Sollen und können auch die ehemaligen Heimkinder, die damals (aus welchem Grunde auch immer) in ʹBehinderteneinrichtungenʹ untergebracht waren, „angemessen entschädigt“ werden oder nur „Almosen-Gutscheine“ bekommen?

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      Sollen und können auch die ehemaligen Heimkinder, die damals (aus welchem Grunde auch immer) in ʹBehinderteneinrichtungenʹ untergebracht waren, „angemessen entschädigt“ werden oder nur „Almosen-Gutscheine“ bekommen?

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      Helmut Jacob beschäftigt sich mit dieser Frage in seinem Blog, dem Helmut Jacob Blog @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-keine-opferrente-fur-behinderte-heimopfer-evangelische-stiftung-volmarstein-lehnt-ab-99672347.html

      Sonntag, 19. Februar 2012

      Keine Opferrente für behinderte Heimopfer - Evangelische Stiftung Volmarstein lehnt ab

      [ F o t o g r af – Bei schmutzigen Fingernägeln: Hiebe mit dem Krückstock ]

      Sie wurden geschlagen, ihre kleinen Kinderfinger blau geknüppelt, sie bekamen Faustschläge auf den Kopf, ins Gesicht, auf die Ohren, sie wurden in die Ecke gestellt und, wenn sie zusammenbrachen, wieder hochgeprügelt. Sie wurden sexuell misshandelt. Sie wurden zwangsgefüttert und mussten selbst das Erbrochene vom Boden essen. Sie wurden 24 Stunden, Tag für Tag geängstigt und bedroht. Einige wurden isoliert, tagelang oder wochenlang, - das war Isolationsfolter. Sie wurden gegeneinander aufgehetzt. Sie wurden beleidigt und missachtet: Du bist asozial, Du bist Dreck. Man verweigerte ihnen die individuell angemessene Schulausbildung; manche ließ man jahrelang ein und dieselbe Schulklasse durchlaufen. Etliche leiden noch heute an den Folgen falscher medizinisch/orthopädischer Versorgung.

      In einigen Heimen der Evangelischen Kirche und der damaligen Inneren Mission geschahen abscheulichste Verbrechen, die jede Vorstellungskraft sprengen. Es waren Kleinkinder und Schulkinder, die in einem Heim für behinderte Kinder untergebracht waren, das sich als Hort christlicher Nächstenliebe ausgab. Ihr Leiden ist in dem Buch "Gewalt in der Körperbehindertenhilfe - Das Johanna-Helenen- Heim in Volmarstein von 1947 bis 1967" und auf der Homepage
      www.gewalt-im-jhh.de der Opfergruppe dokumentiert. Damals hieß die Gesamteinrichtung in Volmarstein bei Hagen „Orthopädische Heil- Lehr- und Pflegeanstalten“. Heute: „Evangelische Stiftung Volmarstein“.

      Nun, nach dem quälend langen Prozess der Aufarbeitung, nach der Konfrontation mit den erlebten Verbrechen in der Kindheit, nach Überwindung der Scham, vereinzelt auch nach Therapie der Traumata, verlangen sie eine Entschädigung, die dem Begriff gerecht wird. Sie wollen eine Opferrente. Und dieses Geld brauchen sie zur Gestaltung eines würdigen Lebensabends.

      Die Evangelische Stiftung Volmarstein lehnt diese Forderung kategorisch ab. Sie verweist auf den Opferfonds, den der Deutsche Bundestag im vergangenen Jahr auf Vorschlag des Runden Tisches Heimerziehung eingerichtet hat: „Eine pauschale Entschädigung, wie Sie sie in Ihrem Brief fordern, ist dabei allerdings ausdrücklich ausgeschlossen. Vielmehr sollen Kosten z.B, für therapeutische Hilfen oder Einzelfallhilfen aus diesen Mitteln finanziert werden.“ Und sie erklärt, dass sie bereits in den Opferfonds einzahle: „Der Anteil, den die Diakonie zu erbringen hat, wird über die Diakonischen Werke der Landeskirchen gesteuert und von den Mitgliedseinrichtungen wie der Evangelischen Stiftung Volmarstein erbracht. Das heißt, jedes Mitglied des Diakonischen Werkes zahlt in diesen Fonds ein und stellt über den Bundesverband die Mittel für die regionalen Anlaufstellen zur Verfügung.“ Die Opfer der Volmarsteiner Anstalten mögen sich doch bei den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen melden. Ein Trostpflaster hält die Evangelische Stiftung dennoch parat: „Die ESV wird besondere Verantwortung für solche Personen mit übernehmen, die sich in prekären Situationen befinden. Dies sind freiwillige personenbezogene Hilfeleistungen, die wir gegebenenfalls auch mit den Unterstützungsmöglichkeiten, die der Heimkinder-Fonds bietet, dann abgleichen werden.“ Zu einem Gespräch ist Stiftungssprecher Pfarrer Jürgen Dittrich „grundsätzlich bereit“ und fügt an: „ich werde mich allerdings in der Sache nicht anders verhalten als in diesem Brief beschrieben.“

