Bräunsdorf, Martin-Andersen-Nexö

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      Erst einmal wünsch ich Allen
      einen GUTEN MORGEN !!!!

      Und nun zu Dir Jenna,es ist erdrückend was Du schreibst, gleichzeitig kommt mir vieles davon aber auch sehr bekannt vor.
      Gerade was das Unverständnis der Kollegen betrifft. Habe nach meiner Herz OP ähnliches erleben müssen ( oder dürfen??)
      Ich hatte damals noch den Fehler gemacht viel zu früh wieder arbeiten zu gehen ( OP am 13.12.2003; 1. Arbeitstag Mitte Februar 2014), auch da gab es noch sehr viele Einschränkungen speziell was das Heben betraf oder das Arbeiten im Bereich von Magnetfeldern ( hab damals in nem AKW gearbeitet), doch kaum war man da wurden alle Anweisungen und Einschränkungen selbst von Leitungsebene ignoriert, man war wieder da und da hatte man zu funktionieren!!! Das ging letztendlich so weit das, als ich mich über der Betriebsarzt dagegen wehrte, regelrecht hinausgemobbt wurde. Auch beim darauf folgenden Job als Taxi - und Kurierfahrer sah es letztendlich nicht anders aus, Nachtkurier täglich ( bzw nächtlich - von 16.00Uhr bis morgens ca 8.30Uhr) gut 1 000km und an den Wochenenden Nachts Disco-Taxi, was zwar ganz lustig, aber ebenso anstrengend war. Das ging so lang bis ich kaum noch in der Lage war meinen Haushalt zu führen und ich wegen totaler Erschöpfung 2 Wochen im Krankenhaus lag. Erst da wuchs und festigte in mir die Erkenntnis das ich ja selbst Schuld an der Situation bin indem ich mich wieder zum Sklaven des Geldes machen lies, welches mir ja, wie ich wärend meines KH- Aufenthaltes überhaupt nix nützte. Und so suchte ich für mich Wege mit weniger Geld ein ruhigeres, aber zufriedeneres Leben zu gestalten, was mir letztendlich auch gelang. Bis dahin jedoch gab es noch so manchen Stolperstein, welcher mir auch von Behörden und dem Sozialgericht gestellt wurde,Als ich z,B. auf die Frage einer von Gericht bestellten Gutachterin wieso ich vorzeitig in Rente gehen wolle mit einem Zitat aus dem Buch " Die Kunst des Liebens " des schweizer Psychoanalytikers Erich Fromm antwortete, wurde ich als ein Mensch mit querolantischen Ansichten eingestuft. Später gab es dann noch einen Streit mit der zuständigen Richterin den ich letztendlich dank meines gut ausgeprägten Rechtsempfindens und einer mir Recht gebenden Petition an den deutschen Bundestag für mich entscheiden konnt !!!
      Jetzt lebe ich das für mich ruhigere aber ausgewogenere Leben und bin sehr zufrieden damit.
      Daher Jenna, abgesehen von der Verantwortung, welche wir immer für unsere Kinder habenwerden, alles Andere in Deinem Leben tust Du ausschließlich für Dich, Du mußt Dich wohlfühlen dabei. Daher kann ich auch deinen Satz sehr gut nachvollziehen " ...weg mit dem was mich nicht glücklich macht.... Lebe Dein Leben so wie Du es leben möchtest und verbiege Dich nicht um anderen zu gefallen!!!!
      in diesem Sinne Allen ein angenehmes Wochenende !!!
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      Was ich hier eben las, bewegt mich zutiefst.
      Nicht nur die Lebensumstände und Lebenswege von Jenna und Peter, sondern ebenso das uns entgegengebrachte Vertrauen. Es gehört schon einiges dazu, so ehrlich und offen gegenüber -eigentlich doch fremden Menschen- zu sein.
      Ich kann mich nur dafür bedanken und respektvoll meinen Hut ziehen.
      Jenna, ich wünsche dir das sich alles schnell ändert und wieder gut wird. Die ersten Schritte hast du schon hinter dich gebracht, und den weiteren Weg wirst du auch gehen. So wie ich dich hier kennenlesen durfte, schätze ich ein, das du eine starke Frau bist.
      Peter, ich stecke auch in dieser Zwickmühle wie du seinerzeit. Fast täglich Überstunden, ich gehe abends mit Gedanken an/über den Job ins Bett und wache genau so wieder auf. Manchmal grübel ich die halbe Nacht.
      Die Arbeit macht mir wirklich Spaß, und von der Arbeit selber her kommt das nicht. Es sind eher die Umstände drumherum, der Personalmangel, trotz Schichtplan keine Einhaltung dessen, kein Freizeitausgleich für WE-Arbeit etc.
      Mit Sicherheit ist das nicht die Absicht der Geschäftsleitung, denn sie sucht Händeringend nach Personal. Aber die Bezahlung, die vielen Wochenenden und Feiertage... das schreckt die meisten ab.
      Dazu kommt noch der Umgang mit Schwerstkranken die teilweisen unangenehmen Gerüche.
      Ich muss Schluss machen, die Möbel kommen...



