Fondsumsetzung

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      xyz schrieb:

      das sozialamt zahlt bei bedürftigkeit auch verhütungsmittel.

      warum sollen die kosten für eine puff-besuch nicht förderungswürdig sein, durch mittel aus dem fond? erstens, wenn der antragsteller glaubhaft macht, dass es der psyche gut tut und zweitens, das drumherum hat durchaus seine kulturellen reize :D
      bei ablehnung :tschtc:
      Irrtum! Die sind im Regelsatz der Grundsicherung bereits enthalten.
      Und ein Mehrbedarf muss amtsärztlich attestiert werden.
      Das ist bei uns Gott sei Dank nie geschehen, denn es handelt sich ja
      schließlich um Steuergelder, die da verdingst werden sollen.

      Und im übrigen finde ich es sehr schade, dass ich so missverstanden
      worden bin. Es liegt mir nämlich ganz entscheidend daran, das bisher
      erreichte nicht unbedingt durch solchen Nonsens zu disreditieren.
      Denn man muss immer auch die Allgemeinheit mitdenken.
      Das haben wir doch für unsere erlittenen Unbillen früher auch gewünscht.
      Dann muss das auch für heute gelten.


      Lg
      Danie
      Mit kleinen Hieben fällt man auch große Bäume (Benjamin Franklin)

      Fondslösung/Anlaufstellen zu Posting 49

      Vorbemerkung: Nachdem MM mich bat, meinen Besuch bei der Anlaufstelle Hamburg einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen, habe ich dem gerne zugestimmt. Mir ist bisher niemand unter den Ehemaligen bekannt, der diesen Schritt gegangen ist, oder sich dies zugetraut hat. Dabei halte ich so ein Vorgehen für wichtig, denn es macht einen Unterschied, ob hier nur theoretische Erörterungen stattfinden, oder ob über praxisnahe Erfahrungen berichtet wird. Das ich mir einen eigenen Blog zur Heimerziehung eingerichtet habe, sollte ja wohl nicht anstößig sein, auch nicht, dass mir daran gelegen ist, möglichst viele Leser, ob nun Betroffene oder Nichtbetroffene zu erreichen.
      Der Gotteshüttenblogger - Manfred Zielke

      Nun sind ein paar Tage vergangen, dass ich bei der Anlaufstelle Hamburg war, und ich fasse in Kürze noch einmal zusammen. Jeder kann sich leicht vorstellen, dass in einem zweieinhalbstündigen Gespräch nicht nur über Einbauküchen und Weltreisen gesprochen wurde. Letztlich gilt, was bisher jeder wissen dürfte, nämlich dass zunächst mal alle anderen Möglichkeiten wie bspw. Leistungsbezug durch das Arbeitsamt, Sozialamt usw. ausgeschöpft sein müssen, bevor der Fond Heimkinder aktiv wird, sei es nun ablehnend oder bewilligend, oder gar die Höhe der Bewilligung betreffend. Bei mir hieße das konkret, dass ich erstmal formal Leistungen bei der Arge beantragen müsste, und bei Ablehnung würde dies in der für mich bei der Anlaufstelle Hamburg angelegten Akte festgehalten, und diese ginge dann nach Köln zur zentralen Stelle der Weiterbearbeitung/Bewilligung.

      Ich wäre übrigens nie auf die Idee gekommen, eine Renovierung meiner Wohnung, neue Möbel, etc. zu beantragen, sondern dies wurde mir suggeriert mit den oben erwähnten Beispielen, wie Weltreise machen, ein Auto zu beantragen, Karten für den FC St. Pauli usw. Deswegen bin ich den Beratern in der Hamburger Anlaufstelle nicht böse, sondern sie haben mit ihrer jetzigen Aufgabe Neuland betreten, scheinen wohl blauäugig zu sein und machten auf mich einen recht unerfahrenen Eindruck, was die Bewilligung von Leistungen betrifft, die sie fälschlicherweise trotz meiner Einwände immer wieder Entschädigung nannten. (Wem werden schon 10.000 € für derartige Wünsche bewilligt und wie schnell wäre der Fond leer, würde man all diese Wünsche berücksichtigen). Für mich war das wichtigste Ergebnis meines Besuches in der Anlaufstelle, dass ich die Adresse vom Hamburger Institut für Zeitgeschichte aufgeschrieben bekam, wo es eine wissenschaftliche Mitarbeiterin gibt, die großes Interesse an dem Schicksal der ehemaligen Heimkinder zeigt, und dies dokumentieren und aufarbeiten will.

