Aufruf an alle Jugendwerkhöfler u. Heimkinder

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      Aufruf an alle Jugendwerkhöfler u. Heimkinder

      Aufruf




      Punkt Eins: Bei ablehnenden Beschluss nicht Aufgeben, zieht eure Verfahren bis in die letzte Instanz durch. Laut Verfahrensordnung endet diese beim OLG. Besteht aber auf eine Beschwerde beim Bundesgerichtshof. Dieser wird die Beschwerde Ablehnen. Rügt anschließend den Bundesgerichtshof wegen der Versagung auf Rechtlichem Gehör. Gleichzeitig innerhalb eines Monats nach Ablehnung des BGH aber nach der Rüge an den BGH stellt Ihr Verfassungsbeschwerde beim Verfassungsgericht. Die Verfassungsbeschwerde so begründen, dass gleich am Anfang der Begründung ersichtlich ist, gegen welche Grundrechte euer Beschluss des OLG verstößt. Anschließend die ganze Sache nachvollziehbar begründen. Alle Kopien der Vorinstanzen beifügen.

      Bis ende November 2011 ist es zudem Möglich, gegen das 4 Gesetz zum StrRehaG. via Rechtssatzverfassungsbeschwerde anzukämpfen, um den Gesetzgeber dazu zu bewegen, die Gesetze der wirklich erforderlichen Lage anzupassen. Das ist der selbe Vorgang wie oben, nur ihr braucht nicht den einen Monat Frist einzuhalten, sondern müsst lediglich den Rechtsweg ausgeschöpft haben vor dem glaube 2 dezember 2011, da dafür eine Frist von 1 Jahr ab Gesetzgültigkeit besteht. Dort muss am Anfang der Begründung stehen, gegen welche Gesetze aus dem StrRehaG. gegen welche Gesetze aus dem Grundgesetz verstoßen. Anschließend nachvollziehbar begründen und alle Kopien eurer Vorinstanzen beifügen.

      Ob Verfassungsbeschwerde oder Rechtssatzverfassungsbeschwerde, für keine von beiden ist ein Anwalt nötig. Ihr könnt die Beschwerden selbst via Rückscheineinschreiben einreichen. Es entstehen dafür keine Kosten. Nur wer das Verfassungsgericht unnötig mit Beschwerden Belässtigt, deren Inhalt nicht begründet, fristgerecht oder nachvollziehbar ist, kann mit Kosten bis 2700,- Euro belastet werden. Sollte aber in Fällen von Minderjährigen Opfern bei entsprechender o.g. Einhaltung undenkbar sein.

      Ich bitte hiermit alle, die in diesem Jahr ihre Rehabilitation vom OLG abgewiesen bekommen haben, sich mit mir in Verbindung zu setzen. Ich möchte, dass möglichst viele Anträge beim Verfassungsgericht landen. Mein eigenen Antrag könnt Ihr einsehen unter www.bgh.byme-magazin.de

      wenn wir gemeinsam Kämpfen, können wir das schaffen. Ihr wisst jetzt, warum die Zeit drängt. Ich hatte das Glück einer der wenigen zu sein, die nun dieses Jahr gegen das neue Gesetz klagen zu dürfen, weil zufällig alle Instanzen durchschritten waren. ich will mich hier nicht wichtig machen, aber ich bin es jenen verpflichtet mich bemerkbar zu machen, die nicht so leicht mit der Rechtssprache umgehen können. ich bin kein Rechtsanwalt und das ist keine Rechtsberatung. Das ist der Versuch, Deutschlandweit für ein einheitliches Recht zu kämpfen. Für alle Minderjährigen Opfer sexueller, politischer und willkürlicher Übergriffe von Staatlichen oder Bürokratischen Organen. weitere Informationen unter www.sed-opfer.byme-magazin.de .danke.

