Fondsumsetzung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Seligpreisung

      Selig die gar geistig sozial und moralisch arm, denn ihrer ist das Himmelreich!!!

      Totale Verlogenheit der ganze Fond. Widersteht dem Unsinn und macht euch nicht gemein mit so was.
      Vergesst eure Ehre nicht!!!

      Kochkurs für alle Heimkinder, gibts auf Nachfrage bei mir umsonst......

      Theo M

      Fondsumsetzung

      .
      FEEDBACK VON EINEM UNTERSTÜTZER DER INTERESSEN DER BETROFFENEN

      Hallo Martin,

      es erübrigt sich eigentlich, diese Schruth`sche Beurteilung [ http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2012/01/verzichtserklc3a4rung-schruth.pdf ] auch nur zu lesen; geschweige denn darüber zu diskutieren. Allein deshalb, weil ohnehin vollständig egal ist, ob die Verzichtserklärung rechtlich unwirksam, sittenwidrig oder sonst was ist.

      Es kommt nur darauf an, dass die Leute unterschreiben. Das ist m.E. auch der Anlass zu dieser ellenlangen Einlull-Fleißarbeit mit dem plakativ zwischen den Zeilen hängendem ungeschriebenen Leitsatz: "Leute unterschreibt, sichert euch die einmalige Chance (!) auf ein Almosen ! Klagen könnt ihr danach immer noch - nützt euch dann zwar nichts mehr…" (hahahaha)

      Warum verschweigt Schruth, dass die Zeit für den Klageweg bis zur höchsten Gerichtsinstanz nicht annähernd ausreichen würde. Der Fonds ist wahrscheinlich längst Geschichte, bevor auch nur der allererste Fall in höchster Gerichtsinstanz zur Entscheidung anstehen würde. Wer glaubt oder darauf hofft, dass die Täterorganisationen vorher klein beigeben könnten, ist ein Narr.

      Man sollte auch nicht vergessen, dass der Fonds JEDERZEIT aufgekündigt werden kann. Selbst im unwahrscheinlichsten Fall, also einem frühzeitigen Grundsatzurteils kontra Verzichterklärung, käme ein solches Urteil den Täterorganisationen möglicherweise sehr gelegen. Bekämen sie damit doch eine plausible Erklärung für die dringende Notwendigkeit der sofortigen Auflösung des Fonds auf dem Silbertablett serviert. (Plausibel natürlich nur aus Sicht der Täterorganisationen und deutscher Papageien-Massen-Medien.)

      Manfred D.
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Fondsumsetzung

      .
      EIN EHEMALIGES HEIMKIND AUS DEUTSCHLAND TEILTE MIR GESTERN ( 13.01.2012 ) MIT, UND ICH VERÖFFENTLICHE DAS JETZT AUCH HIER, MIT SEINER ERLAUBNIS, DA ICH VOLL UND GANZ EBENSO DIESER MEINUNG BIN.

      Hab' ich s mir doch gedacht.

      Das ganze Geschwurbel von Herrn Schruth dient nur der eigenen Gewissensberuhigung [ betreffend seiner „rechtlichen Beurteilung“ zur VERZICHTSERKLÄRUNG @
      http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2012/01/verzichtserklc3a4rung-schruth.pdf über http://dierkschaefer.wordpress.com/2012/01/13/verzicht-auf-rechtliche-mittel/ ]

      Das Geschreibsel von Ihm hat sich für mich so gelesen:

      Naja, da muß zwar etwas unterschrieben werden, welches aber vermutlich gegen rechtstaatliche Grundsätze verstößt. Daher wäre das seines Erachtens unwirksam und man könne trotzdem noch weitere Forderungen einklagen.

      Insbesonders in der Antwort an Herrn Schäfer [ @
      http://dierkschaefer.wordpress.com/2012/01/13/prof-schruth-hat-sehr-schnell-geantwortet/ ] hat er dann auch die Hosen heruntergelassen und "m.E." hineingeschrieben.

      Was denkt der Herr Schruth sich eigentlich ?
      Meint er wirklich jemand mit Hartz4 könne durch die ganzen Instanzen hindurchklagen um erstmal feststellen zu lassen daß eine geleistete Unterschrift möglicherweise ungültig sei um danach erst überhaupt den entsprechenden Anspruch stellen zu können den man ursprünglich wollte ?
      Oder will er uns für so gutgläubig verkaufen daß wir tatsächlich glauben daß sich irgendeine Behörde oder eine Kirchliche Institution von seiner Stellungnahme beeindrucken lassen würde, trotz einer dann vorliegenden Unterschrift vom Antragsteller daß er "unwiderruflich auf alle Ansprüche" bereits verzichtet hat ?

      Der Herr hat nun ein schlechtes Gewissen und versucht sich nun selber einzureden daß es doch gar nicht so schlimm sei was er mit verbrochen hat.

      Die von ihm verfasste Stellungnahme ist keinen Pfifferling wert und dazu noch mit "m.E." gekennzeichnet. Also auch nur reine Spekulation seinerseits.
      Eine Verzichtserklärung ist dagegen etwas handfestes und einzelne Bestandteile davon erstmal wirksam bis man gerichtlich deren Unwirksamkeit festgestellt hat. Da man aber auch einen Verzicht auf Rechtsverfolgung mit eingeschlossen hat wird es nun interessant wie jemand mit schmalen Geldbeutel eine gerichtliche Prüfung vorfinanzieren kann, da jede Behörde (z.B. Sozialamt) auch erstmal sich darauf berufen kann wenn man einen Prozesskostenbeihilfe gerade dafür beantragen will (man hat ja gerade auf Kosten für Rechtsverfolgung im Zusammenhang...mit verzichtet).
      m.E. stellt das Schreiben von Herrn Schruth nur einen Persilschein für sein Gewissen dar, aber keinesfalls eine Hilfe für uns ehemalige Heimkinder mit schmalen Geldbeutel.

