleistungen" abgezogen werden. Doch sollte man sich darüber im klaren sein, ist erst einmal die "Rentenersatzleistung" auf dein Konto eingegangen, kann es bis zu einem Jahr Zeit in Anspruch nehmen, bis dann die Sachleistungen in Anspruch genommen werden können. Da aus diesen "Heimkinderfond" beide Leistungen nicht Eingeklagt werden können, ist man halt dazu angehalten, Geduld zu üben. Aber das können sicherlich ehemalige Heimkinder sehr gut, sie haben ja "Erfahrung" damit <X .

      Gruss der alte
      Wer langsam fährt, wird länger Gesehen.
      Verdammt, da lobe ich doch einmal die Münsteraner (LWL), es ging alles flott über die Bühne. Komm-potente Sachbearbeiter bzw. Ansprechpartner, die Betonung liegt hier bei Partner.Ich wünsche allen noch wartenden viel Erfolg bei Ihrer Antragstellung. Es ist schon Beschämend, das die Bearbeitung so lange dauert, beansprucht. Ist hier doch nicht Hinhaltetaktik im Spiel, ich sage mal ja.
      Gruß Egon
      „Ein jeder kehre vor seiner Tür.
      Und rein ist jedes Stadtquartier.“
      Dringend!!!!

      ich habe hier unten ein Musterschreiben, welches sich alle Heimkinder West runter laden sollten und an ihre zuständigen Ministerpräsidenten schicken sollten. Ich bitte euch, setzt dieses Schreiben an die Minister der Länder ab. Dabei ist es erst einmal völlig egal, ob ihr nun Geld bekommen habt oder nicht. Das weis ohnehin der Minister nicht!!! Wichtig ist, dass die Zeit knapp ist. Am 26. März ist Ministerpräsidentenkonferenz und die Zeichen für eine Aufstockung des Fonds West stehen sau schlecht. Weiterhin ist der Fonds für die Behinderten und Heimkinder der Psychiatrie nicht vorgesehen und der Fonds sexueller Missbrauch ist derzeit nicht Gegenstand einer Erörterung.

      Im Gegenteil. Es ist fraglich, ob angesichts der drei nicht finanziell ausgestatteten Fonds, überhaupt an eine Aufstockung des Fonds West gedacht wird.

      Es wird nach aller Voraussicht in der nächsten Woche eine Bundespressekonferenz geben. Die Ombudspersonen der Heimkinder haben dazu eingeladen. Diese Pressekonferenz soll noch vor die Ministerkonferenz gelegt werden.

      Unterstützend habe ich diesen Brief vorbereitet. Also Heimkinder West, jetzt geht es um euer Fell und ich will hoffen, ihr schreibt euren Unmut an die zuständigen Minister. Bitte nicht lange überlegen. Macht alles was möglich ist. Holt euch das Schreiben runter und verschickt es dann per Brief, oder per Mail. Alles ist mir recht.

      In diesem Sinne, Ralf Weber

      Herr/Frau....................

      Straße

      Postleitzahl/Wohnort

      Ort/Datum

      Ministerpräsident des Landes

      Straße

      Postleitzahl/Ort

      Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

      ich bin zwischen 1949 und 1975 Heimkind
      in der Bundesrepublik Deutschland gewesen. Während dieser Zeit ist
      mir nicht nur eine angemessene Schulbildung vorenthalten worden,
      sondern auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Besonders
      nachhaltig für mein Leben war, weil durch die mangelnde Schulbildung
      im Heim bedingt, dass ich mich beruflich nie aus dieser frühkindlich
      erlittenen Repression und später benachteiligenden Isolation
      befreien konnte.

      Ich bin dazu verdammt gewesen ein
      Heimkind zu sein und bis heute ein Heimkind zu bleiben.