      Dies ist die zweite Ablehnung. Im Mai des vergangenen Jahres gab Pfarrer Dittrich der Arbeitsgruppe schon einmal schriftlich zu verstehen: „Eine einseitige und nur durch die Evangelische Stiftung Volmarstein zu tragende monatliche Opferentschädigung ... kann ich Ihnen nicht in Aussicht stellen.“ Seine Begründung war die gleiche: Der Opferfonds.

      Dierk Schäfer, evangelischer Pfarrer i R. bringt das Empfinden der enttäuschten Heimopfer auf den Punkt. „Genau das ist die Linie: sich erst vor dem Runden Tisch verstecken, dessen Ergebnissen man nicht vorgreifen will, und sich dann unter dem Runden Tisch verstecken und auf das verweisen, was aufgetischt wurde. Kein kritischer Blick auf die Ergebnisse, die sind ja sehr kommod, kein Blick ins Ausland, mir san mir!“

      Kommentar:

      Mit ihrer Verweigerungshaltung schadet die Evangelische Stiftung Volmarstein gleich dreifach.

      Sie schadet zum einen ihren Opfern, bei denen sie moralisch in der Pflicht steht und aus der sie sich nicht durch den Ablasshandel am Runden Tisch Heimerziehung davonstehlen kann. Die Therapie der Opfer ist das eine, wirkliche Entschädigung in Form von Schmerzensgeldzahlungen und Opferrenten das andere. Zu viele Verbrechen hat sie unter ihrem Dach des Johanna-Helenen-Heims nicht nur geduldet, sondern sogar gefördert. Es gab genügend Beschwerden. Sie wurden schlichtweg ignoriert. Darum sind die Forderungen der Opfer berechtigt. Sie sind zugleich moderat: 400 Euro Opferrente für eine verpfuschte Kindheit, für ein Leben danach, das durch diese Verbrechen permanent beeinträchtigt ist. Es ist nicht glaubhaft, daß eine Einrichtung, die in den nächsten fünf Jahren für zwei weitere Krankenhäuser 10 Millionen Euro investieren will, die Entschädigung ihrer ehemaligen Heimkinder nicht finanzieren kann.

      Die Evangelische Stiftung Volmarstein schadet zum anderen sich selbst. Die Mißhandlungen in der Vergangenheit sind das historische Unrecht. Die Verweigerung angemessener Entschädigung ist der aktuelle Betrug an den ehemaligen Heimkindern. Es geht nicht nur um Entschädigung der ehemaligen Heimkinder, sondern um die Ent-schädigung, also um die Rehabilitierung des Rufes der Stiftung. Die ehemaligen Heimkinder werden respektvoll dazu beitragen, die Bußfertigkeit der Stiftung zu bezeugen, wenn sie davon überzeugt werden.

      Schließlich geht es auch um die Glaubwürdigkeit von Pfarrern ganz allgemein. Die vier Vorgänger von Pastor Dittrich haben von den Mißhandlungen gewußt. Pastor Hans Vietor tat nichts dagegen. Pastor Ernst Kalle ignorierte die Beschwerden damaliger Mitarbeiter. Pastor Rudolf Lotze wollte vom Versagen seiner Vorgänger nichts hören. Pfarrer Ernst Springer beleidigte, leugnete zunächst und verharmloste dann die Verbrechen; außerdem belog er die Öffentlichkeit und behauptete „erst jetzt“, also 2006, von den Greueltaten erfahren zu haben. Wo steht Pfarrer Jürgen Dittrich? Einst Hoffnungsträger der Geschundenen. Zunächst demotiviert er sie, Zeilen später bietet er ihnen ein Gespräch an. Welchen Sinn soll es haben?

      Das Adjektiv „evangelisch“ im Namenszug "Evangelische Stiftung Volmarstein" sollte eine Verpflichtung sein, nämlich nach der „Frohen Botschaft“ zu handeln. Wie will sie ehrlich Spenden einwerben, wenn deutlich wird, daß es nur ums Geschäft geht?

      http://gewalt-im-jhh.de/hp2/index. html

      http://gewalt-im-jhh.de/hp2/ESV_Ablehnung_Opferrente_120511.pdf

      http://gewalt-im-jhh.de/hp2/ESV_in_der_Pflicht_-_Endlich_V/ESV_Opferrente_abgelehnt_-_jpg_to_doc-Datei_070212.doc

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Sollen und können auch die ehemaligen Heimkinder, die damals (aus welchem Grunde auch immer) in ʹBehinderteneinrichtungenʹ untergebracht waren, „angemessen entschädigt“ werden oder nur „Almosen-Gutscheine“ bekommen?

