Wettringen, St. Josefshaus

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      RE: Wettringen St. Josef

      Hallo,
      mit Sicherheit werden wir uns kennen. Ich war ja bei den Sperbern, anschließend wie auch Du im
      Landsknecht bei den von mir gehassten Johannes Ungemach . Ab und zu fahre ich zum Josefs haus,
      dann besuche ich auch immer Herrn Ewen. Seine Schwester war dazumal meine Gruppenleiterin.
      Anschließend war die Frau Stichler oder so ähnlich unsere Leiterin. Frau Schulte hat immer für uns gekocht. Bei Dir war die Frau Pappenkort Leiterin. Ein Pappenkort war auch in meiner Gruppe, nach der Schule hat er bei Bruder Hugo eine Schreinerlehre gemacht. Bei Bruder Stanislaus habe ich mir immer die Haare schneiden lassen. Er war ein feiner Kerl. Pater van der Zanden war für mich ein nicht so guter Leiter. Beim Emmerich hieß es ja jeden Morgen, ein Lied zu singen. Nach so vielen Jahren, habe ich die meisten Namen meiner Kameraden vergessen.
      Ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein gesegnetes neues Jahr.


      Gruß
      Hallo,

      ich bin Martin und war als 14 jähriger von Mai 63 bis 64 im Josefshaus.
      Da sind einige Namen gefallen, die ich auch noch kenne. . .
      Der Schulleiter und mein Lehrer Emmrich und die Sache mit dem Singen morgens vor der Schule .
      Der war ja oft witzig, aber für meine Witze hatte der kein Verständnis.
      Mit dem Hackfoot hatte ich nichts zu tun, außer mal einen Zusammenstoß auf dem Schulhof.
      Ich war auch in der Gruppe Landsknechte bei der Bestie "Ungemach", dessen Aktivitäten
      vom Heimleiter Van der Zanden gesteuert und gedeckelt wurden . . .
      Da gibt es eine lange Geschichte. Offenbar wurden die beiden im Frühjahr 65 "entsorgt"
      Leiter war ich da schon 10 Monate aus dem Heim.

      Gruß an alle vom Juppshaus Martin
      Hallo Josef,
      es ist schön mal etwas von Dir zu hören bzw. zu lesen. Ich weiß nicht, warum Du auf meine E-Mails nicht geantwortet hast. Hätte doch so gerne die Adresse von Heinz Köchling, oder seine E-Mail Adresse. Auf Deinen Bildern ist das alte Gebäude noch vollständig zu sehen, was aber mittlerweile abgerissen wurde. Ich habe auch sehr viele Bilder hier veröffentlicht, die auch jetzt im anderen Forum zu sehen sind. Der von mir erwähnte Herr Ewen ist leider vor zwei Jahren verstorben. Ich werde dieses Jahr wieder mal das Josefs Haus besuchen, vielleicht im Sommer.
      Egon

      St. Josefshaus in Wettringen

      Hallo Leute,

      aus dem
      St. Josefshaus in Wettringen, suche ich nachstehend, aus der


      Gruppe Sturmvogel:
      • Gregor und Frank Jansen, Joachim Stracke, Frank Zimmermann,
      • Hermann Wengortz, Uwe Steinbrecher, Withold Klimas, Klaus Urbanek,
      • Thomas Rogge,
      Gruppe Welbergen:
      • Frank und Johannes Ries, Frank Freund,
      Gruppe Watzmann:
      • Günter Lammers - bester Freund!!!
      Gruppe Roland:
      • Oskar Neuhaus, Marcus Billen,
      Gruppe Grasmücken:
      • Guntram Stettner,
      Gruppe Ranger:
      • Klaus Kerkhoff,
      Gruppe Hameland:
      • Udo und Bruder Cordt,

      Bitte meldet euch bei mir, ich würde mich wirklich sehr, sehr freuen - es war (auch) eine tolle Zeit, und ich habe niemals, jemanden von euch vergessen!

