Massiver Kindesmissbrauch in DDR-Heimen

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      Massiver Kindesmissbrauch in DDR-Heimen

      im namen von danie hier eingestellt...


      Übergriffe durch Erzieher

      Massiver Kindesmissbrauch in DDR-Heimen

      Auch in staatlichen Heimen der DDR hat es offenbar zahlreiche Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen gegeben. Die Leiterin der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Gabriele Beyler, sagte dem Tagesspiegel, bei ihr hätten sich bislang 25 ehemalige Insassen von Kinderheimen gemeldet, die von massiven sexuellen Übergriffen durch Erzieher berichteten.

      Unteilbares Leid
      Weitere Berichte sind bei dem CDU-Bundestagsabgeordneten Manfred Kolbe eingegangen, in dessen Wahlkreis Torgau liegt. Auch bei dem von Thüringen eingesetzten Berater für SED-Opfer Manfred May melden sich verstärkt Betroffene. Er vermutet „eine hohe Dunkelziffer“ bei dem „mit großer Scham bedeckten Thema“.

      Beyler und Kolbe hatten unter dem Eindruck der jüngsten Missbrauchsdebatten in der alten Bundesrepublik einen Aufruf veröffentlicht, in dem sie Betroffene aufforderten, über entsprechende traumatische Erlebnisse in DDR-Heimen zu berichten. Die bis jetzt bekannt gewordenen Fälle, in denen es um sexuellen Missbrauch an Sechs- bis 17-Jährigen in ganz unterschiedlichen Heimen geht, sind nach Ansicht Beylers nur die Spitze des Eisbergs. Insgesamt gab es in der DDR 474 staatliche Kinderheime. Davon waren 38 sogenannte Spezialkinderheime und 32 Jugendwerkhöfe, in denen jene Kinder verwahrt wurden, die als schwer erziehbar und verhaltensauffällig galten. Kolbe sagte, der sexuelle Missbrauch in diesen Heimen „scheint einen beachtlichen Umfang gehabt zu haben“.

      In einem Brief an Familienministerin Kristina Schröder (CDU) fordert Kolbe, Vertreter der Gedenkstätte Torgau am geplanten Runden Tisch zur Aufarbeitung der sexuellen Übergriffe zu beteiligen, der am 23. April zum ersten Mal tagen soll. Das Thema müsse gesamtdeutsch aufgearbeitet werden. „Es gibt keine Opfer erster oder zweiter Klasse“, sagte Kolbe.

      Weitere Vorwürfe gegen Katholische Kirche

      Unterdessen hat das Bistum Augsburg einen Bericht zurückgewiesen, demzufolge der heutige Bischof Walter Mixa in den siebziger und achtziger Jahren als Stadtpfarrer von Schrobenhausen Heimkinder geschlagen haben soll. Diese Behauptungen seien „absurd und unwahr“, hieß es in der Stellungnahme. Mixa habe in seinen jeweiligen Wirkungsbereichen „zu keinem Zeitpunkt körperliche Gewalt gegen Kinder oder Jugendliche angewendet“. Das Bistum behalte sich gegen entsprechende Behauptungen rechtliche Schritte vor. In dem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ erheben fünf ehemalige Heimkinder des Kinder- und Jugendhilfezentrums St. Josef in Schrobenhausen schwere Vorwürfe. In eidesstattlichen Erklärungen versichern die drei Frauen und zwei Männer demnach, Mixa habe sie damals mehrmals geschlagen.

      Die Telefon-Hotline, die der Missbrauchsbeauftragte der katholischen Kirche am Dienstag freigeschaltet hat, wird offenbar rege in Anspruch genommen. Bereits am ersten Tag seien 162 Gespräche geführt worden, teilte das Bistum Trier mit. Insgesamt hätten seither rund 4460 Anrufer versucht, bei der Beratungs-Hotline durchzukommen.



      (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 01.04.2010)
      Samstag, 3. April 2010
      (Sächsische Zeitung)

      Wir schützen Kinder nicht genug vor Gewalt

      Ex-SPD-Familienministerin Christine Bergmann über Missbrauch von Kindern, Gewalt in der DDR und ihre Geburtsstadt Dresden.

      Frau Bergmann, Sie wurden von der Bundesregierung als unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen an Kindern berufen. Wann beginnt Ihre Tätigkeit?