      Bräunsdorf -Treffen 2019
      24. - 26. Mai 2019









      Krumi,
      es ist gar nicht so schwer über etwas zu schreiben was man für sich positiv entschieden hat, man muß nur selbst davon überzeugt sein das es richtig für einen selbst war.
      Ein Alkoholiker wird nie das Trinken aufgeben nur weil es andere Menschen ( Ärzte uA )von ihm verlangen, erst wenn er selbst einsieht das es schädlich für ihn ist kommt er davon los. Und so ist das mit allen Dingen im Leben
      Die meisten Menschen sind ständig auf der Jagd nach mehr Geld, mehr Ansehen, nach Ruhm und Ähnlichem, also nach Dingen die man wieder verlieren , die man ihm nehmen kann, und merken dabei nicht das sie sich dabei immer weiter von ihrer eigenen Mitte entfernen und Trugschlüssen nachrennen.Dabei gibt es viel mehr Dinge im Leben, welche nicht mit Geld zu bezahlen sind. Diese für sich zu entdecken öffnet einem die Augen für Dinge, welche man bisher achtlos übergangen ist und glücklich machen können.
      Meiner Meinung nach lassen wir uns viel zu sehr von dieser Konsum-orientierten Gesellschaft manipulieren und vergessen dabei die wirklich weichtigen Dinge des Lebens, nämlich selbst zu leben !!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Peter Heinz“ ()

      Ich habe Eure Antworten gelesen. Ausführlich antworten werde ich die Tage sicher noch. Muss erst Gedanken sammeln. Was mir aber schon aufgefallen ist...Ihr verteilt kein Mitleid. Dafür liebe ich Euch! Nichts ist für mich derzeit schlimmer als dieses Getüdel nach dem Motto:"Ach je, du Arme!" Damit kann ich nicht umgehen weil es mich schwach macht. Und schwach sein will ich nicht! Halavero, Peter Heinz, Krumi ... Mir schwirrt der Kopf von Euren Posts aber ich freue mich sehr das Ihr so offen geschrieben habt... Bis bald!
      Hallo Jenna !ich habe dein Bericht nicht ganz gelesen, da sind mir die Tränen gekommen ,weil ich an meiner Frau gedacht hab. Auch sie ist anLungenkrebs gestorben ,und die Terapi, das hat auch nicht geholfen ,es wäre besser, gewesen wenn sie das gelassen hätte. Nur Schwerzen ,und das ein ganzes Jahr. Ich habe Nächtelang am bett gewacht und alle halbe Stunde mußte sie gedreht werden ,denn sie wurde aus den Krankenhaus mit ofenen Wunden vom Liegen nach hause gebracht. auch meine Tochter,hat sich bei mir in der Wohnung eingenistet ,ob wohl sie arbeiten ging ,war auch sie immer bei meiner Frau ob Tag oder Nacht.
      Also wie gesagt ich hab mein Laotop zugeklpt und mir ging gas alles noch mal durch den Kopf. JaJenna ! ich hatte mein Frrau gern,aber Lieben konnte ich sie nicht . Liebe das Kante ich ja garnicht ,und ich hatte auch früher keine beziehung zu weibliche wesen.das einzige was mir sehr zuherzen war, das waren dier Kinder, und für die hab ich wirklich alles gemacht .
      Nun ich kann das dir garnicht so schreiben ,wie es Peter und andere machen , da zu bin ich nicht gebildet dazu.Aber wer mich kennt der weis wie ich es meine.
      Ich habe das alles jetzt über wunden ,und muß mich jetzt mit mein Leben bei meine Tochter und muffigen Schwiegersohn abfinden .Mich hält dasForum noch über Wasser,und hoffe das es noch lange bestehen wird. Grus von Manfredo
      Also... eigentlich wollte ich auf den Post von Krumi zuerst antworten, weil mir das sehr wichtig schien...aber das stelle ich jetzt Mal zurück und ich weiß das Krumi das verstehen wird...

