Lippstadt, St. Hedwig

      hi prof2511

      was ich hier geschrieben habe--habe ich auch so erlebt.

      in den jahren im hedwigsheim war ich in drei verschiedenen gruppen.was ich hier beschrieben habe passierte 1966-bis mitte1969.
      mitte 1970-1972 war es anders weil da andere nonnen für mich verantwortlich waren.

      wie schon geschrieben--es war nicht alles schlecht--auch gute sachen habe ich da erlebt-aber nochmal möchte ich das nicht erleben wollen.

      wenn dan einer schreibt das währen eventuel lügen tut es nochmal weh---den von lügen habe ich abselut nichts und bringen mich nicht weiter.

      wie auch schon geschrieben stelle ich keine ansprüche auf entschädigung oder sonst was.das bringt mir nichts.hier aber sein erlebtes zu schreiben bringt mir was---erleichterung ;)
      Gruss Bernhard
      Hallo zusammen,
      Mein Name ist Eberhard und wohne in 58xxxHagen Westf, bin 57 und von 1966-1970 in Lippstadt gewesen .

      Ich möchte anmerken das ich mich sehr gut erinnere an die 4 Jahre bis zur 9. Klasse bei Herrn B.
      Wenn jemand in der Zeit zwischen 1960 bis 1973 oder auch eventuell später schlechte Erfahrung gemacht hat,und dieses hier
      kund tut,so ist das die Wahrheit und dient auch der Vergangenheit Bewältigung.
      Es ist nicht einfach die negativen Erlebnisse zu verarbeiten,weil ich einiges an Ungerechtigkeit und Gewalt zwischen uns Kindern erlebt habe,ist mein Gerechtigkeitsempfinden sehr ausgeprägt worden ,will sagen wenn ich Ungerechtigkeit erlebe und mitbekomme steigt in mir ein unbeschreiblicher Hass auf und ich könnte fast explodieren vor Wut.

      Und wenn jetzt behauptet wird in dieser von mir angeführten Zeit wäre alles Friede Freund Eierkuchen der lügt oder hat sich gekonnt durchgeschleimt und hat davon nichts mitbekommen,habe solche Typen auch dort kennengelernt .

      Eigentlich wurde zu wenig über die Vergangenheit in den Heimen geschrieben ,aber Dank der modernen Medien haben wir die Möglichkeit uns auszutauschen und darüber zu reden um unsere Vergangenheit aufzuarbeiten .Es leiden bis heute noch Frauen und Männer jenseits der 50 unter den Folgen der so angeblich guten christlichen im Namen des Herrn erlebten Erziehung.

      Ich will keine Beispiele und Namen der Nonnen und Lehrer nennen,aber mein Gedächtnis ist gut ---------Marina und Wolfgang ich erinnere mich an euch .

      Ich habe für mich meine 4 Jahre aufgearbeitet und für mich sehe ich das Forum als Plattform wo ich den einen oder anderen wiedertreffen kann um z.B. ein Treffen zu ermöglichen .
      Eine PN habe ich schon auf den Weg gebracht mal schauen ob es was wird.

      Bis 1993 habe ich noch besuche in Lippstadt gemacht und war erstaunt als ich 2004 wieder dort war das das Heim nicht mehr als solches genutzt wurde .Habe dann in Berlin angerufen und meine 1.Gruppen Schwester die Schwester B.gesprochen ,Sie hat mir dann den Verlauf erzählt wieso und warum das so gekommen ist.

      Im April war ich Dienstlich in der Gegend und habe einen Abstecher in die Hedwigstraße gemacht Kinners ich kann euch sagen ,wer den Ursprung der großen Anlage nicht kennt wird nicht mehr erkennen können wie es einmal ausgesehen hat.
      Nun gut, die neue Schule mit der Turn und Schwimmhalle ist noch da aber ansonsten ist vom Ursprung nichts mehr übrig ,wo die Felder der Garten und unsere Spielwiesen waren gibt es nun eine kleine Siedlung mit netten Häusern und kleinen Straßen.ein Teil der Jungen Gruppen Richtung Haupthaus wurde abgerissen ,also wenn man davor steht alle 3 Schlafzimmer nebst Schwestern Zimmer sind weg.Dort ist nun eine breite Durchfahrt und Parkplätze weil dort nun Familien mit ihren Kindern wohnen. Die Schule gibt es noch und in den Jungen Gruppen sind Büros und Einrichtungen von einer Jugendhilfe aus Riedberg.
      So nun genug der Nostalgie