      Kopiert von: Beschwerde abgelehnt/unglaubliche Begründung - Seite 2 - Rehabilitation- Urteile/Infos - Heimkinder Forum
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      Hallo Robby,


      ich möchte Dich nicht in deinem Elan bremsen, aber ableitend von dem, was Du hier schreibst, schreibst Du einiges an Kauderwelsch zusammen und zumindest das, was Du hier an durchführbaren Rechtswegen aufzeigst, möchte ich den Heimkindern, als nicht praktikable Rechtsverfolgung darlegen, um möglichen Schaden zu verhindern, zumindest Alle bitten, genau zu hinterfragen, was Du eigentlich machst.


      1. Es hilft keinem Heimkind, wenn es eine Ablehnung von einem OLG erhalten hat, sich an Dich zu wenden. Du schreibst es selber; Du bist kein Rechtsanwalt!


      Was willst Du also an Ablehnungen sammeln, um es dann dem Verfassungsgericht zu zuführen?

      Das ist doch eigentlich völlig absurd.


      Wenn deine Rechtsberatung, oder was auch immer das ist was Du hier verkaufen willst, so aussieht wie deine Rüge an den Bundesgerichtshof, dann mal gute Nacht! für die, die Du vertreten willst.

      Also Richtern des Bundesgerichtshofes vorwerfen, dass sie offensichtlich nicht bis drei zählen können, kommt immer "gut" an. Vor allem unter dem Aspekt, dass Du ihnen ja etwas erklären willst, was sie nach deinem Verständnis nicht begreifen.

      Sachlich bleibt allerdings die Frage, warum Du das den Richtern des Bundesgerichtshofes vorhälst?

      Die haben doch mit dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsverfahren überhaupt nichts zu tun.


      Nun bleibt für mich die sich daraus ergebene Frage, woher Du diese Weisheiten hast, auch deine Aussage, dass Du eine Verfassungsklage eingereicht hast, in der Hoffnung, dass das IV. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz auf die Belange der Heimkinder abgestellt wird.


      Also was willst Du an diesem Gesetz rügen? Wodurch wirst Du durch dieses Gesetz in deinen Rechten eingeengt oder benachteiligt.


      Eigentlich normiert das IV. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz, dass alle Heimkinder der DDR ein Rechtsanspruch auf Rehabilitation besitzen. Dieses Gesetz schreibt explizit die Möglichkeit der Rehabilitation fest!


      Was willst Du also an diesem Gesetz als verfassungswidrig beklagen? Das Du nicht erhört wirst, oder Dir nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird? Ich glaube eher, dass Du dich da verrennst.


      2. Du schreibst ständig, dass Du für alle Heimkinder da sein willst, dass Du möchtest, dass wir einen Dachverband gründen, wegen der Durchsetzung unserer Rechte. Unter Deiner Leitung? können sich dann Heimkinder e.V. und die Torgauer unter deinem Dachverband organisieren.


      Mal ganz ehrlich! Daran glaubst Du selber nicht, oder?


      Nicht das ich Dir unterstelle, dass Du da übers Ziel hinaus gehst, aber sachlich gesehen ist die Angelegenheit doch eher reiner Populismus. Und nachvollziehen kann man das auch nicht, was Du da willst.


      Ich kann da nur für mich sprechen, also für die Umstände, die ich kenne. Und da kann ich Dir sagen, dass ich seit 1991 für die Organisation der Heimkinder eintrete. Ich glaube also zu wissen, wovon ich hier spreche. Aber das Ansinnen, welches Du hier gebetsmühlenartig runter schreibst, dass alle durch Dich erfolgreich zum Verfassungsgericht gebracht werden und Du weiter dafür Sorge trägst, dass die Rehabilitationen durchgekämpft werden und nunmehr alle aufgezeigt bekommen, wie das erfolgreich läuft mit der Verfassungsbeschwerde und dem hinterher Recht bekommen, ist schlichtweg gesagt Blödsinn. Entschuldige das harte Wort!


      Aber ich gehe davon aus, dass Du nicht ansatzweise in der Lage bist, zu wissen, wovon Du schreibst.

      Davon ausgehend, dass zumindest deine Verfassungsbeschwerde vom Gericht angenommen wird, was ich ohnehin bezweifele, hast Du dann welche Rehabilitation erreicht?


      Keine! Denn Du willst ja nur ein Gesetz beklagen, welches nach deinem Dafürhalten, Dich benachteiligt.