      Lieber guter Hausgeist...es tut mir leid wenn Dir wegen mir die Tränen kamen. Wenn Du nicht so weit weg wärst würde ich Dich mal doll drücken. Therapien sind leider ein sehr zweischneidiges Schwert. Gehen sie gut ist alles okay...laufen sie nicht verlängern sie das Leid unter Umständen.
      Die Sache mit der Liebe ist so ne Sache, Manfred. Wo hört gern haben auf? Wo fängt die Liebe an? Für mich (aber das ist meine persönliche Meinung) hast Du Deine Frau geliebt. Man tut das, was Du für sie getan hast, nicht mal eben nebenbei. Es kostet Kraft, sehr viel Kraft, selbst wenn man jemanden "nur" gern hat, diesen Tag für Tag und Stunde für Stunde leiden zu sehen. Ich finde Du hast ihr dadurch alles gegeben was wichtig war. Und ich bin der festen Überzeugung das derjenige, der krank ist, spürt welches Geschenk ihm dadurch gemacht wird. Ich merke an mir selbst das ich nach und nach irgendwie...feinfühliger werde in Bezug darauf wie andere mir entgegen kommen und wie ich darauf reagiere. Die Werte verschieben sich und auch die Menschen die ich in meiner Umgebung und in meinem Freundeskreis haben möchte... Es werden wahrscheinlich nicht alle "guten Freunde" übrig bleiben.
      Du musst nicht schreiben wie Peter oder andere. Ich finde Deine Art zu schreiben schön und denke man kann daraus viel über Dich persönlich lernen. Auch wenn man Dich leider noch nicht kennt. Ich hoffe es kommt im Frühjahr dazu!
      Deine Tochter mag ich, unbekannterweise, gern. Alleine schon wie Du über sie schreibst... :D ... Dein Schwiegersohn ist ein Idiot. Aber das weißt Du ja schon.

      Pass gut auf Dich auf! Du bist, so wie Du bist, einfach unersetzlich. Ich mag Dich und das was Du schreibst sehr gern.

      Ganz liebe Grüße und trotz allem eine Gute Nacht...Jenna

      PS.: Gute Nacht auch an alle anderen natürlich.
      Manfredo, alter Hausgeist,
      ich kann Jenna nur noch einmal zustimmen, es kommt nicht darauf an wie man schreibt, sondern was man schreibt !!!
      Und was Du schreibst kann hier Jeder verstehen und weis was Du ausdrücken willst !!! Also bleib wie Du bist !!!

      Allen einen schönen Samstag Abend !!!!
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      Wieder eine schlaflose Nacht...naja. Halb so wild wenn man am nächsten Tag Ruhe hat...zur Zeit zieht es mich mit Macht zu Euch :D ... Halavero... Ja. Es ist ganz extrem schlimm wenn man sieht was Demenz oder Alzheimer aus einem Menschen machen...und man kann es zwar etwas rauszögern aber nicht heilen...das finde ich immer furchtbar... das zusehen müssen.
      Was Krebs angeht...ich möchte darüber eigentlich gar nicht mehr nachdenken...aber das kann man wahrscheinlich nicht aufhalten. Die Gedanken sind nunmal wirklich frei. Ich will das es weggeht. Ich will aufwachen können und sagen:"Puh! Das war ein Schei*traum!" Aber das wird nicht passieren. Das weiß ich auch. Aber derzeit bin ich vom Kopf her soweit das ich alles negative nicht an mich ran lasse. Ich wirke dadurch vielleicht zynisch momentan...aber ich kann nicht anders. Ich muss mich einfach selber schützen. Zumindest in meinem direkten Umfeld...bei Euch ist das was anderes, Ihr stellt keine Forderungen an mich. Ich muss nicht funktionieren und es tut unendlich gut zu wissen, das ich auch erst in 4 Wochen antworten könnte ohne das Ihr sauer auf mich seid.