      Wir starten in der Woche nach Ostern. Bis dahin wird das Büro arbeitsfähig sein.

      Was ist Ihre Aufgabe?

      Wir werden Ansprechstelle sein für Betroffene, deren Angehörige und für Menschen, denen Missbrauchsfälle an Kindern auffallen. Dabei geht es nicht nur um Institutionen wie Schulen, Internate oder die Kirchen, sondern auch um den familiären Bereich. Und es geht uns darum, Hilfen für die Opfer von sexuellem Missbrauch vorzuschlagen. Neben unseren Erkenntnissen brauchen wir dazu die Erfahrungen, die in den unterschiedlichen Beratungs- und Ansprechstellen und auch im wissenschaftlichen Bereich vorliegen. Ich setze auf breite Zusammenarbeit.

      Wer kann sich mit welchen Anliegen bei Ihnen melden?

      Wir sind eine unabhängige Stelle. Bei uns können sich alle melden, die selbst betroffen sind oder Hinweise auf sexuellen Missbrauch von Kindern haben. Auch alle Verbände oder Institutionen, die in diesem Bereich tätig sind, können ihre Erfahrungen einfließen lassen. Ich habe auch Interesse zu erfahren, wo man bereits Defizite erkannt hat, wo Beratungsstellen ausgebaut oder unterstützt werden sollten.

      Wo kann man sich melden?

      Ab Mitte nächster Woche wird eine Telefonnummer geschaltet sein, die kostenlos genutzt werden kann. Nächste Woche geben wir auch eine Post- und eine Mail-Adresse bekannt, über die wir zu erreichen sind.

      Die Fälle sind oft heikel. Erreicht man Sie, wenn man will, in jedem Fall persönlich?

      Soweit es mir möglich ist, werde ich auch selbst Gespräche führen, nicht jeden Fall kann ich natürlich persönlich entgegennehmen. Aber wir haben Fachleute im Team mit psychologischem und juristischem Sachverstand. Alle Informationen werden streng vertraulich behandelt und auf Wunsch auch anonymisiert.

      Warum soll jemand, der über Jahre nicht zur Polizei gegangen ist, nun zu Ihnen kommen?

      Wir erleben ja gerade so etwas wie einen Dammbruch. Viele Fälle, unter denen Menschen lange gelitten oder die sie auch verdrängt haben, kommen durch die breite öffentliche Debatte wieder hoch. Es gibt auch bei vielen, die Schreckliches erlitten haben, den Wunsch, das endlich auch mal los zu werden – unabhängig von rechtlichen Konsequenzen. Und viele Menschen kriegen jetzt erst mit, dass sie gar kein Einzelfall waren und es anderen ähnlich ergangen ist. Und sie erhalten Ansprechpartner. Die haben sie als Kinder und Jugendliche leider nicht gefunden, weil ihre Hinweise oder Hilferufe nicht erkannt oder nicht ernst genommen wurden. Oder, wie wir jetzt erfahren, der Schutz der Institution vor dem Schutz des Opfers stand. Ich hoffe auf einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber, dass wir Kinder und Jugendliche, die ja auf unsere Hilfe angewiesen sind, nur schützen können, wenn alles auf den Tisch kommt, auch wenn es weh tut. Daraus müssen dann die notwendigen Konsequenzen gezogen werden.

      Hat es nicht schon immer in Internaten, Sportvereinen oder in kirchlichen Gemeinden Fälle von Kindsmissbrauch gegeben? Gab es Schweigekartelle?

      Genau das sehen wir ja jetzt. Und wir müssen auch erkennen, dass die Bemühungen der letzten Jahre um einen besseren Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Gewalt und insbesondere eben auch vor sexuellem Missbrauch, die zu rechtlichen Regelungen, Beratungs- und Interventionsstellen und pädagogischem Material geführt haben, nicht ausreichend sind. Und besondere Probleme gibt es, wie die jetzt bekannt gewordenen Fälle zeigen, in Institutionen, wo Kinder und Jugendliche in einem besonderen Abhängigkeits- und Vertrauensverhältnis zu ihren Betreuungspersonen in ziemlich geschlossenen Strukturen leben. Gut ist, dass die breite öffentliche Debatte dazu geführt hat, dass in vielen Einrichtungen nachgedacht wird, wie absolute Transparenz zu schaffen ist.