      Woher soll aber nun bitte der erfolgversprechende Ansatz kommen, dass damit die Rehabilitation der unrechtmäßigen Heimunterbringung geahndet wird, also rehabilitiert wird?


      Denn selbst, wieder vorausgesetzt des Verfassungsgericht nimmt deine Beschwerde an, Du bekommst Recht und das IV. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz wird als nicht verfassungskonform zurück gestellt, hast Du ja für deine Rehabilitation, nämlich die Unterbringung in der Heimerziehung, nichts bewegt. Zumindest das, stellst Du ja auch so fest. Was aber hilft ein derartiges Rechtsersuchen denn nun in der Sache selber? Nichts!!!


      3. Wenn Du also tatsächlich etwas bewegen willst, dann solltest Du dich an die Vereine wenden, die schon viele Jahre in der Sache tätig sind und ständig unter Personenmangel klagen.

      Und zu den Erläuterungen, bezüglich der Rehabilitation von Heimkindern, empfehle ich Dir wirklich, Dich an einen Anwalt zu wenden. Das Schreiben, welches Du hier als Antrag oder was auch immer das sein soll zur Verfügung stellst und andere Heimkinder animieren soll, auch so ein Schreiben abzuschicken, ist höchst untauglich für den Rehabilitationsantrag und als Beschwerde für eine Ablehnung, erst recht.


      In diesem Sinn ein schönen Sonntag, Ralf Weber
      nun, es leuchtet mir ein, dass gerade die vertretungen von vereinen sich durch meinem plötzlichen vorpreschen meiner ideen und bislang erbrachten taten ein wenig im hintertreffen sehen.

      nein, ich möchte nicht der vorsitzende eines dachverbandes der vereine minderjähriger opfer aus heimen und werkhöfen werden. dachte eher, dass alle vereine eine vertretung an den dachverband abstellen und diese nach einer geeigneten person dafür suchen.

      nein, ich bin kein rechtsanwalt, nein ich betreibe keine rechtsberatung. ich möchte auch nichts verkaufen. ich weiß aber, dass vielen opfern der mut fehlt. ich möchte diesen opfern mut machen und möchte jenen opfern zeigen, wie solch ein rehaantrag und verfahren funktioniert und aussieht. dafür habe ich auch mein gesammtes verfahren ins netz gestellt, damit die leute sehen können wie ich dass gemacht habe. dabei habe ich niemals jemanden aufgefordert, es ganau so zu schreiben und zu begründen wie ich es tat.

      die aufforderung abgelehnte anträge durch alle instanzen durchzukämpfen, besteht darin, dass bei gesetzesänderung nur die opfer ein antrag auf wiedereinsetzung des verfahrens stellen können, die ihre verfahren bis zur letzten instanz durchgekämpft haben. alle anderen gehen leer aus.

      ich finde meine rüge an den bundesgerichtshof in seiner form angebracht und gesetzlich notwendig für das recht auf einreichung einer verfassungsbeschwerde. denn verfassungsbeschwerde darf nur einreichen, wer alle instanzen ausgeschöpft hat. da meine beschwerdebegründung sich gegen das strrehagesetz selbst richtet, und für solche fälle die verfahrensordnung die möglichkeit gesehen hätte, den bundesgerichtshof anzurufen, war ich in hinsicht auf das einreichen einer verfassungsbeschwerde gezwungen über den bundesgerichtshof zu gehen.

      meine verfassungsbeschwerde richtet sich nicht gegen mein persönliches urteil. die von mir eingereichte rechtssatzverfassungsbeschwerde richtet sich gegen einige paragraphen des strrehagesetz, da diese meiner meinung nach gegen grundrechte verstoßen. sollten die gesetze so geendert werden, dass meine ansichten über rehabilitationsrecht minderjähriger opfer befriedigt werden würde, könnten künftige rehaanträge wesentlich einfacher erfolg haben. dafür hatte ich einen gesetzentwurf ins leben gerufen. daraus ist bitte zu entnehmen, was ich wirklich will. www.sed-opfer.byme-magazin.de

      damit die gesetze vom gesetzgeber geändert werden, braucht es nachdruck aus der öffentlichkeit. hier vermisse ich bisher die arbeit der opfervereine. man möge mich dafür kritisieren dass ich mich hier plötzlich breit mache, aber ich lass mich gerne von kritikern meiner vorhaben auch gerne beschimpfen, es ist es mir wert und ich sehe mich hierzu den schwächeren opfern gegenüber verpflichtet, wenn ich nur einenem opfer mit meinem beiträgen mut gemacht habe, seinen rehaantrag zu stellen.

      da sie ja offentsichtlich einen verein beiwohnen, können sie mir bestimmt diese zwei fragen beantworten-,,was haben sie in den letzten drei monaten nachweislich für die minderjährige opfer sexueller, politischer oder willkürlicher gewalt staatlicher oder bürokratischer organe getan oder erledigt, dass einem opfer soweit geholfen hat, seinen rehaantrag angenommen oder rehabilitiert wurde??? was haben sie in den letzten drei monaten nachweislich dafür getan, dass minderjährige opfer eine eigene rehabilitierungkammer bekommen, in denen jugendrichter und vertretungen von jugendhilfen und opferverbände beiwohnen, damit die minderjährigen opfer sich nicht einer erwachsenenstrafrechtlichen rehabilitierungkammer stellen müssen, um ihre unschuld zu beweisen????

      ich danke schon jetzt für ihre antwort.
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      robby basler schrieb:

      da sie ja offentsichtlich einen verein beiwohnen, können sie mir bestimmt diese zwei fragen beantworten-,,was haben sie in den letzten drei monaten nachweislich für die minderjährige opfer sexueller, politischer oder willkürlicher gewalt staatlicher oder bürokratischer organe getan oder erledigt, dass einem opfer soweit geholfen hat, seinen rehaantrag angenommen oder rehabilitiert wurde??? was haben sie in den letzten drei monaten nachweislich dafür getan, dass minderjährige opfer eine eigene rehabilitierungkammer bekommen, in denen jugendrichter und vertretungen von jugendhilfen und opferverbände beiwohnen, damit die minderjährigen opfer sich nicht einer erwachsenenstrafrechtlichen rehabilitierungkammer stellen müssen, um ihre unschuld zu beweisen????

      Hi Robby

      Durchsuche mal dieses Forum hier oder andere Heimkinderforen nach "Ralf Weber", wenn Du magst schau mal auf der Seite EBS Torgau oder google einfach mal ........... Deine Fragen was Ralf nachweislich alles schon für Ehemalige / Rehabilitierung usw. getan hat erübrigen sich dann sicherlich.

      LG Ines
      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D
      ..alles überlegenswert ...aber mit meinen Ü50 tendiere eherzur Linie "alles etwas ruhen lassen" ...das gelebte Leben halt so nehmen, wie es war ...
      Wer so offen ist wie ich ..der kann doch nicht ganz dicht sein ..egal wie dicht du bist.. Goethe war Dichter ....

      Gibt dir det Leben einen Puff, da weene keene Träne. Lach dir nen Ast und setz dir druff Un baumle mit de Beene.
      hallo ines, meine frage war nicht was er schon alles getan hat, sondern was er in den letzten drei monaten getan hat. mich interessiert nicht was vor 5 jahren war, weil das 4. gesetz zum strrehagesetz erst seit dezember auf dem markt ist. erst seitdem dürfen wir dagegen ankämpfen und erst seitdem gehören wir zum keis der berechtigten auf opferentschädigung. und wenn er es selbst war, der den gesetzgeber dazu veranlasst haben sollte, dies so zu tun, dann verstößt das gesetz aus meiner sicht trotzdem gegen das grundrecht. und deswegen werde ich niemanden vorher um erlaubnis fragen, ob er damit einverstanden wäre, ob ich so oder anders gegen den grundrechtsverstoß vorgehen darf. in seinem beitrag waren ausschließlich kritiken, inhaltliche verzerungen und kompetenzinfragestellungen hinsichtlich meiner taten und person beinhaltet. es befindet sich jedoch nicht ein einziger gegenforschlag von ihm im beitrag, der so wie ,, das hättest du so oder so machen sollen,, gelautet hätte. was nützt also irgendjemand sein beitrag??? er fordert die leser meiner beiträge auf mich zu hinterfragen. das selbe mache ich auf meiner website www.bgh.byme-magazin.de , wo ich die leser im kopf der seite auffordere, sich ein eigenes bild zur rechtlichen situation zu machen. daher sind von mir auf dieser seite von mir auch keine kommentare zum verfahren eingebracht, um den urteilssinn der leser nicht zu beeinflussen. wofür war nun also der beitrag von ralf weber??? sollte er mich diskreditieren, sollte er die opfer entmutigen, es mir gleich zu tun, oder war dass nur ein jammern, weil sich da jemand gedanken macht - wie man wirklich etwas für die verbesserung der gesetzeslage tun kann, ohne sich dafür eine erlaubnis der vereine eingeholt zu haben???? er kritisiert meine idee zur gründung eines dachverbandes der opfervereine. ich stelle fest, dass es mehrere dieser opfervereine gibt. ich stelle fest, dass keiner dieser kleinen vereine eine legitimation dafür hat, als gesamtdeutscher opfervertreter verhandlungen mit der regierung oder dem gesetzgeber dahingehend zu führen, um über die gesetzgebung im einzelnen für die opfer zu verhandeln oder abzusegnen. dies kann nur ein dachverband, denen der größere teil der vereine angeschlossen ist. der dachverband wäre dafür da, die gemeinsamen interessen der vereine zu vertreten z.b. die warung des grundrechts auch für minderjährige, als anlaufstelle der opfer die opfer in die entsprechenden vereine zu koordinieren, demonstrationen und aktionen allen vereinen bekannt zu machen und abzustimmen, als schlichter zwischen den vereinen zu verhandeln, verfassungsbeschwerden und urteile zu archivieren und öffentlich zu stellen, eine website zu betreiben, die bei suchanfragen von opfern auf seite 1 bei google erscheint, um opfern das lange und deprimierende suchen nach den passenden verein zu ersparen.

      ines, ich frage mich wirklich, warum sich die vereine dagegen streuben, einen solchen dachverband zu gründen. bis jetzt haben die vereine nur kleine minimale ziele erreicht. aus meiner sicht nur deswegen, weil sie sich nur selbst im wege standen, uneins waren und nicht geschlossen aufgetreten sind. will mir jemand weißmachen, dass eine mittgliederzahl von heimkindern beider deutscher hälften von insgesammt 1.000 000 betroffenen keine politische macht darstellt??? wir könnten so viel bewegen, wenn sich nicht merkwürdige lobiisten aus vereinen so vehement dagegen streuben würden, dass mir bald der verdacht kommt, dass sie aus welchen gründen auch immer, genau diese mächtige einheit verhindern wollen.
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      Hallo Robby,


      Du mußt dich nicht so echauffieren, um hier nachdrücklich zu erklären, dass Ralf Weber ein Lobbyist wäre, der in einem unbedeutenden Verein sein eigenes Süppchen kocht. Und Du mußt nicht etwas erklären wollen, was Ralf Weber zerreden will, weil Du offensichtlich der Einzige bist, der auch die kleinen Opfer unterstützt und Ralf Weber nunmehr Angst vor Dir hat, weil Du die Wahrheit ans Licht bringst. Die Wahrheit, dass Ralf Weber es nicht drauf hat etwas für die Heimkinder zu organisieren, allerdings Du jetzt dafür Sorge trägst, dass Allen Gerechtigkeit widerfährt.


      Du bist ein Heimkind, so wie ich, jedenfalls entnehme ich das deinen Erzählungen und deswegen kannst Du auch mal die Sau raus lassen. Das Recht besitzt Du, uneingeschränkt.

      Aber bitte tue mir einen Gefallen und nicht nur mir, sondern den vielen anderen Heimkindern und bleibe bitte etwas sachlich und das auch hinsichtlich deiner Einschätzungen über Leistungen von anderen Heimkindern, die sich in Vereinen und Opfergruppen engagieren und das schon zu einem Zeitpunkt, als von deinen Rehabilitierungsambitionen noch keiner gesprochen hat.


      Wann hattest Du mit Deiner Rehabilitation angefangen?


      Also das, was hier augenblicklich geschieht, hinsichtlich der Aufarbeitung der Heimgeschichten in Ost- und Westdeutschland, die Bestellung der beiden Runden Tische, dass IV. SED -Unrechtsbereinigungsgesetz, sind die Erfolge von Menschen, die sich schon artikuliert haben, da hast Du wohl noch andere Sachen im Kopf gehabt.


      Also die schon erreichten Erfolge, gehen wohl eher nicht auf dein Konto.


      Das diese Materie nicht leicht ist, das Alles etwas schleppend läuft und auch nicht befriedigend ist, das wissen alle Opfer von staatlichem Mißbrauch selber. Sie wissen aber auch, dass man mit Dummquatschen in der Sache keinen Blumentopf gewinnt und was viel wichtiger ist, dass es immer Menschen braucht, die sich für Andere einsetzen.


      Und an diesem Punkt, lieber Robby, sage ich Dir, sei vorsichtig mit haltlosen Unterstellungen, dass in den Vereinen nicht genug für die Opfer gemacht wird, weil da alle keine Ahnung hätten, was sie zu tun haben und schon überhaupt keine Ahnung davon, wie Rehabilitationsverfahren erfolgreich zu Gehör gebracht werden.


      Mit deinen Unterstellungen beschimpfst Du Menschen, die sich in der Sache engagieren und arrangieren, gleichwohl sie überhaupt keine Betroffenen sind. Sie kümmern sich um uns Heimkinder und das auch meist noch ehrenamtlich, also ohne dafür Geld zu erhalten, damit solche Leute wie Du und ich nicht ganz ungehört bleiben.


      Und ganz zum Schluss noch ein persönliches Wort an dich Robby. Ich habe 2004 vor dem Kammergericht Berlin ein Urteil erkämpft, ohne Rechtsbeistand, nachdem 4.048 Betroffene, also alle Torgauer, zu rehabilitieren sind. In diesem Urteil ist festgestellt, dass diese Einrichtung und das was in dieser Einrichtung passiert ist, auch weswegen man da Jugendliche weggesperrt hat, staatliches Unrecht der DDR war. Es können nach diesem Richterspruch, der als Grundsatzurteil in die Deutsche Rechtssprechung Einzug gehalten hat, alle Torgauer rehabilitiert werden.


      Ich habe 2009, nach einem 15-jährigen Rechtsstreit vor dem Bundesverfassungsgericht das Urteil erkämpft, nachdem alle Heimkinder der DDR einen Rechtsanspruch auf Rehabilitation besitzen. Auch diesen Rechtsstreit habe ich ohne anwaltliche Hilfe geführt und gewonnen. Das Ergebnis dieses Urteils ist das IV. SED- Unrechtsbereinigungsgesetz. Hiernach haben alle Heimkinder der DDR, einen Rechtsanspruch auf Rehabilitation für die Unterbringung in staatlichen Einrichtungen der DDR. Hierbei ist es nicht mehr ausschlaggebend, ob die Unterbringung aus politischen Absichten oder Verfolgung erfolgt ist. Jegliche sachfremde Unterbringung kann somit rehabilitiert werden.


      Mein derzeitiger Kampf besteht darin, dass die Politik diesen Grundsatz der Rehabilitation an die Gerichte bringt, also die Richter sich dieser neuen Rechtsauffassung anzunehmen haben.


      Es ist gerade 12.13 Uhr. Ich schreibe das fertig um danach in Richtung Torgau zu fahren. Ich werde heute Nacht zurück in meinem Haus sein. Wieder ein ganzer Tag Kampf, für die Heimkinder der DDR.


      Uns solltest Du dich mal belesen Robby, wirst Du bestimmt auch noch heraus finden, dass ich, Ralf Weber derjenige bin, der gerade dafür kämpft, dass die Heimgeschichte Ost und West nicht geteilt wird, sondern als einheitliches Unrecht behandelt und auch aufgearbeitet wird. Ich stehe dafür ein, dass auch die Heimkinder West eine juristische Grundlage erhalten, sich rehabilitieren zu lassen.