      Ja...der Peter...der Peter hat 10000%ig Recht! Mit allem was er schreibt. Man muss sein Leben so leben das man selbst damit zufrieden ist. Und ich habe gelernt das es nicht die materiellen Sachen sind die glücklich machen. Wisst Ihr was für mich derzeit das Schönste ist? Raus gehen können! Auf meinen eigenen Beinen vor die Tür, in den Wald gehen können. Das ist zur Zeit meine Therapie. Gern wäre ich auch am Meer...aber so weit komme ich zur Zeit nicht.:-))

      Peter schreibt mir völlig aus dem Herzen, ich kann seine Geschichte nachvollziehen, kann verstehen wie er gehandelt hat und finde es megamäßig wie er dafür gekämpft hat. Peter, Du bist gerade mein Held!

      Und es stimmt auch was Du geschrieben hast...es fällt leicht über Dinge zu schreiben wenn man weiß das man für sich das Richtige getan hat...Es ist definitiv so! Warum sollte man sich da verstellen? Für seine Überzeugungen muss man einstehen...und die Sache mit diesem ganzen Konsumschrott...auch da hast Du Recht...unsere Kinder werden sich nicht daran erinnern was wir für Silberbesteck gehortet haben...aber worüber wir gelacht und geweint haben und an gemeinsam verbrachte Zeit! Das ist wichtig!

      So...und jetzt kommt der mahnende Zeigefinger...wobei ich mir sicher bin das der nicht nötig wäre, weil derjenige ganz genau selber weiß was falsch läuft. Stimmt's Krumi? Ich verstehe Dich total. Jedes einzelne Wort über Deine Arbeitsbedingungen, über das nachts Wachliegen, über das Grübeln...jedes einzelne Wort könnte ich genau so geschrieben haben. Und Du weißt auch das ich meine Arbeit über alles liebe. Und bei uns ist es mit dem Arbeitgeber genau so wie bei Dir. Aber an diesen Grundbedingungen kannst Du nichts ändern und ich auch nicht. DAS müssen die Arbeitgeber machen. Was wir und sicher viele andere Beschäftigte, die mit der Pflege und dem ganzen drum herum zu tun haben, machen müssen ist...zuerst auf uns selbst zu achten...denn nur wenn Du Dich selbst gut pflegst kannst Du Dich auch gut um andere kümmern.
      Weisste, Krumi...ich hab nen mächtigen Schuss vor den Bug bekommen der mich völlig von den Beinen gerissen hat. So langsam stehe ich jetzt wieder. Aber bis ich so bin wie vorher wird es noch ein langer Weg. Ich weiß auch nicht ob der Stress, das "Generve", die Hetzerei auf Arbeit mit daran schuld waren...aber ich will das so nicht mehr! Und ich würde mir wünschen das Du auch versuchst Dich da etwas raus zu ziehen, auf Dich auf zu passen. Wir sind nicht Highländer der immer und immer wieder auf die Welt kommt...unsere Kräfte sind begrenzt...wer würde Dich ersetzen wenn Du länger ausfällst? Ein Jahr? Wegen Burnout? Dann müsste es auch gehen. Und es würde gehen. Bei Dir kann ich nur das Gleiche sagen wie beim geliebten Hausgeist...Pass gut auf Dich auf...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Jenna“ ()