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      Helmut Jacob beschäftigt sich mit dieser Frage in seinem Blog, dem Helmut Jacob Blog @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-keine-opferrente-fur-behinderte-heimopfer-evangelische-stiftung-volmarstein-lehnt-ab-99672347.html

      Sonntag, 19. Februar 2012

      Keine Opferrente für behinderte Heimopfer - Evangelische Stiftung Volmarstein lehnt ab

      [ F o t o g r af – Bei schmutzigen Fingernägeln: Hiebe mit dem Krückstock ]

      Sie wurden geschlagen, ihre kleinen Kinderfinger blau geknüppelt, sie bekamen Faustschläge auf den Kopf, ins Gesicht, auf die Ohren, sie wurden in die Ecke gestellt und, wenn sie zusammenbrachen, wieder hochgeprügelt. Sie wurden sexuell misshandelt. Sie wurden zwangsgefüttert und mussten selbst das Erbrochene vom Boden essen. Sie wurden 24 Stunden, Tag für Tag geängstigt und bedroht. Einige wurden isoliert, tagelang oder wochenlang, - das war Isolationsfolter. Sie wurden gegeneinander aufgehetzt. Sie wurden beleidigt und missachtet: Du bist asozial, Du bist Dreck. Man verweigerte ihnen die individuell angemessene Schulausbildung; manche ließ man jahrelang ein und dieselbe Schulklasse durchlaufen. Etliche leiden noch heute an den Folgen falscher medizinisch/orthopädischer Versorgung.

      In einigen Heimen der Evangelischen Kirche und der damaligen Inneren Mission geschahen abscheulichste Verbrechen, die jede Vorstellungskraft sprengen. Es waren Kleinkinder und Schulkinder, die in einem Heim für behinderte Kinder untergebracht waren, das sich als Hort christlicher Nächstenliebe ausgab. Ihr Leiden ist in dem Buch "Gewalt in der Körperbehindertenhilfe - Das Johanna-Helenen- Heim in Volmarstein von 1947 bis 1967" und auf der Homepage
      www.gewalt-im-jhh.de der Opfergruppe dokumentiert. Damals hieß die Gesamteinrichtung in Volmarstein bei Hagen „Orthopädische Heil- Lehr- und Pflegeanstalten“. Heute: „Evangelische Stiftung Volmarstein“.

      Nun, nach dem quälend langen Prozess der Aufarbeitung, nach der Konfrontation mit den erlebten Verbrechen in der Kindheit, nach Überwindung der Scham, vereinzelt auch nach Therapie der Traumata, verlangen sie eine Entschädigung, die dem Begriff gerecht wird. Sie wollen eine Opferrente. Und dieses Geld brauchen sie zur Gestaltung eines würdigen Lebensabends.

      Die Evangelische Stiftung Volmarstein lehnt diese Forderung kategorisch ab. Sie verweist auf den Opferfonds, den der Deutsche Bundestag im vergangenen Jahr auf Vorschlag des Runden Tisches Heimerziehung eingerichtet hat: „Eine pauschale Entschädigung, wie Sie sie in Ihrem Brief fordern, ist dabei allerdings ausdrücklich ausgeschlossen. Vielmehr sollen Kosten z.B, für therapeutische Hilfen oder Einzelfallhilfen aus diesen Mitteln finanziert werden.“ Und sie erklärt, dass sie bereits in den Opferfonds einzahle: „Der Anteil, den die Diakonie zu erbringen hat, wird über die Diakonischen Werke der Landeskirchen gesteuert und von den Mitgliedseinrichtungen wie der Evangelischen Stiftung Volmarstein erbracht. Das heißt, jedes Mitglied des Diakonischen Werkes zahlt in diesen Fonds ein und stellt über den Bundesverband die Mittel für die regionalen Anlaufstellen zur Verfügung.“ Die Opfer der Volmarsteiner Anstalten mögen sich doch bei den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen melden. Ein Trostpflaster hält die Evangelische Stiftung dennoch parat: „Die ESV wird besondere Verantwortung für solche Personen mit übernehmen, die sich in prekären Situationen befinden. Dies sind freiwillige personenbezogene Hilfeleistungen, die wir gegebenenfalls auch mit den Unterstützungsmöglichkeiten, die der Heimkinder-Fonds bietet, dann abgleichen werden.“ Zu einem Gespräch ist Stiftungssprecher Pfarrer Jürgen Dittrich „grundsätzlich bereit“ und fügt an: „ich werde mich allerdings in der Sache nicht anders verhalten als in diesem Brief beschrieben.“

      Dies ist die zweite Ablehnung. Im Mai des vergangenen Jahres gab Pfarrer Dittrich der Arbeitsgruppe schon einmal schriftlich zu verstehen: „Eine einseitige und nur durch die Evangelische Stiftung Volmarstein zu tragende monatliche Opferentschädigung ... kann ich Ihnen nicht in Aussicht stellen.“ Seine Begründung war die gleiche: Der Opferfonds.