      Sehen Sie einen besonderen Handlungsbedarf im Osten, zum Beispiel bei DDR-Jugendwerkhöfen oder staatlichen Kinderheimen?

      Sexueller Missbrauch ist, wie wir ja gerade erleben, kein spezielles Ost-Thema. Aber wir wissen auch, dass in der DDR tabuisiert wurde, was nicht in die heile sozialistische Gesellschaft passte. Es gab ja offiziell auch keine häusliche Gewalt, und als 1990 in Ost-Berlin das erste Frauenhaus aufgemacht wurde, war es über Nacht voll. Natürlich kann sich jeder oder jede Betroffene aus DDR-Zeiten an uns wenden. Wir werden Ihre Frage aber erst am Ende unserer Arbeit beantworten können

      Jährlich werden 15000 Fälle von Kindesmissbrauch polizeilich gemeldet. Weit mehr als die Hälfte davon findet in Familien statt. Können und sollen sich auch solche Opfer bei Ihnen Hilfe suchen?

      Ja. Wir sind auch Ansprechstelle für Opfer familiären Missbrauchs. Mir erzählte gerade jemand: In einer Grundschule hat eine Lehrerin mit den Kindern über sexuellen Missbrauch geredet. Nach dem Unterricht kam ein Mädchen zu ihr und sagte: So was macht mein Opa immer mit mir. Eine bedrückende Situation für alle. Aber das Beispiel zeigt, dass ein wirksamer Kinderschutz nur möglich ist, wenn alle hingucken.

      Letzte Frage, anderes Thema: Haben Sie noch Verbindungen zu ihrer Geburtsstadt Dresden?

      Na klar. Wir machen jedes Jahr einmal ein großes Familientreffen in meinem alten Elternhaus in Dresden. Außerdem kann man mich immer zum Adventskonzert in der Frauenkirche treffen. Und wenn ich dann noch Zeit habe und zur Kreuzchor-Vesper gehen kann, bin ich einfach glücklich.

      Das Gespräch führte Peter Heimann

      Hunderte Opfer klagen über DDR-Heim-Misshandlung

      Torgau/dpa. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in DDR- Heimen mit Prügel, Einzelhaft oder sexuellen Übergriffen misshandelt wurden, geht in die Hunderte. Seit Beginn der Aufarbeitung Ende der 90er Jahre «haben wir Kontakte zu 500 ehemaligen Heimbewohnern, die über Leiden und verschiedene Misshandlungen berichteten», sagte die Leiterin der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Gabriele Beyler, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Diese Zahl beziehe sich auf Opfer aus der gesamten Ex-DDR.

      «Es müssen nicht alle ehemaligen offenen und geschlossenen Jugend- und Kinderheime betroffen sein, aber ein großer Teil», meinte Beyler, die ständig im Kontakt mit Anlaufstellen für Betroffene steht. Seit den jüngsten Berichten über sexuelle Übergriffe in Kirchen und in DDR-Heimen würden sich täglich weitere Heim-Opfer melden.

      Betroffen sind neben der geschlossenen Anstalt in Torgau Heime in allen ostdeutschen Bundesländern. Dazu zählen Sonneberg in Thüringen, Pretzsch in Sachsen-Anhalt, die sächsischen Orte Meerane, Eilenburg und Leipzig sowie Einrichtungen, die zum ehemaligen «Kombinat der Sonderheime Berlin» gehörten.
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      Archiv » 2010 » 06. April » Meinung
      berlinerzeitung.de

      Missbrauchsopfer in West und Ost
      von Götz Aly

      Erinnert sich noch jemand an die Sprüche des Kriminologen Christian Pfeiffer anno 1999? Damals stieg die rechtsradikale Gewalt im Osten stark an, und Pfeiffer erklärte sie (auch) mit der rigiden Sauberkeitserziehung ("Zwangstöpfen") in den DDR-Krippen. Solche Verallgemeinerungen halfen damals nichts. Sie helfen heute nicht angesichts hunderter Missbrauchsfälle in westdeutschen Eliteschulen und Internaten. Die DDR kannte diese Schulformen so gut wie nicht. Gewalt und Vergewaltigungen in gefängnisähnlichen Erziehungsheimen, etwa in Torgau, gehören in eine andere Problemkategorie. Selbstverständlich müssen auch diese Vorgänge untersucht werden und die Opfer Gehör finden. Aber künftiger Prävention nützt es wenig, wenn verschieden gelagerte Fälle vermengt werden.