      Es Grüßt euch Eberhard
      Hallo ich bin der Benjamin Gabel ich bin 81 geboren und mit 9 jahren dann nach lippstadt gekommen bis ich 15-16 war und mich für die Mädels interessiert hatte :P .
      Wenn ich das so lese fällt einiges auf:
      Es muss sich extrem gebessert haben in den letzten jahren von St-Hedwig.
      wenn ich mir die Kommentare und Erlebnisse durchlese bin ich froh das ich nicht in den 70igern geboren bin.

      Trotzdem ist meine Vergangenheit auch nicht gerade lustig gewesen (na ok nicht alles aber ich hab mich nie unterkriegen lassen)

      Bei mir sah mein Werdegang so aus:

      St-Hedwigsheim Lippstad mit 9Jahren

      Danach wegen angeblicheer Schwererziebarkeit:

      Kinder und Jugend Psychiatrie Hamm

      Danach Martini Stift Appelhülsen

      und dann:

      Salvator Berufskolleg bis 2001


      MFG
      Benjmain

      PS ich war in 2 gruppen.
      zuerst in der gemischten links das Schwimmbad drunter war und wo das klettergerüst hinterm haus war (auf der wiese)
      und dann bei ich glaube Bertranda oder sio hies die

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „bigbenn30“ ()

      ich war auch dort

      hallo ,ich habe eure erfahrungen mit grossem interesse gelesen...ich selbst war anfang 80 im hedwigsheim...ich kann mich erinnern bei den grossen mädchen in der gruppe gewesen zu sei..unsere nonne hiess schwester angela und unser freulein monika...geschlagen wurde ich selbst nicht...aber die kollektiv bestrafung war auch schlimm...wir hatten damals kochuntericht in der stadt und wir haben geraucht und sind erwischt worden wir hatten so eine angst das wir dann unsere nonne war zu der zeit nicht da---den nächsten morgen beim wäsche wegtragen weg gelaufen sind..so bin ich da raus gekommen lach ich war 14 zu der zeit..ich kann mich auch noch erinnern das wir nur nummern waren ich war 28..das war bei der verteilung der ämter wichtig...an einige meiner leidesgenossen kann ich mich noch erinnern...manuela langenbach,franz josef görges,ach mein name ist kerstin..damals rüberg ich war mit meinem bruder dort matthias der war bei schwester bartolomäus...
      Hallo Lippstädter,
      Leider sind keine Leute aus den 90iger hier , so das sie bestätigen könnten das Lippstadt zur der Zeit absulut keine Hölle mehr war.
      Ich denke wir durften sehr viel wie z.b. rauchen ab 16 auf dem Gelände und so.
      Wie gesagt Gewalt kannte ich nicht aber ich mus auch dazu sagen ich war in einer Gemichten Gruppe bei Schwester Lucilla wenn das einem was sagt.
      Kenne aber auch Liboris und Betrander noch sehr gut und gut die waren schon sehr streng.
      Aber ich kann wirklich nur sagen das es der Himmel auf erden für mich war denn im vergleich zur meiner Kindheit war es so .
      Ich kann aber auch die ehemaligen verstehen die was anderes erlebt haben den erstens war es auch eine ganz andere Zeit und zweitens kann ich mir schon vorstellen das es so gewesen sein konnte da es da ja auch noch nicht so die harten bestimmungen von Jugendämtern und so gab .
      Aber das war nicht nur in Lippstadt so sondern auch in anderen Heimen ging es so ab.

      Aber respektiert auch die Leute die das nicht mit gemacht haben und von Hedwig ein gutes Bild haben weil die hatten es dann schon schwer genug in ihrer eigenen Familie sonst wären sie nicht da gewesen.
      Und für mich war es der Horrer als ich dort weg muste und wider nach Hause.
      Bitte versucht Verstädniss für beide Parteien zu haben ok?
      Denn das ist nur fair!
      Und ganz ehrlich wir die im Heim waren sitzen alle in einem Boot da wir alle schlechte erfahrungen sammeln musten ob es nun im Heim war oder Zuhause wo ist der Unterschied?