      Dierk Schäfer, evangelischer Pfarrer i R. bringt das Empfinden der enttäuschten Heimopfer auf den Punkt. „Genau das ist die Linie: sich erst vor dem Runden Tisch verstecken, dessen Ergebnissen man nicht vorgreifen will, und sich dann unter dem Runden Tisch verstecken und auf das verweisen, was aufgetischt wurde. Kein kritischer Blick auf die Ergebnisse, die sind ja sehr kommod, kein Blick ins Ausland, mir san mir!“

      Kommentar:

      Mit ihrer Verweigerungshaltung schadet die Evangelische Stiftung Volmarstein gleich dreifach.

      Sie schadet zum einen ihren Opfern, bei denen sie moralisch in der Pflicht steht und aus der sie sich nicht durch den Ablasshandel am Runden Tisch Heimerziehung davonstehlen kann. Die Therapie der Opfer ist das eine, wirkliche Entschädigung in Form von Schmerzensgeldzahlungen und Opferrenten das andere. Zu viele Verbrechen hat sie unter ihrem Dach des Johanna-Helenen-Heims nicht nur geduldet, sondern sogar gefördert. Es gab genügend Beschwerden. Sie wurden schlichtweg ignoriert. Darum sind die Forderungen der Opfer berechtigt. Sie sind zugleich moderat: 400 Euro Opferrente für eine verpfuschte Kindheit, für ein Leben danach, das durch diese Verbrechen permanent beeinträchtigt ist. Es ist nicht glaubhaft, daß eine Einrichtung, die in den nächsten fünf Jahren für zwei weitere Krankenhäuser 10 Millionen Euro investieren will, die Entschädigung ihrer ehemaligen Heimkinder nicht finanzieren kann.

      Die Evangelische Stiftung Volmarstein schadet zum anderen sich selbst. Die Mißhandlungen in der Vergangenheit sind das historische Unrecht. Die Verweigerung angemessener Entschädigung ist der aktuelle Betrug an den ehemaligen Heimkindern. Es geht nicht nur um Entschädigung der ehemaligen Heimkinder, sondern um die Ent-schädigung, also um die Rehabilitierung des Rufes der Stiftung. Die ehemaligen Heimkinder werden respektvoll dazu beitragen, die Bußfertigkeit der Stiftung zu bezeugen, wenn sie davon überzeugt werden.

      Schließlich geht es auch um die Glaubwürdigkeit von Pfarrern ganz allgemein. Die vier Vorgänger von Pastor Dittrich haben von den Mißhandlungen gewußt. Pastor Hans Vietor tat nichts dagegen. Pastor Ernst Kalle ignorierte die Beschwerden damaliger Mitarbeiter. Pastor Rudolf Lotze wollte vom Versagen seiner Vorgänger nichts hören. Pfarrer Ernst Springer beleidigte, leugnete zunächst und verharmloste dann die Verbrechen; außerdem belog er die Öffentlichkeit und behauptete „erst jetzt“, also 2006, von den Greueltaten erfahren zu haben. Wo steht Pfarrer Jürgen Dittrich? Einst Hoffnungsträger der Geschundenen. Zunächst demotiviert er sie, Zeilen später bietet er ihnen ein Gespräch an. Welchen Sinn soll es haben?

      Das Adjektiv „evangelisch“ im Namenszug "Evangelische Stiftung Volmarstein" sollte eine Verpflichtung sein, nämlich nach der „Frohen Botschaft“ zu handeln. Wie will sie ehrlich Spenden einwerben, wenn deutlich wird, daß es nur ums Geschäft geht?

      http://gewalt-im-jhh.de/hp2/index. html

      http://gewalt-im-jhh.de/hp2/ESV_Ablehnung_Opferrente_120511.pdf

      http://gewalt-im-jhh.de/hp2/ESV_in_der_Pflicht_-_Endlich_V/ESV_Opferrente_abgelehnt_-_jpg_to_doc-Datei_070212.doc

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Sollen und können auch die ehemaligen Heimkinder, die damals (aus welchem Grunde auch immer) in ʹBehinderteneinrichtungenʹ untergebracht waren, „angemessen entschädigt“ werden oder nur „Almosen-Gutscheine“ bekommen?

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      Zuständigkeit und Verantwortung bei damals „besonders entwicklungsbeeinträchtigten Kindern und Jugendlichen“ oder „körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen“ in Heimen und ʹBehinderteneinrichtungenʹ.

