Jugenddorf Piusheim

      Hallo,

      Binn aus Zufall auf die Seite von Dir Gekommen,Ich war von 1977-1980 im Piusheim,erst im Haus 11,12 und Haus 1,wo ich dann Rausgeflogen bin,Heute muß ich sagen,es wahr eine total verücktes Heim (Heute Unvorstelbar) Aus Pädagogischer Sicht nicht gut für die Heimkinder,aber für mich war es natürlich nur toll und kaum vorstelbar wie,Ferien auf dem Bauernhof,mit Frauen Alkohol und Canabis.Du mußt doch den Film,Die Letzten Jahre der Kindheit" von Norbert Kückelmann kennen,der wurde ja in der Zeit Gedreht,wo ich auch nee mini Rolle hatte,und noch gut Geld bekommen habe.Ich wolte schon ein Buch Über Meine Zeit im Piusheim Schreiben,wenn es nicht so schwer währe,Aber irgend wann mahl.So das fürs erste,ich find die Seite echt Gut Danke Dir Machs Gut,Es Grüßt alle Herbert.
      Jugenddorf Piusheim

      Hallo zusammen,

      ich bin ehemaliger Mitbewohner des Jugenddorfs Piusheim bei Glonn Bayern.

      Ich selbst war dort von 1977 bis 1981 und habe dort meinen Gesellenbrief als Maler und Lackierer gemacht. Mein Lehrmeister ist Herr Rumpel gewesen. Geselle war Erich.

      Gewohnt habe ich im Haus 15.

      Gglg Freddy aus Hessen

      Auch ich war hier

      Hallo,
      auch ich war im Jugenddorf Piusheim, vun 1973-1979. erst im Haus 6, beim Schretzelmeyer, anschließend im Haus 9, beim Horst Morcchinek.
      Mit dem Siggi Aar war ich in der Bäckerei als Lehrling, Siggi war der Boxer in dem Film.
      Pädagogisch gesehen, war die einrichtung eine Katastrophe, aus heutiger sicht, Wein, Weib und Gesang, im Prinzip konnte jeder machen was er wollte. Hatte mich zu meinerzeit auf ein Tächtelmächtel mit der Praktikantin aus Haus 5 eingelassen.
      Mein bester Kumpel dort hieß Jürgen Hugo, er kam aus Aschaffenburg habe immer versucht ihn zu erreichen, aber vielleicht klapts ja hier im Forum.
      Grüße an alle die mich kennen,

      Richy schrieb:

      Hallo,
      auch ich war im Jugenddorf Piusheim, vun 1973-1979. erst im Haus 6, beim Schretzelmeyer, anschließend im Haus 9, beim Horst Morcchinek.
      Mit dem Siggi Aar war ich in der Bäckerei als Lehrling, Siggi war der Boxer in dem Film.
      Pädagogisch gesehen, war die einrichtung eine Katastrophe, aus heutiger sicht, Wein, Weib und Gesang, im Prinzip konnte jeder machen was er wollte. Hatte mich zu meinerzeit auf ein Tächtelmächtel mit der Praktikantin aus Haus 5 eingelassen.
      Mein bester Kumpel dort hieß Jürgen Hugo, er kam aus Aschaffenburg habe immer versucht ihn zu erreichen, aber vielleicht klapts ja hier im Forum.
      Grüße an alle die mich kennen,