      Hoffentlich sind auch mal welche aus meinenm Jahrgang hier 92-96 das wäre schön.
      Gruß damals hies ich Jennifer Doreen Richter :rolley:

      bigbenn30 schrieb:

      Hallo ich bin der Benjamin Gabel ich bin 81 geboren und mit 9 jahren dann nach lippstadt gekommen bis ich 15-16 war und mich für die Mädels interessiert hatte :P .
      Wenn ich das so lese fällt einiges auf:
      Es muss sich extrem gebessert haben in den letzten jahren von St-Hedwig.
      wenn ich mir die Kommentare und Erlebnisse durchlese bin ich froh das ich nicht in den 70igern geboren bin.

      Trotzdem ist meine Vergangenheit auch nicht gerade lustig gewesen (na ok nicht alles aber ich hab mich nie unterkriegen lassen)

      Bei mir sah mein Werdegang so aus:

      St-Hedwigsheim Lippstad mit 9Jahren

      Danach wegen angeblicheer Schwererziebarkeit:

      Kinder und Jugend Psychiatrie Hamm

      Danach Martini Stift Appelhülsen

      und dann:

      Salvator Berufskolleg bis 2001


      MFG
      Benjmain

      PS ich war in 2 gruppen.
      zuerst in der gemischten links das Schwimmbad drunter war und wo das klettergerüst hinterm haus war (auf der wiese)
      und dann bei ich glaube Bertranda oder sio hies die
      Ich kenne dich noch kannst du dich noch an Nicole, Sabine und Bianca erinnern?

      Treffen der Ehemalingen aus Lippstadt Sankt Hedwig Jahrgang 1970 -69 am 29.9.2012 in 58089 Hagen

      Hallo Mitschüler/rin aus Lippstadt ,

      ich habe 10 Personen aus meiner Abschlussklasse 1970 erreichen können, und zu einem Treffen in Hagen eingeladen .

      Dem Internet sei dank.

      Sollte von Euch lesenden jemand auch zu den 70gern und 69gern zählen , den ich nicht erreichen konnte ,und der Lust hat dabei zu sein ,BITTE MELDEN .
      LG Eberhard

      ...nach über 2 Jahrzehnten

      Mein Name ist Lars und ich muss ehrlich gestehen, dass ich ziemlich erschrocken war, so viele Berichte und Erfahrungen im Internet über das St. Hedwig-Kinderheim in Lippstadt zu lesen. Es hat mich sehr aufgewühlt und beschäftigt mich (wieder), seit ich zufällig über einen solchen Beitrag "gestolpert" bin. Ich selbst war in der Zeit von Anfang der 80er bis 1990 dort; in der Jungen-Gruppe von Sr. M. Fides (diesen Namen werde ich u.a. nie vergessen) - unsere Erzieherin war u.a. hauptsächlich "Fräulein" Annemarie.

      Einiges, was im Internet und auch hier im Forum dargelegt wurde, kann ich noch bis heute sehr gut nachvollziehen. Anderes wiederum nicht, was ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen aber auch nicht ausschließen möchte, da es sich dann meist um Erfahrungen vorhergehender Jahrgänge waren. Zu gut kenne ich die Strafen des "Bodenwienerns", Bettlaken, Zimmerarrest, und vielem mehr. Alle Erinnerungen - auch wenn sie über 20 Jahre her sind - sind noch so real wie damals und nahezu greifbar. Auch ich in in den späteren Jahren dort gewesen... oft stand ich am riesigen Stahltor und der Stahlgitter-Zufahrt davor, und jedes Mal lehrte es mich erneut das Fürchten.

      Einige Jahr Später bin ich wieder nach Lippstadt gefahren (ich wohnte zu diesem Zeitpunkt in Köln) und wollte endlich einen Abschluss finden an diesem Ort. Es traf mich damals wie ein Schlag, als ich die Ironie des Lebens vor meinen Augen sah: dort wo einst das Hedwigheim stand waren nun kleine Häuser für Familien mit Kindern, Spielplätze wo früher der Gemüsegarten war, das riesige Stahltor..... verschwunden. Ich war wütend und traurig zugleich, den ich fand den Anblick als reinen Hohn, der schlimmer nicht sein konnte.