      Desgleichen kann ich nur alle Ehemaligen ermuntern ihre Erfahrungen mit den Anlaufstellen hier im Forum unterzubringen, denn das spiegelt die Praxis wieder, ist fernab aller grauer Theorie und schafft Transparenz. Allerdings gehört dazu etwas Mut. Mir ging es zu keinem Zeitpunkt darum, eine Verzichtserklärung zu unterschreiben, und ich werde dies auch zukünftig nicht tun. Mein Besuch bei der Anlaufstelle war der eines "Kundschafters", um über die dort stattfindende Arbeitsweise, wenn auch nur auf Hamburg bezogen, die Heimkinderforen zu informieren. Da lasse ich mir dann gerne von Erika (Oerni) vorhalten, ambivalent zu sein, oder auch an anderer Stelle, dass ich meinen Bekanntheitsgrad steigern will - warum auch nicht. Tun doch alle anderen auch, und das ist auch gut so, wenn es um ein gerechtfertigtes Anliegen geht.

      M.Zielke

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Manfred Zielke“ ()

      was soll diese form der selbstdarstellung ausgerechnet von jemanden, der ein groooooooßer verfechter der anlaufstellen ist? eine wertneutrale berichterstattung ist wohl kaum zu erwarten.

      etwas positives wird manfred dem besuch in der anlaufstelle abgewinnen: er konnte sich aussprechen. das war sicherlich wichtig für ihn.
      xyz

      Manfred Zielke schrieb:

      Vorbemerkung: Nachdem MM mich bat, meinen Besuch bei der Anlaufstelle Hamburg einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen, habe ich dem gerne zugestimmt. Mir ist bisher niemand unter den Ehemaligen bekannt, der diesen Schritt gegangen ist, oder sich dies zugetraut hat. Dabei halte ich so ein Vorgehen für wichtig, denn es m



      Es sind schon viele da gewesen. Aber warum sollen sie in den Foren die Hosen runter lassen und Dinge, die sie privat betreffen, in den Foren veröffentlichen?
      Sind ja nicht alle sensationsgeil, und so manchem ist seine Privatsphäre noch etwas wert.

      Und was in anderen Foren gesagt und geschrieben wurde hat hier nichts zu suchen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Mandolinchen“ ()

      Benachrichtigung:
      Sie haben eine negative Bewertung von Martini für Fondumsetzung erhalten.
      Ihnen werden für die Bewertung 9 Renommeepunkte abgezogen: Kommentar: Und Du kannst auch einfach mal die Fresse halten. Da kommt ein neuer Nutzer hier ins Forum und Du pinkelst ihm sofort ans Bein.
      Manfred ist bei weitem kein Verfechter der Anlaufstellen. Wenn dann bist Du solch einer.

      Mein Kommentar ist auch hier für jeden lesbar: Ich :heul_nich:

      xyz schrieb:

      was soll diese form der selbstdarstellung ausgerechnet von jemanden, der ein groooooooßer verfechter der anlaufstellen ist? eine wertneutrale berichterstattung ist wohl kaum zu erwarten.

      etwas positives wird manfred dem besuch in der anlaufstelle abgewinnen: er konnte sich aussprechen. das war sicherlich wichtig für ihn.
      xyz


      für diesen beitrag habe ich die "höfliche :D " benachrichtigung erhalten.
      Hallo xyz,

      lese bitte meinen Beitrag zwei- oder dreimal. Das eröffnet dir die Möglichkeit zu einer ganz anderen, weniger oberflächlichen Beurteilung zu kommen. Wahrscheinlich gehörst Du auch zu den Usern, die alles mit zwei oder drei Sätzen ab tun, und sich davor scheuen, inhaltlich und sachlich Stellung zu beziehen. Ansonsten interessiert es mich nicht, wer hier mit wem welche Scharmützel ausficht.