      Ohne wenn und aber!


      Und nun abschließend meine etwas sarkastisch gestellte Frage, was leistest Du denn gerade so, Robby?


      In diesem Sinn einen schönen Tag für alle Heimkinder der Bundesrepublik, Euer Ralf

      ralf schrieb:

      Ich habe 2009, nach einem 15-jährigen Rechtsstreit vor dem Bundesverfassungsgericht das Urteil erkämpft, nachdem alle Heimkinder der DDR einen Rechtsanspruch auf Rehabilitation besitzen.

      ralf schrieb:

      Hiernach haben alle Heimkinder der DDR, einen Rechtsanspruch auf Rehabilitation für die Unterbringung in staatlichen Einrichtungen der DDR. Hierbei ist es nicht mehr ausschlaggebend, ob die Unterbringung aus politischen Absichten oder Verfolgung erfolgt ist. Jegliche sachfremde Unterbringung kann somit rehabilitiert werden.


      hallo ralf
      nach meiner kenntnis verhält sich das aber etwas anders
      alle die in einen jugendwerkhof waren,haben anspruch auf rehabbilitation

      bei heimkindern wird nach wievor ein politischer grund vorrausgesetzt
      nun rolf k., meine zwei fragen sind noch immer nicht beantwortet. das ist viel bla bla bla auf erbrachte leistung, die ich zu keiner zeit in irgendeiner weise missbilligt habe, oder vereinsmitglieder verletzt habe, da ich ja weiß wie anstrengend das vorwertskommen ist. nur bleibe ich der meinung, zusammen hättet ihr das schneller geschafft und vieleicht besser. und so schön die erfolge in deinem beitrag auch gelobt werden, ohne sie kleinreden zu wollen, das vierte strrehagesetz verstößt gegen grundrecht. die beweispflicht minderjähriger opfer ist absurd, die zuständigkeit der strefrechtlichen rehabilitierungskammer ist absurd, das blinde vertrauen in stasiähnliche jugendhilfeakten durch staatsanwälte und gerichte ist absurd, in den stasiähnlichen jugendhilfeakten eingeheftete unterschlagene briefpost der opfer ist absurd, verstößt gegen das grundrecht.

      was nützt mir ein absurdes rehabilitationsrecht, mit dem viele der opfer überhaupt nicht zurecht kommen. was nützen mir die opfervereine, wenn sie meine bestrebung nach verbesserung der lage für minderjährige opfer diskreditieren. ich bleibe dabei, es gibt keine legitimierte person, die für die deutschen opfer mit der regierung verhandeln kann.

      nun auf die frage was ich derzeit für die opfer mache??? ich hinterfrage das bereits geleistete und polarisiere die meinungen von usern und hoffe somit die menschen zu bewegen, darüber nachzudenken, ob an meinen ideen was drann sein könnte. dies werde ich so lange machen bis sich noch mehr von den, ich nenne sie mal bürgerrechtlern, intensiver mit der tematik befassen. denn nur dann habe ich eine chance, durch leute wie sie, die sache in bewegung zu bekommen. nichts hätte ich lieber gehabt als wie eine e-mail von ihnen, in der das angebot zum gemeinsamen kampf für die opfer enthalten gewesen wäre. stattdessen zeigten sie mir ihr platzhirschverhalten und diskreditieren meine bestrebungen. das enttäuscht mich sehr.
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      lieber robby
      ich finde ralfs zeilen garnicht so abwegig
      nur muss ich ergänzen,das ich persönlich nicht so tief in der materie stecke
      ich gehöre zu denen,der seine vergangenheit abgehakt hat und ich fühle mich so auch persönlich wohl
      du erscheinst mir auch gerade wie ein revoluzer,der gerade gegen windmühlen kämpfen will und ihm die sachlichkeit fehlt
      dein denken im ehren,aber meine erfahrung sagt mir,das es solche typen schon vor dir gab,die im ernstfall,garnicht mehr sagen konnten,was sie eigentlich meinten
      sorry im eifer des gefechts habe ich die usernamen verwechselt, also ralf ist damit gemeint und nicht der rolf k.