      Kam es damals auf die Art und den Grad der Behinderung eines Kleinkindes, eines Schulkindes oder eines Jugendlichen ( d.h. eines „minderjährigen Schutzbefohlenen“ ) an welche Rechte das Kleinkind, das Schulkind oder der Jugendliche hatte gemäß dem Gesetz ?

      Die Kleinkinder und Schulkinder im Johanna-Helenen- Heim in Volmarstein sowohl wie auch die Kleinkinder und Schulkinder und Jugendlichen in anderen ähnlichen Heimen und ʹBehinderteneinrichtungenʹ ( d.h. die „minderjährigen Schutzbefohlenen“ ) in den westlichen Besatzungszonen und anschließend in der Bundesrepublik Deutschland hatten doch alle das gleiche "Recht auf Erziehung zur leiblichen, seelischen und gesellschaftlichen Tüchtigkeit", und dies war jedem deutschem Kind laut Jugendwohlfahrtsgesetz ( „Erziehungsbeistandschaft“ und anderen Bestimmungen ) garantiert, oder nicht ?
      Also wurden auch behinderte Kleinkinder und Schulkinder und Jugendliche, und auch behinderte Kleinkinder und Schulkinder und Jugendliche in Heimen und ʹBehinderteneinrichtungenʹ ( d.h. „minderjährige Schutzbefohlene“ ) gemäß dem Jugendwohlfahrtsgesetz erzogen, oder nicht ? --- ...zumindest hätten auch sie gemäß dem Jugendwohlfahrtsgesetz erzogen werden sollen, oder nicht ?
      Sie fielen und fallen also wie alle anderen Kinder in Deutschland auch, wärend dieses in Kraft war, unter die Bestimmungen und den Schutz des Jugendwohlfahrtsgesetzes, oder nicht ?
      Und seit dem 23. Mai 1949 traf auch das Grundgesetz ausnahmslos AUF SIE ALLE zu, oder nicht ?

      Antje Vollmer während ihrer Schirmherrschaft über den »Runden Tisch Heimerziehung« ( 2009-2010 ) sah dies wohl anders und war wohl auch deshalb der Meinung, dass sie keinen Auftrag hätte – in ihrer "kleinen Wahrheitskommisssion" – sich mit dem damaligen Schicksal von „behinderten Kleinkindern und Schulkindern und Jugendlichen“ „in Heimen und in ʹBehinderteneinrichtungenʹ“ zu befassen.
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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Sollen und können auch die ehemaligen Heimkinder, die damals (aus welchem Grunde auch immer) in ʹBehinderteneinrichtungenʹ untergebracht waren, „angemessen entschädigt“ werden oder nur „Almosen-Gutscheine“ bekommen?

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      Beitrag 4 getätigt von Boarduser »martini« am Freitag, 24.02.2012, um 23:33 Uhr

      im Thread: Sollen und können auch die ehemaligen Heimkinder, die damals (aus welchem Grunde auch immer) in ʹBehinderteneinrichtungenʹ untergebracht waren, „angemessen entschädigt“ werden oder nur „Almosen-Gutscheine“ bekommen?« @ Zuständigkeit und Verantwortung bei damals „besonders entwicklungsbeeinträchtigten Kindern und Jugendlichen“ oder „körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen“ in Heimen und ʹBehinderteneinrichtungenʹ.

      Kam es damals auf die Art und den Grad der Behinderung eines Kleinkindes, eines Schulkindes oder eines Jugendlichen ( d.h. eines „minderjährigen Schutzbefohlenen“ ) an welche Rechte das Kleinkind, das Schulkind oder der Jugendliche hatte gemäß dem Gesetz ?

      Die Kleinkinder und Schulkinder im Johanna-Helenen- Heim in Volmarstein sowohl wie auch die Kleinkinder und Schulkinder und Jugendlichen in anderen ähnlichen Heimen und ʹBehinderteneinrichtungenʹ ( d.h. die „minderjährigen Schutzbefohlenen“ ) in den westlichen Besatzungszonen und anschließend in der Bundesrepublik Deutschland hatten doch alle das gleiche "Recht auf Erziehung zur leiblichen, seelischen und gesellschaftlichen Tüchtigkeit", und dies war jedem deutschem Kind laut Jugendwohlfahrtsgesetz ( „Erziehungsbeistandschaft“ und anderen Bestimmungen ) garantiert, oder nicht ?
      Also wurden auch behinderte Kleinkinder und Schulkinder und Jugendliche, und auch behinderte Kleinkinder und Schulkinder und Jugendliche in Heimen und ʹBehinderteneinrichtungenʹ ( d.h. „minderjährige Schutzbefohlene“ ) gemäß dem Jugendwohlfahrtsgesetz erzogen, oder nicht ? --- ...zumindest hätten auch sie gemäß dem Jugendwohlfahrtsgesetz erzogen werden sollen, oder nicht ?
      Sie fielen und fallen also wie alle anderen Kinder in Deutschland auch, wärend dieses in Kraft war, unter die Bestimmungen und den Schutz des Jugendwohlfahrtsgesetzes, oder nicht ?
      Und seit dem 23. Mai 1949 traf auch das Grundgesetz ausnahmslos AUF SIE ALLE zu, oder nicht ?