      M. Zielke

      Fondsumsetzung

      .
      DAS ORIGINAL bezüglich Beitrag 49 ( oben ) ( auf Seite 3 dieses Threads HIER ), wurde von dem jetzt HIER in diesem unserem HEIMKINDER-FORUM.DE sich als neuer Boarduser am Vormittag Samstag, 4. Februar 2012 angemeldeten »Manfred Zielke« ( sein Realname ! ), verfasst. – Er also ist der Autor dieses „Erfahrungsbericht“ / „Zeitdokument“ wiedegegeben in Beitrag 49 ( oben ).

      ( Seine erster eigener von ihm selbst geschriebener Beitrag HIER IN DIESEM FORUM ist – heute – Beitrag 66 ( oben ) ).

      Dieser sein „Erfahrungsbericht“ / „Zeitdokument“ ( wiedergegeben in Beitrag 49 ( oben ) ) wurde ebenso von »Manfred Zielke« am Mittwoch, 1. Februar 2012, um 15:29 Uhr in das FI-EHK.DE-FORUM in den dortigen Thread »Anlaufstellen« @
      http://www.fi-ehk.de/forum/board/index.php?page=Thread&postID=8323#post8323 gestellt ( dort Beitrag 112 auf Seite 6 des dortigen Threads ).

      Desweiteren ist dieser „Erfahrungsbericht“ / „Zeitdokument“ jetzt auch seit Freitag, 3. Februar 2012 auf der Vereinswebseite des „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) @
      http://www.veh-ev.info//pages/verein-ehemaliger-heimkinder-e.v.-veh-e.v.-skandale-und-affE4ren-FCber-den-umgang-mit-den-ehemaligen-heimkindern/erste-erfahrungsberichte-ehemaliger-heimkinder-fondsanlaufstelle.php für jeden zu lesen, damit er soweit wie möglich von allen Ehemaligen Heimkinder die Zugang zum Internet haben gelesen werden kann ( dort kann man ihn aber nicht kommentieren --- aber in den Diskussionsforen kann man dies tun ).

      Wenn jemand Einwände dagegen hat, das dieser „Erfahrungsbericht“ / „Zeitdokument“ nun mehrfach im Internet veröffentlicht wurde und wird, dann ist das sein / ihr Problem und diejenigen die ihn veröffentlichen wollen werden nicht die geringste Notiz von solchen Einwänden nehmen.

      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Mandolinchen schrieb:

      Manfred Zielke schrieb:

      Vorbemerkung: Nachdem MM mich bat, meinen Besuch bei der Anlaufstelle Hamburg einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen, habe ich dem gerne zugestimmt. Mir ist bisher niemand unter den Ehemaligen bekannt, der diesen Schritt gegangen ist, oder sich dies zugetraut hat. Dabei halte ich so ein Vorgehen für wichtig, denn es m
      Es sind schon viele da gewesen. Aber warum sollen sie in den Foren die Hosen runter lassen und Dinge, die sie privat betreffen, in den Foren veröffentlichen?
      Sind ja nicht alle sensationsgeil, und so manchem ist seine Privatsphäre noch etwas wert.

      Und was in anderen Foren gesagt und geschrieben wurde hat hier nichts zu suchen.
      so ist es mando und:
      vor allen Dingen macht es keinen Sinn eine Anlaufstelle aufzusuchen, wenn man angeblich doch nichts will. Ein sehr
      egoistisches Verhalten, weil man Jenen etwas wegnimmt, die für sich die Anlaufstellen als eine Hilfe betrachten, hier meine ich nicht nur bezogen auf den Anspruch der Leistungen, sondern insbesondere einen Menschen zu finden, der sich die Zeit nimmt, sich das anzuhören, was der betreffenden Person aus seiner früheren Erfahrungen mit den
      Heimen wichtig ist zu besprechen.