      Für den Erziehungsalltag erscheint die Frage interessant, ob die DDR-Kinder und -Jugendlichen besser vor sexuellen Übergriffen Erwachsener geschützt waren als ihre westdeutschen Altersgenossen. Sexueller Missbrauch wird von latenter oder offener Gewalt gegen Kinder begünstigt, von Angst, Alleingelassenheit, von psychisch frostigen Erwachsenen und tabuisierter Sexualität. In der alten Bundesrepublik war die Prügelstrafe in Schulen gemäß herrschender Rechtsprechung lange erlaubt. 1970 "ersuchte" der Bayerische Landtag die Staatsregierung, "an bayerischen Schulen die Anwendung körperlicher Züchtigung zu untersagen", während die Hamburger Schulbehörde Körperstrafen 1972 ausdrücklich für rechtens erklärte, sofern sie "maßvoll und angemessen vorgenommen" würden. In klarem Gegensatz zu der im Westen langlebigen deutschen Stockerziehung, deren moralisierende Aggressivität der Film "Das weiße Band" so eindrucksvoll zeigt, hatte das Oberste Gericht der DDR 1952 entschieden: "Die körperliche Züchtigung als Mittel der Erziehung muss scharf bekämpft werden." Das Gericht verbot die "alten, überlebten Erziehungstendenzen" und stellte körperliche Züchtigung von Schülern unter Strafe. Als (Süd-) Westler kann ich von ungestraft gewalttätigen Lehrern viel berichten, meine Altersgenossen Ost hören sich das ungläubig an.

      Ähnlich stockend, dann unkontrolliert entgrenzt (siehe Odenwaldschule) kam die Sexualaufklärung im Westen voran. 1969 gab Gesundheitsministerin Käte Strobel (SPD) den ersten Sexualkunde-Atlas für Schulen heraus. Die Darstellungen beschränkten sich auf Schemazeichnungen. Selbst die reformerisch gesinnte FDP-Schulpolitikerin Hildegard Hamm-Brücher reagierte pikiert: Dieses Buch "würde ich meiner 14-jährigen Tochter nicht in die Hand geben". Die Kultusministerkonferenz distanzierte sich in aller Form; kein Landesministerium gab den Atlas für den Unterricht frei. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung entrüstete sich über den Gebrauch des Wortes "Lust". Auch insoweit erging es den Ostkindern besser. In der DDR hatte Walter Ulbricht 1958 auf dem V. Parteitag der SED die "natürliche Aufklärung" der Kinder verlangt, um sie vor "Schwierigkeiten und Konflikten" zu schützen. Fortan unterrichteten DDR-Lehrer Sexualkunde, erschienen ausgezeichnete Aufklärungsbücher und ermöglichte die FDJ praktische Freiheit.

      Kann es sein, dass die nun offenbarten Fälle von Missbrauch in Schulen lange verdeckte Spätfolgen restaurativer Stock- und Sexualpolitik in den Anfangsjahrzehnten der alten Bundesrepublik sind?
      ja wir waren aufgeklärt und wussten uns zu wehren
      natürlich will ich nicht abstreiten das es einzelfälle gegeben hat in normalen kinderheimen,dort lief alles anderst ab als in speziheim oder jugendwerkhof
      ja ihr könnt es lesen es hat heime gegeben da hatten kinder es richtig gut,ich finde es schade das hier alle heime über einen kamm geschoren werden
      es ist auch heute noch so das kinderheime unverzichtbar sind ,wo sollten sonst die misshandelten kinder hin
      [size=14] Gib deinem leben die Hand und lass dich überraschen, welche Wege es mit dir geht[/size]
      Gewalt und Vergewaltigungen in gefängnisähnlichen Erziehungsheimen, etwa in Torgau, gehören in eine andere Problemkategorie. Selbstverständlich müssen auch diese Vorgänge untersucht werden und die Opfer Gehör finden. Aber künftiger Prävention nützt es wenig, wenn verschieden gelagerte Fälle vermengt werden.