      Antje Vollmer während ihrer Schirmherrschaft über den »Runden Tisch Heimerziehung« ( 2009-2010 ) sah dies wohl anders und war wohl auch deshalb der Meinung, dass sie keinen Auftrag hätte – in ihrer "kleinen Wahrheitskommisssion" – sich mit dem damaligen Schicksal von „behinderten Kleinkindern und Schulkindern und Jugendlichen“ „in Heimen und in ʹBehinderteneinrichtungenʹ“ zu befassen.
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      Beitrag 5 getätigt von Boarduser »xyz« am Freitag, 24.02.2012, um 23:04 Uhr

      im Thread: »Sollen und können auch die ehemaligen Heimkinder, die damals (aus welchem Grunde auch immer) in ʹBehinderteneinrichtungenʹ untergebracht waren, „angemessen entschädigt“ werden oder nur „Almosen-Gutscheine“ bekommen?« @ tja, der letzte Absatz meines Vorredners bringt es zu tage: Grundkenntnisse in Sachen Runder Tisch [Heimerziehung] wären von Vorteil. Dann käme dieser Müll, den User »martini« hier von sich gibt, nicht zustande.
      :tschtc:

      »fakt« ist: Der anonyme [EDIT*Beleidigung entfernt*] und 'Aufpasser' Boarduser »xyz« - er hat gesprochen und alles was dabei herauskam war und ist, wie immer, verbaler
      [EDIT*Beleidigung entfernt*] mit Butansäure gekrönt.



      Helmut Jacob selbst schrieb mir gestern ( 24.02.2012 ) folgendes zu diesem Thema:

      Vielen Dank für die Email, lieber Martin!

      In der Tat war das Kinderheim Johanna-Helenen-Heim nicht nur unter dem Begriff „Behindertenhilfe“, sondern auch unter „Erziehungshilfe“ geführt. Pastor Dittrich teilte uns hierzu mit:

      "Die Evangelische Stiftung Volmarstein ist – wie wir jetzt durch recherchierte Archivunterlagen des Diakonischen Werkes der EKD wissen – in der damaligen Zeit (1950er/60er Jahre) auch Mitglied im damaligen „Verband der Erziehungshilfe“ gewesen und somit als Teil der „Erziehungshilfe in Deutschland“ anerkannt gewesen. So findet sich die Evangelische Stiftung Volmarstein [ a. ] im Verzeichnis Evangelischer Erziehungsheime“, Sonderheft, Ausgabe September 1953, herausgegeben vom Evangelischen Reichs-Erziehungs-Verband e.V., unter Nummer 63 und [ b. ] im Verzeichnis der Erziehungsheime und Sondereinrichtungen für Minderjährige in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin unter Nummer 763. Somit war die Evangelische Stiftung Volmarstein sowohl anerkannter Teil der Erziehungshilfe wie auch Teil der Behindertenhilfe."

      Allerdings hätte es dieses Hinweises gar nicht bedurft, weil der Bundestag, der den Runden Tisch Heimerziehung einrichtete, die Kinder- und Jugendeinrichtungen für Behinderte gar nicht von der Aufarbeitung ausschloss. Diese Idee kam wohl von Vollmer. Wahrscheinlich ahnte sie, dass auch in Behinderteneinrichtungen viel Dreck zu finden ist und die Bevölkerung sensibeler bei Gewalt gegen behinderte Kinder reagieren könnte, als bei solcher Gewalt gegen sogenannte Erziehungszöglinge. In der Bevölkerung herrscht ja heute noch die Meinung, dass man Jugendliche in Erziehungsanstalten hart anfassen muss, weil sie ja irgendwie Dreck am Stecken haben.

      Herzlichst

      Helmut


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      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von „Mandy“ () aus folgendem Grund: [EDIT *Beleidigungen entfernt*] Gruß Mandy

      Martini schrieb:

      »fakt« ist: Der anonyme [EDIT*Beleidigung entfernt*] und 'Aufpasser' Boarduser »xyz« - er hat gesprochen und alles was dabei herauskam war und ist, wie immer, verbaler [EDIT*Beleidigung entfernt*] gekront mit Butansäure.

