Angepinnt Heimkinder-Demo in Münster am 10.12.2011

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      Das " Grüppchen" wird größer, wie ich gerade las. Gregor, dessen Antrag beim Bundesverfassungsgericht abgelehnt wurde, kommt auch mit ein paar anderen Heimkindern.

      Dröpche for Dröpche...........es wird wohl ein Erfolg. Gemessen an der kurzen Zeit vom Aufruf bis heute hat sich schon allerhand getan. :D

      Ich habe noch ein T-Shirt zu vergeben!!

      Mandolinchen schrieb:

      Gregor, dessen Antrag beim Bundesverfassungsgericht abgelehnt wurde, kommt auch mit ein paar anderen Heimkindern.


      Hallo Mandolinchen, denke ich auch, das trifft aber bisher nur für Bochum zu. Hier aus dem Forum gab es nur 1 Interessierten für Münster....
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Reiner, das konzentriert sich jetzt darauf, weil es auch ein guter Termin und Anlass ist.
      Ich denke, auch für Münster werden sich noch Heimkinder melden; die Termine sind ziemlich eng beieinander.....da kommt man nicht aus der Übung. :D

      Heimkinder-Demo in Bochum am 22.11.2011 ----- Heimkinder-Demo in Münster am 09.12.2011

      .
      Ob BOCHUM ( 22.11.2011 ) oder MÜNSTER ( 09.12.2011 ) oder beide Versammlungsorte zur DEMONSTRATION DER HEIMOPFER

      Wer es schaffen kann sollte unbedingt dabei sein, meine ich,

      und mache auch gleich noch einmal darauf aufmerksam:

      Dies ist Teil des koodinierten Protests – PROTEST ONLINE sowie auch PROTEST IN PERSON ! – aus welchem Grunde ( aus welchen Gründen !!! ) wir auch zu einer neuen HEIMKINDER-DEMO aufrufen !!!

      http://heimkinder-forum.de/v2/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/13745-die-evangelische-kirche-in-deutschland-ist-„deutsche-staatskirche“-und-die-evangelische-theologin-antje-vollmer-soll-von-ihr-ausgezeignet-werden-und-mit-5000-euro-belohnt-werden/#axzz1ciMuw25o

      Seit Ihr Euch alle dessen bewusst ?
      ––––––––––––––––––––
      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martini“ ()

      Hallo zusammen, gerne nochmal die Gründe für die Demo in Münster. Terminberichtigung: Termin soll sein, Samstag 10.12.2011. Info:

      Zitat: "21. Oktober 2011

      Änderungsantrag zur "Beteilgung des LWL am Entschädigungsfonds für ehemalige Heimkinder



      1. Der LWL erklärt seine Bereitschaft, sich an dem Entschädigungsfonds für ehemalige Heimkinder mit einer Summe bis zu 15 Millionen EURO zu beteiligen. Hierfür werden für die Jahre 2012 – 2014 jeweils 5 Millionen EURO bereitgestellt.

      2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Anlauf- und Beratungsstelle für Westfalen-Lippe in geeigneter Form und zeitnah zu realisieren .

      3. Der LWL spricht sich dafür aus und wird sich dafür einsetzen, dass der Deutsche Bundestag ein Opferentschädigungsgesetz für Heimkinder verabschiedet.




      Begründung:

      Die Heimkinder in den 50er- und 60er-Jahren wurden geschlagen, mißbraucht, als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Die Heime waren unterfinanziert, das Personal unterbezahlt und die Heimkinder zumeist sozial unterprivilegiert. Die Schul- und Berufsausbildung wurde wenig gefördert. Die Überwachung der Heime und auch das Interesse daran war mangelhaft.

      Für diese gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen waren der deutsche Staat und seine verschiedenen Ebenen verantwortlich, darunter auch der LWL und seine Kommunen und Kreise1967 unterstanden der Heimaufsicht des Landesjugendamtes fast 38.000 Kinder/Plätze in Kinderheimen, Fürsorgeerziehungsheimen, Sonderheimen und verschiedenen Heimarten. Auch unterhielt der LWL eigene Heime.Die vom LWL beauftragte Studie zu „Heimkinder und Heimerziehung in Westfalen 1945-1980“ kommt z.B. zu folgendem Ergebnis:




      •Körperliche Gewalt war ein übliches Erziehungsmittel



      •Kinder und Jugendliche mußten unentgeltlich im Heim und für externe Firmen arbeiten, den Lohn bekamen die Heime

      Zu den Folgen der Heimerziehung stellt der Runde Tisch fest: Sie wirken ein Leben lang „da die prägenden Erfahrungen in der Kindheit und Jugend die Grundlage dafür bilden, wie Erfahrungen im weiteren Leben eingeordnet und erlebt werden…Der RTH bewertet die langfristigen schädlichen Folgen als schwere Belastung für das ganze Leben“.