      Hallo
      Malte,



      auch
      von mir ein herzliches Willkommen auf unserer Seite. Wünsche Dir, dass Du
      einige gesuchte Kameraden hier finden wirst. Ich weiß ja nicht ob Du auch im
      Forum St. Josefs Haus angemeldet bist, das ist ein Forum wo ausschließlich über
      das St. Josefs Haus berichtet wird. Am 06.06. Treffen wir uns mit ungefähr
      dreißig ehemaligen im St: Josefs Haus. Ich war von 1955- 1958 im St. Josefs
      Haus und freue mich auf das Treffen mit ehemaligen Kameraden, die zu meiner
      Zeit dort waren. Aber es kommen auch welche zum Treffen, die viel später dort
      waren, also alte und junge ehemalige. Hier sind nur wenige vom Josefs Haus
      angemeldet, aber vielleicht werden es mit der Zeit noch einige mehrere sein,
      die sich anmelden. Ich wünsche Dir viel Spaß und Freude hier bei uns im Forum.



      Mit
      freundlichen Gruß Egon

      welbergen2 war in den 1970-75 in wettringen war eine gute zeit lg peter


      malte61 schrieb:

      Hallo Leute,

      aus dem
      St. Josefshaus in Wettringen, suche ich nachstehend, aus der


      Gruppe Sturmvogel:
      • Gregor und Frank Jansen, Joachim Stracke, Frank Zimmermann,
      • Hermann Wengortz, Uwe Steinbrecher, Withold Klimas, Klaus Urbanek,
      • Thomas Rogge,
      Gruppe Welbergen:
      • Frank und Johannes Ries, Frank Freund,
      Gruppe Watzmann:
      • Günter Lammers - bester Freund!!!
      Gruppe Roland:
      • Oskar Neuhaus, Marcus Billen,
      Gruppe Grasmücken:
      • Guntram Stettner,
      Gruppe Ranger:
      • Klaus Kerkhoff,
      Gruppe Hameland:
      • Udo und Bruder Cordt,

      Bitte meldet euch bei mir, ich würde mich wirklich sehr, sehr freuen - es war (auch) eine tolle Zeit, und ich habe niemals, jemanden von euch vergessen!

      Hallo Acolina,


      schade dass ich Dir nicht weiterhelfen kann, eben bei den
      von Dir gesuchten Kameraden. Ich war, wie schon beschrieben in den Jahren 1955-
      1958 im St. Josefs-Haus. Vor kurzen hatten wir ein Treffen ehemaliger Jupps
      Bewohner. Selber fahre ich fast jedes Jahr einmal zum Josefs-Haus, dabei lasse
      ich dann meinen Erinnerungen freien Lauf. Selber muss ich auch zugeben, dass es
      eine schöne Zeit war, trotz einigen schlechten Erfahrungen, was das Umfeld betrifft.
      Besonders aber mit Erziehern, die nicht die Ausbildung hatten, die die heutigen
      Erzieher nun mal haben. Ich möchte Dir das Forum vom Josefs-Haus empfehlen, vieleicht
      findest Du dort welche, die Du suchst.


      Gruß Egon



      josefshaus-wettringen.com/forum.htm



      Ich war so glaube um 73-76 in Wettringen, damals bei den Sturmvögel.
      Als Frischer sind wir dann nach ca. 1/2 - 1 Jahr in die neuen Häuser
      gezogen. Ich habe mich mit Absicht mit meinem richtigen Namen hier
      registriert, damit auch gleich jeder der mich kennt und sucht, erkennt.

      An viele Namen erinnere mich nur wenig, aber ein Stracke, Klein, van-Mechelen,
      und erst Recht "Rau", Zimmermann und dann verließen sie ihn schon.

      Erzieher waren Hr. Teppe, Wenning, die wohl schon das Zeitige erreicht haben
      dürften. War so nach 1985 einmal dort, aber es ist nicht mehr das was es mal war.
      So wie ich weis, ist das Haus kein Kinderheim mehr.

