Pflegeeltern - Die günstige Alternative zur Heimunterbringung oder doch ein lukratives Zubrot?

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      Pflegeeltern - Die günstige Alternative zur Heimunterbringung oder doch ein lukratives Zubrot?

      Für die Pflegeeltern gibt es das sogenannte Pflegegeld und wenn sie ihrer damit verbundenen Aufgabe gerecht werden, ein Kind in ein selbstbestimmtes Leben zu führen, ist das auch gerechtfertigt.

      Zur Zeit bekommen Pflegeeltern folgende Unterstützung:

      Alter 0-6
      Sachaufwand ca. 487 € + Pflege und Erziehung ca. 227 € = ca. 714 €
      Alter 6-12
      Sachaufwand ca. 564 € + Pflege und Erziehung ca. 227 € = ca. 791 €
      Alter 12-18
      Sachaufwand ca. 648 € + Pflege und Erziehung ca. 227 € = ca. 875 €
      da es regionale Unterschiede gibt nur ca.

      Dazu gibt es einmalige Beihilfen und Zuschüsse, diverse Steuervergünstigungen.

      Eine Unterbringung im Heim kostet bis zu 7500 €, 250 € täglich! Eine unvorstellbare Summe.
      Da zahlt man Pflegeeltern für die Pflege u. Erziehung eine "Anerkennung" von 227 € monatlich und zahlt Heimen 250 € täglich. Wen wundert es da, dass vernünftige und verantwortliche Menschen das Risiko einer Pflege scheuen. Pflegeeltern sollten so unterstützt werden, dass dem Pflegekind ein gesichertes und kontrolliertes Umfeld bis zu seiner Verselbständigung zur Verfügung steht.
      Zur Zeit leben ca. 60 000 Kinder u. Jugendliche in Pflegefamilien und ca. 70 000 im Heim.
      Es läuft also immer noch sehr viel schief in unserer Republik, vor allem wenn es um Kinder geht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rüdiger“ ()

      Auch ich kenne beides,nur lief es bei mir nicht gut ,wir passten nicht zusammen ,also wurde ich umgestauscht wie ein kaputtes Gerät.....
      Narben auf der Seele sind Zeugen der Zeit sie werden dich das ganze Leben begleiten und dich daran erinnern wie weh dir andere getan haben.
      Sei nicht traurig, wenn etwas vorbei ist - sei froh, dass es gewesen ist!

      jackie schrieb:

      Auch ich kenne beides,nur lief es bei mir nicht gut ,wir passten nicht zusammen ,also wurde ich umgestauscht wie ein kaputtes Gerät.....

      also warst du nur ware

      die überhöhten preise sind doch einfach zu erklären
      es steht ein fong zur verfügung,und darum wird nun mal gefeilscht
      wieviel parteispenden diese praxis noch befördern,kann nur erahnt werden
      übrigens erleben die asylanten das selbe shema,sie werden genauso monopol abgezockt

      digital schrieb:

      jackie schrieb:

      Auch ich kenne beides,nur lief es bei mir nicht gut ,wir passten nicht zusammen ,also wurde ich umgestauscht wie ein kaputtes Gerät.....

      also warst du nur ware

      die überhöhten preise sind doch einfach zu erklären
      es steht ein fong zur verfügung,und darum wird nun mal gefeilscht
      wieviel parteispenden diese praxis noch befördern,kann nur erahnt werden
      übrigens erleben die asylanten das selbe shema,sie werden genauso monopol abgezockt
      Ich verstehe diese Aussage im Zusammenhang
      mit den Heimkosten bzw. den Pflegeaufwendungen nicht.
      Es ist doch völlig klar, dass Erzieher, die von ihrer
      Berufstätigkeit leben müssen, dafür auch ein Gehalt beziehen.
      Natürlich verursacht die Einrichtung auch sonstige
      Kosten als da sind:
      a) Löhne und Gehälter
      b) Versicherungen für Gebäude als auch die darin lebenden Menschen
      c) Pflege der Einrichtungen (bauliche etc.)
      d) Einrichtung des Hauses mit gebrauchsfertigen Möbeln
      (da kann man nicht einfach zum Trödler gehen,
      sondern muss sich an gesetzliche Vorgaben halten)
      Ich habe bestimmt noch viele Dinge vergessen
      wie Fortbildung, Gruppenreisen, Überstunden, Nachtarbeit,
      eben alles, was bei einem 24 Stundenbetrieb so anfällt.
      Und je größer die Einrichtung desto geringer die Pro-Kopf-Kosten.
      Ist doch ganz klar. Wenn man Kuscheleinheiten mit
      10 oder 20 Kindern möchte, dann müssen diese auch bezahlt werden.

      Was das mit Parteispenden zu tun hat erschließt sich mir nicht.