      Trotzdem verweigert der Abschlussbericht den ehemaligen Heimkindern die Bewertung der Heimerziehung als „Unrechtssystem“. Dies hat alleine den Hintergrund, dass man nicht bereit ist, die Mittel für eine ausreichende Entschädigung der Heimkinder zur Verfügung zu stellen. So wird begonnenes Unrecht weitergeführt.

      Diesen Kreislauf muß der LWL stoppen und die Gelder für eine ausreichende Entschädigung der Heimkinder zur Verfügung stellen. Er muß für ein Opferentschädigungsgesetz eintreten, denn nur so wird ein gesetzlich einklagbarer Anspruch und Rechtssicherheit für die ehemaligen Heimkinder geschaffen."



      Obiger, zitierter Bericht ist ein Änderungsantrag der Partei "Die Linke".

      Vor einem Jahr hat sich der Direktor des LWl, Münster, als Leiter der verantwortlichen Aufsichtsbehörde in der Heimaufsicht öffentlich bei den Ehemaligen Heimkindern entschuldigt für die Brachialerziehung in den 50er bis 70er Jahren in den unter seiner Kontrolle stehenden Heimen in NRW. Anlaß dafür war am 14. Dezember 2010 die Vorstellung des LWL-eigenen Berichtes über "Heimkinder und Heimerziehung in Westfalen 1945 - 1980".

      Geschehen ist seit diesem warmen und unverbindlichen Händedruck nichts.

      Trotz dieses 36-Seiten-Berichts verweigert der LWL die Anerkennung der Heimerziehung unter seiner Verantwortung den Status eines "Unrechtsystems", denn er ist nicht bereit ausreichende finanzielle Mittel für eine Entschädigung der Heimkinder bereit zu stellen.

      Zudem muss der LWL für ein Opferentschädigungsgesetz eintreten, dass Rechtssicherheit schafft und ehemaligen Heimkindern die Möglichkeit bietet einen einklagbaren Rechtsanspruch auch gerichtlich durchzusetzen.

      Wir wollen Auskunft!

      Wir wollen Antworten!

      Wir wollen wissen, was ihr mit unserem vorenthaltenen Arbeitslohn gemacht habt!

      Wir wollen die Fakten wissen!

      Und...Wir wollen Wiedergutmachung!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Es geht doch nur um Geld! als ob man mit Geld alles wieder gut machen kann!

      Auch auf eine Entschuldigung von seitens Kirche oder Heim kann auch nichts mehr rückgängig machen.

      Eine Demo ist für mich wie Betteln, und das habe ich nicht nötig!

      Nehmen wir mal an einige bekommen doch eine menge Geld und andere nicht mal sehen was hier los ist an Neid und ärger.
      Und wie soll das alles geregelt werden ?
      Wenn jeder das selbe bekommt ist das ja auch wieder Unrecht! Denn ich glaube nicht das jeder eine Arschkarte gezogen hat und in so Heim kam wie ich es war.

      Mein Stolz ist das einzige was ich noch habe! und den lass ich mir nicht erkaufen.
      Von Sanct Martinus aus A. stammt der folgende Text:

      Die kleinen Frone sind nicht ohne

      Heimkinder wurden zur Arbeit gezwungen, was man aber nach Meinung vieler staatlicher und kirchlicher Funktionäre und Würdenträger nicht als Zwangsarbeit bezeichnen darf. Also beleuchten wir es von einer anderen Seite.

      „Der Frohn, Frohne, Frone bezeichnet einen Diener des sogenannten Herrn“, heißt es bei Wikipedia. de.wikipedia.org/wiki/Frondienst.

      Auch die Heimkinder der Nachkriegszeit mussten als leibeigene Diener in meist kirchlichen Heimen Fronarbeit leisten. Sie standen in einem „Untertänigkeitsverhältnis“. Als „Zubehörungen“ der Heime hatten die persönlich Abhängigen beispielsweise das Geld für bauliche Erweiterungen zur Aufnahme weiterer kleiner Frone oder für Spendenüberweisungen zu erarbeiten und nicht selten wie Zugtiere auf dem Grundbesitz einer selbstgerechten, frommen Obrigkeit zu schuften. Als Privateigentum durften sie oftmals nur ein Gebet- bzw. Gesangbuch mit innenliegenden Heiligenbildchen, einen Schott und die Bibel besitzen. Die Frondienstler arbeiteten als Putzfrone, Waschfrone, Kochfrone, Stallfrone, Erntefrone, Gartenfrone, als Arbeitsfrone im Moor und, nicht zu vergessen, als Verding- oder Verleihfrone in Fabriken usw. Für ihre „Herren“ oder „Herrinnen“ arbeiteten sie unentgeltlich im Frühling, im Sommer, im Herbst und im Winter. Und on top zahlte der Staat für ihre Heimplätze Pacht – natürlich an die „Herren“ und „Herrinnen“.