      Habe nicht immer gute Erinnerungen aber es war gut so, auch wenn Schläge damals
      Gang und Gebe war. Toll war es nicht, aber gestorben sind wir auch nicht.
      Heute wäre es ein Unding, Kinder zu schlagen, was auch gut so ist.
      Dann bin ich mal gespannt, wer sich hier so einfindet.

      Hier mal ein Zitat:
      Erwachsene haben geschlagen, weil sie sich verbal
      nicht wehren konnten und ihre
      Macht mit Schlägen zum Ausdruck gebracht haben.

      Auch ich war von 1963-64 im Knoten-juppshaus. War von ende 63 -64 in Wellbergen1 und danach in der gruppe Grassmücke bei Frau Gehling die die irgendwann einen Bäckermeister geheiratet hat Nach einigen übergängen kam Frau Schröder zu uns.ZUr Schule bin ich bei Herrn Hackvort junior und dann Bei Frau Plötz gegangen.Schulkammeraden waren Gerd Fehlau Karl-Heinz Stöhr,Adam Markovski Harry Demschack.Leo Holech.und ich weiss nicht mehr wie sie alle hießen.Wenn sich irgend wer angesprochen fühlt meldet euch bei mir imail N8falke10@aol.com gruss Harry WElk.....

      Suche Juppshaus Kameraden aus den Jahren 1956 - 1962 !!!!!!!!!!!!

      Hallo,auch Ich war im Juppshaus von 1956 bis 1962,also suche Ich auf diesem weg Kameraden,die mich kennen,bitte melden!!!!!!!!!
      Ich war zuerst in der Gruppe Wellbergen,dann bei den Sperbern,eine Namen von Kameraden sind mir noch in Erinnerung,wie zb. Hans Schulte(Hövelhof),Jürgen Völker,Dieter Kohlhoff.
      Die Gruppenleiterin hieß : Frau Gerberding und Agnes Richelmann

      Und den Namen von dem Nachtwächter mit der verkrüppelten Hand,der immer Kopfnüsse verteilt hat,den weiß Ich leider nicht mehr.............
      Aber der ließ uns des Nachts mit halbvollen Zahnputzbechern im Waschraum mit ausgestreckten Armen stehen,bis man in Tränen ausbrach,und sowas vergisst man ebend nicht,der Nachtwächter betreute Sperber, Roländer,Grasmücken und Wikinger.

      In der hoffnung,bald was von euch zu hören,

      Gruß Jürgen Lemm

      hallo jürgen

      ich war von 1960-1965 im josefshaus,1960 kurz alt wellbergen,dann gruppe sperber bis märz 1962 bei frau marx die war aus trier,ende märz 1962 habe ich auswärtz eine lehre gemacht als kfz mechaniker,danach steckte man mich noch ein jahr ins stift nach appelhülsen wo ich 1966 im mai entlassen wurde.

      mfg.peter.
      Zeitzeuge aus Wettringen: „Das St. Josefshaus war ein Kinderknast“




      „Warum hat die Kirche in ihren Heimen, z. B. das St. Josefshaus in Wettringen, vier Gefängniszellen für Kinder unter 14 Jahren eingerichtet und diese auch belegt?“, fragt ein ehemaliger Heimbewohner. Der Pfeil auf dem historischen Bild zeigt auf die Stelle des Gebäudes, das später abgerissen wurde.
      © Westfälische Nachrichten



      Zeitzeuge aus Wettringen: „Das St. Josefshaus war ein Kinderknast“

      Wettringen - Über 50 Jahre ist es her, dass Karl W. (Name ist der Redaktion bekannt) aus dem ehemaligen Heim am St. Josefshaus entlassen wurde. Aber vergessen hat er diese Zeit niemals. „Es war eine Verwahranstalt, ein Kinderknast“, sagt er noch heute voller Bitterkeit.

