SPIEGEL-Buch-Autor Peter Wensierski ausgezeichnet mit dem BUNDESVERDIENSTKREUZ AM BANDE.

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      Ich denke, dass das Bundesverdienstkreut eine Würdigung darstellt, die herausstreichen soll, dass der Träger sich in einer Sache, um eine Sache verdient gemacht hat. Er hat sich persönlich verdient gemacht.

      Zweifelsfrei hat Peter Wensierski etwas bewirkt. Er hat den stummen und tief in der Isolation sitzenden Heimkindern der Bundesrepublik West eine Stimme und ein Gesicht gegeben. Seitedem ist die heile Welt der normalen Bundesbürger angekratzt. Sie haben nicht gewußt, oder wollten nicht wissen, was da im Dunkeln im Namen der Jugendfürsorge, der Kirche und deren Handlangern in Heimeinrichtungen abging.

      Nun können sie die Augen nicht mehr zu drücken. Alle wissen es und müssen etwas gegen die Unwissenheit tun. Keiner kann sich mehr hinstellen und sagen, dass er das nicht gewußt hat.

      Was augenblicklich mit der Entschädigung, mit der Rehabilitation, mit der Wiedergutmachung läuft, kann nicht befriedigen! Aber das hat Peter Wensierski nicht zu verantworten.

      Ihm zu unterstellen, dass er sein Mund nicht aufmacht und dem neueuen Unrecht tatenlos zusieht, ist weder belegt noch dürfte diese Aussage gerechtfertigt sein.

      Augenblicklich passiert genau das, was jeden normalen Menschen abhalten muss, sich der Sache der Heimkinder erneut zuzuwenden. Wir bekommen es selber nicht hin, eine arbeitsfähige Gemeinschaft zu bilden, in der sachlich und der Aufarbeitung dienlich, zusammen gearbeitet wird.

      Das Gegenteil ist der Fall! Da wird geschlagen, verbal getreten, da wird gedroht, unterstellt und geleogen.

      Ziel der vielen einzelnen "Kämpfer" ? nicht zu erkennen. Nur eins ist erkennbar, ein, zwei Typen wollen Helden sein. Zumindest erklären sie dem staunenden Heimkind, was sie alles schon leisten, auch wenn nichts sichtbar ist.

      Wer will sich das als Heimkind noch antun, für irgend welche Sprücheklopfer den Buhmann spielen und sich beschimpfen lassen. Aber welcher Mensch der Hilfe geboten hat, würde sich derzeit in ein Faß begeben, aus dem er ohnehin nur noch beschädigt rauskommt und der mit der Sache eigentlich überhaupt nichts zu tun hatte?

      Und so denke ich, hat Peter Wensierski einen großen Anteil daran, dass über dieses Thema "Heimkinder der Bundesrepublik" überhaupt öffentlich gesprochen werden kann und auch Menschen kommen, denen das nicht egal ist, was damals in deutschen Heimem abgelaufen ist.

      In diesem Sinn, Euer Ralf
      Hast sehr recht, Ralf.
      Wie ich schon in einigen Threads zu bemerken mir erlaubt habe,
      das Verhalten der Heimis bei Themen, die sie wirklich betreffen,
      ist mehr als kontraproduktiv.
      Manchmal erfüllt es den Tatbestand der Beleidigung.
      Man schlägt nicht den Esel, der einen füttern soll!

      Übrigens Yvonne, mein Name ist immer gleich geblieben.
      Einen anderen haben ich hier nie benutzt.

      LG
      Danie
      Mit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume (Benjamin Franklin)

      Bons schrieb:

      Aber er hat doch recht Yvonne. Jemanden zu sagen, daß ihn bestimmte
      Dinge nichts angehen,ist doch keine Respektlosigkeit, sondern ein
      offener Hinweis auf Grenzen, die man einfach nicht zu überschreiten
      hat.
      Auch ist es fürchterlich gleichgültig, ob Du auf Auszeichnungen stehst
      oder nicht. Für andere Menschen bist Du -oder ich- nicht das Maß
      der Dinge.
      Zuletzt möchte ich Dich mal darauf hinweisen, daß man von Dir
      auch nur den Namen Yvonne kennt. Ansonsten bist Du hier für
      jeden Anonym.Wenn Du nicht mit Personen diskutieren möchtest,
      die ein Pseudonym haben,was suchst Du dann hier?
      In der Annahme, daß Du nun konsequenterweise Deinen kompletten
      Namen, Adresse, Geburtstag und -Ort hier veröffentlichen wirst,
      damit wir in Zukunft bei interesanten Themen mit Dir rechnen dürfen,
      grüße ich Dich und verbleibe

      Ralph Meier,geb. Bons -Adresse ist bekannt-
      Da irrst du dich aber gewaltig, mich kennen einige persönlich, nur muß es nicht an die große Glocke gehangen werden. Ralph meine Adresse erfährste auf der ehd.e.v.-seite
      Ich heiße Yvonne G zu Heimzeiten Yvonne Günther und der nickname sazeni, habe ich oft versucht zu erklären, entstand durch die Vornamen meiner Enkeltochter, doch ich habe mich entschlossen, diesen hier nicht mehr zu verwenden.
      Meine Heimzeit ist nachprüfbar, ich hab aus den Zeiten Zeugnisse und auch Zeitzeugen meiner Heimzeit. Waren sogar Mitglieder in diesem Forum und auf de gewesen.

      Danie, du bist doch nicht der einzige User hier, stimmt dich kenne ich aus meiner Forenzeit seit 2005 ;) virtuell.
      Jeder der etwas herstellt, egal ob Bild, Buch, Gegenstände oder von mir aus auch Homepages, möchte damit Bekannt werden und Geld verdienen. An dieser Motivation ist nichts verwerfliches oder anrüchiges. Deswegen geht es mir am Arsch vorbei, ob Peter Wensierski mit dem Buch: "Schläge im Namen des Herrn" Geld verdient oder nicht. Auch wenn er viele „Zuträger“ hatte (wie die meisten Schreiberlinge), die Arbeit hat er gemacht. Und jede Arbeit ist ihren Lohn wert.

      Ich habe das Buch einige male gelesen und finde es nicht berauschend. Doch dies ist meine persönliche Einschätzung. Auch finde ich nicht, dass es ein Bundesverdienstkreuz wert ist. Doch auch dies hat nichts zu sagen, denn aus Hunderte Vorschlägen muss ja einer gewählt werden. Aber auch dies ist meine persönliche Einschätzung.

      Der große Verdienst von Wensierski ist aber, dass sich der „Stein Heimkinder“ zwar seit einigen Jahren bewegt hat, aber Wensierski hat ihn erst richtig ins rollen gebracht. Ohne ihn, wären wir Heute noch nicht so weit. Und dafür gebührt ihn Dank und für seine Arbeit Respekt.