      Die Heimkinderfrondienste nach 1945 wurden nie Gegenstand von Untertanenprozessen. Die Frone waren zu jung, zu zerbrechlich, zu ausgeliefert, um aufzubegehren. Heute haben viele Ex-Fronis wegen ihrer einst mangelhaften Ernährung und Fronarbeit kaputte Knochen und Schmerzen, sind unprofitabel. Wenn die Kirchen und der Staat mit ihrer Strategie des Wegschiebens von Verantwortlichkeit Glück haben, werden bald alle beim „himmlischen Fürsten“ weilen, und die „von Gott verordnete Obrigkeit“ kann auf Erden Halleluja rufen, weil sie keine Zahlungen leisten muss.

      Aber die kleinen Frone sind nicht ohne, verfügen über ein gutes Gedächtnis. Und so haben sich die Fronis der Nachkriegszeit zusammengeschlossen, machen Remmidemmi, „lehnen sich uff“. Denn gäbe es endlich Kohle für abgeleistete Fronarbeit, wären die Fronis froh.

      Antje gen. Gott-Vollmer, „Moderatorin“ / Manipulatorin, am Runden Verhinderungs-Tisch, nennt die Zwangsarbeit der ehemaligen Heimkinder wider besseres Wissen nicht Zwangsarbeit. Anders als das Grundgesetz umschreibt ihre Definition von Zwangsarbeit eine nationalsozialistisch konnotierte Angelegenheit unter Inkaufnahme von Todesfällen. Vielleicht sollte man der Theologin daher für die Heimkinderzwangsarbeit den Begriff Heimkinderfrondienst vorschlagen. Allerdings lässt sich die Nötigung von Heimkindern zu Arbeit und Gebet durch institutionelle Gewalt zwecks wirtschaftlicher Ausbeutung auch als „temporäre Form der Sklaverei“ bezeichnen. Die Heimkindersklaven waren ja völlig der Willkür ihrer Besitzer ausgeliefert, wurden mit Schlägen im Namen des Herrn zu vorauseilend gehorchenden Werkzeugen gemacht, waren durch die Nachkriegsverhältnisse geradezu prädestiniert, sich zur Ehre Gottes und zu Ehren von Sklavenhaltern und -halterinnen abzurackern – allerdings nicht ehrenamtlich, und somit konnten sie auch nicht zurücktreten.

      Nun aber treten sie zurück...erst in Bochum am 22.11 und dann in Münster am 10.12.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Danke Ralph! :thumbsup::

      Dies wird der Text für unser Banner sein, der im Moment von einem ehemaligen Heimkind der in London lebt angefertigt wird. Wenn dieses Banner hier veröffentlicht ist, kann es jeder downloaden und nach eigenem Ermessen kostenfrei benutzen und weiterleiten.

      "Heimkinder-Demo in Münster am 10.12.2011 - Wiedergutmachung für Zwangsarbeit in Heimen: Jetzt!"


      Weitere Details folgen in Kürze. Danke.
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Schildermaler für Münster gesucht, Texte freibleibend, Vorlagen weiter unten...Im Supermarkt oder bei der Poststelle nach etwas größerformatigem Verpackungs-Altpapier fragen oder beim örtlichen Entsorger, zuschneiden, 2 Besenstiele drantackern und fertig ist das Demo-Plakat.

      In einer Zeile sollte stehen: "WWW.Heimkinder-Forum.de"

      Die Vorlagen-Texte:


      Wir wollen Auskunft!

      Wir wollen Antworten!

      Wir wollen wissen, was ihr mit unserem vorenthaltenen Arbeitslohn gemacht habt!

      Wir wollen die Fakten wissen!

      Wir wollen Wiedergutmachung!

      Menschenrechtsverletzung verjährt nicht!

      Grundrechtsverletzung verjährt nicht!

      Der LWL hat tatenlos zugeschaut!

      Der LWL hat kläglich versagt bei der Heimaufsicht!

      Wir fordern unseren gerechten Arbeitslohn zurück!

      Umsonst arbeiten nur Sklaven...Wir nicht! Sie nicht!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Hi Limey...das ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen..da gibt es viele nette Hände im Hintergrund, sogar im benachbarten europäischen Ausland, die sich gemeinsam mit uns darum bemühen, dass die beiden Demos in Bochum und Münster ein Erfolg werden...für die ehemaligen Heimkinder!
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses
      Ein begrenztes Kontingent T-Shirts von den Original-Folien drucke ich bis Münster. Alle Größen. Zusatztext auf diesen Shirts auch in Orange: "Heimkinder-Forum.de". Susa hat bestellt, ist reserviert. Ich bringe sie nach Münster mit.

      Ich bringe noch eine Streiterin aus Herford mit.

      Alles andere läuft...danke speziell an Limey :thumbsup::
      God forbid that I should go to any Heaven in which there are no horses