      Bis heute trage ich keinem dort etwas nach. Klage nicht an. Strafe und richte nicht. Und doch ist es unendlich schwer, inneren Frieden zu finden, wenn man dort all das nicht loswerden kann. Lange habe ich nach damaligen "Kameraden" gesucht und doch keinen einzigen mehr gefunden - bis heute. Vielleicht aber auch ganz gut so. Als ich 1990 in eine Pflegefamilie "entlassen" wurde sagte man, dass alle Sr. ins Mutterhaus nach Berlin zurückkehren würden und das Heim nach und nach geschlossen würde. Das es noch 9 Jahre dauern sollte, wusste ich bis Anfang 2000 noch nicht.

      Es mag sich in den 90ern vieles verändert haben. Und doch höre ich noch heute all´ jene, die in den Jahrzehnten davor hinter diesen Mauern aufgewachsen sind. Zu wünschen wäre es, wenn jeder einzelne irgendwann einmal den Frieden in sich finden könnte, wenn die Stimmen (der Erziehung) im Kopf verklingen würden, und die das Gefühl der "Nackenschläge" sich ins Nichts auflösen würde.

      Vielleicht findet sich ja über dieses Forum doch noch der Ein- oder Andere aus dieser Zeit - ich würde mich freuen.

      Wer war zwischen 1983 und 1993 noch Da??? Meldet euch

      Hallo allerseits. Vieleicht kennt mann sich, ich war in der Zeit von 1983 - 1993 in dem Heim bei der schwester bärtram. die hatte eine gruppe neben der Schwester lucila und uber der schwester Erbse.

      ich bin der der die Englischlehrerin aus der 5ten klasse das Gehör geraubt habe. ich war mit einer Claudia Struck in der Klasse. dann gab es noch eine Bianca Ostermann und so weiter.............

      lieben Gruß André :hld:

      Lebenslang in st.hedwig

      Hallo alle zusammen,

      Erstmal vorab zur Überschrift, ich glaube den Rekord zuhaben, was die Dauer meines Aufenthaltes dort betriifft.

      War von 1972-----bis 1991 in diesem ach du schönen zu hause.

      1.Gruppe Schwester Cäcillia

      2.Gruppe Schwester Liboris (K3)

      3.Gruppe Schwester Stanislai

      Also habe ich alle Zeiten und wandel mitgemacht

      Wär es dort gut fand,o.k. Wer nicht, volles verständnis.

      Würde mich bei fragen gerne zu verfügung stellen. Ach so, einige Namen sin diesem Forum sind mir sehr geläufig

      bis dann

      Lebenslang in st.hedwig

      Hallo alle zusammen,

      Erstmal vorab zur Überschrift, ich glaube den Rekord zuhaben, was die Dauer meines Aufenthaltes dort betriifft.

      War von 1972-----bis 1991 in diesem ach so schönen zu hause.

      1.Gruppe Schwester Cäcillia

      2.Gruppe Schwester Liboris (K3)

      3.Gruppe Schwester Stanislai

      Also habe ich alle Zeiten und wandel mitgemacht

      Wär es dort gut fand,o.k. Wer nicht, volles verständnis.

      Würde mich bei fragen gerne zu verfügung stellen. Ach so, einige Namen in diesem Forum sind mir sehr geläufig

      bis dann

      St. Hedwig 64-66

      St. Hedwig 64-66

      Hallo zusammen,

      Schade das ich erst jetzt auf diese Seite gestoßen bin!

      Mein Name ist Frank Zimmermann, ich bin von Ostern 64 (damals Schuljahrwechsel) bis Sommer 66 im St. Hedwigs gewesen. In einem anderen Kinderheim war ich nicht. Meine Lehrerin hieß Fräulein Bergmeier, nach ihrer Hochzeit Frau Scheller. Direktor der Schule war Herr Bremkes. An eine Schwester Bartälomea(?) und an Herrn Hasse (an ihn hauptsächlich wegen seiner Knickerbocker) kann ich mich auch noch erinnern. Ich war in einer der sogenannten "Mittleren" Gruppen bei Schwester Mata Jovita o.s.ä., die Nachbargruppe leitete Schwester Fides. An Wolfgang Krainich kann ich mich noch sehr gut erinnern, Ralf Weissmüller, Bernhard (Blendax)Niggemeier, Bruno Sänger, Rainer Sonntag, Olaf (?) und Franz (?), Rosemarie Sperling, Martina (?) sind mir auch noch geläufig.