      Sich dann hier so darzustellen, als ob man in einer sozusagen "Recherche" unterwegs ist, um zu beurteilen wie die Anlaufstellen arbeiten, halte ich für daneben und ist der Sache auch nicht dienlich. Jeder wird die Erfahrungen in den Anlaufstellen unterschiedlich bewerten und es hilft da auch nicht auf Erfahrungsberichte Anderer zurückzugreifen.
      Das in den Anlaufstellen nicht alles so reibunslos klappt, wie es soll dafür können sie nichts. Sie sind erst im Dezember über ihre Funktionen aufgeklärt worden und auf was Ehemalige Anspruch haben und ihnen wird nun der schwarze Peter zugeschoben und das sollte bedacht werden. Es wäre für eine Beschwerde die falsche Stelle, denn es kann nicht angehen, dass sie nun etwas ausbaden sollten, was an andere Stelle verzapft wurde, Fairness muss schon sein. Und man wertet sich selber nicht auf in dem man ständig meint andere abzuwerten, macht nicht schlauer!
      Gruß Erika

      Fondsumsetzung/Verzichtserklärung - Dazu habe ich mir erlaubt, ein Gedicht zu verfassen, welches meine Einstellung zum Ausdruck bringt.

      VERZICHTEN? NEIN DANKE



      Wir sollen verzichten, verzichten, verzichten.

      So wollen es Kirche und Staat!

      Und abermals wollen sie über uns richten.

      Das klingt wie Hohn, wie Spott und nach Verrat.



      Kindheit und Jugend wurde' uns gestohlen,

      Wir waren rechtlos im Staat der Rechte.

      Sie taten es ganz unverhohlen,

      Und hielten uns für ihre Knechte.



      Entschädigung ist nicht angesagt,

      Nur Almosen sollen wir bekommen.

      Und wem das alles nicht behagt,

      Sei eine Klage unbenommen.



      So geht viel Zeit über das Land,

      und weiter werden Sie über uns richten,

      mit ihrer starken Pranke von Hand,

      bis unsere Reihen sich lichten.



      An euren Taten werden wir euch messen,

      Ihr sollt euch schämen, ihr Ungeheuer.

      Wir lassen uns nicht mehr erpressen,

      Noch lodert in uns ein stetig Feuer!




      M. Zielke
      Zielke,ich gehöre zu den "Leuten",die einige Beiträge
      durchlesen und durchschmecken.
      Deine gönnerhafte Art zieht bei mir jedenfalls nicht und
      mich kann man auch nicht so schnell beeindrucken.
      Bei Deinem Duktus, kannst Du mir nicht ernsthaft
      vermitteln wollen, daß Du bei dieser lächerlichen
      und dreisten Ansprache(bei Deinem a n g e b l i c h e m
      Kundschafterbesuch) nicht sofort und ohne Federlesens
      die Unterredung beendet oder zumindest beherrscht hättest.
      Sorry, aber jeder Mitläufer Martinis läuft bei mir gegen die
      Wand.

      Bons
      Und auch wenn Du Dich in Zukunft hier als
      Zielke-Schiller präsentieren willst, ändert das nichts
      an meiner Sichtweise der Dinge.
      Interessant in diesem Zusammenhang ist Dein Auftauchen,
      just nachdem Martini und einige glaubwürdigere Mitglieder
      des Forums in einer sinn-und zwecklosen Diskussion
      verfangen waren.
      Wenn Du als qualitative Verstärkung Martinis Geschreibsel dienen sollst,
      dann aber gute Nacht Ihr Heimkinder.

      Bons

      Oerni schrieb:

      Mandolinchen schrieb:

      Manfred Zielke schrieb:

      Vorbemerkung: Nachdem MM mich bat, meinen Besuch bei der Anlaufstelle Hamburg einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen, habe ich dem gerne zugestimmt. Mir ist bisher niemand unter den Ehemaligen bekannt, der diesen Schritt gegangen ist, oder sich dies zugetraut hat. Dabei halte ich so ein Vorgehen für wichtig, denn es m
      Es sind schon viele da gewesen. Aber warum sollen sie in den Foren die Hosen runter lassen und Dinge, die sie privat betreffen, in den Foren veröffentlichen?
      Sind ja nicht alle sensationsgeil, und so manchem ist seine Privatsphäre noch etwas wert.