      Lg
      Danie
      Mit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume (Benjamin Franklin)
      Sich eins kaufen können.........ja, manchmal ist das so. Ganz in meiner Nähe lebt auch eine Familie mit mittlerweile fünf Pflegekindern. Beim dritten kauften sie das Haus, und sie sagte mir wortwörtlich: " Ich kann mit den Kids umgehen, warum soll ich nicht mein Geld damit verdienen"?
      Ist doch okay, solange es den Kindern gut geht. Umsonst ist nichts auf dieser Welt, auch die Liebe nicht. :D
      Ich kann den Beitrag von Rüdiger nicht so ganz verstehen,

      denn ich kann eine Pflegefamilie nicht mit einem Heim in Beziehung setzen. Im Heim wird einem nicht vorgemacht (Pflege)-Eltern zu haben und wenn eine Pflegefamilie sich Kinder nimmt, weil es offensichtlich finanziell attraktiv ist, werden Kinder zu einer Ware degradiert. Und wenn sie irgendwann älter werden und Fragen stellen ähnlich dieser:“ Hättet Ihr mich auch genommen, wenn es kein Geld gäbe??“ wir würde die Antwort lauten. Wenn sich mehr Pflegeeltern zur Verfügung stellten, weil es ähnlich Geld gibt wie im Heim würde ich mir eher Sorgen machen, denn im Heim wird ihnen zumindest nicht vorgegaukelt geliebt zu werden. Aber nichts ist schlimmer, bei Pflegeeltern zu sein wegen des Geldes und zu spüren, dass die Welt der Pflegeeltern eine Scheinwelt ist, denn das führt zu der Frage die Carissima gestellt hat und das ist eine verdammt traurige Frage.

      Oerni
      als mein vater erschossen wurde hier in wilhelmsburg

      war ich 18 monate alt und die frau die meine mutter aus dem

      heim geholt hat, hat mich großgezogen, ich hab mein ganzes

      leben mutsch zu ihr gesagt und als sie alt wurde haben ralph

      und ich sie bei uns gepflegt. sie hat mich nicht im stich gelassen

      und wir sie auch nicht.

      es gibt auch wertfolle menschen auf der welt die nicht nur an geld

      denken. sie hat über 20000 mark für mich gespart. das hätte sie auch

      für sich ausgeben können





      dennis
      Ich denke: Menschen, die sich um die Kinder anderer Menschen kümmern und sie durchs Leben begleiten und leiten.........sie sind nicht in Heller und Pfennig aufzurechnen.
      Alles, was sie an Geld bekommen, wird immer zu wenig sein in Beziehung zum Aufwand, den sie haben.

      In Heimen wird kaserniert, und die Kinder haben keine Individualität.
      In einer Pflegefamilie ist das , hoffentlich, anders. Von daher kann man das nicht vergleichen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Mandolinchen“ ()

      Pflegeeltern oder Heim

      Ich sollte mit 16 Jahren zu Pflegeeltern, zwangsweise. Da habe ich nicht

      mitgemacht. Da hat man mich vor die Tür gesetzt und nicht mehr reingelassen.

      Das war in einem Kinderheim in Neukirchen-Vluyn, Gartenstraße.

      Das Problem. In dem Heim war noch mein eineiiger Zwillingsbruder, den ich

      heiß geliebt hatte und von dem man mich trennen wollte, weil es dann leichter

      ist, auf uns Druck auszuüben.

      Ich wäre gerne im Heim geblieben.

      Nach dem Heim kam ich in die Obdachlosigkeit und das bestimmt nicht

      freiwillig.

      Chen-Xin, 18 Jahre alt, wohnungslos und seit dem 16. Lebensjahr meist ohne Unterhalt
      Bei uns in der regionalen Zeitung,steht sehr oft eine Suchanzeige vom Jugendamt ...Pflegeeltern gesucht drin. Da ich ja selbst ein Heimkind gewesen bin und die Kinder fast aus dem Haus sind,hab ich des öfteren darüber nachgedacht,so einem kleinen Menschen das Heim zu ersparen und es bei uns aufzunehmen. Platz ist genug da und das Finanzielle läge auch an zweiter stelle. Mein Gedanke war auch,daß ich seinerseits froh darüber gewesen wäre in eine Familie zu kommen,wo es mir besser gegangen wäre als daheim oder im Heim. Die Gedanken die Ihr hier alle aufgeschrieben habt, hatte ich auch...ist es für das Kind gut genug bei uns, fühlt es sich wohl,denken die Leute ich mache es wegen des Geldes(wir zahlen auch noch ein Haus ab)...bin ich der Belastung nochmal ein Kind groß zuziehen gewachsen...und und und..Ich stelle mir tausend Fragen und komme zu keinem Ergebnis.meine Familie wäre einverstanden,aber was ist wenn ich doch überfordert bin,ich kann doch das kind nicht zurückgeben wie einen Gegenstand. Viele machen sich solche Gedanken die ein Pflegekind aufnehmen würden.Denn sonst gäbe es doch genug Pflegeeltern.Für Hunde gibt es doch auch genug Pflegestellen obwohl es da nur wenig Geld gibt.Also ich bin der Meinung, wenn man mit diesem Gedanken spielt sollte die Finanzielle seite außen vor bleiben und das Herz sprechen. Wie gesagt, es ist meine Meinung....
      Heute schon mal gelächelt???......
      Hey Christine, du schriebst Deine Kinder gehen aus dem Haus. Also weißt du wie es läuft, warum soltest du überfordert sein? Ich selber aber finde einen Hund