      Hallo Jenna,
      vielen Dank für Deine Wünsche,
      schön zu lesen das ein Fortschritt zu verzeichnen ist, manchmal hilft es da schon wenn man die Probleme mal zur "Sprache " bringen kann, sollte Dich wieder einmal die Unruhe nicht zum Schlafen kommen lassen, nimm nen Zettel und schreib einfach auf was Dich bedrückt, wenn Du es dann am nächsten Tag liest wirst Du sehen das die Last nicht mehr so groß ist wie in der vorherigen Nacht.
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      Hallo aus Berlin !
      Liebe Grüße an alle. Ja leider sind wir Menschen wohl so gestrickt, dass wir immer erst eine vor
      den Bug brauchen, ehe wir unser bisheriges Leben reflektieren und merken, daß da einiges
      schief läuft. Auch bei mir War es nicht anders. Meine Hausärztin musste mich auch erst verbal
      zwingen, ins Krankenhaus zu gehen. Erst die Drohung, das ich jederzeit ins Koma fallen
      könnte und wenn mich niemand finden würde, das mein Tod bedeuten würde, versetzte mich in den Zustand der Einsicht. Ich hatte damals extrem hohe Blutzuckerwerte.
      Im Krankenhaus hatte ich dann genug Zeit zum überlegen. Wenn man dann auf dem Zimmer
      Menschen hat, die schon auf der anderen Seite waren und wieder zurückgeholt wurden, denkt man dann noch intensiver nach.
      Die Schlussfolgerung war,das ich mit 48 Jahren fast mein ganzes Leben umgekrempelt habe.
      Das fing mit Ernährungsumstellung an (überwiegend gesundes Essen, kein Alkohol ),langsames
      beginnen mit Sport und Neuorientierung im beruflichen Bereich.
      Seit einem Jahr mache ich neben meiner Selbständigkeit ein Fernstudium zum Psychologischen
      Berater. Im kommenden Jahr kommt dann der Heilpraktiker für Psychotherapie dazu und die
      Ausbildung zum Hypnosetherapeuten.Das hört sich jetzt nach Stress an,aber die Ausbildungen
      erfolgen alle nacheinander.
      Durch meine Selbständigkeit kann ich mir ja meine Zeit selbst einteilen. Ich verzichte lieber auf ein bisschen Geld und gestalte mir dafür meine Zukunft so, wie ich es will.
      Jenna,solche Situationen haben auch ein paar positive Seiten. Man merkt, wer wirkliche Freunde sind und kann den Rest getrost ziehen lassen. Außerdem lernt man sich selber wieder neu kennen und merkt, was für ein enormes Potenzial in einem steckt.
      Ich wünsche allen die größtmögliche Kraft auf dem vor Euch liegenden Weg,aber vor allem werdet oder bleibt schön gesund. Seit behütet und beschützt auf all euren Wegen .
      Bis bald! Roy
      ich kann es nicht genau sagen5.Das Leben nach der Heimzeit