      huch Sigi Aar denn kenne ich auch :) Are you Aar ich war auch in der zeit dar mit Boom Boom Jackson und Totsauer in Haus 9 mann war das ein Randale Haus war ne richtig tolle zeit dort Skifahrn etc. inkl. Autofahren und Backen.
      Ich war vor 4-5 Jahren mal dort ist ein richtiger Spakenladen geworden :pieks:
      Ich bin der vor den mich meine Mutter immer gewarnt hat
      Wow, war jetzt eine Weile nicht mehr da, soviel Antworten, das freut mich. Ich sortier mal ein bisschen und werde auch mal ein paar Namen dazu packen, vielleicht klingelts ja dann noch mehr. Erst einmal danke für die vielen Antworten!
      @Herbie, ich gebe dir Recht, pädagogisch war es wirklich eine Katastrophe. Im Prinzip habe ich dort nur Dinge erlebt und erfahren, die ich mir und auch anderen besser erspart hätte. Die Idee mit dem Buch finde ich sehr gut. Auch ich habe darüber schon einige Male nachgedacht. Geht mir aber wie dir, ich finde die Energie nicht dafür. Den Film kenne ich natürlich. Wir waren damals mit dem Heim in München um ihn zu sehen. Meine Psychologin von damals hat ja auch mitgespielt, den Namen weiß ich leider nicht mehr. Vor ein paar Jahren lief der mal auf Vox, ich habe eine furchtbar schlechte Kopie davon auf einer VHS Kasette. Nachdem ich den gesehen hatte, waren meine Gefühle allerdings ziemlich im Eimer.
      Alle anderen kenne ich jetzt vom Namen direkt nicht, oder es ist zu lange her. Herrn Morcinek kenne ich, daß war mein Religionslehrer. Ich hatte ihn 1992 nochmals dort besucht. Er hat mich zum Essen eingeladen, und mir freundlicherweise Unterlagen aus meiner damaligen Heimzeit gegeben. Schon damals hatte er erzählt, daß das Piusheim sich verändert hat. Es war kein heilpädagogisches Heim mehr, vielmehr so eine Art freiler Vollzug für Jugendliche, die wegen geringerer Vergehen verurteilt wurden, denen man aber eine Chance geben und den Jugendknast ersparen will. Zum heutigen Zeitpunkt gibt es daß Heim tatsächlich nicht mehr. Wäre aber interessant was die da planen.
      Ich habe das erste halbe Jahr im Haus 12 verbracht, die letzetn eineinhalb Jahre im Haus 5. Haus 12 war richtig mies, daher auch der Wechsel. Ich kann mich, was Haus 12 angeht, an so gut wie niemanden mehr erinnern. Wohl aber was Haus 5 angeht. Unser Hausleiter war Wolfgang Spörrer. Weitere Erzieherinnen waren Heidrun Urrutia, Birgit Meinhof und eine Claudia, Nachname weiß ich nicht mehr. Von den Bewohnern habe ich noch Peter, Aldo, Uwe, Yves und Martin in Erinnerung. Sowie auf besonders tragische Weise Werner, der sich damals das Leben nahm.
      Aus Haus 9 kannte ich Winnie, der war Kochlehrling, sein Bruder Alex war im Haus 12, der einzige Name an den ich mich da erinner.
      Meine Klassenlehrer in der Abschlußklasse waren Herr Draeger und Herr Kahles. In meiner Abschlußklasse 81 saß noch ein Frank.

      Sorry für den langen Roman, aber vielleicht bleibt das hier ja noch ein bisschen belebt, und es finden sich noch einige mehr. Auch alte Geschichten möchten erzählt werden. Danke nochmal fürs melden!

      Ich war auch im Piusheim in Glonn

      Norbert66 schrieb:

      Wow, war jetzt eine Weile nicht mehr da, soviel Antworten, das freut mich. Ich sortier mal ein bisschen und werde auch mal ein paar Namen dazu packen, vielleicht klingelts ja dann noch mehr. Erst einmal danke für die vielen Antworten!
      @Herbie, ich gebe dir Recht, pädagogisch war es wirklich eine Katastrophe. Im Prinzip habe ich dort nur Dinge erlebt und erfahren, die ich mir und auch anderen besser erspart hätte. Die Idee mit dem Buch finde ich sehr gut. Auch ich habe darüber schon einige Male nachgedacht. Geht mir aber wie dir, ich finde die Energie nicht dafür. Den Film kenne ich natürlich. Wir waren damals mit dem Heim in München um ihn zu sehen. Meine Psychologin von damals hat ja auch mitgespielt, den Namen weiß ich leider nicht mehr. Vor ein paar Jahren lief der mal auf Vox, ich habe eine furchtbar schlechte Kopie davon auf einer VHS Kasette. Nachdem ich den gesehen hatte, waren meine Gefühle allerdings ziemlich im Eimer.
      Alle anderen kenne ich jetzt vom Namen direkt nicht, oder es ist zu lange her. Herrn Morcinek kenne ich, daß war mein Religionslehrer. Ich hatte ihn 1992 nochmals dort besucht. Er hat mich zum Essen eingeladen, und mir freundlicherweise Unterlagen aus meiner damaligen Heimzeit gegeben. Schon damals hatte er erzählt, daß das Piusheim sich verändert hat. Es war kein heilpädagogisches Heim mehr, vielmehr so eine Art freiler Vollzug für Jugendliche, die wegen geringerer Vergehen verurteilt wurden, denen man aber eine Chance geben und den Jugendknast ersparen will. Zum heutigen Zeitpunkt gibt es daß Heim tatsächlich nicht mehr. Wäre aber interessant was die da planen.
      Ich habe das erste halbe Jahr im Haus 12 verbracht, die letzetn eineinhalb Jahre im Haus 5. Haus 12 war richtig mies, daher auch der Wechsel. Ich kann mich, was Haus 12 angeht, an so gut wie niemanden mehr erinnern. Wohl aber was Haus 5 angeht. Unser Hausleiter war Wolfgang Spörrer. Weitere Erzieherinnen waren Heidrun Urrutia, Birgit Meinhof und eine Claudia, Nachname weiß ich nicht mehr. Von den Bewohnern habe ich noch Peter, Aldo, Uwe, Yves und Martin in Erinnerung. Sowie auf besonders tragische Weise Werner, der sich damals das Leben nahm.
      Aus Haus 9 kannte ich Winnie, der war Kochlehrling, sein Bruder Alex war im Haus 12, der einzige Name an den ich mich da erinner.
      Meine Klassenlehrer in der Abschlußklasse waren Herr Draeger und Herr Kahles. In meiner Abschlußklasse 81 saß noch ein Frank.