      Klar, St. Hedwig hatte mich damals schon irgendwie traumatisiert und wahrscheinlich auch geprägt.


      Es wurde dort geprügelt, über den Tisch gelegt und abgezählte Schläge mit einer extra geschnittenen roten Weidenrute über den Hintern und da wir kurze Hosen anhatten ging’s auch mal über die nackten Beine. Oder mit Rute oder Lineal über die Handflächen und... Ohrfeigen! Standardspruch: ..steck Dir schon mal Pappe in die Hose!

      Das Essen war eine absolute Zumutung, mir sind gegen Ende "meiner Zeit" 4 Backenzähne durch Mineral- oder/und Vitaminmangel einfach so weggebröckelt, meine anderen Zähne habe ich bis Heute. Die Fischaugensuppe hatte ich verdrängt, als ich eben davon las und mich erinnerte, überfiel mich ein spontaner Würgereiz! Ähnlich ekelhaft war dieser hellgrüne, bittere und suppenartig dünne Spinat der meistens kalt, mit ebenso kalten Kartoffeln serviert wurde.

      Bohnern? jaaa, einmal die Woche, den eigenen Schlafsaal. (ca.30qm, mit 8 Jungs belegt) Es gab 3 davon in der Gruppe die nach der Farbe der Fußböden benannt waren nämlich grün, rot und blau, danach war dann auch die jeweilige Belegschaft benannt, die Grünen, die Roten und die Blauen, hierarchisch in dieser Reihenfolge. Also Samstagnachmittag wurden die Schlafsäle von älteren Mädchen, ich denke, dass sie nach ihrem Schulabschluss noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hatten, nicht volljährig waren und so irgendwie im Heim hängen blieben, geputzt und Bohnerwachs auf die Böden aufgetragen. Dann wurden Lumpen verteilt die wir uns um die Füße banden und los ging es. Ein Event wie die Bundesliga: wessen Boden glänzt, oder besser spiegelt danach am besten! Die Ergebnisse waren phänomenal! ..und wir hatten richtig Spaß dabei.

      Ansonsten gab es meines Wissens keine Kinderarbeit. Einige der Nonnen hatten in der Grünanlage Beete, die sie mit einigen ausgewählten Kindern pflegten, die hatten sich aber freiwillig dazu gemeldet.

      Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, dass irgend jemand, in der Zeit meiner dortigen Anwesenheit, mit einer beschissenen Unterhose überm Kopf rumlaufen musste oder mit einem nassen Bettlaken auf dem Hof stand, kann mir das auch nicht vorstellen! und Bettnässer gab es einige.

      Es mag sein, das St.Hedwig / Lippstadt bei anderen Heimen ziemlich verrufen war. In Lippstadt wurde aber auch mit schrecklichen Versionen von mittelalterlichen Foltermethoden in gewissen anderen Heimen gedroht. Unter vorgehaltener Hand und nicht von den Nonnen sondern von den eigenen "Leidensgenossen" die da schon mal auf der Streckbank lagen oder aus todsicherer geheimer Quelle und aus 1. Hand davon wussten! :D

      In die Kirche mussten wir einmal die Woche, Sonntagsmorgens und zu besonderen Anlässen wie z.B. Kirchenfeiertagen. Ich hab den Geruch der Nonnen, den sie, wenn sie den Mittelgang zur Kommunion hoch zogen und dann den Seitengang wieder herunterkamen, mit ihren wehenden Gewändern verursachten heute noch in der Nase.

      Frau Scheller die ich dort im 3. und 4. Schuljahr hatte war meine absolute Lieblingslehrerin über die gesamte Schulzeit!

      Ich würde mich freuen, wenn ich hier Kontakt zu Leuten aus meiner Zeit in Lippstadt bekommen würde

      Viele Grüße

      Frank Zimmermann