      Gerade auch, weil ich nach so vielen
      Jahren der Isolation schon an keine Würdigung des erlittenen
      Unrechts mehr geglaubt habe und an eine Wiedergutmachung ohnehin
      nicht, war ich positiv überrascht, als im Jahr 2011 der Deutsche
      Bundestag beschloss, dass allen Heimkindern, denen Unrecht in der
      Heimerziehung widerfahren ist, gesellschaftliche Anerkennung zukommt
      und mit einem finanziellen Hilfsprogramm, das noch heute bestehende
      Leid gemildert wird.

      Auch wenn die versprochene materielle
      Hilfe und der Ersatz meiner mir vorenthaltenen Rentenleistungen das
      erlebte Unrecht nicht ansatzweise wieder gut machen kann, habe ich
      mich auf die versprochene Hilfe gefreut. Letztendlich war es mir nun
      möglich, nach so vielen Jahren der Erniedrigung, der Diskriminierung
      und Benachteiligung, eine Genugtuung zu erleben und mit der
      Vergangenheit Frieden zu schließen.

      Durch aktiv am Prozess der Aufarbeitung
      beteiligte Betroffene habe ich nun erfahren, dass das vormals von der
      Bundesregierung und den politischen Leistungsträgern der einzelnen
      Bundesländer gegebene Versprechen, allen Heimkindern dieser
      Bundesrepublik eine Anerkennung und materielle Hilfen zu gewähren,
      durch finanzielle Illiquidität des Fonds Heimerziehung West, nicht
      mehr gewährleistet ist. Der Fonds Heimerziehung West ist alle.

      Das bedeutet, dass ich eine
      Wiedergutmachung für das erlebte Unrecht in den Heimeinrichtungen
      der Bundesrepublik, wie sie von der Politik versprochen wurde, nicht
      erhalte.

      Ich bin hinsichtlich dieser Zustände
      und der Gewissenlosigkeit von politischen Eliten sprachlos und
      fordere Sie persönlich dazu auf, die Norm aus dem
      Bundestagsbeschluss „Opfern von Unrecht wirksam helfen“
      umzusetzen, mit welchem eine Überwindung bestehender Benachteiligung
      von Heimkindern erreicht werden sollte. Ich fordere Sie als
      Ministerpräsident des Landes …............auf, sich für die
      Erfüllung Ihrer Versprechen, an die Heimkinder der Bundesrepublik
      einzusetzen und darauf zu dringen, dass eine zügige Bearbeitung
      aller Anträge auf Hilfen ermöglicht wird.

      Hochachtungsvoll
      Ihr müsst an alle die ihr erreichen könnt diesen Brief, auch wenn es sein muss geändert, weitergeben und mit der Bitte versehen, diesen Brief unverzüglich an die Ministerpräsidenten der Länder West zu schicken.

      Kein wenn und aber! der Fonds West ist leeeeer. Es wird kein Geld mehr geben, wenn wir nicht Druck machen. Die Lage ist brisant.

      Ich kann euch das nicht in aller Einzelheit erklären, aber vertraut mir einfach!

      Lasst euch die 0,62 Euro nicht an den Arsch wachsen. Es ist für die, die noch kein Geld aus dem Fonds erhalten haben exorbitant wichtig, dass wir helfen.

      Die Behinderten und Heimkinder aus den Psychiatrien stehen richtig im Regen. Der Fonds sexueller Missbrauch wird nicht kommen.

      Lasst uns also eine gemeinsame Aktion starten. Ich will hoffen, es hilft.

      Ralf
      Ralf: Bevor ich hier etwas Unterschreibe, möchte ich doch gerne Wissen, woher Du diese Informationen hast, das der "Fond-West" leer ist und an eine Aufstockung zur Zeit nicht Gedacht wird. In anderen Quellen heisst es, das der "Fond-West" wieder mit neuen Geldern Aufgestockt wird, so das man nun Tatsächlich nicht weiss, was man Glauben soll. Ich meine, ich Zweifle nicht daran, das Du deine Infos irgendwo her Beziehst und es wäre doch nur gut, wenn Du uns deine "Quelle" nennen würdest.