      Sorry für den langen Roman, aber vielleicht bleibt das hier ja noch ein bisschen belebt, und es finden sich noch einige mehr. Auch alte Geschichten möchten erzählt werden. Danke nochmal fürs melden!
      Hallo, ich war auch da im Heim und musste Kabelstränge legen und Rückenlehnen für Schlitten machen. später dann in der Malerwerkstadt ( ich war ja Maler ) Verkehrsschilder pinseln. In welchem Haus ich war kann ich leider nicht mehr sagen. Ach ja, bei mir war es von 1966 bis 1967
      Gruß
      Klaus-Dieter
      Es wird alles gut. i hope so

      Horst Morcinek

      Hallo zusammen,
      Also, ich war auch vor ein paar Jahren nocheinmal zu besuch im Piusheim, naja paar Jahre ist gut ca 23 Jahre ist es her.
      Habe zu der Zeit bei Herrn Morcinek übernachtet, das war so ein verlängertes Wochenende. Der Grund dafür war einfach nur eine Auffrischung meiner schlechtesten Zeit im Leben, immerhin habe ich dort 6 oder 7Jahre meiner Jugend gelassen ich weis es nicht mehr so genau. Ich glaube mittlerweile, das ich sogar die Hausnummer vertausche, den in der Schulzeit dort war ich im Haus von Herrn Schretzelmeier, der Heimleiter war zu der Zeit ein Herr Meier.
      Als ich dan in der Bäckerei die Lehre begann, war ich beim Morcinek im Haus.
      Als ich vo ca 6 Jahren nocheinmal mit Herrn Morcinek Telefonieren wollte, sagte man mir, das dieser wohl Verstorben sei.
      Somit war mein letzter Kontakt dorthin auch erloschen. Naja, immerhin bin ich selber bereits 50 Lenze alt, aber Irgendwie verlässt einen diese Zeit nicht. Ich werde mir einmal gedanken zu Namen machen, vielleicht erinnert sich der ein oder andere an diese, oder noch besser, findet ihn dort.
      Ich suche auf jedenfall weiter nach Jürgen Hugo aus Aschaffenburg, er müßte mittlerweile 52 ode so alt sein, war mein Zimmerkollege und ein echt feiner Kerl, ein echter Kumpel. Wir haben damals auf dem Zimmer immer mit chackos geübt, Bruce Lee war ja unser großes Vorbild. Lustig aus heutiger sicht!
      Bis demnächst mal.....
      Grüße
      Das ist schade mit dem Herrn Morcinek. Wenn ich mich richtig erinner war er so alt wie meine Mutter, also jetzt 71. Mein ehemaliger Gruppenleiter arbeitet in einer Beratungseinrichtung in München. Ich werde da mal versuchen Kontakt aufzunehmen. Ist leider alles etwas weit weg, seit ich in Berlin lebe. Ich selber bin jetzt knapp vor der 46 und war 13 als ich 1979 dort hinkam. Weiß gar nicht mehr wer zu meiner Zeit Heimlieter war. Es gab einen Herrn Schraven, der war glaub Stellvertreter, aber genau weiß ich daß nciht mehr. Der hatte übrigens auch in dem Film mitgespielt.
      Hallo zusammen,

      also damals war der Heimleiter ein Herr Fiedler der auch noch dazu ne hübsche Tochter hatte .Schraven war der Stellvertreter.Weiß einer noch zufällig was aus dem Koch dem Herrn Lorbeer wurde??Ich hab ja immer seine Menüs geliebt ^^.Ich such auch noch einen Armin Strauch aus Haus 10.Vielleicht kennt den ja jemand.

