Wettringen, St. Josefshaus

      Hallo Josef,

      deine Beiträge zeigen mir, dass Du deinen Streit hier fortführen willst.
      Man nennt das auch Nachtreten.
      Das finde ich für beide Foren nicht fair.
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      Und damit lass es gut seien.

      Martin,

      mit dem du vor 2 Jahren Diskutiert hast.

      Der Vorsitzende der Stiftung St. Josefshaus Wettringen ist tot.

      Anfang Juli starb der Vorsitzende der Stiftung St. Josefhaus. Er war 40 Jahre im Vorstand.
      Dieser Mann hatte jede Aufarbeitung der menschenunwürdigen Zustände in den 50er und 60er Jahren
      des vorigen Jahrhunderts im grössten Heim in Westfalen verhindert und blockiert.

      Gruß josstu

      josstu schrieb:

      Anfang Juli starb der Vorsitzende der Stiftung St. Josefhaus. Er war 40 Jahre im Vorstand.
      Dieser Mann hatte jede Aufarbeitung der menschenunwürdigen Zustände in den 50er und 60er Jahren
      des vorigen Jahrhunderts im grössten Heim in Westfalen verhindert und blockiert.


      Man sollte dabei aber bedenken, dass es selbst im St.
      Josefshaus nach einem Heimaufenthalt in Recklinghausen war. Und dort nach
      seinem eigenen Bekunden 8 Jahre zur Schule gegangen ist.

      emsdettenervolkszeitung.de/lok…tschuldigen;art997,850137

      Deswegen weiß ich nicht, ob man das so stehen lassen kann.
      Und den Lehrer Emmrich habe ich als Lehrer im Fach MAthematik noch kennen gelernt. (Er war schon in der Altersteilzeit)


      Martin

      Das kam sehr häufiger vor in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts!

      Der folgende Artikel sagt sehr viel über das Bischöfliche Kinder- und Jugendheim St. Josefshaus Wettringen.
      Anmerkung von mir: In der Zeit 1955 bis 1965 gab es keinen Pfarrer in dem Heim, wohl 2 Patres. Mit einem von
      ihnen habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Es gibt ja bereits mehrere Zeitungsberichte und auch 2 TV-Auftritte
      besonders über die Misshandlungen und die Kinder-Sklaven-Zwangsarbeit hierüber.

      http://www.derwesten.de/region/westfalen…-id7425373.html

      Gruß
      josstu

      Antwort auf Nr. 43

      Martin, damit Du es hier richtig lesen kannst, habe ich einmal aus Deinem Link die entsprechenden Passagen nachfolgend eingestellt:

      ...Ich bin traurig und tief erschüttert, wenn das alles stimmt, was Herr
      Pieper berichtet“, sagte Cyprian gegenüber der MZ. Die Stiftung St.
      Josefshaus selbst habe, solange er Vorsitzender sei, noch von keinem
      Misshandlungsfall gehört
      . „Ich will aber nicht ausschließen, dass sich
      nun noch weitere ehemaligen Heimbewohner melden“, so Cyprian.



      Er selbst könne aus seiner Erfahrung im St. Josefshaus nichts Negatives
      über die damaligen Brüder des Canisianer-Ordens („Es waren keine
      Patres!“) sagen. Cyprian war allerdings mit rund 50 anderen Kindern, die
      aus dem Waisenhaus Recklinghausen zum St. Josefshaus kamen, von den
      rund 250 anderen Jungen, die im Erziehungsheim lebten, getrennt
      untergebracht
      – und erlebte die Brüder („Arbeitserzieher“) daher nicht
      so unmittelbar.



      Aber auch seine insgesamt achtjährige Schulzeit am St. Josefshaus hat
      Cyprian nicht in schlechter Erinnerung. „Natürlich war der Tonfall in
      der Schule damals rauer als das heute üblich ist.“ Er habe aber den von
      Pieper angesprochenen Hauptlehrer, der Emmerich geheißen habe, als einen
      durchaus angenehmen Menschen kennen gelernt. „Ich muss allerdings dazu
      sagen, dass ich nie bei ihm Unterricht hatte
      , sondern bei Elisabeth
      Kemper.“ ...

      Zur Klarstellung: Cyprian war nur auf dem Gelände des Josefshauses untergebracht! Er hatte sonst mit dem Josefshaus NICHTS zu tun.
      In 40 Jahren im Vorstand hat er noch NIE von einem Missbrauchsfall gehört!?!? Sonderbar.