      Egon: Genau dieser Meinung bin ich auch, das hier eine "Hinhaltetaktik" im Spiel ist! Die Art und Weise, wie man die Rentenersatzleistung" Bearbeitet, kann ich ja noch Nachvollziehen. Aber das man einen Fond Einrichtet, in dem "Kleckerweise" ein Betrag bis 10 000 Euro in Sachleistungen Ausgezahlt wird, Leutet mir keineswegs ein. Ich Verstehe einfach nicht, wenn eine Person als "Fondberechtigt" Eingstuft wird, diese Person für jede grössere Anschaffung, erst diesen Fond Kontaktieren muss, die Rechnungen, die man vielleicht aus eigener Tasche Bezahlt hat, nach Monatelanger Wartezeit dann Erstattet bekommt. Oder wie stellt man sich es beim "Heimkinder-Fond" vor, wenn Jemand eine grössere Anschaffung machen möchte, die Erforderlichen Geldmittel nicht hat und sich erst an den Fond wenden muss, mit der Frage, ob dieser die Zahlung Übernimmt? Es gibt doch kein Unternehmen, das eine Ware anpreisst, diese an einem "Ehemaligen Heimkind" ohne Anzahlung oder volle Bezahlung übergibt. Da wir alle mehr oder weniger, "Selbstständige Bürger" sind, sollte man eigentlich Erwarten, das diese Zugesagten 10 000 Euro an die Berechtigten Menschen ohne Bedingungen zur Auszahlung kommen sollten. Hier habe ich deshalb so ein "Ungutes Gefühl", das der Faktor Zeit, hier eine sehr grosse Rolle spielt.

      Da wir fast alle inzwischen ein Alter erreicht haben, wo es ungefähr Absehbar ist, wie lange man noch zu leben hat, hat der Staat wohl mit dem Rechnen begonnen. Das heisst, man sagt sich, wenn man einen 80 Jährigen nun die 10 000 Euro mit einem Betrag auf dessen Konto Überweisst, und dieser Mensch 3 Tage verstirbt, sind diese Euros für immer weg, nur die Hinterbliebenen kommen in den "Genuss" dieses Geld zu brauchen. Zahlt der Staat oder Fond aber diese 10 000 Euros in kleinen Portionen aus und diese Oben genannte Person stirbt ebenfalls nach der ersten Zahlung eines Teilbetrages, wird ja die weitere Zahlung sofort Gestoppt und der "Fond" spart den Restbetrag, den er dann an andere "Berechtigte Personen" Auszahlen kann. Dieses sollte man sich einmal durch den Kopf gehen lassen.

      Gruss der alte

      Gruss der alte
      Wer langsam fährt, wird länger Gesehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „der alte“ ()

      ich schätze die arbeit von ralf sehr. aber festhalten möchte ich, das er der ombudsperson prof. schruth als betroffener im lenkungsausschuss beratend zur seite steht - nicht mehr und nicht weniger. dies mit großem engagement. aber er ist nicht ombudsmann.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      ich sitze da, wo diese Informationen zusammen laufen. Ob es dabei wichtig ist, als was ich da sitze, ist mir wesentlich egal.

      Wenn ich eine derartige Information hier einstelle und ihr dann erst handeln wollt, wenn ich diese Nachricht verifiziere, oder mich noch dahin befragen wollt, woher ich diese Information habe, dann seit ihr entweder zu spät aufgestanden, oder ihr habt schon wieder etwas verpasst.

      Also mein zweiter Rat, bitte weiterschlafen!

      Ralf Weber
      im netz wird viel dummes zeug verbreitet,da wird fragen doch wohl noch erlaubt sein,und zu spät aufgestanden denk ich mal nicht , ich habe alles bekommen was mir zustand ich habe mich eigenhändig auf die socken gemacht und bin nach köln zum LVR gefahren,ich lebe nach dem motto helf dir selbst sonst hilft dir keiner.

      xxpeterxx

      und nun schlaf ich wieder weiter. :whistling: