Angepinnt Heimkinder-Demo in Münster am 10.12.2011

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      Kein Hans Ehrenbergpreis für Anje Vollmer!
      Aufruf zur Demo in Bochum


      Am 22. November 2011 wird Antje Vollmer mit dem
      “Hans-Ehrenberg-Preis” geehrt. Der Preis soll erinnern an Hans
      Ehrenberg, einem jüdischen Mann, der zum Christentum konvertierte,
      evangelischer Pfarrer wurde, sich maßgeblich am Aufbau der “Bekennenden
      Kirche” in Nazi-Deutschland beteiligte und versuchte, den Nazis etwas
      entgegenzusetzen.

      Hans Ehrenberg wurde von einer Kirche fallengelassen, die es vorzog,
      sich mit den Nazis zu arrangieren, seine Wohnung wurde in der
      Reichspogromnacht (1938) verwüstet, er wurde in das KZ Sachsenhausen
      verschleppt. Dank der Intervention des anglikanischen Bischofs von
      Chichester, George Bell, konnte er 1939 nach England emigrieren.

      Bei der Begründung der Preisverleihung wird u.a. auf A. Vollmers
      Arbeit als Moderatorin des Runden Tisches Heimerziehung hingewiesen.
      Dies ist einer großen Zahl von Überlebenden bitter aufgestoßen.

      Eines unserer Mitglieder hat kurzer Hand eine Demonstration in Bochum
      vor der Christuskirche angemeldet! Wir würden uns freuen, wenn sich
      möglichst viele Ehemalige und/oder SympathisantInnen dieser
      Demonstration anschließen würden!

      Siehe auch unter www.veh-ev.info dazu.

      Keinen Hans-Ehrenberg-Preis für Antje Vollmer!

      Demo am 22.November 2011 um 17:30 Uhr vor der Christuskirche in Bochum

      readers-edition.de/2011/11/07/…ufruf-zur-demo-in-bochum/

      Heimkinder-Demo in Bochum am 22.11.2011 ----- Heimkinder-Demo in Münster am 09.12.2011

      .
      UNBEDINGT GENAU AUFPASSEN !

      ...was BOCHUM betrifft...

      Die Preisverleiher des Hans-Ehrenber-Prieses an Antje Vollmer in der CHRISTUS KIRCHE BOCHUM am Dienstag, 22. Vomeber 2011 werden alles tun der von uns geplanten Heimkinder-Demo am gleichen Ort in Bochum aus dem Weg zu gehen.

      Auf der Webseite von Antje Vollmer @ http://www.antje-vollmer.de/termine.htmsteht JETZT:


      22. 11.2011 Antje Vollmer erhält den Hans-Ehrenbergpreis 2o11 Diskussion mit Margot Käsmann und der Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger
      Ort: Christus-Kirche Bochum. Zeit:
      18:00

      Die Zeit war HIER zuvor nicht als 18:00
      angegeben !

      Die Zeit war ANDERSWO als
      19:00 Uhr oder auch als 19:15 Uhr
      angegeben !

      Bitte unbedingt polizeiliche Erlaubnis einholen unsere Demo wenn notwendig schon um
      15:00 Uhr beginnen zu dürfen und bis 22:00 Uhr laufen zu lassen, falls die jetzt angegebene Uhrzeit dieser Preisverleihungsveranstaltung nochmal vorverlegt wird oder dahin geschoben wird
      .

      Übrigens, wird es nicht auch schon um 16:30 Uhr dunkel ?
      Falls dies der Fall ist, muß ein Stromanschluss Eurerseits unbedingt sichergestellt werden; am besten bringt vielleicht jemand von Euch einen Stromerzeuger mit.
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

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      Ja, Martin, das passt zu der wohlfeilen Theologin Antje Vollmer, denke ich an diese Frau kriege ich Würfelhusten :zunge3d: :zunge3d: :zunge3d:

      Nun etwas Positives: Heute habe ich in unserer Firma ein längeres Gespräch wg. der T-Shirts geführt. Da ich von E. vom VeH die Originalfolie des Entwurfs bekam, fangen wir dieses Wochenende mit den Shirts an. Wenn alles gut geht bringe ich die ersten nach Bochum mit zum erwähnten Selbstkostenpreis, beidseitig bedruckt, aber ohne unseren Schriftzug vom Forum, vielleicht macht ja jemand noch Schilder mit unserem Logo. Für Münster sollen alle fertig sein, etwa 50 Stück!

      Also liebe Brüder und Schwestern im Herrn, kommet zuhauf, Psalter und Harfe wacht auf, lasset den Lobgesang hören!

      Wenn jemand noch überlegt hinzufahren oder nicht, hier noch etwas zur Entscheidungsfindung. Es ist eine kurze Stellungnahme aus dem Bericht des LWL-Institut "Heimkinder und Heimerziehung in Westfalen 1945 - 1980:

      "Die ab Mitte der 1960er Jahre durchgeführten Aufsichtsbesuche wurden den Einrichtungen in

      der Regel zuvor angekündigt.

      Fehlende effektive Beschwerdemöglichkeiten förderten Missstände in den Einrichtungen.

      Durch die in vielen Heimen praktizierte Briefzensur ist davon auszugehen, dass ein Großteil der

      postalischen Beschwerden das Heim nie verlassen hat. Kam es doch einmal zu einer schriftlichen

      Beschwerde oder wurden Angehörige und Betreuer aktiv, stellte das LJA zwar Ermittlungen an,

      beließ es aber meist bei einer schriftlichen Bitte um Stellungnahme an das Heim. In diesen Stellungnahmen

      relativierten Heimleiter und Erzieher die Aussagen der Jugendlichen und qualifizierten

      sie zum Teil als Fantasie- und Lügengeschichten ab. Im Fall von körperlichen Züchtigungen

      wurde den Jugendlichen oft eigenes Fehlverhalten als Ursache unterstellt. Das LJA schloss

      sich meist der Sichtweise und Auslegung des Heims an."


      So ist es gelaufen nach den eigenen Erkenntnissen des LWL-Münster.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses

      Die Gründe zusammengefasst für unsere Demo in Münster beim LWL:

      Wir solidarisieren uns mit folgender Forderung:


      1. Der LWL erklärt seine Bereitschaft, sich an dem Entschädigungsfonds für ehemalige Heimkinder mit einer Summe bis zu 15 Millionen EURO zu beteiligen. Hierfür werden für die Jahre 2012 – 2014 jeweils 5 Millionen EURO bereitgestellt.

      2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Anlauf- und Beratungsstelle für Westfalen-Lippe in geeigneter Form und zeitnah zu realisieren .

      3. Der LWL spricht sich dafür aus und wird sich dafür einsetzen, dass der Deutsche Bundestag ein Opferentschädigungsgesetz für Heimkinder verabschiedet.




      Begründung:

      Die Heimkinder in den 50er- und 60er-Jahren wurden geschlagen, mißbraucht, als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Die Heime waren unterfinanziert, das Personal unterbezahlt und die Heimkinder zumeist sozial unterprivilegiert. Die Schul- und Berufsausbildung wurde wenig gefördert. Die Überwachung der Heime und auch das Interesse daran war mangelhaft.

      Für diese gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen waren der deutsche Staat und seine verschiedenen Ebenen verantwortlich, darunter auch der LWL und seine Kommunen und Kreise1967 unterstanden der Heimaufsicht des Landesjugendamtes fast 38.000 Kinder/Plätze in Kinderheimen, Fürsorgeerziehungsheimen, Sonderheimen und verschiedenen Heimarten. Auch unterhielt der LWL eigene Heime.Die vom LWL beauftragte Studie zu „Heimkinder und Heimerziehung in Westfalen 1945-1980“ kommt z.B. zu folgendem Ergebnis:


      •Körperliche Gewalt war ein übliches Erziehungsmittel!


      •Kinder und Jugendliche mußten unentgeltlich im Heim und für externe Firmen arbeiten, den Lohn bekamen die Heime!

      Zu den Folgen der Heimerziehung stellt der Runde Tisch fest: Sie wirken ein Leben lang „da die prägenden Erfahrungen in der Kindheit und Jugend die Grundlage dafür bilden, wie Erfahrungen im weiteren Leben eingeordnet und erlebt werden…Der RTH bewertet die langfristigen schädlichen Folgen als schwere Belastung für das ganze Leben“.

      Trotzdem verweigert der Abschlussbericht den ehemaligen Heimkindern die Bewertung der Heimerziehung als „Unrechtssystem“. Dies hat alleine den Hintergrund, dass man nicht bereit ist, die Mittel für eine ausreichende Entschädigung der Heimkinder zur Verfügung zu stellen. So wird begonnenes Unrecht weitergeführt.

      Diesen Kreislauf muß der LWL stoppen und die Gelder für eine ausreichende Entschädigung der Heimkinder zur Verfügung stellen. Er muß für ein Opferentschädigungsgesetz eintreten, denn nur so wird ein gesetzlich einklagbarer Anspruch und Rechtssicherheit für die ehemaligen Heimkinder geschaffen."



      Obiger, zitierter Bericht ist ein Änderungsantrag der Partei "Die Linke".

      Vor einem Jahr hat sich der Direktor des LWl, Münster, als Leiter der verantwortlichen Aufsichtsbehörde in der Heimaufsicht öffentlich bei den Ehemaligen Heimkindern entschuldigt für die Brachialerziehung in den 50er bis 70er Jahren in den unter seiner Kontrolle stehenden Heimen in NRW. Anlaß dafür war am 14. Dezember 2010 die Vorstellung des LWL-eigenen Berichtes über "Heimkinder und Heimerziehung in Westfalen 1945 - 1980".

      Geschehen ist seit diesem warmen und unverbindlichen Händedruck nichts.

      Trotz dieses 36-Seiten-Berichts verweigert der LWL die Anerkennung der Heimerziehung unter seiner Verantwortung den Status eines "Unrechtsystems", denn er ist nicht bereit ausreichende finanzielle Mittel für eine Entschädigung der Heimkinder bereit zu stellen.

      Zudem muss der LWL für ein Opferentschädigungsgesetz eintreten, dass Rechtssicherheit schafft und ehemaligen Heimkindern die Möglichkeit bietet einen einklagbaren Rechtsanspruch auch gerichtlich durchzusetzen.

      Wir wollen Auskunft!

      Wir wollen Antworten!

      Wir wollen wissen, was ihr mit unserem vorenthaltenen Arbeitslohn gemacht habt!

      Wir wollen die Fakten wissen!

      Und...Wir wollen Wiedergutmachung!

      Nicht irgendwann....JETZT!


      (Stimmt Mandolinchen, Erika ist beim FI-EHK, und sie hat die Folie von Heike vom VeH. Richtig?)
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Münster (lwl). Im Rahmen einer Tagung hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag (14.12.) in Münster eine wissenschaftliche Dokumentation zur Heimerziehung zwischen 1945 und 1980 vorgestellt.



      “Ich bitte alle ehemaligen Heimkinder, die in westfälischen Heimen statt einer geschützten Kindheit Gewalt und Erziehung durch Arbeit erfahren haben, um Entschuldigung”, sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch vor 120 Teilnehmern der Tagung. Rund die Hälfte der Teilnehmer waren ehemalige Heimkinder.

      unitednetworker.com/2010/12/14…de-bei-heimerziehung-auf/

      ---------


      lwl.org/marsLWL/instance/ko.xh…InfoTypeId=172&relId=1001
      Dateien
      • 32702.jpg

        (159,63 kB, 60 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Danke Devil für die Zusammenstellung der Zitate aus "Der Westen". Eindeutig wird hier belegt, und zwar von Zeugen die dabei waren, wie diese Pastorin Vollmer den Runden Tisch manipuliert hat...im Sinne der Politikvorgaben. Dafür soll sie den Hans-Ehrenberg-Preis in Bochum verliehen bekommen, sozusagen als Danke-Schön, dass sie die juristisch unbeleckten Heimkindervertreter dort über den Tisch gezogen hat.