      Ich frag mich immer: Sprecht ihr mit euren Familienangehörigen, Bekannten, Nachbarn... auch so?
      Ganz ehrlich, man kann sich in Foren streiten, habe ich auch schon zur Genüge getan, aber ich bemühe mich immer, dabei eine Sprache zu benutzen, die es beiden gestattet, einen Konsenz zu finden und sich wieder die Hand reichen zu können. Wenn ich das aber gar nicht will, dann macht es auch keinen Sinn, mich überhaupt mit einem bestimmten Menschen zu unterhalten. Ich kann mir Luft machen, zur allgemeinen Belustigung beitragen, den anderen verletzen, aber ist es das wirklich wert?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Mandy“ () aus folgendem Grund: [EDIT]: Beleidigungen aus dem Zitat entfernt. Gruß Mandy

      Sollen und können auch die ehemaligen Heimkinder, die damals (aus welchem Grunde auch immer) in ʹBehinderteneinrichtungenʹ untergebracht waren, „angemessen entschädigt“ werden oder nur „Almosen-Gutscheine“ bekommen?

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      Weiterführend zu meinem vorherigen Beitrag, Beitrag 6 ( oben ), und das was Helmut Jacob mir gestern mitteilte und ich dort ( dort oben ) aufgeführt habe.

      »
      »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« in Berlin ist nicht bereit sich mit dem Schicksal aller damaligen »Heimkinder« zu befassen !«

      @ http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2009/05/runder-tisch-heimerziehung-in-berlin.html


      Und wer hat ihnen „das Recht auf Gehör“ verweigert ?

      An erster Stelle Antje Vollmer und Norbert Struck und Holger Wendelin !!!

      ...verweigert natürlich mit Zustimmung vieler Mitverantwortlichen !!!

      ...viele mitverantwortliche Wölfe im Schafspelz !!!

      ...viele mitverantwortliche „liebe“, „nette“, „freundliche“ „OnkelsundTanten“ und „Geber und Verteiler kleiner Almosen
      “ „von Gottes Gnaden
      !!!

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      wieso ist mein Beitrag weg, ich habe das mit der Stiftung ernsthaft vorgeschlagen
      denn keinen von uns machen die Paar cent Almosen reicher oder ärmer :verschw:
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Bärli“ ()

      Sollen und können auch die ehemaligen Heimkinder, die damals (aus welchem Grunde auch immer) in ʹBehinderteneinrichtungenʹ untergebracht waren, „angemessen entschädigt“ werden oder nur „Almosen-Gutscheine“ bekommen?

      .
      Auf der 91. Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK), die am 26. und 27. November 2014 in Mainz stattfand, haben sich die Länder (1.) *GEGEN* einen Fonds für damalige Opfer von Behinderteneinrichtungen *AUSGESPROCHEN* und (2.) *GEGEN* einen Fonds für damalige Opfer von Psychiatrien *AUSGESPROCHEN*, berichtet die Ärztezeitung online (vom 27.11.2014) @ http://www.aerztezeitung.de/news/article/874319/fachkraeftemangel-sozialminister-diskutieren-zukunft-pflege.html
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Martini,wenn es um Entschaedigung deutscher Buerger geht hat Deutschland hat Deutschland schon immer versargt. Das wird sich auch nicht in der Zukunft aendern Wie schon erwaehnt sind die Politiker und die Kirche immer unter der selben Decke.Man kratzt sich gegenseitig den Ruecken. Die einzige Hilfe die ich sehe muesste durch ein Gerichtsentscheid ausserhalb Deutschlands geschehen.Ich halte aber meinen Athem nicht.

      I am quite sure your money is still sitting in some vault in Berlin. They are unwilling to transfer it and stall with lame excuses.

      Martini schrieb:

      .
      Auf der 91. Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK), die am 26. und 27. November 2014 in Mainz stattfand, haben sich die Länder (1.) *GEGEN* einen Fonds für damalige Opfer von Behinderteneinrichtungen *AUSGESPROCHEN* und (2.) *GEGEN* einen Fonds für damalige Opfer von Psychiatrien *AUSGESPROCHEN*, berichtet die Ärztezeitung online (vom 27.11.2014) @ http://www.aerztezeitung.de/news/article/874319/fachkraeftemangel-sozialminister-diskutieren-zukunft-pflege.html
      . [/quote)

      dazu schreibt die ärztezeitung: die länderminister diskutierten auch über die einrichtung eines fonds für kinder und jugendliche, die zwischen 1949 und 1990 in psychiatrischen einrichtungen der behindertenhilfe lebten und hier unrecht erlebt haben.
      die länder stehen aber einer erneuten fonds-lösung - wie beim fonds für heimkinder west und ost - kritisch gegenüber. Daher werde es zunächt keinen fonds für betroffene geben.

      na, ja, das kann man deuten wie man will.

      quelle: s. link oben
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

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      Sollen und können auch die ehemaligen Heimkinder, die damals (aus welchem Grunde auch immer) in ʹBehinderteneinrichtungenʹ untergebracht waren, „angemessen entschädigt“ werden oder nur „Almosen-Gutscheine“ bekommen?