      pflegeleichter, der pariert besser, die Pubertät eines Hundes ist auch erträglicher. Aber daß müßtest du mit deinem Herzen entscheiden, eine gute Idee ist es jedenfalls

      einem Kind das Heim zu ersparen. Und dieser Spruch fällt mir als Mann natürlich leichter als wenn ich eine Frau wäre, daß ist mir ja auch bewußt.



      PS:
      Meine Frau hatt jeden Tag 40 Kinder um sich und betreut diese, sie freut sich immer auf die Ruhe nach Feierabend. Deshalb wirds bei uns wieder ein Hund sein,wenn unser Hund mal gehen muß.
      Also, ich selber war bei Pflegeeltern. Das war sehr gut für mich. Habe sie irrsinnig geliebt. Nur als meine Mutter mich wieder zurück holte, lief alles sch....!!! ;(

      Was/wieviel Money sie für mich bekommen haben weiß ich nicht. Ist mir auch egal. Sie haben mir unendlich viel Liebe gegeben.



      Bin der Meinung, es sollte sehr gut überlegt sein.

      Bin ich (Familie nartürlich auch) bereit dazu ?

      kann ich genug Liebe geben ? auch wenn es schwierig ist/wird ?

      Wie alt bin ich ?

      hab ich die Gelassenheit mit dem mir anvertrautem Menschenkind um zu gehen ?
      Genau Flöckchen diese Fragen sind es die mich umtreiben.Ich möchte nichts falsch machen,habe aber auch ein schlechtes Gewissen wenn ich diesen Hilferuf vom Jugendamt lese.Alles ist vorhanden, Platz, Zeit, Geld, Liebe......aber da ist dieses ABER! Ich bin 52 Jahre alt ,was ist wenn es ein kleines Kind ist,wie alt bin ich wenn es in der Pubertät ist,dann ist es nicht Dein eigenes,wie verhält man sich ihm/ihr gegenüber,wird man der Sache gerecht?
      Hier im Dorf hatte eine Familie mehrere Pflegekinder neben den eigenen die auch noch klein waren.Ichkenne sie gut,fand aber das sie dem Pflegekind nicht gerecht wurde,da sie mit den eigenen zusehr beschäftigt war,wenig Zeit und Ruhe hatte.Es war ein zweijähriger Junge , seine Eltern hatten ihn Mißhandelt und auf die heiße Herdplatte gesetzt. Er war sehr verstört riss sich auf dem Kopf büschelweise die Haare raus und sprach kein Wort.Er saß nur auf dem Boden und stopfte unmengen Essen in sich hinein,alles was er fand.Ich war oft da und versuchte Zugang zu ihm zu bekommen.Erst nach einem Jahr,beim Laternenumzug durchs Dorf,nahm er meine Hand und sang die Liedchen auf seine Weise mit.Ich konnte ihn hochheben und den Sankt Martin zeigen....er hatte Vertrauen gefasst. Ein halbes Jahr später mußte er laut Gerichtsurteil wieder zu seinen Eltern zurück,zum Wohle des Kindes wie es immer heißt.Obwohl er schon stark entfremdet war und sich nun wohl fühlte. Wie geht man dann damit um? Du weist er hat es da nicht gut, Du liebst dieses Kind schon, er sagte schon zu seiner Pflegemutter...Mama....Dir blutet doch das Herz dieses Kind wieder herzugeben . Das beschäftigt mich sehr bei der Entscheidung soll ich eines aufnehmen oder nicht.Wie gehts Euch bei diesen Fragen?
      Heute schon mal gelächelt???......
      Ich kenne eine Familie,
      sie haben auch Pflegekinder zu sich genommen und jedesmal gekämpft,
      um es behalten zu dürfen.
      Es hat ihnen so weh getan,wenn sie es wieder hergeben mußten,
      weil sich dann doch jemand gemeldet hatte und Anspruch erhoben hat.
      Jetzt haben sie ein Mädel..und das können sie behalten und ich weiß genau...dieses kleine Mädchen hat es dort sehr gut
      und ich freue mich wahnsinnig darüber,wenn ich die Kleine sehe.