      Irgendwie wie ein Versicherungsvertreter: " Unterschreiben Sie nur ruhig, was da steht ist nur reine Formsache und sowieso ungültig, also können Sie da auch ruhig unterschreiben" ... oder so ähnlich.

      Ich krieg nen dicken Hals !

      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Fondsumsetzung

      .
      Das folgende Dokument – Autor / Autorenkollektive nicht genau feststellbar – stand ja mal ONLINE @ http://ak-fondumsetzungheimerziehung.over-blog.de/# ( aber seitdem diese Webseite kürzlich von den Betreibern Erika Tkocz, Michael-Peter Schiltsky und Wolfgang Bahr geschlossen wurde, ist dieses Dokument nirgens mehr IM INTERNET zu finden --- zumindest nicht mit der hier aufgezeichneten Überschrift zu finden --- auch an OFFIZIELLER STELLE nicht --- und auch über die Suchmaschinen an OFFIZIELLER STELLE nicht ) ( Auch ein Dokument betitelt »Zu den Kernpunkten der Maßnahmen für Betroffene gehören die finanziellen Maßnahmen« ist nirgens IM INTERNET über die Suchmaschinen zu finden. )

      ( Wenn jemand weiß wohin das Original dieses Dokuments abhanden gekommen ist, bitte Bescheid sagen. )

      [ Wie die Formatierung dieses Dokuments mal im Original aussah ist nicht mehr festzustellen ! ]

      Ergebnis Fondsumsetzung Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975

      Es war abzusehen, dass die Ergebnisse für die Fondsumsetzung kaum die Erwartungen und Forderungen der Betroffenen erfüllen. Es werden immaterielle Hilfen angeboten, die aber keine an die Betroffenen auszuzahlenden finanziellen Leistungen beinhalten. Ausgenommen davon sind die Rentennachzahlungen.

      Entgegen den Angaben des Runden Tisches, Folgeschäden auszugleichen,
      [Zitat Seite 37: "Zu den Kernpunkten der Maßnahmen für Betroffene gehören die finanziellen Maßnahmen. .... Es soll dabei geholfen werden, die eingetretenen und heute noch vorhandenen Folgen in ihren Auswirkungen auf den Alltag der Ehemaligen zu mindern oder gar auszugleichen."]

      geht es nicht darum, gesamte – aus der Heimerziehung resultierende Folgeschäden – auszugleichen, sondern lediglich eine Art symbolische Leistung zu gewähren.

      Hilfebedarfsermittlung:

      materielle (Sachleistung) und immaterielle Leistung

      Bei der Hilfebedarfsermittlung gibt es folgende relevante Handlungsfelder

      Wohnung (1) :

      Ziele: Unterstützung bei:

      Wohnungssuche, bzw. Erhaltung im Hinblick auf die spezifischen Bedürfnisse des/der Betroffenen; Wohnungsumfeld; soziale Bindung; behindertengerechtem Ausstattung der eigenen Wohnung

      Vermeidung von (Alters-) Heimaufenthalt

      Vermittlung: z.B. Gespräche mit Wohnungsbaugesellschaften

      Finanzierung: z.B. Maklerfinanzierung, Courtage, Renovierungskosten, z.B. bedarfsgerechter Umbau im Nachgang zu anderen Leistungssystemen

      [ Die Wiedergabe dieses Dokuments wird fortgesetzt im nächstfolgenden Beitrag. ]

      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Martini“ () aus folgendem Grund: Formatierungsausbesserung

      Fondsumsetzung

      .
      .
      Ergebnis Fondsumsetzung Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975

      [ Die Wiedergabe dieses Dokuments setzt sich fort vom vorherigen Beitrag. ]

      Mobilität (2) :

      Körperliche Mobilität

      Ziele: Unterstützung bei Erhalt und Förderung der körperlichen Mobilität, z.B. im persönlichen Umfeld oder durch Barrierefreiheit

      Regionale Mobilität

      Ziele: Unterstützung bei Erhaltung der regionalen Mobilität, z.B. zur Erreichbarkeit der regionalen Anlauf- und Beratungsstellen,

      Teilnahme an Veranstaltungen, Arztbesuche

      Ermöglichen von Mobilität

      Ernährung (3) :

      Ziele: Ermöglichen des Eingehens auf spezifische Ernährungsbedürfnisse

      Wissensvermittlung

      Soziale Kontakte und Integration (4) :

      Ziele: Überwindung einer sozialen Isolation durch Teilhabe an das gesellschaftliche Leben. Ermöglichen von Zugängen, Erhaltung von vorhandenen Kontakten, Förderung der Kommunikationsfähigkeit insbesondere auch mit anderen Ehemaligen

      z.B. Initiierung von gemeinsamen Freizeiten

      z.B. Initiierung von Selbsthilfegruppen

      z.B. Besuch von entsprechenden Kursen, Therapien

      Bildung und Arbeit (5) :

      Beschäftigung (beruflich und nicht beruflich)

      Ziele: Unterstützung bei der Erfüllung von Qualifizierungs- und Bildungswünschen

      Unterstützung bei der Teilhabe am kulturellen Leben der Gesellschaft

      Gesundheit (6) :

      Ziele: Erhaltung und Förderung im Hinblick auf spezifische Situationen Zugänge zu spezifischen Therapie- und Beratungsangeboten öffnen

      z.B. von alltagsentlastenden Gegenständen (wie Matratzen), geeignetem Schuhwerk, Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Gesundheit, wie sportliche Aktivitäten, Massagen, Entspannungstraining

      Identität (7) :

      Ziele: Vervollständigung der eigenen Biografie Förderung des „Sich selbst bewusst Werdens“

      Entstigmatisierung (persönlich und allgemein)

      Rehabilitierung

      z.B. zum Auffinden von Angehörigen, zur Erforschung des Adoptionshintergrundes oder zur Möglichkeit eines (Akten)Berichtigungsausdrucks

      z.B. Ermöglichen von Akteneinsicht

      Finanzierung: z.B. von Biografiearbeit

      Zuordnung dieser Hauptkategorien zu jeweiligen:

      Erfahrungen im Heim d.h. das Unrecht benennen, was hatte das Unrecht für Folgen, der daraus resultierenden Folgenschaden. Daraus ableitend wird ein materielle (in Form von Sachleistungen) und/oder immaterielle Bedarf ermittelt.

      Beispiel:

      Erfahrung:

      Heim-oder Jugendamtsakten sind bei dem oder der Betroffenen nicht vorhanden; Unklarheit über:

      die Gründe der Heimeinweisung;

      die Beteiligten;

      den Verbleib von Verwandten

      Folgen:

      Suche nach Spuren der eigenen Biographie;

      Suche nach noch lebenden Angehörigen;

      Folgeschaden

      Unsicherheit über die eigene Identität;

      Mangelndes Selbstwertgefühl; ständige Unruhe;

      Materielle Bedarfe

      Maßnahmenschwerpunkte nach Ziffern 5 und 7; (Bildung und Arbeit (5) Identität (7))

      Übernahme von Fahrt-und Kopierkosten i.V. mit Akteneinsicht;

      Unterstützung im Zusammenhang mit dem Wiederfinden von Verwandten und der Wiederherstellung von Kontakten zu Verwandten, Freunden, anderen Betroffenen;

      Fahrtkosten zu damaligen Heimen;

      Unterstützung bei der Erstellung von Biografien (wie z.B.: Kosten für Schreibarbeiten, Diktiergerät, Verlag Suche, Kopier- bzw. Druckkosten);

      Unterstützung bei der

      Veröffentlichung von Biografien

      Immaterielle Bedarfe

      Begleitung durch Fachkräfte, die im Bereich Trauma und Traumafolgen Erfahrung haben;

      Abgesehen von Leistungen des Rentenersatzfonds, die zusätzlich gebilligt - werden Leistungen aus dem sogenannten Folgeschadenfonds bis zu einer Obergrenze in Höhe von 10.000 Euro gewährt.

      Feststellung des Hilfebedarfs: Rentenersatzfonds

      Für Zeiten, in denen Ehemalige ab dem 14. Lebensjahr (= Berufseintrittsalter zum damaligen Zeitpunkt) verpflichtet wurden zu arbeiten und in denen keine Sozialversicherungsbeiträge abgeführt wurden, sollen Rentenersatzleistungen gewährt werden. Diese werden unabhängig von Leistungen des Folgeschadenfonds gewährt.

      Berechnet werden diese Zeiten entweder entsprechend einer damals als Hilfsarbeit bewerteten Arbeit, oder einer Tätigkeit mit vorhergehender Ausbildung (wenn bei der/dem Betreffenden eine Ausbildung schon vorhanden war). Ein Rentenpunkt von heute würde auf dieser Basis bedeuten, dass man dafür drei Jahre verpflichtete Arbeit ohne Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen leisten musste. Daraus ergibt sich folgendes Berechnungsschema:

      Ersatzbetrag für 1 Monat Heimarbeit:

      Männer ungelernt: 170 € gelernt 250 €

      Frauen ungelernt: 200 € gelernt 300 €

      Ersatzbetrag für 1 Jahr Heimarbeit:

      Frauen ungelernt: 2400 € gelernt 3600 €

      Männer ungelernt: 2040 € gelernt 3000 €

      Für die Rentenbezugsdauer bzw. die Summe des Abfindungsbetrages wurde die Restlebenserwartung im Alter 65 der Männer und Frauen Jahrgang 1950 zugrunde gelegt.)

      Das für Frauen ein Rentenausgleich höher ausfällt als für Männer, ist der Tatsache geschuldet, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung als Männer haben und wird so üblicherweise für die zu erwartenden Lebensdauer hochgerechnet.

      Bedauerlicherweise ist die damalige Kinderarbeit in keiner Weise berücksichtigt worden, weil diese nicht Sozialleistungspflichtig war und eigentlich hätte gar nicht geben dürfen.

      Nichtanrechnung auf andere Sozialleistungen

      Die Errichter des Fonds befürworten die Empfehlungen des Runden Tisches und den Beschluss des Deutschen Bundestages vom 7. Juli 2011, nach dem die Rentenersatzleistungen oder andere Leistungen nicht auf Sozialleistungen angerechnet werden sollen. Sie befürworten, dass ein entsprechender Gesetzentwurf eingebracht werden soll.

      Dieser liegt zurzeit noch nicht vor, wird aber für März erwartet. Auch wenn ab 2. Januar die Anlaufstellen eröffnet werden, ist beispielsweise eine Ausgleichszahlung für Renten nicht vor März zu erwarten.

      Da aber die Anlaufstellen auch die Funktion haben verschiedene Aufgaben wahrzunehmen, werden sie dennoch im Januar eröffnet.

      Alle dazu notwendigen Informationen, Formulare sowie die Adressen der Anlaufstellen können dafür in Zukunft auf folgender Seite im Internet erreicht werden:

      www.fonds-heimerziehung.de [ und obwohl diese Webseite noch existiert, ist dieses Dokument auch hier nicht zu finden ! ]

      Verzichtserklärung

      Wer den Fonds in Anspruch nimmt muss auf weitere Forderungen sowie Klagen gegen die Errichter des Fonds verzichten.

      Hierzu folgender Ausschnitt aus der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund/Länder und Kirchen:

      Mitteilung der Landesregierung

      b) Entwurf einer Verwaltungsvereinbarung über die Errichtung, Finanzierung und Verwaltung des Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland“ und Durchführung eines Projekts „Archivrecherchen und historische Aufarbeitung der Heimerziehung zwischen 1949 und 1975 in Baden-Württemberg“

      Seite 10:

      „(3) Leistungen aus dem Fonds werden nur für Betroffene gewährt, die erklären, dass sie mit Erhalt einer Leistung aus dem Fonds auf Geltendmachung jeglicher Forderungen, einschließlich der Ansprüche wegen Rentenminderung aufgrund der Heimunterbringung, gegen die öffentliche Hand und die Kirchen sowie ihre Ordensgemeinschaften und Wohlfahrtsverbände, einschließlich deren Mitglieder und Einrichtungen, unwiderruflich verzichten.

      Dieser Verzicht umfasst auch den Ersatz von Kosten für die Rechtsverfolgung.

      (4) Die Geschäftsstelle bei der Fondsverwaltung entscheidet über die individuelle Unterstützung“

      Hier die gesamte Verwaltungsvereinbarung:


      http://www.landtag-bw.de/WP15/Drucksachen/0000/15_0775_d.pdf

      Dieser Blog wird eingestellt, sobald die webseite:

      www.fonds-heimerziehung.de

      eröffnet wird, was spätestens bis Anfang Januar zu erwarten ist.

      Mitarbeit ehemaliger Heimkinder an den Anlaufstellen

      Es ist schon oft die Befürchtung ausgesprochen worden, dass Ehemalige erfahren werden, wer sich nun an den Anlaufstellen meldet oder dass sie Einsicht in die Daten der Antragsteller bekommen werden. Hiermit möchten wir darauf aufmerksam machen, dass das nicht so ist und das ist auch richtig so, weil sowohl die Antragsteller und auch ihre Daten – Datenrechtlich geschützt werden müssen.

      Es unterliegt der Freiwilligkeit, ob sich Ehemalige an Personen (Ehemalige) wenden möchten und ist nicht zwingend.

      Für die Information: Erika Tkocz


      http://ak-fondumsetzungheimerziehung.over-blog.de/#

      Das ist für alle Bundesländer und Institutionen gültig.
      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Fondsumsetzung

      .
      QUERVERWEIS zum Beitrag 234 im Thread »Ehemalige Heimkinder sollen zum wiederholten male über den Tisch gezogen werden ( Das Über-den-Tisch-Ziehen soll bundesweit – in OST und WEST - am 1. Januar 2012 beginnen ! )« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/13897-ehemalige-heimkinder-sollen-zum-wiederholten-male-über-den-tisch-gezogen-werden-das-über-den-tisch-ziehen-soll-bundesweit-–-in-ost-und-west-am-1-januar-2012-beginnen/index8.html#post296698
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ () aus folgendem Grund: Formatierungsverbesserung

      Fondsumsetzung

      .
      Bezüglich meines Schreibens vom 13. Januar 2012 an die „Fondsumsetzung“ „Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder“ wiedergegeben in Beitrag 20 ( onen ) ---- hier jetzt ein weiteres meinerseitiges Schreiben an diese Stelle, zur Erinnerung an mein erstes Schreiben.

      Daniela Gerstner
      Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder
      c/o Nachbarschaftsheim Schöneberg
      Holsteinische Str. 30, 12161 Berlin
      http://heimerziehung.wordpress.com/anlauf-und-beratungsstelle-berlin/

      "Daniela Gerstner" <daniela.gerstner@sozkult.de>



      Ehemaliges Heimkind: Martin Mitchell
      Adelaide, Süd Australien

      Sonntag, 29. Januar 2012



      Sehr geehrte Frau Gerstner.

      Sehr geehrte Damen und Herren.

      Danke sehr für Ihr zügiges Antwortschreiben vom 13. Januar 2012 per Email, in Antwort auf mein Schreiben an Sie per Email ebenso vom 13. Januar 2012.

      Da ich seither aus den deutschen Medien habe entnehmen können, dass Ihre, die „Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder“ jetzt, seit dem 19. Januar 2012, entgültig eingerichtet ist, warte ich natürlich gespannt auf eingehende Antworten zu meinem Fragenkatalog in meinem anfänglichen Schreiben an Sie vom 13. Januar 2012.

      Natürlich war ich selbst nicht untätig in der Zwischenzeit, konnte aber bisher auch Nichts Zutreffendes auf den Webseiten

      http://www.fonds-heimerziehung.de/

      http://heimerziehung.wordpress.com/anlauf-und-beratungsstelle-berlin/

      http://www.gska-berlin.de/

      http://www.nbhs.de/News-Detail.218+M5042e1ce29c.0.html?&cHash=03b2cc80fb81e197ebd4ae5f34e0d92b

      oder auch anderswo im Internet, in Erfahrung bringen

      das meinem Fragenkatalog vom 13. Januar 2012 auch nur ansatzweise gerecht werden würde.

      Ich wäre Ihnen daher besonders dankbar wenn ich so bald wie möglich dierekt von Ihnen all die mir notwendig erscheinenden Antworten erhalten würde.

      Mit freundlichen Grüßen

      Martin Mitchell
      ( Ehemaliges Heimkind; Jg. 1946; geb. 28.07.1946 )


      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Fondsumsetzung

      .
      Weiterführend zu Beitrag 25 und Beitrag 26 ( oben ).

      Dieses Dokument stand auch mal auf dieser jetzt nicht mehr existierenden Webseite @
      http://ak-fondumsetzungheimerziehung.over-blog.de/# ( 10.09.2011 )

      Arbeitskreis Fondsumsetzung Heimerziehung - AFH
      Erklärung des Arbeitskreises Fondsumsetzung Heimerziehung

      Am 10.9.2011 hat sich auf einer Arbeitstagung in Berlin ein Arbeitskreis aus engagierten ehemaligen Heimkindern gebildet. Dieser Arbeitskreis hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Vorgaben des Abschlussberichtes des Rundes Tisches Heimerziehung sowie die dementsprechende Beschlussfassung des Bundestages (sowie der Länder und Kirchen) für die Umsetzung der Fonds zu begleiten. Dies ist keine Anerkennung der gefundenen öffentlichen Lösungsvorschläge, sondern der von vielen ehemaligen Heimkindern gewünschte Versuch, wenigstens eine angemessene Leistungsvergabe der Fonds sicherzustellen. Die grundsätzliche Kritik an der Fondslösung bleibt bestehen und wird weiterhin auch vom Arbeitskreis mit Nachdruck verfolgt: Nur eine Entschädigung, wie von den ehemaligen Heimkindern im Abschlussbericht gefordert, kann eine weitgehende Befriedungsfunktion (wenn auch keine Wiedergutmachung) sein für das den ehemaligen Heimkindern zugefügte und von der Bundesregierung, den Ländern und Kirchen eingeräumte umfassende Unrecht, insbesondere Zwangsarbeit, Misshandlungen und sexualisierte Gewalt und damit eingeräumten Grundrechts- Menschenrechtsverletzungen. Wer das nur auf einen sozialarbeiterischen Ausgleich von Folgeschäden reduzieren will, anerkennt nach wie vor nicht das zugefügte Unrecht.

      Gleichwohl beteiligt sich der AFH an der Umsetzung der Fonds und entsendet drei gewählte VertreterInnen (Frau Tkocz, Herr Bahr, Herr Schiltsky), StellvertreterInnen (Frau Döring, Frau Springsguth, Frau Potter) sowie Herrn Prof. Schruth als Ombudsmann in den vom Bund geleiteten Arbeitskreis „Leistungsrichtlinien“ (der Fonds), in der Hoffnung, besser als das am Runden Tisch Heimerziehung gelang, an allen Entscheidungsprozessen des Arbeitskreises in Transparenz und Gleichberechtigung mitwirken zu können.

      Der Arbeitskreis wird bis Ende des Jahres monatlich tagen und Teil der Beteiligung am Arbeitskreis Leistungsrichtlinien der Fonds sein, die Öffentlichkeit informieren, ob und wie die Fondslösung ein ernsthafter Versuch ist, offen für die Bedürfnisse und Probleme der ehemaligen Heimkinder Lösungen zu entwickeln sowie für deren Umsetzung niedrigschwellige, nicht abschreckend behördliche Anlaufstellen zu schaffen.

      Der AFH i.A.:
      Erika Tkocz
      Wolfgang Bahr
      Michael-Peter Schiltsky

      .
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Berechnet werden diese Zeiten entweder entsprechend einer damals als Hilfsarbeit bewerteten Arbeit, oder einer Tätigkeit mit vorhergehender Ausbildung (wenn bei der/dem Betreffenden eine Ausbildung schon vorhanden war). Ein Rentenpunkt von heute würde auf dieser Basis bedeuten, dass man dafür drei Jahre verpflichtete Arbeit ohne Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen leisten musste. Daraus ergibt sich folgendes Berechnungsschema:

      Ersatzbetrag für 1 Monat Heimarbeit:

      Männer ungelernt: 170 € gelernt 250 €

      Frauen ungelernt: 200 € gelernt 300 €

      Ersatzbetrag für 1 Jahr Heimarbeit:

      Frauen ungelernt: 2400 € gelernt 3600 €

      Männer ungelernt: 2040 € gelernt 3000 €

      Für die Rentenbezugsdauer bzw. die Summe des Abfindungsbetrages wurde die Restlebenserwartung im Alter 65 der Männer und Frauen Jahrgang 1950 zugrunde gelegt.)

      Das für Frauen ein Rentenausgleich höher ausfällt als für Männer, ist der Tatsache geschuldet, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung als Männer haben und wird so üblicherweise für die zu erwartenden Lebensdauer hochgerechnet.

      Bedauerlicherweise ist die damalige Kinderarbeit in keiner Weise berücksichtigt worden, weil diese nicht Sozialleistungspflichtig war und eigentlich hätte gar nicht geben dürfen.


      Aber der Höchstbetrag der Rentennachzahlung liegt nur bei 5000 ,- Euro , mehr soll es nicht geben. Bitte wer Ansprüche hat, nach zu fragen.
      Also wenn jemand, (Beispiel von Frau Hostmann 36 Monate) 3 Jahre versklavt wurde, bekommt Sie /ER / aber nur 5000,- statt 7200,-Euro.

      Bedauerlicherweise ist die damalige Kinderarbeit in keiner Weise berücksichtigt worden, weil diese nicht Sozialleistungspflichtig war und eigentlich hätte gar nicht geben dürfen


      Kinderzwangsarbeit war in Deutschland verboten, wir Kinder aus Scherfede mussten aber in den Sommerferien, Grundreinigungen in Bielefeld- Bethel , oben am Zionsberg in Scherfede-Rimbeck und in Höxter, in einem Internat verrichten, und das von 1965-1968.In der Zeit der Grundreinigungen hatten wir Kinder im Alter, von 4-13 Jahren auch in diesen Gebäuden gelebt. Das waren unsere Ferien, profitiert von dieser Kinderarbeit, hatten die Schwestern vom Zionsberg und Haus Phöbe in Rimbeck.
      1969 sind wir das erste Mal nach Ameland, in Holland verschickt worden. Ab 14 Jahren verschwanden Heimkinder aus dem Heim in Scherfede,zumindest bis 1970.
      "Bedauerlicherweise ist diese Straftat an Kindern, nicht "Versicherungspflichtig" , ist für mich ein Satz der Ungeheuerlich klinkt,zumal ein "Straftatbestand im Satz zynisch und verniedlicht", wird.Über die Arbeit auf dem großen Anwesen der Kindervilla von 1965-1973 ganz zu schweigen.

      Aiken
      Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Darum wird dieses Blatt allein uns immer wieder fehlen.
      Eric

      Fondsumsetzung

      Richtigstellung zu dem Thema:
      Ich zitiere aus der Info der Berliner Anlaufstelle (pdf-datei):

      Häufig gestellte Fragen in Bezug auf das Antragsverfahren bei Fonds-Heimerziehung.
      „6. Wie werden Tätigkeiten innerhalb der Heimeinrichtungen gewertet, wenn jemand z.B. Haus- und Gartenarbeiten verrichtete? Welche Leistungen sind zu erwarten?

      Der Fonds sieht für die Berechnung der Rentenersatzzahlungen vor, zu unterscheiden, ob eine Tätigkeit gelernt oder ungelernt verrichtet wurde. Die Höhe der Rentenersatzleistung beträgt maximal 6.000,-€ und orientiert sich an den damaligen Löhnen für Hilfsarbeiter_innen /gelernt oder ungelernt. Die Rentenersatzzahlung ist als eine einmalige Barauszahlung gedacht.“


      Die Höhe der Rentenersatzleistung beträgt nicht maximal 6.000 -€, sondern richtet sich nach den Jahren, die in den entsprechenden Heimen ab dem 14. Lebensjahr gearbeitet wurde und das kann dann entsprechend von dem 14. Lebensjahr bis maximal zur Heimentlassung sein. Also nach der Vollendung des 21. Lebensjahr (max. 7 Jahre).

      Oerni
      ...aber, wenn ich das ergänzend hinzufügen darf, niemand der seine 5 Sinne zusammen hat, wird zum jetzigen Zeitpunkt einen Antrag zur Auszahlung aus dem Fond stellen. Warum nicht?

      1.) es gibt immer noch keinen Beschluss des Bundestages der im Bundesgesetzblatt durch Veröffentlichung Gestzeskraft erlangt hat, wonach Zahlungen aus dem Fond nicht auf Transferleistungen, zum Beispiel: Hartz IV, Grundsicherung, etc., angerechnet werden darf.
      2.) es muss erst geklärt werden, ob die sogenannte "Verzichtserklärung" überhaupt mit den Texten des Abschlussberichtes des RTH in Übereinstimmung steht oder ob sie schlicht ein Erpressungsversuch seitens der "Fondbetreiber" darstellt.
      3.) Da Klagen vor dem Europ. Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg und vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in Sachen Heimkinder eingereicht wurden, würde ich auch erst dessen Urteile abwarten.

      Kann länger dauern. Wir haben mit den Anträgen aber bis Ende 2014 Zeit sie zu stellen. Entweder gibts bis dahin rechtkräftige, letztinstanzliche Urteile, oder der Gesetzgeber, oder das Europaparlament haben bis dahin eine politische, einheitliche Regelung gefunden.. Wie auch immer: Wer jetzt irgendeinen Antrag der Anlaufstellen und den damit verbundenen Verzicht unterschreibt, wird es schwer haben, da wieder herauszukommen...denke ich.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Hallo brötchen,

      eine gute Frage, die ich Dir nicht beantworten kann. Es wird aber in Berlin geklärt, wieso es zu dieser Falschmeldung gekommen ist. Dadurch, dass in aller Eile diese Anlaufstellen nun die Fondsumsetzung bewerkstelligen sollen, scheint das hier und da zu Missverständnissen zu kommen und es macht sowieso keinen Sinn, wenn sich nun schon so viele Leute dort melden. Die Verantwortlichen der Anlaufstellen sind erst im Dezember über das Verfahren und auch über die entsprechenden finanziellen und Sachleistungen informiert worden und waren überrascht über das veränderte Prozedere, über die Tatsache, dass es außer der Rentenersatzleistung kein Bargeld geben soll. In so kurzer Zeit kann man nun nicht alles gleich optimal organisieren und ich kann da nur raten, selber nicht sofort dorthin zu gehen. Einige Monate warten, auch wenn es schwer fällt, aber in diesem Falle gilt nicht: wer zuerst kommt malt zuerst, ganz im Gegenteil, wer zuerst kommt ist definitiv im Nachteil.

      Nun muss ein Jeder selbst entscheiden, ob er wartet, bis auf dem Klageweg etwas erreicht wird, denn bis zur letzten Instanz wird es sehr lange dauern.

      Gruß Oerni

      brötchen schrieb:

      Da Klagen vor dem Europ. Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg und vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in Sachen Heimkinder eingereicht wurden, würde ich auch erst dessen Urteile abwarten.

      Nach meinen Informationen ist das BVG die falsche Instanz. Das BVG ist für Gesetze zuständig, die dem GG widersprechen. Der Font ist kein Gesetz sondern eine Verwaltungsanordnung. Und da viele Betroffene wahrscheinlich Transferleistungen beziehen, und es dabei um Schonvermögen und Selbstbehalt gehen dürfte, sind die LSG zuständig und als letzte Instanz das BSG in Kassel.
      Da aber die Sozialgerichte in Klagen wegen ALG2 seit Jahren ersticken, kann es sehr lange dauern. Es sei denn, es gibt die Möglichkeit einen Eilantrag zu stellen. Der aber würde wiederum nur für die antragstellende Person gelten.
      Eine verzwickte Lage. Dabei dürfte auch Straßburg nicht sehr hilfreich sein, denn erst müssen die Nationalen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.
      Kann Geld Leid lindern?
      Redaktion am 21.01.2012, 16:59 Uhr
      Am Donnerstag, dem 19. Januar, schilderte eine heute 70-jährige ihre in den vorherigen Zeilen beschriebenen Erfahrungen in Kinderheimen. Sie tat dies im ehemaligen „Kinderheim Friedenau“, einer bezirklichen Einrichtung, die 1995 an das Jugendaufbauwerk Berlin übertragen wurde. Heute leben keine Kinder mehr in diesem Haus. Seit 2005 wird das Gebäude vom Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. als Nachbarschaftshaus mit einer breiten Palette an Angeboten genutzt. Der Verein ist einer der größten Jugendhilfeträger im Bezirk Tempelhof-Schöneberg und darüber hinaus. Die Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres (SPD), hat am 19. Januar im Nachbarschaftshaus Friedenau die Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder eröffnet. In der Anlauf- und Beratungsstelle werden die ehemaligen Heimkinder auf der Basis eines seit Jahresbeginn bundesweit eingerichteten Fonds Unterstützung erhalten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen die Betroffenen bei ihren Anträgen beraten sowie die Hilfeleistungen bearbeiten.