      berlinonline.de/berliner-zeitu…6/meinung/0034/index.html

      Das klingt ja fast so als wolle man die Heimkinder OST in eine andere Kategorie schieben ... fragt sich dabei: In welche Kategorie?
      Gewalt und Vergewaltigung ist und bleibt ne Schandtat ..... egal ob in staatlichen Einrichtungen oder in Kirchlichen ....... egal ob in WEST ... OST oder sonstwo. Denn im Prinzip geht es um ein und dasselbe: Gewalt & Vergewaltigung (Missbrauch) .... seid wann spielt es denn für Straftaten eine Rolle wo sie geschehen sind und an wem sie begangen worden sind?
      Wir brauchen keine Klassenopfer - untergliedert in Ost, West, staatlich, kirchlich, arm, reich

      Für den Erziehungsalltag erscheint die Frage interessant, ob die DDR-Kinder und -Jugendlichen besser vor sexuellen Übergriffen Erwachsener geschützt waren als ihre westdeutschen Altersgenossen.

      berlinonline.de/berliner-zeitu…6/meinung/0034/index.html

      Die Frage stellt sich für mich nicht. In der ehemaligen DDR sind nun mal nicht alle Dinge in die Medien gekommen so wie es in der BRD der Fall war. Das heisst aber nicht, dass es dies nicht gab oder weniger gab.
      In der DDR gab es aufgrund der viel gepriesenen "Familienpolitik" keine schlechten Familien :wacko: ....... dafür umso mehr "schwer erziehbare" Kinder .....
      In der DDR gab es auch keine russischen Straftäter ...... das waren Brüder :wacko: ..... erst 20 Jahre nach Mauerfall kommt raus was sie in der DDR wirklich waren .....

      Kann es sein, dass die nun offenbarten Fälle von Missbrauch in Schulen lange verdeckte Spätfolgen restaurativer Stock- und Sexualpolitik in den Anfangsjahrzehnten der alten Bundesrepublik sind?

      berlinonline.de/berliner-zeitu…6/meinung/0034/index.html

      Gegenfrage:
      Kann es sein, dass diese Dinge Verhaltensweisen von kranken, perversen Triebtätern sind die sich und ihren Körper nicht im Griff haben und da in der Fehlannahme waren, dass ihre Taten immer durch kirchliche Mauern gedeckt werden können?
      Man kann noch so gute Sexualaufklärung und Sexualpolitik betreiben ...... einen Pädophilen wird das weder abhalten noch heilen.

      Im Übrigen lese ich in dieser Kolumne mehr die Wörter OST und WEST ....... das 20 Jahre nach Mauerfall ..... Prost Mahlzeit

      LG Ines
      Die mich kennen mögen mich - die mich nicht mögen können mich

      Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant

      :D :D :D

      Kupfer schrieb:

      In der DDR hatte Walter Ulbricht 1958 auf dem V. Parteitag der SED die "natürliche Aufklärung" der Kinder verlangt, um sie vor "Schwierigkeiten und Konflikten" zu schützen. Fortan unterrichteten DDR-Lehrer Sexualkunde, erschienen ausgezeichnete Aufklärungsbücher und ermöglichte die FDJ praktische Freiheit.?

      Kann das sein, dass in DIESEM seltenen Falle der Herr Ulbricht tatsächlich einmal eine Glanzleistung hat blicken lassen? :S: In der Tat, in dem Staat ging man zumindest mit diesem Thema Sex. weitaus weniger verklemmt um. Das läßt sich noch heute an den ehemaligen DDR-Ostseestränden nachweisen. Da haben wir prüde und scheinbar verklemmte Herrschaften aus W und offenbar weniger verklemmte aus O - w.z.b.w.