      Dass man den jüdisch-christlichen Pfarrer Hans Ehrenberg als Namensgeber missbraucht, um ihr endlich den verdienten Judaslohn von 5000.-€ auszuzahlen ist eine Perfidie ohne Beispiel, denn er war ein Mann von Charakter, Mut, Ehre und Ehrlichkeit, alles Eigenschaften die Menschen, die bewusst Heimkinder betrügen wollen, abzusprechen sind!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „brötchen“ ()

      Heimkinder-Demo in Bochum am 22.11.2011 ----- Heimkinder-Demo in Münster am 09.12.2011

      .
      Weiter zu meinem
      Appell an Euch allewachsam zu sein was die Start-Zeit der Verehrungsveranstaltung für Vollmer in BOCHUM betrifft – Beitrag 49 ( oben ) – mache ich Euch alle jetzt auch noch auf folgendes aufmerksam:

      Webseite: Evangelische Stadtakademie Bochum @
      http://www.stadtakademie.de/programm.html?date=2011-11

      Di, 22. Nov 2011 --- Dr. Antje Vollmer und Dr. Dr. h.c. Margott Käßmann im Dialog: "Gott und die Politik"
      19:00 Uhr --- Preisverleihung: Hans-Ehrenberg-Preis 2011 an Frau Dr. Antje Vollmer

      [ DIES IST NUR EINE KURZE TERMINANSAGE IN DEUTSCH ]




      Webseite: Evangelische Stadtakademie Bochum
      http://www.stadtakademie.de/seminar-info.html?id=VkZkd2JrMVJQVDA9

      Di, 22. Nov 2011, 19:00 Uhr

      Christuskirche Bochum, Kirche der Kulturen, Platz des Europäischen Versprechens, 44787 Bochum

      Dr. Antje Vollmer und Dr. Dr. h.c. Margott Käßmann im Dialog: "Gott und die Politik"

      Preisverleihung: Hans-Ehrenberg-Preis 2011 an Frau Dr. Antje Vollmer


      Die Publizistin und langjährige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Dr. Antje Vollmer, erhält den Hans-Ehrenberg-Preis 2011.

      Der protestantische Preis wird der Theologin in Form eines öffentlichen Gesprächs zwischen ihr und Margot Käßmann verliehen. Thema: "Gott & die Politik".

      Moderation: Reinhard Mawick, Pressesprecher der EKD.

      [ DIES IST EIN LÄNGERER TEXT IN DEUTSCH ]





      Webseite: Evangelisch im Ruhrgebiet @
      http://evangelisch-im-ruhrgebiet.de/veranstaltungen-neu/hans-ehrenberg-preis-2011-fur-antje-vollmer-und-die-kunst-des-dialogs/view

      Hans-Ehrenberg-Preis 2011 für Antje Vollmer und die Kunst des Dialogs

      Die Publizistin und langjährige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Dr. Antje Vollmer, erhält den Hans-Ehrenberg-Preis 2011. Der protestantische Preis wird am 22. November um 19.00 Uhr in der Christuskirche Bochum in Form eines öffentlichen Gesprächs verliehen, das Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, mit der Preisträgerin zum Thema "Gott & die Politik" führen wird.
      [ Was ] What – Appointment
      [ Wann ] When – 2011.11.22 from
      19:00 - 22:00

      [ Wo ] Where – Christuskirche Bochum

      [ DIES IST EIN LÄNGERER TEXT IN DEUTSCH ]





      Webseite: CHRISTUSKIRCHE BOCHUM @
      http://www.christuskirche-bochum.de/2011/11/antje-vollmer-margot-kasmann/#comment-211

      Antje Vollmer, Margot Käßmann

      Hans-Ehrenberg-Preis 2011 | Dienstag 22. November 19 Uhr

      [
      .......... ]

      Dienstag, 22. November, 19 Uhr
      → Festakt mit dem Vizepräses der westfälischen Landeskirche, Albert Henz, Superintendent Peter Scheffler, Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz, Stadtkantorei Bochum unter Leitung von Arno Hartmann

      [ DIES IST EIN LÄNGERER TEXT IN DEUTSCH ]
      [ mit Kommentarmöglichkeit weiter unten auf dieser Webseite ]







      Webseite: CHRISTUSKIRCHE BOCHUM @
      http://www.christuskirche-bochum.de/2011/11/hans-ehrenberg-preis-2011/

      Hans-Ehrenberg-Preis 2011

      22.11.2011 um
      19:00 Uhr


      Die Publizistin und langjährige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Dr. Antje Vollmer, erhält den Hans-Ehrenberg-Preis 2011. Der Preis wird ihr in Form einer öffentlichen Diskussion zwischen ihr und MARGOT KÄSSMANN, Honorar-Professorin an der Ruhr-Uni, moderiert vom Pressesprecher der EKD, Reinhard Mawick, verliehen. Thema: „Gott & die Politik“. / Das Gespräch ist öffentlich, der Zugang frei, wir bitten um Platzreservierungen unter
      info@christuskirche-bochum.de