      „Den ehemaligen Heimkindern wurde großes und vielfaches Leid und Unrecht zugefügt. Ein Leid, das für Außenstehende kaum ermesslich ist, das auch nicht rückgängig oder ungeschehen gemacht werden kann. Wir wollen aber sicherstellen, dass die ehemaligen Heimkinder unbürokratische Hilfe und Unterstützung bekommen. Mit der Eröffnung der Anlauf- und Beratungsstelle ist deshalb ein wichtiges Etappenziel erreicht. Berlin wird den Handlungsspielraum bei der Gewährung der Hilfeleistungen nutzen und im Sinne der Betroffenen handeln“, so Senatorin Sandra Scheeres.

      Der Runde Tisch Heimerziehung befasste sich über zwei Jahre intensiv mit der Heimerziehung der damaligen Zeit. In seinem Abschlussbericht empfahl er sowohl die Einrichtung von Anlauf- und Beratungsstellen für ehemalige Heimkinder, als auch die Schaffung eines gemeinsamen Fonds für Rentenersatzleistungen für damals vom Heim nicht gezahlte Rentenbeiträge sowie für Leistungen zur Milderung von Folgeschäden. Die Hilfemöglichkeiten sind flexibel und sollen dem persönlichen Bedarf entsprechen. Dabei kann es sich beispielsweise um die Unterstützung eines bedarfsgerechten Umbaus einer Wohnung oder aber um Übernahme von Kosten für therapeutische und ergänzende medizinische Behandlungen handeln.

      Aus Sicht der Senatorin soll die Berliner Anlauf- und Beratungsstelle aber auch über den eingerichteten Fonds hinaus eine wichtige Rolle spielen. „Sie soll zum Treffpunkt für alle Betroffenen werden, das Wissen über die Geschehnisse der damaligen Zeit in die Öffentlichkeit tragen und den notwendigen weiteren Dialog befördern. Die Aufarbeitung soll hier vorangetrieben werden“, so Sandra Scheeres.

      Auch in der DDR haben viele Kinder und Jugendliche schweres Leid und Unrecht in Heimen erfahren. Die Konferenz der Jugend- und Familienminister hat im Mai 2011 beschlossen, dass auch die ehemaligen DDR-Heimkinder vergleichbare Leistungen zur Bewältigung der Folgen ihrer Heimerziehung bekommen müssen.

      Die Anlauf- und Beratungsstelle wird bereits jetzt den ehemaligen Heimkindern aus der DDR offen stehen. Dort können sie sich treffen und gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Anlauf- und Beratungsstelle nach Verbesserungsmöglichkeiten für Folgen aus der Heimerziehung suchen und entsprechende Anträge vorbereiten.

      Die Berliner Regionalgruppe ehemaliger Heimkinder und Unterstützer/innen begrüßt die Einrichtung der Beratungsstelle nebst Treffpunkt für die in Berlin lebenden ehemaligen Heimkinder aus West und Ost. Sie weist aber darauf hin, dass es sich nicht um eine Einrichtung des Berliner Senats handelt. Sie wurde vielmehr von der Berliner Regionalgruppe in einer 2008 begonnenen Auseinandersetzung, gegen anfangs starke Widerstände aus Politik und Verwaltung, als unabhängige Beratungsstelle konzipiert, gefordert und schließlich durchgesetzt. Und, sie ist die einzige unabhängige Anlauf- u. Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder in der Bundesrepublik und orientiert sich an dem Vorschlag der ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch Heimerziehung.


      Weiter heißt es in einer Presseerklärung der Regionalgruppe: „Wir begrüßen, dass der von uns vorgeschlagene, von den Kirchen und dem Öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendarbeit in Berlin unabhängige, Träger die Beratungsstelle in enger Kooperation mit der Berliner Regionalgruppe, orientiert an Erfahrungen und Bedürfnissen ehemaliger Heimkinder, betreiben kann.“ Träger ist die gemeinnützige Gesellschaft für sozial-kulturelle Arbeit, eine Tochtergesellschaft des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit.

      Die Regionalgruppe hält in Übereinstimmung mit allen anderen Zusammenschlüssen ehemaliger Heimkinder in der Bundesrepublik die von Bund, Ländern und Kirchen abgelehnte Forderung nach einer Opferrente von monatlich 300 Euro bzw. einer Einmalzahlung von 56.000 Euro aufrecht. „Die von den Fondsbetreibern (Bund, Länder, Kirchen) gegen die Vorschläge und den Willen der in den Gremien mitarbeitenden ehemaligen Heimkinder durchgesetzten Kriterien für Folgeschäden aus der Heimerziehung, verhindern einen angemessenen Ausgleich für das den Heimkindern zugefügte Unrecht und Leid.

      Zu den Folgeschäden gehören auch die durch Kinder- und Zwangsarbeit in den Heimen stark beeinträchtigte schulische und berufliche Bildung und die dadurch erheblich geminderten Lebenschancen. Dieser Zusammenhang wird von Bund, Ländern und Kirchen nach wie vor nicht anerkannt. Wir orientieren uns an den von der Bundesarbeitsgemeinschaft ehemaliger Heimkinder (AFH) erarbeiteten Kriterien für die Anträge an den Fonds und erwarten von der Anlauf- und Beratungsstelle eine entsprechende Unterstützung.“ Problemlagen sind also vorprogrammiert. Unbeantwortet bleibt die Frage, ob man mit Geld überhaupt das geschehene Unrecht lindern kann. Für die bereits erwähnte 70-jährige, die ihre Kindheit und einen Teil der Jugend im Heim verbringen musste, ist eine monatliche Rente von 300 Euro sicherlich inakzeptabel. Mit 56.000 Euro könnte sie Rehamaßnahmen, die die Kasse nicht bezahlt, in Anspruch nehmen, oder einmal einen richtig schönen Urlaub machen.