      Was aber hat der Mann mit "praktischer Freiheit" der FDJ gemeint? :huh:: War die denn praktisch frei oder schien das nur so? Sexualität im Blauhelmd. Das wäre ja mal ein Thema. :thumbsup:: Entschuldigung, ich komme grad vom Thema ab.
      Berliner Zeitung » Berlin
      Berlin
      12.04.2010, 13:45 Uhr
      Guttenberg: Entschädigung für Missbrauchsopfer notwendig


      Berlin - Opfer von Kindesmissbrauch sollten nach Ansicht von Stephanie Freifrau von und zu Guttenberg entschädigt werden. «Die langfristige Fortsetzung von Psychotherapien der Opfer muss bezahlt werden», sagte die Ehefrau des Verteidigungsministers bei einer Vorleseaktion am Montag in Berlin. Die Präsidentin des Vereins «Innocence in Danger» forderte ein sofortiges politisches Handeln. «Wir müssen den Missbrauch als Problem, das unsere Gesellschaft hat, anerkennen. Die jetzige Diskussion muss im Sinne der Opfer genutzt und auch Geld in die Hand genommen werden». «Innocence in Danger» (Unschuld in Gefahr) macht gegen sexuelle Gewalt an Kindern Front.
      © dpa

      Massiver Kindesmissbrauch in DDR-Heimen --- Aufarbeiting --- TERMIN

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      QUELLE: BÜRGERKOMITEE »15. JANUARr E.V.«Verein zur Aufarbeitung der DDR- und Stasigeschichte @ http://www.buergerkomitee1501berlin.de/veranstaltungen-fuehrungen-referenten-zeitzeugen/

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      TERMIN:

      Donnerstag, 12. April 2018 um 18.30 Uhr

      Sexueller Missbrauch in der DDR

      Historische, rechtliche und psychologische Hintergründe des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen in der DDR

      Vorstellung der ersten fundierten Studie zum Thema

      Die Verantwortlichen der SED-Diktatur haben alles getan, ihr Land als „Staat der Jugend“ erscheinen zu lassen. Verschwiegen wurden die Schattenseiten menschlichen Zusammenlebens, die in jeder Gesellschaft auftreten. In der DDR wurde das Thema sexueller Missbrauch systematisch totgeschwiegen. Fälle, die der nicht aufgedeckt oder gar vertuscht wurden, gaben dem Täter die Gelegenheit zu neuen Missbräuchen.

      Das ist die Bilanz der Autorengruppe, die sich erstmals versucht hat, diesem schwierigen Thema der DDR-Geschichte anzunähern.

      Autoren.

      Die Autoren beschäftigen sich seit Jahren mit den Verletzungen von Menschenrechten durch die SED-Diktatur und ihren Folgen bis heute.

      Dr. rer. pol. Christian Sachse, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG), Veröffentlichungen zum Forschungsfeld „Opfer der SED-Diktatur“, darunter zu Jugendhilfe und Kinderheimen, politischen Gefangenen und Zwangsarbeit.

      Stefanie Knorr Diplom-Psychologin, ist Mitarbeiterin der Beratungsstelle "Gegenwind" für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur, Veröffentlichungen zu den psychischen und sozialen Folgen politischer und institutioneller Repression unter der SED-Diktatur.

      Benjamin Baumgar, Volljurist, ist juristischer Berater der Beratungsstelle der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG).

      Moderation: Christian Booß

      TERMIN UND ORT:

      Donnerstag, 12. April 2018 um 18.30 Uhr
      ehemaliges Stasi-Gelände
      Haus 1 (linker Aufgang)
      Raum 614
      Ruschestr. 103, 10365 Berlin-Lichtenberg, U-Bahn Magdalenenstraße

      Eine Veranstaltung in Kooperation mit der ASTAK e.V./Stasimuseum

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      Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

      Heimkinder appellieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun:
      Ein Denkmal in Musik gesetzt

      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; sie bedarf ständiger Wachsamkeit.
      Gibt es auch Hilfen zu aktuellen Psychiatrien die Medikamententests an Erwachsenen und kindern machen? lvr Süchteln und Bedburg hau. Sie diagnostizieren ohne zu behandeln, verordnenn Tabletten, auch unter Zwang und Fixierung. Meine Unterbringung war 2017. meine Akte klage ich gerade ein. In Bedburg hau werden kinder festgehalten, die eltern dürfen nicht zu ihnen. Mit medis voll gepumpt und noch viel mehr. In Bedburg sitzt man auch schon mal gerne 10 jahre umsonst dank falscher Gutachten. Viele bringen sich um. Viele Familien werden zerstört. Und keiner unternimmt jetzt was. Es endet nie.