      Webseite: CHRISTUSKIRCHE BOCHUM @
      http://www.christuskirche-bochum.de/category/debatte/

      Antje Vollmer, Margot Käßmann

      Hans-Ehrenberg-Preis 2011 | Dienstag 22. November
      19 Uhr

      Die Publizistin und langjährige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Dr. Antje Vollmer, erhält den Hans-Ehrenberg-Preis 2011. Der protestantische Preis wird der Theologin in Form eines öffentlichen Gesprächs zwischen ihr und Margot Käßmann verliehen. Thema: „Gott & die Poli­tik“. Moderation: Reinhard Mawick, Pressesprecher der EKD. Mit Vollmer werde ein politisches Denken gewürdigt, das „in scheinbar ausweglosen gesellschaftlichen Konflikten“ Verständigungsprozesse einleiten könne, heißt es in der Begründung der Findungskommission. Voraussezung dafür sei Vollmers politische Sensibilität, „mit der sie geschehenes Unrecht wahrnimmt und es, ohne es zu beschönigen, zu besänftigen sucht“. // Festakt und Diskussion sind öffentlich, der Zugang frei.
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Devil schrieb:

      “Ich bitte alle ehemaligen Heimkinder, die in westfälischen Heimen statt einer geschützten Kindheit Gewalt und Erziehung durch Arbeit erfahren haben, um Entschuldigung”, sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch vor 120 Teilnehmern der Tagung.


      Das war, wie schon erwähnt, am 14.12.2010. Jetzt ein Jahr später ist ausser dieser unverbindlichen Geste nicht weiter passiert!

      Warum nicht?

      Weil der LWL immer noch nicht verstanden hat, warum er gefordert ist!

      Er soll für das komplizenhafte Schweigen, das jahrzehntelange Verheimlichen und Vertuschen bezahlen, mit dem der LWL an den Opfern von Heimzwangsarbeit und des sexuellen Missbrauchs in seinen Einrichtungen als Aufsichtsbehörde ein zweites Verbrechen begangen hat!

      Das wollen wir in Münster klar aussprechen!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses

      ...und es geht weiter:

      Der Antrag zur Genehmigung der Demo in Münster am 10.12.2011 ist heute dem Polizeipräsidenten in Münster zugestellt worden. Der Empfang wurde bestätigt:

      Motto der Veranstaltung: Ehemalige Heimkinder fordern Wiedergutmachung vom LWL - Jetzt!

      Ort der Versammlung/Weg: Vom Hauptbahnhof Münster auf dem Gehweg/Bahnhofstr. Richtung Warendorfer Str. zum LWL- Gebäude: Freiherr-vom-Stein-Platz 1

      Zeitpunkt/Dauer: Samstag, 10.12.2011 von 12:00 Uhr - ca. 17:00 Uhr

      Erwartete Teilnehmerzahl: N.N.

      Hilfsmittel: Transparente, Schrifttafeln

      Redner: steht noch nicht fest.

      Megaphone: ?

      LWL-Münster wird von Brötchen und einer Landtagsabgeordneten aus Dülmen informiert und im LWL-Parlament bekanntgegeben.

      Schilder: siehe Demo Bochum, Beiträge Mandolinchen, Brötchen.

      Jeder hat einen PC. Seid kreativ und entwerft und kopiert eigene Flyer für die Passanten. Es kommen noch Extra-Flyer die Tage per Post von einer Freundin kostenlos!

      Tipps? Fragen? Vorschläge? Kritik? Wünsche? Danke!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Oder diese größe

      NEIN... NEIN ... NEIN
      Hör auf hier zu schrein




      das darf doch wohl nicht wahr sein,
      deine Erzählung ist nicht fein
      Die Lüge vertreib ich durch Prügel






      Anti - Missbrauch Song

      watch?v=9YX-JZaaneA
      Gemeinsam sind wir stark




      Duschtag



      Im Martini Stift

      Bild aus LWL Bestand

      Melker schrieb:

      Es geht doch nur um Geld! als ob man mit Geld alles wieder gut machen kann!