      „Es gab Zellen, in denen Kinder bis zu drei Wochen eingesperrt wurden. Wir wurden ständig geschlagen, bei jeder Kleinigkeit. Im Herbst wurden wir zur Kartoffelernte an Bauern ausgeliehen. Geld haben wir dafür nie gesehen. Wenn wir gelacht haben, bekamen wir eine Ohrfeige. Wenn wir traurig waren, wurden wir ins Bett gesteckt. Und an Feiertagen wie Weihnachten bekamen wir Beruhigungsmittel.“

      Eigentlich will Karl W. gar nicht mehr über diese Zeit reden. „Es bringt ja doch nichts mehr.“ Dennoch hat er seine Erlebnisse im Wettringer St. Josefshaus vor einigen Wochen in einem 15-seitigen Bericht niedergeschrieben, der der MV vorliegt. Es ist ein Dokument der Unmenschlichkeit, das betroffen, traurig und wütend zugleich macht.

      Bereits am 16. März hatte in der MV ein anderer ehemaliger Bewohner im St. Josefshaus, Alexander Pieper, von erschütternden Demütigungen, Misshandlungen und sexuellen Attacken berichtet, die er in der Nachkriegszeit in der damaligen Einrichtung, die bis Mitte der sechziger Jahre von der Bischöflichen Stiftung Haus Hall in Gescher getragen wurde, erlitten hatte.

      Karl W. war etwa zehn Jahre später im St. Josefshaus. Er ist heute 66 Jahre alt. Geboren wurde er 1944 im Ruhrgebiet. Bereits bei seiner Geburt wurde er von den Nazis zum Heimkind abgestempelt: Seine Vater war ein belgischer Zwangsarbeiter. Das reichte, um der Mutter das Kind wegzunehmen.

      Karl W. war damals vier Jahre alt. Dennoch erinnert er sich genau an dieses traumatische Erlebnis. „Plötzlich stand da ein Polizist in blauer Uniform und eine dicke Frau in der Tür. Meine Mutter schrie, nahm mich, stellte mich hinter die offene Tür und sich selbst davor. Ich sah, wie der Polizist meine Mutter festhielt, während mich das dicke Fräulein vom Jugendamt mit Gewalt aus der Ecke zog. Ich versuchte, mich zu wehren, aber ich war ja gerade vier Jahre alt. Ich weiß nur, dass ich schrie - und dann auf einmal nichts mehr.“

      Von nun an wuchs Karl W. als „Fürsorgezögling“ in Heimen auf. An seinen ersten Heimaufenthalt von 1949 bis 1951 hat er keine Erinnerung mehr. 1951 kam er in ein Heim in Handorf, wo er bis 1954 blieb. Daran hat er keine nachteiligen Erinnerungen. Die folgenden fünf Jahre bis 1959 verbrachte er im St. Josefshaus in Wettringen. Es sollte für ihn die schlimmste Zeit seines Lebens werden.


      Der hochintelligente Junge mit einem Intelligenzquotienten von 130 wurde als Sonderschüler eingestuft. Gelernt hat er im St. Josefshaus so gut wie nichts. Als er 1959 mit 14 Jahren entlassen wurde, konnte er weder schwimmen noch Fahrrad fahren. Trotzdem brachte er es später bis zum Personalchef eines großen Lebensmittelunternehmens und selbstständigen Unternehmensberater.

      „Das St. Josefshaus war für mich ein Kinderknast. Wir wurden nicht erzogen, wir wurden verwahrt - und wenn es den Aufsichtspersonen in den Kopf kam, psychisch und physisch misshandelt“, sagt Karl W. heute. „Wenn wir nicht spurten, gab es Schläge mit dem Rohrstock. Und derjenige, bei dem der Stock kaputt geschlagen wurde, musste 50 Pfennige für einen neuen Rohrstock bezahlen. Das war wirklich pervers.“

      Die Gruppen im St. Josefshaus hatten eigene Namen. Die von Karl W. hieß „Wikinger“ und bestand aus 36 Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren. Der Tagesablauf war immer derselbe: Kirche, Schule, Mittagessen, Arbeit. Die Verpflegung war eintönig. Zum Mittagessen gab es fast immer nur Eintopf, morgens und abends Stullen. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir mal ein Schnitzel oder einen Hähnchenbollen bekommen hätten“, schreibt Karl W. „Die Küchenarbeit ging ja noch. Aber die Arbeit auf den Äckern und im Garten unseres Heimes oder bei den Bauern der Umgebung war wirklich hart.“