      Gruss micha

      Geierstange

      Hallo,
      Jaaa, genau so hieß der Bäckermeister, er war mal Boxer und hatt bei nichtbefolgung der Arbeitsanweisung kleine leistenhiebe versetzt.
      Der eigentliche Bäckermeister, also der leiter der Bäckerei war der Herr Spiel, der ging zum Lachen in den Keller.
      Also, wie ich sehe, waren wir so ziemlich Zeitgleich im Piusheim, weil alle Namen ziemlich bekannt sind, auch der Küchencheff. Ich war auch im Piusheim, als der Film gedreht wurde, also müßten wir uns eventuell kennen.
      Grüße

      hamburger0512 schrieb:

      Norbert66 schrieb:

      Wow, war jetzt eine Weile nicht mehr da, soviel Antworten, das freut mich. Ich sortier mal ein bisschen und werde auch mal ein paar Namen dazu packen, vielleicht klingelts ja dann noch mehr. Erst einmal danke für die vielen Antworten!
      @Herbie, ich gebe dir Recht, pädagogisch war es wirklich eine Katastrophe. Im Prinzip habe ich dort nur Dinge erlebt und erfahren, die ich mir und auch anderen besser erspart hätte. Die Idee mit dem Buch finde ich sehr gut. Auch ich habe darüber schon einige Male nachgedacht. Geht mir aber wie dir, ich finde die Energie nicht dafür. Den Film kenne ich natürlich. Wir waren damals mit dem Heim in München um ihn zu sehen. Meine Psychologin von damals hat ja auch mitgespielt, den Namen weiß ich leider nicht mehr. Vor ein paar Jahren lief der mal auf Vox, ich habe eine furchtbar schlechte Kopie davon auf einer VHS Kasette. Nachdem ich den gesehen hatte, waren meine Gefühle allerdings ziemlich im Eimer.
      Alle anderen kenne ich jetzt vom Namen direkt nicht, oder es ist zu lange her. Herrn Morcinek kenne ich, daß war mein Religionslehrer. Ich hatte ihn 1992 nochmals dort besucht. Er hat mich zum Essen eingeladen, und mir freundlicherweise Unterlagen aus meiner damaligen Heimzeit gegeben. Schon damals hatte er erzählt, daß das Piusheim sich verändert hat. Es war kein heilpädagogisches Heim mehr, vielmehr so eine Art freiler Vollzug für Jugendliche, die wegen geringerer Vergehen verurteilt wurden, denen man aber eine Chance geben und den Jugendknast ersparen will. Zum heutigen Zeitpunkt gibt es daß Heim tatsächlich nicht mehr. Wäre aber interessant was die da planen.
      Ich habe das erste halbe Jahr im Haus 12 verbracht, die letzetn eineinhalb Jahre im Haus 5. Haus 12 war richtig mies, daher auch der Wechsel. Ich kann mich, was Haus 12 angeht, an so gut wie niemanden mehr erinnern. Wohl aber was Haus 5 angeht. Unser Hausleiter war Wolfgang Spörrer. Weitere Erzieherinnen waren Heidrun Urrutia, Birgit Meinhof und eine Claudia, Nachname weiß ich nicht mehr. Von den Bewohnern habe ich noch Peter, Aldo, Uwe, Yves und Martin in Erinnerung. Sowie auf besonders tragische Weise Werner, der sich damals das Leben nahm.
      Aus Haus 9 kannte ich Winnie, der war Kochlehrling, sein Bruder Alex war im Haus 12, der einzige Name an den ich mich da erinner.
      Meine Klassenlehrer in der Abschlußklasse waren Herr Draeger und Herr Kahles. In meiner Abschlußklasse 81 saß noch ein Frank.

      Sorry für den langen Roman, aber vielleicht bleibt das hier ja noch ein bisschen belebt, und es finden sich noch einige mehr. Auch alte Geschichten möchten erzählt werden. Danke nochmal fürs melden!
      Hallo, ich war auch da im Heim und musste Kabelstränge legen und Rückenlehnen für Schlitten machen. später dann in der Malerwerkstadt ( ich war ja Maler ) Verkehrsschilder pinseln. In welchem Haus ich war kann ich leider nicht mehr sagen. Ach ja, bei mir war es von 1966 bis 1967
      Gruß
      Klaus-Dieter

      1967 gab´s die einzelnen Häuser noch nicht.

      Ich selbst war 1969 - 1971 im Piusheim und wenn mich meine Erinnerung nicht im Stich lässt wurden die Häuser 1970 belegt.

      Ich war in Haus 6 ( Haus Watzmann).Die Häuser hatten neben den Nummern immer noch einen Bergnamen.

      Gruß

      Herbert :)