      1954 das Frühjahr ist da ,und mein chef hat ein Sohn bekommen . Nun die Freude war groß,da es ja das erste Kind war was er hatte., endlich ein Stammhalter,
      was natürlich auch gefeiert wurde .10 DMaber jetzt war erst mal FaschingsZeit gab er mir vor Freude ,aber viel konnte man damit nichts anfangen. Wie ich schon schrieb war habe ich mich befaßt das weite zu suchen ,und nach Westdeutschland aus zuwandern. Jetzt war natürlich jede Mark ,die ich hatte für die Flucht geplant . Natürlich hatte ich auch noch nicht die richtige Kleidung, so das ich mich unter den Leuten sehen lassen konnte.Jetzt war erst mal Fasching, und das wurde auch bei uns im Dorf gefeiert. Ein einheimischer Junge ,der eigentlich für alle Schabernacke zuhaben hatte, der Name Sigfrid Roscher, der hatte eine Kiepe,(das ist ein Korb) der auf den Rücken getragen wurde,den hatte er das Vorderteil abgeschnitten ,und vorne eine Maske mit einer alter Frau,und dazu die passende Kleidung . Nun das war natürlich ein aufsehen Sigfried im Korb und die Oma,trug ihn auf den Rücken.
      Also der Frähling verlief wie immer mit Feldarbeit Futter holen Aussaat und das Kartoffeln legen. Ei Sonntag war ich in Wittiche nau bei meiner Tante auf Besuch, und wie es so ist ,war auch mein andere Tante ,die in Ilshofen bei Schwäb- Hall Wohnt auf Besuch. Die war gerade frisch Verheiratet und gerade mal 8 Jahre Älter als ich.
      Natürlich war das eine Freude ,vor allen hatte ich ein Hun mit gebracht, was ich aus dem Hünerstall weggefunden hatte (
      geklaut) Ja Freunde das war natürlich auch das gefundene Fressen ,den es gab ja sonst nichts ,Fisch auf Fleichmarken, zu dem man sich noch anstellen mußte ,und wenn du dran warst, gab es nichts mehr.
      Es wurde viel vom Westen erzählt ,und umso mehr hat es mich dahin gezogen.Im
      März war die Taufe von dem Nachwuchs, und ich war ganz entstzt das der Name Ralf war ,den das hatte ich noch nie gehört hat der sich versprochen,und wollte Rof sagen , aber nein der Name war Ralf .Ich habe mich damit abgefunden,aber Der drang nach den Westen wurde immer schlimmer, und so hab mir einige Sachen für die Reise besorgt ,wo bei mir meine Tante in Wittiche nau behilflich war. Im April habe ich es gewagt nach Berlin zufahren ,was auch ohne weitere vorkommen ablief . am Bahnhof FriedrichStrasse in Berlin hab ich Bahn verlasen und auf dem weg nach Marienfelde gemacht,den dort war das Flüchtlings Notaufnhame Lager. Zuerst Frage Fragebögen ausfüllen,Ich verstand das wenigste davon und so wurde wein Fragebogen von einer Angestellten ausgefüllt und dabei ging es mein , Hab kein erlernt, Gefängnis , nein Was haben sie gearbeitet ? Landwirtschaft , Haben sie Ansteckende Krankheiten Nein sied sie Bettnässer, nun da hab ich gezögert, aber es dann.. zugegeben ,den raus gekommen wäre das so wiso,und ich wäre womöglich zurück transportiert. Anschließen wurde ich vom Amt Arzt Untersucht wurde dann in einer Gruppe eingeteilt ,und mußte auf mein bescheid warten ,was sich einige Tage hinzog.Nun ich war in ein 3 Bett Zimmer ,und mir war das einnässen nur einmal passiert , was ich auf die ganze Aufregung schob.Tags über sind wir in die Großmarkt Halle am Tempelhof und haben Wagonweise die Bananen ausgeladen, und bekamen am ende 5 DM,pro Tag Warmes Essen bekamen wir vom roten kreuz ,und das einmal am Tag.Das Essen im Lager war auch sehr Knap ,und die ganzen Zustände miserabel. Wir waren aber froh ,denn wir haben uns abgefunden ,das es bald nach West Deuschland geht. Nach etwa 8,oder 10 tage bekam ich bescheid das ich Per Flugzeug nach Hanover, und weiter nach Sanbostel bei Bremervörde in ein Auffangs-Lager käme.Der Flug dauerte eine Stunde bis Hanover, aber 3eihalb Stunde mit dem Bus nach Sanbostel.Es war im mai .
      Ich kann es nicht genau sagen, jedenfals war das ein ehemaliges Kz und kriegsgefangener Lager. 1952 wurde es zu ein Notaufname Lager eingerichtet. und ich kann mich noch daran erinnern ,wie die ersten schwarz weis Fernseher rauskamen, und wir ein Fernseh Gerät im Lager hatten. Das Gerät war in ein Aufendhaltsraum ,der nicht al zu groß war . Nun jeder wollte die Weltmeisterschfft vom Fußball im Fernseh schauen, aber das Raum war zu klein, und so wurden in jeder Baracke einige Karten ausgegeben.Ich hatte das Glück eine Karte zubekommen,ob wohl ich keine Ahnung vom Fußball hatte . Nun hatten da einige jugendliche durch Verwandschaft die im Westen wohnten Geldbekommen ,was bei mir aber nicht zutraf. Ich habe für 30 DM meine Karte verkauft an so ein Fanatiker ,den ich war ja Intresenlos . Als das Spiel anfing war die Bude gerammelt voll ,so das einige sogar auf die Schultern von anderen Zuschauern kletterten,und auch ich hatte ein blick zum Fernseher, aber nicht wegen das Spiel ,nein schon alleine des Dildes wegen ,den das war mir was ganz neues.natürlich war meine Näserei nich unbemerkt geblieben , und so wurde ich in ein andern Raum verlegt,wo noch andere Betnässer waren . jeden Morgen wurde das Leintuch von uns selbst ausgewaschen und zum Trocknen aufgehängt ,da zu war eine über dachte Terrasse da gewesen.dort war ich bisanfang Juni,und wurde danach nach Bad Antogast in ein großes Gebäude verlegt ,das mitten im Wald stand. Bad Antogast ,bei Appenwaier Freigurg, von dort wurde ich nach Ilshofen bei Schwäb Hall zu meiner Tante entlassen.Ja das war die zweit Jüngste Schwester zu meiner Mutter. Die hat mir dan eine Arbeitsstelle bei ein Bauer besorgt.