      also ralf, dann kann ich gleich noch was anhängen, ich bin an die sache unbefangen herangegangen, weil die vorgeschichte für den jetzigen zeitpunkt bzw. den gesetzlichen zustand nicht relevant ist. ich weiß nicht wo sie zwischen meinen zeilen gelesen haben wollen, dass ich sie für unfehig oder änliches eingeschätzt haben soll. weder kannte ich bis heute morgen ihren namen noch ihre person. ich bin nicht der mensch, über personen zu urteilen, die ich nicht kenne.

      ich habe aber geäußert, dass sich die vereine selbst in den weg standen,...

      wenn sie aus diesem satz ihre fesstellungen zu ihrer person so herleiten und glauben, dass ich so über sie denke, sie sich irren. so denke ich also nicht über sie. im gegenteil, ich biete ihnen hiermit meine hand zur zusammenarbeit an und vergesse das mislungene gegenseitige kennenlernen.
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      und nun zu rolf k. , grins, natürlich red ich auch mit ihnen, ja es gab schon solche typen, die im ernstfall garnicht mehr wussten wovon sie reden, kann aber beruhigen, ich weiß was ich will, wie ich es will, und kann das mit meinem gewissen vereinbaren und werde morgen auch noch dazu stehen. es kann sein, dass mein vorhaben scheitert. ich habe aber dann alles erdenkliche versucht und kann danach gut schlafen. und die hoffnung, dass jemand meine verfassungsbeschwerde in besserer ausführung nachbaut und dann damit erfolg hat, wird dann trotzdem bestehen. und dafür alleine schon hätte es sich gelohnt.
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      robby basler schrieb:

      das ist viel bla bla bla auf erbrachte leistung,

      Was denn nun? Viel "Bla bla bla oder nicht missbillig? Für eines sollte man sich schon entscheiden.

      robby basler schrieb:

      die ich zu keiner zeit in irgendeiner weise missbilligt habe, oder vereinsmitglieder verletzt habe, da ich ja weiß wie anstrengend das vorwertskommen ist


      robby basler schrieb:

      ich bin an die sache unbefangen herangegangen, weil die vorgeschichte für den jetzigen zeitpunkt bzw. den gesetzlichen zustand nicht relevant ist.

      Die Vorgeschichte und der gesetzliche Zustand ist nicht relevant? Aber Hallo! Wie heißt das Zeug das Du nimmst. Ich will auch.....

      Seit wann Siezen wir uns eigentlich im Forum? Ist das schon die "Abgrenzung" vom "Dachverband" zum "gemeinen Heimkind"?

      Außerdem solltest Du anfangen zu unterscheiden zwischen Heimkind und Heimopfer. Da steckt ein kleiner, aber feiner Unterschied drinnen.
      Und bitte nicht immer das "Wir". Spreche/schreibe für die Personen, die sich von dir vertreten fühlen. Aber nicht für alle "Heimkinder" sprechen. Das steht Dir nicht zu.

      Ich bin ein sehr kritischer "Vereinsmuffel" und hinterfrage sehr gerne und sehr oft. Aber was verschiedene Heimkinder und deren Helfer in den letzten 6-7 Jahre geschafft haben, dafür darf man die größte Hochachtung haben. Ohne diese Menschen würde die Thematik heute noch immer totgeschwiegen und keiner könnte mit dem Wort der "schwarzen Pädagogik" etwas anfangen.

      was nützen mir die opfervereine, wenn sie meine bestrebung nach verbesserung der lage für minderjährige opfer diskreditieren.

      Welche Vereine haben Dich diskreditiert? Wenn dem so sein sollte, würde ich mich direkt an diese Vereine wenden. Ein allgemeines Forum ist dafür der ungeeignetste Platz.

      Ansonsten geht es mir wie Rolf: ich bin mit meinem Leben zufrieden. Und wenn ich es nicht wäre, würde ich mich von deiner Art für Heimkinder zu sprechen, nicht angezogen fühlen.

      Für Rolf K
      Mit dem rot wollte ich nur zeigen, das dort das gleiche steht, wie du angemerkt hast, nur in anderen Worten.