      .
      Die relevante Textpassage, aus der von mir drauf verwiesenen Ärztezeitung online (vom 27.11.2014), die Boardnutzerin »xyz1« zitieren wollte – und die von dem ev. Pfarrer i.R., Dierk Schäfer, überschrieben wird mit: »Kein Fonds für Psychiatrieopfer« – lautet korrekt zitiert wie folgt:

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      Die Länderminister diskutierten auch über die Einrichtung eines Fonds für Kinder und Jugendliche, die zwischen 1949 und 1990 in psychiatrischen Einrichtungen der Behindertenhilfe lebten und hier Unrecht erlebt haben. Die Länder stehen aber einer erneuten Fonds-Lösung – wie beim Fonds für Heimkinder West und Ost – kritisch gegenüber. Daher werde es zunächst keinen Fonds für die Betroffenen geben.
      .

      … und wird auch von den Ärzten so gedeutet.
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      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      und dennoch: etwas kritisch sehen bedeutet nicht zwangsläufig, dass es nichts für diesen personenkreis gibt.

      und da der fonds eh erst für 2016 angedacht aber noch nicht verbindlich beschlossen ist, werden die verantwortlichen hoffentlich sehr bald zu einem verbindlichen ergebnis kommen.
      und wenn es eine bessere lösung als die fonds-lösung gibt, dann wäre das das beste, was den betroffenen passieren könnte.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)
      Diese Aussage ist wie bei Politikern, viel Reden und nichts konkretes sagen! Ich bin der Meinung, das es einfach nicht angehen kann, hier bei solch einem Fond, der nun wirklich Notwendig ist, nicht sofort etwas zu Unternehmen. Dies ganze "auf Zeit spielen", dient doch nur dazu, so wenig wie möglich an "Wiedergutmachung" oder wie man es sonst Bezeichnen soll, zu Zahlen! Was damals im Staatlichen und Kirchlichen Auftrag an Unrecht Angeordnet wurde, kann man Heute durch Schweigen nicht wieder gutmachen. Wobei das Wort "Gutmachen" ja eigentlich auch nicht passend ist! Es kann immer nur von einem "Versuch der Gutmachung " Geredet werden. Was damals an Zwang, Medizinischer Kurpfuscherei und Medizinischen Experimenten "Abgegangen" ist und das noch mit dem "Segen" des Gesetzes, kann mit Entschuldigungen und Herausreden, nicht Gesühnt werden! Ich meine, Deutschland hat Jahrzehnte lang an das Ausland und "Wiedergutmachungen" Gezahlt, nun wird es allerhöchste Zeit, auch an diese Gruppe in der Deutschen Bevölkerung zu Denken, denen ohne Kriegseinwirkungen Unrecht Zugeführt wurde!

      Es ist aber schon Merkwürdig, das die Regierung erst immer mit der Nase auf solche Angelegenheiten Gestossen werden müssen! So ungefähr nach dem Motto: "Hauptsache, es wird nicht ans Tageslicht kommen!" Wenn man hier so schnell Handeln würde, wie bei Steuerflüchtlingen, dann sehe es in Deutschland wesentlich besser aus! Ich Wundere mich überhaupt, warum man so viel Zeit Verstreichen liess, das Problem war ja schon lange Bekannt!

      Gruss der alte

      sailor schrieb:

      xyz1,dein vertrauen in die Regierung ist beachtlich.
      Klaus, Zeit ist Gewinn.Mit jedem Tag der Verlaengerung sterben so viele,ergo keine Antraege----Gewinn



      es geht mir nicht um vertrauen, das ist nicht vorhanden, taucht in meinem text auch nicht auf.
      es kann nur darum gehen, das bestmögliche für die betroffenen zu erreichen.
      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurecht finden.

      (Albert Einstein)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „xyz1“ ()

      Nur sollte die Regierung nicht den Fehler machen, diesen dann existierenden Fond "Kleckerweise" zu verteilen, sondern das Geld ohne grosses wenn und aber unter den Berechtigten Austeilen! Damals war man auch nicht gerade kleinlich, Menschen in diesen Anstalten "Ruckzuck" anzubringen! Wenn es damals mit den Einweisungen so schnell und Reibungslos ging, warum denn nicht auch bei den zu erwartenden "Hilfsleistungen"? Denn in diesen Fall trifft das Sprichwort, das da heisst:" Die Zeit heilt alle Wunden" nicht zu, da muss schon Beträchtlich mehr zu!

      Gruss der alte