      Es gibt noch weitere Kritikpunkte, die sich die Senatorin anhören musste, obwohl sie am Zustandekommen des jetzigen Verfahrens noch gar nicht beteiligt war. „Wir kritisieren, dass der Berliner Senat, entgegen unserer am 17.11.2011, in Übereinstimmung mit allen organisierten ehemaligen Heimkindern in der Bundesrepublik, der Obersten Landesjugendbehörde mündlich und schriftlich vorgetragenen Kritik, sich die Kosten für diese Beratungsstelle aus dem für die ehemaligen Heimkinder eingerichteten zentralen Fonds zurückholt, statt sie aus eigenen Landesmitteln zu finanzieren. Zwölf Millionen Euro nehmen sich die westdeutschen Bundesländer und Berlin aus diesem Fonds für die Kosten der Anlauf- und Beratungsstellen. Das sind 10 % der Gesamtsumme.“ Dieser Punkt sollte wirklich noch einmal überprüft werden, denn der Fonds sollte für die Betroffenen und nicht für die Verwaltung verwendet werden.
      Ein weiterer Punkt löste bei der Eröffnung der Anlauf- und Beratungsstelle große Emotionen aus. „Ebenfalls in Übereinstimmung mit allen organisierten ehemaligen Heimkindern lehnen wir die rechtswidrige (Artikel 19 Abs. 4 GG), umfassende Verzichtserklärung ab. Wir akzeptieren die Bedingung nicht, mit der die Antragsteller/innen für alle Zukunft auf Forderungen gegen die Träger der Heime, in denen sie als Kinder und Jugendliche gelitten haben, verzichten sollen. Angesichts der von den Fondsbetreibern maximal zugestandenen 10.000 Euro für Sachleistungen zur Milderung von „Folgeschäden" und maximal 6.000 Euro für Rentenersatzleistungen (einmalig!) ist das eine sittenwidrige Nötigung. Wir fordern die Mitarbeiter/innen aller Anlauf- und Beratungsstellen in Deutschland auf, dieses Ansinnen, das sie gegen die von ihnen zu beratenden ehemaligen Heimkinder durchsetzen sollen, zurückzuweisen.“

      Diese Kritik ist mehr als verständlich. Es ist höchst unsensibel, den Opfern abzuverlangen, eine Verzichtserklärung für eine weitere Unterstützung zu unterschreiben. Man muss sich vor Augen halten, worauf die Kinder in den Heimen alles verzichten mussten. Und dann, nach Jahren der Ignoranz dieser Gruppe von Menschen gegenüber Verzicht zu verlangen, ist skandalös. Die Heimkinder mussten erst erwachsen werden, bevor sie auf ihr Leid hinweisen konnten. Als Kinder und Jugendliche hat sie niemand Ernst genommen.
      Teil1....
      Klaus Klüber, der Betreiber der Website
      ex-heimkinder.de hat die Fragen formuliert. Weitere Infos: gska-berlin.de – Telefon: 85 99 51 66 – Fax: 67 – Holsteinische Straße 30.

      Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Heimkinder noch etwas von dem Fonds haben.
      Das ganze Interviewe von Klaus Klüber findet man hier....
      gska-berlin.de
      ist auf den Namen von Birgit Monteiro spd-berlin.de/landesverband/pe…onen-m-z/monteiro-birgit/ angemeldet.
      Aiken
      Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Darum wird dieses Blatt allein uns immer wieder fehlen.
      Eric

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Aiken“ ()

      Die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales

      Aufgaben der JFMK

      Die Jugend- und Familienministerkonferenz ist das Fachgremium der für die Kinder-, Jugend- und Familienpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der Bundesländer. Sie wurde mit Beschluss der Jugendministerkonferenz aus dem Jahr 2006 um das Politikfeld Familie erweitert und entsprechend umbenannt. Nach Paragraph 82 des Sozialgesetzbuchs VIII ist es Aufgabe der Länder, die Weiterentwicklung der Jugendhilfe anzuregen und zu fördern. Die Konferenz berät und beschließt deshalb über wichtige und grundsätzliche Angelegenheiten der Kinder- und Jugendpolitik. Gemeinsam werden rechtliche, fachliche und politische Fragen – zum Beispiel zur Jugendarbeit, Kindertagesbetreuung, Hilfe zur Erziehung und zum Jugendschutz - aber auch zu artverwandten Rechtsgebieten wie Familienrecht oder zum internationalen Recht - abgestimmt und entsprechende Beschlüsse gefasst. Vorbereitet werden diese in der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugend- und Familienbehörden durch Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien.



      Umlaufbeschluss "Heimunterbringung in den 50er und 60er Jahren" - Einrichtung eines Runden Tisches und einer Beratungs- und Unterstützungsstelle (pdf, 19.4 KB)

      bitte klickt mal auf der Seite der Senatorin die PDF Heimunterbringung in den 50er und 60er Jahren an. Für die Öffentlichkeit nicht bestimmt. Warum bloß ? Jede andere Datei geht auf, nur diese Spezielle Datei zu der Heimunterbringung, nicht.
      Link zur Datei
      Aiken
      Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Darum wird dieses Blatt allein uns immer wieder fehlen.
      Eric

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Aiken“ ()

      Deinhard ich hatte ausersehenen 5000,statt 6000 geschrieben. Das kommt dabei heraus, wenn man keine Brille aufsetzt, die man tragen muss/sollte.

      Aiken
      Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Darum wird dieses Blatt allein uns immer wieder fehlen.
      Eric
      „Therapie fang ich nicht mehr an“
      Ehemalige Heimkinder sind über Angebot aus Fond enttäuscht: Stress in Beratungsstellen

      Heim Marienburg Coesfeld
      Ich bin 72, ich brauche keine Therapie mehr!"
      WDR berichtet am 04.01.2012 über den kriminellen Font Heimerziehung

      Der Tag nach der Heimkinder-Demo in Münster am 10.12.2011 - post292358

      Hier stehen Themen zum LWL Münster



      Vinzenzwerk Handorf: - Misshandlungen waren gang und gäbe

      Vinzenzwerk e/V.Handorf. - post292364

      Hier sind die viele Fälle die man dazu nachlesen kann