Pflegeeltern - Die günstige Alternative zur Heimunterbringung oder doch ein lukratives Zubrot?

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      Ja natürlich sind die Kinder da mit dabei. Kommt aber auch darauf an wie alt das Kind ist und ob es da was dazu sagt. Es kann aber auch sein, dass das Kind sich da nicht traut zu sagen, dass es lieber in eine bestimmte Pflegefamilie möchte und das dann nur oder eher der potentiellen Wunschfamilie sagt. Das kann man vermuten, aber nicht wissen, denn aus dem Text vom Bastian geht das nicht hervor.

      Unterm Strich ist es aber auch kaum machbar, wenn Kinder sich eine Wunschpflegefamilie aussuchen und dann meinen sie kommen da hin, weil sie das eben gerade mal wünschen. So einfach geht das nicht.
      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D
      Ich habe gestern angefangen die Antworten für diesen Beitrag durchzulesen.
      Und möchte jetzt meine zwei Freistunden (da Schüler) nutzen um das Ganze aus meiner Sicht (17 jähriges Pflegekind) widerzugeben.
      Meine PE wollten eigentlich adoptieren. Vielen aber aus dem Raster, da angeblich zu alt.
      Die Dame vom Jugendamt machte ihnen ziemlich schnell klar, dass es für sie nur zwei Möglichkeiten gäbe. Auslandsadoption oder Pflegekind.
      Meine Pflegeeltern gingen eher auf die Seite der Auslandsadoption, da sie Angst davor hatten sich an ein Kind zu binden und es dann wieder abgeben zu müssen. Auch vor dem Päckchen (Probleme), dass das jeweilige Kind mitbringen würde, hatten sie einen gewaltigen Respekt. Denn es gibt keine Pflegekinder ohne irgendwelche Probleme!

      Außerdem wollte meine Pflegemutter doch schon ganz gerne ein Baby und am liebsten ein Mädchen.
      Da sie schon einen Sohn hatte.
      Daraus würde dann ein 7 jähriges Pflegekind. Noch dazu ein Junge, der ein riesiges Päckchen mit sich brachte.

      Ich muss sagen, ich hatte sehr viel Glück mit meinen Eltern. Sie taten alles für mich.
      Zahlen bis heute eine spezialisierte Psychologin aus eigener Tasche (da reine Privatärztin).
      Nahmen und nehmen noch heute Sitzungen, bei dieser Frau um mich und mein verhalten besser zu verstehen. Werden mich ganz sicher nicht mit 18 rauswerfen. Da sie mich adoptieren möchten, sobald meine Leibliche Mutter nicht mehr ihr Einverständnis geben muss.
      Als meine Mutter merkte, dass ich besonders viel Aufmerksamkeit genötigte hat sie sich für zwei Jahren beurlauben lassen (das glaub ich geht nur bei Beamten). Und arbeitet auch heute noch nicht mehr als zwanzig Stunden. Und so weiter, und so weiter.

      Mir ist klar, dass ich sehr, sehr viel Glück hatte und es nicht immer so läuft.
      Doch ohne diese Leute die bereit waren mich als Dauerpflegekind aufzunehmen. Hätte ich keine Chance auf ein Familienleben oder auch nur, auf ein halbwegs normales Leben gehabt.
      Und hätte mich entweder mittlerweile umgebracht oder wäre in der Klapse.

      Von daher, für mich. Die beste Alternative zum Heim und kein Zubrot, sondern Unbezahlbar!!!!!!!!!!!
      ich habe meinen großen Adopptiert weil ich Ihn und meine Frau gern habe :thumbsup:

      da war es mir egal das der Leibliche Vater keinen Unterhalt mehr bezahlen mus , und ich bereue es bisher
      keine stunde obwohl er gestern zur Schiegermutter sagte mama arbeit der Papa bastelt.

      ja ich habe ihn mit dabei und wenn es langsam geht na und , ich bin Frührentner und Umschüler, dazu die
      Mieten . was soll ich da großß noch Aufträge für Ausbeuter machen die Zeiten sind vorbei wo ich das geld dringend brauchte.

      mir ist es wichtiger das der kleine lernt wie mann einen Pinsel hält, wie mann einen Hammer hält. Ich war von klein an bei meinen Großvater auch von klein auf dabei, und habe das Gärtnern, Mauern, Flexen Schleifen, Dachdecken, Schreinern, Zimmernannsarbeiten und stallarbeiten gelernt .

      Es ist auch toll zu sehen wenn der kleine mit seiner Spielzeug schukarre und schafel begeistert mit dabei ist, oder kommt und ruft Papa maschine schauen, denn dann wird er hofftlich nie hartz 4 brauchen.

      Es war das einzigste worauf ich über 36 Berufsjahre zurückgreifen konnte und auch bei nachbarn in schwerren Zeiten den ein oder Anderen € früher Pfennig dazuverdient habe , denn ich habe das heim nur mit einer Kaputten hose und alten Turnschuhe verlassen und Schulden für die Unterbringung beim Jugendamt.Heute habe ich eine Schöne wohnug und Ferrienhaus und durch die Heirat ein halbes Schiff.

      aber hätte ich gewust wie schön es ist eine Familie zu haben ich hätte nicht bis 48 gewartet
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet.

      Doris Day

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