      An einen besonders krassen Vorfall erinnert sich Karl W. noch heute. „Ich war so zehn, elf Jahre alt und arbeitete in der Küche. Es muss so gegen Mittag gewesen sein - da passierte es. Einer Aufsichtsperson hatte wohl irgendetwas missfallen, was ich getan oder gesagt hatte. Ich wurde fürchterlich zusammengeschlagen und für Stunden in einer Toilette eingesperrt. Erst später wurde ich rausgelassen und auf der Krankenstation versorgt.“

      Auch an die hygienischen Zustände erinnert sich Karl W. genau. „Samstags war immer Unterwäschetausch. Wir mussten uns mit der gebrauchten Unterhose in einer Reihe aufstellen und die Unterhose öffnen, sodass der Erzieher hineingucken konnte, ob sie sauber war. Wenn nein, gab es Schläge. Wenn wir auf die Toilette gehen wollten, um ein großes Geschäft zu machen, mussten wir uns beim Erzieher zuerst zwei Blatt Toilettenpapier holen. Auf der Toilette selbst gab es kein Papier. Geduscht wurde nur in einer Art Badehose. In die Badehosen hinein greifen durften wir nicht, das war strengstens verboten.“

      Rückzugsmöglichkeiten, eine Privatsphäre gab es für die Heimkinder des St. Josefshauses nicht. Und natürlich auch kein Postgeheimnis. Die Briefe der Kinder wurden geöffnet, manchmal wurden sie ihnen auch vorenthalten. Karl W.: „Meine Mutter schickte mir oft Pakete, bestimmt sechsmal im Jahr. Aber die bekam ich nie. Der Erzieher hat sie einfach an die anderen Kinder verteilt.“

      Auch sexuelle Übergriffe habe es St. Josefshaus gegeben, sagt Karl W., Genaueres will er dazu nicht sagen, er empfindet das heute noch als entwürdigend. „Aber das ging deutlich über die üblichen Pimmelspiele hinaus.“

      Als besonders pervers habe er den monatlichen Gang zur Beichte empfunden, der für die Heimbewohner Pflicht gewesen sei. „Der Beichtvater war gleichzeitig der Direktor der Anstalt. Der war von den Missionaren aus Hiltrup. Der wollte immer alles ganz genau wissen und hat uns richtig ausgefragt. Und dann wurde man zwei, drei Tage später zu ihm gerufen und musste sich für das, was man gebeichtet hatte, rechtfertigen und wurde bestraft. So viel zum Beichtgeheimnis.“

      Der Bericht von Karl W. schließt mit einem Fragenkatalog an das Bistum Münster als Träger des damaligen St. Josefshauses und an das Landesjugendamt, in dem er seine schweren Vorwürfe noch einmal zusammenfasst. Hoffnung, auf sein Schreiben eine Antwort zu bekommen, hat er allerdings nicht.

      Bei einem Besuch des St. Josefshauses hat er kürzlich mit einem leitenden Caritas-Angestellten - die Caritas Rheine ist heute Träger der Einrichtung - über die Situation am damaligen St. Josefshaus gesprochen. „Das war der Trend der Zeit“, erhielt er damals als Antwort.

      „Fürsorge, Bildung und Erziehung - das hätten wir Kinder von so einem Heim wie dem St. Josefshaus erwarten dürfen. Stattdessen gab es für uns nur Misshandlungen, Demütigungen, Isolation, harte Arbeit und stupides Nachbeten von irgendwelchen Psalmen“, resümiert Karl W. heute bitter.


      VON KLAUS DIERKES


      westfaelische-nachrichten.de/a…_war_ein_Kinderknast.html

      © Westfälische Nachrichten