      josstu

      St.Josefshaus

      Ich war gestern, nach langer Zeit mal
      wieder dar. Aber was ich dort vorgefunden habe lies mir die Tränen in den Augen
      schießen. Ich war auch in dem Heim und hatte eine gute Zeit dort. Millionen
      werden rausgeschmissen aber nicht einen müden € für ein Stück Heimat. Und wo
      ich noch gehört habe das ich glaube 3 Häuser sollen abgerissen werden, ja da
      konnte ich nichts mehr sagen. Zu meiner Zeit fand ich es immer toll wenn
      St.Martin war ich konnte und durfte den St.Martin spielen und bekam von Herrn
      Eithof hieß er glaub ich ein weißes Pferd dafür. Oder die Schnitzeljagt die wir
      machten, oder das Ausreiten. Oder die Angelt uniere. Oder das Fußballspielen gegen andere Gruppen. Ich kann es wie gesagt immer noch nicht fassen das es kaputt gemacht wird. Ich war zwischen den 70-80èr Jahren dort
      Die neue Schule kannte ich nicht aber die Häuser sind noch so wie ich sie kenne ich könnte wieder Heulen wenn ich sehe das es zu Grunde geht. Würde mir gerne noch mal so ein Haus von innen anschauen aber es ist ja alles zu und kaputt. :tschtc: Wenn noch jemand Bilder hat kann er sich gerne mit mir in Verbindung setzen.
      Ausser der Erinnerung habe ich nichts mehr. c.s.hassler@freenet.de Ich habe gerade welche geschossen wo ich da war es war eine Toten stille dort. wie gesagt alle Fenster eingeschlagen und Bretter vor den Fenstern. Ich bitte euch wenn Ihr noch Bilder habt vom St.Josefshaus Wettringen bitte last Sie mir zukommen. Für mich war und ist es immer noch ein Stück Zuhause.
      frankbiermann
      Kurz zu mir. Habe leider vielzu viel vergessen was die Zeit in Wettringen anging, daher meine Kontaktsuche zu Euch. Ich war dort Ende der 50er, weiß nicht einmal mehr wann genau. An meinen Lehrer Emmerich erinnere ich mi noch gut, zumal wir uns nicht so konnten. Wie meine 1. Gruppe hieß, da müßt Ihr mir helfen, ich weiß nur das sie von Frl. Rövekamp und Frl.Nord geleitet wurde. Da ich notorischer Walzengänger und Träger des "gelben Vogel" war, kam ich dann nach oftmaligen Aufenthalt im "D-Zug" sehr schnell in die Gruppe Landsknechte, wo ein -Ungemach-(der nicht nur so hieß) sich an mir versuchte, sich aber die Zähne ausbiß, ebenso der Pater Direktor, der mich nur einmal schlug es dann lieber nicht mehr tat. Das kurz zu mir und meinem Aufenthalt in Wettringen. Bitte helft mir meine Erinnerungen auffzufrischen. Danke Euch.

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      Hallo Frank Biermann,
      ich war von 1955-1958 im Josefs-haus.Drei Monate in der Aufnahme-Gruppe Wellbergen, danach war ich über zwei Jahren bei den Sperbern und anschließend bei den Landsknechten. Ja der Ungemach war ein kleiner Drecksack, er konnte sich gut mit dem Direktor van der Zanden.Irgendwie hatte der Ungemach Dreck am stecken,er musste gehen/oder wurde gegangen. Meine Lehrer waren Herr Hakvoort und Herr Emmerich. Frank, Du warst bestimm in der Roland-Gruppe,die Leitung hatte Frau Rövekamp,anschließend übernahm Frau Falk diese Gruppe,die spätere Ehefrau von Herrn Hakvoort.Später war Frau Falk auch Lehrerin. Unsere Gruppen (Roland,Sperber,Wikinger und Grasmücken) befanden sich in dem Gebäude wo auch die Schreinerei untergebracht war.Zu meiner Zeit bei den Sperbern waren die zwei Geschwister Maria und Elisabeth Ewen,sowie Frau Schulte bei den Sperbern.Danach kam eine Frau Schnieders und zuletzt Frau Marks. Die Leiterin bei den Wikingern war Frau Kortenkamp,die zuvor die Aufnahme-Gruppe Wellbergen betreute. Zu dieser Zeit war noch die Hexe Frau Ernst in der Gruppe Wellbergen,ein fieses Weib mit roten Haaren und ein voll kommendes Gold-Gebiss. Es sind hier noch einige Josefs-Häusler im Forum,die Dir bestimmt noch etwas über das Josefs-Haus Berichten können.1960 hatte ich noch einen kurzen Aufenthalt in der ( Herr Ewen)Heidhof-Gruppe,von wo ich anschließend in das Martini Stift Appelhülsen wechselte.Ich hoffe,das ich Dir mit Namen und Daten so einigermaßen auf die Sprünge geholfen habe.
      Gruß Egon
      „Ein jeder kehre vor seiner Tür.
      Und rein ist jedes Stadtquartier.“

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Egon“ ()

      Ich danke Dir Egon für Deine umfassende Auskunft. Schon irgendwie merkwürdig nach so langer Zeit dahin zurückzublicken. Nun meine Erinnerungen an Wettringen sind recht negativ, was sicherlich nicht auch zuletzt an mir lag, der nicht so ganz einfach war. Dennoch, habe diese Zeit, und drei weitere Heime überstanden. Nur so richtig drüber nachdenken darf man nicht.
      auch ich war in wettringen,von 1960-1965 kenne die herschaften auch persönlich die egon beschrieben hat,der größte drecksack war zu meiner zeit der heimleiter Pater van der Zanden dieses falsche schwein aber er hatte genug helfer die alles vertuschten.


      mfg.peter

      walzenkönig,und dauer d-zug bewohner war ich auch von 1963-1965 war ich 14 mal auf tour und 14 mal eine woche im d-zug.