      Und was in anderen Foren gesagt und geschrieben wurde hat hier nichts zu suchen.
      so ist es mando und:
      vor allen Dingen macht es keinen Sinn eine Anlaufstelle aufzusuchen, wenn man angeblich doch nichts will. Ein sehr
      egoistisches Verhalten, weil man Jenen etwas wegnimmt, die für sich die Anlaufstellen als eine Hilfe betrachten, hier meine ich nicht nur bezogen auf den Anspruch der Leistungen, sondern insbesondere einen Menschen zu finden, der sich die Zeit nimmt, sich das anzuhören, was der betreffenden Person aus seiner früheren Erfahrungen mit den
      Heimen wichtig ist zu besprechen.


      Sich dann hier so darzustellen, als ob man in einer sozusagen "Recherche" unterwegs ist, um zu beurteilen wie die Anlaufstellen arbeiten, halte ich für daneben und ist der Sache auch nicht dienlich. Jeder wird die Erfahrungen in den Anlaufstellen unterschiedlich bewerten und es hilft da auch nicht auf Erfahrungsberichte Anderer zurückzugreifen.
      Das in den Anlaufstellen nicht alles so reibunslos klappt, wie es soll dafür können sie nichts. Sie sind erst im Dezember über ihre Funktionen aufgeklärt worden und auf was Ehemalige Anspruch haben und ihnen wird nun der schwarze Peter zugeschoben und das sollte bedacht werden. Es wäre für eine Beschwerde die falsche Stelle, denn es kann nicht angehen, dass sie nun etwas ausbaden sollten, was an andere Stelle verzapft wurde, Fairness muss schon sein. Und man wertet sich selber nicht auf in dem man ständig meint andere abzuwerten, macht nicht schlauer!
      Gruß Erika
      Hallo Oerni,

      auch du scheinst mein Posting nicht richtig gelesen zu haben. Wie kommst du denn darauf, dass ich mich egoistisch verhalte und jemand anderem etwas wegnehme. Im Gegenteil, bei eisiger Kälte habe ich mich auf den Weg gemacht, und mein Fahrgeld aus eigener Tasche bezahlt. Übrigens war Fahrgeld auch ein Thema bei dem mehrstündigen Gespräch, welches lange zuvor vereinbart worden war. Das Problem Fahrgeld fand Beachtung, und es ist gut möglich, dasss sich in dieser Hinsicht zukünftig was ändert. Das ist besonders wichtig für Bundesländer, wo es nur eine oder zwei Anlaufstellen gibt.

      Auch stimmt es nicht, das ich nichts will, sondern ich will Informationen und keine Verzichtserklärung unterschreiben, und dies jenseits deiner moralischen Bewertung, dass ich anderen etwas wegnehmen würde. Als ehemaliges Heimkind habe ich das Recht eine Anlaufstelle aufzusuchen und mich beraten zu lassen. Ferner wurde mir keine Verschwiegenheitspflicht auferlegt, und so trage ich mein dort gewonnenes Wissen in die Öffentlichkeit, behaupte aber nicht, dass dies repräsentativ ist.

      Aus deinem Posting kann ich nur lesen, dass du die Anlaufstellen gerne aufwerten möchtest und sie vor mißliebigen Heimkindern verteidigen möchtest. Ich habe nicht die Anlaufstellen abgwertet, sondern nur von einer gesprochen und meine Erlebnissse schriftlich festgehalten. Dein Duktus hat sich nicht geändert, indem du mir Unfairnis vorwirfst, moraltriefend daher kommst, aber mein eigentliches Anliegen und meine Argumentation beiseite geschoben hast. Es steht jedem Ehemaligen frei über seine Erlebnisse in den Anlaufstellen zu berichten, es sei denn du findest aufgrund deiner Möglichkeiten Wege, dies zu verhindern.

      Und deine bösartigen Unterstellungen kannst du gern für dich behalten:

      Und man wertet sich selber nicht auf in dem man ständig meint andere abzuwerten, macht nicht schlauer!
      Gruß Erika
      M. Zielke