      Fortsetzun folgt

      Nun noch mal an alle Freunde des Forums . Mit Freuden sehe ich das ,zur Zeit ein reger Betrieb hier statt findet , ob wohl alles Menschen Schicksale sind die da geschrieben werden , aber es ist doch schön überhaupt etwas zu hören ,und ich Glaube das da einige sind die noch eine große last mit sich rumtragen. Nun Freunde Ich denke da oft an unsern Freund ,der ja fast immer im Krankenhaus ist ,und seine Familie mit Kinder daheim hoffen das Vater bald wider Gesud heim kommt . Ich wünschte mir nur das dies schon geschehen ist .
      Nun an alle noch ein schönen Nachmitteg das Wünsch ich Euch von Herzen gerne. Vruß vom hausgeist Manfredo
      Wäre auch ne Möglichkeit gewesen... :D ... Ich bin gerade überfordert... Roy, erstmal vielen Dank für Deine Zeilen... Ich schreibe da auch nochmal was dazu...muss das erst nochmal in Ruhe mit freierem Kopf lesen... Manfred, Dein Leben ist so wahnsinnig interessant verlaufen... mit soviel Höhen und Tiefen...unglaublich das Du der Mensch geworden bist der Du bist...und Du schreibst so toll das ich da immer mit Kopf und Herz festhänge und Dich vor mir sehe in der Situation die Du beschreibst...ich gehe jetzt noch raus...laufen, laufen, laufen (wie war das mit Sport Roy?) ... auch wenn es derzeit noch eher spazierengehen ist...Ihr Lieben vom verrückten Haufen...Ich wünsche Euch einen schönen Abend...
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      Krumi63 schrieb:

      Wat'n Axel... hasse die Gummipille inne Klöten gekriegt oder wat hasse fürn Trauma? :P ;)


      Erstens war das Sch**** nich`aus Gummi und zweitens hatte das auch nichts mit dem irgendwohin bekommen zu haben zu tun, aber das ist ja nun auch egal. Nicht egal ist, dass dieser Thread zum aktivsten, ehrlichsten und interessantesten mutiert ist wie kein anderer zuvor und das hat sicherlich eine ganze Reihe von Ursachen, denn die Leute, die hier posten, tragen insgesamt Hunderte Jahre auf dem Buckel und da kommt ordentlich was zusammen, liest man nur einmal die Menge der spannenden Lebensgeschichten von Manfredo. Mir allein gibt das schon etwas, denn als Berliner Junge interessiert mich generell, was mit der Geschichte um die Stadt zu tun hat. Auch wenn ich erst sehr viel später geboren wurde als er, interessiert mich das und lese das hier sehr gern. Es ist doch wirklich beachtlich, dass wenigstens dieses eine Thema beinhaltet, worum es eigentlich gehen sollte - um unsere, eure Geschichten und um so viel mehr. :)
      Danke für die aufschlussreichen Worte, Jenna & Roy.
      Natürlich weiß ich, das es der Gesundheit nicht zuträglich ist, im "Dauerstress" zu verharren.
      Und dennoch ist es in heutiger Zeit fast unmöglich, aus diesem Teufelskreis auszubechen. Ich habe nächste Woche ja noch Urlaub, bis Mittwoch will ich mit der Wohnung fertig sein und dann habe ich noch 4 freie Gammeltage. Diese werde ich auskosten und ein Wellnesstag ist garantiert dabei. Das ist dann schon mal Erholung.
      ;)
      Was die Arbeit angeht - ich habe mir vorgenommen das alles nicht mehr zu sehr an mich ranzulassen...
      Wiederum möchte ich einen guten, nein -einen augezeichneten Job machen, habe jedoch die Befürchtung vielleicht abzustumpfen und die Scheißegalstimmung zu bekommen. Das ist nicht gut für mich und noch weniger für meine Arbeit.
      Schwierig alles, aber ich werde einen Weg finden. Igendwie.

      Liebe Grüße an alle, euer Fischkopp



      Bräunsdorf -Treffen 2019
      24. - 26. Mai 2019









      ... manchmal hat man ja nen schlechtes Gewissen, als "Nichtbräuni" und themenfremd hier etwas zu schreiben ...aber wie es Stern schon schrieb, ein der Wenigen Themen im Forum ..wo es so schön friedlich, und trotzdem informativ, spannend zugeht ..wie bei einer Gemeinschaft ...


      <3
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.