      Auch auf eine Entschuldigung von seitens Kirche oder Heim kann auch nichts mehr rückgängig machen.

      Eine Demo ist für mich wie Betteln, und das habe ich nicht nötig!

      Nehmen wir mal an einige bekommen doch eine menge Geld und andere nicht mal sehen was hier los ist an Neid und ärger.
      Und wie soll das alles geregelt werden ?
      Wenn jeder das selbe bekommt ist das ja auch wieder Unrecht! Denn ich glaube nicht das jeder eine Arschkarte gezogen hat und in so Heim kam wie ich es war.

      Mein Stolz ist das einzige was ich noch habe! und den lass ich mir nicht erkaufen.
      @Melker,
      Demonstrationen sind dafuer da, seine Unzufriedenheit kund zu tun.Einigen geht es ganz und garnicht ums Geld,sondern um die begangenen staatlichen Vergehen gegen das Grundgesetz der BRD.
      Warum sollten staatliche Verbrechen verjaehrt sein.Der Staat hat primaer als oberstes Kontroll Organ versagt und nur dann, danach die verschiedenen Traegerschaften.
      Glaubt man denn wirklich, dass alles gelaufen ist.Wie viele muessen sich auch in diesem Moment den sexuellen Luesten der Priesterschaft beugen.Nicht nur in der BRD sondern weltweit.Und fuer diese Kinder ist es wert sich an einer solchen Demonstration zu beteiligen.
      Ich unterstuetze solche Unternehmungen weltweit, so auch in diesem Fall, sei es Bochum oder Muenster, so aktiv wie ich es von London kann.
      Nun zu Deiner ' Arschkarte ', viele mussten diese ziehen, da sie keine andere Wahl hatten.
      Wenn Du Dich dann noch vielleicht auf die Johannesburg beziehst, Bruder Schroer im Kuhstall, war wohl der menschlichste unter dem ganzen Gesindel.Der war Mensch erst und nur sekondaer, ein aufsehender Erzieher.
      Ich war da, lieber Freund, nicht im Kuhstall, jedoch kannte ich ihn .
      Humor hat mich zeitlebens von allem gerettet, nicht ' Stolz ', darum sehe ich Deinen Beitrag mit Selbigen.
      Nein, mir geht es nicht ums Geld, sondern um die ganz grosse Sache.
      Ja, um auch in Zukunft, diejenigen zu stoppen, die ihre Hosen mit kleinen Kindern nicht anbehalten koennen.
      Ich unterstuetze 'broetchen ', voll und ganz.Der versucht wenigstens was auf die Beine zu stellen und sitzt nicht auf seiner vergangenen ' Arschkarte ' herum.Gratulation, broetchen.
      Schoenen Tag noch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Limey“ ()

      Super, mein Lieber...habe ich gerade bunt ausgedruckt. Auf verschiedenen Plakaten wird das Bild von Dir, die Prügelnonne "Nie wieder!", und der Pfaffe mit dem Kind auf den Knien "Stopp!" zu sehen sein...wir arbeiten gerade daran, Dein Bild kam genau richtig! Danke.

      Ein Mitarbeiter des Pol.-Präsidenten rief vorhin an: Die Demo in Münster ist genehmigt!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Zwischenbericht Demo Münster:

      Wir arbeiten mit Hochdruck an den "Heimkinder-Shirts" alle in der Qualität heavy-cotton = schwere Baumwolle, es ist ja Winter.

      ca. 20 verschiedenfarbige Plakate im Format 50 x 70 auf Latte getackert bringen wir mit. Beschriftet und bedruckt wie oben erwähnt, zusätzlich mit LWL-spezifischen Themen wie zB.:

      "Die Aufsichtspflicht des LWL hat total versagt"

      "Der LWL hat vom Unrechtssystem und der Zwangsarbeit profitiert"

      "Ehemalige Heimkinder fordern Wiedergutmachung...Jetzt!"

      "Frohe Weihnachten! Während Sie auf das Christkind warten, warten Ehemalige Heimkinder auf Therapien, Entschuldigungen und Entschädigung!"

      "Wir wollen wissen, was Ihr mit unserem Arbeitslohn gemacht habt - LWL !!"

      Treffpunkt: 10.12.2011, Samstag, ab 12:00 Uhr Bahnhofvorplatz Münster/Westf.
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